Zurück zu "Irgendwo auf Amdir... [RP-Forum]"

20.09.2013 12:15:58
Der Madenfluch (#72750)
Skyrider
Eigentlich hatte Noemie nur mal eben eine Pause machen wollen, denn das Holz für ihre Arbeit zu besorgen hatte Vorrang. Doch als sie die Gerüchte auf dem Marktplatz von Hohenbrunn hörte, weckte das doch ihren Beschützerinstinkt und sie die Straße zurück den Handelsweg entlang.

Erst sah sie Thal'ia, dann hörte sie ein Rascheln und nach kurzem leisen Gespräch mit Thal'ia, wendeten sich beide dem Rascheln im Getreidefeld zu. Erst hatte Noemie die anderen Gestalten hinter sich nicht bemerkt, aber als sie sich auf das Rascheln zu bewegten, kamen auch die Gestalten heran und Noemie erkannte zwei Frauen und schließlich auf der andern Seite einen Mann. Aus dem Feld kam ein normaler Eber und als er sich der Gefahr bewusst wurde, drehte er ab und lief dem Mann mit dem Speer direkt in die Arme und dieser tötet den Eber schließlich.

Thal'ia und Noemie schließlich folgen den Spuren die Richtung Elboria führen und dann Richtung Sumpf. Noemie hielt inne und direkt neben ihr stoppte auch Thal'ia, denn was da auf dem Weg zum Sumpf stand war ein riesiger, nein, gewaltiger Eber. Noemie ging direkt in defensive Kampfhaltung, doch Thal'ia machte das einzig richtige, sie ging den Hang hinauf und dem Untier aus dem Weg.

Der Mann und die beiden Frauen, die hinter ihnen herkommen waren, standen aber aus irgendeinem Grund hatte es der gewaltige Eber auf diese drei abgesehen. Das Untier griff die drei immer wieder an und Thal'ia schoss von oben Pfeile ab, während Noemie sich vor sie stellte und sie mit ihrem Schild schützt.

Die dreier Gruppe, rief ihre Götter an und obwohl sich alle Aufmerksamkeit von Noemie auf den gewaltigen Eber richtete, der nach Sumpfgas und Krankheit stank, hörte sie doch das es dunkle Götter waren.
Sie griffen den Eber immer wieder da, mit Feuer und sonstigem Zauberkram. Noemie hasste diese Zauberei, doch dieser Eber schien irrsinnig zu sein, wohl auf Grund seines Zustands. Noemie wartet auf eine Gelegenheit ihn zu erschlagen oder sonst wie zu töten, so schnell wie möglich, ohne viele Qualen.
Doch die Zauberrei schien den Eber noch wilder zu machen, was Noemie wirklich Leid tat, doch ihn einfach anzugreifen, wo ja sein Kopf fast ihre Größe hatte, wäre glatter Selbstmord gewesen. Doch als er an ihnen allen plötzlich vorbei stürmte und auf etwas anderes zu, sprang Noemie hinter her.

Noemies Erkenntnis, dass das Tier nur krank sei und doch vielleicht einer der anderen Gruppe einen Zauber hätte der dem Tier helfe könnte, stieß auf taube Ohren, doch es war einen Versuch wert gewesen.

Da offenbarte sich, was gerade passierte. Der Eber hatte Dante und Teraluna als neue Opfer ausgesucht und war auf sie zu gestürmt und über Dante hinweg.
Als Noemie ihn erkannte, rief sie ihm zu das der Eber krank sei und falls er etwas gegen Krankheit bei sich hätte er es gerne am Eber testen dürfe.

Doch in der Zwischenzeit war der Mann, der dreier Gruppe, seitlich an den Eber heran gestürmt und hatte seinen Sperr tief in den Eber hinein getrieben. Es spitzte eine grünliches Substanz hervor und dann auch Blut. Das Tier drehte sich noch einmal, versuchte seinen Angreifer zu attackieren, aber die Verletzung war zu schlimm. Und es spuckte seinen grünen ekligen Schleim auf die vor ihm stehenden. Noemie, die versuchte das gewaltige Vieh vom Angriff abzubringen. Dante und noch einige andere wurden von diesem grünlichen Schleim getroffen. Noemie musste sich zusammen nehmen um nicht sich an Ort und Stelle zu übergeben, aber da stieß das Untier mit dem Kopf auch schon vor und sie hielt mit ihrem Schild dagegen. Das inzwischen geschwächte Tier verlor sein Gleichgewicht und brach schließlich zusammen. Doch Noemie wusste es war noch nicht vorbei und doch wollte sie dem Tier ein schnelles Ende bereiten und so klettert sie auf den Leib des Tieres und trieb ihr Schwert bis zum Heft in das Fleisch der Kreatur.

Sie zog die Waffe wieder heraus und sprang herab. Denn die Mehrheit der Anwesenden war sie einig, dass der Kadaver lieber so schnell wie nur möglich verbrannt werden sollte und Noemie war der gleichen Meinung.

Teraluna die nach Dante versuchte dem Tier zu helfen, war außer sich vor Wut und Zorn, sie fand es ungerecht, dass keiner versucht hatte dem Tier zu helfen. Was nicht ganz der Wahrheit entsprach. Doch für Noemie stand die Sicherheit der Anwesenden immer an erster Stelle.

Noch während sie darüber sprachen, wie der Kadaver zu beseitigen sei, begann es sich unter der Haut des Ebers zu bewegen und schließlich brauch der Körper auf und tausenden von Maden krabbelten im inneren des Tieres herum. Erneut versuchte Noemie gegen den Würgereiz anzukämpfen und war begeistert als die dreier Gruppe sich daran machte den Eber magisch zu verbrennen. Endlich mal ein sinnvoller Einsatz, war Noemies Gedanke.

So wurde der Kadaver schließlich verbrannt, die magischen Flammen ließen nur das Gerippe zurück.

Doch dann fing Dante auf einmal an sich hektisch an der Hand zu kratzen und mit dem Mut einer tapferen Schneiderin, schnitt sie ihm die Haut auf und fischte eine der Maden heraus, welche mit einem Heilermesser getötet am Boden landete.

Noemie hatte nur einen Wunsch - ein Bad und saubere Kleider, weshalb sie sich auf den Weg zum Bach machte um erst einmal den groben Dreck los zu werden und danach setze sie ihren Weg zur Burg fort.