04.04.2013 18:06:18 | Lotus (#69288) |
hannibhaal | *Platzhalter für eventuelle Beschreibung des Lotus, nach Absprache mit SL, Allgemeines und Geschäftliches, Dienstleistungen und dergleichen* Bordellchefin: Darla Stellvertretender Bordellchef: Sid Seymoore Türsteher: Lennox Tom Freischaffende Künstler: Lia Lady Devotess Stammhuren: Wendy, Candy, Sandy, Mandy wechselnde Liebesdienerinnen: 4 |
04.04.2013 18:07:50 | Aw: Lotus (#69289) |
hannibhaal | Die Tage nach der feierlichen Neueröffnung verliefen für Sid zufriedenstellend. Beinahe so zufriedenstellend wie der Abend selbst. In Gedanken versunken ließ er seine Eröffnungsrede vor seinem geistigen Auge Revue passieren. [i]„Werte Gäste, Kunden, Schaulustige, Bürger Mirhavens, Valvecs, Elborias, Hohenbrunns oder der Zwergenbinge … es freut mich, euch heute, zu diesem Tage, an jenem Orte, begrüßen zu dürfen. Der Lotus war seit jeher ein zentraler Punkt des gesellschaftlichen Lebens in Mirhaven. Seine Blüten strahlen hell und duften weit über die Grenzen der Stadt hinaus. Wenngleich ihn zuweilen ein Hauch des Verruchten umgibt, so erfreut sich dennoch eine Vielzahl an Bürgern und Gästen an der Qualität, Diskretion und Freundlichkeit des Hauses. Der Lotus steht im Gegensatz zu anderen Häusern für die Qualität und Vielfalt seiner Dienstleistungen, wie es kein anderes Haus es tut. Er ist ein unbestrittenes Zentrum der Kultur und Gesellschaft in Mirhaven und seine Wurzeln greifen tief den Boden der Stadt, insbesondere dem Nordviertel und dem Hafen Mirhavens. Abseits des beständigen auf und ab eines Geschäftshauses möge dieser Tag einen Punkt bilden, an dem es für den Lotus beständig aufwärts gehen mag. Ich persönlich habe zu dieser Nacht geladen, weil ich mich ob dieser Ziele in den Dienst des Lotus stellen werde. Mein Name, mein Ruf, meine handwerklichen Fähigkeiten, werde ich ab diesem Tage in den Dienst des Lotus stellen, auf das es unserem beidem Wohl dienen möge. Ebenso will ich ihn ab jetzt mein Heim nennen.“[/i] Der Abend war im Allgemeinen friedlich und vor allem nach Plan verlaufen. Neugierigen, als auch Stammkunden war das neue und erweiterte Angebot des Lotus in professioneller Art und Weise angeboten worden. Ebenso konnten alle Interessierten einen Blick auf die renovierten und neu gestalteten Räume werfen und sich selbst von der Qualität der selbigen überzeugen. Mit einem Lächeln auf den Lippen musterte er die beiden neuen Türsteher, welche in Zukunft für die Sicherheit des Lotus sorgen würden und sich nun zum Beginn ihrer Schicht einen kleinen Humpen Leichtbier gönnten. Seine beringte Zunge glitt kurz ein wenig hervor als er, zwischen Belustigung und Erregung wechselnd noch die kleine halbnackte Hin musterte, welche leicht schäkernd zwischen den beiden Türstehern hin und her huschte. Zufrieden tunkte er die Schreibfeder in das Tintenfass und fügte seltsame Zeichen in ein kleines Büchlein, welches er mit der Übernahme seines Postens zu führen begonnen hatte. [spoiler]In einer codierten Schrift wird Sid beginnen Aufzeichnungen über die Kundschaft zu machen. Zuweilen würde versuchen mit Hilfe der Fähigkeiten seiner Hausdamen oder ein paar redseliger Augen auf den Straßen, Name, Beruf, Herkunft sowie Zeit und Art der in Anspruch genommenen Dienstleistung in Erfahrung zu bringen. [/spoiler] |
05.04.2013 10:30:50 | Aw: Lotus (#69318) |
Corres.CT | Und schon am Tag nach dem Tag der offenen Bordelltur zog es zwei Menschen wieder in das Etablissement. Für eine Stunde beschäftigten sich Maloanys und Yien im Spielzimmer des Lotus. Was den Damen des Hauses vielleicht merkwürdig vorkam war das beide das Haus genauso entspannt verlassen haben, wie sie es betreten hatten. Nur Malaonÿs war um einen viertel Millimeter gewachsen. |
07.04.2013 08:10:20 | Aw: Lotus (#69360) |
Zeitgeist | Toms Stimmung war hervorragend, nun arbeitet er als Türsteher im Lotus. Er fand sogar gefallen daran Personen hinauszuschmeißen die nicht so aussahen als könnten sie sich das Leisten. Man sollte wohl merken das er sein Auge auf eine der Stammhuren geworfen hatte. Dame Candy hatte er sich ausgesucht sie sollte es werden. So versuchte er immer mal wieder mit der Dame zu sprechen und um sie zu Werben. Das Ziel war als einfacher Türsteher dazustehen der auch mal seinen Spaß hat. Daher verschwand Tom einmal pro Woche mit einer Dame des Hauses und dabei war es auffällig das Candy mal häufiger verschwand mit dem Herren. Wenn Tom mal nicht im Lotus war machte er Nachts etwas Stimmung für den Lotus in Mirhaven. Sowas wie "Da ist es so billig das kannst sogar du dir Leisten" nur um genau die dann wieder rauszuschmeißen, so sorgte er dafür das es immer so aussah als hätte er genug zu tun. Bei der richtigen Kleidung des Gegenübers (reich aussehende Bürger) versuchte er es auf die nette und freundliche weise um diese für den Lotus zu gewinnen. Es sollte eben so aussehen als würde er sich für seinen Arbeitsort einsetzten. Ob das bei dem Herrin und dem Herren des Hauses auch so gut ankommen würde wusste er jetzt noch nicht. Im Grunde war Tom doch nur ein einfacher Türsteher des Lotus der sich anscheint auch sehr für die Kaserne von Mirhaven interessierte... . |
09.04.2013 17:57:03 | Aw: Lotus (#69442) |
hannibhaal | Nach einiger Zeit würde Sid auf Tom zurückkommen. Lächelnd saß er an der Theke und rief den Türsteher zu sich. Bedächtig faltete er seine beringten Finger und mit einem Lächeln auf den Lippen richtete er ein paar Worte an ihn. „Nun ich würde euch nahe legen euren Eifer ein wenig im Zaum zu halten. Zum Einen die armen und dennoch geilen Schlucker betreffend. Ich bevorzuge es, wenn ihr eurer Aufgabe als Türsteher bereits im Eingangsbereich nachkommt, damit der Betrieb hier nicht gestört wird. Zum Anderen wäre dann noch die Sache mit Candy … ich dachte euch klar gemacht zu haben den Damen nicht allzu schöne Augen zu machen … Ich sage das in Sorge um euer Seelenheil, denn verfallt nicht in den Glauben, dass ihr einer Professionellen die Liebe neu eröffnen könntet, ohne dass sie nicht einen Blick auf euren Geldbeutel werfen würde.“ |
10.04.2013 21:26:13 | Aw: Lotus (#69461) |
hannibhaal | Ein Botenjunge liefert ein Paket mit einem Dildo aus Drachenholz in Standartgröße und einer Auswahl an Körperölen und einer Phiole Abführmittel an die anonym bleibende Kundschaft aus. Dem Türsteher Tom wird ob ungebührlichen Verhaltens ein Wochenlohn gestrichen. |
14.04.2013 14:01:03 | Aw: Lotus (#69538) |
Melldor | Lennox ist als Türsteher eher von der gelassenen Sorte. Kaum einer vermag es ihn wirklich aus der Fassung zu bringen. Auch ist er eher dazu geneigt die Kunden unabhängig von ihrem Stand hinein zu lassen. Allein jene welche er auf zwei Schritt Entfernung deutlich riechen kann, schickt er zurück mit dem Rat sich vorher zu waschen. Waffen kommen bei ihm nicht in den Lotus. da ist er Penibel. Jeder noch so kleine Dolch wird den Kunden abgenommen, aber genau so sorgfältig beim Verlassen auch wieder zurück gegeben. Wenn er drinnen ist liegt sein Augenmerk vor allem auf den Mädchen, natürlich. Doch nicht nur auf ihren Brüsten und Ärschen, nein er schaut ihnen häufig in die Augen. Und so genügt oft schon ein missgestimmter Blick und der Veteran baut sich hinter dem Kunden auf welcher für die Misstimmung wohl verantwortlich ist. Wenn dieser sich dann Entschuldigt, lässt Lennox ihn, wenn nicht, wird er hinaus gebracht, wenn nötig auch sehr Grob. Man merkt dass ihm die Arbeit im Lotus zu sagt. Er ist nicht direkt Begeistert, aber er tut mit Zufriedenheit. Zweimal die Woche nimmt er sich eines der Mädchen mit aufs Zimmer. Dabei besteht er immer darauf, dass sie bis zum Morgen bei ihm bleibt. |
15.04.2013 14:41:50 | Aw: Lotus (#69560) |
Jared | Eine HalbElfe Klopf an die Tür des Lotus. Ihre Haut hat einen Deutlichen Rotton und ihre Augen sind Blaupupur. Ihre haar sidn Rotblond und zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden. Ihre Figur ist oben rum recht Üppig ausgestattet ansonsten ist wie viele Elfen Schlank ab. Sie warte das jemand auf ihr Klopfen Reagiert. |
15.04.2013 16:45:50 | Aw: Lotus (#69567) |
hannibhaal | Über kurz oder lang, der Zwischenstation bei einem Türsteher oder Darla selbst, würde die junge Halbelfe bei Sid landen. Dieser sitzt nun entspannt an der Theke und brütet über einem kleinen Büchlein. Den Blick nun auf die Halbelfe richtend und ihre Vorzüge etwas länger musternd, faltet er seine Hände, leckt sich leicht über die Lippen und stellt recht unverblümt die Frage: „Also was sucht ihr hier, Arbeit oder ein wenig Vergnügen?“ |
15.04.2013 18:27:22 | Aw: Lotus (#69574) |
hannibhaal | Mandy würde ein Gruß vom Wächter Leopold ausgerichtet werden. Und derselbige würde bei seinem nächsten Besuch ein Freigetränk bekommen. Ebenso würde sich Mandy das nächste mal "besonders gut" um den Wächter kümmern. |
16.04.2013 17:20:12 | Aw: Lotus (#69601) |
Jared | Die Elfe antwortet in einem Schönen Sopran "Arbeit oder shee ich nach Vergnüng aus?" Sie Blickt Sid Kurz an Mustert diesen Kurz. " Aber ich Glaube Für meine Art der Behandlung seit ihr zu alt, Oder mögt ihr den Schmerz der euch zu Extase Treibt ?" |
16.04.2013 18:02:02 | Aw: Lotus (#69605) |
hannibhaal | „Zu alt?“ Sichtlich amüsiert ob dieser Schlussfolgerung und dennoch auch fasziniert ob ihres Angebotes mustert Sid die junge Halbelfe. „Nun die Zahl jener, welche in jungem Alter den Lotus besuchen ist durchaus begrenzt und zuweilen sind es die älteren Semester, welche über das nötige Geld verfügen, sich die Freuden des Lotus angedeihen zu lassen.“ „Nun wie gut beherrscht ihr die Fähigkeit Schmerz mit Lust in zu verknüpfen? Habt ihr bereits Erfahrung gesammelt?“ Die Antwort abwartend schiebt er ihr lächelnd ein Glas Rotwein entgegen. |
17.04.2013 17:26:11 | Aw: Lotus (#69627) |
Jared | " Ja die habe ich So gar die wo kein Narben zurück bleiben und Männer zu babys werden je nach eigenschaften der Person, allerding nehem kein Haftung dafür auf wenn dabei jemand zu Tode Kommt. Der kunde Trägt das Risko udn solte genau wissen was er will." Sie Blickt ihn, Blickt zum Rotwein. "Danke aber ich Trinke nicht wenne s ums geschäft geht oder vergnüngen." Sie lächelt ihn an lässt dabei dei Kleidung fallen Darunter Trägt sie ein LederKostüm das weniger Verhühlt und doch nichts Zeigt als Grütel dort trägt sien lange schwarze Leder Peitsche. "Nun .." sie beugt ich vor "...habt ihr interesse oder nicht?" spielt mir eine Finger im Wein und blickt ihm direkt in Augen wärend ihr Dekoltee gut Sichbart vor diesen ist. |
19.04.2013 17:52:05 | Aw: Lotus (#69660) |
hannibhaal | Er blickt ihr, während sie sich vornüber beugt, tief in die Augen und länger als üblich verzichtet Sid auf den antrainierten Lidschlag. Danach lehnt er sich entspannt zurück und mustert die junge Frau in ihrem ledernen Outfit von oben bis unten. „Nun an einer Dame mit euren Fähigkeiten besteht sicherlich eine gewisse Nachfrage. Doch um eines klar zu stellen … im Lotus stirbt niemand, solange ich oder Darla es nicht wollen. Ob ihr in einem solchem Falle Haftung übernehmen würdet oder nicht ist mir einerlei … zur Rechenschaft werdet ihr ihr auf jeden Fall gezogen werden.“ „Abgesehen davon würde ich mich freuen euch in unserer großen Familie willkommen heißen zu dürfen, zunächst als freie Mitarbeiterin … Ihr dürft im Lotus für eure Dienste werben und sie auch hier ausüben, doch bezahlt ihr einen entsprechenden Betrag für die Nutzung unserer Räumlichkeiten“ |
20.04.2013 10:32:06 | Aw: Lotus (#69666) |
Jared | Sie Lächelt ihn an "Gut wie hoch ist den eure Miete ? " June Lächelt innerlich eines ihrer ersten ziele hatte sie erreicht. Sie Hoffte nur das die Jäger sie nicht finden. Aber so konnte sie zu neu Anfangen. Sie sieht Sid an. |
20.04.2013 16:40:04 | Aw: Lotus (#69675) |
hannibhaal | „Nun im besten Hause Mirhavens arbeiten zu dürfen hat seinen Preis. Die Kunden sind solvent und verhalten sich zumeist gesittet. Ebenso steht ihr unter dem Schutz des Hauses und zumindest ein Türsteher sorgt abseits meiner oder Darlas Abwesenheit für eine entsprechende Arbeitsatmosphäre. Ebenso verfügen wir über eine Räumlichkeit, welche euren Fähigkeiten entgegen kommt. Nun das Haus fordert in diesem Falle den halben Teil eures Umsatzes.“ |
21.04.2013 11:12:40 | Aw: Lotus (#69691) |
Jared | Nickt nur "Das ist Angebracht* Lächelt ihn an und zieht sich dabei wieder an. "Nun dan werde ich werbung machen udn wennihr Wollte könnt auch ihren euren Kundne mit Speziellen wünschen sagen das eine neue Herrin da ist für Diese heisse ich Herrin Devotess. Für alles ausserhalb meines Geschäftes udn für Euch June." Wendet sich zum gehen. Blickt noch mal über die Schulter "Auf gute zusammen Arbeit" |
22.04.2013 15:59:30 | Aw: Lotus (#69725) |
hannibhaal | „Willkommen in unserer netten kleinen Familie.“ Mit diesen Worten griff er nach dem Arbeits- und Dienstplan und legte für June eine neue Spalte an, in welcher ihre Zeit in den Zimmern aufgezeichnet werden würde. |
23.04.2013 12:27:49 | Aw: Lotus (#69753) |
Melldor | Lennox lehnt mit verschränkten armen am Türrahmen. Er hat ein Bein nach hinten angestellt und hat der Tänzerin auf dem nahen Tisch zugeschaut. Die Halbelfe wurde wohl von ihm eingelassen und an Sid verwiesen, viel mehr Aufmerksamkeit schenkte er ihr jedoch zunächst nicht. Erst als die Halbelfe ihre Kleidung hat fallen lassen, interessiert ihn der rötliche Körper in dem Lederkostüm. Beständig beobachtet er nun von ferne das Gespräch zwischen Sid und June bis diese sich plötzlich zum gehen umwendet. Wie aus Reflex schaut er dabei schnell woanders hin, doch vermutlich zu spät als das es unbemerkt bleiben würde. |
23.04.2013 15:46:12 | Aw: Lotus (#69761) |
Jared | Durch aus hat June das schnelle Kopfweden Bemerkt. Innerlich lächte Sie. Sie ging genau so das Lennox sie sehen musste. Sie zog sich dann in eine Nische zurück und begann dort sich wieder anzukleiden. Allerdings war die Nisch so Gewählt das sich Lennox und einigen anderen, aber er wenigen, zeigte wie sie sich an Kleidete. Als sie dieses erledigt hatte ging sie Richtung Ausgang. |
09.03.2014 15:25:41 | Aw: Lotus (#75622) |
hannibhaal | Darla würde Abigail bei ihrer Ankunft folgende schriftliche Antwort übergeben. [quote] Werte Gardistin Süsskind! Es freut mich mein Haus auch für die einfacheren Ränge Valvecs zu öffnen und die Gastfreundschaft von Lady Stahlberg zu erwidern. Um etwaigen Problemen vorzubeugen, erwarte ich tunlichst die Einhaltung des Gastrechtes und der Regeln des Lotus, auf das euch dieser Schutz und Freude bieten mag. Im oberen Bereich steht ein Zimmer bereit, in welchem ihr in den nächsten Tagen von der späten Nachtstunde bis zur Mittagszeit ruhen möget. Zugang zu dem Buffet und ein großer Krug Wein mag euch frei stehen. Des Weiteren habe ich Nachricht von Frau Stahlberg für euch, dass eure derzeitige Aufgabe ruhen soll und ihr euch zu Neumond in den Hallen des Schwarzen Tempels einfinden solltet. Ihr wiederrum richtet aus, das es bei mir auch nichts Neues gäbe. SS [/quote] |
03.04.2014 19:41:49 | Aw: Lotus (#76067) |
Katlyn | Langsam ließ sich die große, in fernöstlichen anmutenden, edlen und weiten Gewändern gekleidete Frau die Tür zum Lotus öffnen, ehe sie langsam eintritt. Dem Mann, welcher ihr diesen kleinen Dienst erwiesen hatte, bekam ein kleines Kopfnicken und mit stolzer Ruhe betritt sie langsam in Mirhavens Lustpalast. Die Dirnen, Bediensteten und Tänzerinnen würdigt sie dabei keine Blickes, doch scheint es nicht, als ob sie sie der Scham wegen ignorieren würde, es liegt eher Gleichgültigkeit ihnen gegenüber und auf der anderen Seite unglaubliche Zielstrebigkeit, als sie sich Darla näherte und ihr ein schwaches aber freundliches Lächeln schenkte. [i]"Guten Abend die Dame, ich würde gerne mit Sid sprechen, so es möglich ist."[/i] Nur wenige Augenblicke sind vergangen, seit der Mann ihr die Tür aufhielt und sie Darla begrüßte, doch jeder bemerkte schnell das Feuer und die selbstsichere Dominanz, welche plötzlich den Raum füllte. |
08.04.2014 17:47:47 | Aw: Lotus (#76132) |
hannibhaal | Darla nickte leicht nach links zu dem Teil der Theke, an welchem Sid wie meist in jenen Tagen ein paar Notizen in seinem Büchlein nieder schrieb. Nicht aufblickend, verfasste er in sichtlich körperlicher Ruhe verharrend noch ein paar Sätze, die Spannung dadurch auf die Spitze treibend. Sorgsam legte er danach die Schreibfeder ab, schloss sein Tintenfässchen und blies sanft über die letzten Schriftzüge, ehe er sein Büchlein schloss, langsam seinen Blick hob und den Gast drei Atemzüge mit neutralem Gesichtsausdruck musterte, ehe sich sein Gesicht erhellte, sich mit dem klirrenden Zungenring über die Lippen leckte und fröhlich meinte: „Wie darf ich dienlich sein werte Dame?“ |
15.05.2014 14:55:13 | Aw: Lotus (#76952) |
Kater | Langsam trat die junge Frau in den Lotus. In ein hübsches Kleid gekleidet und mit frohem Gemüt suchte sie nach der Frau, die der Besitzer "Gundula" nannte. Dies war Ihr erster Tag als Putzfrau und sie hoffte das Gundula sich nicht als altes Weib, dem nichts recht zu machen, herausstellte. "Hallo Frau Gundula ? Ich bin Kathrin... die neue Gehilfin" Die ältere Frau sah sie daraufhin etwas verwundert an und musterte die junge Frau. "Kind.." war die einzige Antwort, wohl etwas ungläubig den Kopf schüttelnd. "Schnapp dir den Putzlumpen und den Eimer und beginne den Schankraum zu säubern, bevor die Gäste eintreten. Und sollte schon jemand Frühzeitig erscheinen, sei freundlich !" Leicht die Stirn runzelnd, nickte Kathrin daraufhin und begann einen sehr langen Arbeitstag. |
15.05.2014 15:16:28 | Aw: Lotus (#76953) |
hannibhaal | Die nächsten Tage würden wohl von Eintönigkeit bestimmt sein, doch unter den kritischen Blicken der alten Gundula und ihrer nörgelnden und besserwisserischen Kommentare, stellte sich keine Ruhe ein. „Mach das sauber … Hier ist noch was zu machen … Das geht doch schneller … Damals als ich noch jung war, war alles Besser und die Bediensteten arbeiten schneller … !“ Um ihrer Unzufriedenheit Ausdruck zu verleihen, schnalzte die Alte immer wieder mit einem kleinen Weidenrütchen durch die Luft. Je nach Maß der Aufregung näherte sich der Schlag, dem Ziel ihres Unmutes und traf hin und wieder sogar eine Hand oder ein anderes Körperteil. |
15.05.2014 19:02:05 | Aw: Lotus (#76954) |
Kater | Die ersten drei Tage mag sie jenes Gezeter und schlagen mit Fassung getragen haben. Nur leicht grummelnd, so sie getroffen wurde. Am vierten änderte sich dies allerdings. Kathrin säuberte gerade ein Zimmer, als die ältere Frau jenes betrat. "Das dauert viel zu lange ! Das muss schneller gehen" schallte es durch den Raum gefolgt von einem etwas zu starken schlag. Wohl mehr reagieren erst als gewollt, mag Kathrin sich die Rute geschnappt haben und mit recht Zorniger Stimme Erwiderte sie "Ich bin vielleicht noch nicht so schnell.. aber das wird besser, ich hab vielleicht schon mal eine stelle übersehen.. aber auch das wird weniger... aber solltest du mich NUR NOCH EINMAL mit dem ding hauen.. schwöre ich dir, das du das Ding komplett verspeisen wirst !" ihr dir Rute vor die Füße werfend verließ sie danach den wohl fertigen Raum, ohne auf etwaige Kommentare zu achten, um den nächsten Raum zu säubern. |
15.05.2014 20:47:41 | Aw: Lotus (#76959) |
Elessa | Auf dem Flur begegnete Kathrin eine sehr groß gewachsene Frau. Fast zwei Meter dürfte sie vom Boden messen. So Kathrin auch in den Abendstunden im Lotus zu tun hatte, wäre ihr jene Frau sicherlich aufgefallen, so groß wie sie war und mit hüftlangen blonden Haaren und den schwarzen Augen. Möglicherweise hätte sie auch mitbekommen das der ein oder andere Gast, welcher sich nicht an die Regeln hielt von dieser Frau an die frische Luft gesetzt worden war. Als ihr kühler und recht berechnender Blick Kathrin traf, mass sie jene von Kopf bis Sohle und deutete ein sachtes Nicken an. "Den Göttern zum Gruße. Eine interessante Unterredung die ihr da geführt habt." Ihre vollen Lippen hoben sich zu einem sehr zweideutigen Lächeln. |
16.05.2014 07:15:12 | Aw: Lotus (#76960) |
Kater | Kathrin ist nicht allzu groß gewachsen, doch mag einem kennenden Auge auffallen, das sie vielleicht nicht allzu schwach sein mag. Die große Frau ebenso Musternd, hebt sich dann ein Mundwinkel an. Wieder freundlich mag sie sodann Antworten: "Zum Gruße.. entschuldigt, falls ich euch gestört habe.. aber Gundula ist der Meinung das ich schneller Putze wenn sie mich mit einem Stock schlägt.. sie kann zetern und meckern soviel sie will.. dagegen habe ich nichts.. aber schlagen lasse ich mich nicht !" Leicht die Schultern anhebend, mag sie wohl noch höflich auf Antwort warten. So keine erfolgt mag sie zum nächsten Zimmer schreiten um jenes zu putzen. |
18.05.2014 20:04:35 | Aw: Lotus (#77005) |
hannibhaal | Die Alte blickte zunächst ein wenig verdutzt drein dann musterte sie Kathrin mit einem boshaften Lächeln. „Seid unzähligen Jahren arbeite ich hier und bringe den Lotus auf Vordermann und ihr wagt es mir zu drohen? …“ *schnalzend fährt das Weidenrütchen durch die Luft* „Der neue Herr und die alte Herrin werden davon erfahren! Wo kommen wir denn dahin, wenn das Personal gegen seine Oberen aufbegehrt! Das hab ich ja noch nicht erlebt! Widerworte im Lotus …!“ Den Kopf schüttelnd erhebt sich die Alte und auf ihren Gehstock gestützt verlässt sie zeternd den Lotus. „Ich mach jetzt zuhause ein Nickerchen und trinke meinen Tee, aber … ja ABER … ich komme zurück und werde davon berichten …!“ Leicht kränklich hüstelnd humpelt die Alte nach Hause. |
19.05.2014 08:15:47 | Aw: Lotus (#77009) |
Kater | Zufrieden, mochte die junge Frau in nächster Zeit die Alte ignorieren, bis zu dem Punkt wo die Alte Ihr Stöckchen einsetzen würde. Ihre Arbeit, so gut es nur ging erledigend, mochte es auch eigentlich nicht viel Grund zum meckern gegeben haben. Freundlich mag sie auch zu Kunden gewesen sein, die vielleicht zu früh im Lotus auftauchten, doch Annäherungen immer mit einem Lächeln ausschlagend. |
11.06.2014 09:35:11 | Aw: Lotus (#77448) |
Varulfen | Der Halblingsbote zögerte sichtlich in den Lotus einzutreten. Schon die Bilder, die von außen an die Fassade gemalt waren machten ihn aufgeregt und nervös. Er war noch nicht lange im Geschäft und hatte noch nie einen Brief an eine...Einrichtung wie diese geliefert, also war er sich auch nicht sicher, was ihn denn erwartete. Nachdem er endlich eingetreten war, dauerte es so noch ein wenig, bis er seinen Schrecken über die Freizügigkeit mancher Menschen, besonders der Damen, überwunden hatte und mit hochrotem Kopf zum Tresen spazierte, wo er Botschaft abzugeben versuchte: "[...]an den Herrn Stadtrat Sid[...]" sei der Brief adressiert. Und damit war sein Werk vollbracht. Als er gefragt wurde, ob er nicht etwas trinken wollte, während er schonmal da war, atmete er tief durch, bevor er antwortete: "Ich brauche...*schnauf* Einen Apfelsaft und ein großes Stück Kuchen!" [quote]Sehr geehrter Herr Stadtrat Sid, Während des Miliz-Besprechungstreffens neulich hatte ich gesagt, dass es möglicherweise Probleme geben könnte, für unsere Vorhaben nach Mîrhaven zu kommen. Ich will trotz allem gerne bei den Angelegenheiten helfen, um die wir uns kümmern wollten, doch die Lage im Lager lässt das leider nicht ohne gewisse Kompromisse zu. Nach meiner Abreise aus Mîrhaven, nach dem Treffen, stellte mich die Lady Keara nun offiziell unter ihr Wort, um unter anderem Gerüchten entgegenzuwirken, ich wäre eine Spionin Mîrhavens oder der Winterwächter im Lager. Würde ich alleine nach Mîrhaven reisen, so fürchtet sie, würden die Gerüchte nur bestätigt, in den Augen mancher. Darum hat sie entschieden, dass sie mich auf unserer Unternehmung begleiten wird. Außerdem bat mich Lady Keara, Euch nicht unter Druck zu setzen, indem ich schreibe, dass ich entweder in ihrer Begleitung oder gar nicht an der Unternehmung teilnehmen kann. Aber da das nunmal eine Tatsache ist, wüsste ich nicht, warum ich das beschönigen sollte. Lady Keara scheint jedenfalls davon auszugehen, dass ihre Begleitung bei der Unternehmung genemigt wird. Wenn der [strike]Wunsch[/strike] Wille der Lady Keara der Unternehmung also Probleme bereiten könnte, möchte ich anbieten, aus der Miliz auszutreten, damit es nicht wieder zu so einer Situation kommt. Dazu wäre nur eine Antwort notwendig, um zu wissen, wie die Sache entschieden wurde. Ich bitte um Verzeihung wegen der Ungewissheiten und des Durcheinanders. Annemarie Ashalley[/quote] |
11.06.2014 15:54:43 | Aw: Lotus (#77455) |
hannibhaal | Interessiert den Brief lesend, überlegte Sid eine Weile, ehe er zu seiner Feder griff und eine Antwort verfasste. Während der Bote schon die zweite Portion Apfelkuchen zu sich nahm und von Sandy umspielt wurde, verfasste er eine Antwort, versiegelte sie mit Wachs und fügte dem Pergament noch ein paar Tropfen Parfüm hinzu. [quote] Habt Dank für die ausführliche Beschreibung des Sachverhaltes. Mit Sicherheit kann ich für eine angemessene Unterkunft, während eines Besuches in Mirhaven sorgen, wobei dies Schreiben auch als eine Einladung für Lady von Stahlberg und Euch angesehen werden kann. Bezüglich des weiteren Wirkens im Rahmen der Aufgaben im Ossarium kann ich noch keine Zusagen machen, da ich mit den restlichen Mitgliedern noch Rücksprache halten werde. Sid Seymoore [/quote] |
12.06.2014 18:15:25 | Aw: Lotus (#77480) |
Grauherz | Ein junger Bote würde den Lotus betreten und sich verlegen umschauend auch immer wieder zu den halbnackten Frauen hinsehen. Wie er Sid erblicken mag würde es ihm sichtlich schwer fallen von der tanzenden Candy weg zu sehen, jedoch zum Stadtrat hinüber treten. "Ein Brief und ein Paket für euch, Herr Stadtrat Seymoore." Mehrmals verneigt er sich und würde dabei Besagtes vor sich halten. Sollte Sid es annehmen würde er zurück treten und wieder zu den Frauen schauen. So Sid Brief und Paket öffnet würde er nur wenige Zeilen finden, sowie einen Beutel mit einigen Münzen und einen kunstvoll gefertigten Pokal aus dunklem Glas, dessen Fuß eine Schlange darstellt. [quote][i]"Stadtrat Seymoore, nehmt die Münzen und den Pokal als eine Form meiner Entschuldigung entgegen. Ich habe mich entgegen meiner Erziehung unhöflich verhalten. Ich hoffe das meine Entschuldigung dafür Sorge tragen mag, das wir trotz gegensätzlicher Meinungen zusammen für das Wohl Mirhavens arbeiten können. Selune mit Euch Ainslee Fearis"[/i][/quote] [img size=300]http://fc05.deviantart.net/fs71/f/2011/274/d/f/snake_goblet_by_ladytech-d4bk0pf.jpg[/img] |
13.06.2014 12:25:25 | Aw: Lotus (#77485) |
hannibhaal | Mit einem Schmunzeln musterte Sid zunächst das Schreiben und danach den beiliegenden Kelch. Nun zumindest hatte die Stadträtin Geschmack, wenngleich ihm die Symbolik des Kelches ein wenig zu Denken gab. Sich ein wenig später zu dem Boten umwendend, die beigelegten Münzen in einen Lederbeutel verstauend. „Wenn ihr der Stadträtin diese Münzen bringen würdet und ihr meinen ergebensten Dank ausrichtet!“ |
09.07.2014 08:28:13 | Aw: Lotus (#78011) |
-Depp- | Folgende Nachricht wird an Ezmeralda in den Lotus ueberbracht. Das Schriftbild ist einfach und nur leicht verschnoerkelt, dafuer jedoch sauber und gut leserlich: [quote] Geehrte Ezmeralda, gern wollen wir das Angebot des Vorspielens annehmen. Mit Bedauern muss ich daher mitteilen, dass ich zeitlich derweil ob aktueller Geschehnisse auf der Insel eher eingespannt bin und weitaus weniger freimuetig an solcherlei teilnehmen kann. Ich bitte daher zu entschuldigen, wenn sich das Vorspielen erst in den naechsten Zehntagen statt Tagen ereignen kann. Um die Zeit bis dahin jedoch nicht untaetig zu nutzen, wuerde ich Euch bitten mir Eure Wuensche bezueglich der Musik mitzuteilen. Ebenso waere es gut zu wissen, um welche Art der Feier mit welchem Klientel es sich handeln mag. Je mehr wir ueber die Zuhoererschaft und den Abend wissen, umso besser koennen wir unsere Musik diesbezueglich abstimmen. Gern koennen wir uns dafuer auch zusammen setzen und gemeinsam ueber ein Musikprogramm diskutieren. Moege Lliira wohlgesonnen auf Euch hinab laecheln. Bo [/quote] |
27.07.2014 17:31:05 | Aw: Lotus (#78498) |
-Depp- | Am Abend des letzten Tages dieses Zehnts wuerde ein Bote Ezmeralda erneut einen Brief in den Lotus ueberbringen. [quote] Geehrte Ezmeralda, mit Bedauern teile ich Euch hiermit meine Absage fuer einen Auftritt im Lotus mit. Moege es fuer Euch und Eure Gaeste ein freudiger und erholsamer Abend in diesen Zeiten werden, auf den noch viele Weitere folgen moegen. Hochachtungsvoll, Bories Yaronath [/quote] |
09.08.2014 07:55:52 | Brief an Stadtrat Seymoore (#78836) |
Vrishnagk | [i]Sehr geehrter Fürst Thensen, sehr geehrte Mitglieder des Stadtrates, mit diesem Schreiben möchte ich Euch über ein Ereignis in Kenntnis setzen, welches sich gestern nachmittag auf dem Handelsweg zwischen Mirhaven und Elboria zugetragen. Mir ist bewusst, dass dieses Gebiet nicht und unter die Jurisdiktion Mirhavens fällt, daher geht es mir auch nicht darum im folgenden ein Verbrechen anzuzeigen, sondern Euch lediglich über die Geschehnisse und das Verhalten gewisser Amtspersonen und ihrer Verrichtungsgehilfen zu informieren. Doch zuerst will ich mich kurz vorstellen. Mein Name ist Arantir, Kleriker und Totenwächter des Kelemvor, seit einigen Wochen auf dieser Insel, vorübergehend wohnhaft im Kelemvor-Tempel eurer Stadt, versuche ich gegen die Bedrohung der Untoten für diese Stadt und die gesamte Insel vorzugehen. In diesem Sinne befand ich mich auch gestern auf dem besagten Handelsweg in Richtung des Sumpfes, um an dessen Grenzen weiter das Verhalten der Untoten zu studieren sowie deren Truppenbewegungen zu analysieren. So traf ich auf halbem Wege zwischen der Stadt der Elfen und Mirhaven auf die Stadträtin Ainslee Fearis und ihren Begleiter, den Heiler Dante Brady, welche wohl gemeinsam Richtung Mirhaven reisten. Wir unterhielten uns kurz über die Situation und ich sagte, dass ich es für die beste Entscheidung halten würde Hohenbrunn zu evakuieren, da es sonst wohl möglich den Untoten zum Opfer fallen würde. Die beiden meinten dann dies solle ich der Hohenbrunner Wache vortragen und ich willigte schließlich ein. Bevor ich jedoch weiterreisen konnte tauchte zunächst ein vermummte Gestalt in meinem Weg auf, wie sich dann herausstellte der Assistent der Stadträtin, Bories Yaronath, der wohl irgendeinen Scherz mit ihr spielte. Fast zur gleichen Zeit kam ein Mondelf in Leder mit gespannten Bogen aus dem Unterholz und rief mir zu, dass ich ihm beweisen solle ich sei kein Untoter. So lächerlich diese Forderung auch schien, für einen Kleriker des Kelemvor, welcher offen dessen Zeichen und sein heiliges Symbol trägt, versuchte ich dies, indem ich dem Elfen mein Gesicht zeigte, sowie dass ich atmete. Man muss dazu sagen, dass es weder die Stadträtin noch ihren Assistenten oder ihren Verbündeten, den Heiler, zu kümmern schien, dass ein Mann des Glaubens mit integeren Absichten dieser Insel zu helfen, von einem Elfen einfach bedroht und gezwungen wird sich dafür zu rechtfertigen, dass er kein Untoter ist, was alle drei hätten sicher bezeugen können. Verwundert darüber, dass niemand eingriff, zeigte ich dem Elfen wie ich positive Energie durch mein heiliges Symbol leitete mit welcher man Untote vertreibt oder zerstört. Alle um mich herum merkten und sahen dies, wie ich zum Beispiel an der Reaktion der Stadträtin sah. Auch dies genügte dem Elfen nicht und er gab mir fordernd, mit Androhung von Waffengewalt, nur 5 weitere Worte mich zu erklären, dass ich kein Untoter sei. Sicherer hätte ich es ihm nicht zeigen können, doch auch hier schwiegen die Stadträtin, eine Priesterin der Selune, ihr Assistent und der Heiler. Ich versuchte zu erklären, dass durch diese positive Energie klar sei, dass ich kein Untoter sein könne, in dem ich sagte: Untod wäre jetzt Tod. Er sagte mir darauf nur ich hätte nur noch ein Wort. Da immer noch keiner in irgendeiner Weise eingriff und der Bogen immer noch auf mich gerichtet war, wob ich einen klar als solchen zu erkennenden, recht einfachen Schutzzauber, um mich vor einem Angriff zu schützen und rief den Namen meines Gottes, um Hilfe an. Darauf schoss der Elf auf mich und traf mein Bein, welches zu bluten begann, was der Elf auch sehen konnte, woraufhin ich mein Schwert zog und ihm zurief, er solle dies auf der Stelle unterlassen, wenn er nicht meinen Zorn fühlen wollte, ohne mich dabei ihm auch nur einen Schritt zu nähern. Anstatt aber den Elfen zu maßregeln oder ihn gar zur Rechenschaft zu ziehen, musste ich mich vom gottlosen Heiler Dante Brady dafür kritisieren lassen, dass ich einen Schutzzauber auf mich wirkte. Er bedrohte mich sogar mit dem Recht des Stärkeren, meine Waffe, welche ich nur zur Selbstverteidigung gezogen hatte, niederzulegen oder von ihm niedergeschlagen zu werden. Da ich nicht auf der Suche nach Streit war steckte ich meine Waffe umgehend weg. Die Stadträtin hatte zu all dem nichts zu sagen, griff weder vermittelnd noch irgendwie einschreitend ein, während ihr Assistent, Bories Yaronath nichts besseres zu tun hatte als ein Spottlied auf mich zu singen und mich in diesem als dumm zu bezeichnen, während mich ein Gottloser bedrohte und mich maßregeln wollte, wie ich, ein Diener des Glaubens meine göttlichen Kräfte einzusetzen hätte. Auch hier hatte die Stadträtin nichts dazu zu sagen. Derweil näherte sich der Elf mir unbemerkt von hinten und hielt mir ein Messer an den Hals. Man muss dazu sagen, dass die anderen drei komplett freies Sichtfeld auf diesen Meuchler hatten und keiner mich warnte oder danach auch nur irgendetwas dazu tat den Elfen dazu zu bewegen seine Waffe an meinem Hals zu senken. Im Gegenteil, der Heiler sagte mir in seiner Arroganz ich sollte mich seinen Worten fügen. Ich fragte mit welchem Recht, was ich falsches getan hätte. Der Elf drohte mir dann wieder und sagte ich solle nicht mehr sprechen oder er würde mich töten. Immer noch keine Reaktion der Stadträtin oder des Heilers, während der Assistent der Stadträtin nur wieder sein Spottlied auf mich anstimmte. Ich sagte danach nur, dass ich den Tod nicht fürchten würde und darauf schnitt mir der Elf die Kehle durch, ohne dass Jemand auch nur irgendetwas dagegen tat. Ich war zu diesem Zeitpunkt nicht bewaffnet und ihm schutzlos ausgeliefert, hatte nicht eine aggressive Handlung unternommen, hatte immer nur versucht mich zu verteidigen und zu schützen. Während ich röchelnd zu Boden ging, sah ich, dass noch weitere Schaulustige hinzugekommen waren, zwei mir nicht bekannte Elfen, aber auch die Dame mit dem Blut des roten Drachen, welche anscheinend für die Winterwächter arbeitet. Niemand hielt es wohl für nötig einzugreifen. Ich versuchte selbst die Wunden zu schließen, meine Kräfte reichten aber nicht, erst dann kam die Stadträtin mir zur Hilfe, ihr folgend der Heiler meinen sicheren Tod abwendend. Mit blankem Hohn half ihnen jener Elf, der mich gerade noch töten wollte, dabei und stellte sich ganz gezielt und demonstrativ neben den Assistenten der Stadträtin. Als sie meine Wunden fertig versorgt hatten war die Gruppe der Schaulustigen nur noch weiter angewachsen. Mit letzter Kraft versuchte ich darzustellen, dass der Elf mich grundlos angegriffen hatte. Niemanden schien dies zu interessieren. Im Gegenteil musste ich mich von den Anwesenden nur noch beleidigen lassen. Die Stadträtin Ainslee Fearis forderte mich auf zu gehen. Einen Mann mit einem Pfeil im Bein und einem notdürftig genähten Hals, welcher viel Blut verloren hatte weg von einer freien, offenen zur Zeit gefährlichen Straße. Ich weiß nicht, ob dieses Verhalten den Vorgaben ihres Lazarettes angemessen ist oder dem Kodex des Heilers, falls dem so ist, bedauere ich dies. Dennoch humpelte ich mit letzten Kräften meines Weges und weiteren Beleidigungen und Maßregelungen, auch meinen Glauben betreffend, davon. Was Ihr aus diesem Ereignis für Schlüsse ziehen mögt, sehr geehrter Fürst Thensen, sehr geehrte Mitglieder des Stadtrates, will ich ganz Euch überlassen. Ich für meinen Teil will keinen weiteren Unfrieden herbeiführen und werde meine Wunden fernab Eurer Stadt auskurieren. Dennoch hielt ich es für meine Pflicht dieses in meinen Augen unangebrachte Verhalten einer Amtsträgerin und ihres Assistenten zu berichten. Falls Ihr weitere Auskünfte von mir wünscht, so bin ich dazu gerne bereit, auch unter dem Einfluss eines Wahrheitszaubers zu euch oder euren Vertretern zu sprechen. Hinterlasst mir dazu einfach eine Nachricht im Tempel des Kelemvor in Eurer Stadt, in welchen ich nach der Heilung meiner Wunden zurückkehren werde und ich werde euch so schnell wie möglich Auskunft geben. Habt meinen Dank für das Lesen dieser Zeilen. Mögen die Götter über Euch und Eure Stadt allzeit wachen und möge Kelemvor Euch bei der Beseitigung der Untotenplage zur Seite stehend! Hochachtungsvoll, Arantir Kleriker und Totenwächter des Kelemvor aus Tiefwasser[/i] |
10.08.2014 13:51:06 | Aw: Lotus (#78871) |
-Depp- | [quote] Geehrter Fuerst Thensen, verehrte Stadtraetinnen und Stadtraete, gewiss ist eure Zeit in diesen Tagen nur begrenzt und Ihr seid mehr als vielbeschaeftigt, doch fand ich heute ein Schreiben des Priesters Arantir vor, in dem mit solch Unverfrorenheit Dinge falsch dargestellt oder gar komplett ausgelassen werden, dass ich nicht umher komme dieses Schreiben an Euch zu verfassen. Wie Ihr sicher wisst, hat jede Muenze zwei Seiten und ich erbitte Euch mir ein paar Minuten Eurer geschaetzten Zeit zu widmen, um auch die andere Seite zu betrachten und anzuhoeren. Nicht lange moechte ich mich vorab mit dem Priester selbst aufhalten, doch moechte ich von vorn herein darauf aufmerksam machen, dass meine Meinung von dem oben genannten Priester keine besonders Hohe ist. Ich begegnete ihm bereits vor dem gestrigen Tage einige wenige Male in Mirhaven, bei denen ich Zeuge seines intoleranten, gar fanatischen Verhaltens wurde, welches sogar so weit fuehrte, dass er einen Reisenden ob eines Scherzes damit drohte, ihn zu richten. Auch an andere Stellen erweckte er auf mich einen extrem uneinsichtigen Eindruck, in dem er sich selbst gern als den erhabenen Richter und Vertreter der Gerechtigkeit darstellt - obgleich die Gerechtigkeit, die er vertritt nur seinem eigenen Mass zu unterliegen scheint. Nicht nur mir, sondern auch anderen Buergern und Reisenden ist er mit diesem Verhalten negativ aufgestossen. Um nun auf besagten Vorfall zurueckzukommen, so befand ich mich auf dem Wege aus den Bergen Winterraches nach Elboria, um dort die ehrenwerte Stadtraetin am Zelt des Heilers Dante Brady aufzusuchen. Auf dem Wege dorthin traf ich auf die beiden Gesuchten, ebenso wie auf den Priester, die sich auf dem Weg unterhielten. Mit einem kleinen Scherz, den wohl jeder ausser besagter Priester als amuesant empfand, begruesste ich die Stadtraetin und tat ihr die erfolgreiche Rueckkehr von der Suche nach der Silbernen kund, bevor unser beider Aufmerksamkeit auf die Auseinandersetzung zwischen dem Priester und dem Elfen fiel. In der Tat warf der Elf ihm vor, dass es sich bei dem Priester um einen Untoten handeln koennte, doch moechte ich an dieser Stelle die Frage aufwerfen, ob dies wirklich verwunderlich ist, wenn besagter Priester damit hausieren geht, dass er bereits tot war? Der Priester schien es wohl nicht fuer noetig zu halten Euch diese Information kund zu tun. Ebenso scheint er wohl vergessen zu haben sein respektloses Verhalten gegenueber Dante zu erwaehnen, bei dem er ihn nicht nur als gottlos beschimpfte, sondern auch dessen Autoritaet und Integritaet als Heiler durch den Schmutz zog. Wieviel der Heiler ohne Gegenleistung fuer die Gemeinschaft leistet ist Euch sicher mehr als gut bekannt, und so moechte ich an dieser Stelle betonen, wie stark mir solche Vorwuerfe und Beleidigungen ihm gegenueber aufstossen - besonders weil beides auf Gedankenzuegen zu beruhen scheint, die nur im Kopf des Priesters Sinn ergeben. Waehrend sich der Disput zwischen dem Elfen und dem Priester fortsetzte, wahrte die ehrenwerte Stadtraetin ihre Neutralitaet, befanden wir uns doch fern ab von Mirhaven und handelte es sich um eine Auseinandersetzung zweier Parteien, bei denen sie keiner Seite zur Hilfe verpflichtet war. Meines Wissens haelt Mirhaven stets an seiner Neutralitaet fest, und so handelte die ehrenwerte Stadtraetin in genau diesem Sinne. Waere es Euch lieber gewesen, sie haette sich auf eine Seite geschlagen? Haette sie das Volk der Elfen damit veraergern sollen, dass sie gegen den Elfen - bei dem es sich im Uebrigen um ein angesehenes Mitglied des Volkes handelt - vorgeht? Haette der Streit zwischen zwei Einzelnen in einen Streit zwischen zwei Staedten eskalieren sollen? Bevor der Elf den Pfeil von der Sehne liess, sprach der Kleriker einen Zauber. Ich bin an dieser Stelle ein wenig verwundert, wieso der Priester aussagte, dass der Zauber klar als Schutzzauber erkennbar gewesen waere. Ich wage zu vermuten, dass Laien der Magie Schutz- nicht von Angriffszauber unterscheiden koennen. Selbst ich, der ein wenig in der Magie kundig ist, konnte nicht identifizieren, um was fuer einen Zauber es sich handelte. Allzu "klar" kann sein Handeln also nicht gewesen sein. Insofern sollte es an dieser Stelle nicht verwunderlich sein, dass der Elf sich bedroht zu fuehlen schien und sein Pfeil daraufhin das Schienbein des Priesters traf. Waehrend jener sich noch ueber dieses Verhalten mit wenig gebluemten Worten ausliess und den Elfen mit dem Ziehen der Waffe und gefallenen Worten bedrohte, trat Dante vor die Stadtraetin und erklaerte dem Priester den Umstand, dass nicht jeder Magie so verstuende wie er, und sein Wirken eines Zaubers als Angriff gesehen werden kann. Bisher hielt ich es immer fuer gesunden Menschenverstand, dass man mit Magie nicht unvorsichtig umgeht und auch jene versteht, die dafuer kein Gefuehl besitzen - gibt es von jenen doch weitaus mehr, als von Magiebegabten. Doch der Priester zeigte sich ein weiteres Mal uneinsichtig und verstaendnislos, schenkte dem Heiler kein Gehoer und beleidigte ihn nur weiter. Dafuer schien er in Dantes Worten wohl Bedrohung zu hoeren, wo keine war. In der Tat naeherte sich derweil der Elf dem Priester von hinten, auch wenn ich mich wirklich Frage, wie die Stadtraetin mit dem Heiler vor sich, der in seiner Groesse an die zwei Meter misst, ein freies Sichtfeld auf den Priester gehabt haben soll. Selbst ich bemerkte den Elfen erst, als er hinter dem Priester auftauchte und ihm den Dolch an die Kehle hielt. Von ihrer Position her duerfte die Stadtraetin nicht einmal den Dolch gesehen haben. Ob meiner Abneigung gegen den Priester und meiner generell locker sitzenden Zunge liess ich mich kurz zu einem Vierzeiler hinreissen, als die Muse mich in dieser Situation kuesste. Ich moechte jedoch klarstellen, dass jener nicht nur dazu dienen sollte, dem Priester den Fehler in seinem Handeln aufzuzeigen, sondern auch die angespannte Stimmung etwas zu lockern. Ebenso sollte festgehalten werden, dass ich zu jener Zeit nicht davon ausging, dass der Elf die geschehenen Taten folgen lassen wuerde. Der Priester jedoch zeigte sich trotz seiner Lage vollkommen verstaendnislos fuer jedwede gefallenen Worte und war in keinster Weise von seinem Wege abzubringen. Der Elf sah sich - wie er spaeter aussagte - an dieser Stelle schliesslich gezwungen die Tat folgen zu lassen und verletzte den Priester mit einem Luftroehrenschnitt. Bevor jener roechelnd zu Boden ging, versuchte er es noch mit einem Gegenschlag gegen den Elfen - und ich frage mich an dieser Stelle, wie er sich selbst als unbewaffnet beschreiben kann, zeigt die Ruestung des Elfen doch einen tiefen Schnitt von dem Schwertangriff, der in diesem Moment auf ihn erfolgt war. Auch muss sein Geist zu jener Zeit wohl schon von der Wunde benebelt worden sein, denn die Stadtraetin griff nicht erst viel spaeter ein, um ihm zu helfen, sondern umgehend als sie der Verletzung gewahr war. Gemeinsam mit dem Heiler versorgte sie den verletzten Priester, der am Ende nicht einmal einen Dank fuer sie uebrig hatte. Auch dem Elfen, der Dante zur Hand ging, spuckte er nur vor die Fuesse, anstatt sich vielleicht doch einmal ruhig zu verhalten. Kaum war er in der Lage wieder zu sprechen, folgten nur weitere Beleidigungen, von dem Zeitpunkt an auch gegen mich. Um endlich Ruhe in die ganze Situation einkehren zu lassen, bat die Stadtraetin den Priester zu gehen - wohl wissend, dass er weder unter den direkt Beteiligten, noch unter jenen, die sich in der Zwischenzeit versammelt hatten, jemanden hatte der seine Meinung teilte. Man kann sich an dieser Stelle fragen, woran dies wohl liegen koennte? Da der Priester sogleich wieder in der Lage war nicht nur seine Wunde weiter mit Zaubern zu behandeln, sondern auch unverzueglich aufzustehen und mit weiteren Beleidigungen um sich zu werfen, muss die Stadtraetin - eine faehige Heilerin - seinen Gesundheitszustand wohl als ausreichend empfunden haben, und ich wage jenem zuzustimmen. Auch der Weg nach Elboria oder gen des Anlegers war nicht allzu weit, und soweit ich es in Erinnerung habe, ist der Weg bis zur Elfenstadt auch durchaus sicher. Wenn sich der Priester verletzt in ungesicherte Gefilde vorwagen wollte, so oblag dies wohl seiner eigenen Verantwortung. Zum Schluss hin moechte ich die Fragen aufwerfen: Lagen alle der Anwesenden - unter denen nicht nur Amtstraeger Mirhavens, angesehene Buerger, ehrenwerte Streiter Winterraches und angesehene Buerger der Elfenstadt waren - in ihrem Verhalten falsch? Ist einzig und allein der Priester im Recht? Oder koennte es vielleicht sein, dass jener sich wie schon zuvor schlichtweg zu viel herausgenommen und in seinem Fanatismus, fernab jeder Selbstreflektion, falsch gehandelt hat? Wie ich bereits sagte, ist meine eigene Sicht von dem Priester ebenso nicht vollkommen urteilsfrei - doch ich vertraue Eurer Weisheit, dass Ihr Euch nun, nachdem Ihr beide Seiten gehoert habt, ein eigenes Bild machen koennt. Im Uebrigen gedenke ich beim Tempel des Kelemvor Beschwerde ueber eben jenen Priester einzureichen - so Ihr ob der derzeit eh schon schweren Zeiten wuenscht, dass ich darauf verzichte, lasst mir bitte Nachricht zukommen und ich werde davon absehen. Meinen ergebensten Dank fuer die Zeit, die Ihr Euch genommen habt. Moege Lliira Euch nach diesen Nachrichten nun einen freudigeren, sorgloseren Tag schenken. Hochachtungsvoll, Bories Yaronath [/quote] |
19.08.2014 15:26:25 | Aw: Lotus (#79324) |
Grauherz | Ezmeralda erhält ein offizielles Schreiben in den Lotus. [quote][i]"Geehrte Dame Bonnard, wegen einer gegen euch gestellten Anzeige bitten wir euch die Kaserne aufzusuchen. Nennt der Wache den Namen Wilson und er wird euch zu mir führen. Für Mirhaven Serg. Wilson."[/i][/quote] |
19.08.2014 19:58:39 | Aw: Lotus (#79353) |
Grauherz | Erneut erhält Ezme einen Brief. [quote][i]"Geehrte Dame Bonnard, die Anzeige wurde zurück gezogen. So besteht keinerlei Anlass mehr euch in die Kaserne zu bitten. Für Mirhaven Seargent Wilson"[/i][/quote] |
29.09.2014 09:27:49 | Etwas wird im Lotus abgegeben (#81112) |
Drambuie | Die Tür zum Lotus öffnete sich und Cynthia ging zielstrebig auf Madame Darla zu. Diese schaute verwundert. Nicht, weil es Cynthia war, die das Etablissement betrat: nein, sie war ja durch mehrmalige Besuche hier durchaus bekannt, aber das, was die junge rothaarige Frau vor Darla aus einem weichem Tuch auswickelte, liess diese staunen. „Gebt das bitte an Herrn Sid weiter. Es war eine Auftragsarbeit, er wartet darauf“ Es handelte sich um ein Kästchen, welches knapp anderthalb Handlängen groß war. Schwarzes poliertes Ebenholz glänzte unter dem Licht im Lotus. Die Ecken waren sorgfältig rundgeschliffen, drei feine schmale Scharniere auf der Rückseite ließen den Deckel problemlos öffnen. Ein sehr zierlich gearbeiteter Beschlag aus verschnörkelten Silberdrähten, die in einander verflochten und flachgehämmert waren, bildeten den Verschluß auf der Vorderseite. Ein winziger Riegel sicherte ihn vor versehentlichem Öffnen. Das besondere aber waren die Einlegearbeiten: auf dem Deckel sah man die Figur eines nackten Frauenleibes – geformt aus feingehämmertem Silber. Sie schien auf einer angedeuteten Liege zu ruhen und wandte dem Betrachter die Rückseite zu, das Gesicht im Halbprofil zu einem in der Hand gehaltenen Spiegel gewandt. Die Arbeit war sehr kunstvoll ausgeführt und die Formen des Leibes waren durch feine Ziselierungen herausgearbeitet. Doch das wirklich besondere an der Schatulle offenbarte sich dem Betrachter, wenn man den Deckel öffnete: an gleicher Position war im Deckel wie ein Spiegelbild die Vorderseite der Dame zu sehen, nicht minder sorgsam geformt. Es musste sehr lange gedauert habe, mit einer kleinen Nadel und einen winzigen Hämmerchen die Ziselierungen so anzubringen, dass das flache Bild plastisch wirkte. Cynthia betrachtete ihr Werk noch einmal voller Stolz. Sie hoffte, dass es dem Stadtrat gefiele – es war immerhin ihre erste Arbeit für ihn und sie hatte es so geschmackvoll gehalten, wie sie es für richtig hielt. „Sagt ihm, ich komme bald wieder hier vorbei, um meinen Lohn dafür abzuholen. Oder er findet mich am Markt. Richtet ihm Grüße von Cynthia aus.“ |
02.10.2014 16:08:56 | Aw: Lotus (#81282) |
hannibhaal | Nachdem Sid von einem seiner verschiedenen Rundgänge in der Stadt und dem Umland zurückgekehrt war, nahm er das Kästchen mit einem Lächeln auf den Lippen in Empfang, setzte sich entspannt auf seinen Stammplatz an der Theke hin und musterte die Arbeit interessiert. Sich über die Lippen leckend erklang ein leises Klimpern, als der Zungenring über die leicht gespitzten Zähne wanderte und er mit einem folgenden Lächeln mit seiner beringten Hand über die fein gearbeitete Frauenfigur strich. Zufrieden musterte er das Kästchen noch eine Weile, während er ein Glas Wein genoss und später Darla aufforderte das offizielle Kassenbuch des Lotus darin zu verstauen. |
24.10.2014 08:41:20 | Aw: Lotus (#82459) |
Sidalca | Dieser Tage sieht man Anshee öfters im Hafen umhergehen. Zielstrebig befragt sie die Hafenarbeiter und man sieht sie in Gesprächen mit den Kapitänen der einlaufenden Schiffe. Meist scheint das Ergebnis der Gespräche nicht zufriedenstellend zu sein, was an man an ihrer Körpersprache deutlich erkennen kann. Einige Zeit später sieht man sie aus der Kapitanskäjüte eines Schoners heraustreten. Der Kapitän geleitet sie zum Hafenkai und redet noch etwas auf sie ein, worauf sie nickt und ihm lachend die Hand reicht. Mit zufriedenem Gesichtsausdruck und einer Hand zum Abschiedsgruß erhoben, schlägt sie den Weg zielstrebig zum Lotus ein. Der Kapitän sieht ihr noch einen Augenblick nach, ehe er sich kopfschüttelnd zurück auf sein Schiff begibt. |
25.10.2014 10:22:40 | Aw: Lotus (#82575) |
Sidalca | Wer in diesen Tagen das Lotus besucht, wird nunmehr von einer neuen Bedienung freundlich empfangen. Anshee Crows ist nun Bestandteil der Belegschaft des beliebten Lokals und unterstützt dort Vintar, Darla und die dort beschäftigten Unterhaltungsdamen. Die schlanke, schwarzhaarige Chondathanerin hält für jedermann ein nettes Wort bereit. Freundlich und kompetent bedient sie die Gäste, so dass es oft nicht bei einem Glas bleibt. |
27.10.2014 22:38:07 | Aw: Lotus (#82735) |
Mastermind | Spätestens seit Anshee an die Seite Vintars trat, und die beiden die Theke des Lotus übernommen hatten, wurden auch die Gäste im Lotus zahlreicher und vor allem bunter. Nur Männer im Bordell? Von Wegen. Es kamen Frauen wie Männer, Magier wie Krieger, Weiberhelden wie auch jene die beim Anblick einer nackten Frau vor Scham im Boden versinken. Na gut, noch versinken, denn da konnte der Lotus ja auch noch Abhilfe schaffen. Es schien als würde sich das harmonische Verhältnis zwischen Anshee und Vintar auf die Stimmung der Gäste übertragen, einige kamen immer wieder, und noch hatte man sogar ein paar Ideen in der Hinterhand um das neu aufkeimende Interesse am Lotus auch für die nächste Zeit weiter zu befruchten. Für die Zeit, wenn der Hunger besiegt, und die Menschen wieder ausgelassen sein konnten. |
30.10.2014 08:16:31 | Aw: Lotus (#82876) |
Sidalca | Geschäftiges Treiben herrscht nunmehr immer öfters in den Räumen des Lotus, lautes Lachen, Singen und Tanzen. Trotz der Schwermut die tagsüber aufgrund der Hungersnot über der Stadt liegt, wird nach Sonnenuntergang das Etablissement aufgesucht, um für eine kurze Zeit die Mühsal zu vergessen. Vintar, Darla, Anshee und die Tänzerinnen versuchen alles, um die Bürger aufzumuntern. Sie haben immer ein offenes Ohr für die Sorge und Nöte und entlocken den Gästen oft ein Lachen. Gerüchte besagen, daß ein Fest geplant ist, wenn die Hungersnot besiegt ist, um dies angemessen zu feiern. Man darf also gespannt sein, was weiter passiert. |
03.11.2014 00:24:17 | Aw: Lotus (#83075) |
Mastermind | Für die nächsten Tage gab es noch eine neue Bewohnerin im Lotus, aber es war kein käufliches Mädchen. Die "bleiche Frau", die man den Piraten von der Insel gestohlen hatte, konnte sich erst einmal von ihren Schrecken und Erlebnissen erholen. Vintar hatte ein offenes Ohr, wenn sie sich ihre Erfahrungen von der Seele reden wollte, genauso wie er ihr Beistand im Tempel Mirhavens anriet. Nicht zuletzt musste sich die Frau früher oder später über ihr Leben gedanken machen, wohin es nun führen sollte, mit der neu gewonnen Freiheit. |
05.11.2014 07:47:05 | Aw: Lotus (#83170) |
Sidalca | Im Morgengrauen entsteht plötzlich vor dem Lotus geschäftiges Treiben. Karren, vollbeladen mit Fässern und Kisten gefüllt mit Flaschen werden hastig zum Lotus verbracht und dort eingelagert. Man sieht einen stattlichen Mann, der prüfend das Abladen überwacht und nach beendeter Arbeit seinen Leuten mit dem Kopf zunickt und seinen Blick über die Fassade des Lotus schweifen lässt. Einen Augenblick später sieht man Anshee aus dem Lotus treten und ihm einen Beutel mit Gold reichen. Lächelnd nimmt er diesen entgegen und nach einem kurzen Gespräch tippt dieser sich mit einer lässigen Geste mit zwei Fingern an die Stirn, ehe er sich umdreht und mit schnellen Schritten dem Hafen zustrebt. Anshee hebt noch einmal die Hand, ehe sie wieder hinter der Türe des Lotus verschwindet. |
09.03.2015 11:40:53 | Aw: Lotus (#89907) |
hannibhaal | [quote] Darla Ich möchte die nächsten Tage und Wochen, abseits der Belastung, Einschränkung und Bürden der Statthalterschaft dazu nutzen eine Pause einzulegen, um einige kurze Reisen zu unternehmen und mich der entspannenden und kräftegebenden Tätigkeit der Alchemie und der Suche und Verarbeitung diverser Kräuter widmen. Ich habe meinen bescheidenen Hausrat, im Vorratslager hinterlegt, um kein weiteres Zimmer zu belegen und bitte auf weiteres Botschaften für meine Wenigkeit entgegen zu nehmen und auf meine vorläufige Reisetätigkeit hinzuweisen. Ich werde es jedoch einrichten während meiner Aufenthalte die Buchführung weiter zu tätigen und auf Rücksprache Termine wahr zu nehmen Sid [/quote] |
06.04.2015 15:30:30 | Aw: Lotus (#90697) |
Sidalca | Heftig öffnet sich die Türe des Lotus und eine mit einer grossen Tasche bepackte Anshee stiefelt wütend aus dem Lotus. Die Türe wird hinter ihr zugeknallt und sie geht zielstrebig in Richtung des Badehauses. Man sollte ihr wohl besser aus dem Wege gehen. Es sieht wohl so aus, als ob sie nunmehr nicht mehr Angestellte des Lotus ist. |