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13.05.2014 13:29:08
[Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#76923)
Marenzi
[spoiler]((Dies soll ein Sammelthread werden für alles rund um Dantes Vorhaben mit dem Heilerhaus.))[/spoiler]

Dante rieb sich das Kinn. Lange Zeit hatte er nun überlegt, wie er es angehen sollte. Erste Gespräche mit den Zwergen, den Winterwächtern und einzelnen Freunden und Bekannten waren gefolgt und dann... aye, dann war der verfluchte Vulkan ausgebrochen und alles schien von Tag zu Tag schlimmer zu werden. Nicht die besten Voraussetzungen, dachte er mit einem ironischen Lächeln. Aber wann war schonmal jemals was in seinem Leben einfach gewesen?
Das Leben war kurz. Konnte innerhalb eines Wimpernschlages vorbeisein, wie ihm das Haus in den Träumen gezeigt hatte. Und wollte er dann hinterher vor den Göttern stehen und sich denken: Hätte ich nur... ?
Nay.
Er ballte die Hand zur Faust und öffnete sie wieder, strich die aufgeschlagene Buchseite vor sich auf dem Tischchen in seinem Zimmer glatt. Nay, das wollte er nicht. Es gab viele Gefahren, die die Insel und ihre Bewohner derzeit bedrohten. Viele Gefahren, um die man sich kümmern musste. Doch würde ihn das nicht weiterbringen.

Sanft schloss Dante das Buch. Er lehnte sich zurück und schloss die Augen. "Aye...", murmelte er. "Versuchen kann man's, aye? Wird schon schiefgeh'n." Ein Blick aus dem Fenster verriet ihm, dass es später Nachmittag war. Ein paar Stundengläser noch. Dann musste er ins Hospital. Eine Operation stand an. Mit Ainslee gemeinsam. Das traf sich gut. Immerhin war sie nun im Stadtrat. Sie würde seine Frage beantworten können; und seine Bitte weitertragen. Dann wollten sie mal sehen, zu was die Völker Amdirs im Stande waren...
17.06.2014 20:07:15
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77602)
Marenzi
Es ging voran! Tymora sei Dank... es ging voran.
Am heutigen Abend hatte Dante der Hohenbrunner Schneiderei einen Besuch abgestattet. Die drei tapferen Schneiderlein waren darin versammelt gewesen; Cosima, Layla und natürlich die Namensweberin. Dante grinste und konnte seine freudige Aufregung kaum unterdrücken. Seine Schritte bekamen etwas schwungvolles, wie er den marktplatz des Dorfes überquerte. Das Zelt war großartig. Was hatte Teraluna gesagt? Platz für zehn Lagerbetten? Und er konnte es dank Caelebs hervorragender Mithralstangen-Technik in der Größe variieren, denn insgesamte war es in vier Quadrate aufgeteilt, die er zu einem großen Zelt zusammenfügen oder auch verkleinern konnte. Sogar an ein kluges System zum Ableiten des Regenwassers hatten sie gedacht. Und die Trennwandstoffe sowie das Leder der Außenplanen waren von feinster Arbeit.
Jedoch hatte Teraluna ihn auf ein Problemchen hingewiesen... er schleppte in seinem treuen alten Seesack schon so immer eine Menge Krempel mit sich rum, welchen er für seine Arbeit benötigte. Nun jedoch würde ein riesiges Zelt dazukommen... und ihm fiel keine andere Möglichkeit ein, als sich einen Packesel zuzulegen. Denn anders waren die Strecken unmöglich mit so viel Gepäck alleine zu bewältigen.
Also machte Dante sich, während die kundigen Schneiderinnen noch die letzten Feinschliffe am Zelt vollführten, auf den Weg zum Pferdezüchter vor Hohenbrunn, um sich ein Lastentier zu besorgen.
24.06.2014 17:02:50
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77743)
Isilyen
Eine Tage später. Cosima hatte Wort gegeben und wollte es auch halten. Sie gab Arbeitskraft und Münzen für Garn wo es nötig war. Doch wollte es Dante dabei nicht belassen. Er bestand auf eine Rechnung für zumindest Stundenlohn für die Schneiderarbeiten.

Sie schmunzelte, schüttelte vorfreudig den Kopf. Ein wenig bedauerte sie schon, dass sie Dantes Gesicht zuerst nicht sehen würde. Doch sie würde auch auf dem bestehen was sie wollte....oder nicht wollte. Caeleb hatte gesagt, sie solle seine Barren mit auf die Rechnung setzen.

So fand der Heiler dann eines Tages einem Umschlag im Eber, den Fredegard ihm übergeben würde. Darin eine ordentlich aufgelistete Rechnung:

[quote][b]Bezeichnung............ Menge............Stückpreis..........Gesamt[/b]
___________________________________________________________

Mithralbarren..................... einige....... 0 ......... 0
Bambusgarn.................. Spulen........... 0 .......... 0
Metallösen ............. viele .............. 0 ........ 0
Arbeitsstunden ............ einige........ 0 ........ 0
___________________________________________________________
[b]Gesamtbetrag[/b] ...................................... 0

Freue dich, Wunderheiler
Cosima[/quote]

Sie scheint sich sichtlich Mühe gegeben haben, ihm keinerlei Grundlage zu bieten, etwas zu berechnen oder zu bezahlen.

Eine Rechnung wollte Dante schließlich, eine Rechnung bekam er. Es beantwortete sich nun nur die Frage, was darauf stand.
24.06.2014 19:26:19
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77749)
Marenzi
[quote="Marenzi" post=77748]So konnte man auf seiner Reise von Elboria nach Hohenbrunn sehen, wie ein neues recht auffällig blaues und großes Zelt in der Nähe Hohenbrunns errichtet wurde. Dort schien dieser Tage der Schiffsarzt sich niedergelassen zu haben.
Flüchtlingen des Dorfes ebenso wie eventuellen Verletzten war es so möglich, sich behandeln zu lassen und auch eine warme Mahlzeit konnte man wohl erhalten.[/quote]

Und nachdem Dante auch mit Ainslee gesprochen hatte, war ihm etwas leichter ums Herz. Ainslee hatte angeboten, ihn zu unterstützen mit den Mitteln ihrer Armenspeisung und den steuersenkenden Spenden der Mirhavener Händler, um zu sichern, dass er seinen Patienten etwas zu Essen bieten konnte.
24.06.2014 21:27:37
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77754)
Namiel
Zwischendurch würde er nun immer wieder Essen aus Elboria bekommen, es wurde kein Name genannt von wem die Spende denn nun stammte, wenn er den Überbringer der Nahrung fragte. Es war nur die Rede von einer freundlichen Elfe mit einem langen Schwert und schwarzroten Haar.
24.06.2014 21:54:55
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77755)
Kriegerin
[b]2014-06-24 Tyrannin in Bauernfurt
[/b]
Seit Tagen war Keara immer öfter in Bauernfurt unterwegs. Ihre Pferde waren nicht bei ihr, waren im Neuen Lager im Hirschdelta. Sie war nicht nur auf den Höfen oder Feldern, nein sie betrat so gar die ihr verhaßten Höhlen und schleppte Gesteinsbrocken heraus oder kletterte auf Vorsprünge aus Felsen herum. Mal sah es aus, als wäre sie zu ihrem Vergnügen unterwegs, als suche sie einen schönen Sonnenplatz, mal lag ein unausgesprochender Fluch, dann wieder ein Gebet auf ihren Lippen. Manchmal aber auch mit einem Kohlestift und einer kleinen, sehr alten Pergament beschäftigt.

[url=http://www.fotos-hochladen.net][img]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/20140624dant98v6wcierf.jpg[/img][/url]

Und so bekam Keara mit, daß das blaue große Zelt von Dante Brady errichtet wurde. Doch sie wartete bis nach Einbruch der Dämmerung um sich dem neuen Stützpunkt offen zu nähern. Den Tyrannengruß und ihren Namen auf den Lippen um den Zeltinhaber zu begrüßen, so er denn anwesend war. Im Hintergrund schälte sich der Schatten ihres riesenhaften wolfsartigen Begleiters aus der hereinbrechenden Nacht.
24.06.2014 23:30:51
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77759)
Nachtengel
Auch Dory, die Hinfaust und Gläubige Yondallas suchte, wann immer sie Zeit fand, das Heilerzelt auf. Sie fragte Dante, ob er was benötigte.
Zudem bot sie ihm an, ihm in ihrer freien Zeit, wenn sie in Hohenbrunn nicht gebraucht würde, zur Hand zu gehen, auch wenn sie keine Heilerin sei. Gerne würde sie etwas dazu lernen um besser anderen helfen zu können. Vielleicht könnte sie dabei helfen Verletzte zu waschen oder zu füttern oder ihm zur Hand gehen. So er Kräuter oder Tränke brauchte? Allerdings war sie erst am Anfang ihres Weges als Trankmischerin.

Dory war ungewöhnlich ernst, fast schien es, als wäre sie etwas bedrückt und Schuld bewusst. Aber ihr Hilfsangebot war aufrichtig gemeint.
25.06.2014 07:56:16
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77763)
Marenzi
Etwas verwundert war Dante schon ob der anonymen Spenden, freute sich jedoch umso mehr darüber. Er hatte so seine Vermutung, von wem sie stammen könnten und nahm sich vor, sich einmal erkenntlich zu zeigen, so er die Chance dazu erhielt.

Dory wurde von dem Schiffsarzt mit einem freudigen Lächeln empfangen. "Aye, Mädchen. Hilfe's immer wollkomm'n." Immerhin gab es einiges zu tun - auch wenn keine Patienten in den Betten lagen. So würde er ihr zeigen, wie man vernünftige Bandagen wickelte, Verbände herstellte und auch bot er ihr an, sie auf eine seiner Streifzüge nach Kräutern mitzunehmen, die er dann und wann, wenn alles ruhig war, angehen musste.

[spoiler]((Können wir gern IG machen, wenn erwünscht :) ))[/spoiler]

Zu so später Stund fand Keara Dante sicherlich am Zelt vor. Ein kleines Feuerchen brannte seitlich des Zeltes und ein Kessel mit den Resten des Abendmahls wurde darüber wohl warm gehalten. Leicht nach vorn gebeugt saß er auf einem Hocker. Beim Nähertreten sah man, dass er ein Buch auf seinen Knien balancierte. Die Worte - oder vielleicht auch die Schritte Kearas und ihres tierischen Begleiters - ließen ihn den Kopf heben. Er brauchte etwas, bis er die markante Gestalt am Rande des Lichtscheins ausmachen konnte. Dann hob er einen Mundwinkel und neigte den Kopf. "Ahoi, Mädchen."

[spoiler]((Auch das können wir gern IG weiterführen wenn du möchtest.))[/spoiler]
26.06.2014 00:11:46
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77784)
Nachtengel
Dorys ernstes Gesicht, hellte sich bei Dantes Begrüßung auf. Freudig und wissbegierig machte sie sich an die ihr aufgetragenen Arbeiten. Einfache Verbände und auch einige besseren konnte sie schon herstellen, aber sie war begierig dazu zu lernen um richtig gute Verbände zu machen und wenig Material zu verlieren.
Ihn eines Tages auf seinen Streifzügen nach Kräuter zu begleiten, darauf freute sie sich sehr. Das Land war ihr noch ein wenig fremd, auch waren die Vegetation und die Kräuter etwas anders als in ihrer Heimat.
26.06.2014 19:09:50
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77791)
Marenzi
Als Dante von einem kurzen Besuch am Wasser um sich frisch zu machen wieder zu seinem Zelt zurückkehrte, fand er neben dem Zelteingang einen zusammengefalteten Brief sowie ein kleines Bündel vor.
Fragend nahm er beides auf und ließ sich auf seinen Hocker nieder.
Als er die Worte las, lächelte er. Dann fiel sein Blick auf den Talisman. Er drehte und wendete ihn zwischen seinen Fingern. Leider hatte der Spender keinen Namen auf dem Zettelchen hinterlassen. Doch Dante freute sich sehr über den hübschen Talisman mit den aufgezeichneten Windböen, der es ihm wohl ermöglichen würde, seine Schritte zu beschleunigen, um zu einem Patienten in Nöten zu gelangen. Vorsichtig verstaute er den Brief wie auch das Geschenk sorgsam in seinem Seesack.
[spoiler]
((Meinen herzlichen Dank an den anonymen Spender, der mir die beiden Items vors Zelt gelegt hat ^__^))[/spoiler]
01.07.2014 20:20:24
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#77852)
Marenzi
Das mobile Lazarett hatte die letzten Tage erstaunlich guten Anklang gefunden.
Dante saß vor dem Zelteingang und gönnte sich sein Frühstück. Es war ne lange Nacht gewesen, in der er Ilro endlich wieder fortgeschickt hatte. Die Wurmkur hatte zwar den gewünschten Effekt gehabt... aber sie hatte auch den gewünschten Effekt gehabt...
Dante schnaubte belustigt und biss in sein Fischbrötchen. Er betete nur zu den Göttern, dass diese Grube keiner der Erfindergnome so bald benutzen würde...
Vielleicht sollte er sein Zelt umstellen? Er rieb sich das Kinn und sah zu der Anhöhe hinauf, hinter der er den.. notdürftigen Abort und Ort der Schmach des Elfen "errichtet" hatte.
Wieder entfuhr dem Heiler ein Glucksen. Immerhin war es ihm gelungen, eine Wurmkur zu entwickeln. Die Rezeptur hatte ihn eine ganze Menge Zeit gekostet, doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Vielleicht würde sie noch öfter zum Einsatz kommen müssen, wenn noch mehr Leute solch unliebsame Begegnungen mit Untoten hatten, wie Ilro.
Sein Blick schweifte in die Richtung in die der Sumpf lag und er seufzte. Es wurde bald wieder Zeit, seine Fäden zu spannen.
Dante war ein Mann, der vielerlei Risiken einging und dies auch oft mit einem Grinsen tat. Doch ganz so dumm war er auch nicht. Er wusste, dass er in Gefahr war, solange er am Handelsweg zeltete. Damit er im Schlaf von nichts Untotem überrascht wurde, spannte er sobald es dunkel wurde dünne Schnüre, versehen mit kleinen Glöckchen rund um sein Lager in unregelmäßigen Abständen und winkeln. So waren sie schwer auszumachen oder zu berechnen. Wenn sich also jemand seinem Zelt nähern sollte, war die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Glöckchen ihn warnen würden.
11.07.2014 18:06:20
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#78085)
Marenzi
Nach gut zwei Wochen vor Hohenbrunn hatte er beschlossen, weiterzuziehen. Also hatte Dante - mit einer helfenden Hand Ainslees - das große Zelt zusammengepackt und auf der weniger begeisterten Bonnie verschnürrt und war den Handelsweg entlanggezogen. Schließlich hatte er vor Hohenbrunn einen guten neuen Lagerplatz gefunden.
Viel Platz und er konnte etwas mehr Abstand zum Handelsweg selbst einhalten, sodass Reisende nicht über ihn stolperten wenn er am Feuer saß.
Dann und wann kam jemand vorbei und erstaunlich viele besuchten ihn einfach um des Besuchens willen. Layla beispielsweise war nun schon zwei Mal vorbeigekommen, um ihn über die neuesten Geschehnisse in und rund um Hohenbrunn in Kenntnis zu setzen. Dante lächelte bei der Erinnerung. Das Mädchen war wirklich eine unglaublich engagierte Halbe.

Sehr zu seiner Freude schien es Ilro wieder gut zu gehen. Seine selbst entwickelte Wurmkur schien anzuschlagen und der Elf hüpfte wieder putzmunter und ohne fleischfressende Würmer in seinen Gedärmen durch die Wälder und brachte ihm ab und an mal eine Hirschkeule mit. Das Leben war gut.

Auch wenn er nun weiter von den Gefahren des Sumpfes entfernt war und nicht mehr in direkter Marschroute der Untoten saß, errichtete er des Nachts dennoch seine kleinen "Glöckchen-Fallen" rund um sein Lager. Er wusste zwar, dass Elfen hier patroullierten, doch hatte er von Natur aus eher Vertrauen in sich selbst als in Andere.

So lag Dante dieses Nachts in einer der Betten, starrte an die Zeltdecke und lauschte auf die Geräusche der Nacht um sich; Das Plätschern des Wassers, das Zirpen der Grillen... das gelegentliche Rascheln eines Tieres im Unterholz. Die Gedanken des Heilers glitten von einer Sorge zur Nächsten, bis er an seine neuen Erkenntisse im Bezug auf die Giftwolke im Sumpf dachte. Ihm rauchte jetzt noch der Kopf wenn er daran dachte... und erinnerte sich gerade noch daran, dass er einen Fuchtler dringend ansprechen musste, um da weiterzukommen. Dann schlief er ein.
24.07.2014 21:26:04
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#78450)
Marenzi
Viel war geschehen; sein Treffen mit Enian, die Tafelrunde, die halbwegs erfolgreiche und gleichzeitig erfolglose Exkursion in die Wolke...
Nicht nur gab es immer weniger erfreuliche Nachrichten aus Mirhaven, wo eine Lebensmittelknappheit sich zu entwickeln schien, nein, die Wolke breitete sich auch immer mehr vom Sumpf her aus.

Zumindest hatte er sein vorläufiges Gegenmittel für die Vergiftungserscheinungen hergestellt. Bei kleineren Gelegenheiten nun hatte er es erfolgreich gegen die Folgen kurzen Ausgesetzt-seins des Gases eingesetzt.

Die Gute Nachricht war, dass das Prinzip ihrer Idee durchaus funktionierte. Die hochkonzentrierten Rindenhauttränke hielten die Säure in Schach - zumindest solange der Schutzmantel die Kristalle in der Materie versorgte. Leider gaben die Schutzmäntel zu viel Energie in zu kurzer Zeit ab. Deshalb schien es ratsam, die Rezeptur noch einmal zu überdenken.
Enian hatte auch alternative Ideen noch gehabt denen er nun nachgehen wollte. Dante jedoch war ein Gedanke gekommen - ein Kraut von dem er einmal gelesen hatte: Merlethil nannte es die Elfen. Ein Seegras welches in Elfenseen zu finden war.
Vielleicht würde es ihm möglich sein, damit die Wirkung der Mäntel zu verlängern.

Dante ließ sich diese Nacht mit unsagbarer Erleichterung auf seinem Lager nieder. Er verzog leicht das Gesicht und rieb sich die Stelle im Rücken, wo der Zauber ihn getroffen hatte. Elende Skelett-Bastarde. Keine Ehre einem Mann in den Rücken zu schießen... pah!
Er hatte mehr Glück als Verstand gehabt. Sonst wäre er nun eine schicke Statue am Rande des Sumpfes gewesen, wenn er Enians Worten glaubte - und er hatte keinen Grund daran zu zweifeln.

Er konnte froh sein, dass Balgrid vorbeigekommen war. Die gröbsten Verletzungen seiner verätzten Wunden waren somit gut versorgt worden.

Der Besuch Salinas war eine Überraschung gewesen. Und noch wusste Dante nicht so Recht, was er davon halten sollte. Sie hatte sich benommen, als wäre sie ein Freund. Doch das hatte sie stets getan, nicht wahr?

Er beschloss, vorerst nicht darüber nachzudenken. Er war einfach zu erschöpft und wollte nun nichts sehnlicher als ne Mütze voll Schlaf kriegen. Und genau das tat er.
24.07.2014 21:58:54
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#78452)
Vrishnagk
Als Dante zu seinem Zelt nahe Elboria zurückkehrt, fällt ihm ein zusammengefalteter Brief geschrieben auf schlichtem Pergament in schöner, säuberlicher Schrift der Handelssprache ins Auge, welcher auf einem der Betten liegt.


[i]Hoch verehrter Heiler Dante Brady,

bevor ich mit meinen Anliegen an Euch richte, erlaubt mir mich zunächst vorstellen.
Meine Name ist Lilifér Celebníriath, meines Zeichens Paladina des Corellon Larethian sowie Reckin des Lichts der Winterwächter und erst seit kurzem auf dieser Insel. Ich komme von weither, aus dem Juwel des Nordens, der Stadt Silbrigmond. Seit dem ich hier bin hat sich die hochgeschätzte, euch bekannte, Elfenkriegerin Thal'ia La'Faera meiner persönlich angenommen, mich auf dieser Insel eingeführt sowie mich vorerst als Anwärterin in das Haus Elenath aufgenommen.
Der euch ebenfalls bekannte, werte Herr Bo gab mir derweil seinen erschreckenden Bericht zur Lage im Sumpf und den möglichen Zusammenhängen und Thal'ia berichtete mir von der letzten Tafelrunde und eurem Bestreben einen Schutz gegen die tödliche Wolke des Sumpfes zu entwickeln.
Nun komme ich jedoch aus völlig freien Stücken mit einem Angebot zu Euch.
Da ihr Personen benötigen werdet, welche euer Mittel in der Praxis testen, würde ich mich persönlich für diese Aufgabe anbieten. Ihr müsst mir nur einfach Zeit und Ort dafür nennen und ich werde erscheinen und euch so gut ich kann assistieren.
Ich verfüge als Paladin selbst über einen trainierten Geist und Körper und Corellon hat mich mit der Immunität gegen die meisten Krankheiten und einem furchtlosen Willen gesegnet, weshalb ich, denke ich, eine geeignete Testperson wäre.
Darüber hinaus verfüge ich über die Fähigkeit mich selbst sowie andere zu heilen und kleinere Schäden durch Gifte zu kurieren.
Ich hoffe sehr, dass ihr euch mein Angebot durch den Kopf gehen lasst.
Finden oder Erreichen könnt ihr mich im Tempel der Seldarine Elborias oder auch auf Burg Winterrache.

Hochachtungsvoll,
Lilifér Celebníriath[/i]
04.08.2014 14:00:59
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#78719)
Marenzi
Und als Dante den Brief las, blinzelte er mehrfach ... rieb sich über die Augen... und blinzelte abermals. Nope... die Zeilen waren immernoch die gleichen.
Er rieb sich über die Stirn. "Himmel noch eins... 's gibts doch nich." Dante erinnerte sich an einen Bericht aus Mirhaven. "Erst in nen brennendes Feuer rennen und nun in ne Todeswolke?"

Dennoch setzte er sich hin und verfasste ein Antwortschreiben, welches er auch einem Boten mitgab.

[quote]"Ahoi Mädchen,

zuerst danke ich Euch für Euer Schreiben und Euer Interesse an der Bekämpfung der Sumpfwolke.
Es ist wahr, dass wir derzeit an einem Mittel arbeiten, welches das Gefahrlose ein- und austreten in den Sumpf ermöglichen soll. Es ist jedoch noch unausgereift. In der Theorie ist jede Hilfe willkommen, allerdings widerstrebt es mir höchst, jemanden einfach so in eine tödliche Wolke zu schicken. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie gefährlich es sein kann und muss daher dankend ablehnen. Aber diese Verantwortung werde ich nicht übernehmen. Ich bin mir sicher, dass Ihr dennoch auf anderem Wege dazu beitragen könnt, dass wir dieses Problem bald von unserer Insel vertreiben können.

Mast- und Schottbruch,
Dante B., Schiffsarzt"[/quote]
10.08.2014 20:31:48
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#78887)
Marenzi
Diesen Abend ließ Dante sich leise am Ufer des kleinen Sees unweit von Elboria nieder. Hinter ihm ragte die große hölzerne Statue in den pechschwarzen Nachthimmel.
Seine Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt und so konnte er den kleinen Pfad ausmachen, den er von seinem Zelt hierher genommen hatte. Das Wasser plätscherte leise unter ihm dahin und ab und an hörte er das zarte Klingeln seiner Zombieglöckchen, wenn ein etwas stärkerer Windstoß eine von ihnen zum Vibrieren brachte.
Er war hundemüde. Der Tag war lang - und sehr geschäftig - gewesen. Dante glaubte, noch nie so viele Leute auf einem Haufen vor seinem Zelt gesehen zu haben. Und nur einer davon, brauchte wirklich seine heilenden Hände. Keine gute Bilanz doch... so sprach es sich herum.
Dante stieß langsam die Luft aus und schloss die Augen. Er ließ zu, dass die Geräusche der Nacht ihn umhüllten und seine Sinne schärften.

Viel war in letzter Zeit geschehen. Kleinere Streitigkeiten mit störrischen Kelemvoriten, die einem den Tag versüßen, plötzlich entbrandende Kämpfe direkt vor seiner... nunja... Zelttür.
[img=http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/nwn2ss081014gilkwa4jtz.jpg]

Aber auch erfreuliche Dinge. Er hätte nicht gedacht, dass sein Heilerzelt so viel Anklang finden würde. Und was ihn noch mehr erstaunte und zutiefst befriedigte war, dass ein jeder bislang seine "Komm in Frieden - oder verlass uns in Stückchen."-Philosophie akzeptiert hatte. Egal ob nun Valvecer, Elf, Halbling, Mensch oder Winterwächter. Tymora sei Dank war gerade keine Elfenpatroullie vorbeigekommen, als der Drow seinen hässlichen Hintern vorbeigeschoben hat...

Die Bedrohung durch die Sumpfwolke war immernoch nicht gebannt, doch dank der tatkräftigen Unterstützung von Layla und Ainslee hatte er nun das Seegras aus dem Elfensee geborgen und würde sich morgen sogleich daran machen, um das Mittel zu optimieren, welches ihnen hoffentlich die Chance geben würde, die Wolke zu betreten.

Viel zu viel Arbeit... und viel zu wenig zeit, die ihnen die Insel dafür gab. Dennoch umspielte ein Lächeln Dantes Lippen. Dennoch konnte er sich keinen Ort vorstellen, an dem er jetzt lieber wäre.
23.08.2014 12:22:40
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#79524)
Elessa
Teraluna saß in einem Zimmer in Mîrhaven und betrachtete die zerissenen und zerstörten Bahnen des Heilerzeltes. Sie schüttelte seufzend den Kopf und wischte sich über die Augen, als Tränen auf ihre Hände und das Leder fielen. Sie wusste, warum sie weinte und es hatte nichts mit dem Zelt zu tun.

Das Beste um sich abzulenken wäre arbeit. Arbeit, arbeit und nochmal arbeit. Sie griff nach ihren Nadeln und dem Leder so wie dem Garn, welches sie mitgebracht hatte und machte sich genau daran das zu tun. Es würde schneller gehen, dachte sie sich, wenn ich zu Cosima gehen würde ... oder Layla fragen würde ... aber dann würden tage vergehen bis Layla aus Hohenbrunn hier wäre und Cosima würde Fragen stellen, Fragen auf die sie im Moment nicht antworten wollte und konnte.

Sich noch einmal über die Augen wischend und setzte sie sich im Schneidersitz auf den Boden udn nahm sich die erste beschädigte Bahn vor. Das wäre doch gelacht, wenn sie das nicht wieder hinbekommen würde. Zumindest etwas, was man flicken konnte und worauf sie sich verlassen konnte, das sie es hinbekommen würde. Dante sollte sein Zelt bald wieder haben, versprach sie sich und zog die Nadel durch das Leder.
28.08.2014 17:54:59
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#79775)
Marenzi
Dante schob den halb leeren Becher Rum zwischen seinen Händen hin und her.
Konzentration hatte seine Stirn in Falten gelegt und ließ ihn düsterer aussehen, als sonst.
"Der Stadtrat könnte kurz davor sein, dein Gegenmittel geknackt zu haben." Diese Worte hatten ihn beunruhigt. Stimmten sie überhaupt? Wenn ja... wie zur Hölle, sollte die Schlange an eine Probe seines Mittels gekommen sein? Er hatte es nur wenigen zur Verfügung gestellt. Und keiner dieser Personen traute er zu, dem Kerl einfach so bereitwillig etwas davon überlassen zu haben.
Und wenn es nicht stimmte... nun... der Mann umgab sich gern mit Schall und Rauch. Lügen und Intrigen.
Dante seufzte. Diese Spielchen langweilten ihn. Wie man an soetwas Gefallen finden konnte, war ihm bis heute ein Rätsel. Schon immer hatte er die Vermutung gehegt, dass derlei überwiegend von Männern gespielt wurde, die zu viel Zeit zur Verfügung hatten und schlichtweg gelangweilt waren. Leider wurden oft Männer hineingezogen, die dafür nichts konnten und nicht mehr als Bauernopfer waren. Männer, wie er einst einer gewesen war.
Seufzend kippte er den Rest seines Rumms in einem Schluck herunter und schob den leeren Becher von sich. Eine vorbeihuschende Bedienung schnappte sich diesen sogleich.
Ohne sich dessen bewusst zu sein, sah er dem Mädchen nach.
Er schätzte, es konnte nicht viel Schaden entstehen, selbst WENN es dem Mistkerl gelungen war, sein Rezept zu duplizieren. Immerhin konnte das Gegengift nur helfen.
Da er jedoch keine einzige Probe seines Schutzmittels herausgegeben hatte, um die Wolke zu betreten.... so hoffte er zumindest, dass die Idioten sicher waren, die das nutzen würden, um den Helden zu spielen. Seufzend lehnte er sich zurück und schloss die Augen. Es blieb nur abzuwarten, wie man dies am Klügsten nutzen konnte.
29.08.2014 15:01:10
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#79837)
Elessa
Eines schönen Morgens fiel Dante wohl geradezu über einen großen, gefalteten Haufen Lederplanen welche man direkt vor seine Türe im Drachen gelegt hatte. Obenauf ein Zettel, leicht verknittert und mit einer kleinen und eckigen Handschrift beschrieben.

[quote]Lliira zum Gruße Dante

Ich konnte die Planen deines Zeltes wieder reparieren. Der Schaden war nicht ganz so schlimm wie ich befürchtet habe. So die Nahtstellen der Ausbesserungen undicht sind, such mich bitte noch einmal auf. Ich habe versucht den Garn so dicht zu setzen wie möglich.

Ich hoffe es geht dir [strike]gut[/strike] den Umständen entsprechend besser.
Lliira mit Dir
Teraluna[/quote]
04.09.2014 18:03:11
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#80027)
Marenzi
Er hatte es geschafft! Dante konnte es noch gar nicht richtig fassen. Gestern erst war er endlich wieder aus den Stadtmauern entflohen, begleitet von der alles andere als begeisterten Bonnie und seinem geflickten Zelt und hatte es in der Nähe Mirhavens an der Bucht aufgebaut.
Nicht direkt am Handelsweg, aber auch nicht allzu weit von der Stadt entfernt. Und nun saß er hier... am Abend vor seinem Zelt und grinste von einem Ohr zum Anderen.
Das fast überblubbernde Gefühl von.... von... [i]Glück[/i]... und [i]Freude[/i] hatte auch all die letzten Stunden über nicht nachgelassen.
[img size=350]http://s7.directupload.net/images/140904/cwqkiyjl.jpg[/img]
Auch das anschließende Gespräch mit Artes hatte seiner fast kindlichen Euphorie keinen Abbruch getan. Er hatte es geschafft. Er hatte... es verflucht nochmal tatsächlich geschafft! Diese dämlichen Untoten, Drachen und dunklen Prinzen würden sich umsehen!

[img size=350]http://s1.directupload.net/images/140904/pqaexult.jpg[/img]

Nach seinem letzten Selbstversuch nun war er endlich hinter das Geheimnis dieses vermaledeiten Trankes gekommen.
Die letzten Fetzen seiner Sumpfnebelprobe waren dafür draufgegangen, doch hatte er es überlebt. Und ohne die geringsten Anzeichen einer Vergiftung. Oder Verätzung oder... anderen Form von... ehm... unliebsamen Todesähnlichen Zuständen.
Der Schutztrank war vollkommen. Und hielt erstaunlich lange - viel Länger, als er es für möglich gehalten hatte. Dieses Elfenkraut von dem er zuerst nur gelesen hatte, hatte es echt in sich.
Nun jedoch befand er sich in dem Dilemma, wem er es erzählen sollte. Wer würde den effektivsten Nutzen daraus ziehen? Seufzend sackten Dantes Schultern etwas herab.
Vielleicht würde Ainslee Rat wissen. Sie kannte die einzelnen Parteien, die an dem Problem arbeiteten und ihre Politiken besser als er.
Also setzte er sich hin und schrieb einen Brief.
30.09.2014 21:09:53
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#81198)
Marenzi
Heilige Scheiße, es war doch wirklich zum Mäusemelken.
Die Welt ging wirklich vor die Hunde.
Warum zur _Hölle_ bauten Menschen in Notsituationen nur noch mehr Scheiße als ohnehin schon? Oder in diesem Falle auch... Elfen...

Was dachte sich Lilifer nur dabei? Er hatte bislang eigentlich andere Erfahrungen mit dem angeblich klugen Volk gemacht. Doch das, was das Mädchen nun anstellen würde... war das genaue Gegenteil.
Sturheit, Ungestümtheit, ... passte jedoch zu den Erzählungen, die einem so zugetragen wurden. Vielleicht war sie ja auch nur eine Halbelfe? Dante kratzte sich am Kinn. Würde jedenfalls einiges Erklären... wenn auch nicht Entschuldigen...

Das Gespräch mit Rukia war besser gelaufen als er erhofft hatte. Auch mit Leoric von den Waldmenschen, sowie dem Mirhavener Fürsten. In wenigen Tagen würde er nun die Chance nutzen und die Elfen aufsuchen. Vielleicht hatte Hohenbrunn sich bis dahin auch zurückgemeldet. Dann würden nur noch die Winterwächter fehlen.... wobei... Dante richtete den Blick in die Ferne. In jene Richtung wo die Berge lagen. Wenn nun alle unter Lilifer standen... Er seufzte.
Besser er sprach mit diesem Pakusch persönlich.

Dante schnappte sich die Schatulle mit den Glöckchen-Bändern. Seinen Zombie-Glöckchen und begann, sein Lager für die Nacht vorzubereiten. Grinsend dachte er an Rumms. "Dekoration..", murmelte er grinsend und schüttelte den Kopf. Es gab doch Dinge auf dieser Erde, die würde er nie versteh'n.
So verrichtete er die monotone Arbeit, seine Stolperfallen rund um das Lazaretts-Zelt aufzubauen und bearbeitete dabei seine mentale Liste, was noch zu tun blieb, um dieses vermaledeite Unterfangen durchzuziehen.
Immerhin war das magische Band nun aufgehoben, nachdem sie die Schwester der Seldarelle in den dunklen Auen hatten finden können. Ein Fuchtelproblem weniger, um das er sich kümmern musste.
05.10.2014 18:57:16
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#81439)
Marenzi
Dem Himmel sei gedankt, das Mädchen hatte doch noch sowas wie Vernunft in sich...

Erleichtert schloss Dante unter einem langen Seufzer die Augen und lehnte sich auf seinem Lager zurück. Leicht ächzend streckte er die Beine von sich und zog die Decke über seine untere Körperhälfte.
Natürlich wusste auch er nicht, wie es ausgehen würde.. woher auch? Er war auch nur ein einfacher Mensch... und das allein wussten vermutlich nur die Götter.
Brummend steckte er den Brief in eines seiner Notizbücher und griff nach seinem Flachmann. Die Zeltplane stand offen und ließ ein wenig der kühlen Nachtluft herein. Keine Kerze brannte, nur seine Augen, die sich schon an die Dunkelheit gewöhnt hatten, ließen ihn die Umrisse im Zeltinneren wahrnehmen.
Zwei Mädchen... Himmel... wenn das klappen würde...
Trocken lachend schüttelte er den Kopf und entkorkte den Flachmann mit den Zähnen.
Im Nachhinein konnte er nicht einmal sagen, wie es vonstatten gegangen war. Aber... wenn Thalia nun nicht vehement ihre Liebste an sich ketten wollte, würde er bald seine eigene... ja... was eigentlich? Lagerwächterin? Wachfrau?
Dante dachte an Ainslees Sorge und grinste trocken und nahm einen sehr sehr tiefen Schluck. Genießend brummend, als das scharfe Getränk sich seinen Rachen hinabbrannte, sah er wieder zum Zelteingang.
Vermutlich von beidem etwas. Es war seltsam... das Gefühl, vielleicht für jemand anderen als sich selbst die Verantwortung zu übernehmen... sicherlich... da hatte es Teraluna und Zoe gegeben doch jene Verantwortung war... aus anderen Umständen geboren. Dies hier war.. bewusst. Und anders... wie sonst sollte man es beschreiben?
Seufzend schloss er die Augen und legte den Whisky beiseite. Dann gab es da noch dieses Mädchen - Helena - die die Kunst der Alchemie lernen wollte. Ob er dafür Zeit fand zwischendrin würde sich zeigen - auch ob sie überhaupt Sitzfleisch besaß und ihn aufsuchen würde. Denn zu ihr kam er schließlich nicht.
Schulterzuckend streckte er sich auf seiner Strohmatratze und schloss die Augen. Morgen war auch noch ein Tag, sich den Schädel zu zermartern. Und so wie es derzeit lief, würde er da wohl auch kaum herumkommen.
06.10.2014 14:13:32
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#81459)
-emptySoul-
Tatsächlich fand das Mädel sich des öfteren ein. Nicht täglich, nicht über ganze Tage. Aber regelmäßig.
Sie arbeitete still und akkurat. Und mit der einen Hand erstaunlich effektiv. Wohl hatte sich die junge Frau mit der Behinderung über die Jahre arrangiert.
Jedoch hielt sie sich beständig im Hintergrund, so Besucher am Zelt waren und es nur um Plauderei und Gespräche ging.
Bei Patienten jedoch ging sie dem hochgewachsenen Heiler zur Hand. Reichte Tupfer an und Verbände, scheute sich nicht vor Blut, Gedärm, Auswurf oder Exkrement.
Und sie legte ein erstaunliches Interesse an der Anatomie der Menschen an den Tag.

Nach ein paar Tagen dann reichte sie Dante in einer stillen, höflichen Geste ein Werk. Selbst verfasst, in runder, fast kindlicher Schrift und mit präzisen Zeichnungen versehen. Ab und an war auch ein getrocknetes Exemplar einer Pflanze eingeklebt. Ordentlich gepresst und arrangiert.
Zum Dank.
So sagte sie.

[center][img]http://s14.directupload.net/images/141006/x44boalv.jpg[/img][/center]
07.10.2014 20:19:54
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#81528)
Marenzi
Dante war positiv überrascht von der Lernbereitschaft des Mädchens.
Und die Zeichnung erstaunte ihn doch, hätte er mit soetwas Schönem nicht gerechnet. "Ich danke dir, Mädchen.", er schenkte ihr ein Lächeln. "'ch werde es in Ehren halt'n. Machst Du das schon lang?" Er deutete auf das Pergament.

Was die heilerischen Tätigkeiten anging, so tat Dante dort effizient und flink alles selbst. Kritisch wohl beobachtete er ihre Bewegungen stets im bezug auf ihren nutzlosen Arm.
So er ihre Blicke bemerkte oder sie gar nachfragen würde, würde Dante ihr erklären, dass er bei seinen Patienten es nicht dem Zufall überlassen würde. Und mit nur einer Hand war es schwer, die benötigten Handgriffe zu tätigen.

Was er sie jedoch machen ließ, war das Sammeln einiger Kräuter - zum Einen, um seinen Vorrat wieder aufzufüllen - zum anderen, um ihr Wissen zu testen und zu erweitern.
Auch ließ er sie die Verbände wickeln und herstellen oder ihr Wissen um die gängigsten Heilkräuter rezitieren und zeigte ihr, wie man sie auf verschiedene Art zubereiten und verwenden konnte.
07.10.2014 21:46:52
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#81531)
-emptySoul-
In Bezug auf den Arm konnte Dante erneut und immer wieder fest stellen, dass sie sich recht gut damit arrangiert zu haben schien.
Dennoch akzeptierte sie seinen Entscheid, sie wenig zur Hand gehen zu lassen. An Patienten selbst traute sie sich auch kaum.
Es war viel mehr das Wissen, was sie versuchte, zu erlangen. In der Theorie. So frug sie nach Büchern. Und so er welche hätte und ihr überlassen würde, würde sie sitzen und lesen.

Sie sammelte eifrig Kraut und Wurzel für den Heiler.
Nach ihrem Gespräch am Wasser schien sie ihm gegenüber auch weit weniger verschlossen zu sein was das gesprochene Wort anging oder Blicke, die man tauschen konnte.

Und vielleicht war da eine Eigenheit an ihr, die ihm vielleicht auffallen mochte:
Es war gleich, was er sie lehrte - so es einmal gesagt war oder von ihr gelesen, wusste sie es.
Gleich, wann er es abfrug.
08.10.2014 12:04:11
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#81549)
Grauherz
Immer mal wieder tauchte auch die schlanke Gestalt Tabithas am blauen Zelt des Heilers auf, nicht immer leise, aber stets überraschend und ohne Ankündigung. Amüsierte golden schimmernde Augen würden sich auf Dante legen, ehe sie ihm einen prall gefüllten Sack reichte. Nicht immer würde sie eine Bezahlung direkt annehmen dabei, manches Mal gar nach der Übergabe um ihn herum schlendernd um wieder zwischen den Bäumen zu verschwinden.
"Ich mache mich gerne nützlich," würden ihre Lieblingsworte zu ihm sein, dabei schmunzelnd. "Es mag mir selbst sodann irgendwann nützlich sein."

Auch Helena würde sie umkreisen mit geschmeidigen Bewegungen, wenn auch in größerer Entfernung als bei den hochgewachsenen Heiler und sie bei ihrer Arbeit hin und wieder neugierig beobachten. Wenn Beiden auch bewußt sein würde, zumindest dem ausgebildeten Heiler, das sie vom Handwerk des Heilens, nicht wirklich viel verstand. Was sie nicht daran hinderte aufmerksam zu beobachten.
19.10.2014 17:14:51
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82065)
Marenzi
Dante wanderte durch das kleine .. ja.. Lager.. konnte man es mittlerweile schon fast nennen, als er zu dem Karren und dem kleinen Zelt in kurzer Entfernung zu seinem sah.
Lea war auf abendlicher Patroullie. Vielleicht brachte sie ja was Essbares mit, dann wäre das Essen morgen zumindest gerettet.
Mit einem Brummen rieb Dante sich über den Magen. Wenn das so weiterging, würde es noch schwieriger werden, an Kartoffeln oder Brot zu kommen. Von Fleisch wollte er gar nicht erst anfangen.
Leises Klingeln begleitete ihn, wie er mit den langen Schnürfallen zu den baumreihen ging und damit begann, für die Nacht seine Zombieglöckchen zu positionieren. Zwar waren sie eine ganze Strecke von den Untoten entfernt... doch traute er dem Frieden nicht. Man konnte ihn auch ein wenig paranoid nenne. Aber.. sterben hatte nunmal diesen Effekt auf ihn.
Ein trockenes Lachen war von ihm zu hören, wie er nach getaner Arbeit zurück zum zelt kam und das Feuer löschte.
Seine kleine Patientin war zum Glück wieder auf den Beinen. Und der reine Alkohol hatte auch den stechenden Geruch von Erbrochenem hervorragend wieder wegbekommen.. Auch wenn er deshalb mit offener Zeltklappe schlafen musste, um nicht beduselt aufzuwachen.
Doch bei dem sternenklaren Himmel gab es wahrlich Schlimmeres.
Kurz bevor Dante sich ins Innere duckte, fiel sein Blick auf das neueste kleine Zelt in seinem Lager. Vjinra nannte sich das Mädchen.
Er hob einen Mundwinkel. Ne Frau mit Eiern. Genau konnte er sie noch nicht einschätzen, aber... nen sicheren Platz zum Schlafen hatte sie hier auf jeden Fall gefunden. Nun.. so sicher, wie man derzeit auf einer Insel voller Drachen und Untoter zumindest sein konnte.
21.10.2014 21:23:19
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82278)
dead Rabbit
Vjinra schien sich in den folgenden Tagen so nahtlos wie möglich ins Lager einzufügen. Oft beteiligte sie sich an den (Nacht-)Wachen Leas, half beim Kochen oder saß einfach an der kleinen Feuerstelle, die sie vor ihrem Zelt angelegt hatte, paffte ihre Maiskolbenpfeife und schnitzte an irgendwas. So oft sie konnte, zog sie auch selber ins Umland und wenn sie ein wenig Glück hatte, brachte sie dabei einen Hasen, einen Fasan oder anderes Niederwild mit, welches dann zur Freude des Lagers in Topf oder Pfanne landete.

[center][img size=150]http://www.mediafire.com/convkey/67cc/z79k4axn5f2k5dwfg.jpg[/img][/center]
22.10.2014 06:02:10
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82282)
Isilyen
[i]"Diese Männer..."[/i], dachte Cosima sich, obwohl sie ansonsten weniger resolut veranlagt war. Caeleb und Dante knurrte sich einen ganzen Teil des Abends an und straften sich mit Blicken, wenn der andere etwas Falsches tat oder sagte. Sie verhielt sich die erste Zeit relativ still, um nicht noch Öl ins Feuer zu gießen.

Später ergriff sie die Gelegenheit als man zwei Fische zubereiten wollte. Scheinbar wurde dabei noch Hilfe gebraucht und in dem Moment fiel ihr nichts besseres ein. Sie mochte Fisch selbst sehr gern, aber erst einmal wollte sie diesen dann für jene über dem Feuer braten, die länger am Lager saßen. Erst als es ihnen angeboten wurde, aßen sie mit. Schließlich, nach der richtigen Einsicht, einem Seemanslied und dem Angebot einer Flasche Rum schienen die Wogen sich zu glätten. Vielleicht hatte der gefüllte Magen auch sein Übriges getan.

Jedenfalls wurden sie wieder eingeladen und Cosima wollte sich auch nicht wie ein Parasit vorkommen. Auch sie würde hin und wieder auf die Suche gehen. Wenn man denn etwas Essbares fand, würden Caeleb und sie es auch mitbringen. Womit man noch helfen konnte, das mochte die Zeit vielleicht noch zeigen, wenn man mehr von den Ereignissen und Planungen wusste.
22.10.2014 15:36:51
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82325)
Azra0815
Kurz vor Mittag tauchte ein Junge vor dem Zelt vor Mirhaven ab und mit Rotztriefender nase meinte er dass man ihm ein Goldstück gegeben habe einen Korb abzuliefern.
In dem Korb würden sich zwei Fische und einige durchaus schon überreife Birnen befinden.
Weiters eine grosse Flasche auf dem mit krakeliger Schrift "Tiefwassers Vergessen" geschrieben steht.
Einen Zettel mag der Korb ebenso enthalten
[quote]
Hallo Bohnenstange,
wie ich dir gestern versprochen habe schicke ich dir etwas aus der Heimat. Ausserdem hatte ich Angelglück. Lass es dir schmecken.
Wenn wir etwas für dich tun können so lass es uns wissen
C+C
[/quote]

Auf die Frage wer den Korb aufgegeben hatte erwidert der Junge nur dass es "so ein grosser Kerl gewesen sei"
23.10.2014 14:21:43
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82419)
Marenzi
Dante freute sich sehr über die Gaben von Cosima wie auch Caeleb.
Nach dem ersten Wiedersehen hatte er auch Zeit gehabt, um über vieles nachzudenken. Er war zwar immernoch sauer, dass die beiden einfach so abgedampft waren und kein Lebenszeichen von sich geschickt hatten, doch war er niemand, der lange einen Groll hegte. So hoffte er auch, dass sich dieser Zorn schnell in Rauch auflösen würde. Denn er brauchte seine Aufmerksamkeit gerade für wichtigere Dinge. Am Leben bleiben zum Beispiel.

Nun wo sein mobiles Lazarett ein paar mehr Bewohner bekommen hatte und er selbst immer mehr Besitztümer anhäufte - und wenn es nur Arbeitsutensilien, Ersatzmaterialien für das Zelt oder andere alltägliche Lagerdinge waren - so musste er daran denken, wie er jene von einem Ort zum Anderen kriegen sollte.
Bonnie... Bei dem Gedanken sah er zu dem fettlaibigen Tier herüber, welche dösend unter einem Baum stand und zur Abwechslung einmal _nicht_ fraß. Nun Bonnie konnte eine Menge tragen, aber mit dem ganzen Zelt, seiner Truhe und dem Kleinkram war sie schon mehr als Ausgelastet.
Vielleicht wäre ein Karren nicht schlecht. Jenen könnte er hinter das Tier spannen und so ließe sich das Gewicht besser verteilen. Immerhin zog es sich leichter als es sich tragen ließ.
Also packte er einen Laib des Brotes ein, welches ihm die Elfe hatte zukommen lassen, einen Hasen, den er von den beiden Jägerinnen aus seinem Lazarett bekommen hatte, und zwei Fische die er selbst hinter seiner Haustüre sozusagen hatte fangen können und machte sich auf den Weg in die Stadt. Hier würde er sein Glück versuchen, um vielleicht einen einfachen Karren zu erstehen im Tausch gegen etwas zu Essen, Münzen und Tränke.
24.10.2014 14:55:47
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82506)
dead Rabbit
Und während der Heiler in die Stadt wanderte, war es an den übrigen, das kleine Lager am Laufen zu halten. Vjinra hatte sich inzwischen an die Abläufe gewöhnt und wechselte sich mit Lea während der Nachtwache und den regelmäßigen Rundgängen ab, kontrollierte die Glöckchen die Dante in den umliegenden Sträuchern verteilt hatte und immer wieder zog sie auch aus um etwas Wild zu erbeuten, was zunehmend schwieriger wurde, da sich die Tiere immer weiter von der Stadt entfernten.
Doch als Dante wieder zurück kehrte, saß Vjinra vor ihrem Zelt, den Hut tief im Gesicht und die scheinbar andauernd glimmende Pfeife im Mundwinkel. Und nicht nur die Karanwanenwächterin fand er dort vor: das Jagdglück schien ihr wieder einmal hold gewesen zu sein und so hingen an einer gespannten Schnur neben ihrem Zelt zwei Fasane, die nur darauf warteten zum Abend gerupft und gebraten zu werden.

[center][img size=200]http://www.mediafire.com/convkey/93d7/upc9cibi0x03pc1fg.jpg[/img][/center]
24.10.2014 18:15:23
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82532)
Marenzi
Als Dante wiederkam, tat er dies mit einiges an Nahrung weniger und ein paar verlorenen Münzen, dafür aber mit einem recht ordentlichen Karren.
Dieser ratterte hinter der alles anders als begeistert aussehenden Bonnie hinterher.
Der Heiler wirkte zufrieden, wenn auch müde.
Als er das Lager betrat und sich daran machte, Bonnie zu versorgen und abzuschirren, erblickte er Vjinra und ihre Trophäen.
"Ahhh, Mädchen. Du bist ein Goldstück." Sein Magen rumpelte hörbar und der Seemann verzog das Gesicht.
"War alles ruhig in meiner Abwesenheit? Oder wieder neue kotzende Patienten?"
Das Geschirr über der Schulter trat er näher heran. "Wo's Lea? Hoffe nich wieder am Bäume sägen?" Er grinste, auch wenn ihm alles andere als danach zumute war.
Nachdem er sein Gepäck verstaut und Bonnie getränkt hatte, packte er die Deichsel des Karrens und schob diesen grunzend zwischen ihre Zelte. Erfolgreich gewesen. Immerhin.
25.10.2014 12:54:09
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82592)
Grauherz
Wie die Atmosphäre, vor allem um Hohenbrunn herum, immer angespannter wurde fanden Tabithas Wege immer öfter zu Dantes kleiner Zeltgruppe hin. Auch ihr Zelt verschwand kaum noch, sondern war meist irgendwo zwischen den anderen Zelten aufgebaut. Wenn sie gefragt wurde sah sie mit ihren goldschimmernden Augen zu jenem, grinste schief, und meinte auch, sie würde ein sicheres Nachtlager der Unsicherheit am nächsten Morgen ob man am nächsten Morgen aufwachte, vorziehen.
Da sie nun immer mehr Teil des Lagers wurde fand Dante immer wieder sein Lager gefüllt mit Kräutern und anderen Dingen, welche er für seine Arbeit als Heiler benötigte. Auch um die Pferde kümmerte sie sich. Jeden Tag zum frühen Morgen hin, wenn Leandras Schnarchen noch die Luft füllte, stand sie bei Bonnie und Bawarih und bürstete ihnen sorgsam das Fell, tränkte und fütterte sie - wenn sie auch versuchte Bonnie auf Diät zu setzen. Dabei unterhielt sie sich mit beiden Pferden leise in ihrer eigenen Sprache aus der Wüste und sie wirkte entspannt und zufrieden.
[center]
[img size=200]http://th07.deviantart.net/fs71/PRE/i/2014/242/a/2/free_horse_lineart_2_by_agaave-d7x80gd.png[/img][/center]
31.10.2014 14:01:30
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#82944)
Isilyen
Nicht wissend, dass das Lager bald weiterziehen könnte, stellte Cosima einen Korb ab. Sowie sie sah, dass die Bewohner beschäftigt oder unterwegs waren, lies sie ihn dort mit einer kleinen Nachricht daran.

[quote]Ahoi Wunderheiler,

wenn du noch mehr davon brauchst, um deine Wunder zu vollbringen oder auch anderes, lass es mich wissen. Ich werde sehen, was sich finden lässt.

Cosima[/quote]

Der Korb mochte aussehen wie von etlichen Baumrinden bedeckt. Doch auch Pilz und Kraut fanden sich darin. Dazu auch ein paar Lebensmittel, die sich ein wenig hielten, wie doppelt gebackenes Brot, gepökeltes Fleisch, eingelegte Früchte und Gemüse. Was man gerade so gefunden hatte und von jedem etwas war es, aber auch ob der Situation keine überragenden Mengen. Doch was man fand, teilte man scheinbar gern.
04.11.2014 12:32:03
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#83147)
dead Rabbit
Ein knapper Zehntag war vergangen seitdem sie das Lager nahe der Stadt abgebrochen hatten und die Handelsstraße bis zum alten Anleger, zwei Wegstunden von der Elfenstadt entfernt gezogen waren. Der neue Lagerplatz lag näher an der Straße und konnte von hilfesuchenden leichter gefunden werden, aber auch von denen die nicht nur einen Verband oder ein Tonikum aus waren, was für Vjinra und Lea erhöhte Wachsamkeit bedeutete, vor allem Nachts.
Nun saß Vjinra am Feuer, den Rücken gegen ein Wagenrad von Dantes Karren gelehnt und stocherte mit einem Stock in der Glut. Sanft rauschten die Wellen an das nahe Ufer, nur von dem gelegentlichen Ruf eines Kauzes oder dem wechselnden Schnarchen der übrigen Lagerbewohner unterbrochen.
Den Blick auf die nahe Straße und das Umland gerichtet, erhob sie sich von ihrem Platz und ging ein paar Schritte um das Lager, doch war nichts zu hören, noch zu sehen. Ein kleiner Busch jedoch störte sie, er war zu nahe am Lager und bot zu guten Schutz vor Blicken. Sie würde sich diesem bei Tag annehmen.
Sich wieder an den Pferdekarren setzend zog sie ein Scheit unter diesem hervor. Die Nacht war noch lang..
[center][img size=150]http://www.mediafire.com/convkey/28bc/i39d79ka8onzwx4fg.jpg[/img][/center]
04.11.2014 18:28:41
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#83155)
Grauherz
Die letzten Tage hielt Tabitha sich mit der Hilfe stellenweise zurück. Lange Stunden, noch bis über den Morgengrauen hinweg, blieb sie in ihrem Zelt. Scheinbar auch ruhig schlafend, als müsse sie eine tiefsitzende Erschöpfung los werden.
Doch wenn sie sodann frisch und gut gelaunt aus dem Zeltinneren trat half sie bei den üblichen Lageraufgaben ohne zu murren mit. Oftmals ging sie auf die Jagd und kam meist mit einem Hasen zurüc. Jenen bekam meist Vjinra zugeworfen um ihn schmackhaft zu machen für das gemeinsame Mahl. Aber sie ging auch noch ihren anderen Aufgaben nach und kümmerte sich um die Pferde oder suchte Kraut für Dante oder Holz für das abendliche Lagerfeuer. Und anders als beim Lager vor Mirhaven kümmerte sie sich hier auch ebenso um die Wacht und behielt die Strassen und die Umgebung sehr genau im Auge.
05.11.2014 07:48:06
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#83171)
Kater
Lea blühte wohl auf bei Ihren "alten" Karawanenaufgaben. Fröhlich mochte sie Ihre schichten ableisten und hin und wieder versuchen Dante und den Kollegen einen streich zu spielen. Nichts böses mag jenes gewesen sein, doch wohl zu Ihrer Erheiterung gedacht.

Nach ein paar Tagen, mochte sie Dante bitten, für ein paar Tage nach Elboria zu gehen um Thalia zu besuchen.
07.11.2014 15:29:57
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#83246)
Marenzi
Es war schnell gegangen. Das Abbauen des Lagers. Die Suche nach einem neuen geeigneten Ort. . . . Zu Viert ging eben vieles schneller und besser als allein, dachte Dante und lächelte.

[img size=300]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/nwn2ss103114uhx2ne59zf.jpg[/img]

Der neue Platz war gefunden. Die Zelte waren nach einer kurzen und - seit langem einmal wieder sättigenden Pause - wieder aufgebaut. Die Zombieglöckchen taten ebenfalls wieder ihren Dienst.
Er verstaute seine mageren Vorräte wieder in der Truhe und Tabitha half ihm, die Zwiebeln und Kartoffeln wieder zu verbuddeln. In einer Hungersnot wusste man nie, wer auf dumme Gedanken kommen würde...
Sein ganzer Dank galt Thalia. Sie hatte einen ganzen Karren voll Lembasbrote gebracht. Ganze Zweihundert Leiber. Von jenen würde er Ainslee für die Armenspeisung welche zukommen lassen. Seine Mädchen im Lager erhielten ebenso welche, die sie sich selbst einteilen konnten und den Rest behielt er für seine Patienten und sich.
Es galt, gut damit zu haushalten, bis die Lebensmittel wieder reichlicher wurden. Wenn . . .

[img size=300]http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/nwn2ss103114k875vfg0ty.jpg[/img]

Zwar behagte es Dante nicht, so nahe an dem zerstörten Anleger und der Brücke zu schlafen, die einst seinen Tod bedeutet hatte. Doch war hier genügend Platz für das große Zelt.
Also biss er die Zähne zusammen und verdrängte die unliebsamen Erinnerungen. Dante verbrachte seine Zeit damit, mehr von seinem Mittel gegen die Wolke herzustellen. Wenn die Spione loszogen, würden sie es brauchen.
Es war erfrischend, wie viel Leben in dem mobilen Lazarett herrschte, seit Vjinra, Lea und Tabitha hier herumrannten. Leas Scherze führten nicht nur zu Leas Belustigung, sondern auch zu "Rachefeldzügen" von Seiten des Heilers. Sei es ein Eimer Wasser über ihrem Zelteingang am Morgen, oder Juckpulver im Schlafsack zum Abend. Dante hatte eine diebische Freude daran, sich zu revangieren. Dies hob die allgemeine Stimmung ungemein und er genoss die gemeinsamen Feuerabende und Mahlzeiten. Trotz des nun ausgebrochenen Krieges.

Er erlaubte Lea selbstverständlich nach Elboria zu gehen. Immerhin waren die Mädchen alle freiwillig bei ihm und er würde sie nicht halten, so sie gehen wollten. Dante gab Lea jedoch eine kurze Liste von Dingen mit, mit der Bitte, sie mitzubringen.
Auch sollte er Thalia von ihm grüßen.
18.11.2014 21:53:24
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#83751)
Marenzi
Der schwarze Drache war geschwächt, die Untoten zogen sich zurück gen Sumpf. Eigentlich ein Grund zur Freude... oder nicht?
Dante schnaubte, wie er Bonnie eine Schüssel Obstreste hinstellte.
Sollte man meinen. Wenn da nicht eine gewissen Paladin-Elfe auf ihn gewartet hätte, als er heute vom Hirschdelta zurück zu seinem Lazarett gekommen war.
Einen Verräter hatte sie ihn genannt. Das war neu. Gottlos, nen Leichenschänder... und manch andere Dinge hatte man ihn hier schon genannt. Aye. Aber Verräter.... Dante grinste. Das war wirklich neu.
Gedankenverloren tätschelte er Bonnie den Hals. Er war vieles. Vielleicht auch einiges von dem, was Lillifer ihm vorwarf; arrogant, überheblich,... er selbst glaubte diese beiden Aspekte zumindest. Aber wie er sie gefragt hatte: War es ein Verbrechen? Soweit er wusste, noch nicht. Er wusste, was er konnte und was er tat.
Bei ihr hingegen war er sich da nicht so sicher.
Irgendwie hatte er ein ganz schlechtes Gefühl, was diese Paladine anging. Wenn man sie überhaupt so nennen konnte.
Einen tiefen Atemzug nehmend, wandte er sich dem Wasser zu. Das beruhigte ihn. Hatte es schon immer.
Die Drohungen der Elfe waren einfach nur lächerlich und er freute sich darauf, zu sehen, was sie davontragen würde, wenn sie wirklich den Elfen weißmachen wollte, dass er Schuld an den vielen Gefallenen in Hohenbrunn ist.
"Sie ist wahrlich noch ungestüm und viel zu jung ..." Solche Worte mochten wahr sein, dennoch entschuldigten sie nicht alles, dachte Dante.
Er hoffte, dass sie ihn einfach in Ruhe ließ. Sie mochte ihn nicht, und das war - den Göttern sei Dank - völlig in Ordnung. Das beruhte immerhin auf Gegenseitigkeit. Doch nun wo die Gefahr erst einmal eingedämmt schien, wünschte er sich nichts sehnlicher, als dass ein wenig Ruhe einkehrte in alles um ihn herum.

Er war angenehm überrascht gewesen, als er heute Aelian und seine weibliche Begleitung Maia bei sich vorgefunden hatte.
Es war ein netter Abend gewesen. Und hatte ihm eine neue Schülerin eingebracht. Sogar einer mit Zielen. Zwar entsprachen die nicht seinem Konzept, aber wenn sie durch seine Ausbildung auch nur einem Menschen helfen konnte, war das schonmal viel wert. Er war gespannt darauf, ob sie zurückkam. Mit einem Zelt. Und hoffentlich ohne Fuchtelei.
21.11.2014 11:39:38
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#83922)
Grauherz
Neugierig drehte Tabitha den Brief in ihren Händen hin und her. Und legte ihn schließlich auf Dantes Lager ab, auf das jener ihn finden mag, ehe sie mit guter Laune und einem Summen in der Kehle selber das Zelt verließ.
Es gab eine Aufgabe zu verrichten.
Zielstrebig trat sie zum großen Wagen Dantes, auf welchem sie ihre zurecht gezimmerten dünneren Baumstämme abgelegt hatte, zusammen mit einigen festen Seilen. Keiner war dicker als ihr eigener Unterarm, nur etwa halb so lang wie sie selbst und sorgsam hatte sie Äste und grobere Stellen abgesägt. Außerdem hatte sie Birken-und Weidenstämmchen ausgesucht, da jene biegsamer als andere waren. Nach und nach trug sie jene zur gegenüberliegenden Seite des Weges, nah am Wasser.
Und so verbrachte sie einen großen Teil des Tages damit ein Stück Weide für die Pferde einzurichten. Bis drei Seiten Zaun standen, zusammen gehalten durch fest gezurrte Seile und die vierte Begrenzung der Fluss selbst war.

[center][img size=300]http://fc05.deviantart.net/fs71/i/2014/116/2/a/wooden_fence_by_wdwparksgal_stock-d7fzl9d.png[/img][/center]
24.11.2014 09:42:24
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#84167)
-emptySoul-
Immer mal wieder kreuzte die Gur Nujaima am Lager auf und brachte - wie versprochen -
Wildbret für die vier dort lebenden.
Aber nicht nur das. Sie brachte auch Räucherwaren, Trockenobst und für Dante grundsätzlich: caramellisierte Nüsse.
Mal blieb sie für ein, zwei Stunden und half etwas mit, wo es etwas zu helfen gab.
Manches Mal zog sie sich an den Rand des Lagers von Dante zurück und beobachtete nur.
Und manches Mal entfachte sie ein kleines Feuer am Rande welches sie mit wohlriechendem Räucherwerk fütterte damit der Wind diese Gerüche und den Rauch ins Lager treiben sollte.
So man sie fragen würde, so würde sie bereitwilllig erklären, dass dies ein Ritaual ihrer Sippschaft sei und einfach dunkle Einflüsse vom Lager nehmen sollte.
Ein Segen.. wenn man so wollte.
25.11.2014 11:48:11
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#84274)
Grauherz
Lederriemen knirschten als Tabitha sie fest zurrte um sicher zu gehen, das keine der Kisten und Säcke von Bawarihs Rücken herunter purzelten. Der sehnige braune Wallach schnaubte und die Ohren anlegend spähte er zu ihr zurück. Ein fast vorwurfsvoller Blick auf all die Waren, welche nun auf dem Gestell an seinem Rücken befestigt waren.

[i]"Stell dich nicht so an."[/i] Sich einige Strähnchen aus der Stirn pustend gab sie dem Pferd einen Klaps auf die Kruppe. "Soviel ist das garnicht wie es wirkt. Lass das!"
Rasch schob sie den großen Pferdekopf fort und zerrte die Decke aus den Zähnen um das Ross daran zu hindern alle wieder von seinem Rücken herunter zu zerren. [i]"Du bist ein Packpferd, das ist dir klar, ja?"[/i]
Den Kopf schüttelnd schob sie einen letzten Riemen zurecht und trat sodann zurück um ihr Werk zu betrachten. Zwei Kisten ruhten jeweils rechts und links auf dem Tragegestell, gesichert durch starke lederne Riemen. Dazwischen hatte sie einige Säcke und Beutel platziert und jene ebenso fest geschnallt. Sie war sehr dankbar das sie all jenes nicht selber tragen mußte, aber sie wollte doch darauf achten das Bawarih sich nicht irgendwo Wundstellen rieb.

[i]"Felle, Decken, Feuerstein, leere Säcke, Seile, Angelleinen..."[/i] Langsam zählte Tabitha zu sich all das und mehr auf, was Dante und sie in den letzten Stunden in Mirhaven erstanden hatten um sich auf die winterlichen Monate einzustellen. Nachdem sie aus dem letzten Geschäft getreten waren, hatten sie sich getrennt um die nächsten Sachen zu kaufen, damit sie danach wieder gemeinsam in Richtung des Lagers zu reisen vermochten.
Sie tätschelte einen der Säcke und griff sodann nach Bawarihs Führseil. Sie hatte dieses seltsame Wurzelgemüse gekauft. Karotten. Kartoffeln. Jene kannte sie. Aber Schwarzwurzeln....Spargel...
Erneut schüttelte sie den Kopf und sich in ihren Umhang hüllend begann sie Bawarih zu führen. Das rythmische Klappern seiner Hufe durch die Strassen und Gassen hallend.

[center][img size=200]http://fc07.deviantart.net/fs71/f/2012/213/3/d/sugar_cubes_in_burlap_bag_by_emptypulchritude-d59fn1n.png[/img][/center]
26.11.2014 15:13:52
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#84403)
dead Rabbit
Etwas war seit ein paar Tagen anders im Lager: Vjinras Zelt fehlte. Nach Dantes Einfall den alten Anleger wieder aufzubauen hatte sie sich die Reste des Steges angesehen´, ein paar Notizen und Skizzen gefertigt, ihr Zelt zusammen mit einigen Dingen und ein paar Vorräten auf Dantes Wagen geworfen und hatte Bonnie davor gespannt und war Pfeife paffend davon gefahren. Ihr Ziel waren die Holzfäller und Sägemühlen der Insel...
08.02.2015 10:56:27
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#88353)
Grauherz
Einige Zeit lang vermochten Reisende allein zwei kleinere Zelte auf dem Platz vorfinden, wo sich Dantes mobiles Lazarett befand. Von dem großen aufragenden blauen Zelt war nichts zu sehen und auch an der Stelle wo es einst stand, wuchsen bereits wieder Blumen und Gras. Auf jede Nachfrage hin mochte die Bewohnerin eines der kleinen Zelte schief schmunzeln und verkünden das der Heiler auf seiner Reise unterwegs sei.
Schließlich aber änderte sich erneut etwas. Das Schmunzeln der braungebrannten jungen Frau wirkte fröhlicher und ihre goldenen Augen trugen ein wenig mehr Glanz. Und : das blaue Zelt war an seinen Platz zurück gekehrt.
10.02.2015 07:22:38
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#88472)
Marenzi
[quote]Eine Zeit lang war es her, seit man das große blaue Zelt des Heilers am Steg von Elboria gesehen hatte. War es einen Mond her, zwei, oder gar mehr?
Dieser Tage jedoch hatte man den Schiffsarzt zurückkehren sehen. Vollbepackt und mit dem Staub und Dreck der Straße behaftet war er nach Mirhaven gekommen; sein treues rundes Fass namens Bonnie neben ihm hertrottend und füllig wie eh und je.
Zuerst war er in den Hafen gegangen, wo man ihn kurze Zeit darauf ins Badehaus verschwinden sah.[/quote]

Nun, ein, zwei Tage später, stand auch das Zelt wieder dort, wo es hingehörte.
Auch ein Feuer brannte wieder und versorgte den ein oder anderen müden oder gar verletzten Reisenden mit Nahrung oder heilenden Tinkturen.
Auch der Steg der Elfen, der wohl in seiner Abwesenheit von den Mädchen seines Lagers weiter repariert wurde, erfuhr nun den letzten Schliff, sodass er bald wie neu aussah.

Dante freute sich, wieder da zu sein. Auch wenn er zugeben musste, dass er diese Zeit für sich allein gebraucht hat. Das Reisen hatte ihm gefehlt. Und diese Tour über die Insel war genau das Richtige, um sein Fernweh zu kurieren - vorerst.
Den Haufen Grünzeug, den er dabei aufgreifen konnte, kam nun nicht nur seinen Patienten, sondern auch Mirhavens Lazarett zu Gute.
Es war schön, bekannte Gesichter wiederzusehen. Auch wenn ihn Tabitha schier wahnsinnig zu machen schien. Seit sie zurückgekehrt waren, schien sie besonders darauf zu achten, dass er alles hatte, was er brauchte. Dante grinste kurz bei der Erinnerung. Er bemerkte ihre sorgenvollen und auch zufriedenen Blicke ganz genau. Als würde er jeden Moment wieder verschwinden.
Dennoch war nach langer Zeit auf den Straßen diese Aufmerksamkeit erst einmal wieder ungewohnt. Wenn auch nicht unwillkommen.
Aye. Es war schön, wieder da zu sein.
11.02.2015 14:54:18
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#88558)
Grauherz
Ein kleiner sanfter Ruck und die Blume löste ihren Stiel vom Rest der Wurzeln. Die einzelnen orangenen Blüten kurz auf und ab wippend, bevor sie voller Behutsamkeit in den weiten Lederbeutel verschwand. Zu allen jenen Blumen, welche sich dort bereits sammelten. Oder besser gesagt : Arnika Pflanzen.
Sich umschauend erhob Tabitha sich. Ihre Augen aufmerksam über das nahe Unterholz rund um die Lichtung wandernd, während sie weiter zu einigen anderen Arnika Pflanzen schritt. Seid einigen Stunden war sie unterwegs und es hatte doch ein wenig gedauert die Heilpflanze zu finden. Eher duch Zufall war sie gar auf diese Lichtung gestolpert.
Wieder zum Beutel herab sehend schüttelte sie den Kopf und befühlte eine der weichen Blütenköpfe. Kaum zu glauben das diese Blüte soviel Heilkraft besaß. Seid sie bei Dante lebte hatte sie jedoch schon ein paar Dinge gelernt was diese Heilkünste anging. Man konnte garnicht anders als Dinge aufschnappen wenn man mit ihm lebte.
Und diese besondere Pflanze sollte laut Dante bei Schwellungen und anderen Verletzungen helfen, da sie das Blut verdünnen würde. Was dabei half eben jene angeschwollenen Hautstellen schneller zu heilen.
Den Kopf verwundert schüttelnd trat sie zu weiteren Pflanzen hin.

[center][img size=200]http://tiernaturheilkompendium.de/wp-content/uploads/2014/02/Arnika-Kopie.png[/img][/center]
27.02.2015 08:40:47
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#89386)
-Depp-
Mit einem amuesierten Ausdruck betrachtete das Maedchen die weissblonde Halbelfe, die ein paar Schritt entfernt auf dem Boden sass, an der Schneiderwanne lehnte und damit beschaeftigt war ein weiteres Kissen mit Federn zu stopfen. Oder eher, sie sollte ein weiteres Kissen mit Federn stopfen, schliesslich gab es zwei Dutzend, die gefuellt werden mussten. Aber nach ganzen dreien, die die Halbelfe ohne grosse Unterbrechungen gemeistert hatte, war es bei ihr wohl gerade Zeit fuer eine geistige Pause, in der sie sich daran versuchte, dem halb gefuellten Kissen auf ihrem Schoss eine Wolkenform zu verpassen.

Schmunzelnd schuettelte das Maedchen den Kopf, und wendete sich wieder dem Arbeitstisch zu, auf dem sich die aufgetuermten Stoffballen haeuften und von ihr nach und nach gemessen, geschnitten, und zu Bettlaken, Bettdecken und Kissenbezuege zusammengenaeht wurden. So liess sie es sich bei dem gegenwaertigen Kissenbezug nicht nehmen, der kreativen Eingebung ihrer Gehilfin zu folgen. Die Schnittform des Kissens war schnell noch einmal angepasst, bis auf die Federoeffnung zusammengenaeht, und kurz darauf flog der Kissenbezug der Halbelfe an den Kopf. [i]"Da..vielleicht bleibste so eher bei der Sache, hu?"[/i] grinste das Maedchen in ihre Richtung, als die Traeumerin sich den Kissenbezug mit einem Protest vom Kopf zog und betrachtete. Sie stockte einen Moment, bevor sie auflachend [i]"Ich weiss garnicht was du meinst"[/i] erwiederte. Zurueck ins hier und jetzt geholt, stopfte sie dann den Kissenbezug wieder, gar ein weniger emsiger, bei dem speziellen Wolkenkissen.

So verging der Tag, mit einigen weiteren Bezuegen und Wollknaeueln, die immer mal wieder durch die Gegend flogen - sei es nun um aus Traeumen zu reissen oder aus reiner Neckerei - bis am Ende des Abends die Masse an Bettgut in Kisten gepackt und gen der Docks des Halblingsdorfes getragen wurde. Als Pit mit dem Schiff anlegte, begruessten ihn beide Maedchen guter Laune und mit Hilfe ein paar seiner Seeleute wurden die Kisten auf den Kahn verladen. [i]"Schmeisste uns am Heilerzelt wieder runna, hu..?"[/i] gab das Maedchen das Ziel an den Kaept'n weiter und sprach noch ein paar mehr Worte, um sich nach seinem Befinden und seinem naechsten Besuch im Eimer zu erkundigen. Danach gesellte sie sich zurueck zu der Halbelfe an die Reeling, die dort bereits den Sternenhimmel betrachtete und schon wieder ins Land der Traeume entflohen war.
28.02.2015 16:57:20
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#89485)
Grauherz
Reisende mochten an einem Abend schmunzelnd darüber berichten, das im Lager des Heilers Dante wohl eine kleine Feier abgehalten wurde. Zumindest sprachen sie von Speis und Trank und das unter viel Gelächter ein Armdrücken-Wettbewerb stattgefunden hatte. Manch einer behauptet gar das eine eher dünnes schlankes Mädel einen Zwerg mit Muskeln wie ein Berg besiegt hat!
Ob es stimmt, darüber schweigen die Beteiligten und schmunzeln nur.
08.03.2015 16:21:26
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#89873)
Kater
Das nächste mal wenn Dante oder ein anderer Bewohner des Heilerlagers, das blaue Zelt betrat, mag er wohl innen hübsche Girlanden mit Glöckchen, Bändern in allerlei Farben vorfinden. Hübsch säuberlich aufgehängt und geschmückt.
08.03.2015 16:51:39
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#89878)
-Depp-
An einer der Schnuere, in der Mitte von zwei kleinen Gloeckchen, war ein Zettel angebracht. Wer Bo's Scriftbild kannte, wuerde die ordentliche, schnoerkelfreie Schrift wohl klar als die Seine erkennen koennen. So stand dort geschrieben:
[quote] Mit besten und herzlichsten Gruessen,
von einem Freund der Glocken und Gloeckchen[/quote]
24.03.2015 19:03:21
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#90363)
Marenzi
Dante hatte fast eine Krise bekommen, als er sein Zelt dieser Tage betreten hatte und jene Glöckchen"pracht" vorfand.
Auch wenn er laut fluchend den Tag durch das Lager gestapft war und sogar nen anderen Seemann zum Erröten dabei gebracht hätte, ... brachte er es am Ende jenes Tages doch nicht übers Herz die Glöckchen abzunehmen.
Und so erfreute die Pracht auch heute noch die Besucher und Patienten.

Bis zum heutigen Tage zumindest, als er das Zelt schon früh morgens abbaute und auf den großen Pferdekarren lud.
Neugierigen Reisenden wurde berichtet, dass das mobile Lazarett mal wieder umzog. Am nächsten Tag auch konnte man das große blaue Zelt wieder zwischen den Baumreihen vom handelsweg aus sehen: vor den Toren der Stadt Mirhaven.
Der Heiler ließ verkünden, dass er einen Zehntag bleiben wollte, um "Geschäfte" in der Stadt zu verrichten. Auch dem Mirhavener Lazarett wollte er einen Besuch abstatten, ebenso den Patienten im Hafen.
24.03.2015 19:13:44
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#90366)
Marenzi
[spoiler][quote]
"Ahoi Bewohner von Mirhaven,

ich biete eine Ausbildungsstelle als Heiler an. Dabei ist es egal, ob Mann oder Frau.
Besondere Vorkenntnisse sind keine erforderlich, doch ein wenig Fingerspitzengefühl sollte nicht schaden...

Es wird eine Vergünstigung für den Lehrling geben, ebenso werden Kost und Unterbringung bezahlt.

Bei Interesse kommt im mobilen Lazarett vorbei. Derzeit vor Mirhaven.

Mast- und Schottbruch,

Dante Brady, Schiffsarzt"[/quote]

Dante gab ebenso ein paar Laufburschen ein paar Münzen in die Hände, auf dass sie die Nachricht im Hafen weitertrugen, wo ein Großteil der Menschen eben nicht lesen konnte.

((OOC Hinweis für mich.))[/spoiler]
02.04.2015 13:20:13
Nachricht und Post für [Dante Brady] (#90581)
Kriegerin
[b]2015-04-02 Schreiben an Dante nach seinem Heilerausbildungsanschlag in Mirhaven[/b]

*Rondrik, ein kräftiger junger Mann mit weißblonden langen Haaren überbringt Dante ein Schreiben der Lady*

[b]2014-06-24 Dantes Zelt[/b]
[IMG]http://www.bilder-upload.eu/upload/0e6f05-1427981002.jpg[/IMG]

Die Beziehung von Keara und Dante oder Dante zu Keara war schon immer eine besondere gewesen. Dieser Brief, der persönlicher nicht sein konnte, legte Zeugnis darüber ab.

[quote][center]“

Dante!

Eurer Worte aus Mirhaven dringen bis nach Valvec!

So die meinen Euch bei guten Wohlbefinden und guter Gesundheit erreichen sind es drei Namen, die ich Euch für eine Unterweisung in der Heilkunst antrage. Jond, Belyzar Valshavet und der meinige.

Kommt nach Valvec, oder laßt mich wissen, auf welcher Höhe des Handelsweges ich Eurer Zelt finde.

Erfreut Euch und die Euren bald wiederzutreffen!

Tyrannos schütze Euch!

Keara


P.S. Eisenhuf geht es gut und Ravinness hat zwei gesunde Fohlen! Eins davon ziehe ich für den Herzog auf!


[/center][/quote]

Der Brief oder die vielen stillen Momente, Momente wie diese, gänzlich persönlicher Natur:

[b]2013-12-27 Dante und Keara[/b]

[IMG]http://www.bilder-upload.eu/upload/5fd4c3-1427980916.jpg[/IMG]

[quote]Ich freue mich auf Fortsetzung, Marenzi! In Ehrerbietung, Kriegerin.[/quote]
06.04.2015 20:11:28
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#90706)
Moepsle
[i]* Seit einigen Tagen findet sich ein wenig abseits des größten "Trubels" im Lazarett ein weiteres Zelt am Rande der Lichtung. Ebenso streift seit dieser Zeit ein junges Mädchen mit rabenschwarzen Haaren aus dem fernen Osten Faeruns im Lazarett umher, scheinbar Dantes neuer Lehrling. Zumindest wenn man beobachtet wie sie ihm bei fast allen Tätigkeiten über die Schulter sieht und ihm wo Er es fordert zur Hand geht, kann man sich dieses Eindrucks nicht erwehren.


Einigen Besuchern wird dieses Gesicht bereits bekannt vorkommen, es ist tatsächlich die kleine Streunerin Jiáodai, die man bislang fast nur in der freien Wildbahn antraf und nun ihren Dienst im Lazarett versieht. Fragt man sie, wird sie auch bejahen Dantes neuer Zögling zu sein und einem jeden nach besten Wissen und Gewissen helfen, wie sie versichert.


Allerdings scheint sie bislang noch nicht mit der Behandlung der Patienten betraut worden zu sein, stets sieht man sie ihre Bücher und Schriften wälzen, Notizen oder Rezepte schreiben... Aber vor allem anderen versucht sie sich immer und immer wieder an der Zubereitung einiger seltsamer Substanzen, wer die entsprechenden Kenntnisse hat wird schnell bemerken das es sich um Vorstufen verschiedener Tränke handelt.*
[/i]
14.04.2015 09:01:16
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#90893)
Grauherz
Vereinzelt würde im Lager des mobilen Lazaretts immer mal wieder das klirrende Geräusch aufeinander prallender Klingen zu hören sein. Ein jedes Mal würden sich in der Nähe befindliche Tiere rasch ins dichte Unterholz nahe der Lichtung zurück ziehen. Doch, keinerlei zornige Worte folgten den Geräuschen.
Gar hörte man stattdessen immer mal wieder aufmunternde Rufe.
Ratschläge, wobei stets die Geräusche verklangen.
Klares Lachen von zwei Stimmen.
Und wer seiner Neugier folgte und sich näherte, würde schließlich nahe des Wassers jene zwei Personen ausmachen. Dantes aufragende Gestalt war schwerlich zu übersehen, allen voran dank seines Federhutes, welchen er fast immer zu tragen schien. Er hielt einen Säbel in der Hand und beobachtete die zweite Gestalt.
Tabitha.
Auch sie hielt eine Waffe in der Hand - bei ihr ein Rapier - und führte mit langsam fließender Bewegung eine Kampfsequenz durch. Es mochte durchaus ersichtlich sein das sie sich auskannte, nicht neu war im Umgang mit jener Waffe. Doch trotz allem ließ Dante sie mehrmals inne halten und von vorne beginnen.
So schien es als hätte Dante noch einen Lehrling - seine Assistentin Tabitha.
13.09.2015 12:09:18
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#97186)
Marenzi
Fluchend und schwitzend zerrte Dante an dem Strick.
"Nu' komm schon, Mädch'n. 's gibt Fress'n, wenn du deinen kugeligen Arsch bis zum Lazarett bewegst!" Mit zusammengebissenen Zähnen stemmte Dante nun seine Schulter gegen die schwabbelige Seite des gefleckten Pferdes.
"Himm'l, Arsch'n Zwirn!" Bonnie grunzte protestierend und stemmte alle vier Hufe nur noch tiefer ins mitgenommene Erdreich.

Nach Luft schnappend richtete er sich auf. Dante pustete sich eine verschwitzte Strähne aus dem Gesicht und stemmte eine Hand in die Hüfte.
Sein Blick glitt über Pferd samt Fuhrwerk. So würde er nicht weiterkommen.
Mit einem resignierten Seufzen lief Dante einmal um den Wagen herum und kontrollierte die Schnüre, mit denen er die kostbare Ladung festgemacht hatte.
Das leicht in Mitleidenschaft gezogene, kleine Segelboot sah etwas deplatziert auf dem Pferdekarren aus.

Es hatte lang genug gedauert. Die Verhandlungen, erst einmal das Aufspüren eines Verkäufers, das hart erarbeitete Geld und ... es würde noch viel mehr Zeit in Anspruch nehmen, diese Nussschale in Schuss zu bringen. Dante erinnerte sich, dass er Luca noch für ihren Einsatz danken musste.
Und anstatt ein wenig Gnade mit ihm zu haben stellte sich sein Fass auf vier Beinen nun auch noch quer.
Wundervoll. Einfach wundervoll.

Das voluminöse Hinterteil betrachtend fuhr Dante sich durchs offene Haar und zerrte leicht verzweifelt daran.
Er klappste Bonnie auf eine Pobacke. Doch alles was das Tier von sich gab, war ein Zucken des linken Ohres.
"Weißt du, Mädch'n... 's is wirklich nich so weit von hier bis zum Lager..."

Ein amüsiertes Kichern zu seiner Linken ließ den Muskel in Dantes Wange zucken. Doch er versuchte die Wachen am Stadttor zu ignorieren. Wie auch die diversen Passanten, die in ihren Geschäften innehielten und sich das Spektakel ansahen.

Dante stand nun wieder vor Bonnie. Das störrische Tier sah ihn herausfordernd an und hob gleichzeitig den Schweif, um sich einer irdischen Bürde zu entledigen. So schien sie ihren Standpunkt noch einmal zu verdeutlichen: Der Gaul sch...puckte auf ihn.
"Erinn'r mich nochmal dran, Mädch'n, warum'ch dich noch nich zu leck'rem Eintopf verarbeit't hab'?"

Bonnie senkte den Kopf und begann das spärliche Gras aus dem Boden zu zupfen.

Abschätzend sah Dante von ihr über die Schulter den Weg Richtung Lestrann. Unmöglich. Ohne Bonnie konnte er den Wagen nicht bis zu seinem Lager vor dem Silberwald bringen.
Ein Kompromiss also...
Überlegend trippelten seine Finger auf dem Knauf seines Degens. Dann kam ihm eine Idee.
Dante wühlte in seinen Taschen ehe er einen Keks herauszog.
Sogleich spitzte der Teufelsgaul die Ohren. Verfressenes Viech. Er fragte sich, von wem sie das wohl hatte...

"Na Mädch'n? 's das bess'r?" Einen Schritt zurückgehend wedelte er mit dem Keks und Bonnie reckte den speckigen Hals nach ihm. "Ah ah... du tust was für mich und ich fütt'r dich. So läuft der Hase."
Einen weiteren Schritt rückwärts brachte ihn außerhalb ihrer Reichweite und Bonnie setzte zwei Füße voran. Der Wagen knarzte, wie er in Bewegung geriet.
Triumph ließ sein Herz schneller schlagen und Dante ging noch ein paar Schritte zurück. Bonnies Hals wurde noch länger, ehe sie schließlich langsam, aber beständig, ihm, oder eher gesagt dem Keks, folgte.

Die beiden Torwächter sowie die Passanten sahen nun etwas ungläubig dem Schiffsarzt und dem seltsamen Gefährt nach, bis der Bug der Nussschale hinter der ersten Kurve Richtung Lestrann verschwand.
. . . Sachen gab's. . .
21.09.2015 15:37:59
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#97803)
Halvar
Das rhythmische Schlagen der Axt hallte durch den Wald, die sich mit jedem Hieb tief in den Stamm grub. Sollten Wanderer oder Waldbewohner dem Ursprung nachgehen, würden sie bald auf einer kleinen Lichtung einen stämmigen Zwerg ausmachen. Dieser scheint ein kleines Lager aufgebaut zu haben, an dessen etwas entfernten Rand er gerade seine Axt in einen Baum treibt, als dieser sich auch schon zu bewegen scheint... So rauschte zum dritten Mal an diesem Tag das Geräuch eines gefällten Baumes durch den Silberwald.

Dalburt hatte noch viel zu tun. Es war schwerer als erwartet die richtigen Bäume zu finde. Sie mussten stark und lang genug sein, jedoch nicht zu hart, sodass er die Planken später entsprechend biegen konnte. So musste er das ein und andere mal tiefer in den Wald ziehen um geeignete Examplare zu finden. Dann galt es die gefällten Bäume zurecht zu hacken, um sie schließlich ins Lager zu schleifen.

Während er sich das Seil um den Wanst band, welches er zuvor um den Stamm gebunden hatte und losstampfte, ging er alles noch einmal durch.

Die Planken würden wahrlich die meiste Arbeit machen, vor allem sie zurecht zu biegen. Die Nägel würde er in der Binge schmieden, da ihm sein Bier wieder einmal ausgegangen war, wurde es ohnehin Zeit abermals nach Telodûr zu reisen.
Dort könnte er sich ebenfalls um die Dübel kümmern. Ein paar Eisenbeschläge dürften ebenso nicht schaden. Vielleicht noch eine kleine Halterung für eine kleine Baliste.
Pah! ... Das würde Dante wohl nicht wollen. Andererseits macht sich so eine Harpune sicher gut zum fischen...

So verweilte der Zwerg in dem Silberwald, bis er genügend Stämme beisammen hatte und diese schließlich nach und nach ins Lazarett schleifte.
28.09.2015 10:25:32
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#98263)
Grauherz
Während Dalburt fleißig damit beschäftigt war das Holz für das Boot zusammen zu bekommen und zu verarbeiten, mochten Besucher erstaunt auf einen Zettel sehen können, welcher am blauen Zelt hing.

[quote][i]"Mobiles Lazarett geschlossen wegen Krankheit des Heilers."[/i]
[/quote]


Wenn sie Tabitha begegneten, mochten sie beobachten können wie sie fleißig damit beschäftigt war Tee, weiche Tücher und Schüsseln mit kühlendem Wasser in das Zelt zu tragen. Kräftige Suppen zu bereiten, für welche sie Hühner aus der Stadt bringen ließ. Die meiste Zeit wirkte sie einen Hauch amüsiert, jedoch mochte man durchaus einen Hauch Sorge in der Tiefe ihres Blickes erkennen.

[i]"Dante hat sich eine Erkältung geholt. Das schlimmste ist das Fieber dabei. Aber ich krieg ich schon wieder auf die Beine. Er braucht halt Ruhe, viel zu trinken und Wärme. Und seine eigene Medizin. Dann merkt er mal wie scheußlich die schmeckt."[/i]
28.09.2015 13:51:47
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#98275)
Halvar
Die Eichenholz planken hatten sich inzwischen in Dantes Lager gestappelt und auch der Lärm vom Sägen und Hämmern war verschwunden.
Als Dalburt mitbekam dass Dante erkrankt war, statte er ihm ein Besuch ab und betrachtete ihn mit grimmiger Miene. "Verreck mir nicht, Junge. Du hast mich noch nicht bezahlt. Solang bleibts du gefälligst auf dieser Ebene."
So fragte er Tabitha noch, ob es etwas gab, wobei er ihr helfen konnte. Ansonsten würde der Zwerg sich verabschieden und sich nach Telodûr aufmachen, um für Dante Nägel und Eisenbeschläge zu besorgen.
29.09.2015 13:01:17
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#98299)
Halvar
Kurz nachdem der Zwerg die Nägel und Eisenbeschläge ins Lager brachte, welche er aus dem Eisen der Binge geschmiedet hatte, konnte man ihn dabei beobachten wie er begann das "Zweitlager" in Dantes Lazarett abzureißen. Nach und nach riss er seine provisrorische Palisade ein, seltsamerweise in voller Rüstung. Unweit von ihm, auf einen Haufen Übereste seiner Konstruktionen, lag eine durchnässte Hose mit einen eingerissenen Loch im Hosenboden. Mit stoischer Miene sammelte der Stumpen sein Hab und Gut zusammen.
29.09.2015 13:16:00
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#98302)
Hawkkoeln88
Neben der Palisade steht ein Fass was der Zwerg dort nicht stehen gelassen hatte.
Erstklassige Holzarbeit mit hölzernen Emblem der Brauerei Kardrukar. Über dem Stopfen zum anschlagen ist ein Wachssiegel andem auch ein Zettel hängt.
[quote]Schreibt das nächste mal wo ihr seit meine Männer sind Dwur und keine Olven die euch in jedem Wald finden.
gez Beledal Hammerschlag, Brauerei Kardrukar[/quote]
04.10.2015 20:12:57
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#98607)
Marenzi
Man hörte eifriges Hämmern dieser Tage vom mobilen Lazarett.
Wenn Dante keine Sprechstunde hatte, hockte er auf dem kleinen Segler, der noch immer aufgebockt auf dem Pferdekarren vor sich hinwippte.
Die Bretter und Nägel Dalburts nutzend, reparierte er kaputte Planken, schleifte beschädigte Stellen ab oder ersetzte sie.
Dabei summte er gewöhnlich zufrieden und munter vor sich hin. Diese Arbeit schien eine Art Therapie für den Seemann und er ging geradezu darin auf.

Hinter dem großen Zelt hörte man zuweilen seltsame Geräusche. Blubbern und Tuckern, einer recht großen Maschinerie, die ab und an Dampfschwaden in den Himmel entließ.
11.10.2015 11:55:19
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#99125)
Grauherz
Mit einem dumpfen Laut wurde der letzte Sack auf den kleinen Karren geladen, der vor der schlacksigen Gestalt von Bawarih befestigt war. Das braune Pferd schnaubte nur und vertrieb träg weiter Fliegen mit seinem hin und her wischenden Schwanz.
Tabitha schnaubte selber bei jenem Anblick. "Du verbringst zuviel Zeit mit Bonnie, mein Bester."
Danach wand sie sich an den Bauern und reichte ihm einen kleinen Beutel mit Münzen, welche traurig zu klimpern schienen, das sie den Besitzer wechseln mußten.
"Habt Dank für die Maische. Wenn alles klappt werden wir uns bestimmt nochmal bei euch melden. Für jetzt reichen die Säcke aber erstmal, denke ich."
Sie warf einen Blick auf die 5 Säcke mit jenem seltsamen Getreidezeugs, welches Dante für die Herstellung jenes Getränkes brauchte, das sowohl sein auch als ihr Lieblingsgetränk war.
Whisky.
"Ohne E," schmunzelte sie. Noch einmal prüfte sie ob die Säcke richtig lagen. Es würde für ihren Rücken nichts Gutes verheißen, sollten die schweren Säcke plötzlch mitten auf dem Weg entscheiden vom Karren herab zu fallen.
Zufrieden das alles fest saß trat sie zu Bawarihs Kopf vor und nahm die Leine auf.
"Dann komm. Wir werden Dante mal mit dieser Eroberung überraschen. Und dann können wir hoffentlich bald den ersten selbst gemachten Whisky verkosten."
29.10.2015 10:56:27
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#100047)
Grauherz
[quote]Ausgrabungen am Zeltplatz

Meister Brady sollte sich schon ziemlich wundern wen er aus der Stadt zurückkehren würde um seine Habseligkeiten den Schlammmassen zu entreißen. Würde er den Platz auf dem vormals sein Zelt stand aufsuchen. so würde er Diesen fast vollständig geräumt vor finden.
Fast seine gesamten Sachen liegen fein säuberlich sortiert und von dem größten Schmutz befreit nahe des Ufers des kleines Sees. Wenn er sich den Platz genauer betrachten würde, würde dort vier verschiedene Fußspuren erkennen können, eine riesige wie von einem Golem oder Konstrukt und drei weitere die man unschwer als die von Menschen erkennen konnte.
Tatsächlich haben Selenne, Roan und Loore, verwandelt in ein riesiges metallenes Konstrukt, viele Stunden in der Nacht damit zugebracht Meister Bradys Sachen zu bergen. Jedoch hinterließen sie ihm keinerlei Nachricht sondern verschwanden einfach wieder als ihre Arbeit erledigt war.. [/quote]


Mißtrauisch betrachtete Tabitha die Spuren im Schlamm, welche zwischen dem ehemaligen Standort des großen Heilerzeltes und den ordentlich aufgereihten Sachen hin und her führten. Die kleineren Fußspuren erkannte selbst sie als von Menschen oder Elfen. Aber zu was konnten diese riesigen Stampfer gehören?
Sie hob ihre Augen und sah kurz zu Dante hinüber, welcher die Sachen nach weiteren Schäden musterte. Ausatmend wandte sie den Blick danach in Richtung des Silberwaldes, welcher sich als grüne Silhouette bis zum Horizont zog.
Ob eines der Wesen aus dem Wald gekommen war und diese Menschen später?
War jenes Wesen eine Gefahr?
Sie war keine Fährtenleserin. Und so vermochte sie nur zu vermuten ob die Spuren zur selben Zeit entstanden oder zu unterschiedlichen Begebenheiten. Das einzige was selbst für ihre Augen zu erkennen war war das dieses Wesen sehr viel größer und vor allem auch sehr viel schwerer war als ein normaler Sterblicher.

"Wer weiß was sich da im Wald noch so alles rumtreibt. Vielleicht ist es wirklich besser wenn wir nun ein Winterlager suchen, sobald wir alles repariert haben," hob sie ihre Stimme in Dantes Richtung.

Die Haltung seiner Schultern wirkte grimmig, konzentriert, aber seine Handbewegung zeigte ihr das er sie gehört hatte, als er sich Segelboot zuwandte, welches ebenso geborgen worden war. Von jenen Besitzern der normalen Fußspuren, vermutete Tabitha. Und wer jene nun wieder waren, das konnten ihr die Fußspuren ebenso nicht verraten. Zumindest hatten sie auch keine Nachricht hinterlassen.
Mit einem erneuten tiefen Durchatmen eilte sie zu Dante hinüber. Nun war nicht die Zeit für solche Überlegungen. Sie würde es für später zurück legen. Erst einmal würde sie sich um das was gerettet wurde kümmern.
16.05.2016 09:41:59
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#108273)
Grauherz
Nach einiger Zeit, in welcher das Zelt repariert wurde und Münzen durch die Arbeit innerhalb der Arena verdient wurden, sah man in den letzten Tagen Dante und Tabitha vemehrt auf dem Marktplatz. Einzeln oder gemeinsam begannen sie Proviant zu kaufen. Säcke mit haltbaren Lebensmitteln und Hafer wurde vom Markt zurück in das Haus gebracht, welches sie für kurze Zeit bewohnt hatten.
Und wer nachfragte würde erfahren : es würde bald wieder auf die Strasse gehen mit dem mobilen Lazarett.
21.05.2016 13:56:09
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#108437)
Halvar
Kurz vor dem Aufbruch der Beiden, polterte ein Karren, [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=21&id=94941&limit=6&limitstart=6&Itemid=128#108436]beladen mit zwei Regalen[/url], welcher von einem bärtigen Golem gezogen wurde, zu ihrem ehemaligen Winterquartier.
Dort angekommen, ließ Dalburt den Golem den Wagen entladen. Er klopfte einige Male dröhnend gegen die Eingangstür, als er sicher war dass jemand kam zum öffnen, stampfte er wieder davon, die Regale vor der Tür zurücklassend.
27.05.2016 13:03:03
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#108638)
Sinnia123
Ein grummeliger stämmiger Zwerg schien sich in Mirhaven umzusehen, dabei erkundigte er sich nach dem langen Hurmarzt Dante Brandy. Würde er fündig werden?
27.05.2016 19:12:37
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#108651)
Grauherz
Dem Zwerg würde mitgeteilt werden, das der Heiler Dante Brady mitsamt Frau, Pferd und allen Hab und Gut wieder auf die Strasse hinaus gezogen ist. Scheinbar ist das Mobile Lazarett nun wieder auf den Wegen unterwegs um den Reisenden mit Heilung und Tränken auszuhelfen.

So der Zwerg ihn also suchte müßte er sich außerhalb der Städte umschauen.
28.07.2016 00:19:44
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#110328)
Grauherz
Und so mochten Beobachter und Reisende bemerken das nach den seltsamen Vorfall des Feuerelementars und dessern Botschaft, das mobile Lazarett mit Mann und Maus umgezogen war. Nun vermochte man das große Zelt des Heilers wieder in Lestrann in Nähe der Höfe vorfinden.
13.10.2016 13:27:19
Aw: [Dante Brady] Ein Häuschen im Grünen (#112127)
Grauherz
Nachdem Dante und Tabitha die Priesterin Johanna tatkräftigt bei den Bauernhöfen im Lestrann Kreuzweg beistanden, mag man einige Zeit später erkennen, dass das blaue Zelt abgebaut wurde. Es wurde wieder Zeit weiter zu ziehen, wenn auch Worte gewechselt wurden zwischen Priesterin und den Bradys, das sie sich oft besuchen würden.

Und so begann der Wagen, gezogen von dem fassartigen Pferd Bonnie, begleitet vom schlankeren hochbeinigen Lastpferd Bawarih, seinen Weg über den Handelsweg fort von Mirhaven um ihren nächsten Lagerplatz aufzusuchen : dem Schiffssteg nahe Elborias.