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28.12.2014 15:23:30
[Sicherung der Handelswege] (#85661)
Arthemie
[quote]1. Berichte:
-Die Winterrache verfügt über genug Mann, um gerade die Burg zu halten und ihr verschollenes Personal zu suchen. Dennoch wollen sie weiter das spähende Auge über Andorien sein. Sie werden des weiteren keine Leute nach Telodur schicken, da die Zwerge dies ablehnten. Sie können, laut Lilifer, aber trotzdem Leute entbehren für gemeinsame Spähtrupps auf dem Handelsweg.
Eine Zusammenarbeit zwischen der Winterrache und Valvec wird unter keinen Umständen möglich sein.
-Valvec plant einen weiteren Außenposten auf der Hauptinsel, dieser soll sich selbst verteidigen können, aber kein Wehr- sondern ein Wirtschafts- und Handelsposten werden. Er wird entweder in Richtung Dornenwald oder nördlich Mirhavens liegen, was beides zu einer Erweiterung des Handelsweges führen würde. Valvec bekundet Interesse daran, den Handelsweg weiter zu verteidigen, sieht sich aber gezwungen, die Truppen am südlichen Ende des Sumpfes zu halten, was Hohenbrunn zu Gute kommt. Auf die Andeutung Selinas, dass die Rotfüchse das übernehmen könnten, wenn sie ihr Lager ohnehin dort hin verlegen, wurde von Seiten Noemies nicht eingegangen. Daher wird von Valvec vorerst kein Personal für die Spähtrupps zur Verfügung gestellt. Der Vorschlag Rashals, den neuen Außenposten an den Fuß der Winterrache zu verlegen, wurde von Lilifer und Selina im gemeinsamen Einverständnis abgelehnt, da die Silberne das nicht dulden würde.
-Elboria kann wenige Vallendar stellen, ist aber an einer gemeinsamen Verteidigung interessiert. Auch für Elboria gilt, dass sie unter keinen Umständen mit Valvec gemeinsame Trupps bilden werden.
-Mirhaven hat die personalstärkste Truppe, möchte sich aber hinter den Mauern verteidigen, weniger den Weg zu sichern, wird aber dennoch, so der Hauptmann der Wache zustimmt, Truppen einteilen, um die Patroullien auf dem Weg vor Mirhaven bis zur Kreuzung zu sichern. Allgemein war es Mirhaven nicht möglich, Zusagen zu machen, da alle Vertreter erst Rücksprache halten müssen mit den Vorgesetzten, Ainslee mit dem Fürsten, die Silberwächter mit ihrem Hauptmann.
-Die Zuflucht verfügt über Mitglieder, jedoch weniger Kämpfer, aber dafür mit alternativen Fähigkeiten ausgestattet. An Spähtrupps auf den Wegen würden sie sich beteiligen. So es zu einem großen
-Die Rotfüchse werden den Handelsweg voraussichtlich verlassen, ihn zu schützen liegt künftig nicht mehr in ihrem Ermessen oder ihrem Aufgabenbereich. Leute zur Verfügung stellen werden sie auch nicht. Ihnen wird zu gute gehalten, dass sie sich sofort an die angedachte Regelung mit einem geladenen Vertreter pro Lager hielten, was ein gutes Beispiel war. Noemie verließ die Runde früher, da die Rotfüchse sich vom Handelsweg zurückziehen.
Dante selbst war nicht anwesend und hatte auch keine Nachricht mehr hinterlassen. Tabitha hatte in einem Gespräch gesagt, so sie und Dante auf Untote stießen, würden sie rennen.
-Die Akademie Mirhavens verfügt über Personal, ob dieses kampfbereit ist, ist nicht gewiss, es handelt sich aber um fähige Leute, die die Spähtrupps bereitwillig unterstützen.

2. Absprachen:
-Eine tatsächliche Besetzung der Wege ist keine Option, hierfür werden keine Truppen zur Verfügung gestellt, oder sind schlicht nicht vorhanden.
-Der Schlüssel liegt in einer funktionierenden Kundschaftung und Kommunikation. Sollte eine Truppenbewegung festgestellt werden, müssen umgehend alle Städte benachrichtig werden, damit sie gegebenenfalls Einheiten mobil machen können. Vor kleineren Bewegungen, wie sie bisher erfolgten, wird sich gemeinschaftlich geschützt, so sie über Andorien hinaus gehen. Es wurde daher beschlossen, gemeinsame Spähtrupps einzuteilen, von zwei Mann oder mehr. Hierbei ist zu beachten, dass die von Mirhaven gestellten Truppen nur bis zur Kreuzung gehen, wohl aber eine Warnung erhalten wollen, so die Einheiten, die die zweitägige Reise über den Mittelteil des Weges in Kauf nehmen, eine Bewegung im Sumpf feststellen.
-Die am Weg verbleibenden Lager können in den Städten aufgenommen werden. Für die Rotfüchse ist dies keine Option, ein weiterer Grund, den Handelsweg zu verlassen. Für die Zuflucht war das in vorausgegangenen Gesprächen ebenso keine Option, bei einer akuten Flucht, würde der Weg gang Mirhaven aber in Kauf genommen werden.
-Die Vertreter der Silberwächter halten Rücksprache mit ihrem Hauptmann, erst danach können sie sich an der Einteilung der Trupps beteiligen.
-Es wurde beschlossen, dass die Einteilung der Späher, die Marschruten und die Zeitpläne von Vertretern der Lager, die Leute stellen gemeinsam übernommen wird. Diese werden Rechenschaft ablegen müssen. Es wäre wünschenswert wenn die Trupps Einheiten mehrerer Lager inne hätten, um die offene Zusammenarbeit zu demonstrieren.
-Es wurde beschlossen, dass die Spähtrupps Brieftauben führen, aus jeder Stadt eine. Die einzelnen Städte und Lager sind selbst dafür verantwortlich, dass die Trupps mit diesen Tauben ausgestattet sind. Die Lager, denen keine zur Verfügung stehen, erhalten Jungtiere von Mirhaven. Caeleb bringt der Zuflucht welche. Im Falle einer größeren Truppenbewegung werden die Tauben fliegen gelassen. Dass Tauben von den Leuten des Sumpfes abgefangen werden können, wird mangels Alternative in Kauf genommen.
Der Sachverhalt mit den Tauben muss zeitnah an Telodur, Hohenbrunn und das Heilerlager kommuniziert werden.
-zusätzlich wird eine Kommunikation über Signalfeuer eingerichtet. Die Punkte für diese Feuer werden sein: Winterrache, Andorien, Hin-Lager an der Kreuzung, Shanas Rose, die Zuflucht, Mirhaven. Da diese Punkte besetzt oder bewohnt sind, braucht es kein zusätzliches Personal. Um den Aufbau der Feuerstellen und deren Wartung wird sich im Bereich vor Mirhaven die Zuflucht kümmern. Das Hin-Lager hat bereits Nachricht.
-Es werden eventuell dafür Türme errichtet, um die Feuer zu erhöhen.
-Signalpfeile und magische Kommunikation wurden abgelehnt, da Magie abgefangen werden kann, sie nicht von jedem gewirkt werden kann und die Pfeile fliegen nicht hoch genug, um gesehen zu werden.

3. Täuschungsplan:
-Der Plan hat mehrere Stufen, die dazu dienen, den Drachen zu verwirren, gleichzeitig müssen aber alle Maßnamen in allen Städten bekannt sein, damit es keine Missverständnisse gibt und niemand übergangen wird.
-Es werden Karren mit Fässern darauf produziert. In eines dieser Fässer auf einem Karren kommt ein Sprengstoff mit verheerender Wirkung. Dieses wird dann in den Sumpf oder die Wüste gefahren, potentiell von einem Golem. Dort wird es bei Erspähung gezündet. Ob dafür von Dantes Mittel zur Verfügung stünde, ist unklar.
-Wenn der Drache gewahr wird, dass diese Vorrichtungen gefährlich sind, werden die Attrappen an der Grenze zu Andorien positioniert. Es muss sich zum Schutz der Natur und der Bewohner hier um Attrappen handeln. So haben die Truppen des Sumpfes den Eindruck, sie seien gefährlich. Sie halten sich dann vielleicht von de Grenze fern.
-Gleichzeitig wird das Gerücht gestreut, dass sich alle Städte vereinigt hätten und der gemeinsame Angriff auf den Sumpf starten würde. Dieses Gerücht würde durch den gezündeten Sprengsatz noch untermauert werden.
-Nimmt der Drache die Drohung ernst, zieht er seine Truppen zu seinem Schutz weiter zusammen. Er wird sie nicht geballt marschieren lassen können. Das würde Zeit schinden.

-einwände waren, dass der Sprengstoff den Alchemisten des Sumpfes in die Hände fallen könnte. Ebenso, dass der Drache sich provoziert fühlen könnte und dadurch aufwachen.
-Dennoch sprachen sich alle zögerlich dafür aus, der Sache eine Chance zu geben, auch wenn die Erfolgsaussichten gering waren, in der Hoffnung, dass es auch nicht weiter schade und weil sonst die Mittel fehlen.
-Selina, Samira und andere Alchemisten arbeiten bereits am Sprengstoff, Anne und andere kreative Bastler an der zugehörigen Vorrichtung. So ergibt sich auch hier wieder ein Gemeinschaftsprojekt.

4. Sonstiges:
-Rashal will sich darum bemühen, Einheiten auf der Winterrache zu positionieren, um den Halt dieser zu sichern. Lilifer wies darauf hin, dass ausschließlich Leute mit guter Gesinnung dafür in Frage kommen.
-Es werden Wehrbauernhöfe errichtet werden, der Aufbau wird von Zivilisten aus Mirhaven geleitet. Diese dienen als Zuflucht und als Befestigung im Ernstfall. Sie bieten Mauern und Schutz. Bisher soll der Zugang allen, unabhängig von Herkunft und Blut gewährt werden.
-eine alternative Kommunikation und Reisemöglichkeit, sollten die Handelswege versperrt werden, wären die Portale. Dies konnte an diesem einen Abend nicht auch noch geklärt werden. Vermutlich werden sich unter anderem die Magier um eine entsprechende Aufklärung bemühen.[/quote]
30.12.2014 15:04:01
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#85721)
Arthemie
Neuer Bericht von Rashal

Rashal war in der Zwischenzeit mit schlechten Nachrichten in der Zuflucht gewesen. Der Fürst selbst ließ sich wohl wenig gewogen bezüglich der Ergebnisse des Treffens in der Zuflucht aus. Außerdem ließ er sich mal wieder sehr bitten, wenn es um eine Antwort ging. Und die Entscheidung selbst war auch immer noch nicht getroffen.
Rashal war wenig begeistert von seiner Obrigkeit. Doch er machte Liri auch gleichzeitig wieder mut. Er überlegte, freiwillige zu formieren und so doch noch an dem Vorhaben teilzunehmen. Die freien Silbernen so zu sagen. Wären Liri und Anne trotzig gewesen, wäre ihre Reaktion gewesen, den Spähtrupps dann eben keine Taube Mirhavens mitzugeben, ihnen als Druckmittel die Warnung vorzuenthalten. Doch so waren sie nicht. Und Mirhaven war mehr als der verderbte Stadtrat und der egomanische Adel. Mirhaven waren viele tausend Seelen, und die waren wertvoll.
30.12.2014 15:04:59
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#85722)
Arthemie
Die Wüste lebt

Liri und ihre Gefährtinnen waren also in der Zuflucht gewesen, ein an sich normal arbeitsamer Tag, als auf einmal ein aufgeregt rufend- und stammelnder Elf heranstürmte, etwas von einer roten Frau und Anderen stammelte, die an der Wüste angegriffen worden waren, von Untoten. Sofort rüstete sich Liri mit Ketten, die Schwerter wurden ergriffen und alle Anwesenden eilten zur Rettung in die Wüste los. Die Dünen lebten, wie üblich, alle wussten es. Dennoch befand man sich noch dicht der Grenze der Wüste, nahe dem Ende des Sandes. Als Liri am Horizont Noemie umzingelt sah, hielt sie nichts mehr, sie stürmte leichtfüßig über den Sand dahin, zu ihr hin. Noemie fixierte gerade eine wandelnde Leiche mit den Augen, Liri hingegen starrte auf Noemies offensichtliche Verätzungen und Wunden. Sogleich begann sie einen wehklagenden Gesang, voll Gnade, das Leid von ihr zu nehmen, denn es schmerzte Liri unendlich, sie so zu sehen. Sie setzte also die Kraft ihres Herzens ein, das Leid zu nehmen. In der Zwischenzeit schlugen Anne und die Übrigen eine Schneise zu ihnen, durch die aufmarschierenden Untoten, die sich immerfort weiter im Sand erhoben. Anne setzte ebenfalls mächtige Magie ein, brauche Kräfte und Gaben der Geister, um die Untoten durch Feuer zu richten. Sie gehörten nicht dort hin. Doch in diesem Moment hätten auch Noemie und die anderen dort nicht hingehört. Was also taten sie dort?
Als sie endlich die Wüste verlassen hatten, die Wunden besahen waren, einer der Elfen hatte eine schwere Vergiftung durch die Untoten davon getragen, wurde zur Rede gestellt. Sie hätte es besser wissen müssen, und doch, Liri verstand sie. Sie hatte gespäht. Sie hätte die unerfahrenen Elfen nicht so in Gefahr bringen dürfen, aber sie hatte herausgefunden, dass die Untoten der Wüste deutlich näher der Grenze waren, als man meinte, dass sie sich bewegten, dass sie überall waren und nicht nur vor Telodur. Das war eine wichtige Erkenntnis. Liri verteidigte Noemie also, die Wüste gehörte nicht den Untoten. Sie schadeten, sie mussten verurteilt werden, Erlösung finden. Sie gehörten nicht dort hin. Nun wusste man mehr, dank Noemie.
Man besprach sich, Liri führte die beiden Elfen zügig nach Elboria, um dort zu berichten. Noemie würde ihrerseits nach Mirhaven gehen und dort Bericht abgeben. Liri brachte also die beiden Elfen sicher dort hin, Caladuris verblieb in Elboria, der Andere begleitete sie wieder vor die Tore, wo sie Thal’ia vermutete. Diese stellte fragen und erst als der Elf antwortete, wurde Liri bewusst, wie weit Noemie die Truppe in die Wüste geführt hatte. Bis zur Oase hinaus. Thal’ia folgte Liri dann in die Zuflucht, um sich die Lage selbst anzusehen. Sie wies Liri an, fortan Wache zu halten auf den Wegen hinter Shanas Rose, die in die Wüste führten. Man würde die Lage beobachten müssen. Wenn sie gewusst hätte, wie recht sie damit behalten würde …
Noemie nahm die Schuld auf sich, für das was da geschehen war. Rashal tauchte auch bald darauf im Lager auf, wollte ebenso die Lage sondieren. Doch man konnte vorerst nichts tun, Rashal würde mehr Druck auf die hohe Politik von Mirhaven ausüben, Liri die Wege im Auge behalten, die Organisation des Warnsystems musste schnell vorangehen, zur Not ohne den Segen von Oben. So verblieb man.

Wenige Zeit später, Liri war gerade bei ihrer Lehrmeisterin Thal’ia. Der Tag war hart gewesen, Liri hatte viel gelernt, vom Leben, der Insel, sich selbst. Thal’ia stand ihr als Lehrmeisterin bei und bügelte aus, was Liri sich einredete. Da Liri ohne Rüstung war und neben der Spur aus Sorge um Anne, führte Thal’ia selbst sie zurück in Richtung Zuflucht. Doch auf dem Weg dort hin liefen sie auf der Kreuzung vor Mirhaven in einen Trupp schwarz vermummter Reiter, schwer gerüstet und auf Rappen reitend. Das Hin-Lager stand in Flammen, Liri wurde den Gefährtinnen gewahr, die ihnen gegenüber standen. Sie waren alle dort, Luca, Lynia, Anne, Vaniva, Yien, Vribag.
Einer der schwarzen Reiter war wohl zuvor in die Zuflucht eingeritten, ohne jede Vorwarnung, ohne ein Zeichen, ohne jede Gnade und hatte das Lager in Brand gesteckt. Dann war er einfach wieder ausgeritten, die Gefährtinnen folgten ihm, nachdem Anne das Feuer mit Hilfe der Elemente löschen konnte. Sie führte das Elementar noch mit, als sie an dem brennenden Hin-Lager ankamen. Dort formierten sich die Reiter. Liri wollte sofort zu den Gefährtinnen stürmen, doch Thal’ia hielt sie zurück, erst die Lage sondieren. Sie sprachen wohl miteinander, doch Liri konnte die Worte nicht verstehen. Als dann ein heftiger Angriff, fliegendes Feuer von allen Reitern zugleich auf Yien losging, gab es für Liri kein Halten mehr. Wie im Reflex stürmte sie los, auf die geliebte Freundin, die in Flammen zu Boden ging zu, die Lippen bebend, einen gnädigen Zauber bereit, doch sie kam zu spät, jedes Leid und Schmerz das in diesem Moment durch ihren Körper fuhr, wurde nicht mehr von Yien genommen. Dann ging alles ganz schnell, und doch kam es Liri wie Stunden vor, wie eine Zeitlupe. Die Reiter preschten auf die Umstehenden los, in Liri kreischte es auf, sie trug weder Schwert noch Rüstung und doch stürzte sie sich zwischen die Geliebten und die Reiter. Die Lieder, die ihr vom Herzen drangen waren verzweifelt, sollten jeden umhüllen und schützen. Vribag wurde von zwei Reitern gleichzeitig geschlagen, sie kämpfte mit ungeheurer Stärke und doch trafen sie die Schlage hart, immer und immer wieder. Liri sang um ihr Heil und um ihren Schutz, riss an den Reitern. Dann erblickte Sie Thal’ia sich aus dem Pulk lösen, zurücktaumeln, schwer getroffen. Liri stürzte zu ihr hin und sang auch für sie, mit aller Macht, wie im Wahn. Dann rannte sie zu Anne, die in ihrer ungeheuren Stärke und geschützt durch Elemente einfach unermüdlich einem Reiter gegenüber stand. Er schien ihr schir nichts anhaben zu können, doch auch sie erreichte nichts bei ihm so sehr sie auch kämpfte und mit ihm rang. Liri wurde selbst niedergeschlagen, doch sie rappelte sich wieder auf, wurde wieder durch sich selbst, durch das was sie im Herzen trug aufgehoben. So heilte sie weiter, floh, wenn es eng wurde in ihre eigene, schummrige Zuflucht, doch verweilte sie dort niemals, stürzte immer und immer wieder hervor, um sich vor die Geliebten zu werfen, bis schließlich auch sie, durch einen untragbar harten Schlag mit einer stumpfen Waffe in den Bauch, zu Boden ging, wo sie liegen blieb. Für sie war die Schlacht in diesem Moment verloren.
Die Reiter formierten sich schließlich, sie hatten genug Opfer und Wunden gefordert, genug zerstört. Sie verließen den Ort mit hämischen Bemerkungen darüber, dass es sich um Rache handelte, dass sich die Wesen des Lichtes aus ihrem Reich fern halten sollten. Doch davon bekam Liri nichts weiter mit. Lynia lag ebenfalls im Sterben, ihr Bauch war durch ein Schwert gespalten und weit geöffnet worden. Luca kümmerte sich sofort um sie, so gut sie konnte. Und auch Liri wurde umsorgt, Anne selbst riss sie an sich. Yien hatte es am schwersten getroffen. Die brennende Magie aller Reiter hatte ihren Leib vollständig versengt, sie war bereits nicht mehr dort. Es sammelten sich aber noch mehr Leute, nach und nach. Die Götter fügten, dass Ulfric in eben diesem Moment dort aufschlug, sogleich handelte, nach seinem priesterlichen Gebot. Er betete für Yien in aller Inbrunst. Dort, wo die Heilung nur ein Glimmen hervorgerufen hatte, betete er zu seinem Gott, er möge in Yien einfahren, möge sie uns zurückschenken. Doch der sonst so zarte Körper war vollständig zerstört. Anne ließ dann von Liri ab, eilte zu Yien. Sie webte den Körper dann in einen Kokon ein, auf dass er überhaupt wieder ein Ort für die Seele Yiens sein konnte. Mehr war an Ort und Stelle nicht möglich. Die drei schwerst verwundeten Liri, Yien und Lynia mussten ins Hospital gebracht werden. Cla’ali und Thal’ia bemühten sich mit der elfischen Heilmagie sehr darum, die drei für den Transport stabiel zu halten. Ulfric und Ashnard besorgen einen Karren und Vribag und Ashnard waren es dann, die den Wagen nach Mirhaven ins Lazarett zogen. Die Drei darauf waren nicht ansprechbar. Annes Kraut alleine war es zu verdanken, dass Lynia schnell zu sich kam, kein Leid spüren musste, zumindest zunächst nicht. Sie konnte im Hospital versorgt werden. Liris Verwundung war im Inneren ihres Körpers. Die Heilzauber ließen die inneren Blulungen zwar immer wieder in den Kreislauf zurückfließen, doch der Riss im Bauchraum wurde dadurch nicht geschlossen, so drohte sie, innerlich zu verbluten. Etwas, das keine Heilsalbe, kaum eine Magie zu Heilen vermochte. Arvon war es, der das erkannte und der sich ihrer annahm. Tai Li assistierte ihm und so wurde Liri in den Operationssaal getragen. Aufgebart unter dem Sigel ihres Gottes Ilmater, in ein leichtes, weißes Tuch gehüllt, lag sie im Kampf um das Leben. Arvon griff zu einem Messer und öffnete ihren Bauchraum, ließ all das Blut abfließen, Tai half ihm unermüdlich. So war es ihm dann möglich, den schmalen Faden zwischen Leben und Tod zu greifen, Liris innere Wunde zu nähen und sie so zu retten. Sie wurde in ihr Bett zurückgebracht. Stunden später erwachte sie, Lynia im Bett gegenüber, Salina und Anne an ihrer Seite, Yien neben ihr. Die liebsten Gefährtinnen, sie waren alle bei ihr. Yien hatte in der Zwischenzeit eine Art Heutung vollzogen. Das tote Gewebe war abgefallen und so lag sie nackt, ohne jedes Haar und zerbrechlich in ihrem Bett, atmete schwer und schien zu verglühen. Arvon kümmerte sich sehr um sie. Noemie war in der Zwischenzeit auch einige Stunden dort gewesen, sie plagen Schuldgefühle. Anne machte ihr schwere Vorwürfe. Wäre Liri bei Bewusstsein gewesen, hätte sie für Noemie Partei ergriffen. Sie hatte gespäht, wichtige Informationen gesammelt. Die Wüste gehörte nicht dem Untot, der Untot gehörte erlöst! Er durfte nicht in Leibern wandeln, die ihm nicht zustand, niemals. Und Noemie hatte erkundet und sich in einem Reich bewegt, das jedem gehörte. Jedem, nur nicht dem Untot. Es war nicht ihre Schuld, dass sie angriffen. Denn sie griffen an, nicht Noemie. Aber Liri war noch viele Stunden ohne Bewusstsein, und als sie erwachte, blieb sie regungslos, unfähig sich zu rühren und unter Schmerzen.
So starb sie nicht. Yien erwachte später, Salina war die zärtlichste, geduldigste Pflegerin, die man sich vorstellen konnte. Selbst für Lynia, die von Annes Kraut berauscht eine etwas schwierigere Patientin war. Sie hatten gelernt. Die Bedrohung ruhte nicht. Es war nicht die Ruhe vor dem Sturm, denn der ruht nie. Und sie gehörten einfach zusammen. Die Gefährtinnen, sie durften einander niemals verlassen.
Konsequenzen würden folgen, sobald man wieder fähig war, einen Schritt zu tun.
01.01.2015 18:57:59
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#85807)
Namiel
[b]Elfische Späher[/b]

So kamen dann die Späher und Thal'ia bei der Zuflucht zusammen. Kurz zog sie sich mit ihnen zurück, um ihnen kurz ihre Aufgaben zu erklären.

Sie sollten drei Zweitergruppen agieren und dabei vorallem für die meisten unsichtbar bleiben. Wichtig war das sie alle Bewegungen die ihnen verdächtig erschienen zwischen der Kreuzung und den Furten überwachten. Sie sollten nicht eingreifen, ausser es wäre unumgänglich. Diese Entscheidung würde sie den Spähern überlassen.

Ihre Erkenntnisse sollten sie nur mit den Mitgliedern des Hauses Elenath und den Vallendar teilen, damit die Informationen nicht in falsche Hände geraten.

Falls Gefahr drohen sollte für eines der drei Lager am Wegesrand sollten sie jene warnen, aber sich dann auch wieder auf den Weg machen, nachdem sie die Warnung überbracht hatten. Die Späher würden, wenn sie weiter weg waren, auch die Tauben und Rauchzeichen nutzen.

Das waren ihre Aufgaben, solange bis ein anderer Befehl von Thal'ia, den Vallendar oder dem Rat erfolgte.
02.01.2015 09:53:59
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#85822)
Varulfen
Nach und nach wurde daran gearbeitet, die aufgestellten Pläne zur Sicherung umzusetzen. Brieftauben wurden besorgt, die auf die Zuflucht geprägt werden sollten, damit sie auch später Warnungen von anderen Lagern, den Städten und Winterrache empfangen konnten. Gleichzeitig würden sie versuchen Brieftauben von diesen Städten zu bekommen, um selbst Warnungen zu verschicken. Feuer für Rauchzeichen und Signalfeuer wurden aufgeschichtet, damit sie eine schnelle Warnung an alle in der Umgebung senden konnten. Und sie selbst waren natürlich wachsam und behielten die Gegend im Auge.

Für regelmäßige Patrouillen nutzte Anne Daar, den schwarzen Kriegshengst, den Tante Katlyn ihr vor einiger Zeit schon überlassen hatte, wie auch ihre Fähigkeit, bei Sternen- und Mondlicht zu sehen. So ritt sie Nachts mehrfach und in schnellem Tempo Runden entlang der Kreuzung bei Shanas Rose, um den Einzugsbereich von Ebene, Wüste und den nach Süden verlaufenden Handelsweg im Auge zu behalten.
Sie stieg dazu Hügel empor, von denen sie sich einen weiten Ausblick über das Land versprach, um mehrere Stundenmärsche weit zu sehen und eventuell nahende Untote früh ausfindig zu machen. Natürlich wusste sie, dass sie gegen einen Reitertrupp, wie neulich aus der Wüste, weniger geschützt waren. Diese waren zu schnell, als dass sie so garantiert rechtzeitig entdeckt werden konnten.
02.01.2015 12:04:02
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#85826)
revenge
[center][b]Hoch oben über den Wolken ...[/b]
[/center]

... versuchte sich Raelys ein Bild von der Wüste zu machen. Allzu tief zu fliegen, wagte sie nicht, um die Untoten nicht aufzuscheuchen, die offenbar durch ihren Unsichtbarkeitszauber zu blicken vermochten. So suchte sie sich bewölkte Nächte und Tage um einen Blick auf den Zustand der Region zu werfen soweit es möglich und klug erschien. Vielleicht ließ sich so etwas herausfinden für jene, die sich vorbereiten wollten wider die Bedrohlichkeiten, die von der Wüste her nach ihnen griff.
05.01.2015 00:01:09
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#85970)
Drugster
Kaum eine Kerzenstunde nachdem die Leute vom letzten großen Angriff der untoten Horden nach Mîrhaven zurückgekehrt waren, fand sich eine Gruppe tüchtiger Handwerker unter der Leitung des Handwerksmeisters Teoric Jelder nahe der Kaserne zusammen. Über ein halbes Dutzend Rekruten der Silberwache, je zur Hälfte mit Bogen und Armbrust oder schweren Schilden bestückt, rückte gemeinsam mit den Arbeitern nach Süden aus, wo man nahe von Shanas Rose begann eine feste Wegblockade zu errichten, die Reisende künftig auf Abstand halten sollte. Argwöhnisch wurde der Himmel ob der letzten fliegenden Kreaturen im Auge behalten solange die Handwerker ihr Möglichstes Taten künftige Torheiten der Wanderer mit einem festen Riegel zu unterbinden. Sicherlich war es kein unüberwindbares Hindernis für jene, die es sich fest in den Kopf gesetzt hatten die Wüste in Aufruhr zu versetzen, aber doch deutliche Schranke genug es nicht ohne weiteres erneut zu versuchen.
05.01.2015 10:43:39
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#85978)
Samy
Einige Stunden später gab Luca einen kurzen Brief bei der Wache ab. Der Inhalt war ebenso kurz: "die Leute der Rose waren im [strike]Hospiz[/strike] .. im [b]Hospital [/b]versorgt und wieder zusammengeflickt worden. Keine Verluste unter ihnen."

Noch einige Zeit später tauchte Luca bei den neuen Barrikaden auf und rammte an deren Rand ein eigenes kleines Schild in den Boden, mit der Schrift gen Wüste und Feinde:

"Zollstation!
Sterbliche frei, Untote mind. 1000 Gold!
Dunkle Reiter und untote Wyvern das zehnfache!
Untote Könige dürfen nicht passieren!"
05.01.2015 14:28:18
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#85990)
Arthemie
Zum Glück hatte eine kleine Elfe beobachtet, wie erst ein Hin den Weg entlang lief, ihm folgten dann Grubor und Arvon. So warnte sie Anne und berichtete ihr. Liri lief darauf mit Aelian zur Zuflucht, überprüfte, dass sich dort niemand aufhielt, stellte eine Wegsperre auf und rüstete sich. Dann eilten sie zum Posten an Shanas Rose. Dort versammelten sich die kleine Elfe, Rashal, Vribag, Luca, Almeras, Anne, Cashan, Aelian, Liri und Sam. Rashal ging in die Wüste um Arvon zurückzuholen oder dort zu fallen. Luca , Aelian und Liri holten die Möbel aus Shanas Rose und warnten alle dort. Anne und die Elfe bestiegen das Dach als Spähposten. So wurden einige notdürftige Barrikaden errichtet, hinter diesen ging Luca in Stellung, bereit, ein langes Seil zu spannen und so anstürmende Untot zu Fall zu bringen. Dann blieb ihnen nichts weiter übrig, als zu warten und die Stellung zu halten.
Erleichterung machte sich für einen Moment breit, als Rashal und Arvon erspäht wurden, vom Hin fehlte jede Spur. Doch dann brach es los, über sie herein. Liri sang um Mut, gab Anweisungen, so gut sie konnte, doch damit hatten sie nicht gerechnet. Erdbeben brachen über sie herein, verletzten sie nach und nach, zermürbten sie. Sam ging bereits zu Boden. Yien war hinzugeeilt, doch auch sie war gegen die Magie machtlos. Es sammelten sich immer mehr Leute, Lynia kam und dann auch Alba, Adam und Teoric. Immer mehr versammelten sich, doch diese hielten sich ungerüstet wie sie waren alle zurück. Auch Noemie, Ashnard und Unfric. Die Reihe bildeten die selben, wie zu Anfang. Und sie hielten Stand. Sie ließen nichts zu den ungerüsteten Schaulustigen durchdringen, hielten sich bei den Beben auf den Beinen. Dann regnete es Feuer auf sie herab, brennend heiß und unnachgiebig. Diese befielen sogleich Shanas Rose. Die darin verschanzten Leute drohten zu verbrennen. Yien reagierte mit einem magischen Geschoss und ließ so die Scheiben bersten. Aelian und Anne, denen das Feuer nicht schaden konnte, stürmten hinein und trieben die verängstigten Leute heraus. Chaos brauch aus und es war sehr schwierig für Rashal und Liri, die das Kommando übernommen hatten, die Leute in der Reihe zu halten. Dann wurde es still. Es wurde erschreckend still und alle wussten, es war nicht vorbei. In der Ferne erhoben sich Schatten, riesige Schatten. Liri hatte ihre weiße Magie bereit, sang düster und aus dem tiefsten ihrer Seele, denn was auch immer sich erhob, musste erlöst werden. Es waren Wyvern, die flogen. Und es waren doch keine, denn ihre Leiber bestanden aus Knochen. Einzig die Magie hielt sich in der Luft, und sie flogen auf die Versammlung zu, über sie hinweg. Man fürchtete um das Hin-Lager. Die Zuflucht war ja glücklicher Weise verlassen. Ein Angriff auf Mirhaven aus der Luft von diesen Wesen hätte fatal sein können.
Yien versuchte, sie magisch zu erreichen, die Kraft ihres Zaubers schoss in den Himmel empor, derweil Liri sich vor sie stellte, sie abzuschirmen. Doch weder die weiße Magie voll gnädiger Heilung von Liri, noch der mächtige Angriff von Yien konnten etwas an diesen Kreaturen ausrichten. Sie flogen einfach weiter, dort hin, wo die Zuflucht gewesen war. Inzwischen stand alles in Flammen, Das Signalfeuer auf dem Dach von Shanas Rose ging mitsamt des Gebäudes in Flammen auf. Das Signalfeuer am Hin-Lager war winzig und brannte in der Ferne. Doch am Horizont sah man zwischen den Hügeln die Zuflucht am Wegesrand, die Flammen schlugen hoch genug, die Rauchsäule der vielen Lederzelte verfinsterte den Himmel. Die Habseligkeiten der Gefährtinnen, die sie immer mit jedem geteilte hatten, verloschen in Rauch und Flammenmeer. Nichts würde übrig bleiben.
Die Pferde waren nicht angebunden gewesen, Daar, der ausgebildete Schlachtenhengst von Anne brauchte dies schlicht nicht und Huonii, das Fohlen von Liri wich dem Hengst schlicht nicht von der Seite. Sie kamen angaloppiert, zu ihren Menschen, die sie lebendig und unverletzt empfingen. Die untoten Wyvern folgten ihnen vom Himmel aus, doch sie stießen nicht herab. Sie kreisten noch und verschwanden dann, so wie sie gekommen waren, als Schatten in der Ferne. Dann war es wieder still. Liri hatte Arvon am Leben erhalten. Ob er das zu schätzen wusste war fraglich. Ohne sie wäre er gefallen, ohne die liebeserfüllte Magie, die Liri vom Herzen floss. Ebenso Almeras, der nur durch ihre gütigen Lieder für Gerechtigkeit und das Leben auf den Beinen bleiben konnte. Auch Vribag und Aelian waren geheilt worden durch alles, was das weiße Licht in Liri eben ausrichten konnte. Sie stand zwischen ihnen und strahlte das ab, was dem Untot fehlte. Eine Seele, ein Leben.
Nun standen sie beisammen, angespannt, ob da noch etwas kommen möge. Lilifer war inzwischen auch dazugekommen. Shyba ebenso. Diese wollte vor Liri stehen und sie schützen, doch Liri schrie sie an, zu verschwinden, sich um die Verletzten zu kümmern. Ein einziges der Beben hätte genügt, um sie von den Beinen zu reißen und ihr Leben zu tilgen. Das durfte Liri nicht zulassen und so musste sie sie fortjagen. Salina und Selina waren auch an ihrer Seite gewesen, Eyard ebenso.
Nun war es also vorbei. Man sah nach den Verwundeten, hielt die Stellung, überprüfte dass die Rose verlassen war, das Hin-Lager unversehrt. In der Ferne donnerten düster die Alarmglocken Mirhavens.
Dann, nach einem Durchatmen verschwanden sie alle wieder, wie sie gekommen waren. Die Rotfüchse, die Schaulustigen aus Mirhaven, die Verwundeten wurden abtransportiert. Am Ende blieben die, die zur Rettung da gewesen waren, die gekämpft hatten und die etwas verloren hatten wieder alleine dort zurück, eine traurige Düsternis mit ihnen.
So kehrten die Gefährtinnen und ihre Vertrauten dort hin zurück, wo einst die Zuflucht lag. Es war nichts übrig, rein gar nichts. Ashe trieb in der Luft, feuer versengten den Erdboden, die letzten verkohlten Trümmer glimmten. Lynia fand ihr Lebenswerk, ihr Tagebuch an der Stelle, die sie nun Wochen lang ihr Zuhause genannt hatte. Alle Vorräte und Erinnerungsstücke waren vernichtet. Es war ein Signalfeuer gewesen, das man über die ganze Insel gesehen hatte, ein Mahnmal, für alle Ewigkeit. So würden die flüchtigen Zelte lange in die Geschichte eingehen, an dem Tag, an dem sie das Ziel der Wyvern wurden und nicht die Bürger auf dem Markt von Mirhaven.
Die Freunde trösteten die Gefährtinnen, wo sie nur konnten. Auch Liri sprach von Mut und Hoffnung, von einem erfüllten Zweck, von ihrer Wichtigkeit und all der Gnade, die sie erfahren hatten. Anne war dennoch außer dich, dass Arvon sie so bereitwillig opferte. Sprach er bei Liri davon, den Verstand über das Herz zu stellen, sich selbst nicht zu opfern, rannte er bereits am nächsten Tag blindlings in die Wüste, der Spur eines Hin hinterher, die sich buchstäblich im Sande verlief. Und wer waren die Leidtragenden? Wer opferte sich am Ende wirklich? Für diese Torheit opferten sich die Gefährtinnen der Zuflucht und ihre Vertrauten, niemand sonst.
Anne wollte Arvon, den sie nun gänzlich für wahnsinnig hielt, ihr Haus nicht länger als Waisenhaus zur Verfügung stellen. So entschied Liri, dass die Gefährtinnen erst einmal nach Mirhaven in die Villa ziehen würden. Lynia, Salina, Liri, Anne, Shyba, Jond zogen also los gen Mirhaven. Liri wird das Waisenhausprojekt nicht aufgeben, man wird also sehen müssen, was daraus wird.

Doch eines sei gewiss, die Zuflucht wird wieder aufgebaut werden, nicht wie ein heroischer Phönix, sondern wie etwas, das einfach immer besteht. Sie muss nicht erstehen, denn sie war nie fort. Die Gefährtinnen sind die Zuflucht, nicht die Zelte. Und so wird sie bald einfach zurückkehren, denn sie hat allem getrotzt.
20.01.2015 22:28:32
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#87166)
Filigan
Lynnias Mitschrift des Treffens am ....((20.01.2015))

Eine Buchstabengetreue Abschrift erhält jeder der bei dem Treffen anwesend war.

[quote]Anwesend:
Eyard Velington - Silberwächter
Lilifer - Winterwächter
Jolanda Thea - Arkaner Orden
Thal’ia – Elboria
Liriope - Zuflucht
Annemarie - Smaragdenklave
Layla - Hohenbrunn
Noemi - Rotfüchse
Solvita - Telodur


Wächter Velington erhält das Wort, sein Konzept vorzustellen.
Das ausbauen des Schutzes der Handelswege hin zu einerm Armeeartigen Verbund mit straffer Führung der den Kampf gegen die Untoten tragen soll.
Teile des Arkanen Ordens, freier Silberwächter und Winterwächter sollen Velingtons Anspruch auf Führung, als General, unterstützen. Er unterstreicht seinen Anspruch damit, dass ein Bote der Silvernen ihn für würdig befunden hätte, und präsentiert als Beweis dafür ein Zeichen auf seinem Handrücken dass einen Tieger, in blau-weis schimernden Farben, zeigt.

Thal’ia fragt an was zu tun wäre wenn man zwar mithelfen, aber sich keinem gemeinsamen Kommando unterstellen möchte.

Eyard führt weiter, dass es nicht um eine form von Herrschaft gehen soll, sondern um Einigkeit, dass das Streben nach Autonomie der einzelnen Lager die einigkeit bisher verhindert hat. Er würde aber auf jeden Fall je einen Stabsoffizier der Zwerge und Elfen gestellt bekommen, um diese in das Oberkommando einzubinden.

Einwurft Anne: geht es heute um die Sicherung der Handelswege oder um einen Krieg gegen die Untoten.
Eyard entgegnet dass sich diese beiden Aufgaben nicht trennen lassen würden, und dass es deshalb durchaus um mehr als nur die Sicherung der Straßen ginge.

Zu dieser Zeit betritt Noemi als vertreterin der Rotfüchse den Saal

Auf Wunsch der Botschafterin der Zwerge wird eine kurze vorstellungsrunde nachgeschoben.

Lilifer betitelt Eyard direkt als General, und hält fest dass der Orden der Winterwächter geschlossen hinter dem Vorhaben stehen, und einen Angriff auf Sumpf und Wüste unterstützen.

Anne gibt zu verstehen, dass die Smaragdenklave zwar die Sicherung der Handelswege unterstützt, aber sie die Enklave nicht direkt an einem gemeinsamen Heer beteiligen kann. Die Enklave würde sich keinem General anschließen um teil einer Armee zu werden.
Eyard erweitert den Offiziersstab auf Vertreter der Elfen, Zwerge und Rotfüchse.
Layla nimmt das zum Anlass zu protestieren, dass Hohenbrunn zwar eingeladen aber keinen Platz im Offiziersstab hat. Worauf Eyard einräumt dass er irgendwo die Grenze ziehen muss, sonst wäre jeder im Offiziersstab, es stehe den Halblingen aber zu sich trotzdem anzuschließen.
Anne verlässt die Versammlung
Lilifer verweist auf die Schlacht um Hohenbrunn, wo es auch ein Oberkommando gab.

Es folgt ein Disput über Sinn und Unsinn der Pose.

Thal’ia kann oder möchte an diesem Punkt keine festen Zusagen machen, Solvita schliest sich dem scheinbar an (durch nickende zustimmung)

Sinnloser Streit


Nach einer gefühlten Ewigkeit, layla und Liriope sind gegangen, bleibt es dabei dass Eyard oberkomandierender wird, mit einem Elfen und einem Zwergen offizier an seiner seite.
Hohenbrunn, die Smaragdenklave und die Zuflucht werden entsprechend ihren Möglichkeiten bei Bedarf ihren Teil beitragen wo sie können, sich aber keinem Heer anschließen.
[/quote]
21.01.2015 07:08:34
Verlaufsprotokoll der Sitzung (#87182)
Vrishnagk
[i][quote]Sehr geehrte Novizin Lynnia Wolkenmeer,

zuerst danke ich Euch grundsätzlich für Eure Mühen und das von Euch verfasste Protokoll, allerdings komme ich nicht umhin zu bemerken, dass es einige formale und inhaltliche Mängel aufweist, denn weder ist euer Protokoll vollständig, noch weist es durchgängig inhaltliche Richtigkeit auf und zudem, was mich am meisten stört ist, dass es nicht besonders neutral, z.T. unsachlich, ja gar wertend und tendenziös ist.

Als Vertreterin des Ausrichters dieser Sitzung kann ich dem Protokoll in dieser Weise einfach nicht zustimmen, da es falsche Eindrücke von deren Ablauf und Inhalt wiedergibt.
Als Schreiberin wisst Ihr sicher, dass erst durch die Gegenzeichnung des Versammlungsleiters euer Protokoll zur Urkunde wird, weshalb Euer Protokoll bisher keine Geltung hat.

Versteht mich nicht falsch, dies ist nicht gegen Eure Person gerichtet, alleine gegen die Mängel und Unvollständigkeit des Protokolls.

Ich habe mir deshalb die Freiheit genommen Euer Protokoll zu ergänzen und an entsprechenden Stellen zu korrigieren und hoffe sehr, dass Ihr dieser Fassung zustimmen könnt.
Falls dem nicht so sein sollte, lasst es mich wissen und wir finden eine Lösung, die allen Parteien zusagt.

Hochachtungsvoll,
Lilifér Celebníriath[/quote][/i]


Dem Brief an Lynnia beigefügt ist ein überarbeitetes Verlaufsprotokoll.


[i][quote][b][u][center]Verlaufsprotokoll der Sitzung zur Sicherung der Handelswege[/center][/u][/b]


[u]Veranstaltungszeit:[/u] Abgehalten in den Abendstunden des XX.XX.13XX TZ
[u]Veranstaltungsort:[/u] Burg Winterrache
[u]Protokollant:[/u] Lynnia Wolkenmeer
[u]Ausrichter der Sitzung:[/u] Lilifér Celebníriath, stellvertretend für die Winterwächter

[u]Anwesende (alphabetisch):[/u]
Solvita Angdorherz - Vertreterin Telodurs
Annemarie Ashalley - Vertreterin der Smaragdenklave
Lilifer Celebníriath - Vertreterin der Winterwächter
Noemi Davis - Vertreterin der Rotfüchse
Thal'ia La'Fera– Vertreterin Elborias
Liriope Muscaria - Vertreterin der Zuflucht
Layla Sunneshe - Vertreterin Hohenbrunns
Jolanda Thea - Vertreterin des Arkanes Ordens
Eyard Velington - Vertreter der Silberwächter
Lynnia Wolkenmeer - Protokollantin

[center][b][u]Inhalt der Sitzung:[/u][/b][/center]

Die Sitzung wurde leicht verspätet, ohne die Anwesenheit der Vertreterin der Rotfüchse, begrüßend durch die Vertreterin des Ausrichters, Lilifér Celebníriath, Marschallin der Winterwächter eröffnet.
Es wurde zusammengefasst, dass die bisherigen Bemühungen zur Sicherung des Handelsweges vor allem auf die Initiation der Zuflucht zurückzuführen sei und zudem vorgeschlagen, über die bisherigen Bemühungen einer reinen Sicherung der Handelswege hinauszugehen, wozu der Vertreter der Silberwächter, Eyard Velington, das Wort erhielt, um sein Konzept vorzustellen.

Hierin wurde dargelegt, dass das Ausbauen des Schutzes der Handelswege langfristig nur durch einen Armee-Verbund mit möglichst großer Beteiligung aller Völker, Organisationen und Lager mit straffer Führung getragen werden könne, welcher den Kampf gegen die Untoten in Sumpf und Wüste tragen soll und damit die Ursachen der Unsicherheit zu beseitigen sucht.
Als erste Basis dieser Bundes, welcher aus der Idee der Silbergarde hervorging, unterstützen große Teile des Arkanen Ordens, freie Silberwächter und die Winterwächter Eyard Velingtons Anspruch auf die Führung dieses Armee-Verbundes als General.
Zudem begründete er seinen Anspruch als Heerführer zu fungieren damit, dass der Bote der Silbernen Drachin, Ornocuir, ein schneeweißer Schreckenstiger, ihn für würdig befunden hätte, und präsentierte als Beweis dafür ein Zeichen auf seinem Handrücken dass einen Tieger, in blau-weis schimmernden Farben, zeigt.

Thal’ia La'Fera fragte hierzu, an was zu tun wäre, wenn man zwar mithelfen, aber sich keinem gemeinsamen Oberkommando unterstellen wolle.

Eyard Velington führte dazu weiter aus, dass es nicht um eine Form von Herrschaft gehen solle, sondern um Einigkeit und dass das Streben nach Autonomie der einzelnen Lager die Einigkeit bisher verhindert habe.
Er würde aber auf jeden Fall je einen Stabsoffizier der Zwerge und Elfen einplanen, um diese in das Oberkommando einzubinden.

Frage von Annemarie Ashalley: Geht es heute um die Sicherung der Handelswege oder um einen Krieg gegen die Untoten?

Eyard Velington entgegnete, dass sich diese beiden Aufgaben nicht trennen lassen würden, und dass es deshalb durchaus um mehr als nur die Sicherung der Straßen ginge.

Zu dieser Zeit betrat Noemie Davis als Vertreterin der Rotfüchse den Saal.

Auf Wunsch der Botschafterin der Zwerge wird dann eine kurze Vorstellungsrunde nachgeschoben.

Lilifer Celebniriath bezeichnete Eyard Velington anschließend direkt mit dem Titel General, und hielt fest, dass der Orden der Winterwächter geschlossen hinter dem Vorhaben stehe und einen Angriff auf Sumpf und Wüste unterstützen würde.

Annemarie Ashalley gab zu verstehen, dass die Smaragdenklave zwar die Sicherung der Handelswege unterstütze, aber sich die Enklave nicht direkt an einem gemeinsamen Heer beteiligen könne. Die Enklave würde sich keinem General anschließen um Teil einer Armee zu werden.

Eyard Velington führt aus, dass dem Offiziersstab neben den Vertretern der Elfen und Zwerge auch ein Vertreter der Rotfüchse sitzen könne, nebend en Vertreter der Winterwächter und des Arkanen Ordens.

Dies nahm Layla Sunneshe, Vertreterin Hohenbrunns, zum Anlass um zu protestieren, dass Hohenbrunn zwar eingeladen worden sei, aber keinen Platz im Offiziersstab haben werde, worauf Eyard Velington einräumte, dass er irgendwo eine Grenze ziehen müsse, sonst wäre jede Fraktion im Offiziersstab und man hätte wieder 10-20 Vertreter, welche debattieren würden ohne zu Ergebnissen zu kommen.
Es stehe den Halblingen und Gnomen aber zu sich trotzdem anzuschließen und einen Vertreter im Offiziersstab zu suchen sowie bei einem eigenen Heer einen Hauptmann zu benennen.

Annemarie Ashalley verließ darauf die Versammlung.

Lilifer Celebniriath verwies in diesem Zusammenhang auf die Schlacht um Hohenbrunn, wo es auch ein Oberkommando gab und die Freiwilligen, Rotfüchse, Elfen und Winterwächter sich dem Befehl Leowina Glockenturms unterordneten, um gemeinsam gegen die Untoten zu kämpfen.

Es folgte eine Debatte über die Möglichkeiten der Organisation eines solchen Heeres.

Die Protokollantin trat im Rahmen dieser Debatte nach vorne und gab, wider der Vereinbarung vor der Sitzung nur zu protokollieren, ihre Meinung zum bisherigen Verlauf der Sitzung preis und kritisierte das Vorgehen Eyards Velingtons und der Marschallin der Winterwächter in dieser Sache.

Thal’ia La'Fera stellte klar, dass sie an diesem Punkt keine festen Zusagen für Elboria machen könnte, Solvita schloss sich dieser Aussage scheinbar, durch nickende Zustimmung, an.

Eyard Velington und Lilifer Celebniriath sprachen sich an dieser Stelle, mit der Unterstützung der Maga Jolanda Thea, für einen Dreierbund aus den Heeren von Elfen, Zwergen und "Menschen" aus.
Elfen und Zwerge sollen wie Rotfüchse, Winterwächter und Arkaner Orden einen Platz im Offiziersstab des Heeres der Silbergarde erhalten, quasi stellvertretend für das Heer der Menschen, um eine reibungslose Absprache und Kommunikation sowie den Informationsaustausch zu ermöglichen.

Noemie Davis fragte dann nach der Qualifikation des Heerführers, welcher Referenzen außerhalb Amdirs, z.B. an der Schwertküste, angab, so wie Sir Wulfram Isenhart und Gwelwen Arilirr auf Amdir, beides Mitglieder der Silberwächter.
Auch die Erwählung Velingtons durch die Dienerin der Silberdrachin wurde erneut aufgegriffen.

Am Ende erklärte sich die Vertreterin der Rotfüchse bereit als Mitglied des Offiziersstabes und Hauptfrau des Teilheeres der Rotfüchse unter Eyards Kommando zu dienen, räumte sich aber für Ausnahmefälle ein Befehlsverweigerungsrecht ein, welches Eyrad Velington ihr bestätigte.

Liriope Muscaria wandte ein, wer denn Eyrad Velington erwählt habe.

Dieser entgegnete, dass die bisher beteiligten Fraktionen, Arkaner Orden, Winterwächter und Silberwächter, ihn bestätigt hätten und man sich nur anschließen solle, wenn man mit ihm einverstanden wäre.

Im weiteren Verlauf der Debatte erklärte die Vertreterin der Zuflucht, Liriope Muscaria die generelle Unterstützung des Vorgehens, ohne jedoch eine klare Zusage hinsichtlich einer Unterstützung eines Teilheeres oder Offiziers zu machen, wobei sie auf Rückfrage als Alternative zu Eyard Velington als General Noemie Davis nannte, welche dies jedoch gleich ablehnte.

Layla Sunneshe ergriff das Wort und merkte an, dass Hohenbrunn außer Beratung nichts beitragen könne, worauf angeboten wurde zur Information an den Sitzungen des Beraterstabs teilzunehmen, was auch auf andere Fraktionen, wie z.B. die Smaragdenklave ausgeweitet werden könne.

Dennoch verließ Layla Sunneshe anschließend die Versammlung.

Auch Liriope Muscaria verließ nach ihrer Bekundung den Saal, trotz der Bitte derVertreterind er Winterwächter zu bleiben und sich doch ein eigenes Beteiligunsfeld sowie einen Offizier innerhalb dieser Organisation zu suchen.

Abschließend wurde von Eyard Velington folgendes festgehalten:
Anstatt eines Oberkommandos wird nun ein Dreierbund aus den Heeren von Elfen, Zwergen und "Menschen" angestrebt.
Jedes Volk soll seinen Heerführer dabei selbst bestimmen.
Zudem soll in der Silbergarde, stellvertretend für das Heer der Menschen, ein Offiziersstab beratend dem General, solange sich keine Alternative durchsetzt, Eyard Velington, zur Seite stehen, bestehend aus Vertretern der großen Heere, also Arkaner Orden, Winterwächter, Rotfüchse, sowie zur Koordination Elfen und Zwerge, bzw. Elboria und Telodur.
Alle anderen Fraktionen erhalten und einer nächsten Ebene einen Hauptmann- oder einen Hauptfrau-Posten, jede Fraktion hat also ein eigenes Heereskommando, welches sich an den Beraterstab oder an Eyard Velington wenden kann.
Zudem sollen alle eingeladenen Fraktionen über das Truppenvorgehen informiert werden.
Jede Fraktion die sich anschließen will, ist dazu herzlich eingeladen und soll in Rücksprache dort eingesetzt werden, wo sie am meisten zur Erfüllung der Ziele beitragen kann.

[center][u][b]Ergebnisse der Sitzung:[/b][/u][/center]

Bei Abschluss der Sitzung verblieben die Botschafter der Elfen und Zwerge damit, dass sie über die Ergebnisse und den Vorschlag des Dreierbundes sowie die Mitgliedschaft im Beraterstab informieren werden.
Die Unterstützung Eyard Velingtons als General der Silbergarde durch den Arkanen Orden, die Winterwächter und die Silberwache wurde, mit Einschränkung, um die der Rotfüchse erweitert.
Es sei vermerkt, dass über die tatsächliche Unterstützung der Gesamtheit des Arkanen Ordens und der Silberwache Zweifel von der Vertreterin der Zuflucht, Liriope Muscaria geäußert wurden.
Die Vertreterinnen Hohenbrunns, der Smaragdenklave und der Zuflucht verzichteten vorerst auf klare Zusagen, boten aber Hilfe bzw. Beratung an, werden sich aber erstmal keinem der Teilheere anschließen oder ein eigenes aufstellen.


[i][b]Abgefasst auf Burg Winterrache, am XX.XX.13XX TZ.[/b][/i]

[b][i]Abgezeichnet durch die Protokollantin Lynnia Wolkenmeer:[/i][/b]
((Unterschrift Lynnias fehlt noch))
[b][i]Abgezeichnet durch die Vertreterin des Ausrichters, Lilifér Celebníriath, Marschallin der Winterwächter:[/i][/b]
[b][i]Lilifér Celebníriath[/i][/b][/quote][/i]

[b]((Falls ich etwas vergessen oder falsch dargestellt haben sollte, dann schreibt bitte eine PM an mich (ich ergänze/ändere das dann)! Ich logge den Chat im Gegensatz zu anderen nicht mit und habe das rein aus dem Gedächtnis ohne Notizen geschrieben/geändert, was natürlich fehlbar ist.))[/b]
21.01.2015 11:48:25
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#87195)
Filigan
[quote]Liebe Lilifer,

Es tut mir ausgesprochen leid, dass ich an diesem Abend nicht in der Lage war ein vernünftiges Protokoll zu schreiben.
Der erste und schlimmste Formalfehler ist allerdings euer Vorgehen in dieser Angelegenheit gewesen. Ihr wollt die Völker und Lager Amdirs unter einem gemeinsamen Banner einen, und um dies zu erreichen wählt ihr ein Vorgehen mit dem ihr diplomatische Unfähigkeit und Ignoranz beweist. Ich bin schockiert über eure Bereitschaft, euch auch in solch einer delikaten Angelegenheit, einfach über allen Anstand hinwegzusetzen.
Ich bin schockiert dass diese Vorgehen gerechtfertigt wird mit Aussagen bei denen Tyrannos höchstselbst sich die mühe machen würde aufzustehen und lautstark Beifall zu klatschen.
Ist die Art wie ihr eure "Mitstreiter" gestern behandelt habt dann auch die Art von Führungsstil die wir von diesem Offizierstab erwarten müssen?

Ich möchte anmerken dass euer "ausgebessertes" Protokoll nicht weniger Tendenziös ist als das meine, den Vorwurf der Subjektivität kann ich in diesem Fall also getrost mit euch teilen.
Dass ich entgegen der Absprache das Wort erhoben habe dürft ihr so verstehen, dass mit der einseitigen Ernennung von Wächter Eyard bereits von eurer Seite aus sämtliche vorherigen Absprachen gebrochen oder zumindest ignoriert worden waren, womit das gesamte Treffen für mich keinen Formalen Charakter mehr hatte. Ihr hättet uns eben so gut allen einen Brief senden können in dem ihr uns Mitteilt was ihr bereits beschlossen habt, ein ganzes Treffen wäre nicht notwendig gewesen, und war eine Verschwendung meiner Zeit, Zeit die ich gerne geopfert hätte um ein richtiges Protokoll für eine richtige Versammlung zu schreiben.


Ich möchte abschließen mit den Worten, dass Wächter Eyard mein vollstes Vertrauen in seine Fähigkeiten und seine Integrität geniest, aber das Vorgehen, die Art seiner "Ernennung" eine grauenhafte Pose war die ich nicht ernst nehmen kann.



Die Guten Götter mögen ein wachsames Auge auf euch halten
Liebe Grüße
Lynnia Alexia Wolkenmeer

Ihr dürft gerne meine Unterschrift von diesem Schreiben ausschneiden und unter euer Protokoll kleben, dann hat es auch direkt den selben Stil wie das Treffen.

[/quote]
21.01.2015 12:31:57
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#87201)
Arthemie
[quote] Liebste Lilifer,

nun wende ich das Wort an dich, als Vertreterin der Zuflucht. Denn ich empfinde deine Version des Protokolls ebenso als subjektiv. Auch wenn ich denke, das Protokoll Lynnias trifft die essentiellen Punkte der Versammlung gut, gebe ich dir Recht, dass man einiges ergänzen kann. Du hast nun die Aussagen Eyards und die Deinen ergänzt. Damit das Protokoll dadurch nicht tendenziös und wertend wird, bitte ich darum, auch die Meinen korrekt wiederzugeben, sie nicht zusammen zu kürzen auf dein subjektives Empfinden und dadurch zu verfälschen.
Du warst Veranstalterin, ja. Daran hast du gut getan, ja. Aber du hast dich selbst dazu ernannt, darum halte ich es für grenzwertig, dass du dir entsprechend Rechte wie die Korrektur des Protokolls alleine herausnimmst.

Ich nehme mir an dieser Stelle heraus, die Tendenzen der beiden Protokolle, die ich nun in Händen halte, für mich zu deuten.
Lynnias Protokoll zeigt mir, dass sie mit dem Herangehen der Parteien unzufrieden war, das ist nicht zu überlesen. Sie hätte sich wohl ein professionelleres Vorgehen gewünscht. Ja, es handelt sich nicht um ein neutrales Protokoll, da gebe ich dir Recht.
Dein Protokoll enthält für mich die Aussage, dass Eyard und du die einzig wahre Idee und Lösung zur Rettung ganz Amdirs haben, dass die Zuflucht, die Enklave und Hohenbrunn sich dieser verschließen, meine Aussagen empfinde ich als trotzig wiedergegeben. Dem ist nicht so und ich erwarte, dass entsprechender Unterton und Verleumdung unterlassen werden.

Wenn Eyards Aussagen nahezu wörtlich im Konjunktiv wiedergegeben werden, bitte ich darum, dies mit den Meinen ebenso zu tun:

- Ich stellte die geschlossene Unterstützung des arkanen Ordens in Frage, nicht zuletzt, da ich mit Maga Yien und Lynnia im Vorfeld über dieses Thema sprach. Es war ein gerechtfertigtes Nachfragen, mehr nicht. Selbiges gilt für mein Nachfragen nach der wohl getroffenen Wahl im Orden der Silberwächter. Berichtige mich, wenn bei mir der Eindruck nach wie vor besteht, dass Eyard von Seiten der Völker von dir und Maga Thea und in einem sehr kleinen Kreis ernannt wurde, ohne tatsächlich die Organisationen danach zu fragen. Ich stelle nicht Eyard in Frage oder seine Fähigkeiten, sondern euer Vorgehen, dass drei Personen einen Mann bestimmen und dann erwarten, dass alle das selbstverständlich hinnehmen. Ihn als „gewählten Vertreter der Menschen“ auszugeben, ist schlicht gelogen.
- Ich sprach mich des Weiteren für eine Einigung aus, dass es lange mein Wunsch war. Ich sprach auch zu Eyard, dass ich ihm als Mann traue, nicht zuletzt durch die Gespräche, die ich einst mit ihm führte. Ich denke, ich kenne ihn besser, als die meisten anderen Vertreter.
- Ich sprach meine Angst aus, dass die wertvolle Einigung durch euer rücksichtsloses Vorgehen gefährdet sei, was ich ungemein schade und regelrecht gefährlich finde.
- Ich sprach im Namen der Zuflucht, dass wir kämpfen würden und werden, gegen Wüste und Sumpf und gegen das dort herrschende Unrecht. Wenn sich ganz Amdir vereinigt und zieht, ziehen wir auch. An eurer Seite, wie es Verbündete und Freunde tun. Das gilt nach wie vor und ich stehe dazu. Ganz Amdir.
- Das Ziel ist es, den Drachen zu besiegen. Layla und ich zweifelten an, dass es hingegen das Ziel sei, ein folgendes Heer aufzustellen. Wir folgen unserem Ziel, das ist es, Amdir zu befreien, den Drachen und den Untot zu besiegen, nicht einem General zu folgen.
- Ich sprach davon, dass die Zuflucht und ihre Gefährtinnen und Gefährten nicht unterschätzt werden dürfen. Wir haben kein großes Heer und keine Führung, wir sind anders. Aber gerade das macht uns stark. Wir trotzen und stehen ein, wir sind gut und treu. Wir kämpfen mit den Herzen. Wir werden einfach reagieren, wie wir es immer getan haben. Ich fühle nicht, dass das etwas ist, das ein General leiten oder verstehen kann.
- Noemie wies mich darauf hin, dass ich keinen Platz im Generalsstab haben kann, da es sonst zu viele werden. Ich entgegnete, dass ich diesen nie gefordert hätte. Ich wüsste nicht einmal, wofür der gut wäre oder was das sei.
- Ich sprach aus, nachdem du, Noemie als Hauptmann der Rotfüchse, sowie Hohenbrunn und des Heilerlagers aufstellen wolltest, dass die Hin sich gewiss ihren Hauptmann selbst wählen wollen, der dann einem Offizier folgt, der dann einem General folgt.
- Ich sprach meinen demütigen Stolz aus und meine Dankbarkeit dafür, dass die Zuflucht der Ursprung von etwas ist, das die Chance hat zu etwas großem für Ganz Amdir zu erwachsen.
- Ich teilte mit, dass die Zuflucht nun auf die Kunde wartet, dass ganz Amdir marschiert und bereit sein wird.

All dies sprach ich mit einem Lächeln auf den Lippen, im Verständnisvollen Ton und mit einigen klaren, aber weder fordernden, noch bösen Fragen versehen aus. Ich hatte zwei Mal das Wort, nach dem ersten wollte ich die Versammlung verlassen. Du batst darum, dass ich bleibe und ich blieb.

All dies fehlt in deinem überarbeiteten Protokoll und ich frage mich, warum im Grunde nur darin steht, dass ich früher ging? Ich gehe davon aus, dass du nicht böswillig die Kunde verbreiten willst, ich hätte nichts beizutragen gehabt und wäre dann auch noch aus einem mir negativ auslegbaren Grund einfach gegangen, entgegen deiner Bitte. Warum solltest du so etwas auch tun wollen, es geht schließlich um die Einigung.

Ich bitte an dieser Stelle zu entschuldigen, dass Lynnia entgegen der Absprache das Wort erhoben hat, wünsche aber, dass es dennoch deshalb nicht für nichtig erklärt wird, denn es war sehr treffend. Wir wurden eingeladen, um mitgeteilt zu bekommen, dass ihr bereits entschieden habt. Und damit habt ihr euch selbst geschadet, aber auch so viel mehr als das. Ihr habt durch diesen im Grunde hinterhältigen Putsch die gesamte Vereinigung gefährdet.

Du kannst entweder dein Protokoll um das Meinige ergänzen, oder dieses Schreiben wird einfach mitgesendet. Ich denke, ein gemeinsames Protokoll wäre ein Symbol für gemeinsame Arbeit.

Pass auf deinen Weg auf,
-Liri- [/quote]
21.01.2015 16:57:53
Aw: [Sicherung der Handelswege] (#87221)
Vrishnagk
[i][quote]Werte Lynnia Wolkenmeer, werte Liriope Muscaria,

falls sich in meiner Ergänzung des Protokolls subjektive Einfärbungen finden sollten, bitte ich dies zu entschuldigen.
Jene können natürlich jeder Zeit abgeändert oder entfernt werden.
Ich habe mich darum bemüht neutral zu schreiben, aber es mag sein, dass mir dies nicht immer gelungen ist, ich denke jedoch besser als der eigentlichen Protokollantin.

Wenn es zudem noch etwas zu ergänzen gibt, bitte ich darum dies einfach zu tun.
Da ich nicht mitgeschrieben habe, sondern die Ergänzungen nur aus dem Gedächtnis tätigte, erhebe ich keinen Anspruch auf deren Vollständigkeit; ich ging ja auch davon aus, dass es ein schriftliches Protokoll geben würde, welches die wichtigsten Informationen enthielte.

Mein Vorschlag bezüglich des Protokolls wäre dann, dass alle Teilnehmer es erst ergänzen und dann einzeln unterschreiben sollen, um dessen Inhalt zu bestätigen.

Mir war zudem nicht bewusst, dass über die Sicherheit und das Wohle Admirs basisdemokratisch entschieden werden muss.
Ich habe einen Weg gewählt, der mir durchaus schwer gefallen ist, den ich aber in Anbetracht der aktuellen Situation für den gangbarsten hielt, da er zu einer schnellen Entscheidung und einem schnellen handeln geführt hat und weiterhin führen wird.
Die lichten Götter mögen urteilen, ob ich hierbei Fehltritte begangen habe, doch ist es keine Lüge aus meinem Munde wenn ich sage, dass ich am liebsten alle Fraktionen Amdirs in diese Allianz einbinden würde.
In Zukunft wird es jedoch nicht an mir liegen direkt darüber zu entscheiden, sondern anderen, allen voran Eyard Velington und seinen Beratern, zu welchen ich nicht zählen werde, sondern für die Winterwächter der Recke Lance Falkenwind.

Eine letzte Anmerkung muss ich hier jedoch noch äußern:
Einerseits bei mir von Verleumdung zu sprechen und dann mir und meinen Äußerungen zugleich anzulasten sie seien tyrannosgefällig, ist in meinem Augen eine äußerst drastische Form der Hypokrisie.
Es tut mir leid sollten meine Worte je verleumdend aufgenommen worden sein, so waren sie sicherlich nicht gemeint, eure hingegen jedoch ganz sicherlich.
Ich bitte euch inständig darum noch einmal zu reflektieren, wie ihr mit Leuten kommuniziert, welche nicht eure Auffassungen teilen.
Ihr sprecht einerseits von Vielfältigkeit und Akzeptanz und Toleranz und davon, dass JEDER bei euch Zuflucht findet, nehmt Shariten und Tyrannosgläubige an und auf, aber andererseits tätigt ihr solche beleidigenden Unterstellungen.
Wie geht das zusammen?
Für mich persönlich ist der Weg der Zuflucht vollkommen in Ordnung und sogar in vielen Teilen verständlich, auch wenn ich selbst einen anderen Weg für mich gewählt habe, hege ich keinerlei Vorurteile oder Animositäten gegenüber euch oder euren Vorstellungen, im Gegenteil bewundere ich zuweilen euren Idealismus, doch bitte ich auch euch um ein wenig mehr Toleranz für meinen Weg, wie ich ihn für euren Weg aufbringe.

Passt ihr auf euren Weg auf!

Hochachtungsvoll,
Lilifér Celebníriath[/quote][/i]