06.03.2013 20:33:59 | [Umland] Wanderungen... (#68667) |
Sundown | Xynthia hatte sich eine Zeitlang auf der Burg verzogen. Untätig war sie gewesen und wollte das nun ändern. Mirhaven schien ihr ob einiger Leute nur wenige Möglichkeiten zu bieten etwas Sinnvolles zu tun. Daher nahm sie wieder ihre alten Wanderungen auf. Von der Burg, die Handelsstraße entlang, nach Elboria und Hohenbrunn. Schließlich wieder zurück. Vorbei an den Wegschreinen denen sie ihre Aufwartung machte. Reisende versuchte sie in ein Gespräch zu verwickeln, sofern jene es zuließen. Ebenso bemühte sie sich Kontakt zu den Bauern zu knüpfen. Die Halb-Elfe interessierte sich dafür, ob sie den Reisenden oder Bauern behilflich sein könne. Brauchten sie vielleicht einen Ratschlag? Brauchten sie eine Heilerin? Oder gar eine Gelehrte? Jedwede andere Not schien sie auch zu interessieren. Jedoch schien sie auch zufrieden, wenn es den Leuten einfach nur gut ging. Wenn es sich ergab bot sie sich sogar an für ein Mahl, bei der Zubereitung desselben zu helfen. Beiläufig erkundigte sie sich auch nach Neuigkeiten, die nicht Mirhaven betrafen oder Gerüchten, die sich vielleicht im Umlauf befanden. Ihr Interrese war vielfältig. Sollte man sich dafür interresieren erklärte sie, dass sie Priesterin Selunes sei und den kleinen Tempel auf der Burg Winterrache betreue. |
07.03.2013 09:15:54 | Aw: [Umland] Wanderungen... (#68675) |
Varulfen | Xynthia würde nicht lange suchen müssen, bis sie Bauern fand, die ihre Hilfe nur zu gern annahmen. In der Gegend schienen die verschiedensten Krankheiten sich auszubreiten, ohne dass man genau sagen konnte wieso. Weder schienen die Bauern einen unverhältnismäßig ungesunden Lebensstil zu führen, noch gab es Plagen von Ungeziefer. Andere fühlten sich allerdings bester Gesundheit und man konnte ihnen regelrecht ansehen, wie gut es ihnen ging. Was Xynthias Frage nach Neuigkeiten anging, schienen viele ein bestimmtes Erlebnis zu teilen. Eine alte Frau reiste auf der Bauernfurt herum, viele beschrieben sie mit einer Hakennase, einem zerschlissenen schwarzen Mantel und einem spitzen, schwarzen Hexenhut. Die "verdammte Hexe", wie sie von vielen genannt wurde, sei der Grund für die Krankheiten, das sei ganz sicher, würden ihr einige der kranken Bauern versichern. Man dürfe sie nicht ins Haus lassen, sonst würde sie Krankheit und Tod verbreiten und die Felder verdorren lassen! Andere jedoch beschrieben sie als arme, verwirrte Frau, die nur ein Dach für die Nacht und eine warme Mahlzeit suchte. "[i]Chauntea segnet jene, die gastfreundlich sind und Rücksicht auf andere nehmen. Darum geht es uns auch so gut und die Felder gedeien wie niemals zuvor.[/i]" Mehr würde Xynthia aber wohl nur erfahren, wenn sie die richtigen Fragen stellte. |
10.03.2013 18:41:03 | Aw: [Umland] Wanderungen... (#68740) |
Kriegerin | Vielleicht mag Xynthia auch das Gerücht vernehmen, dass in der Nähe von Shnanas Rose eine [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=14&id=62291&limit=6&limitstart=36&Itemid=128#68014]nackte Frau[/url] gesehen worden sein soll? Doch sowohl die Frau, als auch ihre [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=14&id=62291&limit=6&limitstart=36&Itemid=128#68017]Sachen[/url] schienen verschwunden. Auf einem Bauernhof in der Nähe wird dagegen von einer neuen jungen Magd spöttisch erzählt, die das Brot vom Mund abspart, nur um eines Tages genug Geld für eine Reise nach Burg Winterrache zu haben. |
10.03.2013 20:45:24 | Aw: [Umland] Wanderungen... (#68742) |
Elerina | So würde wohl den Gerüchten noch eine Tatsache folgen. Eine Frau wanderte in letzter Zeit wieder öfter die Handelswege auf und ab. Gerade Shana in ihrem Cafe und auch die Ritter auf dr Burg mochten die Dame als ein "Schäfchen" Selunes, ein sehr bekanntes identifizieren. Es war die Meisterin des arkanen Ordens, die schon so lange nach Winterrache kam. Doch war sie in letzter Zeit immer darauf bedacht, nicht bei Vollmond dort zu bleiben. Vollmond? In einer Priesterin Selunes sollte dies einige Gedanken auslösen. Angefangen bei der Auswirkung der Mondphasen auf Körper und Geist über Werwölfe bis hin zu...vielem mehr. Jedenfalls meinte der eine oder andere, Cosima begleitet von einem seltsamen Leuchten gesehen zu haben. Was mag die Zauberin und Freundin wohl umtreiben? |
10.03.2013 23:05:08 | Aw: [Umland] Wanderungen... (#68743) |
Sundown | [b]Die Bauern[/b] Der Umstand, dass sich diese Krankheiten ohne einen sicheren Grund ausbreiteten stimmte sie verwirrt. Von nichts kamen keine Krankheiten. Ursachen ab es immer. Dennoch war es zunächst in ihren Augen wichtiger den erkrankten Bauern zu helfen sich zu kurieren. Sie untersuchte jeden der ihre Hilfe annahm. War es immer dasselbe Leiden? Als die Kunde über diese ominöse Hexe an ihr Ohr drang, versuchte sie mehr zu erfahren über diese Frau. Ob der Vorwürfe der Bauern, befragte sie jeden ihrer Patienten ob sie mit der sogenannten Hexe in Berührung kamen. Jene die Gesund schienen, stellte sie dieselbe Frage, ob sie mit der Hexe bekannt wären. Vielleicht ergab sich daraus ein genaueres Bild? Eine weitere Frage war wohl, ob jemand wusste wo man sie vielleicht finden könne… [b]Die nackte Frau und die Magd[/b] Neugierig verfolgte sie auch dieses Gerücht und versuchte dem ein wenig nachzugehen. Es schien ihr schon etwas seltsam, dass eine Frau nackt auf der Handelsstraße umherging. Sollten es ruchlose Verbrecher auf wehrlose Damen abgesehen haben? Dem musste nachspüren..soweit es sich noch als möglich erwies. Als sie von dieser Magd hörte, welche sich auf den Weg nach Winterrache machen wolle, versuchte Xynthia zu ermitteln auf welchem Hof sie arbeitete. Schließlich machte sich die Halb-Elfe auf den Weg, dieser Magd einen Besuch abzustatten… [b]Selunitin[/b] Der beste Weg diesen Gerüchten nachzugehen war wohl, die ihr wohlbekannte Frau einmal in ihrem Haus zu besuchen… |
11.03.2013 08:40:23 | Aw: [Umland] Wanderungen... (#68744) |
Elerina | [b]Der Handelsweg[/b] Tatsächlich mochte man von Reisenden und Händlern erfahren, dass es schon eine Weile her ist. Aber man mochte sich noch an die sogenannte "blaue Jägerin" erinnern, vielleicht auch Xynthia selbst. Die Jägerin lauerte schon vor Monden öfter gerade in der Nähe von Shanas Rose oder an anderen Stellen der Handelswege auf. Immerzu suchte sie sich Schwächere als Opfer aus, ob Mann oder Frau. Es hieß auch, jemand verteilte seinerzeit tote Eichhörnchen an den Bäumen, aber auch diese verschwanden später samt der seltsamen Striche, die in Richtung Elboria deuteten. Scheinbar war damals schon jemand anders nicht mit diesem Treiben einverstanden. Kurz danach sah man auch diese Frau nicht mehr, in letzter Zeit zumindest nicht. [b]Die Zauberin[/b] Würde Xynthia wirklich nach Mirhaven gehen und sich auf dem Weg zu Cosima auch an der Akademie umhören? Wenn, dann mochte sie hinter vorgehaltener Hand jugendlicher Novizinnen Getuschel über einen Mitnovizen hören, der eines Abends nackt über den Marktplatz tappste, um sich neue Kleider zu besorgen. Doch auch dies war eine Weile her, wenn nicht gar Monde schon. Ob die blaue Jägerin damals mehr als ein bekanntes Opfer hatte? Jedenfalls gab es kurz danach eine Versammlung, nach welcher seine Meisterin Cosima beschlossen hatte, desöfteren den Handelsweg abzugehen. Sie war zwar viel beschäftigt und zog sich manches Mal in letzter Zeit auch zurück. Aber über einen persönlichen Besuch würde sie sich wohl dennoch freuen... |
11.03.2013 10:25:07 | Aw: [Umland] Wanderungen... (#68751) |
Varulfen | [b]Die Bauern[/b] Aus nur wenigen der erkrankten Bauern mochte sie viel herausbekommen, die meisten waren gradezu wütend auf die "Hexe", genaue Auskunft würde eine Menge gutes Zureden und Geduld erfordern. Xynthia aber würde diese Geduld sicherlich aufbringen und als sie die Krankheiten, die ebenso vielfältig waren - den Symptomen nach waren es eine Vielzahl nicht tödlicher, doch immerhin unangenehmer Krankheiten, von Schnupfen über juckenden Ausschlag bis hin zu Durchfall und Krämpfen im Bauch oder an den Gliedmaßen, jeder Haushalt schien sich ein eigenes Krankheitssüppchen zu kochen - , wie die Früchte auf den Feldern der Bauern, heilte und das Leiden linderte, würde sie auch Vertrauen erlangen. Jedoch würde sie nicht sehr viel mehr erfahren, als bereits erwähnt. Die Bauern gaben einer hakennasigen, alten Frau die Schuld, die in einem schwarzen Mantel und mit schwarzem Spitzhut umherstreifte und um Mahlzeit und Obdach bat. Man einer erwähnte auch den knorrigen, dicken Wanderstab. In einem Haushalt, in dem sich, statt direkter Krankheit, eine Rattenplage ausgebreitet hatte, erinnerte sich ein hungrig aussehender Junge noch daran, dass er sie auf dem Weg in die Calaneth gesehen hatte. Mehr konnte der Junge jedoch nicht sagen, als seine Eltern ihn tadelten, ausschimpften und aufs Zimmer schickten, es war ihm wohl strengstens verboten worden, sich dem Wald zu nähern oder sich auch nur zu weit vom Hof zu entfernen. Gesunde Bauern erzählten von einer Frau mit gleicher Beschreibung, die sie in ihrem Haus willkommen geheißen hatten. Die Alte hätte eine Schale Suppe gegessen, etwas anderes würde sie mit ihren restlichen Stummelzähnen kaum essen können, und hätte dann die Nacht im Stall verbracht. Tatsächlich erzählte man sogar von kranken Tieren, die in dieser Nacht wieder gesund geworden waren und einer der Bauern behauptete, dass sie ihm bei der Geburt eines Kalbes geholfen hatte. Doch nicht jeder gesunde Bauer hatte diese Frau zu Besuch gehabt, je weiter Xynthia nach Hohenbrunn wanderte, desto seltener wurden auch kranke Bauern und überhaupt Berichte über die alte Frau... |
19.03.2013 11:53:10 | Aw: [Umland] Wanderungen... (#68928) |
Varulfen | Als sie Tage dann weiter verstrichen, besserte sich der Zustand vieler Bauern auch von selbst wieder und über die anstehende Arbeit vergaß auch manch einer seinen Zorn auf die alte Hexe. Wer neu krank wurde, mochte sie vielleicht noch dafür verantwortlich machen, aber Krankheitsbilder und Verbreitung schienen wieder normaler zu werden. Die Alte ward nur noch gelegentlich auf der Straße zu sehen, wenn überhaupt, denn manche Bauern neigten noch immer dazu, jede unbekannte, alte Frau zu beschimpfen. Manch einer beschuldigte auch seine Schwiegermutter, aber das waren tatsächlich Ausnahmefälle. So geheimnisvoll alles angefangen hatte, so schien es dann auch zu enden. |