21.03.2014 15:47:08 | Im Sumpf.... (#75823) |
Azra0815 | Und so trat man den Hügel vor dem Sumpf hoch.... wackere Recken die Auszogen und versuchten die Untotenproblematik zu ergrunden. Thal'ia die die Leitung hatte versammelte ihre Begleiter um sich welche sich aus Cosima, den Priestern Gero und Torgga sowie dem Zwerg Ogrim und dem Wächter Caeleb bestanden. Nach kurzer Besprechung war man sich einig in den Sumpf zu ziehen und so wurden Seile, Tränke und andere Ausrüstung aufgeteilt und verstaut. Man musste nicht weit gehen und bald wurde man sich des Sumpfes gewahr ... und bereits den ersten Leichen die am Wegesrand lagen. Doch man traf auch auf neue Gefährten wie den Historiker Titus der wohl erst alleine in den Sumpf wollte doch ob der Leichen sich rasch der Gruppe anschloss. Düsteres Licht und schwere Luft begeleiteten die Reckenin den Sumpf...doch sie waren nicht alleine und ab und an mochte man Geräusche hören...hier ein platschen und dort ein blubbern. Man hielt es für den Sumpf selbst der diese Gräusche machte doch schien es schwerer und schwerer Magie zu wirken und Götter um Beistand zu bitten. Und auch hier traf man seltsamerweise auf eine gerüstete Gestalt die sich im Sumpf zu schaffen machte.. ein Mann namens Ramas. Erst ein Schrei..eines Kindes riss die Gruppe herum und man versuchte die Gestalt zu retten. Doch dies war eine Falle... gestellt von Untoten..gestellt von leblosen Wesen ohne Sinn und Verstand. Und so möchte man vermuten dass etwas anderes dahinter stecken könnte. Mit Kraft und vereintem Willen konnten die Retter die nun zu Opfern wurden wieder aus dem Sumpf gezoen werden...zurück auf den scheinbar sicheren Weg. Doch sie hatten etwas geweckt...leblose Augen sie nun musternd aus Köpfen die aus dem Sumpf auftauchten. Und wieder tiefer in den Sumpf hinein führte die Flucht nach vorne... hinein in die Horden der Untoten. Und so geschah was geschehen musste... die Augen im Sumpf wurden mehr und mehr und schlussendlich griffen sie an. Mit Mühe und Not konnte man sich erwehren und dutzend erschlagen...doch es schien kein Ende zu geben... Welle auf Welle trat aus dem Sumpf...doch nur das Vorspiel denn ein wahrer Riese eines Untoten betrat ebenso das Ufer. Augen wie glühende Kohle... ein bleckendes lächeln in einem lippenlosen Mund und ein Schwert wie ein Pflug so lange. Dieser Gefahr ausgesetzt begann der heillose Rückzug... wenig geordnet und überstürzt. Manche versuchten den Rückzug zu decken, andere Helden zu spielen doch schlussendlich war der Rand des Sumpfes erreicht und ein erstes aufatmen begann...vergebens denn die Toten jagten nun die Lebenden und erst eine eilig aufgetauchte Abteilung der tapferen Beschützer Hohenbrunns konnten helfen die Gefahr zu bannen. Eilig wurden Wunden versorgt, Verletzte behandelt und schliesslich gingen die Recken ihrer Wege...doch ein jeder wusste dass dies nicht das Ende war....vielleicht gar erst der Anfang |
21.03.2014 16:48:45 | Aw: Im Sumpf.... (#75828) |
Isilyen | So manche Gedanken wurden gefasst, denn wie ein Leichnam hatte dieser Riese von einem Untoten nicht ausgesehen. So wurde man sich den Schattenprinzen nicht vorstellen. Die meisten Leichname mochte eher Magiewirker jeder Art sein und auch entsprechend in alten abgerissenen Roben gekleidet. Er war gerüstet wie ein Todesritter, zwei oder gar drei mal so groß wie ein Mensch. Dazu waren dort die Flammen, die ihm umgeben, wenn er sich auf die Gruppe zu bewegte. Doch hörte man auch wiederum Stimmen, die sagten, er hätte einer der Generäle oder Heerführer des Schattenprinzen gewesen sein. Erzählungen berichteten gar, er hätte eine Braut gehabt, die sein Heer von Untoten anführte damals....damals...und doch war heute einiges anders. Es warfen sich viele Fragen auf, die man vielleicht noch gemeinsam beantworten mochte...anderes sollte villeicht später beanwortet werden... wiederum anderes vieleicht gar niemals. Wie so manches Mal erlebte und emfand jeder die Dinge anders, ohne ein Richtig, ohne ein Falsch. Nachdem die Schwerverletzten in Sicherheit gebracht und versorgt wurden, beschloss man später nach dem Rechten zu sehen und lies sie ruhen. Die weniger schwer Verletzten, die noch gehen konnten, gingen weiter, um sich auszukurieren. Sie suchten die Ruhe, um ihre Wunden zu lecken und sich zu erholen die kommenden Tage. Doch auch wenn ein Sieg von höherer Gewalt scheinbar nicht gewollt war, blieb doch die eine Zuversicht: Man würde sich irgendwo an Zeit und Ort schon wiedersehen. |
22.03.2014 10:05:16 | Aw: Im Sumpf.... (#75842) |
ameaeth | Nach den Vorfällen in Hohenbrunn war eines klarer denn je, die Präsenz der Untoten breitet sich zunehmend aus und die Zeit würde hier wohl nicht von allein alles wieder zurecht biegen. Nein, eine Lösung um dieser Plage Herr zu werden musste her und das möglichst rasch. Doch wie sollte das geschehen, wenn noch nicht einmal die Ursache klar war. Einige Theorien gab es und spärlich gesäte Hinweise in alten, verstaubten Folianten, die beizeiten diese Theorien zu untermauern schienen, und dann wieder in eine völlig andere Richtung deuteten. Im Grunde wusste man nichts, außer das Gefahr bestand. Von seinem ursprünglichen Anliegen, die Geschichte Amdirs zu erforschen, abgekommen, war die vormalige Nebenaufgabe, nach den Ursachen der Untoten und Verbindungen zum Schattenprinzen aufzudecken, in den Mittelpunkt von Titus Interesse gerückt und nahm mittlerweile beinahe seine komplette Zeit ein. Jedoch der Mangel an Funden und neuen Hinweisen war äußerst frustrierend und darum begann die vormals noch recht leise Stimme des Abenteurers, Archäologen und Rätsellösers in ihm nun bereits mehr als deutlich ihre Ideen kundzutun. Diese Ideen waren keineswegs unlogisch, wie auch, nach der Ursache dieser Geschehnisse an dem Ort zu suchen, wo die meisten Sichtungen Untoter dokumentiert waren, war sehr einleuchtend. Nur barg der Sumpf nicht nur das Versprechen neue Hinweise zu erlangen, sondern auch nicht zu unterschätzende Gefahren. Deshalb hatte Titus diese innere, nagende Stimme zunächst mit Erfolg ignoriert. Nun jedoch war das nicht mehr möglich, vor allem nachdem die Hoffnung sich nicht erfüllt hatte, in einem bis dahin von ihm übersehenen Abschnitt des Akademiearchives etwas Brauchbares zu finden. Den Rucksack mit allen Gerätschaften, Tinkturen und Utensilien für alle Eventualitäten gepackt, marschierte er los in Richtung Sumpf. Noch bevor er diesen jedoch betreten konnte, traf er auf eine Gruppe, deren Mitglieder ihm zum größten Teil bekannt waren. Ein Lächeln huschte über seine Züge, als er sie erkannte und sah, dass er wohl nicht der einzige war, der nun endlich mal etwas Greifbares über die Situation in den Händen halten wollte und des theoretisieren ausnahmsweise einmal überdrüssig war. Jedoch fegte der Anblick aus Leichen und Blut der sich als nächstes offenbarte das Lächeln schnell aus seinen Zügen und der Erkenntnis, dass er kurz davor gewesen war, sich in große Gefahr zu begeben, folgte eine gewisse innere Dankbarkeit diese Begehung nun nicht mehr alleine machen zu müssen und fähige Kämpfer an der Seite zu haben. Er schloss sich der Gruppe an und gemeinsam ging es in die tieferen Bereiche des Sumpfes. Und diese Entscheidung hatte ihm im Nachhinein vermutlich sein Leben gerettet, denn auf diese riesige Masse untoter Horden, um nicht zu sagen Legionen, scheinbar angeführt von einem riesigen, brennenden Skelettkrieger, war wohl niemand vorbereitet gewesen. Und so gelang die Flucht aus dem Sumpf letzten Endes glücklicherweise, trotz vieler zum Teil schwerer Verwundungen. Eine schreckliche Erkenntnis hatte diese Expedition gebracht. Die bisherigen Vorfälle waren Kleinigkeiten gewesen. Das wirkliche Grauen wartete nur darauf, aus dem Sumpf hervorzubrechen und zumindest nach Titus Meinung waren alle Völker Amdirs gefragt, das möglichst zu verhindern. |