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21.09.2014 08:38:18
Eine geisterhafte Erscheinung (#80703)
Grauherz
Eines Nachts schien es zu beginnen.
Flüsternd erst begannen die ersten Gerüchte ihren Weg über die Insel zu gehen. Gerüchte über ein vorbei huschendes Wesen. Umgeben von einem sanften hellen Schein.
Und ein jeder, welcher es sah, vermochte eine Wärme im Herzen spüren.
Eine Streicheln der Seele durch eine zarte Berührung, welches Hoffnung neu erstarken ließ.
Welches Verzweiflung und Ängste für einige Stunden zur Ruhe legte.
Doch scheinbar vermochte nicht jeder es zu erblicken. Gerüchte sprachen auch davon das jene, welche Dunkelheit im Herzen trugen. Welche Spass an Gewalt und dem verletzen anderer hatten, dieses Wesen niemals erblickten, selbst wenn sie neben einem standen, der es sah und spürte.

[spoiler][[OOC Erklärung : Charaktere mit guter Gesinnung können es sehen. Neutrale Charaktere, die nicht an der Seite von Untoten und/oder Valvec kämpfen ebenso][/spoiler]
21.09.2014 09:09:03
Aw: Eine geisterhafte Erscheinung (#80705)
Vrishnagk
So Lilifér diese Gerüchte vernehmen würde, hielt sie fortan an Augen und Ohren offen nach dieser Gestalt, um sich für die Verbreitung von Hoffnung zu bedanken und um sich nach dem Wesen und dessen Absicht zu erkundigen.

Im Tempel der Seldarine wollte sie sich deshalb über derartige Erscheinungen und ihre Natur sowie Fähigkeiten informieren und da sie wusste, dass es viele elfische Schutzgeister gab, hoffte sie hier mehr lernen zu können.

Jene, welche das Gerücht an sie herangetragen hatten, wollte sie fragen, ob sie die Gestalt näher beschreiben konnten, um vielleicht einen Hinweis auf die Herkunft dieser scheinbar gut gesinnten Gestalt zu erlangen.
22.09.2014 08:39:03
Aw: Eine geisterhafte Erscheinung (#80786)
Grauherz
Der Gedanke mochte Lilifer kommen, das sie diesem Wesen bereits begegnet war. Zumindest lauschte sie den Worten jener, welche es sahen, und die Beschreibung mochte ihr bekannt vorkommen.
Ein groß aufragendes Wesen auf vier Pfoten.
Ein weißer Pelz, wie der Schnee auf den Berggipfeln der Winterrache, unterbrochen von dunkleren Schimmern wie Schatten im Schneegestöber.
Goldene Augen.
Doch lange vermochte niemals jemand dieses Wesen zu sehen. Rasch verschwand es stets wieder.
22.09.2014 11:54:54
Aw: Eine geisterhafte Erscheinung (#80801)
Vrishnagk
So mochte man ein breites Lächeln in Liliférs Gesicht erkennen, als man ihr beschrieb, wie jener "Geist" aussah.

Nach den Beschreibungen wollte sie allen versichern, dass man keine Angst vor diesem Wesen zu haben brauchte, solange man ein reines Herz hatte, da es ein Diener des Guten und Gerechten sei sowie ein großer Feind des Untodes aus dem Sumpf.
Dennoch sollte man diesem alten und mächtigen Wesen den nötigen Respekt entgegen bringen um weder es, noch seine Herrin zu verärgern, da beide AMdir einen großen Dienst erweisen würden.

Nach jenen Worten, wandte sich die Elfe zufrieden um, gestärkt in Mut und Hoffnung im Bezug auf die dunklen Dinge die da kommen mochten.
Leise für sich schickte sie ihren Dank im Geiste in die Berge Winterraches, mit dem Gefühl, dass die Silberne und ihr Diener sich ihrer zutiefst empfundenen Dankbarkeit gewiss wären.
05.12.2014 09:26:45
Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#84899)
Vrishnagk
Nachdem Lilifér von ihrem Ausflug in die Stadt der Menschen zurückgekehrt war, hatte sie sich zuerst weitestgehend um die dringlichsten Aufgaben auf Burg Winterrache gekümmert, doch nun war es ihrer Meinung nach an der Zeit dafür, dass sie selbst aktiv zur Suche nach den verschwundenen Winterwächtern und Rittern beitragen würde und ihr fiel nur noch ein weiterer Weg ein, wie dies eventuell möglich sein könnte.

So suchte Lilifér noch am gleichen Abend ihre wärmste Winterkleidung sowie die Schneebrille und die Schneeschuhe von ihrem letzten Ausflug hoch in die Berge heraus, packte ihren Rucksack mit Proviant, Zelt und Schlafsack und brach am frühen Morgen, noch vor dem Aufgang der Sonne, damit sie neugierigen Blicken und fragenden Winterwächtern zu entgehen vermochte, von Burg Winterrache aus auf ins Gebirge, um sich auf die Suche nach Ornocuis Diener zu begeben, dem anmutigen Schneetiger mit den goldenen Augen.

Sie wusste nicht, ob er ihre Fragen beantworten konnte oder ob sie ihn überhaupt finden können würde, doch sie wusste, dass sie es zumindest versuchen musste und ihr Vertrauen in Ornocuir und ihren Diener war ungebrochen.

So zog sie die Kapuze ihres schweren Fellmantels tief ins Gesicht und schloss ihn eng um sich über ihre Rüstung und blickte hinauf in die Berge, in die Richtung, in welcher sie damals vor so vielen Monden Ornocuis Diener zum ersten Mal begegnet war und begann, nach einem letzten Schwenk ihres Hauptes zurück zur prächtigen, noch schlafenden Burg, ihre Reise durch den tiefen Schnee, die hohen Berge und die klirrende Kälte der Winterrache...


Auf Burg Winterrache blieb derweil nur eine kurze Nachricht an Haushofmeister Rugar Dorell und Lady Magalis als einzige Spur ihres Ausfluges zurück, welche versiegelt auf dem Schreibtisch des Ordensgroßmeisters Sir Pakusch, in den frühen Morgenstunden gefunden wurde:


[i][quote]An Lady Magalis und Haushofmeister Rugar Dorell:

Es ist an der Zeit, dass auch ich meinen Beitrag zur Suche nach unseren vermissten Brüdern und Schwestern leiste, doch ich werde sobald wie möglich nach Burg Winterrache zurückkehren.

Lilifér[/quote][/i]
05.12.2014 15:44:22
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#84909)
Belgrad
so Lilifer in den Bergen unterwegs ist, um dieses wesen zu suchen, würden ihr elvalias fußspuren im schnee sicherlich auffallen. Auch sie scheint sich zur zeit in den bergen rumzutreiben, aus welchen gründen auch immer
05.12.2014 21:47:43
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#84920)
Vrishnagk
So würde Lilifér neugierig Elvalias Spuren für eine Weile folgen, doch als sie merkte, dass sie nicht in die selbe Richtung ihres Weges führten, wandte sie sich etwas verwundert ab und folgte wieder dem Pfad, welchen sie ursprünglich eingeschlagen hatte, denn sie hatte eine Aufgabe...

Der Schnee knisterte unter ihren Schneeschuhen, ihr Atem dampfte kräftig, ihre Wangen waren rot vor Kälte und Anstrengeng.
Sie blickte den restlichen Anstieg hinauf und stockte kurz und atmete tief durch.

Bisher war das Wetter ihr wohlgesonnen, klarer Himmel, kein Schnee, allerdings ein schlechtes Zeichen für die Präsenz des Dieners Ornocuis.

Sie blickte sich suchend um, hinab ins Tal, auf die verlassene alte Siedlung.
Keine Spur vom Diener Ornocuirs, aber was sie noch mehr wunderte, auch keine Spuren von Frostriesen.

Ein Windhauch fuhr über sie hinweg, sie schüttelte sich kurz vor Kälte und zog den Mantel wieder enger, die Kapuze tiefer ins Gesicht.

Sie atmete noch einmal kräftig die klirrend kalte Luft der berge ein und setzte ihren Aufstieg fort...
06.12.2014 00:29:00
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#84927)
Belgrad
Da Elvalia die Spurensuche nicht fremd war und sie auch immer mal Rückwärtspfade einschlug, würde sie früher oder später Lilifers Fußspuren im Schnee finden, zumal Metallstiefel tiefe Spuren im Schnee hinterlassen ((überleben 20, falls es wichtig ist)).

Da Elvalia keine besonderen Ziele verfolgt, würde sie diese Spuren dann auch weiter verfolgen, bis sie auf die leergefegte verlassene Siedlung stößt und dort natürlich auch weiter die Spuren verfolgt

[spoiler]können wir morgen auch gerne ig weiter ausspielen[/spoiler]
06.12.2014 08:51:42
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#84931)
Vrishnagk
So würde Elvalia die Spuren von schweren Stiefeln eines nicht ganz menschengroßen Humanoiden finden, welcher wohl auch nicht schwer gerüstet und eher leicht sein dürfte, da die Spuren nicht sonderlich tief in den Schnee eingesunken sind.
Diese führten am verlassenen Dorf vorbei, hinauf in die höchsten Berge Winterraches.
07.12.2014 13:59:18
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#84977)
Vrishnagk
Lilifér schnaufte schwer und ihr Atem kondensierte in großen Wolken, als sie endlich mit hochroten Wangen das Plateau in den Bergen Winterraches erreichte.
Der Aufstieg hatte sie einige Stunden gekostet und sie war immer noch nicht am Ende ihres Ziels, obwohl sie schon Tage unterwegs war.
Sie blickte erschöpft hinab ins Tal und konnte in der Ferne gerade noch die verlassene Siedlung erkennen.

Dann spürte sie wie plötzlich eine einzelne Schneeflocke ihr auf die Wange fiel.
Ihr Blick richtete sich nach oben. Es begann sich zuzuziehen und zwar recht rasch.
Es standen schwere Wolken am Himmel und bereits kurze Zeit später begann es kräftig zu schneien.

Sie zog die Kapuze wieder tiefer, schloss den Mantel eng um sich und hielt Ausschau nach einem Ort, wo sie den schlimmsten Teil des nahenden Schneegestöbers abwarten konnte.

Ihr Blick traf eine kleine Höhle, hoch oben in den Bergen, wohl um einiges zu klein für Riesen. Sie begab sich durch das inzwischen schwere Schneetreiben in die Richtung der Höhle zu kämpfen, weiter bergauf, auf einem schmalen Pfad, entlang des Berges.
08.12.2014 10:24:04
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#85000)
Vrishnagk
Der Wind heulte inzwischen stürmisch um Lilifér herum, drückte die Elfe nahezu tiefer in den Schnee und von oben schneite es unaufhörlichen in dicken Flocken auf sie nieder, so dicht, dass man kaum etwas zu sehen vermochte, weshalb sie auch die Höhle aus dem Blick verloren hatte.

Sie konnte sich nur noch an der Bergwand links von ihr orientieren, denn alles andere war inzwischen schneeweiß.

Es fiel ihr immer schwerer mit den Schneeschuhen durch den tiefen Schnee zu stapfen, zumal der Wind sie inzwischen kaum mehr vorwärts kommen ließen.

Es kam ihr vor all sei sie in diesem Schneesturm bereits Stunden unterwegs, als sie endlich aus den Augenwinkeln ihrer zusammengekniffenen Augen den Höhleneingang zu Ihrer Linken erkennen konnte.

Mit den letzten Kräften schleppte sie ich in den pfeifenden, heulenden gerade mannshohen Eingang der Höhle hinein und schüttelte erst einmal Unmengen von Schnee von sich ab, bevor ihr Blick dem langen, recht schmalen und dunklen Gang entlang wanderte.

Zu ihrer Überraschung wurde die vollkommene Dunkelheit in der Höhle durch ein seltsames, recht schwaches Licht vom scheinbaren Ende des Ganges her erhellt, ein schummriges, ihr irgendwie vertrautes Leuchten.

Sie schnallte die Schneeschuhe ab und holte eine Fackel aus ihrem Rucksack, welche mit einiger Mühe, etwas weiter im Gang der Höhle entzündete und damit die Umgebung ableuchtete.

Von draußen drang immer noch starker Wind hinein und es schneite unaufhörlich.
Sie war also noch eine Weile hier, was würde es also schaden die Höhle weiter auszukundschaften und diesem seltsamen Licht auf den Grund zu gehen...
08.12.2014 17:41:15
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#85015)
Vrishnagk
Mit der Fackel in der rechten Hand begab sich Lilifér mit langsamen Schritten, denn der Boden war sehr rutschig, tiefer in die Höhle, dem seltsamen Leuchten folgend.
Es schien kein "reines", kein direktes Tageslicht zu sein, was sie am Ende des Ganges wahrnahm, dennoch wirkte es irgendwie vertraut auf sie, aber sie konnte nicht genau sagen, woher sie es kannte.

Je näher sie kam, desto deutlicher erkannte sich, wie sich das Licht selbst zu bewegen schien, als würde es auf irgendeine Weise gebrochen.
Als sie näher kam und der Gang eine leichte Biegung machte, verstand sie endlich, was sie sah: Eis, durch welches von unten herauf Licht drang.

Die Höhle endete in einem größeren, fast runden Raum, dessen Boden komplett aus Eis zu bestehen schien, welches auf irgendeine Weise leuchtete und auch die Wände gaben das Licht wieder, zumindest an einigen Stellen und nun erkannte sie auch warum:
Größere Kristalle bedeckten an verschiedenen Stellen die Wände der etwa drei Meter hohen, geschlossenen Höhle.

Sie wusste jetzt, wo sie dies bereits einmal gesehen hatte, nämlich in der Vorhöhle zu Ornocuirs Hort.

Wie bezaubert ging sie langsam die Wände und den Eisboden beschauend aus dem Gang in die Höhle. Ihre Blicke hingen an dem beeindruckenden Lichtspiel an den Wänden und am Boden weiter vor ihr.

Doch plötzlich, da sie unachtsam gewesen war, merkte sie wie der Boden vor ihr nachgab und einbrach, auch wenn sie noch versuchte rechtzeitig zurückzuspringen, fiel sie herab und stürzte rückwärts in die Tiefe.
Sie sah aus den Augenwinkeln, während des Sturzes viele, größere Kristalle welche das Licht nach oben spiegelten und brachen, teilweise in den verschiedensten Farben leuchtend, bevor sie mit einem gedämpften Knall im Schneeboden einer wesentlich größeren Höhle, voll mit den Kristallen landete.

Sie spürte eine starke Erschütterung in ihren Knochen und ebenso, wie sie von ihrer erhöhten Position über den steilen Rand der großen Höhle einen eisigen Abgang hinab schlitterte, mit großer Geschwindigkeit durch ihren Fall.
Auch ihr Versuche abzubremsen halfen nicht viel und so rauschte sie unsanft auf den spiegelglatten Eisboden der leuchtenden Höhle, drehte sich mehrfach und knallte mit voller Wucht mit ihrem Hinterkopf gegen einen der größeren Kristalle welche den Eisboden durchdrangen.

Sie spürte als letztes einen stechenden Schmerz und eine Wärme an ihrem Hinterkopf, bevor sich recht schnell vom Rand ihres Sichtfeldes hin zur Mitte die Dunkelheit über ihren Blick legte...
08.12.2014 17:52:00
Aw: Eine geisterhafte Erscheinung (#85016)
Grauherz
...nach und nach wich die Dunkelheit einem Lichtfunken. Er tanzte vor Lilifers Sichtfeld umher. Sprang auf und ab und hin und her. Nach und nach wurde er größer, bis er schließlich ihr gesammtes Sichtfeld ausfüllte und sich als Schneelandschaft und einen grauen Himmel entpuppte. Dumpfer Schmerz pochte in ihrem Schädel, aber am deutlichsten mochte das Gefühl von Weichheit und Wärme unter ihrer Wange, an ihren Fingern wahrzunehmen sein. Mehrmals mochte sie blinzeln bis sie begreifen mochte das sie rittlinks auf dem mächtigen Rücken eines weißen Tigers lag, der gemessenen Schrittes durch den Schnee stapfte. In der Ferne erhoben sich die Zinnen der Burg Winterrache.
08.12.2014 17:58:31
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#85017)
Belgrad
Die spuren hatte Elvalia auch weiterhin verfolgt, an ihrer seite ihr stetiger begleiter Avor. Als sie, genauso wie Lilifer vom Schneesturm überrascht wurde, ging sie dennoch weiter. Sie könnte natürlich auch einfach zurückkehren, würde doch dann aber die Spur verlieren.

So ging sie dennoch weiter, dem Schneesturm trotzend. Auch für sie war der Sturm eine Herausforderung, gerade weil sie nur einen dicken Winterumhang und eine Lederrüstung trug. Die vielen Speere, die sie dabei hatte, förderten ihr Vorrankommen nicht unbedingt. Doch war sie als Waldläuferin die Tücken der Wildnis und des unwirtlichen Wetters gewohnt, also würde sie es wohl zumindist etwas leichter haben.

Die Spuren hatte sie bis zur Höhle verfolgt, in welche Lilifer sich zurückzog. Doch kurz vor Erreichen der Höhle drang die Kälte zu tief in sie ein und sie brach zusammen. Elvalia wäre vermutlich erfroren, hätte ihre Laufechse Avor sie dann nicht mit der Schnauze am Kragen gepackt und in die Höhle geschliffen, wo es Schnee und Windgeschützt war und Elvalia langsam aber sich wieder etwas zu Kräften kommen könnte
08.12.2014 18:15:39
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#85019)
Vrishnagk
Nur langsam realisierte Lilifér was geschehen war sowie wo sie sich gerade befand und brachte ein leises "Danke" mit brüchiger Stimme hervor.

Sie atmete tief ein und spürte ihre schmerzenden Knochen und den pulsierenden Hinterkopf, doch fühlte sie sich dennoch auf eine gewisse Weise sicher und geborgen.

Sie hatte so viele Fragen an den Diener Ornocuirs gehabt, hatte sich alles gut überlegt, doch gerade war in ihr alles irgendwie unsortiert, ungeordnet, weshalb sie nur mit schwacher Stimme stammeln konnte: "Leben... sie noch?"

Sie dachte dabei an die vermissten Winterwächter sowie Ritter und schloss die Augen in der Hoffnung, der Diener würde sie verstehen oder auf irgendeine Weise ihre Gedanken lesen können.

"Ich... muss sie... finden", mühte sie sich am Rande der Erschöpfung zu murmeln.
08.12.2014 19:15:03
Aw: Auf der Suche nach der geisterhaften Erscheinung (#85021)
Belgrad
immer tiefer zog die Echse Elvalia in die höhle, ohne zu wissen, was sie am ende erwarten könnte. Da sie nicht sah, was hinter ihr war, bemerkte sie das loch, durch das Lilifer fiel, auch nicht und stürzte durch dieses hinunter. Die Stummelarme der echse versuchten zwar Halt zu finden, doch ihr und Elvas Gewicht waren zu viel, sodass beide zu Lilifer in die Tiefe stürzten
09.12.2014 16:21:40
Aw: Eine geisterhafte Erscheinung (#85062)
Grauherz
Das warme und weiche Fell des großen Tigers wich schließlich hilfreichen Paaren von Händen und Lilifer vermochte bekannte Gesichter vor ihren Augen aufflackern sehen. Wächter und Ritter der Burg, welche sie sanft herunter hoben.

~ Fürchte dich nicht, kleine Ritterin.~ drang die Stimme des weißen Tigers noch schnurrend in ihren Geist, während sie davon getragen wurde. ~Alles wird sich fügen. Vertraue einfach.~


Eine nur kurze Zeit später würde sich auch Elvalia vor den Toren der Burg wieder finden nachem sie durch den Sturz das Bewußtsein verloren hatte, bewacht von ihrer Echse. Bereits vereiste Spuren im Schnee deuteten auf eine sehr große Raubkatze hin, die sich in der Nähe befunden haben mußte. Sogar sehr nah und sie mochte sich vielleicht wundern, das ihre Echse sehr ruhig und gelassen wirkte und so garnicht aufgeregt, was man vielleicht erwarten mochte wenn ein derart riesiges Raubtier in der Nähe herum gestreunt zu sein schien.
09.12.2014 17:18:04
Aw: Eine geisterhafte Erscheinung (#85065)
Vrishnagk
So mochten die zugleich eingeschüchterten, wie auch bewundernden Winterwächter, die großen Respekt vor dem riesigen Tiger hatten, sehen, wie sich ein Lächeln auf Liliférs Gesicht formte bevor sie erschöpft wieder ihre Augen schloss und von den dankbaren Helfern in das Lazarett auf der Burg gebracht wurde.
11.12.2014 21:20:33
Aw: Eine geisterhafte Erscheinung (#85172)
Belgrad
Anfangs etwas misstrauisch betrachteten die wachen auch elvas Echse, brachten schliesslich beide dann doch ins Lazarett. Wenngleich Elva deutlich mehr mitgenommen sein dürfte als Lilifer, da sie bis auf die Knochen immer noch völlig durchgefroren ist
12.12.2014 11:17:46
Aw: Eine geisterhafte Erscheinung (#85184)
Vrishnagk
Sobald es Lilifér selbst ein wenig besser ging, würde sie Kain dem Heiler dabei helfen sich um Elvalia zu kümmern, ihr warme Suppe und etwas von dem Tee, welchen Liri ihr selbst vorbeigebracht hatte, bringen und mit einem dankbaren Lächeln an der Seite ihres Bettes sitzen, um ihr voller Hoffnung von dem zu berichten, was der Diener Ornocuirs ihr gesagt hatte und Elvalia zu versichern, dass es auch ihrem treuen Begleiter Arvor gut ging.

Abschließend würde sie mit einem leicht verlegenen Blick zu ihrer Schwester blicken und mit leiser Stimme zu ihr sagen:
"Nächstes Mal sollten wir vielleicht besser gleich zusammen aufbrechen, meinst du nicht, Seler?"
Darauf würde sie sanft lächeln und Elvalia in Ruhe wieder zu Kräften kommen lassen.