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20.02.2015 09:54:38
[Tabitha] Lasten alter Tage (#88997)
Grauherz
Das Gras um ihre nackten Füße kitzelnd trat Tabitha langsam vom blauen Heilerzelt fort hin zu jener Stelle wo vorher Leas Zelt gestanden hatte. Bisher hatte ihre Schwester es wohl nicht bemerkt das es geschen war, zumindest hatte sie nichts gesagt. Sich noch einmal umsehend ging Tabitha schließlich mit einer fast lautlosen Bewegung in die Hocke und strich mit ihrer Hand einzelne Grashalme fort. Dunkel zeigte sich die Erde vor ihr und nur noch ein leichter roter Schimmer war zu erkennen. Regen und Wind hatten den alten Blutfleck mittlerweile fast fortgewaschen.
Erleichtert erhob sie sich wieder und klopfte einzelne lose Halme von ihrem Rock herunter. Bis Lea zurück war sollte von dem Blut nichts mehr zu sehen sein und wenn sie es vorher schafften ihr Zelt an die alte Stelle zurück zu bringen, würde sie nicht einmal ahnen das überhaupt etwas geschehen war.
Ausatmend pustete sie sich den Pony aus der Stirn und sah zum Lagerfeuer zurück. Natürlich nur falls Yen nichts erzählte. Doch über das was geschehen war, wußte sie nur das Grobe. Von den Assasinen, die Tabitha im Auftrag ihres alten Herren nun auf Amdir gefunden hatten. Von den kleinen Mordinstrumenten, die jener geheimnisvolle Bastler herstellte und für die er bekannt war in Calimhafen.
Maronenfarbenes Haar strich über ihre Schultern als Tabitha den Kopf schüttelte. Sie konnte immer noch nicht verstehen das Er soviel auf sich nahm, nur weil sie ihm entwischt war.
Ein Schnaufen entwich ihr. Vermutlich gekränkter Männerstolz. Sie konnte wirklich von Glück sagen, das Dante sich ihrer angenommen hatte. Ohne ihn wäre sie vermutlich bereits wieder auf einem Schiff zurück. Er hatte den Skorpion in ihrem Zelt gefunden und sie gewarnt.
Tabitha sah zum blauen aufragenden Zelt hinüber und dachte an die Beiden kleinen Tiere aus Metall, die sie bei den Angreifern gefunden hatten. Kunstwerke der Bastlerkunst, so lebensecht, das man kaum zu glauben bereit war, das sie nicht echte Lebewesen waren.
Tödliche Lebewesen.
"Sei bloß vorsichtig, Yen," murmelte sie.

[center][img size=200]http://www.zoohaus-ws.de/images/Dateien/Bilder/skorpion.png[/img][/center]
20.02.2015 12:05:25
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#89001)
-Depp-
Langsam wanderten die hellen Augen des Maedchens durch den Schankraum, ueber jede Gestalt, jedes Gesicht das erkennbar oder verhuellt, die Kleidungen die getragen wurden, waehrend sie selbst hinter der Theke verweilte und ihrer Arbeit mehr mechanisch beilaeufig nachging. Der Eimer war keine grosse Schank, man kannte einander. Es gab jene, die taeglich ihren Weg von den Docks auf den Kahn fanden. Dann die, die alle paar Tage mal reinschauten, wenn sie genug Gold angepart hatten um sich mal wieder im Rum zu ertraenken. Nicht zu vergessen seien jene, die immer mal wieder von der Bucht hereinschauten. Die Mischung der Stammgaeste war die Uebliche fuer solch eine Kaschemme - von Hafenarbeiter und Seeleuten ueber Tageloehner und Strauchdiebe bis hin zu jenen Gestalten, von denen sich das Maedchen prinzipiell lieber fern hielt. Doch obgleich wer der Stammgast war - sie wusste wen sie auszusortieren hatte.

So begann sie nach und nach, ueber die Tage und Naechte hinweg, all jene, die nicht in Frage kamen, unter den Gaesten herauszufiltern. In ihren ueblichen Schankrunden durch den Raum, in denen sie die Kruege an den Tischen verteilte und Leere wieder einsammelte, wanderten ihre Augen ueber jene, die auf ihrer Liste noch uebrig geblieben waren. Ob Koerperbau, Kleidungsstil, markante Taetowierungen oder einfache Dinge wie die Beschaffenheit der Haende - es gab immer kleine Details, die man aufschnappen konnte. Und wer weiss, vielleicht wuerde das ein oder andere zu dem, was sie bisher ueber [i]ihn[/i] erfahren hatte, Sinn ergeben.

Groessere Aufmerksamkeit schenkte sie dabei ebenso den Gespraechen, die um sie herum stattfanden und sie aufschnappen konnte. Gab es Geruechte oder trivial erscheinende Erzaehlungen unter den Gaesten, die von Relevanz sein koennten? Hatte vielleicht irgendwer irgendwo etwas aufgeschnappt, das er seinem Naechsten zum Besten geben musste? Oder gab es ungewoehnliche Lieferungen, die ein paar der Dockarbeiter in den letzten Zehntagen von Schiffen trugen? Vielleicht gar etwas so Simples wie ein auffaelliger Neuankoemmling, der vor kurzem die Stadt erreichte und im Hafen verschwand?

Was auch immer es war, das sie vielleicht sehen oder hoeren wuerde, so wuerde sie es sich vormerken - obgleich sie bei ihrem Treiben darauf bedacht war, es nicht herausstechen zu lassen. Sie war schliesslich nur eine Schankmaid.
20.02.2015 15:27:06
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#89012)
Grauherz
Wie immer war der Eimer gut gefüllt an jenen Tagen und es war nicht so einfach bei all dem Stimmengewirr etwas Bestimmtes heraus zu hören. Doch das ein oder andere mochte dem geübten Schankmaid-Ohr nicht entgehen.

[i]"Schon gehört? Der olle Sven hat 'ne Neue. Irgendnen Mädel drüb'n in der Fischgasse. Er wollt se ja schon immer hab'n, hat aber nie die Münz'n, die sie von ihm wollt."

"Die aus dem Haus an der Eck da...die sachten sie hätten mal wieder 'nen Auftrag. Sollt mich vielleicht mal meld'n."

"Sei bloß vorsichtig. Die haben gesagt das man den einen da in Frieden läßt. Schon seltsamer Kerl."

"Ehemalige ? Echt? Na...wenns Gold gibt."[/i]

Auffällige Gestalten gab es derweil viele im Hafen zu sehen. Die meisten mochte Yen jedoch bereits vom Aussehen oder zumindest von der Stimme her bekannt vorkommen. Die meisten gar grinsend, ihr zwinkend oder ihr einen Klaps auf den Hintern geben wollend, wie es mit Schankmaiden vor allem in der Hafengegend nun einmal geschah.
21.02.2015 21:16:24
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#89078)
-Depp-
So vergingen einige Tage, in denen sie hier etwas aufschnappte, dort etwas sah, und wie ueblich jenen Nasen, die meinten ueber Grinsen, Zwinkern und Worte hinaus gehen zu muessen, einen Kuss mit der Faust aufzudruecken - was fuer die Stammgaeste schon nichts Verwunderliches mehr war und den Neuankoemmlingen recht schnell klar machen duerfte, dass sie sich nicht von jedermann angrabschen laesst.

Sven hingegen wurde, als er an einem der Abende in der Schank war, mit einem sachten Grinsen des Maedchens begruesst, die sich mit zwei Bechern und einer Flasche Hochprozentigem zu ihm gesellte. [i]"Ahoi Grosser.. hab gehoert bist endlich bei deiner Flamme gelandet, hu? ..Hrhr.."[/i] wobei sie die beiden Becher fuellte und ihm einen zuschob. [i]"Hab' ich doch glatt 'ne Wette gewonn.. Von daher, geniess et, der heut'ge Abend geht auf mich."[/i] Zwinkerte ihm nochmal bester Laune zu, und so wuerde sie ihm weiter Gesellschaft leisten wollen. Bei dem trivialen Smalltalk, der in der naechsten Zeit folgte, wuerde sie seinen Becher immer wieder mit dem Hochprozentigen nachfuellen. Sie selbst hob den eigenen Becher ebenso gern mit an, obgleich die Schluecke die sie trank wohl weitaus groesser aussahen, als sie eigentlich waren.

Wenn er den richtigen Pegel dann erreicht haette, wuerde sie das Gespraech langsam wieder auf das junge Glueck zuruecklenken. Es war ja doch verwunderlich, und sie hatte die Hoffnung schon aufgegeben, die Wette doch noch zu gewinnen, aber irgendwie musste er es ja geschafft haben? So wuerde sie versuchen, die Umstaende um das neue Liebespaar genauer zu ergruenden, wohl in der Absicht herauszufinden, woher Sven das ploetzliche Gold hatte, sich seine neuen Freundin zu leisten. Das Ganze verpackte sie dabei in ein uebliches Gespraech zwischen Bekannten, wie als sei es fuer sie selbstverstaendlich das man als Schankmaid die Stammgaeste was besser kennt und einfach mit ihnen ueber Gott und die Welt plaudert.
22.02.2015 13:35:23
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#89098)
Grauherz
Sven trug eine gesunde Röte vom Alkohol und ein Grinsen auf seinem breiten Gesicht und er schlug Yen grinsend auf die Schulter.
"Es ist richtig toll. Ich hab sie so lang gewollt und dann hab ich so nen Glück gehabt!"
Den Kopf schüttelnd lachte er erneut und winkte einigen Bekannten Hafenkollegen zu. Hob einen der Humpen an, den Yen ihm ausgegeben hatte und schwankend mußte er sich am Tisch festhalten um nicht nach hinten überzuschlagen.
"Und weißte was? Weißte?"
Er richtete seinen teils unfokusierten Blick zurück zu Yen.
"Ich mußt einfach nur ne Nachricht wo hinterlegen. Mußt nur auf nen Zettel schreiben wo dieses Lazarett grad lagert. Habs gemacht."
Er hustete mehrmals und murmelte. "Naja, ich habs jemanden aufschreiben lassen. Kanns ja nicht. Und die Nachricht mußt ich einfach wo ablegen und da lag dann nen Beutel mit Münzen für mich."
Sven hob beide Arme und jubelte förmlich hervor. "So einfach wars noch nie!"
23.02.2015 08:35:08
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#89143)
Kater
Langsam und vorsichtig, doch ziemlich neugierig mochte das junge Spitzohr den Skorpion untersuchen.
[i]Was hat dir Yen da gebracht... Hübsch.. wäre da nicht dieser dumme Stachel... [/i]
Alles genauestens dokumentierend was sie fand, zerlegte sie das Gerät. Sich dabei alles, auch für den persönlichen gebrauch aufmalend, sodass sie in der Lage sein würde Ihn später wieder zu montieren.
[i]Echt niedlich.. wäre echt zu schade ihn weg zu werfen...wenn ich den Stachel abmache.. und durch einen Kohlestift ersetze.. vielleicht kann ich Ihn später mal nutzen.. so ich ihn jemals repariert bekomme...[/i]
Abgelenkt durch einen Gedanken und eine menge Musik mochte eine kurze weile vergehen, bevor sie den Zettel mit einem Resümee zu Yen brachte.

[quote]
Der Skorpion ist sehr Kunstvoll gearbeitet und wohl von Meisterhand gebaut. Die Mechanik und Technik übertrifft meinen derzeitigen Wissenstand um Welten. Innerhalb des Gerätes war ansonsten nichts besonderes zu finden das mir Aufgefallen wäre. Kleine Zeichen auf der Unterseite waren zu finden A und D ( oder O ) und ein kleines Z. [strike]Frag bitte nach ob ich Ihn behalten darf ja ? Würde Ihn gerne irgendwann reparieren und mit einem Kohlestift ausstatten ! Hm.. ich sollte nicht meine Gedanken schreiben ![/strike]
[/Quote]
01.03.2015 19:19:03
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#89523)
Grauherz
Nur ein schwacher Lichtschein fiel aus dem halb zerborstenen Fenster hinaus und traf für nur wenige Herzschläge lang auf die Person, welche ruhig vorbei ging. Zielstrebig wirkten die Schritte, scheinbar weder nach links noch nach rechts sehend.
Selbstbewußt....oder sich einfach nur sehr sicher, das keiner des Schattenvolkes, die in den schmalen schmutzigen Gassen hausten, jene Gestalt angreifen würden. Die Worten waren von weit oben gekommen und keiner vagte es diese Befehle zu ignorieren. Außerdem brachte jene Person Münzen mit sich.
Münzen für relativ einfache Arbeit.
Was kümmerte es das einer bisher nicht zurück gekehrt war. Verschwunden vom Anlitz der Insel wurde gemurmelt.
Tod, wisperten andere.
Fehler bezahlte man mit seinem Leben.
Gold wartete auf jenen, der den Auftrag erfüllte. Und es gab einige, die sich ihre leeren Taschen gefüllt mit Münzen vorstellten.
Lautlos trat die Gestalt schließlich an einer weiteren Fensterbank vorbei und allein wachsame Augen mochten die Bewegung eines Armes erkennen, der sich zur Seite streckte und einen kleinen Gegenstand abstellte.
Ohne innezuhalten.
Ohne hinzusehen was weiter geschehen mochte.
Dafür sahen andere Augen und als die Person schon verschwunden ward, trat jemand anderes hervor und nahm den Gegenstand - nahm den Auftrag - vom Fensterbrett.
26.03.2015 10:07:11
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#90407)
Grauherz
Kaum merklich zitterte der Dolch. Brach sich das gedämpfte Licht innerhalb des Zeltes auf der dunkel gearbeiteten Klinge. Ein Knurren von weichen Lippen füllte die Stille und in einer abrupten Bewegung senkte sich die Spitze der Waffe in das Holz des Tisches. Wankte der Knauf ob der Gewalt der Bewegung sacht hin und her, als die Finger sich vom kühlen Metall lösten.
Tiefe Atemzüge nehmend beobachtete Tabitha die Bewegung der Waffe. Bis sie sich nicht mehr regte. Unruhe ließ ihren Magen sich zusammen ziehen.

[i]....aufrecht ragte der Dolch aus der lang gestreckten Hand.....bohrte sich durch das Fleisch bis tief in das Holz darunter...[/i]

Rasch schüttelte Tabitha den Kopf um die Bilder aus ihrem Kopf zu vertreiben. Das Leder ihrer Hose knirschte als sie sich erhob. Auf und ab lief. Und doch vermochte sie ihre Augen nicht von der Waffe abwenden, welche sich nun so scheinbar harmlos auf dem Tisch befand.
Drei Tage war es nun her.
Drei Tage, welche nicht nur für die Heilung von Nöten gewesen waren.
Drei Tage seid ihre Vergangenheit sie erneut eingeholt hatte.
Seid der Preis bezahlt wurde....
Abrupt hielt sie inne und golden schimmernde Augen richteten sich zum Ausgang des Zeltes. Die Plane ward beiseite gehoben, so dass ihr Blick stets das Grün der Wiese und die entfernten Bäume erblickten konnten. Weiter am Horizont die Mauern Mirhavens aufragend. Und näher Dantes Gestalt, wie er sich um Bonnie kümmerte.
Still verharrten ihre Augen auf ihm. Erneut kribbelte ihr Magen.
Es fühlte sich anders an...
Stirnrunzelnd rieb sie eine Hand über ihren Bauch und wandte sich wieder dem Tisch zu. Diesmal legten sich ihren Augen auf den Zettel neben dem Dolch. Selbst von ihrem Platz aus konnte sie die Worte erkennen, die sie eilig nieder geschrieben hatte.
Eine Nachricht an Yen.
Wenn Er nun von Dante wußte, bedeutete dies das auch Yen ihm nicht mehr unbekannt war?
Sie hatte einige Tage im Lager gelebt. Und das Rattengesicht hatte gesagt das er sie einige Tage beobachtet und belauscht hatte.
Zorn erwachte in Tabithas Inneren und sie spürte wie ihre Finger sich zu Fäusten ballten als ungewünscht das Gesicht des Mannes vor ihrem inneren Auge erschien.
Sein Grinsen.
Sein giggelndes wahnsinniges Lachen.
Sein Prahlen....

[i].....ein schmerzerfülltes Jaulen füllte den staubigen herunter gekommenen Raum als die Klinge des Dolches sich tief in sein Fleisch grub...[/i]

Langsam kehrte Tabithas Blick zum Dolch zurück. Er hatte den Preis für den Schmerz bezahlt, den er verursacht hatte.
Nur bedeutete dies nicht das die Gefahr vorüber war.
Noch nicht.
30.03.2015 15:31:31
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#90496)
Grauherz
Stumm beobachtete der Mann die reglos auf dem Boden liegende Gestalt. Blut mischte sich mit dem Geruch des alten Hauses und lag schwer auf jedem Atemzug. Ein Zucken regte sich in seinen Mundwinkeln.
Es schien als wäre auch jener Attentäter erfolglos gewesen.
[i]"Du hast sie unterschätzt will mir scheinen,"[/i] drang die samtene Stimme unter seiner Haube hervor. Obschon der Mann vor ihm auf dem Boden jene Worte nicht mehr hören würde. Leblose Augen zur Decke aufstarrend. [i]"Der letzte Fehler in deinem miserablen Leben."[/i]
Fast schon lautlos neigte er sich vor und nahm einen Beutel vom Gürtel des Toten, halb verborgen.
Münzen klimperten im Inneren. Und eine einzelne funkelte auf, als er sie auf die Brust herab warf.
[i]"Die brauchst du nicht mehr. Danke jedoch für das Wissen, das ich dadurch erhalten habe."[/i]
Sich abwendend sprach er in die Dunkelheit des Hauses.
[i]"Werdet ihn los. Das Spiel geht weiter."[/i]
01.04.2015 19:48:17
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#90567)
GevatterBaer
[i]In ihren Umhang gehüllt huscht die schlanke Gestalt der Calishitin durch die dunklen Gassen des Hafens. Die Nacht war ihr Mantel und die Sterne ihr Licht. Ein stummes Seufzen entglitt ihr als die die ersten Bordsteinschwalben ansteuerte, mit denen sie isch die letzten Zehntage etwas mehr bekannt gemacht hatte. Sie würde danach noch einige Bettler aufsuchen und auch ein paar Taugenichtse, Halbabschneider und Haluken, die mit dem richtigen Alkehol um die Zunge etwas lockerer werden würden.

Shaadi wusste, wenn sie etwas heraus finden wollte, könnte es gefährlich werden. Die Phiolen mit Unsichbarkeit waren immer greifbar an ihrem Gürtel und auch die Schwerter und Dolche waren verborgen aber gut greifbar. Jemand wollte Tabitha und Dante also umbringen. Sie verzog bei dem Gedanken die Lippen, es schmeckte ihr nicht. Auch wenn sie Tabitha kaum leiden konnte, gab es doch immernoch die Verbundenheit zu Dante, sie war ihm etwas schuldig. Und egal wie sie es drehte und wendete, das hier war eine gute Gelegenheit um etwas zurück zu zahlen. Und wenn sie dabei noch von Ders bezahlt wurde war das nur positiv zu sehen.

Ihr Blick schärfte sich mit jedem weiteren Schritt. Nun...musste sie vorsichtiger sein.[/i]
02.04.2015 08:33:49
Aw: [Tabitha] Lasten alter Tage (#90578)
Grauherz
Nach einigen Tagen würde Shaadi nur wenig erfahren haben. Alles was die auf den Straßen Lebenden Bettler, Huren und Halunken ihr zu sagen vermochten waren Gerüchte.
Dinge, die sie gehört hatten.

[i]"...wird immer jemand gesucht um jemand umzubringen. Aber auf 'nen Attentat auf diesen Heiler Typen weiß ich nix...."

"Calishitin? Na, du bist eine. Vielleicht such'n se dich, hm?"

"Gibt 'nen paar neue Gesichter in den Straßen. Einige davon sehr gefährlich. Gefährlicher als du, Schätzchen. Pass auf deinen Rücken auf, wenn du Fragen stellst."

"Von töten hab'sch nix g'hört. Nur das j'mand so ne' Calishitin g'fangen hab'n will. Irg'nd Typ verhindert das aber woll."[/i]