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20.10.2015 17:55:02
[Fallakte] Das Grauen (#99556)
Nachtengel
[quote][b]Wachbericht – Das Grauen[/b]
[b]
Ort: Biergarten
Berichterstatter:[/b] Rekrutin Meree

Der Biergarten sah aus wie ein Schlachtfeld, als ich drinnen im Gasthaus lautes Geschrei vernommen hatte und nach draußen ging. Alles war voller Schleim und Blut, vier Personen, lagen völlig Blut überströmt und voller Schleim auf verschiedenen Tischen, wofern unser Feldwebel mehr auf den Überresten saß als lag. Plötzlich sollen sie da gewesen sein. Es waren außer Feldwebel Dughall, Nevilamos, Lady Geneva und Luca. Die Rätin Jocasta v. Rothenfels, ihr Gefährte Bo, Tiavin und der Kelemvorit Ferdinand von Erlenberge kümmerten sich schon um sie. Alandrina und ich schlossen uns an. Die Verletzten wurden ins Hospital gebracht. Dort wurden sie gebadet und ihre Wunden versorgt.

Was genau passiert war, konnte ich noch nicht erfahren. Alle Betroffene wirkten völlig verstört. Das Grauen muss unerwartet und vielleicht über Nacht über sie gekommen sein, Lady Bethsaba war nur mit einem Nachthemd bekleidet. Ich hoffe, das der Feldwebel bald genesen ist, so das er berichten kann.

~Rekrutin Meree[/quote]
21.10.2015 17:03:50
Aw: [Fallakte] Das Grauen (#99619)
Grushak
[quote][b]Ereignisbericht[/b]

[b]Beteiligte:[/b] Bethsaba Geneva, Luca Cor Marak, Nevilamos und Feldwebel Dughall
[b]Ort:[/b] irgendwo im Silberwald
[b]Berichterstatter:[/b] meine Wenigkeit

[b]Ablauf aus meiner Sicht:[/b]

Die oben genannten Personen kamen alle in den Besitz von Seltsamen Büchern die auf die jeweilige Person zugeschnitten waren. Innerhalb einer Woche bildeten sich bei mir Male die würgemalen mit einem Seil glichen. Zuerst am linken Handgelenk nach einigen Tagen dann auch am rechten, zuletzt während des Theaterbesuchs an beiden Fußgelenken und am Hals. Da ich mich ständig kratzen musste ließen Anshee und die Wächtrin Kim nicht locker bis ich einwilligte zu Dante zu gehen.
Dort kam ich aber nie an, die Erinnerung verlässt mich als ich Mirhaven in Richtung Lestrann verließ.
Die Erinnerung kam erst wieder als ich Nachts im Silberwald umringt von den oben genannten Personen die teilweise spärlich bekleidet und zerkratzt sowie verschmutzt waren. Bei allen Beteiligten schien es das selbe zu sein ein Erinnerungsriss und das wieder Erwachen mit dem Buch in der Hand im Silberwald.
Ein Gefühl wie an Seilen gezogen oder dem Hunger gleich überkam uns und zwang die Gruppe tiefer in den Wald zu ziehen. Auf einem Baumstamm der über einen Fluß führte hielt die Dame Luca vor mir an, es viel mir wegen den Stahlstiefeln recht schwehr auf diesem nassen Untergrund die Balance zu halten deswegen hielt ich sie an weiterzugehen.
Es kam keine Antwort sie schien wie in Trance, ich machte den Fehler und sah in den Fluß. Dort konnte ich einige Gerippe erkennen die die Hände nach uns ausstreckten.
Luca konnte sich wohl von dem Anblick losreißen und sprang an Land was mir und dem Zündholz die Möglichkeit gab endlich von diesem Baumstamm zu kommen. Die aufgezwungene Reise ging über Stock und Stein, durch Busch und Bach. Ein seltsames Gefühl von Angst und Beklemnis war ein stetiger Begleiter auf diesem Wege den ich leider nichtmehr so ganz wiedergeben kann. Doch nehme ich an das die oben genannten Personen und ich zusammen den Höhleneingang wiederfinden würden.
Dieser Eingang stellte sich als wahrlich düstrer Ort heraus, das steinerne Tor säumten 2 riesige Schlangen mit geöffneten Maul, dazwischen war ein Totenkopf der ich könnts beschwöhren uns gierig ansah.
Der Drang weiter zu gehen wurde immer stärker die Bücher in den Händen immer schwehrer. Also begab sich die Gruppe in diese Höhle. Innerhalb erwartete uns ein böser Ort, ein modriger und uralter Geruch schlug uns entgegen. Nachdem Nevilamos eine Flamme in seiner Hand erscheinen lies die uns als Fackel diente konnte er auf dem Boden einen riesigen Blutfleck erkennen. Den Gang entlang weiter konnte man weitere dieser Flecken ausmachen, wir folgten also fataler Weise dieser Spur. Seltsamer weise brannte am Ende des Ganges eine Fackel welche ein flackerndes Licht und düstre Schatten an die Wand warf. Hier hätten wir umkehren sollen!
Eine wabernde in der Form und sprachweise einem Kind ähnelnd tauchte vor uns auf und begrüßte uns mit den Worten:
[b][i]Endlich seid ihr da.... kommt spielen wir ein Spiel![/i][/b]
Während einen folgenden Wortwechsel an den ich mich nicht mehr genau erinnern kann, bemerkten wir wohl alle nicht das die Decke Risse bekam und der Staub von ihr lautlos rieselte.
Hier hätten wir immer noch die Chance gehabt zu gehen....
aber nein wir gingen weiter als das Mädchen verschwand. An der Fackel angekommen brach die Decke mit einem lauten Getöse ein und versperrte uns den Rückweg.
Nun waren wir also gefangen und hatten keine andre Möglichkeit mehr als weiter zu gehen, wir Narren.
Ein Weg nach rechts ging ab, die Fackel verlohr sich direkt vor uns in einer wabernden Schwärze. Ich riet an um sich nicht zu verlieren sich an den Händen zu halten. Was die Dame Bethsaba und Nevilamos auch taten und durch die Schwäre gingen. Luca jedoch verweigerte sich aus mir unerklärlichen Gründen, was sich aber in dieser Wolke schnell änderte.... Kinderhände griffen nach uns. Streiften an unsren Wangen und berührten uns am ganzen Körper. Was die Dame Luca dann doch dazu brachte meinen Rat anzunehmen, jedoch packte ich sie lediglich an der Schulter. Die Wolke konnten wir ohne Verletzungen oder Verluste passieren. Am Ende dieses Ganges befand sich wiederum eine Steintür, ein Rinnsal mit roter Flüssigkeit ergoß sich direkt aus der nicht zu erkennenden Decke vor diese. Die Tür konnten wir mehr oder weniger trocken durchqueren, im nächsten Raum bot sich uns nichts nennenswertes und schloss sich wieder nachdem wir sie durchschritten hatten. Am Ende dieses Raumes ließ sich eine weitre Tür ausmachen.... doch diesmal bedeckte der Wasserfall aus Blut die ganze Breite der Türe. Eine kurze Absprache wie wir weiter vorgehen sollen wurde von einem lauten Ausruf Nevilamos durchbrochen:
[b][i]Diese Scheiß Wolke folgt uns ![/i][/b]
Und ja wirklich die wabbernde Schwarze zog langsam aus den Türangeln und jedem Spalt den die Tür noch bot. Wir waren also nicht nur gefangen sondern nun auch noch verfolgt. Keiner der Gruppe wollte nochmals mit dieser Wolke in Berührung kommen also blieb uns nichts andres übrig als durch den blutigen Vorhang weiter zu ziehen.
Diese Dusche durchdrang alles ... der Geschmack und Geruch nach Blut war allgegenwärtig. Es kamen noch viele dieser Zimmer, ob dort etwas lag oder wir andre Türen ausließen vermag ich nichtmehr zu sagen, meine Erinnerungen verlieren sich im Blutschwall und dem stetig lauter werdenden gekicher einer Mädchenstimme. Irgendwann jedoch kamen wir in einen riesigen Raum der geteilt durch eine Schlucht mit einer Brücke überspannt wurde. In der Mitte dieser Brücke verlohr sich der Blick in tiefster Schwärze. Geräusche von leisen Schlägen konnte man wahrnehmen ähnlich dem Geräusch von Nassen Handtüchern die durch die Luft peitschen. Wir verharrten etwas ob dieses Anblicks, doch wieder presste sich diese Wolke durch Tür und Angel und drängte uns über die Brücke. Als wir die Mitte der Brücke erreichten versperrte uns diese Vollständige nicht natürliche Dunkelheit den Weg. Man konnte immer wieder einen Lufthauch spüren wenn die Geräusche zugegen waren also Hieb ich mit meinem Schwert in diese Wolke und trennte eine art Fangarm ab. Die einzigen Waffen die wir bei uns hatten war mein Schwert und Lucas Dolche die bei der Durchquerung dieser Wolke mit prügelnden Fangarmen reiche Beute ernteten. Wir alle mussten harte Schläge einstecken, doch wie Bethsaba und Nevilamos diese Strecke überwinden konnten entzieht sich meiner Kenntniss.
Dieses Hinderniss überwunden versperrte uns eine weitre Tür den Weg, gesäumt von 2 riesigen Skeletten. Ein Rabe saß am Boden und hackte in einer der immer unsren Weg begleiteten Blutpfützen mit seinem Schnabel herum. Beim nähertreten erhob er seinen halbverfaulten Schädel die Augen blutrot mit krächzender Stimme erschallten seine Worte:
[b][i]Blut müsst ihr geben um weiter zu kommen ![/i][/b]
Er zerplatze in einer wiederlich stinkenden Fontäne aus Gedärm und geronnenem Blut. Wie aufs Stichwort streckten die beiden Skelette ihre Hände vor in denen sich eine Schale befand. Die Dame Luca versuchte noch sie an der Nase herumzuführen und goß Blut aus ihren Haaren in die Schale. Doch die Flüssigkeit rann hindurch wie durchs Nichts.
Offen stehende Münder und Panik stand uns allen ins Gesicht geschrieben. Wir sollten unser eignes Blut an diesem Ort lassen !
Während dessen schälte sich die uns verfolgende Wolke über die Brücke, Stille kehrte ein.
Wir mussten also handeln, ein jeder gab etwas Blut um weiter zu kommen.
Die Tür öffnete sich sofort als der geforderte Blutzoll entrichtet war. Der dahinter liegende Raum war teilweise eingestürzt riesige Felsen verbargen den hintren Teil des Raumes. Nur ein schmatzendes Geräusch war zu vernehmen. Wir schlichen also um den Felsen und der Blick traf auf zwei riesige aasfressende Maden die sich gerade an einem frischen Leichnam gütlich taten. Mit vereinten Kräften konnten wir uns diesen Scheusalen entledigen. Der Leichnam war unkenntlich zerfressen als hätte jemand die Haut abgelutscht. Die Dame Geneva lies den Leichnam in Flammen aufgehen und wir schlurften weiter unsres grausigen Weges.
Der nächste Raum bot ein fürchterliches Bild, unzählige am Hals aufgehängte Leichen säumten die Decke. Diese griffen nach uns und wollten uns zu ihnen hoch ziehen, ein Spießrutenlauf durch diesen Raum begann den Helm sei dank jeder einigermaßen unverletzt überlebte. Das kleine Mädchen zeigte sich hier wieder und feuerte die "Hängenden" an, sie sollen uns nach oben ziehen und zu ihnen holen. Doch auch diese Prüfung bestanden wir und eilten weiter. Ein länglicher Gang in Dunkelheit ergoß sich vor unsren Füßen, in etwa der Mitte bog er nach links ab dort konnte man wieder Fackelschein warnehmen. Ein wackliger Marsch bis zu dieser Lichtquelle begann nun, jeder Schritt wurde von einem Knirschen und Knacksen begleitet als sich das Körpergewicht auf den unebnen Boden legte.
Der Anblick der sich uns bei der Fackel bot war niederschmetternd, der Boden war übersäht mit humanoiden Knochen. Es müssen tausende gewesen sein. Den Blick stur nach vorne gerichtet überwanden wir auch diese grauenhafte Hürde.....
Ein weiterer riesiger Raum offenbarte uns nach passieren des Ganges in der Mitte thronte ein Altar. Ein Gefühl als würde eine riesige Last von mir genommen was fast in Freude überschwappte überkam mich und wohl auch die andren.
Das Geistermädchen erschien wieder, sie schmollte wie eben ein Kind schmollt das ein Spiel verlohren hat.
Zu diesem Zeitpunkt war uns noch nicht bewusst das es nicht unser Spiel sondern ein andres war wobei wir wohl nur die Bauern darstellten die geopfert werden sollten.
Bei einem Gespräch mit dem Mädchen was mir ebenfalls nichtmehr im Kopfe verweilt da das nachkommende derart schrecklich ist das alles verblasst. Nur eines lassen die verschwommenen Erinnerung noch hervor:
[b][i]Ich hab verlohren und "er" hat gesiegt.[/i][/b]
War es wieder da... dieses drängen dieser unglaubliche Sog hin zum Altar. Wir gaben nach, jeder in Gedanken an zu Hause ein wärmendes und säuberndes Bad, ein Glas Rum oder Whiskey. Ein Fuß folgte dem andren als wir dann letzendlich vorm Altar standen ohne es selbst zu bemerken und wohl den schwehrsten Fehler unsres Lebens begingen. Zu meiner Schande muss ich gestehen das mein Buch als erstes auf dem Altar lag, der Gedanke an Zuhause und das Spiel gegen das Mädchen gewonnen zu haben war überwältigend.
Als alle Bücher auf dem Altar verweilten flossen die Buchstaben die Tinte in diesen, ein Wirbelsturm entsandt um den Altar der uns schließlich weit davon abwarf.
Das Geistermädchen brüllte:
[i]Nein!!!![/i] und [b][i]flieht!!!!![/i][/b]
Als ich wieder alle meine Sinne zusammen hatte offenbarte sich mir ein Anblick des schieren Grauens.
Ein etwa 6 Mann hohes Untier stand in der Mitte des Raumes, gestützt auf 3 oder 4 Baumstamm artige Beine einem Körper einer Kugel gleich, ich meine 4 Arme gezählt zu haben und mehrere Augen den grausigen Abschluss bildete ein riesiger Schlund von einem Mund eines Frosches nicht unähnlich. Mit tiefer donnernder Stimme brach es aus ihr heraus:
[b][i]Endlich frei[/i][/b] [b][i]und Hunger ![/i][/b] lies der Raum beben.
Wir wurden erneut von einem Wirbelsturm ergriffen, ob dieser das Werk des Geistermädchens oder diesem Untier war vermag ich nicht zu sagen.
Dieser drängte uns letztendlich an die Wand und rettete uns höchstwahrscheinlich das Leben, das Untier griff zwar nach uns konnte uns aber nicht packen.

Dann verblassen meine Erinnerungen wieder und ich kann mich erst wieder besinnen als ich im Hospital aufwachte. Möglicherweise sind nicht alle Dinge ganz so passiert wie ich sie hier wiedergegeben habe oder einiges ausgelassen aber man muss verzeihen dies war ein Markerschütterndes Erlebnis.


Gez.
Feldwebel der Silberwache Calum Dughall[/quote]
21.10.2015 20:11:46
Aw: [Fallakte] Das Grauen (#99633)
Nachtengel
[quote][b]Bericht über das Grauen von Lady Geneva[/b]
[b]
Berichterstatter:[/b] Rekrutin Meree

Ich habe versucht mir die Einzelheiten des Berichtes der Lady und teils auch den Wortlaut genau zu merken. Man konnte ihr trotz ihrer tapferen Haltung anmerken, dass das Grauen, dass sie erlebt hatte, Spuren hinter lassen hatte.

Alles hat wohl mit gefundenen Bücher angefangen, jeder der vier Personen Feldwebel Dughall, Herr Nevilamos das Fräulein Luca und die Dame Geneva hatten je ein Buch gefunden, über ihr eigenes Interessengebiet, das sie fesselte. Das der Lady war über Parfüm. Nach ein paar Wochen in ihrem Besitz, zeigte sich ein Wundmal über Nacht an ihrem linken Fußgelenk. Es sah wie bei einem zu eng anliegendem Seil, als würde es bald anfangen zu bluten, aus. Ehrwürden von Erlenberge, der jüngere hatte bei der Untersuchung weder Magie noch Gift fest stellen können. Sie glaubte erst dass es von selbst weg ginge.

Dann bekam sie die Male überall, am Hals, an den Hand und Fußgelenken. Herr Erlenberge konnte weiter nichts finden. Er hatte wohl noch irgendeinen Schutzzauber auf sie gewirkt. In der Nacht drauf, fand sie sich dann mit den anderen drei mit Buch im Silberwald wieder, ohne zu wissen wie sie dort hin gekommen war.
Sie folgten diesem Ruf bis zu einer Höhle, in dieser war der Eingang zu einer Krypta. Ein Totenschädel schwebte über dem Tor, der rote Augen hatte. Schlangenstatuen waren links und rechts neben dem Tor. Sie gingen in die Krypta.

Auf dem Boden lagen Seen voller Blut und der Geist eines Mädchen war da. Es kicherte und verschwand dann um später immer wieder auf zu tauchen und sich über ihr Erschrecken zu freuen. Sie konnten nur weiter nach vorne gehen, da die Wand einstürzte. Sie mussten durch eine dunkle Wolke gehen, die nach ihnen griff und unter Blutfälle hin durch.
Ein halb verwester Rabe krächzte ein Gedicht, das die Lady selbst nicht richtig mit bekommen hatte. In einem anderen Raum prügelten schwarze Tentakel auf die Gruppe ein. Sie versperrten den Weg und sie mussten sich durch kämpfen. Dann kamen sie an eine Tür, vor der zwei große Skelette standen, die schwarze Wolke war weiter hinter ihnen. Sie mussten dort Blutzoll bezahlen und als die Schale voll war, sie hatten alle Wunden, dann ging die Tür auf.

Zwei eklige Riesenwürmer knabberten an einer Leiche. Als sie sie getötet hatten, explodierten diese und sie wurden von den Innereien übergossen.
Im nächsten Raum hingen hunderte von Leichen. Alle hatten die gleichen Male wie die Gruppe. Sie hingen aufgereiht wie Verbrecher, zappelten an ihren Seilen und griffen nach ihnen. Sie mussten sie weg schieben und konnten ihnen nur mühsam entkommen.

Im letzten Raum war es still, es gab kein Blut, keinen Toten, nur ein Altar und das Geistermädchen.
Sie hatte all die Menschen im Raum davor aufgehängt um dafür zu sorgen, dass niemand in diesen Raum und zum Altar gelangen würde. Der Altar zog sie an, sie hatten den Drang die Bücher dort ab zu legen, sie wurden im Geiste gezwungen.

Die Bücher lösten sich auf dem Altar auf, die Tinte darin sprudelte heraus und wurde zu einem Strudel. Sie wurden vom Altar weggefegt und ein riesiges bösartiges, schreckliches Monster stand entfesselt und hungrig vor ihnen. Der Lady Geneva fiel es zunehmend schwerer darüber zu sprechen und das Monster zu beschreiben. Deshalb winkte ich ab.

Sie sagte, wir haben etwas Böses entfesselt, aber das Böse hätte sie seltsamerweise nicht getötet und sie wüsste nicht warum. Es zauberte einen Strudel und riss sie mit sich in den Biergarten.

Lady Geneva glaubt, das es zwei Parteien gibt, eine, die ihnen diese Bücher hingelegt hatte, und gewollt hatte, dass sie dieses Wesen holen. Und dieses Geisterkind, woher auch immer sie gekommen ist, hat die, die vor ihnen kamen, getötet, damit dieses schreckliche boshafte Wesen nicht erweckt wird. Ihre Überlegungen gehen dahin vielleicht das Geisterkind zu rufen, auch wenn sie noch nicht weiß wie. Es hatte zwar viele getötet, wahrscheinlich um Schlimmeres zu verhindern.

[b]Anmerkung:[/b]
So es noch Fragen gibt, kann ich weiter mit der Lady sprechen. Es fiel ihr schwer das Untier zu beschreiben. Ich beließ es erstmal dabei, um den Bericht des Feldwebels ab zu warten, in der Hoffnung, dass er es beschreiben würde.
Lady Geneva ist es wichtig, dass der Hauptmann davon erfährt und das Untier getötet wird. Ich werde mit helfen, so ich kann und darf. Vielleicht gibt es den Bibliotheken Hinweise über das Untier und über ein Geistermädchen.

~ Rekrutin Meree[/quote]
02.01.2016 00:25:17
Aw: [Fallakte] Das Grauen (#103156)
citlali
[b][u]Zusammenfassung des Berichts über das Kontaktieren des Geistes und Bekämpfen des "Buchmonsters"[/u][/b]

[u]Erstatter:[/u] Ferdinand von Erlenberge

[u]Beteiligte am Kampf:[/u] Luca Cor Marak, Nevilamos, Bethsaba Geneva, Rashal Lafalie, Meree, Calum Dughall, Ferdinand von Erlenberge
Ort: Silberwald, unbekannte Höhle

Nach den zuletzt bericheteten Ereignissen mangelte es an weiteren Hinweisen über das Geistermädchen und das befreite Monster. Es konnte noch Kleidung, die mit dem Blut, das sich in der Krypta befand, befleckt war, aufgetrieben werden und ein Kontaktierungsritual wurde im Kelemvortempel mit Erlaubnis von Hauptmann Lafalie und unter diversen Schutzvorkehrungen abgehalten. Dabei wurde das Blut als materielle und Frau Genevas Erinnerung in einem telepathischen Band-Zauber als geistige Verbindung genutzt. Es erschien das Abbild eines der gehängten Personen, an dem das Geistermädchen schaukelte. Der Geist berichtete, dass das Monster die Gehängen fräße und deswegen noch nicht ausgebrochen sei, des weiteren nannte sie ihren Namen: "Mia". Zum Beseitigen des Monsters gab sie an, dass die ehemaligen Buchbesitzer Geschichten schreiben müssten, in denen es besiegt wird. Das Monster nennt sich laut Mia "Zzhitran". Der Geist teilte zuletzt mit, dass sie schon lange ein Geist wäre und nichts mehr übers Leben wisse, ebenso nicht, ob sie befreit werden würde, wenn das Monster besiegt wäre, jedoch müsse sie noch weitere Leute hängen um das Monster zu beschäftigen. Um den Weg zur Krypta zu finden, sollte man ein Feenlöwenjunges fragen, zu dem der Geist offenbar eine Verbindung hatte und auf das unter anderem Frau Geneva schon im Silberwald getroffen war.
Darauf wurden alle ehem. Buchbesitzer informiert und jeder von ihnen schrieb eine zum Teil recht fantasievolle Geschichte in ein leeres Buch hinein. Nur wenige ließen mich vorher einen Blick ins Buch werfen oder den Inhalt erfragen, ein Großteil brachte erst am Tag des Aufbruchs das Werk mit. Vorbereitungen zum Schutz fanden statt, Wächterin Meree und Hauptmann Lafalie erklärten sich bereit mit zu kämpfen.
Am ((30.11.2015)) zogen wir zusammen in den Silberwald, wo der Geist uns fand und seine magischen Späße trieb, bis er uns in sein "Reich" mitnahm, wie mittels Teleportation. Es war ein großer Höhlenkomplex mit wenig Beleuchtung, in dem wir wieder auf gehängte Personen und viele Knochen auf dem Boden - menschliche, elfische, halblingische - stießen. Schattenhafte Gestalten schlängelten sich an der Wand entlang, diese brachen immer wieder heraus oder ein Arm griff nach uns und zog Schutzzauber der Gruppe mit sich, fraß sie auf, so wie es klang. Nach uns nach wirkten sich die Geschichten der Buchbesitzer auf sie aus, der Feldwebel Dughall hatte irgendwelche gefüllten Säcke, vermutlich voll Abfällen, da sich später ein ähnlicher zeigte, in dem man solche fand [spoiler]Plastikmüllsäcke passen nu echt nicht zur Fantasy, also wie sollte wer genau wissen, was das war ;)[/spoiler] in Händen statt seinen Waffen, Frau Geneva benahm sich wie eine Katze und konnte nur noch Miauen, Herr Nevilamos wurde zu einem alten Mann mit langem, grauem Bart und Magierkleidung, Frau Luca trug einen kurzen Rock und oben etwas, das an Seemannsuniform erinnerte. [u]Wir erfuhren, dass die neuen Bücher das Monster nur wieder einsperren sollen, bis jemand anders wieder die Bücher findet.[/u] Wir wurden angewiesen zu 4 Altären zu gehen und dort je ein Buch in eine Einbuchtung zu legen. Am ersten gab es Unsicherheiten, wer das Buch reinlegen sollte, ob man die Reihenfolge damals beim Ablegen einhalten sollte. Wächterin Meree ging während der Diskussion hin und tat es, worauf sie durch einen Blitz "getötet" wurde und sich eine Kugel aus "Magie" um den Altar bildete. Wir fanden später heraus, dass ihre Seele zu einem Geist geworden war. Den Körper trugen wir mit uns und am zweiten Altar legte Frau Luca das Buch hin, mit demselben Ergebnis. Am dritten Altar folgte Feldwebel Dughall den beiden in den Äther und am vierten legte und lebte Herr Nevilamos ab. Darauf kroch das Monster aus einer Erdspalte und der Kampf begann. Das Monster wurde dabei durch die Magiekugel um den Altar vor zu uns gedrängt. Durch einen Blick in den Äther konnte ich die zu Geistern gewordenen sehen und ebenso, dass das Monster eine Art Schutzschild aus Schatten um sich hatte, welcher durch Angriffe vor allem von den Geistern langsam zerstört wurde und am Ende brachte eine Harpune das Monster zum Platzen. Die toten Körper der Gruppe erhielten ihre Seelen wieder, Dunkelheit umschloss die Gruppe und sie wurde in einen Teich an der Küste teleportiert. Von dort aus fand jeder seinen Weg zurück nach Mîrhaven.

[b][u]Abschließende Bemerkung:[/u][/b]
Wie aus dem Bericht ersichtlich, kann angezweifelt werden, dass das "Monster" für immer vernichtet ist. Zudem ist nicht bekannt, ob was mit dem Geistermädchen geschah. Es sollte ein Sagenkunderitual durchgeführt werden. Ich habe Teile meiner Polsterkleidung nicht gewaschen bis ich den Dreck oder wie ich hoffe eher Blut von der Kreatur extrahieren konnte. Leider wurde durch den Fall in den Teich vieles abgelöst und es gibt keine Sicherheiten. Dafür haben wir jetzt eine große Gruppe, die die Kreatur und den Geist gesehen haben, so dass wir damit das Ritual wagen könnten.
Herr Yaronath stellt sich wahrscheinlich als Wirker zur Verfügung.