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18.09.2013 11:28:36
Ausbildung des Kobold-Sklaven (#72677)
solitude
Ein eigener Sklave den sie für ihre Belange einsetzen kann wie sie will, war schon länger ein Wunsch von Iym'shalee.
Zwar besaß das Haus Zauafin einige Sklaven, doch waren diese der Besitz der Ilharess. Und auch wenn sie sich zur Zeit auf Reisen befinden und Iym'shalee die Führung bis dahin übertragen bekam, würde sie es nicht wagen, einen der Sklaven zu sehr für eigene Ziele zu beanspruchen. Sie hatten ihre Aufgaben bei den Arbeiten am Tempel und sobald die Ilharess wieder da ist, würde sie auch sämtliche Sklaven wieder für sich beanspruchen.

Dieser Kobold war ideal. Sie würde ihn ausbilden und ihm ein Brandzeichen und Halsband verpassen, wodurch er eindeutig als ihr persönlicher Sklave zu erkennen ist.
Doch vorher wird sie ihn noch brechen müssen, falls er noch einen eigenen Willen besitzt.

Das gute an Kobolden ist, dass sie recht schwach im Geiste sind. So ergaben sie sich auch sofort im Kampf und warfen die Waffen bei Seite. Sie schenkte ihm sein Leben und als Gegenleistung wird er ihr nun für den Rest seines unbedeutenden Lebens dienen müssen.
Der Nachteil ist, dass sie nicht kräftig sind, aber das ist unwichtig für sie. Sie benötigt keinen Arbeiter. Es reicht, wenn er ihr das leichte Gepäck abnimmt, was sie bei Ausflügen mit sich herumträgt oder als Bote für Nachrichten geschickt werden kann. Kobolde sind klein, flink und eher unauffällig. Ideal für sie.

Als die Verräter besiegt waren und der Kampf vorbei war, legte sie ihm ein Seil um den Hals, zog es fest und nahm ihn mit hinab in die Enklave. Dabei gab sie ihm schon strenge Befehle und gewöhnte ihn daran, von nun an wie ein Köter geführt zu werden. Und er hatte zu gehorchen, ansonsten wurde er geprügelt.
Unten angekommen, gab sie ihm etwas zu essen und zu trinken und ließ ihn sich etwas ausruhen.
In der Zwischenzeit suchte sie schonmal die Duergarschmiede auf, um ein entsprechendes Halsband und Brandzeichen in Auftrag zu geben, womit der Kobold gezeichnet werden sollte...
09.10.2013 12:32:21
Aw: Ausbildung des Kobold-Sklaven (#73182)
ArGon
Iym'shalee musste bei dem Kobold bald feststellen, dass er für seine Art wesentlich dümmer und einfältiger war als manch andere. Er verstand, abgesehen von seiner eigenen Volkssprache, nur wenige Worte der Oberflächenhandelssprache und noch weniger konnte er selbst aussprechen, so dass sie sich eher mit Händen und Füßen mit ihm verständigen musste. Höchstwahrscheinlich würde es viel Zeit brauchen, um aus ihm einen halbwegs nützlichen Diener zu machen.
11.10.2013 13:12:59
Aw: Ausbildung des Kobold-Sklaven (#73219)
solitude
Dies sorgte dafür, dass sie schon einige male kurz davor war, den Kobold einfach den Echsen zum Fraß vorzuwerfen. Da ihr einerseits die Geduld fehlte, es andererseits aber auch wenig Sinn machte, so viel Aufwand in eine so unwichtige und bisher vollkommen ungeformte Kreatur zu stecken, setzte sie ihn erstmal nur für einfachste Botengänge innerhalb von Che'el Bara ein oder ließ ihn bei einfachen Arbeiten mithelfen, zusammen mit den anderen Sklaven des Hauses Zauafin.
Vielleicht würde er mit der Zeit die Sprache besser verstehen - oder er stirbt eben. Wenn er zumindest etwas Potenzial hätte, würde es Sinn machen, ihn zu einem guten Sklaven zu formen. Aber was er bisher gezeigt hatte, tendierte leider mehr in die Richtung Echsenfutter.

Ein Halsband und ein Brandzeichen, mit dem man ihn identifizieren und ihr zuordnen konnte, ließ sie dennoch anfertigen und legte es ihm um. Sie schulte ihn noch in so weit, so dass er die einfachen Botengänge oder Arbeiten ausführen kann und würde erstmal abwarten, ob es sich vielleicht doch noch lohnt, ihn zu einem richtigen Diener auszubilden beziehungsweise ob er überhaupt einen Großzyklus lang überlebt.