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07.04.2008 09:45:24
Entführung (#9195)
Kessi
.... dunkel war es, die Nacht war schon in voller Blüte und das Licht des Mondes hatte seinen Zenith erreicht. Leichtfüßig den Weg vor sich umsichtig mit dem Stock abtastend bewegte die Elfe sich vorwärts durch den Silberwald. Schon seid geraumer Zeit war das Rauschen des Flusses in ihren Ohren verebbt. Jenes Geräusch welches ihr als Orientierung diente. Ainarieal musste sich eingestehen sie hatte sich verlaufen, obwohl sie schon Zeit ihres Lebens in der Dunkelheit lebte, und mit der Welt der Geräusche und Gerüche vertraut war. Einen Moment der Unaufmerksamkeit und den auf sie einströmenden fremden Eindrücken hatte sie wohl diesen unglücklichen Umstand zu verdanken …

Sie kämpfte sich mit dem Stock durch dichtes Unterholz und erreichte schließlich einen freien Platz ein Weg vielleicht oder wieder nur eine dieser unzähligen kleinen Lichtungen. Der lauwarme wind trug ihr einen bekannten Geruch zu der ihr Gefahr signalisierte Wölfe oder gar Worgs mussten ganz in der Nähe sein, alles in ihr schien sich mit einem male anzuspannen . Doch kurz darauf wehte der wind ihr einen weiteren Geruch zu, einen der ihr seid ihrer Kindheit zu wider war. Der Geruch von Blut legte sich wieder ein undurchdringlicher, alles überdeckender Schleier über die Gegend. Die Elfe kämpfte gegen ihren Brechreiz an und schritt vorsichtig weiter bis sie vor sich ein seltsames Geräusch wahrnahm das sie an das Knirschen eines Chitinpanzers erinnerte. Sie verkrampfte sich erneut und blieb Augenblicklich stehen der vermeintlichen Gefahr zugewandt.

Eine Zeitlang lauschte sie, doch konnte sie Minerva welche einen Steinwurf von ihr entfernt unbeweglich stand nicht wahrnehmen. Umso erschrockener war sie als diese sie ansprach. Nach einem kurzem Wortwechsel bemerkte Ainariael einen bedrohlichen Unterton in Minervas Stimme und als diese näher kam schleuderte Die Elfe ihr mit einem Gebet auf den Lippen einen gleißenden Strahl entgegen. Als der Strahl auf Minervas Rüstung traf heulte diese auf, Minerva hingehen sprach mit ruhigen Ton weiter auf Ainariael ein und nutzte die Gelegenheit um sie mit einem kleinen Giftpfeil den sie der Elfe entgegenschleuderte unschädlich zu machen. Kurz nachdem der Giftpfeil den Stoff ihrer Robe an der Schulter durchdrungen hatte und in ihr Fleisch eindrang, setzte auch schon die Wirkung ein. Eine eisige Kälte durchdrang sie. und raubte ihr fast den Atem. Man konnte regelrecht zuschauen wie das Gift von ihrem Körper Besitz ergriff, kleine dunkle Aderchen bildeten sich ausgehend von der Wunde und zogen sich hinauf bis zum Hals. Immer wieder versuchte die Elfe mit gebeten der Wirkung entgegenzuarbeiten. Trotz Warnungen von Minerva dies zu unterlassen setzte sie ihre Gebete fort, bis ihr die Zunge herausgerissen wurde. Vom Blut besudelt und durch das Gift geschwächt wurde Ainariael fortgeschleift. Zurück blieben lediglich eine große Blutlache die Spuren der Auseinandersetzung und ein kleine hölzerne Figur die der Elfe wohl auf der Tasche gerutscht war....
07.04.2008 11:08:19
Aw: Entführung (#9196)
Kessi
Die Flucht..

… Stunden um Stunden vergingen, für die Elfe, welche betäubt vom Gift und vom Schmerz war, eine Ewigkeit. Irgendwann in den Morgenstunde hatten sie unbehelligt Valvec erreicht, selbst du stämmigen Halborkkrieger gingen der Dornenfrau respektvoll aus dem Weg als diese durch ihre Siedlung schritt und Ainariael hinter sicher her schleifte…

Minerva legte der Elfe einen Strick um den Hals und band sie unweit des Marktes an einen Baum, kurz raunte sie der Wache etwas zu ehe sie eilig verschwand. Es mag einige Stunden gedauert haben ehe die Elfe ihre Stimme erneut vernahm zusammen mit einer Anderen, die ihr ebenso bekannt vorkam. Obwohl Ainariael in der Zeit des Wartens wieder etwas Kraft gesammelt hatte, war sie immer noch erschöpft von den Strapazen der Reise und dem Blutverlust. So bekam sie von dem Gespräch der beiden, welches wohl um sie ging, nur einige Wortfetzen mit. Irgendwann verschwand die Dornenfrau und überließ die Elfe der Fremden.

Die Unbekannte sprach auf sie ein und legte ihr nahe sich zu fügen, da sie sonst Bekanntschaft mit einem Illithiden machen würde, der sie einer Konditionierung unterziehen würde. Als Zeichen ihres guten Willens schleppte sie Ainariael in eine dunkle Ecke weit abseits des Marktes, dort setzte er ihr unter Einsatz eine Ainariael unbekannten Trankes die Zunge wieder an. Nur ein leichtes Kribbeln verspürte die Elfe dabei, dann gewährte ihr die Fremde ein paar weitere Stunden Ruhe, mit dem Hinweis dass sie später einige Arbeiten erledigen muss.

.. Unerbittlich zerrte die Fremde am Seil, weg von der Siedlung in der das Böse für die Elfe trotz ihrer Blindheit regelrecht greifbar war. Ein Funken Hoffnung flammte in ihr auf, hatte sie doch ihre alte Kraft zurück gewonnen. Ainariael zog kurz am Seil als Zeichen das sie verschnaufen müsse, widerwillig wartete die Vermummte. Die Elfe beugte sie herab um scheinbar wieder zu Atem zu kommen, griff dabei in den Saum ihres Kleides und entnahm ihm ein kleines silbernes Amulett. Just in dem Moment als sie sich wieder aufrichtete wisperte sie ein elfisches Gebet und ein Säule aus Licht schoss auf die Fremde herab. Irritiert und geblendet ließ diese den strick etwas lockerer. Diesen Augenblick nutzt die Elfe und zerrte mit all ihrer Kraft an dem Strick welche kurz darauf riss. In heilloser Flucht wandte sie sich dann ab, hin zu dem Rauschen des Meeres und dem rettendem Boot. Gerade als sie Jenes erreicht, hatte surrte ein Pfeil heran und durchbohrte ihre Schulter, mit letzter kraft rief sie mit holpriger Stimme dem Fährmann zu er solle ablegen, er würde 1000 Goldstücke bekommen, wenn er sie in Sicherheit brächte…

Nur im Dämmerzustand nahm die Elfe die Fahrt wahr, kaum bemerkte sie wie der Fährmann sie unsanft aus dem Boot beförderte und ihre Kleidung nach dem Gold durchsuchte. Dann überließ er sie ihrem Schicksal ….
07.04.2008 14:13:06
Aw: Entführung (#9200)
Tod
*Flammend vor Wut umklammerte die Klauenhand Lithanas Kragen*
"Du hast sie wirklich entkommen lassen ?"
*Sie verstand in diesem Moment sich selbst nicht, weshalb war sie so wütend, eine närrische kleine Elfe mehr oder weniger, aber Sie hatte Sie verletzt... das stimmt nicht, Sie hatte SIE verletzt. Minerva besah sich ihren Arm, es war die Rüstung, die Rüstung wollte Rache für den göttlichen strahl.... Sie musste schnell diese fremden Emotionen unter Kontrolle bringen, sonst könnte es sein das die Rüstung sie verschlingen würde.
Die Hand lockerte sich*
"Egal, verzeih den Wutausbruch.... sie wird wieder kommen, sie muss wieder kommen. Mein Gift habe ich mit vielen gebeten gestärkt und es ist von Talona in dem Tümpel aus Gift gesegnet worden, kein Anfänger kann dieses Gift neutralisieren, ich schätze das könnte nicht einmal Taurelias, sie weiß das, sie wird wieder kommen. Dann, sei bereit !"
07.04.2008 17:01:42
Aw: Entführung (#9206)
Druire
[color=#FF6600]"Verzeih mir Schwester. Ich weiss es gibt keine Erklärung, die mein Versagen rechtfertigen würde"[/color]

antwortet Lithana leise und untertänig zu der, vor Wut und Zorn kochenden Minerva. Eine weitere Bemerkung jedoch kann sich Lithana trotz ihrer prekären Lage nicht verkneifen.

[color=#FF6600]"Hätte sie das Heilige Symbol ihrer schäbigen Götter nicht noch in ihrem Kleid eingenäht getragen und hätten sie ihr Winseln nicht erhöhrt, wäre sie mir sicher nicht entkommen.
Das nächstemal.....falls ihr mir je wieder eine Gefangene anvertraut werde ich sie direkt zum Illithiden bringen und eine mentale Konditionierung von ihm erbitten, egal wieviel Gold er dafür verlangt."[/color]

erklärt sie zaghaften Tones, ehe sie verstummt und sich der Gnade Minervas überantwortet und ruhig auf ihre Entscheidung wartet.
07.04.2008 17:15:13
Aw: Entführung (#9208)
Tod
*Beschwichtigend wedelt sie mit der Hand*
"Vergiss es Schwester.... das Symbol hätte auch mir auffallen können, wegen diesem nervigen gebete riss ich ihr ja die Zunge raus um es zu beenden. Und den Ilithiden werden wir nicht fragen, es ist ein Zeichen von Schwäche nach Hilfe zu bitten und vor allem nicht die hohen Herren der Insel.... sie sollen uns doch als vertrauenswürdig und stark ansehen, das wäre also nicht klug"
*Vor sich hin brütend sah sie der Stadtspinne zu wie sie einen Hundekadaver einwickelte*
"Sie wird zurück kommen, sie hat nur wenige tage, sie wird mich finden oder sie wird sterben, so oder so, kein Verlust, doch pass das nächste mal besser auf Lithana, nicht auszudenken wäre dieses Weib ernst zu nehmen gewesen..... ein angeschlagener Paladin auf der Flucht oder etwas mächtigeres hätte schlimmen Ärger machen können."
07.04.2008 17:54:44
Aw: Entführung (#9211)
Druire
*nickt langsam, ihre roten Augen lodern dabei erfreut auf - fast mag man einen leichten Triumph in ihren Augen ablesen*
[color=#FF6600]
"Wichtiger wäre gewesen, hättet ihr mir gesagt, dass sie eine Priesterin ist. Dann hätte ich ihr die Zunge sicher nicht wiedergegeben, um sie zu einem wertvolleren Sklaven zu machen....dann hätte ihr diese Symbol auch nichts gebracht"[/color]

*Langsam senkt sie den Blick wieder, wohl in Erwartung eines neuen Anflugs von Zorn ob ihrer gewagten Worte.*

[color=#FF6600]"Und was die Herren der Insel angeht. Man muss es ihnen nur anders verkaufen. Ich wäre sicher nicht zu dem Illithiden gegangen und hätte um "Hilfe" gebettelt"[/color]

*Das Wort verächtlich betont.
Als sie sich abwendet und hinausgeht, denkt sie leise zu sich*
[color=#FF6600]
"Abnehmen können. Abnehmen müssen, oder mir sagen, dass sie nicht ordentlich durchsucht wurde."[/color]

*mit einem leisen seufzen schliesst sie die Tür des Hauses von Aussen und geht ihren anderen Beschäftigungen nach*
09.04.2008 09:48:01
Aw: Entführung (#9324)
Grauherz
Sorge hatte sich tief in die Herzen all jener gesenkt als der Wind ihnen die Nachricht überbrachte das eine der ihren entführt worden war, das eine helle Stimme gewaltsam zum erlöschen gebracht worden war.
Doch tiefer noch zog sich der Schmerz als erkannt wurde das es Ainariael ward die entführt wurde. Das es ihre Statuette war die der Kesir Kaethavel im Silberwald gefunden hatte. So rief der Wind erneut das jene Brüder und Schwestern sich zusammen finden sollten um sie zu suchen, während Kaethavel und Silivren sich aufmachten im Silberwald nach Spuren zu suchen.
Das Blut war bereits angetrocknet als sie dort ankamen, doch lag der Geruch noch immer deutlich über dem Boden - deutlich genug für die Nase des Wolfes, in den die Elfe sich wandelte, sie den Wolfsgeist in sich anrief ihr zu helfen.
Und so folgten sie der Spur über die Wege und das Gras hinweg wieder zurück gen Mirhaven und von dort über die Ebenen von Lestrann und durch die Nebellande. So sehr waren sie in diese Aufgabe versunken das sie kaum jemanden bemerkt haben wollen auf ihrem Weg und an dem ein oder anderen Wanderer wortlos vorübergingen.
Bis schließlich die Spur an einem Anleger endete.
Fragen wurden gestellt und Münzen gezahlt um Zungen zu lockern, die gierig nach dem Golde waren und erst antworteten als sie es in den Händen hielten.
[i]
'Ja, man habe diese Elfe gesehen, mehr noch man habe sie an einem Strand abgesetzt. Auf der Leuchtturminsel um genau zu sein.'[/i]

Kaum waren die Worte an die Ohren der beiden Elfen gedrungen nahmen sie selbst ein Schiff zurück nach Elboria, um von dort die Suche Richtung Leuchtturm fortzusetzen. Und in der Hoffnung noch weitere ihrer Brüder und Schwestern anzutreffen die dem Ruf des Windes gefolgt waren.
Um so enttäuschter waren sie als nur Andariel am Hafen der Elfenstadt sie erwartete, doch nicht lange ließen sie dies Gefühl zu und nachdem rasche Worte gewechselt waren machten sie sich nun zu dritt auf zur Leuchtturminsel.
Nicht lange brauchten sie bis dorthin, waren sie doch von Sorge und Entschlossenheit getrieben. Niemand vermochte sie aufzuhalten, am allerwenigsten jene Wesen, die das Hirschdelta bevölkerten.
Und so erreichten sie die Insel, auf der sich allein der Leuchtturm hoch in den Himmel streckte wie der Finger einer Hand.
Den höchsten Punkt erklimmend begannen die drei Elfen von dort die Strände mit den Blicken abzusuchen, bis schließlich der Ruf Kaethavels sie auf die leblos daliegende Gestalt am hinteren Strand aufmerksam machte.
Schnell trugen ihre Füße sie über die Steine und den Sand dorthin, doch welch Schmerz fraß sich erneut in ihre Herzen als sie ihre Schwester vergiftet vorfanden, schwarze Adern sich von einer kleinen Wunde an ihrer Schulter über den ganzen Körper ziehend.
Ihnen wurde schnell klar das sie ihr hier nicht zu helfen vermochten, das sie sie in den Tempel in Elboria bringen mußten. Denn wenn ihre eigenen sanften Heilkünste das Gift nicht zu besiegen vermochten, wieviel Zeit mochte ihrer Schwester dann noch bleiben?
So machten sie sich auf den Weg und erreichten nach einiger Zeit den aufragenden Tempel der Seldarine in Elboria, wo sie Ainariael vor dem Priester auf den Boden legten.
Doch ihre Hoffnung auf Heilung währte nur kurz, als die Worte des Priesters den Raum erfüllten, das nicht einmal er die Kraft hatte ihre Schwester Ainariael zu heilen...
09.04.2008 10:00:58
Aw: Entführung (#9326)
Grauherz
Klagend und voll Sorge ward der Gesang aller Elfen in Elboria.
Ihre Schwester Ainariael lag im sterben. gift hielt ihren Körper gefangen. Gift das so stark ward das nicht einmal ihr Priester es aus dem Elfenkörper zu vertreiben vermochte.
Doch selbst in dieser Zeit blieb Hoffnung in den Herzen dieses Volkes und so wurden Pläne geschmiedet, Pläne um Ainariael zu retten. Sie würden sie nicht einfach ziehen lassen, hin zu den Seldarine.
Es ward noch nicht ihre Zeit zu gehen.
In dieser Zeit erinnerte sich Silivren an einen Teich aus Gift, in dem sie einst die Dornenfrau hatte baden sehen. Ob es nützen würde dorthin zu gehen?
Nur kurz blieb der Zweifel und schon machten sie sich in Begleitung der Elfe Yillvina und der Shaari Lydya auf den Weg.
Nicht leicht ward der Weg, hin zu den Bergen der Winterrache und er wurde in Schweigen gegangen, jeder seinen eigenen Gedanken nachhängend. Und so erreichten sie die Berge und erklommen den Pfad bis zur Spitze hinauf, umweht von den eiskalten Winden, die an Kleidung und Umhängen zerrten wie spielende Kinder.
Und dort auf dem höchsten Punkte befand sich der Giftteich, sein ätzender Geruch die Luft erfüllend und selbst von den Winden nicht vertrieben werden könnend. Dampf stieg von den Blasen auf, die in der grünlichen Brühe nach oben an die Wasseroberfläche trieben.
Knochen stapelten sich am Rande, Schädel mit leeren Augenhöhlen auf die drei Reisenden starrend.
Ward dies ein Teil des Giftes das in Ainariaels Körper wütete?
Noch immer schweigend untersuchten die beiden Elfen den Teich, während die Shaari den Blick zu den tiefer liegenden Ebenen unter sich wandte und allein der pfeifende Wind summte ihnen in den Ohren.
Welch Ekel erfasste sie jedoch als sie die Substanzen des Giftes langsam entzifferten. Welch kranker Geist hatte dies nur erdacht, alle diese Gifte zu vereinen zu einer tödlichen Mischung.
Und ward nicht eine göttliche schwarze Macht zu spüren die den Teich umfing?
Nur ein Name kam allen Dreien in den Sinn - Talona, die Göttin der Gifte und Krankheiten. Sie mußte diesen Teich, dieses Gift gesegnet haben.
Was würde dies für Ainariael bedeuten?
Rasch nahm man eine Probe des Giftes und machte sich erneut auf den Weg zurück nach Elboria, hin zum Tempel wo sie jene kleine Phiole dem Priester übergaben.
Er wüßte noch nicht ob dies Hoffnung für Ainariael bedeuten würde. Doch er würde es untersuchen und ihnen Nachricht zukommen lassen.....
09.04.2008 10:49:56
Aw: Entführung (#9328)
Kessi
... lange hatte Loore sich mit der jungen Elfe unterhalten. Obwohl er wusste das es schwer sein würde ihr Vertrauen zu erlangen eben so wie bei allen Reinblütern denen er sich bisher geöffnet hatte Doch diesen Luxus an Zeit welcher allen Elfen eigen war, war in jenen Moment wohl einer der unangebracht war angesichts jener Sachen die Silivren ihm eröffnete. Und eines verband sie der Hass auf jene Frau in der Dornenrüstung

Die Zeit drängte wolle man jener Elfe die von der Dornenfrau vergiftet worden war noch helfen. Und so offenbarte der Halbelf ihr all das was noch in seinem Gedächtnis verblieben war aus jener dunklen Zeit als er noch dem Ruf der Schatten folgte. So manches Detail könnte ihnen zum Vorteil gereichen im Kampf gegen die Necromantin und ihr Gefolge.

Kaum das er seine Erzählung beendet hatte traf ein Bote eiligen Schrittes ein, und bat die junge Elfe auf Geheiß des Priesters den Tempel aufzusuchen. So schnell ihre Füße sie trugen begab sie sich dorthin, gefolgt von Loore. Nach respektvoller Begrüßung teilte jener Priester ihnen mit, das Hoffnung bestünde für die Elfe wenn auch eine geringe. Sie sollten sich bereit halten denn sobald er genaueres in Erfahrung bringe, würde er es ihnen mitteilen so das sie danach handeln könnten...

Gestärkt durch einen Funken von Hoffnung, das alles sich doch noch zum Guten wenden würde verließen die Beiden alsbald den Tempel...
11.04.2008 21:01:47
Aw: Entführung (#9415)
Laefilar
[i][b]Feuer -
Erde -
Luft -
Wasser.[/b][/i]

Der lebensspendende Funken der Seldarelle und ihr tiefster Atemzug. All ihre Tränen und ihr fester, unumstößlicher Weg. All jene Ideale und Kräfte waren es, welche die junge Elfe vom dunklen Gift Talonas befreiten, als jene mystischen Elemente aus den drei Elfen und dem Halben in Ainariael flossen, um sie zu reinigen. Ruhen musste sie nun, um wieder zu Kräften zu kommen und die Gesänge des Volkes, freudig und flüsternd, erneut aus finsterem Schlafe heraus zu hören.
[i][b]
Norden -
Süden -
Westen -
Osten.[/b][/i]

So unterschiedlich, wie ihre Aufgaben, waren jene Streiter, welche den Tempel der Elemente betraten, um die reinsten und saubersten Elemente heraus zufordern, sie aufzunehmen und zurück in den Alterraum des Tempels der Seldarelle zu bringen. Steinig und gefährlich waren ihre Wege und einem jeden forderten nicht nur die Kämpfe, sondern vor allem Krankheit, Fieber und Schmerz alles ab, was sie für das Kind Elborias zu geben vermochten. Doch sie kehrten zurück, geschunden und geschwächt, kaum noch eines Wortes fähig.

((to be continued))
12.04.2008 15:30:05
Aw: Entführung (#9448)
Laefilar
[b]Wasser[/b]

Es war sowohl eisig kalt und nass, als auch wunderschön zugleich an jenem Orte. Steile Hänge und flache Küstenstreifen zogen sich glitzernd feucht in tobenden Meereswellen und unter prasselndem Regen durch die Landschaft, kleinen Inseln und dünnen Stegen gleich. Die unbekannte Krankheit, welche den Waldelf durchzog und ihn fiebrig werden lies schien hier, wie weggefegt, als das kühlende Wasser aus allen Richtungen auf die kleine Gruppe einprasselte. Er fühlte sich frisch, spürte gar die kleinsten Gischttropfen, die sich durch die silbrigen und goldenen Kettenglieder seiner Rüstung drückten. Mit einem jeden Schritt sahen sie ihre Gegner, die alten Wassergeister und die Elementhüter, auf sich zustürmen, zerstoben sie mit Pfeil und Schwert ein ums andere Mal, dass ihnen die aufgelösten Körper ins Gesicht stoben.
Doch einer jener Elementwächter, so riesig, wie die meterhohen Wellen der Sternenmeere, stellte sich ihnen in den Weg. Ihre Angriffe schienen ihn kaum zu kümmern und Pfeile, wie auch Klingen aus Stahl zogen sich durch das Säure behaftete Wasser jener Gestalt. Seine Schläge waren furchterregend und hart, wie blanker Granit. Einen, nach dem anderen schickte er auf den nassen Felsboden und verharrte über den benommenen, kampfunfähigen Streitern. Es ward Andariels letzte Kraft, als sie ebenfalls zu Boden ging, welche die reinste Luft aus ihren Lungen presste. Jene Böhe, einem kleinen Sturm gleich, erfasst den riesigen Elementar, zehrte an seiner Gestalt, umwehte seine Statur und schoßß letztendlich mitten durch ihn hindurch.
Sie alle kamen nur langsam wieder zur Besinnung und sahen sich um, inmitten einiger großen Pfütze liegend. Schwerfällig erhoben sie sich, gezeichnet durch die Kämpfe, den Fieberwahn und den anstrengenden Weg, sich weiter schleppend und die Hoffnung in ihren Herzen nicht verlierend, um ihrer Schwester jene Erlösung zu schenken, welche sie ebenso erlangen würden, wäre ihr Weg erst beschritten und ihre Reise am Ziele angelangt.

Die eiserne Schwertklinge rammte sich hart in den leicht aufgeweichten Boden vor der überströmten Statue, welche aus einem einzigen Felsen geschlagen worden schien. Wilde Wellen und stürmische Gischt umspielte den Sockel der Statue und je näher er kam, je tiefer er auf sein Knie sank, umso stärker sprangen sie ihm entgegen, als wollten sie den Elf verjagen. Immer schneller umspülten die Wasserfäden die dort stehende, vermummte Gestalt und zogen sich an derer Seite und am steinernen Körper hinauf. Dann kurz nur ward es ruhig, so still, als würde die Zeit stehen geblieben sein. Ein riesiger Wasserstoß erwischte den knieenden Kesir mitten auf seiner Brust und riss ihn zurück. Er spürte, wie sich das Wasser, welches auf ihn erbarmungslos niederprasselte, erfüllte, durch seine Adern und Venen schoss und gar seine Lunge durchzog. Auch, wenn er es zulassen wollte, fühlte er Angst und Panik in sich aufsteigen, doch er konnte sich nicht bewegen. Regungslos und dennoch wach lag er dort, bis jenes Schauspiel vorbei ward.
Schwerlich hob er seinen Arm zu dem im Boden steckenden Schwert und zog sich hoch. Sein Körper war zum Bersten gespannt, der Druck durch die sonst so leichte Kettenrüstung beinahe unerträglich stark. Mit jedem Schritt erschien es ihm, als wenn das kalte Element in seinem Körper ihn mitzog, auf dass er nur schwerlich wieder hätte stehen bleiben können. Röchelnd und gurgelnd waren seine Atemzüge, wie auch seine Stimme, wenn er sprach und es war ebenso anstrengend sich zu konzentrieren, um nicht einer Ohnmacht anheim zu fallen und somit aufzugeben.

Doch dies ward noch lang nicht das Ende...
12.04.2008 18:01:29
Aw: Entführung (#9462)
Tod
Mitten im hieb gegen den Oger hielt sie inne. Etwas war geschehen, etwas frevelhaftes und blasphemisches.... Sie kassierten einen derben schlag der auch nicht von der Rüstung ganz aufgefangen werden konnte, beide fauchten wild und holten aus zum letzten tödlichen schlag. Dann lag der oger danieder und beide lauschten tief in ihr gemeinsames inneres.

Talona wurde betrogen


Dann folgte ein grundloser Schmerz der Sie in die Knie zwang, etwas griff nach Ihrem innersten, etwas wollte Sie strafen, Sie hatte Schande bereitet !
"Vergib uns oh erhabene Göttin, vergib mir Mutter, ich wollte nicht versagen... ich hätte nicht scheitern dürfen, das Gift war doch so mächtig !"
Abermals greller Schmerz das Sie auf dem Bauch krauchen ließ.
Dann, nichts, alles war vorbei.
Sie rang nach Luft, ihre Glieder schmerzten.

"Das war nur eine Warnung... Wir haben versagt ! Das Werden Sie uns büßen ! Rache und Tod all jenen die uns trotzen !!!!"

Hasserfüllt torkelten Sie hinaus, raus aus der Höhle, es gab nun wichtigeres als zu üben, Sie richteten ihren blick gen Elboria.

"Rache ! Es wird Zeit sich mit unseren Schwestern zu treffen"

Zustimmend klirrte die Rüstung und glimmte Perlmuten auf
13.04.2008 13:54:22
Aw: Entführung (#9487)
Grauherz
[b]Feuer[/b]

Hitze umgab sie, durchdrang sie, legte sich schwer auf ihre Körper und machte das Atmen fast zur Qual. Und um sie herum erhoben sich die Wände aus schwarzem Lavagestein, dazwischen das Magma aus den tiefen der Erde hervorquellend, durchzogen von immer wieder auftretenden und die Luft erfüllenden Explosionen aus Flammen und Hitze.
Doch vielleicht befanden sie sich ja wirklich im Herzen der Welt. Vielleicht ward dies hier der Herzschlag, verborgen vor den Augen der Oberweltler schlug er stetig um das Land am Leben zu erhalten.
Andererseits..für all diese grobe Schönheit um sich herum hatten die Vier keinen Sinn.
Zwei von ihnen schleppten sich erschöpft und von Schmerzen durchzogen hinter den anderen Beiden hinterher, erfüllt von den zwei bereits erhaltenen Elementen.
Voraus ging Silivren, wußte sie doch das es nun ihre Aufgabe war das Element des Feuers in sich aufzunehmen.
Furcht erfüllte sie bei dem Gedanken, hatte sie doch erlebt wie es den anderen ergangen war. Aber auch entschlossen war sie, denn was war ein wenig Schmerz wenn sie dadurch die Gelegenheit erhielten ihre Schwester vom Tode zu bewahren?
Schließlich erreichten sie die Statue, die aus dem Lavagestein herausgewachsen zu sein schien. Magma umgab ihren Fuß und helle Linien aus Feuer zogen sich über sie.
Die anderen hielten inne und alleine trat sie den letzten Weg an bis vor die Statue, wo sie sich ehrfürchtig auf die Knie niederließ und den Kopf senkte.
Erst geschah nichts-bevor alles in einem riesigen Ball aus Feuer zu explodieren schien, ihre Sinne vom Feuer verschluckt wurden, ihr Sein in Feuer getaucht wurde.
Heiß rasten Flammen durch ihren zierlichen Leib, bewegten sich durch ihre Adern und brachten das Blut zum kochen, jagte unvorstellbare Schmerzen durch ihre Sinne und ihr Sein. So erfüllt ward sie das sie kaum bemerkte wie sie schrie und ihre Stimme wurde erfüllt vom Fauchen der Flammen.
Dann ward es vorbei und erschöpft sackte sie zusammen. Hinter sich konnte sie ihre Gefährten und Ihn spüren. Doch bevor sie ihr zu helfen vermochten kämpfte sie sich selbst auf die Füße und wandte sich ihnen zu.
Und sie mußte nicht sprechen, wußten sie alle dasselbe-es ward noch nicht vorbei.....
15.04.2008 11:05:13
Aw: Entführung (#9515)
Keiv
[b]Luft[/b]

Erschöpft und geschwächt von Talonas giftigen Atem standen die Gefährten vor dem Portal. Noch überlegend, wie man dieses Portal betreten möge, aktivierte der Portalschlüssel das Portal.

Andariel spürte wie der Sog sie in das Portal zog, danach war es dunkel.

Stille...Ruhe...eine weite Leere. Das waren die ersten Eindrücke, die Andariel wahrnahm.

Freiheit...endlose Weiten...Fasziniert betrachtete sie die Umgebung, darauf achtend nicht von den schmalen Weg abzukommen um in die weite Tiefe zu fallen.

Vorsichtig nahm sie das mit Wasser getränkte Leinentuch von ihren Gesicht, das sie benutzt hatte um sich vor den giftigen Dämpfen im Tempel zu schützen.

Sie hatte Angst. Angst zu zögern oder zu versagen. Sie war die erste, die eines der Elemente in sich aufnehmen soll.

Sie erinnerte sich noch an die Worte der Novizin. "Ist die Gefahr wirklich so gross, wenn ich das Element in mir aufnehme?" Die Sorge um ihre vergiftete Schwester war grösser als ihr Zweifel. Doch die Angst zu versagen blieb.

Sie nahm tief Luft. Ein entsetzlich starkes Brennen spürte sie in den Lungen. Sie spürte, das dies nicht der Ursprung des Elementes war, das sie in sich aufnehmen musste.

Dann sah sie eine Statue, die durch einen grossen Luftwirbel umgeben war. Sie spürte das dies der richtige Ort ist.

Sie berührte die Statue und der Luftwirbel erfasste sie. Sie nahm tief Luft und spürte wie sie im Inneren von dem Element erfasst wurde und innerlich zu bersten drohte.

Sie spürte wahnsinnige Schmerzen. Ihr Sinne schwanden und sie begann zu schwanken.

Aber sie wusste das es noch ein langer Weg war und sie nicht scheitern durfte. Die Zeit auszuruhen hatte sie nicht.
15.04.2008 12:54:15
Aw: Entführung (#9519)
Kessi
[b]Erde[/b]

Hart war der Aufprall und tief der Fall, völlig unvorhersehbar brach die Boden zu ihren Füßen in jeder feurigen Ebene und verschlang sie regerecht. Benommen vom Schmerz des Aufschlages auf felsigen Boden, versuchten jene welche sich der Aufgabe gestellt hatten wieder auf die Beine zu kommen. Wussten sie doch das es noch galt ein Element zu finden und in sich aufzunehmen.

Ein süßlicher Geruch von Fäulnis und Moder stieg ihnen in die Nase, kaum das sie wieder bei Sinnen waren. Jener widerliche Gestank ging von einer Gestalt aus die ihnen den Weg versperrte, gerade als sie wenige Meter gelaufen waren. Das Fleisch welches ihm nur noch in fauligen Fetzen auf den Knochen hing und von Würmern und anderen Aasfressern bewohnt schien wurde nur noch von einer knochigen Rüstung gehalten.

Und eben jene düstere Gestalt hob ihre rostige, schartige mit verkrusteten Blut versehene Klinge in der Absicht sie aufzuhalten. War es doch in seinen toten Augen ein Verbrechen an der Maid des Giftes. Er traf kaum auf Gegenwehr, waren die Elfen und der Halbelf zu sehr geschwächt von den Strapazen der Reise und dem was sie in ihrem Inneren trugen. Einer nach dem anderen wurde ohne große Kraftanstrengung zu Boden geworfen.

Schließlich verlor er den Spaß an diesem ungleichen Kampf, und mit den Worte er würde nicht die Drecksarbeit für die Dornenfrau machen verzog er sich dann in Schwaden aus beißenden Nebel. Wie durch ein Wunder hatten alle jene Attacke überlebt und waren wohl nur durch den Schutz der Seldarine fast unversehrt, wenn auch extrem geschwächt.

Und nach einigen kurzen Momenten des Verschnaufens erhoben sie sich erneut um den Weg fortzusetzen hin zu jener letzten Etappe ihrer Aufgabe. Als Loore die letzte Statue erblickte erfasste ihn ein Moment des Zweifels. War dies seine Bewährungsprobe um jene Götter, deren Pfad er nun folgte zu zeigen wie ernst es ihm sei mit seiner Entscheidung,. mit seiner Vergangenheit zu brechen. Ein tiefer Atemzug und er näherte sich dem Monument und kniete davor nieder

Erde, Staub und Gestein prasselte auf ihn herab und hüllte ihn vollkommen sein. Nahm ihm jegliche Möglichkeit zu atmen. Ein lautloser erstickter Schrei entwich ihm als Erde und Staub in all seine Körperöffnungen eindrangen. Seine Haut schien mit jedem Augenblick mehr auszutrocknen fast so als würde er bei lebendigem Leib mumifiziert. Auch wenn es nur wenige Moment dauert erschien es ihm wie eine Ewigkeit bis sich Erde und Staub wieder legten Er erhob sich mit einer knirschenden Bewegung und dem Gefühl er würde jeden Moment zerbrechen und drehte sich den anderen zu. Unwillkürlich überkam ihn das Gefühl er müsse die Hände der anderen ergreifen. Den Anderen erging es wohl ebenso denn schließlich standen sie vereint sich an den Händen haltend und ein jeder ein Element in seinem Innern, als alles um sie herum schwant...
15.04.2008 13:10:57
Aw: Entführung (#9522)
Laefilar
[b]Die Erlösung[/b]

Kein Portal, keine Tür, kein Weg, jedwedere Leere.
Ein jeder von ihnen entfesselte nur einen winzigen Teil seines in sich getragenen Elements, als sie jenen Kreis bildeten und in ihrer Mitte begann wohl der älteste Kampf, welchen Fearun kennen mochte. Doch sowohl Feuer, als auch Wasser, Luft, wie auch Erde löschten sich nicht aus, sondern verbanden sich in einem gleißenden Schein, welcher die vier Streiter umfing und sie von jenem Orte hinfort riss. Alles drehte sich und ein jeder mochte der Anstrengungen überdrüssig geworden sein, denn so nah und voller Hoffnung sie auch waren, so spürten sie die Bedrohung eines jeden ihnen fremden Elements im Körper des anderen.

Nur langsam verglimmte des Strahlen, welches sie umgab und sie fanden sich geschunden und erschöpft im Haus der Seldarelle wieder. Niemand sprach ein Wort, hatte doch ein jeder mit sich selbst zu kämpfen und sah letzten Endes nur noch die gitterne, filigran geschmiedete Tür zum Altarraum vor sich. Mit einer letzten Kraftanstrengung schleppten sie sich voran, sich gegenseitig auf die Beine hiefend, um dann vor dem Hohepriester und dem fiebrigen Leibe Ainariaels nieder zuknien. Diesmal gab es kein groß zelebriertes Ritual, sondern nur die Macht der Worte des suoril, welche er einem jeden Mitstreiter ins Ohr flüsterte.

Zusammen sprachen sie, auf ein Zeichen hin, ihre Worte aus und ließen sie die reinsten und wahrsten Elemente aus ihren Körpern fließen, Ainariael dabei berührend, damit Feuer, Wasser, Luft und Erde in ihren Körper gelangten und ihn reinwuschen von jeglichem Gift und jeglicher Krankheit.

So wollte jene Schlacht enden, in dieser Nacht. Lang war der Weg und letztlich war jeder Zweifel verflogen, dass es gut war, wie er begangen wurde. Doch dies, wie es einem jedem dort bewusst ward, war nur ein kleiner Sieg, denn der dunkle Krieg würde weiter gehen...