30.10.2014 21:03:31 | Wie man einen Drachen herausfordert. (#82912) |
Qso | Der Herzog hatte sie bei ihrem Bestreben unterstützt und auch Leonall hatte die Notwendigkeit ihres Planes gesehen. Dass es sich nun so gezogen hatte, war Folge von den Übungen welche Byzura und Selina regelmäßig tun mussten. Selina verließ für längere Zeit diese Ebene.. nun nicht ganz es war wie ein halber Schritt ins Astrale. In eine sehr seltsame Welt. Dort war alles zäh. Es gab keine echten Formen und auch keine echte Ausdehnung. Es war unendlich dünn und gleichzeitig konnte man die gesamte Schicht unendlich weit ausbreiten, sodass es wie ein unendlich großer Raum wirkte. Bewegte man sich nun in diesem tat sich seltsames. Selina selbst kam es normal vor. Es wirkte wie der Astrale Raum, doch Fakt war, dass sie gleichzeitig anwesend in der materiellen Ebene war. Je weiter sie sich nun in diese Ebene hineinbewegte, desto schneller wurden die Bewegungen Selinas für Außenstehende. Für Selina selbst wurden die Bewegungen der Außenstehenden immer langsamer, bis sie irgendwann fast still standen. So konnte sie sich mitunter für sich Wochen in diesem Zustand befinden, wo doch im materiellen kaum Zeit vergangen war. Es war schrecklich ermüdend. Doch ergab eben diese Beschaffenheit wirklich Sinn. Der Astrale Raum war ja vollständig Zeitlos. Die Zwischenebene musste also ein Kontinuum an Zeitgeschwindigkeiten haben. Sie hatte zunächst vermutet, dass die Echos und Abbilder der Vergangenheit viel deutlicher waren. Doch waren sie selbst nur sehr schwach wahrnehmbar. Es hatte alleine eine Woche gedauert bis Selina irgendetwas in dieser Ebene wahrnehmen konnte. Kleine Vibrationen. Wie ein Erdbeben in hunderten Tagesmärschen Entfernung. Es erforderte ein unheimliches Maß an Konzentration. Jede Unterbrechung durch etwas Unpassendes an ihrem Körper welcher sich immer noch teilweise im materiellen befand, war zerstörerisch. Es ging also darum eben diese Wellen, diese Erschütterungen aufzunehmen, sie deuten zu lernen. Entscheidung darüber treffen zu können und sie zuordnen zu können. Dies jedoch konnte sie alleine Üben. Dafür brauchte sie Byzura nicht. Byzura hatte über die Wochen die Fähigkeit einer längeren Verbindung zur anderen Seite zu halten perfektioniert. Am Anfang war es noch ein furchtbar brachialer und unkontrollierter Vorgang in welchem sie "Energie" anforderte. Inzwischen war es zu einem winzigem kleinen Faden geworden. Selina war beeindruckt davon gewesen wie schnell Byzura eben diese Fähigkeit erlangen konnte. Die grundsätzliche Idee war also nun, dass Selina ihre Information an diesem Faden entlang schickte, das ganze wurde auf einen in besonderer Art und Weise geschliffenen Diamanten geschickt und dann erzeugte sich ein Abbild. Das ganze sollte nun auf dem Vulkan genutzt werden. Um erst einmal in Erfahrung zu bringen, inwieweit der Drache "Arbeit" auf dem Vulkan getan hatte. Das Problem war aber nun: Es war keine Zeit mehr. Bald würde man in die Schlacht ziehen und Byzura wurde dort gebraucht. Neben ihren magischen Talenten waren da ja auch noch weltliche welche die Kommandantin nur zu gern beanspruchte. Mirhaven hatte Hilfe angeboten. Selina würde also sobald das hier vorbei war mit den für sie kompetenter wirkenden Magiern der Stadt reden. |
03.11.2014 22:29:34 | Aw: Wie man einen Drachen herausfordert. (#83133) |
Qso | Einmal wieder hatte Leonall wohl andere Pläne für sie. Schon vor dem Aufmarsch des Untodes vor Hohenbrunn war sie nach Mirhaven gekommen. Fearis war zwar zunächst erstaunt gewesen, dennoch wurde von ihr alsbald Artes mit eingebunden. Es ging darum alles zu beschleunigen. Die Abhänigkeit welche nun eintrat wirkte unpassend. Es war nicht nach Selinas Art auf andere warten zu müssen. Doch musste Artes wohl die passenden Magiebegabten zunächst informieren. Alles geschah dennoch weiter unter Geheimhaltung. Zwar war Selina anwesend doch schien es viele der Anwohner nichteinmal zu kümmern. Man hatte sie wohl grundsätzlich vergessen. Hier und da finstere Blicke. Hier und da eine Wache die sich umwendete doch dauerte es nur ein paar Tage bis man sie als bekanntes Gesicht in den Straßen akzeptiert hatte. Die Gespräche hatten begonnen und es wurde deutlich, dass sich noch um die Überfahrt gekümmert werden musste. Sie Schritt zum Hafen, beobachtete die Kapitäne. Es musste jemand gefunden werden, der lebensmüde oder gierig genug dafür war, in ein Kriegsgebiet zu reisen. |
04.11.2014 18:04:17 | Aw: Wie man einen Drachen herausfordert. (#83152) |
Grauherz | Nach zwei Tagen mochte Selina ein Mann in dunkler Kleidung auffallen, welcher immer wieder einen kleinen Kahn ansteuerte und darin verschwand. Es war nicht mehr als eine Schaluppe, aber so weit sie es mit ihren unerfahrenen Augen sagen konnte schien es seetüchtig und in gutem Zustand. Das Gespräch mit dem Mann gestaltete sich schon schwerer. Er lauschte ihren Worten und betrachtete sie dabei aus dunklen Augen. Alles an ihm wirkte düster. Und immer wieder spuckte er zur Seite aus. Und gegen Ende würde er grinsen und sprechen : "Ich kann dich dort hinbringen, joa. Macht aber wegen der Risiken 30 Silbermünzen." |
12.11.2014 12:07:38 | Aw: Wie man einen Drachen herausfordert. (#83441) |
Cypria MX | So kam es also, dass Selina und Gina gemeinsam die Überfahrt nach Valvec antraten. In Valvec mieden sie die Stadt. Nachdem sie die Ausläufer der Armutsviertel passiert hatten kamen sie nach einiger Zeit an den aschespeienden und teils aktiven Vulkan. Den Erkenntniszauber welchen die beiden durchführten brachte einige Erkenntnisse. Zusammen mit dem Vorwissen von Selina ergab sich für die beiden Magiewirker ein klarer Zusammenhang der letzten Ereignisse. Sie waren sich einig, dass möglichst schnell gehandelt werden müsse um den Ereignissen einhalt zu gebieten. |
12.11.2014 15:40:49 | Aw: Wie man einen Drachen herausfordert. (#83457) |
Qso | Es war nicht ganz klar, wie der Drache reagieren würde. Maga Thea hatte ihre Bedenken ob der Deaktivierung des Feuerartefaktes geäußert. Wenn sie dann dort waren, wenn sie das Artefakt des Wassers aktivierten, würden sich die Untoten sofort gegen Valvec stellen? Wusste der Drache, dass es auch ein Angehöriger Valvecs war, welcher sich kümmerte? Sie hatte keinerlei Idee wie sie Kommandantin Leonall eine Nachricht zukommen lassen konnte. Würden die Hin begreifen was geschiet? Die Hin hatten keine Absprache möglichst wenig Blut zu vergießen. Sie waren das Hauptproblem. So sich die Untoten gegen Valvec wenden würden, würden die Hin dann helfen oder würden sie Valvecs Leute sterben lassen? Es war in gewisser Weise bedrückend, doch trennte die Schlacht immernoch stark von schwach. Wer starb, der hatte es verdient. Sie rüstete sich also. Hauptsächlich jene Materialien, welches von der Sumpfwolke nicht angegriffen wurde, also materialien aus welchen die Untoten selbst bestanden. Metall, Knochen. Dennoch so leicht, dass sie nicht allzuviel krach machte. Sie wirkte vielmehr wie irgend eine Moorhexe als eine Kampfmagierin. Es war ihr gleich. Bald schon würde sie einem Drachen den Tag verderben, ein erhebendes Gefühl. |
12.11.2014 23:54:49 | Aw: Wie man einen Drachen herausfordert. (#83481) |
Qso | Die kleine Gruppe ist also aufgebrochen, Zacharias Druide, die Spürnase der Gruppe. Garudim, ein elf, er wirkte jung dennoch war er die Augen im dunkel und tödlich mit dem Bogen. Maga Thea, die welche Selina schon auf dem Vulkan begleitet hatte. Magisch furchtbar begabt, analytisch, korrekt, geordnet. Mera Manadottir eine Gefährtin Zachs, Schutz der Gruppe. Sie hatten 5 Phiolen für ihre Aufgabe. Wieder wurde die Haut zu Holz und wieder stellte sich das schon gewohnte Kribbeln ein, dennoch mit dem ersten Schritt in den Sumpf brannte es wieder. Sie hatten alle ihre Probleme, doch Selina war es die husten musste und die knochigen Geräusche der Untoten kamen näher. Sie hatten nur kurz Zeit sich zu sammeln bevor es losbrach. Sie hob ihren Blick, zog das Rapier. Dieses war vollkommen unnütz gegen die vollkommen skelettierten Untoten. Der erste Stoß durchdrang einfach das Skelett vor ihr, sie musste mit der Faust hinterherschlagen um dieses Biest wenigstens ein wenig zu verletzen. Die anderen machten sich weitaus besser als sie selbst. Sie hatten.. brauchbarere Waffen und vor allem waren sie im Nahkampf geübt. Nach dem Geplänkel dann Stille. Wieder war nur Tod eingekehrt, Selina atmete schwer. Innerhalb der Wolke war es vollkommen Tod. Dort war nichts außer falschem leben. Sie schritten weiter, verharrten am Rand einer kleinen Insel. Da waren weitere. Weitere Skelette welche wohl das erste Geplänkel gehört hatten. Zach duckte sich und kurze Zeit später war er wieder zu einem Wolf geworden. Der Rest versteckte sich, tat es dem wolf gleich. Dieser suchte nun nach einem neuen Weg durch den Sumpf. Es dauerte nicht lange. Eine Begegnug mit dem Untod später waren sie dort wo wenigstens drei von ihnen schon gewesen waren. An dieser sonderbaren, uralten Quelle. Vor der Quelle waren links und rechts riesigen Statuen alt, doch unversehrt. Zur Spitze trugen sie Schlangen. Von der einen zur anderen Statue ging eine Art Barriere. Außerhalb war das Wasser schwarz, verdorben. Es roch nach Eiter und Tod. Innerhalb war es klar. Sie hasteten durch die Barriere und vor ihnen tat sich der Schlangenkopf auf. Dieser trug das Artefakt. Einen Kristall mit Runen in jeglichen Sprachen welche das Wort "Wasser" wiederspiegelten. Sie wusste nicht genau was zu tun war, doch mussten sie das reine Element des Wassers mit eben diesem Artefakt in Verbindung bringen. Zach versuchte es zuerst, scheiterte. Untote kamen zur Barriere, doch wagten es nicht diese zu Berühren. Mera und Garudim bewachten und würden die drei Magiebegabten verteidigen so die Barriere brach. Sie versuchten es alle dreie, gemeinsam. Die Arkanen erschufen Wasserwände der Druide konnte einfach Wasser erschaffen. Der Kristall leuchtete auf und dann verlangte er mehr. Es wurde unmöglich das wirken zu beenden. Immer mehr und mehr sog er auf was er dort bekam und spuckte dafür Wasser aus. Die Höhle füllte sich als ob die Barriere eine Art Wand war. Sie wollte ihn berühren. Sie wollte den Kristall berühren. Er verlangte nach ihr und sie verlangte nach ihm. Immer näher kam sie bis die Fingerspitzen eben desen berührten. Sie musste dorthin. Bei der Berührung durchzog sie die Kälte. Eiskalt arbeitete es sich von ihren Fingern durch ihren Körper doch wollte, konnte sie nicht loslassen. Dann riss irgendetwas an ihr und sie landete im Wasser und sie konnte... schwimmen? War es so weit gestiegen ohne, dass sie etwas davon mitbekommen hatte? Sie versuchte sich irgendwo festzuhalten. Doch es riss an ihr. Das ganze Wasser schien in Bewegung und sie alle sich in ihm. Immer höher, immer mehr. [...] Sie schickte ihren Boten los. Sie selbst war schwach. Sie würde alsbald nachreisen. |
16.11.2014 13:03:53 | Aw: Wie man einen Drachen herausfordert. (#83640) |
Cypria MX | [quote][b][u]Zwei Artefakte. Zwei Gegensätze. Feuer und Wasser.[/b][/u] Nur immer eines dieser gegensätzlichen Artefakte konnte aktiv sein. Das Artefakt des Wasser, ein Kristall mit den Runen unzähliger Sprachen beschrieben die alle nur die Bedeutung Wasser hatten, war vermutlich jahrelang auf Amdir aktiv. Sein reines Wasser verminderte den Einfluss des Schwarzen im Sumpf. Nicht zufälligerweise liegen die Ereignisse des Auftretens des Nebels im Sumpf und der Ausbruch des Vulkans in zeitlicher Nähe. Die Ereignisse begannen mit dem Erwachen des Schwarzen. Dieser brachte das Artefakt des Feuers, ein Kristall beschrieben in vielerlei Runen mit den Worten Feuer, in den Vulkan zu Valvec. Die Runen erglühten rot in der Nähe des Feuers aber erst durch das Wirken eines Feuerballes und dreier Flammenwolken spie der Vulkan seine tödlichen Flammen auf die Stadt Valvec. Ob das Auftreten des Nebels direkt mit der Inaktivierung des Wasserartefaktes zusammenhängt ist ungeklärt, wenngleich dieser Schluss auf den bisherigen Vermutungen nahe liegt. Durch die Kontrolle über den Vulkan vermochte der Schwarze somit sein Reich von dem Einfluss des Wassers befreien und zugleich zwang er Valvec ihm zu dienen. Wenn sie sich weigern würden, würde die kleine Insel in den Flammen des Vulkans für immer vergehen. Die Geschehnisse um die Schlacht von Hohenbrunn wird jemand anderes niederschreiben. Doch die Bedrohung Valvecs durch den Schwarzen ist der Grund aus dem Valvecianische Armeen sich den Kampf der Untoten gegen Hohenbrunn anschlossen. Einige auf Valvec wünschten sich diesen Krieg und andere versuchten ihn zu vermeiden in dem Wissen, dass man sich gemeinsam gegen den Schwarzen stellen müsse. Mirhaven hielt sich aus den Krieg heraus. Angeblich gab es eine Absprache darüber, dass Valvec Hohenbrunn aufgeben würde, wenn der Schwarze seine Drohung nicht mehr bewahrheiten konnte. Beweise für die Absprachen zwischen Mirhaven und Valvec wurden mit verweigert. So war ich schließlich gezwungen dem Wort eines mir unbekannten roten Magiers zu vertrauen. Immerhin gab mir dies die Möglichkeit seine Fähigkeiten oder seine Ehrlichkeit zu testen. Denn wer fähig war, würde einen Plan parat haben der seinen Zielen dienlich war. Mit einer Spontanwirkerin, Selina die Dunkle arbeitete ich zusammen. Wir erlangten die oben angeführten Erkenntnisse. Es lag auf der Hand, dass Artefakt des Wassers im Sumpf zu aktivieren. Dessen Lage war bekannt geworden. Ähnlich wie der Schwarze sprachen wir Wasserzauber, um den Kristall zu aktivieren. Das Artefakt zehrte an unserer Kraft und riss sie uns förmlich aus den Händen. Magier wie ich haben klar definierte Zauber die sie an einem Tag sprechen können. Ein Spontanwirker der Metamagie beherrscht hat diese nicht. Der Kristall zehrte an Selina und vermutlich hätte der Kristall sie gänzlich in sich aufgenommen, wenn ich die Verbindung zwischen den beiden nicht unterbrochen hätte. Und es funktionierte. Eine weithin sichtbare Wassersäule schoß empor und schleuderte uns bis nach Andorien in den See des Silberdrachen. Der Schwarze war von Zorn über das Wirken erfüllt. Als er sich aus dem Sumpf erheben wollte war es nur die Silberne, welche ihn durch ihre Anwesenheit daran hinderte. Ein Diener der Silbernen sprach Selina von ihrer Aufgabe frei. Nun war zumindest ihr Grund für ihr Handeln offen gelegt. Vermutlich hatte sie keine Wahl gehabt. Er verkündete ebenso, dass das Artefakt im Vulkan für einige Zeit ruhen würde, ehe jemand es wieder aktivieren könnte. Um eine Bergung des Feuerartefaktes hatte sich Selina bereits gekümmert. Valvec war auf diese Weise frei zu entscheiden auf welcher Seite es in dem Krieg nach der Schlacht von Hohenbrunn kämpfen würde. Vielleicht gab es auch noch einen Plan in welchen ich nicht eingeweiht wurde: Aber ich hatte die Leute gewarnt mich nicht als ihre Marionette zu missbrauchen. Bericht für die eigenen Akten: Im Auftrag Mirhavens. Jolanda Thea Maga Konvokai zu Mirhaven Arkane Gelehrte aus Kerzenburg[/quote] |