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26.01.2015 09:02:26
[Abgeschlossen] Auf der Suche nach Kylda (#87479)
Jansil
Es begann wie alles begann, mit einem Treffen und einer Aufgabe. Die Gruppe Elfen, bestehend aus Thal'ia, Loraye, Arifi,Liyena, Cla'ali und Delia hatten die Aufgabe übernommen, nach dem Zwerg Kylda zu suchen. Ihr Weg führte sie in die Bauernfurt. Dort angekommen sorgte Nebel und heftiger Regen für einige Verzögerungen, man musste sich ausruhen bevor die Suche weiter ging. Die Elfen bewegten sich in der Umgebung vorsichtig und fast unauffällig. Loraye übernahm die Führung der Gruppe und überprüfte den Weg vor ihnen. Sie hörte dort Stimmen und teilte das der Gruppe mit, vorsichtig ging der Trupp weiter bis sie auf den Hang kamen, der zur Höhle führte. Loraye schaltete einen Späher aus und sicherte die Umgebung, während die anderen folgten. An der Höhle angekommen, trat ein Goblin aus den Tiefen hervor und versuchte sie davon abzuhalten die Höhle zu betreten, gemeinsam überzeugten die Elfen den Goblin, mit Worten, sie einzulassen um nach dem Zwerg suchen zu dürfen. Der Goblin willigte ein, unter der Vorrausetzung das die Elfen waffenlos die Höhle betraten. Vier der Elfen legten ihre Waffen ab, Loraye und Arifi wachten über die Waffen von Thali’ia, Cla’ali, Liyena und Delia, während der Goblin diese zu seinem Häuptling Lazzar führte. Lazzar zeigte sich erst nach Zahlung von 100 Goldmünzen bereit, für das Leben seines Spähers, den Elfen zu helfen. Die Gruppe konnte nun die Plätze aufsuchen, an denen der Zwerg gelebt und gearbeitet hatte. Er nannte sich nun Frombar und laut der Goblins schien sein Geist verwirrt. In einer Truhe, die ihm gehörte fanden sie Steinformen, auf denen etwas eingraviert war, Ein Bildnis mit zwergischen Runen darunter. Sie traten wieder vor Lazzar, der ihnen nun erzählte das Frombar die Höhle verlassen habe und auf der Suche nach drei Toren wäre, um was für Tore es sich handelt, wusste er nicht zu sagen. Als die Elfen die Höhlen verlassen wollten, schlug Lazzar ihn einen Handel vor. 20 Worgrüstungen für das Rezept um Kylda zu heilen. Delia handelte mit dem Häuptling die Anzahl auf 15 Rüstungen herab und Lazzar ging auf den Handel ein. Er nannte nun die Zutaten, zwei davon waren recht einfach zu besorgen, nur das Herz eines Elfenschamanen, würde Schwierigkeiten bereiten.

Die Elfen waren schockiert und verließen die Goblinhöhle, nur Delia drehte um und kehrte zu Lazzar zurück. Sie sah den Häuptling an und fragte ob es sicher sei, das Kylda damit geheilt werden könnte und er bejahte dieses, worauf die Elfe erklärte das sie ihren Körper verlassen werde und in die Geisterwelt eintrete und er ihr Herz für die Heilung des Zwerges nehmen könne.

Die Goblinkrieger umkreisten Delia auf Befehl Lazzars und schlugen auf sie ein, als er seine Klauen senkte. Die Elfe fiel zu Boden und regte sich nicht mehr, als man ihr das Herz entnahm.

Ihr Geist sah zu, wie ihr Körper zerstückelt wurde, doch sie empfand nichts dabei. Ihre letzteb Gedanken galten dem Goblin, ob er die Wahrheit gesprochen hatte und sein Wort halten würde, mit ihrem Herzen den Zwerg zu heilen. Dann folgte sie dem Licht und verschwand für immer.
26.01.2015 13:21:09
Aw: Auf der Suche nach Kylda (#87492)
ShawnoftheDead
Am darauffolgenden Tag hört man ein Lied am zugang des Waldhains.

[i]"Wenn Ruh und Frieden Ihr gesucht
Ihr arg gequälten Herzen
Fern von der Welt, die Euch nun sucht
Hier gibt es keine Schmerzen."[/i]

[i]Fehlt moderner Gräbertand
Nennt Euch kein Stein mit Namen
Ihr ruhet hier in Corellons Hand
In seinem Frieden Armen.[/i]

[i]Und kommt es einst zum Wiedersehen
Genießt die Ruh indessen
Der einstens ruft das "Zusammen stehn"
Wird Eurer nicht vergessen.[/i]
27.01.2015 10:48:28
Aw: Auf der Suche nach Kylda (#87539)
Isilyen
Klagelieder mag es noch mehr Tage darauf weitere Geben und die Bitte, die Seele der sich opfernde Schwester in die ewig grünen Wälder einzulassen.

Jedenfalls reagierte wohl ein jeder wie es ihm entsprach. Thal*ia wurde wütend und trat so manchen Totenschädel über die Weg. Cla'ali weinte trotz mancher Differenzen, die sie und Delia gehabt haben mochten. Manche waren kurz davor, den Goblin, der noch später ihr Opfer verkündete, einen Pfeil in den Kopf zu schießen. Was es mit Liyena tat, war zunächst nicht offensichtlich. Selbst betroffen und noch den Schrecken, dass die Golblins nun ihr Herz hätten, verarbeitend wäre sie für die anderen da. Doch nicht einmal Asche war übrig, um sie würdig zu betatten. Man gab ihnen nichts dafür.

Am Ende blickte Liyena zurück und nahm zumindst etwas Erde auf von dem Ort, an dem sie die traurige Botschaft ereilte. Sie bewahrte sie zunächst in Elboria auf, um sie säter in ein kleines Ritual einzubinden und so zumindest etwas von Delias Andenken mit dorthin zu nehmen.

Wieder in der Stadt dr Elfen angekommen, bereitete sie etwas zum geimesamen Gedanken und Beten vor. Dazu sichte sie auch Thal'ia, um an sie eine besondere Bitte zu richten...

((Fortsetzung folgt. ))
27.01.2015 12:52:40
Aw: Auf der Suche nach Kylda (#87551)
Tahira
Loraye betrat am nächsten Tag den Tempel und ließ dort einen Bogen zurück, welchen man Liyena übergeben würde.. mit dem Wortlaut dass dieser einst Delia gehörte.
Es war das einzige was sie von der Elfe noch hatten an materiellem Gut.

Lory selbst blieb nicht bis sie die Chance hatte Liyena den Bogen persönlich zu geben sondern zog sich wieder zurück.
27.01.2015 16:54:28
Aw: Auf der Suche nach Kylda (#87566)
Cypria MX
[b]In der Calaneth...[/b]
Als die junge Waldelfe Rualihn Kunde von dem Ableben ihrer Schwester Delia erhielt, war sie bis ins Innerste betroffen. Auch wenn Delia und Sie sich selten unterhielten oder auch zusammenfanden, so hatte Rualihn in Delia immer etwas wie eine treusorgende Schwester gesehen. Salz war eine wichtige Zutat im Essen. Wenn es fehlte, dann schmeckte die Nahrung fad. Ebenso verhält es sich mit einem Elfen. Selbst wenn man ihn nicht kannte sein dahinscheiden ist im eigenen Leben spürbar, wie wenn jemand einen Farbton aus deinem Leben reist.

Zu späterer Stunde suchte Rualihn einen Ort in der Calaneth auf, der für die Waldelfe ein Ort war, an welchem sie sich ihren Göttern näher fühlte. Während ihre Stimme sich melodisch in die Geräusche ihrer Umgebung, das Lied des Waldes einfügte richtete Rualihn in der elfischen Sprache ihr Lied an Silvanus, Rilifane Rallathil und die Seldarine. Ihr Gebet galt dem sicheren Weg und der Einkehr der Seele ihrer großen Schwester in die weiten Arvandors. Correlon bat sie um Kraft für ihre Geschwister in Elboria und im Wald, die Rückkehr Delias in den Kreislauf des Lebens und Vergehens als das Opfer zu würdigen, welches es darstellte.

Gib, dann wird dir gegeben. So gab Delia ihr Leben und erhielt das Leben eines Verbündeten. Der Kreislauf konnte nicht um den Tod betrogen werden. Doch schwer wog der Verlust Delias in Rualihns Herz und Gedanken.
27.01.2015 22:20:29
Aw: Auf der Suche nach Kylda (#87592)
Namiel
Zunächst beherrschte die Wut die Trauer und die liess sie zunächst in Worten los, die kein normaler Elf sprechen sollte, auch muss diverse Steine eine Flugstunde absolvieren, nach dem Thalia mit voller Wucht gegen sie trat.

Als die erste Wut verraucht war, zog sie sich auf ihre kleine Insel zurück und sich zu beruhigen. Hier erfasste sie nun die Trauer und sie macht das Einzige was sie persönlich dagegen kannte, sie tanzte...... und tanzte wie einem Rausch, als Gebet an ihre Herrin, das das Ganze einen Sinn hatte..... das alles nicht umsonst war und das sie nun dort war, wo sie hingehörte.

Aber in einer kleinen Ecke gärte noch ein klein wenig Wut, welche sie sich bis nach Arvandor aufsparen würde, um dort dieser dickköpfigen Elfe eine Backpfeife zu verpassen, sollten sie sich dort dann zu der Zeit begegnen.
27.01.2015 23:20:13
Aw: Auf der Suche nach Kylda (#87594)
Nachtengel
Cla'ali war in die Calaneth auf gebrochen. Sie suchte Trost im Wald und bei ihrer Gefährtin. Sie war in Gedanken bei ihrer Schwester, versuchte ihr Verhalten zu verstehen, während sie wie ein Schatten durch den Wald streifte. Öfters hielt sie inne um still zu beten. Irgendwann merkte sie, das sie mit Daemyril nicht alleine war, dass ein Schatten ihnen folgte. Es dauerte eine Weile bis sie begriff.
01.02.2015 19:11:51
Aw: Auf der Suche nach Kylda (#87873)
Isilyen
[center][b]So kam der Tag...[/b][/center]

Zunächst sammelten sich einige Elfen um den Brunnen in Elboria. Gemeinsam sprach man über Delia und berichtet auch Tinnu von ihrem Tod als jene hinzu kam.
So gingen dann alle hinüber zu den Grabhüglen. Dort lehnte an einem Baum noch Delias Bogen, um ihnen den Platz zu weisen, an dem sie ihr gedenken würden.

Liyena eröffnete mit einem Gebet an Labelas, sie zu erhören und Delia einzulassen nach Arvandor. Dazu streute sie etwas von der Erde um den Baum, unter der die Waldelfe ihr Herz und ihr Leben gab zum Wohl der Kidner Corellons.

[center][URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=d7c77c-1422816717.jpg][IMG]http://www.bilder-upload.eu/thumb/d7c77c-1422816717.jpg[/IMG][/URL][/center]

Dann lies die Priesterin allen von ihnen alle Zeit der Welt, auch selbst Geschenke oder Opfergaben darzubringen. Thal'ia trat als erste vor und spielte auf einer Flöte. Das Lied war zunächst traurig, doch wurde zum Ende hin heiterer. Sie legte die Flöte unter dem Baum ab.

[center][URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=f9c7d8-1422817064.jpg][IMG]http://www.bilder-upload.eu/thumb/f9c7d8-1422817064.jpg[/IMG][/URL][/center]

Danach folgte Tinnu. Sie drückte Gefühle des Misstrauens von Delia aus und doch vertraute sie Solonor. Sie legte einen Pfeil zu dem Bogen. Diese Geste des Respekts zeigte Größe, Delia trotz persönlicher Differenzen zu ehren.

[center][URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=be6678-1422817530.jpg][IMG]http://www.bilder-upload.eu/thumb/be6678-1422817530.jpg[/IMG][/URL][/center]

Cla'ali folgte danach und bekundete trotz des Misstrauens von Delia ihre Liebe wie sie alle Geschwister des Volkes liebt. Sie gab einen fein verzierten Pfeil, dazu pflanzte sie Samen um den Baum. So würden später herrliche Blumen dort wachsen.

[center][URL=http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=a71edb-1422817724.jpg][IMG]http://www.bilder-upload.eu/thumb/a71edb-1422817724.jpg[/IMG][/URL][/center]

Liyena schloss mit einem Segen, dass Labelas Delia nach Arvandor einlassen möge und Sehnaine möge sie behüten. Darauf folgte noch ein gesungener Vers dazu:

[i]Dunkle Flügel senkten sich
und hüllten ein dein Leben.
Gottes Bote führte dich
dem ewigen Grün entgegen.

Dies' wunderbare Licht,
das nur für dich bestimmt.
Es wird verlöschen nicht;
sein Schein kein Ende nimmt.

Die schmerzerfüllten Jahre
bleiben hinter dir zurück.
Rilifane, der dich bewahre
Und schenkt dir neues Glück.

Er wird dich stets begleiten
bis in die Ewigkeit
und niemals von dir schreiten
dein Leben dort gedeiht.[/i]

Noch eine Welle der Wärme und positiven Energie erfüllte den Platz bei dem Segen. Die Zeit des Trauerns fand ein Ende und zurück blieb die Hoffnung, sie würden alle Delia eines Tages wieder sehen in Arvandor.