19.03.2015 11:33:11 | [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#90223) |
Isilyen | [center][b]Ankunft auf Amdir[/b][/center] Wie war Nora nach Amdir gekommen? Das wusste sie selbst nicht ganz als sie auf diesem Eiland ankam. Zunächst erinnerte sich aich an ein Schiff, das sie von zu Hause weg brachte. Aber mit einem Mal wachte sie auf einem anderen Schiff auf, das auf Amdir anlegte. Hier war sie nun weit entfernt vom Festland, dessen nächster Ort von hier wohl Luiren sein musste. Immernoch viel zu weit weg von der Schwertküste. So ohne Münzen für eine Rückreise und ohne großen Besitz musste sie sich erst einmal orientieren. Das erste was sie fand war eine Eflenstadt und zwei Halbelfen, die sie davor traf. Elboria? Ja, das musste es sein, wenn sie die Stadt meinten. Doch sie waren nett und freundlich und einer war besonders mitfühlend. Während Corna schon weiterging, nahm Agoras mit ins Lager der Rotfüchse. Er gab ihr einen Ruheplatz, etwas zu essen. Er war lieb und fürsorglich. Beide mochten sich, eines führte zum anderen und... endete auch unerwartet schnell wieder. Denn er zog scheinbar weiter. Sie suchte natürlich nach ihm, aber fand ihn nicht. Sie löste sich innerlich von ihm. Dennoch erinnerte sie viel in diesem Lager an ihn, auch wenn die Rotfüchse sie offen und freundlich aufnahmen. Es hatte nichts mit ihnen zu tun. Sie hatte Noemie und Ashnard nicht vergessen, dass sie das neue Lager mit ansehen durfte. Sie hatte vor allem der wiedergefundenen Luca nicht vergessen wie sie iheren Gedächtnislücken wieder füllte. Sie war ebenso auf diese Expedition ins Umbekannte gefolgt mit ihrem fünf Geschwistern. Eine Expedition ins Blaue, nur dass ihr Schiff später ablegte als das von Luca und Lynnia. Sie sollten noch auf Alaron, der Heimat von Noras Großeltern eine Elfe abholen und mitnehmen, eine Llewyrr. Ihr Schiff geriet jedoch in einen Strum, Nora ging verloren. Ein Handelsschiff, Lurue sei Dank kein Sklavenschiff, las sie auf und nahm sie mit nach Amdir. Aber sie suchte dann auch andere Orte, an denen sie andere Leute kennenlernen konnte. Sie fand die Zuflucht, wo sie Lynnia wiederfand und andere junge Frauen traf. Sie teilte zwar deren Sichtweise über freie Liebe nicht, aber hier hatte sie Leute in ihrem jungen Alter gefunden, denen sie helfen konnte. Doch auch dies hielt nicht, die Zuflucht war vor der Politik und ihren Hyänen wohl geflüchtet. Doch das war ein anderes Kapitel, ds sie recht schnell abschloss vorerst. Wieder zog sie weiter über Amdir, wieder hinaus ins Blaue. Sie traf wieder Arvon und Cashan und hörte von einem Will. Er sollte nach Abgang der Zuflucht nach Hohenbrunn gezogen sein. In Hohenbrunn hatte sie das eine oder andere Mal ein wenig beim Wiederaufbau geholfe. So war das ihr nächstes Ziel. Denn sie hatte von ihrer Göttin eine Aufgabe. Diese sah sie in nächster Zeit dort. [spoiler]((OOC-Notiz für mich: Erstellung 21.01.2014))[/spoiler] |
19.03.2015 11:56:00 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#90227) |
Isilyen | [center][b]Ein Opfer[/b][/center] Nora besuchte immer wieder Mirhaven und die Leute, die sie dort kannte. Sie sah auch immer einmal nach, ob es dort kleine Aufgaben für sie gab, denn schließlich hatte Arvon davon gesprochen. Sie wollte ihr Wort halten und schließlich sah sie es als ihre Aufgabe, nicht immerzu an einem Ort zu bleiben. Auch zu anderen ging sie und sah, ob es dort an Hilfe bedurfte. Unter anderem erzählte Arvon ihr von einen Geist. Dieser war einst ein Barde, der frauenfreudig war und zu dunkeln Göttern betete. Doch Lathander würde ihm einen Neubeginn ermöglichen. Sie selbst passend dazu glaubte, dass nicht unmöglich war, wenn man nur daran glaubte. So wollte sie mit dem Geist sprechen und sah, was ihm dort offen stand, war auch sein Wille: [i]"Wenn du wieder lebst, würdest du nach Valvec zurück kehren wollen?"[/i], fagte sie [i]"Ich will dort nicht mehr hin. Von mir auch kann dieer Haufen Dreck und Asche verbrennen..."[/i], antwortete Kents Geist ihr. So stand ihr Entschluss und das Ritual kam. Aber auch diese schattenhaften Dienser Shars kamen, die seine Seele nicht freigeben wollten. Sie wollten nicht einmal mächtige magsiche Gegenstände als Opfergaben. Sie wollten etwas, das Leid verursacht. Eine Hand von Arvon verlangten sie und Nora handelte zunächste um Lenemsjahre, tat aber dann das gleiche. Will gab zwei siener wichtigsten Finger als Bogenschütze. Einzige Vrigab weigerte sich, aber wer weiß, wozu das noch gut sein mochte. Für Nora gab es kein Zurück. Der Körper Kents lag auf dem Altar, mit Haar und Haut und er atmete bereits. Einzig seine Seele konnte nicht einkehren. Denn Shar hielt ihn noch in ihrem Reich der Schatten. Wortfetzen blieben ihr in Erinnerung, die Kents Geist regelrecht verzweifelt sagte: [i]"....Sie soll mich vergessen...." "....Was will sie noch von mir...?"[/i] An Wissen und Respekt gegenüber anderen Göttern fehlte es Nora nicht. Doch sie wollte eine leidende Seele nicht dieser Schattenschlampe überlassen. So gab sie die linke Hand, mit der sie das Meiste tat und die sie am meisten brauchte. Wenn das nicht genug Leid verursachte, dann wüsste sie auch nicht weiter. Gierig nahmen die Diener Shars was sie alle drei opferten. Ein brennender Schmerz an Leib und Seele...Schmerz und Schreie und es war passiert. Eine Hand mochte ihr nun fehlen. Ein toter Barde lebte wieder und war frei. Ein guter Tausch für sie. Sie empfand es als einen Sieg auf ihre Art, denn Shar war um eine Seele erleichtert worden. Bis zur Anknuft im Hohenbrunn und zu den nächsten Tagen nahm sie ihren eigenen Mangel weniger wahr, als sie Kent stützte und stärkte mit Arvon zusammen. Noch nicht wissend, dass die kommenden Tage einmal besser und dann doch wieder schlechter werden würden. |
20.03.2015 12:03:40 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#90270) |
Isilyen | [center][b]Leben mit einer Hand[/b][/center] Der Alltag gestaltete sich manchmal komplizierter, was logisch war. Dinge zu tragen, für die man zwei Hände brauchte, waren schwierig geworden. So half sich Nora immer wieder mit Taschen und Rucksäcken aus, die sie sich umhängen konnte. Darin ließen die die Besorgungen auch transportieren. Wofür gab es bei besonders viel auch Karren oder kleine Wägelchen? Manchmal, wenn sie etwas mit den Händen tat, wollte sie die fehlende Hand benutzten. Dann aber stellte sie mit einem Seufzen fest, dass diese ja nun fehlte und nahm die andere. Den Stumpen kaschierte sie oftmals in Taschen, in Ärmeln oder unter Umhängen. Die Reaktionen anderer waren unterschiedlich und genauso hatten sie ihr unterschiedlichen Wirkungen. Denn natürlich entging es aufmerksamen Augen nicht, dass dort nun ein Körperteil fehlte. [i]"Für Männer, die keinen Grips im Kopf haben, ist das ein Problem. Für die, die einen Arsch in der Hose haben, ist das eine Nebensächlichkeit."[/i], meinte Anshee - so gerade heraus wie die junge Frau sie kennengelernt hatte. Doch das war etwas, was sie gemeinsam hatten. Sie sagten beide manchemal was sie dachten. Nora fand ihre Ehrlichkeit gut. Wo sie arbeitete und was sie war, war Nora vollkommen gleich. [i]"Eine noble Geste, Frau Nora." [/i] Jiaodai war taktvoll und mitfühlend. Sie zeigte Anteil, aber wurde nicht zu persönlich dabei. Ihre Heiterkeit und ihr Humor war ähnlich dem von Nora. [i]"Du warst also auch mit dabei. Hm, so setzt sich die Geschichte nun zusammen."[/i] - Arkana redete wie immer mehr von sich als anderes. Aber so war sie nun einmal und es schadete bisher auch nicht irgendwem. [i]"Der celestische hat das auch.... Er zerstört sich nun einmal gern selbst. Aber bei euch? ....argerlich für euch."[/i] - Yuki hatte sie selbst provuziert, selbst Schuld. Man sollte eben niemals ein Feenblut versuchen, in eine Schablone zu pressen. Eigentlich hätte die Zauberin es selbst am besten wissen müssen. Aber es war kein Geltungsbedürfnis, sondern nur um Yuki ebenso zu ärgern, hielt Nora ihr den Stumpen unter die Nase und gab ihr drei Mal unverblümt zu verstehen, wie falsch sie sie einschätzte. [i]"Ich hätte versucht, es euch allen auszureden." "ARVON, du celestisches Arschloch... "[/i]- Cashans Wut lies auch Nora direkter werden. Sie sagte ihm klar: [i]"Ich habe dir gesagt, dass Arvon Hilfe braucht. Du warst dennoch nicht da." [/i]In ihren Augen brauchte Cashan sich also nun nicht aufzuregen. [i]"Hm...nettes Feuerwerk." "Das sieht interessant aus. Was hast du damit gemacht?"[/i] - Ivana sah sehr schnell, dass manche Teile von Noras Magie wie ihre waren. Nora musste üben und lernen, sie nun mit der anderen Hand zu kanalisieren. Die weißhaarige Halbelfe hatte eine dirkte und laxe Art an sich. Sie redeten viel, manchmal zuviel. Doch sie hatten ihre Freude. [i]"Ich bin doch nur ein einfacher Diener Lathanders." "Ach, das macht doch nichts."[/i] - Arvon gab zunächst vor, dass all die Vowürfe ihm nichts ausmachten. Aber Nora bot ihm an, er könnte davon erzählen, wenn es einmal zuviel wird. Doch die Art, wie er die Untoten anzeterte und auf sie eindrosch, wirkten als wären sie seine Übungspuppen. So lies er seien Wut an ihnen aus. Dass es nichts mit ihm machte, konnte er ihr nun nicht mehr vormachen. Viele machten ihm Vorwüfe, schimpften und drohten, weil drei Personen verletzt wurden. Er war für sie Schuld. Doch nicht für Nora, sie verteidigte ihn noch. Für sie trug weiterhin einzig Shar die Schuld, weil sie Kent nicht freigeben wollte. Zu guter Letzt schlugen zuerst Ashnard und dann Arvon ihr unabhängig vor, einmal mit Noemie zu sprechen. Auch Wills Reaktion war gut. Nora war nun einmal neugierig als sie hörte, dass der Hin Finger aus Arandur bekommen soll. Da Lurue sagt, man soll seien Träume verfolgen, gleich wie unmöglich sie erscheinen, war sie offen. Sie würde sich zumindest einmal anhören, was dort möglich war. Ihr Gleichgewicht war empfindlicher und sie war reizbarer als sonst, wenn jemand Salz in ihre Wunde streute auf negative Art. Doch sie lies sich nicht entmutigen. Sie versuchte ihr Leben weiter zu leben und zu tun was sie sich vorgenommen hatte. |
01.04.2015 13:19:30 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#90554) |
Isilyen | [center][b]Ersatz und Erleichterung[/b][/center] Das Gespräch mit Arvon kostet sie Geduld mit einem in dieser Zeit emfindlichen Nervenkostüm. Doch es brachte sie auch wieder ins Loot, weil sie dabei Fehler ansprechen konnte die sie sah. Auch Fragen stellen konnte sie, wo sie Dinge nicht verstanden hatte oder einfach nicht sicher war, wie damit zu verfahren wäre. Es brachte sie wieder mehr ins Gleichgewicht zurück und brachte neue Ansätze. Dann war es soweit, was vor einigen Tagen angesprochen wurde. Ashnard bot ihr an, zu sehen was er tun kann, um einen Ersatz für Noras Hand zu schaffen. Er machte sich dabei manchmal mehr Gedanken um diese als sie selbst. Wie sollte sie dazu nein sagen? Sie tat es gar nicht und nahm es an. So bekam sie eine Hand aus Mithral, mit einzeln zusammengefügten Gliedern, damit diese nicht steif ist. Ihr wurde gezeigt, wie sie die Hand befstigen, lösen und einstellen kann, welche Schrauben man drehen musste und dergeleichen. Die hand saß gut und sie probierte sie gleich aus. Sie tat alltägliche Dinge damit, probierte auch der Bogenschießen. Einen Pfeil entlasssen konnte sie damit nicht. Aber sie tauschte dann die Hände und übte dann mit vertauschtem Griff. Sie musste zwar immer wieder nachhelfen und die Hand darauf einstellen, was sie tun wollte. Doch eine sehr gute Hilfe war es in jedem Fall für die Zeit bis ihre eigene Hand wieder heilbar wäre. Es war kein Vergleich dazu. In dieser Hand hatte sie kein Gefühl. Sie war auch nicht selbst beweglich und vieles unterschied sie von einer lebenden Hand. Aber sie rührten all die guten Gedanken und die Mühen, die darin steckten. Diese vergas sie nicht, denn es sorgte dafür, dass sie sich eniger abhängig fühlte. Sie brauchte weniger Hilfe bei Dingen, die eine Hand nicht bewältigen konnte. Selbst wenn sie nicht alles mit dieser Ersatzhand tun konnte, freute sie sich. Als Ashanrd fragte, ob sie zufrieden sei damit, sagte sie mehr als das. Sie war glücklich, wenn sich jemand solche Gedanken machte und ihr half. So wollte sie auch helfen, mit etwas Hilfe hatte sie schon [url=http://www.amdir.org/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=14&id=81057&limit=6&limitstart=36&Itemid=128]etwas vorbereitet...[/url] |
30.04.2015 00:45:14 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#91415) |
Isilyen | [center][b]Lehren für die Zukunft[/b][/center] Ihre Hand war wieder regeneriert, wie auch anderes gerichtet wurde, was Arvon noch fand. Wieder konnte sie so leben wie zuvor auch. Doch wusste sie nun mehr Dinge zu schätzen, die man sonst für selbstverständlich hielt. Greifen, arbeiten, fühlen zu können mit zwei Händen, war die erste Zeit wundervoll, auch wenn es noch so albern erschien. Es war eben die Hand, mit der sie am meisten tat. Natürlich war sie froh über jene, von denen sie Hilfe erfuhr in der Zeit. Es war herzerwärmend, weckte Freude und anderes in ihrem Herzen. Doch so konnte sie nun besser etwas zurück geben für das was sie bekam. Wie in der Natur alles ein Geben und Nehmen war, sollte es auch hier sein. Denn oft kam es nicht auf das an, was man empfängt, sondern das was man zu geben bereit ist. Sie war bereit, vieles zu geben, denn sie war nicht wie andere. Nicht wie manch eine aus der Zuflucht, von der sie erst jetzt so manches stückweise erfuhr. Sie würde keine Hoffnungen machen, wo es keine gibt und sich dann anderen zuwenden. Sie war nicht so leichtsinnig und so schnell, alles was sie empfand als Freundschaft oder Liebe zu benennen. Doch wenn dem so war, dann war es echt bei ihr. Dann sah man es, wenn man darauf achtete, wer einen Platz in ihrem Herzen wirklich hatte. Sie fühlte sich wieder frei, ohne diese Einschränkungen tun zu können was sie wollte und noch musste. Nichts konnte der jungen Frau an dem Tag die Stimmung verderben. Nichts konnte sie verunsichern oder provuzieren, da sie sich wieder vollständig fühlte. Nicht einmal, als sie Ziel des unbefriedigten Verlangens und Frustes anderer wurde, obwohl sie daran keine Schuld trug. Wie früher zog sie sich solche Schuhe einfach nicht an und lies sie zetern und nörgeln. Sie lächelte oder grinste nur und hörte zu. Manches Mal war auch nur das Zuhören weiser als Gegenwind aufziehen zu lassen. Sie sah es zumindest so, wenn man sich einmal ausgesprochen hatte, auch dann war man frei. Auch dann waren die Lasten fort und es konnte wieder neues Gras über alles wachsen. Doch spurlos ging dies aus dem Leben mit einer Hand nicht an ihr vorbei. Sie hatte die Verschmähung durch manche, die Einschränkungen und all die Folgen ihres Opfers nicht vergessen. So auch nicht den "Dank", den sie erfahren hatte. Ein Stück ihrer jugendlichen Naivität ging verloren. Denn sie hatte sich geschworen, so etwas nicht mehr für jeden zu tun. Nie wieder für jemanden, den oder die sie kaum bis gar nicht kannte. Nie wieder für jemanden, der dann nicht für jene da war, denen er oder sie Hilfe zugesagt hatte. |
14.06.2015 11:14:51 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#93153) |
Isilyen | [center][b]Die Dame Silbrigmond zeigt Silber und Blau[/b] [i]~Nicht vielen mag es bekannt sein. Doch Kundige der Götter des Hauses der Natur mögen gehört haben, man sagt, dass Zeichen Lurues sich an ihren Dienern wiederspiegeln. So nimmt das Haar bei manchen silberne Strähnen oder silbernen Schimmer an. Die Augen färben sich kobaltblau oder violett oder sind bläulich umrandet.~[/i][/center] Nicht viel anders ergab es sich mit der Zeit bei Nora. Manches Morgens im Wasser oder im Spiegel sah sie Haarsträhnen um die Schläfen sich silbrig färben. Jedoch passierte es ohne dass es wirkte wie bei einer alten Frau. Schließlich war sie noch so jung dazu. Um die Iris bildete sich ein violetter Rand, wo das gesamte Auge zuvor in himmelblau stahlte. In der Mitte blieb das klare Himmelblau noch erhalten. Doch die silbernen Sprenkel, die sich als Licht ihrer feenhaften Ahnen darunter mischten, tanzten weiterhin. [center][URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=e8039a-1434282038.jpg][IMG]http://www.bilder-upload.eu/thumb/e8039a-1434282038.jpg[/IMG][/URL][/center] Diese Wandlung hatte außer ihr noch kaum jemand wahrgenommen oder angesprochen. Sie selbst hatte das Gefühl, dass die Veränderungen stehen blieben als würde etwas sie aufhalten oder einengen. Vielleicht tat sie in letzter Zeit zu wenig, was der Göttin gefällig war. Sie musste mehr tun, was ihr gerecht wurde und ihrem Glauben. Und wenn dies bedeutete, dass sie Risiken einging. Dies musste sie ergründen, auch wenn es noch Entscheidungen abverlangte. Sie musste sich von manchen weltlichen Dingen gar lösen. Wo man nicht verstand oder begriff was sie war, musste sie es nun anderen sagen und zeigen. Sie konnte nicht länger hinnehmen, dass manch einer versuchte, an ihr und ihrem Äußeren herum zu erziehen. Es engte außerdem ihre Freiheit ein. War sie nicht erwählt von einer Gottheit und das sicherlich mit einem Grund? Diesen kannte sie nicht und würde ihn vielleicht auch nie kennen. Eines jedoch war sicher. Die einzige, der die Gefallen und Gehorsam wirklich schuldete, war Lurue. Sie ging zum Tempel, redete mit Arvon, denn sie wollte dort ihre Aufgaben erfüllen wo sich die Möglichkeit ergab. Sie diente einer Göttin der Heilung und so war der erste Weg das Hospital. Doch auch auf andere Art wollte sie Hoffnung und Freude und Erlösung für die Bedürftigen spenden. Auch dafür brauchte es Orte, an denen nicht jeder mithören oder stören konnte. Denn um anderen zu helfen, auch ihre unmöglichsten Träume zu erfüllen, musste sie diese erst hören und zuhören. Grob hatte sie nun noch mehr Ideen und würde in nächster Zeit sehen wie diese sich umsetzen lassen. |
30.06.2015 07:01:37 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#93727) |
Isilyen | [center][b]Wut und Ruhe und eigene Wege[/b][/center] Nora hatte getan was sie sich vorgenommen hatte, denn sie musste manches in ihren Leben klären. Zwar war manches davon nicht so schön verlaufen und manches verstand sie. Doch nur diesen einen Teil. Den Teil mit den Vorwürfen und Fehlinterpretationen, die sie kassiert hatte, verstand sie nicht. Sie war enttäuscht - und wütend, dass sie mit Kale nicht tun konnte was sie am liebsten getan hätte. Kale war auch ein Kapitel, bei dem sie manches ärgerte: Magier, die die Worte einer Gottheit nicht als Beweis zu sehen schienen. Für Nora war es mehr als Beweis, es war die Wahrheit was die Göttin ihr über ihn sagte. Und sie hatte Augen, die das Leid sahen, das er hinterlies. Ohren, die ihn reden hörten und die Erkenntnis, dass er anderen mit guter Mine zum "bösen" Spiel etwas vorspielte. Es war genug ihres Verständnisses und ihres guten Willens, den sie gezeigt hatte. Sie wollte nicht mehr länger so blind sein wie andere. Doch nun wollte sie erst einmal einfach ihre Ruhe haben, nicht darüber nachdenkend, ob oder wann sich das wieder ändern könnte. Sie wollte ihre neuen Wege gehen und ihre Leben neu ordnen ohne dass man etwas in ihrem Tun sah, was sie eben nicht getan hatte. Die Ruhe suchte sie im Tempel, zog sich darin zurück wie in einem Schneckenhaus. Nur wenn Dinge außerhalb sie riefen, ging sie hinaus. Sie ging drinnen wie draußen strikt ihren Aufgaben nach, die bei weitem nichts mit Männern, sondern mit Kindern zu tun hatten neben etwaigen Nacharbeiten zu der Bestie Kale und dem toten Mädchen. Sie schrieb Briefe, bereitete das eine oder andere vor mit Notizen und Ideen. Sie zählte die Spenden, die sie bisher sammeln konnte und verwahrte sie gesondert. Ansonsten ging sie ins Waisenhaus, spielte mit den Kindern Spiele die auch einen kleinen Lerneffekt haben mochten. Mit einigen abwechselnd tat sie Dinge wie Malen, Backen und dergleichen, um dabei auch ihre Stärken und Talente kennenzulernen. Dabei war sie zu ihnen aber freundlich und gut und bewegte sich oft zu einem Lächeln, um ihnen Lebensmut und Hoffnung zu spenden. Sie konnten schießlich nichts dafür was bei den Erwachsenen passierte. Dabei fand sie dann tatsächlich Ablenkung und sie konnte etwas bewirken. Ihre Wut ebbte in diesen Zeiten ab und sie war wieder zufriedener mit sich und der Welt. Dies war ihre Aufgabe, ihr neuer Weg und sie würde diesen weitergehen, beschloss sie. Sie war anders, das war ihr klar. Doch was anders ist, muss nicht zwangsläufig schlecht oder gefährlich sein. Sie war eigen durch das Blut ihrer Ahnen. Doch sie ging genauso nun ihre eigenen Wege. |
20.07.2015 08:54:29 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#94387) |
Isilyen | [center][b]In Meditation[/b][/center] Hin und her gerissen zwischen bedingungsloser Hilfe für Freunde und dem Willen der Göttin war Nora gewesen. Niemand hat es erkannt, niemand, nur einer dem sie es auch deutlich sagte und zeigte. Man hatte sie zum Nachdenken gebracht, ob jene Freunde denn wirklich die Richtigen sind. Das Wort der Göttin jedoch würde an erster Stelle stehen, so fiel die Entscheidung. Gleich was diese Freunde dachten, denn hatte einer auch nur einmal nach ihr gefragt, wie es ihr dabei erging? Nein, sie wollten und wollten von ihr und fragten nicht, was es für sie bedeutete, dass diese Bestie, dieses Vieh nun auch sie krank gemacht hatte. Das sollte sie wohl so einfach vergessen wie sie vergaßen was ihnen selbst zugestoßen war wegen ihm. Kein Zeichen von Mitgefühl hatte sie bei ihnen gesehen. Vielleicht hatte Arvon recht und sie würden sie wirklich noch mit ins Verderben stürzen, wenn sie nicht Acht gab. Letzeres passieren lassen durfte sie nicht, den Bedürftigen zuliebe. Es war einfach zuviel, wenn sie alle Ereignisse zusammen sah. Die Bilder in ihrer Meditation zeigten die Wälder, natürliche Orte und den Steinkreis in Calaneth. Für sie ein Zeichen, sie sollte dort hingehen. Der Ruf Jamies war dazu die Gelegenheit, um zu sehen wie die Druiden es sahen. Aus Respekt vor Jamie bleibt sie ruhig, redete sich jedoch alles von der Seele, was Kalvanpojat in ihren Augen an menschlichen Verbrechen begangen hatte. Das war der Lauf, sagten manche. Es war wider der Natur, sagten die anderen. Von manchen fühlte sie sich auch hier nicht verstanden. Seltsamerweise fühlte sie sich jedoch am meisten verstanden von den Waldelfen und Will. Auch darüber jedoch musste sie meditieren zur Stunde der Gebete zugleich. Sie nahm hin, dass Jamie sich Kale annehmen und ihn auf die Wege der Natur führen wollte. Doch sie sagte auch ehrlich was sie dachte wie so manches Mal. Dies war ihre Art, im Sinne jener zu handeln, die sie verstanden. Doch wies ihr auch die Göttin wieder ihren Platz. Dieser war nicht bei der Jagd. Er war bei den Opfern, um jene zu heilen, die unter dem bösen Druiden und der Zauberin gelitten hatten. Sie würde zurück kehren und helfen und lernen wie sie noch mehr dieser körperlichen und geistigen Leiden lindern konnte, die sie verursachten. Sie betete zu Lurue, sie möge auch das Heil zu jenen tragen, die es brauchten, ihren Freunden und wahren Verbündeten. Sie sollten ebenso das Glück des Einhorns finden und Beistand. Ihnen sollte kein Leid widerfahren auf dass sie sie wieder sehen würde. Sie blickte auf zum Mond und sah ein hell silbernes Leuchten um ihn. Vor ihrem inneren Augen ritt die Silberherde am Firmament vorüber und die Königin der Einhörner ihnen voraus. Hoffnung und Zuversicht durchströmte sie wieder und sie musste lächeln. Denn sie wusste, Hoffnung gibt es immer. So betete und meditierte sie noch weiter. |
28.07.2015 10:50:15 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#94844) |
Isilyen | [center][b]Rache oder Vergebung?[/b][/center] Wieder an Leben teilnehmend schwankten Noras Stimmeungen manchmal mit den Neuigkeiten, die sie erfuhr. Aber sie fühlte sich sicherer, stärker und konnte in manchen Dingen gelassener bleiben. Auch fiel es ihr wie früher wieder leichter, zu verzeihen und nicht mehr so nachtragend zu sein. Sie hatten also die Bestie...das Vieh...einfach exorziert, obwohl man sich einig war, dass es das nicht geben sollte? Nun konnte sie eins und eins zusammen zählen. Sie kannte langsam Arvon und als sie sich in ihn hinein versetzte, konnte sie sich vorstellen, wie er sich gefühlt hatte - nicht viel anders als sie zu einem Teil. Doch nun war er fort und sie nahm an, was in dem Brief stand. Sie beruhigte Shyba und sagte ihr, sie müsste sich keine Sorgen machen. Denn schließlich wollte er nur etwas Zeit für sich allein und das sollte man akzeptieren. Vor allem aber wäre Lathander bei ihm, und sie hoffte inständig, er würde ihm im Grunde keinen viel anderen Weg zeigen als er bisher gegangen war. Sie befand ihn als gut wie er war. Jedoch dort war auch noch Ulfric! Was man ihr erzählte, traf sie zutiefst und machte sie zugleich wütend. Von diesem Almeras hatte sie ja kaum etwas erwartet, da sie ihn kaum kannte. Als sie den Hoariten dann im Tempel traf, war sie gerade im Begriff, diesen zu verlassen. Sie wollte nicht mehr zuviel Zeit dort verbringen, wo entweder niemand mit ihr sprach oder sie niemand verstand. Doch dem Nordmann klar zu machen was er ausgelöst hatte, lies sie sich nicht nehmen und es war gut, dass sie das tat. Sie beherrschte sie dabei, nicht mitten im Schreinbereich laut zu werden. Sie fühlte sich verraten, er war ihr in den Rücken gefallen. Nur wenige Tage zuvor war sie mit ihm vor Loore getreten, hatte ihn in seinen Pflichten unterstützt und dann tat er das völlige Gegenteil. In ihren Augen hatten sie auch Arvon vertrieben mit ihrem Verhalten, was fast für sie noch schlimmer war. Er hatte soviel dort zusammengehalten und das war der Dank? So etwas durfte nicht wieder passieren. Doch dann geschah das Unerwartete auch. Ulfric kniete dort noch nach der Meditation und entschuldigte sich für sein Verhalten. Er hatte einen Teil schon wieder gut gemacht am Tag davor. Auf die Rache verzichtetet sie, neckte und schockte ihn nur ein wenig. Aber am Ende konnten beide wieder lachen und versprachen, dass der Tempel nun mehr mit einer Stimme sprechen würde. Rache war nicht immer der richtige Weg und Vergebung gab allen Beteiligten noch eine Möglichkeit, aus Fehlern zu lernen und es besser zu machen. Dafür brauchten sie jedoch erst einmal klare Verhältnisse... |
22.08.2015 14:13:13 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#96032) |
Isilyen | [center][i][b]Von Spielen und Blut und Einhörnern[/b][/i][/center] Sie war zu ernst geworden, befand sie. Reifen war gut und schön und auch musste manchmal die kleine Fee in ihr die Waage halten mit Vernunft. Immer wieder musste sie die Vernünftige sein, die andere zurück und von Dummheiten abhielt. Immer wieder hatte das Verhalten anderer sie zu ernsten Gedanken bewegt. Doch war nur das der Wille der Göttin? Nein, sie sprach sich doch eindeutig dafür aus, das Leben in Freude zu leben und so... Caeleb brachte sie auf eine Idee. Er hatte ihr damals zwei Waffen geschmeidet. Doch beide, Dolch wie Speer nannte er einfach Einhorn - wie einfallslos. Das tat man doch nicht einmal bei Zwillingen. Zwillinge? Ihre Gedanken sprangen weiter und wie ein Flüstern aus einer anderen Welt kamen ihr zwei Namen in den Sinn, mit dem sie dem Schmied einen kleinen Streich spielte. [center][quote][b]Dalrathinié & Dalrathaenie[/b] Zwilling geboren, Zwilling geschmiedet mit Macht. Was hast du wohl beides einst für mich gemacht?[/quote][/center] So stand es auf der ersten Nachricht, die so kurz auch zwei Rätsel stellte, von wem es kam und wo sie war. Er fand sie im Tempel und sie erzählte ihm von den celestischen Einhörnern aus der Silberherde. Was ihn zurst verwirrte und doch am Ende Sinn ergab. Auch hier handelte es sich um Zwillinge unter den Einhörnern. Der Ältere war oft die Gefährtin elfischer Silbermaiden, der Jüngere von Menschlichen. Es sollte aber vor allem Caeleb anspornen, das nächste Mal etwas einfallsreicher zu sein. [center][quote][b]Morgenrots Rätsel[/b] „Ich schütze den Norden deiner Welt. Auf dass die Finsternis erhellt.“ Adler kreisen über dem Meer, wenn du dich fragst woher du nimmst meine Wendigkeit im Schritt mit Einigkeit.[/quote][/center] Bei Layla reifte das Rätselspiel etwas mehr aus und sie musste erst die Adlerküste besuchen. Doch am Ende konnte die Hin auch lachen als Nora ganz unschuldig auf einer Bank in Hohenbrunn saß und auf ihr Paar Stiefel von ihr wartete....und sich dann im vollen Bewusstsein selbst verriet. [center][quote][b]Licht des Nordens Rätsel[/b] „Mögest du reisen durch die Welten, wird mein Schutz auch für dich gelten.“ Wo dir die eine Tür zur anderen, hilft aus dem Schnee zu wandern. Findest du jener Blumen Duft, der aus den Bergen dich ruft.[/quote][/center] Arvon, als gestandener Priester musste Blümchen sammeln, die auch im Schnee Winterraches wuchsen. Anbei fand er noch ein Rezept, das ein bestimmtes Duftöl ergab. In Elboria wartete sie bei den Handwerksstätten bis er von Trankmischer herauskam. Unschuldig in einem Buch lesend. Er gestand, es tat ihm gut, den Kopf fei zu bekommen und er wäre nie darauf gekommen, dass sie es war. Doch genau das war der Zweck, er sollte hin und wieder einmal weg von all der Hektik und dem Druck der Stadt. [center] [quote][b]Helceneliens Rätsel[/b] „Alte Wälder Cormathors muss ich bewahren, vor der alten Dunkelheit von vielen Jahren.“ Gehe weiter weg vom Wald, vor dem Fischerhaus einst mach halt. Finde was dem Mönch ist gut, wer zu nah kommt, braucht Mut[/quote][/center] Das Ergebnis waren Mönchshandschuhe, die aber nur im Nortfall einmal Verteidigung bieten würden. Schließlich war auch für Lurue der Kampf immer Ultima Ratio - die letzte Lösung. [quote]„Nonne mit Schlag willst du sein. Dann mach ich dir Handschuhe mit Wucht fein. Übergabe nur persönlich.“[/quote] Als Thal'ia das Rätsel fand antwortete sie sogar auf der Rückseite. Nora lachte als die Elfe die Handschuhe ebenfalls lachend nach ihr warf. Doch sie fing sie auf und es schien ein wenig Freude zu geben in all den Gefahren. [center][quote][b]Salcanders Rätsel[/b] „Über Sternenfälle wache ich. Das Übel überkommt sie nicht“ Ein Schein, ein Wasserfall, rein und klar wie Kristall. Was dort liegt zu finden, wird gefallen, nicht schinden.[/quote][/center] Luca brauchte etwas länger und fragte sogar Nora selbst, wo dieser Ort sei. Sie merkte, dass sie Seefahrerin das Meer wohl wie die Westentasche kannte. Doch an Land kannte sie sich wenig aus und so riet ihr Nora das alte Fuchslager von früher und den Schrein der Magie gegenüber. Sicher hätte sie die Haarsprange auch selbst basteln können. Aber wo wäre dann der Spaß gewesen, etwas von Luca zu haben? Sie legt sie vor Nora auf den Tisch am Räucherladen und fragte, ob sie etwas damit anfangen könne. Und so kam der Sinn heraus, ein kleiner Auftrag einmal anders. Jedes Rätsel war nach einem der Einhörner oder auch einmal zweien aus Lurues Herde benannt. Die, welche ein Rätsel zu lösen hatten, waren einmal bewusst und einmal auch zufällig gewählt und völlig spontan. Doch um jeden machte sich das Feenkind Gedanken, was diese Person wünschen oder erfreuen könnte, was ein sterbliches Wesen erfüllen mag. Schließlich war das auch ihre Aufgabe, anderen zu helfen, Träume und Wünsche zu erfüllen. So waren es einmal seltene Barren oder Metallsplitter oder Gold oder auch neue Zauber für das Zauberbuch. Es konnten auch Schmuckstücke oder andere kleine Dinge sein. Das kam ganz auf die Person an, wie sie war und was sie wollte. Kleine Wünsche, aber für jeden unterschiedlich wichtig waren sie. Auch Nora half es, nicht zu vergessen wo sie herkam. Es erinnerte sie an das Wesen ihrer Ahnen und ihres Blutes und das Versprechen, das sie einst gab in jungen Jahren. Sie hatte ihren Spaß, die anderen freuten sich. Was wollte man mehr für diese Momente? Einige Rätsel hatte sie immernoch zu vergeben und schrieb sie auf... |
23.09.2015 11:23:04 | Aw: [Nora] Einfach hinaus ins Blaue (#97900) |
Isilyen | [center][b]Zwischenspiel mit der Göttin[/b][/center] Sie hatte sich zurück gezogen, um die letzten Tage und Bilder zu verarbeiten, die sie erlebt hatte. Bei manchem was sie getan hatte, fühlte sie sich sicher nicht wohl, weil es ihr selbst nicht gefiel. Nora war nicht stolz auf ihre Akte der Verzweiflung, denn all das war eigentlich nicht sie und zuvor nie nötig gewesen. Doch der Eine zwang sie dazu. Nicht absichtlich, aber durch sein Verhalten, wie mit Scheuklappen herumzulaufen und sich nur noch um eines zu kümmern. Nein, die Welt besteht nicht nur aus einem Lebewesen. Man musste nun einmal auch die Folgen für andere bedenken. War so etwas seöbstsüchtig oder nicht? Ja, nach Noras Sicht, denn selbst wenn man etwas für jemand anderen will, dann will man es am Ende doch selbst. Das musste aufhören, denn es tat ihr weh, auch wenn sie es nicht immer zeigte. Doch sie konnte in letzter Zeit die Gefühle anderer deutlicher wahrnehemen. Freude und Hoffnung, Liebe. Aber auch Unzufriedenheit sah sie bei einem und Wut bei dem anderen. Ihre Wege waren härter und extremer und doch verstand sie sie beide. Sie alle hatten auch dasselbe Problem. Ständig stieg man über sie hinweg und dass das nicht mehr so geht, musste sie deutlich machen in einer für sie wirklich extremen Aktion. Ja, sie verstand auch ihn noch immer. Sie verstand, was er wollte und mit aller Macht zu verhindern versuchte. Aber er - musste ebenso wieder lernen, andere zu verstehen und sich danach zu verhalten. Sie wollte alle Wege bei der Tyrannin...oder war sie jetzt nur noch irgendeine Frau? Sie wollte alles in Einklang bringen und mit allen Wegen vereint eine Lösung finden. Es sollte einfach keine Möglickeit zur Erklärung des Zustandes ausgelassen werden und so musste sie versichen, so manchen Stock zwischen die Beine zu werfen, damit nicht unbedacht gehandelt und nicht zu leicht geglaubt wird. Dann kam die Hexe mit ihrem roten Licht in ihrem Haus. Ihre Stimme war grausam, ihr Lachen hinterhältig. In ihen Gedanken sprach sie zu ihr und entlockte Nora in ihrem unsicheren Zustand einen Monolog. Das hätte sie sonst nie gesagt, doch sie packte Nora auch noch bei ihren größten Ängsten und dem was ihr lieb war. [color=#FF0000]"Du wirst sterben und niemand wird sich an dich erinnern."[/color], kichterte die Hexe. [color=#6495ED]"Ja, das ist klar. Man ignoriert mich doch jetzt schon genug."[/color], nahm sie es zuerst hin. [color=#FF0000]"Die Göttin liebt dich nicht, Nora."[/color], war dann der schlimmste Gedanke von allen gesprochen. Unwillkürlich kam die Vorstellung von der inneren Leere und Verlassenheit und Schwäche, wäre die Göttin nicht mehr mit ihr. Panik ergriff sie und rüttelte sie wach. [color=#6495ED]"Nein! Wenn mich auch niemand liebt, sie tut es!"[/color], bellte sie darauf zurück. Stur wie sie auch sein konnte, weigerte sie sich, es zu glauben. [color=#FF0000]"Nein, sie liebt dich nicht."[/color], kichterte die Hexe wieder bösartig und beharrend. [color=#6495ED]"Das ist nicht wahr!"[/color], weigerte sie sich weiter zu glauben. Die Stimme schwieg. Doch als sie die Verbrennug der Hexe sahen, Bilder von vor 71 Sommern, versuchte die Vettel es wieder. Ihre Schwester dort auf dem Scheiterhaufen war noch ein junges und vor der Folter sicher hübsches Mädchen gewesen. Jünger als Nora selbst. Doch so sehr andere verhindern wollten, was schon passiert war, sie rief sich immer wieder in Erinnerung, das es zu spät war. Es war die Vergangenheit. Mti einem Mal hatte das Mädchen, das in Flammen stand, das Gesicht ihrer Mutter. Doch nein, ihr Verstand meldete sich deses Mal. Zu dieser Zeit hatte Mutter noch gar nicht gelebt. Das konnte sie nicht sein. Sie widerstand ein weiteres Mal. Nachdem der Kampf gegen die Hexe und ihre Dämonen vorbei war, verließen sie das Haus. Sie ging noch weiter, hinaus aus der Stadt. In der Natur konnte sie an besten der stillen Kontemplation nachgehen, sich selbst reflektieren. Hexe...war das nicht aus, was aus ihr manchmal wurde, wenn etwas Böses sie dazu trieb? Wie weit sollte und durfte sie sich dazu treiben lassen? Soweit wie es nötig ist und es keinem Unschuldigen schadete. Denn sie war die Erwählte einer Göttin, die für Hoffnung und Schutz für die Bedüfftigen stand. [color=#6495ED]"So stehe auch dafür ich ebenso. Niemand soll leiden, wenn es Hoffnung für alle gibt. Niemals soll das Wohl eines Wesens über dem vieler stehen. Denn so ist es auch in der Natur, alles ein großes Ganzes, von dem jeder nur ein Teil ist"[/color], sprach sie nun in Gedanken zu der Göttin. [color=#708090]"Ja, so ist es. Die Hoffung des einen darf nicht zum Leid für mehrere anderen werden. Du hast es erkannt, auch wenn du nicht viel anders bist. Es ist nicht wofür du stehst, sondern was du tust und warum. Wenn du für nichts stehst lädst du nur dazu ein, dass man über dich hinweg steigt. Das ist wahre Schwäche. Du stehst für das Licht und bist stark."[/color], sprach irgendwo weit entfernt eine weibliche Stimme, die sie sah - ohne aber direkt mit ihrer Erwählten zu reden. [color=#6495ED]"Bethsaba hatte recht. Ich habe einen starken Willen. Ich muss nur lernen, ihn besser durchzusetzen. Nunja, was ich getan habe, dem muss ich mich nun stellen. Denn ich habe ja nicht nur andere, sondern auch mich selbst herausgefordert."[/color], beschloss sie dann. [color=#708090]"So ist es richtig. Stelle dich, wenn du herausgefordert wirst. Und wisse, ich lasse dich nicht allein, nur weil du dich einmal unzulänglich fühlst."[/color], weiter sprach die Stimme aus dem Haus der Natur nicht direkt zu Nora. Doch sie schickte ihr ein Zeichen. Der inwzsichen hell am Himmel stehende Mond leuchtete umso mehr, mit einer silbernen Aura um sich herum. Sie erkannte, sie war nur ein sterbliches Wesen, wenngleich es länger leben könnte als andere Menschen. Doch sie war trotz etwaiger Verfehlungen nicht allein. In ihr stieg wieder Entschlossenheit auf, zu kämpfen für die Hoffnung anderer. Sie würde stark sein und sich ihren Glauben nicht mehmen lassen. Es war nur ihre Aussehen, das sich veränderte. Nach all den Erlebnissen schwand das Goldige aus ihrem Haar. Doch der Schimmer ihrer Ahnen und ihrer Göttin hielt an. Zurück blieb ein nicht alt ausehendes, aber einzigartig schönes Silberblond. |