05.02.2013 13:15:25 | Feuer und Flamme in Mirhaven (#67718) |
Elster | Kaum ein Tag war vergangen, seit das Feuer, grausam wie es seiner Natur entsprach, einen vertrauten Anblick aus dem Kern der Hafenstadt gefressen hatte. Die alte Bäckerei konnte man nicht mal mehr als Ruine bezeichnen. Bis auf die Grundmauer war das alte Gebäude direkt gegenüber dem Tempel der Sieben und dem Hospital heruntergebrannt. Als die Flammen lange genug an den dicken Pfosten aus Holz geleckt hatten, war es in einer riesigen Wolke aus Glut, Asche und Staub einfach in sich zusammengefallen. Es kam einem göttlichem Wunder gleich, dass sie es alle wieder hinausgeschafft hatten. Und das die feurige Naturgewalt es bei seinem einem Opfer belassen hatte. Nichts war gieriger als die Flammen, das wusste Rivan. Wie der Tod machten sie keinen Unterschied zwischen arm und reich. Ja, nochein größerer Gleichmacher war diese Macht. Holz, Fleisch, Knochen, selbst Stahl...was lang genug brannte war nur noch Asche. Der Korporal schnippste eine Goldmünze zu dem kleinen Schrein der Tymora, der ein wenig verstaubt, doch völlig unversehrt nur wenige Schritte entfernt des Unglücksortes war. War es wirklich nur ein Unglück? Diese Frage beschäftigte den Wächter mehr als die Tatsache, dass er, ja das alle überlebt hatten. Ein Brandstifter, ein Feuerteufel in der Stadt, eine größere Gefahr konnte es kaum geben. Der geringste Verdacht würde genügen, um Unruhe, wenn nicht gar Panik in die Strassen zu tragen. Auf die ein oder andere Art musste man das Verhindern. Trichterförmig legte er die Hände um den Mund. "Tymora zum Gruße! HEY DA, HERGEHÖRT!" Als er die Aufmerksamkeit der Arbeiter und Wächter, die sich schon an den Trümmern zu schaffen machten, geweckt hatte, fuhr er fort. "Wir sperren das alles hier ab. Die Silberwache übernimmt hier! Die Verletzungsgefahr ist zu groß! Und das es wieder aufflammt!" Ob nun ein irrer Druide dahinterstecken mochte, irgendeine gottverdammte Bande aus dem Hafen...oder doch nur Tymoras verhasste Schwester: Wenn es Hinweise gab, dann musste man hier zu suchen beginnen. Der vernarbte Wächter machte sich nicht die Mühe, eine Schaufel zu nehmen. Mit bloßen Händen begann er die verkohlten Reste des Hauses beiseite zu tragen und auf einen stetig wachsenden Schuttberg zu häufen. "Wir legen alles erstmal hier ab!" Rivan wusste, dass wenn sich hier nichts finden ließ, nur die Überlebende blieb. Wenn sie denn jemals aus ihrem Schlaf erwachte... |
05.02.2013 20:47:36 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67752) |
Grauherz | Leise hob Ainslee die Decke über der Schulter jener Frau beiseite, welche Wächter Kalen aus dem flammenden Haus gerettet hatte. Ob ihrer Sorge um Davek, die Schwere seiner Verletzungen, hatte sie die Behandlung jener Frau den anderen Heilern des Lazaretts überlassen. Dort war sie in guten Händen. Als Priesterin Selunes, als Heilerin des Hospitals, war es jedoch ebenso ihre Aufgabe sich um all jene zu kümmern, welche kamen und Schutz und Heilung in diesem Haus erhofften und erwarteten. Und so hatte sie in diesen ruhigen Momenten, die ihr noch verblieben bevor sie ihren Dienst im Tempel antreten würde, entschieden das sie die Fremde untersuchen wollte. Um die Schwere ihrer Verletzungen zu begutachten. Um ihr, so es möglich war, beizustehen und ihr zu helfen. Die in Flammen stehende Bäckerei hatte vielen Leid zugefügt, wenn auch der Schutz der Götter über ihnen gelegen haben mochte, das nur einer der ihren wirklich schwer verletzt worden war. Tief in sich hoffte sie das es nur ein Unfall gewesen war. Das nicht weitere Brände geschehen würden und somit mehr Leid und Opfer. Tief atmete sie durch, der Geruch von Kräutern und Tinkturen ihr in der Nase kitzelnd, und sie wandte sich wieder der Untersuchung der Frau zu. Vielleicht würde jene alsbald erwachen, da sie die Einzige war, welche wahrlich wußte ob der Brand nicht mehr als ein Unfall war - oder grausame Absicht. Sollte sie erwachen war sie entschlossen sofort Rivan in seinem Amt als Korporal zu rufen. Dies hatte sie auch von den anderen Angestellten des Hospitals erbeten. |
05.02.2013 21:16:40 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67753) |
Hawkkoeln88 | Rivan würde recht schnell rausfinden, dass seine Hände nicht für das Räumen von Schutt und Asche geschaffen waren. Wollte er sich diese nicht kaputtmachen würde er bald wieder eine Schippe nehmen und zusammen mit seinen Kameraden die Brandstelle untersuchen. Am ende des Tages konnte Rivan über einen Bericht lesen. [quote] -Brandherd unter dem Kriechkeller des Hauses in den Mehlsilos -Massive Beschädigungen an den kupfernen Silotoren - Silos nicht begehbar da Brandherd schwellend noch aktiv -explosionsartige Ausbreitung der Brände von den Silos aus bauliche Bewertung erforderlich - Vermisste Personen 3 Bäcker Lars Ohnesun die Söhne Heinrich und Friedrich -Identifikation Unbekannte Frau Franziska Ohnesun die Tochter des Bäckers -unidentifizierte sterbliche Überreste 2 krementierte Leichen zuordnung nicht möglich [/quote] Die Frau die im Lazerett war wurde inzwischen an anderer Stelle von den Wächtern identifiziert. Sie hatte eine schwere Rauchvergiftung erlitten was schon einem Wunder glich das sie dort lebend rauskam. Ihr Zustand war kritisch aber stabil Ainslee merkte wie die Bewusstlosigkeit wich und in wenigen Stunden wäre sie vielleicht bereit Fragen zubeantworten. |
06.02.2013 16:44:10 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67774) |
Elster | Aufräumarbeiten....was für ein beschönigender Name. Schon vor einigen Jahren, als Beben und Flut große Teile der Stadt in Trümmer gelegt hatten, kannte Rivan die goldene Regel des Aufräumens: Trinken. Heute waren es nur zwei Leichen, die sie bergen mussten. Und trotzdem: Wäre er gleich mit in das Haus gegangen, anstatt die Eimerkette zu organisieren, vielleicht [i]wären[/i] sie noch am Leben gewesen. Das ewig "[i]wäre[/i]"... Seine Kehle brannte rau von Rauch und Bildern. Der Geruch der verkohlten, kaum noch menschlichen Überreste hatte sich in seiner Nase festgesetzt. Erstaunlich, wenn man bedachte, dass Ruß und Dreck sich auf und unter seiner schweißverklebten Haut festgesetzt hatten. Unter den Nägeln, auf der Zunge, in der Nase. Eine feuchte, dicke Schutzschicht hatte sich schwarz-grau über alles gelegt. Dieser Duft durchdrang sie. Knochen, Fleisch und Haar. Unverkennbar unter allen Gerüchen auf der Welt. Mit geschlossenen Augen stand er neben den abgedeckten Körpern. blind fand seine Hand den Weg zu seinem Trostspender. Der erste tiefe Schluck des Kräuterbrandes hatte ein fein rauchiges Aroma... Nun, zumindest schien die Ursache des Brandes keine blitzewerfender Irrer gewesen zu sein. Eine Mehlstaubexplosion...eigentlich hätte es ein Bäcker besser wissen müssen, als mit einer Pfeife, oder was auch immer, in den Bunker zu gehen. "Verdammte Narren..." Murrte der Korporal, dann winkte er einen weiteren Arbeiter zu sich. Ein Schluck für den Helfer, ein weiterer Schluck für sich selbst. Er war nicht wirklich weniger rauchig. Andere Männer brachten ihren Ehefrauen Pralinen und Blumen. Manche schrieben gar romantische Liebesbriefe. Gedichte, Sonaten und Balladen. Rivan brachte seiner Gattin zwei bis zur Unkenntlichkeit verkohlte Leichen. Im Lazarett angekommen, begrüßte er Madame Thensen kurz und ließ sich eine Schale mit frischem Wasser für sich und den Helfer neben sich bringen. Die Katzenwäsche war eher psychologischer, den kosmetischer oder hygienischer Art. Aber auch für ein angemessenes Äußeres hatte er im Moment keine Gedanken. Als er Ainslee erblickte, zögerte er einen Moment. Behutsam strich er ihr über den Rücken. "Hey. Wie geht es Deinen Gästen, meine Hoffnung?" |
07.02.2013 22:09:18 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67810) |
Grauherz | Sich zu Rivan herum wendend lächelt sie ihm müde zu. [i]"Es geht ihnen den Umständen entsprechend ganz gut. Die Frau aus der Bäckerei müßte bald erwachen. Und Daveks Körper reagiert gut auf die Behandlung seiner Wunden. Es könnte also noch schlimmer sein."[/i] Ihr Lächeln würde weichen und einem ernsteren Ausdruck weichend wie er ihr nach einigen Augenblicken schließlich von den beiden verkohlten Leichnamen berichtet und sie würde Dante eine Nachricht senden, auf das er sie unterstützen würde bei der Untersuchung jener Opfer. ------------------------------------ Nur einen Tag später ward es, als Ainslee rasch in ihr Haus zurück eilte. Einzelne vertrocknete Blätter klebten an ihrem Rock, Schlamm an ihren Schuhen. Nach den ersten Schritten -und den ersten verschlammten Fußspuren auf dem Holzboden - zog sie ihre Stiefel rasch aus und setzte ihren Weg auf bloßen Füßen fort bis sie Rivans Schreibtisch erreicht hatte. Kurz erlaubte sie es sich tief seinen Duft einzuatmen, welcher vom Stuhl ausging, ehe sie sich niederließ und einen Bogen Pergament aus seiner Schublade zog. Noch waren die Gedanken frisch in ihrem Kopf. Sie durfte keinerlei Zeit verlieren sie aus ihrem Kopf heraus, auf das Papier zu bannen. Sorgfältig führte sie die Spitze der Feder bei jedem Wort und sie mußte ein ganz klein wenig schmunzeln wie ihr der Gedanke kam, das sie zum ersten Male einen Bericht an ihren Gemahl schrieb, als wäre sie Teil seiner Wache. [i]"Da ich nicht weiß ob wir uns so rasch sehen lasse ich dir diesen Bericht über die Geschehnisse zukommen, mein Wächter. Außerdem einige meiner Gedanken dazu. Nicht das du dich wunderst, das ich nicht warten kann um es dir persönlich mitzuteilen. Ich muss es alles nur rasch genug auf Papier bekommen ehe ich etwas wichtiges vergesse. Nachdem ich über die Mauer gelangt war und du Isabelle vom Sturz bewahrt hast und gegangen bist um Verstärkung zu organisieren, entdeckte ich in einem Gebüsch hinter dem Theatergebäude eine Luke im Boden. Sie war gut inmitten des Busches verborgen und es war eher Zufall das ich sie entdeckt habe. Zusammen mit Isabelle, welche Hilfe in Form von Seranus, Cosima und Meister Argoin geholt hatte, untersuchten wir die Luke genauer. Ein Schlüsselloch deutete an das man die Luke nicht so einfach würde öffnen können und so war es denn auch. Wir bekamen sie nicht auf. Gleichzeitig befand sich eine Rune neben dem Schlüsselloch, welche uns zumindest einige Informationen zu geben vermochte. Es scheint als wäre diese Luke einst von einem Zwergen Namens Thorulf Hammerwind gebaut worden, vielleicht auch jenes, was sich unterhalb der Luke verbirgt. Das Datum entsprach einer Zeitrechnung von vor einigen hundert Jahren, bevor es Mirhaven scheinbar gab. Das erklärt auch das Fundament des Theaters, welches viel älter ist als das Gebäude darauf. Cosima erwähnte das der Baumeister (?) der Stadt ein Zwerg Namens Murgrimm Hammerwind ist. Vermutlich ein Verwandter jenes Thorulfs. Ich denke du solltest jenen aufsuchen und ihn zu dieser Luke befragen und vielleicht gar den Schlüssel erfragen, damit wir nachsehen können was sich unterhalb befindet. Auch wäre es vielleicht nützlich alte Stadtpläne zu suchen. Vielleicht sind dort alte Gänge eingezeichnet. Dies können wir gewiß im Rathaus oder ich suche auch im Tempel danach. Isabelle könntest du ins Rathaus schicken? Mir kam noch ein anderer Gedanke. Was, wenn diese alten Gänge sich durch einige Häuser ziehen, welche noch alte Fundamente aufweisen? Vielleicht erreicht man diese Gänge auch durch den abgebrannten Keller der Bäckerei?"[/i] Ausatmend lehnte Ainslee sich im Stuhl zurück. Sachte schüttelte sie ihre schmerzende Hand aus, während sie das von ihr Geschriebene betrachtete. Ein wenig wirr vermutlich, aber das war ihr Wächter ja ebenso. Sie schmunzelte erneut und seufzend zog sie die Beine zu sich um ein wenig auszuruhen bis Rivan heimkehrte und den Bericht zu lesen vermochte. [spoiler][[OOC : Ich weiß nicht ob das was heute abend war hier in diesen Thread gehört. Ich habe es einfach einmal aus meiner Vermutung heraus hier rein geschrieben. :))]][/spoiler] |
08.02.2013 23:12:40 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67856) |
Grauherz | Rasch eilte Ainslee ins Lazarett, wenn auch trotz ihrer Eile nicht vergessend Kollegen und Patienten freundlich zuzunicken und zu lächeln. Schließlich gelangte sie in die hinteren Räume und schloß die Türe feste hinter sich. Sofort drang ihr der strenge Geruch verbrannten Fleisches in die Nase und sie schauderte. Hier wurden die Opfer des Bäckereibrandes aufbewahrt. Ob der Geruch sie jemals verlassen würde? Noch immer hatte sie auch den frischen Geruch brennenden Fleisches in der Nase von dem kleinen Halblingsbürger, welcher sich selber entzündete als er seine Aufgabe nicht zu erfüllen mochte. Und dann diese Geschichte, das Mirhaven über älteren Ruinen erbaut worden war. Über Zwergenbauten und von einem Zwerg, dessen Nachfahr nun noch immer Baumeister der Stadt war. Zuletzt noch diese baufällige Villa, welche beim zweiten Blick garnicht zu baufällig war wie sie wirkte. Welche Baustelle hatte denn schon fest vergitterte Fenster und eine Tür, beides gerüstet wie für einen Krieg. Zumindest hatte sie Odiar gebeten auf das Haus acht zu geben und ihr zu berichten, sollte etwas dort zu sehen sein. Ihr Pferdeschwanz wedelte hin und her wie sie rasch den Kopf schüttelte, sich von der Tür abstieß. Jetzt war keine Zeit dafür. Sie durfte sich nicht erlauben darüber nachzudenken wie der kleine Körper in der Feuersäule verbrannt war. Und auch nicht was alles in den letzten Tagen geschehen war. Sie war hier, weil sie etwas nachforschen wollte. Die frischere Luft an der Türe einatmend, begab sie sich sodann auch zu den beiden Körpern, welche mit weißen Tüchern bedeckt waren. Hier und da hatten sich dunklere Flecken gebildet, wo der Ruß und die Asche den Stoff durchtränkt hatte. Ihre Hand ausstreckend zögerte Ainslee, ihre Finger die Festigkeit des Stoffes spürend -bevor sie das Tuch rasch beiseite schob. Fast wie ein Tier sprang sie der Geruch stärker in die Nase und mehrmals schluckte sie wie sie ein Würgen im Hals verspürte. Jetzt nur nicht ihr Essen über den Toten verteilend, vermochte sie nur zu denken, und richtete ihre Augen auf den ersten der beiden Leichname vor sich. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich dabei auf die Hüftgegend der Toten. Das Feuer hatte sich lange und mit Gier in die Personen gefressen und alles was blieb war verbrannte, kohl schwarze Haut. Das hatte sie bereits vorher gewußt. Nur, vielleicht vermochte sie bei Beiden oder vielleicht auch nur bei einem ja vielleicht Überreste eines Gürtels erkennen oder geschmolzenes Glas. Später, würde sie dann auch noch den Inhalt des kleinen Fläschchens untersuchen, welches sie dem Halbling genommen hatte und welches sie nicht den Wächtern mitgegeben hatte. Natürlich fern ab jeder noch so kleinen Flamme und mit Zaubern zum Schutz vor Feuer eingedeckt. Sie ahnte zwar, was sich in diesen Flaschen verbarg, wollte es jedoch genau wissen. |
09.02.2013 02:03:04 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67864) |
Amari | Isabelle konnte sogar noch das Feuer spüren und den Rauch riechen, als sie über die Überreste der Brandruine stiefelte. Das war allerdings wohl eher ihrer Einbildung nach den traumatischen Erfahrungen zuzuschreiben. Sie winkte ein paar Wachen herbei und bat ihre Kollegen, ihr bei der Suche zu helfen. [b][i]"Also Jungs, ich suche: Glasscherben - oder irgendwas Ähnliches. Vielleicht ist das Glas auch mittlerweile geschmolzen. Falls ihr eine Flasche öffnet, gebt mir direkt Bescheid! Und bei allen lichten Göttern: Öffnet sie nicht! Das könnte höchst gefährlich sein! Außerdem: Falls ihr bei der Durchsuchung Zugang zum Keller bekommt, schaut nach, ob es Gänge gibt, die da wegführen. Vielleicht habt ihr meinen Bericht in der Kaserne gelesen? Es geht um so eine Luke wie beim Theater - oder eine Ähnliche. Oder irgendeine Luke! Irgendwas, womit man unter der Erde sich halt fortbewegen kann - unterirdische Gänge oder so ein Krempel. Wir suchen also etwas, womit man in die Bäckerei rein- oder rauskommt, ohne übliche Wege zu benutzen, also Türen, Fenstern, was-auch-immer."[/i][/b] Isabelle hielt kurz inne, legte ihren Kopf schräg und musterte ihre Mitwachen: [b][i]"Hrm, äh, also nochmal kurz zusammengefasst: Ich suche Glasscherben oder geschmolzenes Glas oder gar Flaschen in der Brandruine. Wenn ihr eine Flasche findet, nicht öffnen! Außerdem suchen wir nach Zugängen oder Geheimgängen im Keller oder allgemein in der Nähe unter der Erde. Verstanden? Gut, dann packen wir es an! Und jammert nicht rum, wenn ihr dreckig werdet. Ich jammere auch nicht."[/i][/b] Mit diesen Worten zog Isabelle ihre Handschuhe fester auf die Hand, denn sie hatte keine Lust, sich an scharfkantigem Stein, gesplittertem Glas oder Ähnlichem zu schneiden. Mit brummig-entschlossenem Blick machte sie sich dann daran, selbst auch nach all diesem zu suchen. **** [b][i]"Wo wäre ich, wenn ich ein altes Fundament wäre?"[/i][/b], nachdem Isabelle mit den Untersuchungen an der Brandstelle fertig war, machte sie sich mit diesen Worten auf, um durch die Stadt zu streifen - auf der Suche nach alten Grundmauern bezogen. Zunächst auf das Marktviertel bezogen. Besonders wenn sie dort Bauarbeiter sah, vielleicht an der abgebrannten Bäckerei oder in der Nähe des Theaters, hatte sie vor, diese anzusprechen und nachzufragen. Wer, wenn nicht Handwerker, die bauten, wüsste über solche Dinge Bescheid? Irgendwo mussten doch noch alte Grundmauern in Mirhaven zu finden sein! |
09.02.2013 13:31:10 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67874) |
Hawkkoeln88 | *ein Bericht erreicht Rivan* [quote] Selbstmord eines Bürgers im Hafenviertel -2 bürger Odiar und Ainslee Faeris überbrachten der wache eine verkohle Leiche -laut Aussage der Zeugen war der Mann geistig verwirrt und hat sich am Hafen selbst entzündet -es wurden mehrer Fläschen leicht entzündbaren Materials gefunden, zusammensetzung unbekannt Untersuchung der Leiche: -1,52 Meter groß einfache Kleidung mittleres Alter unidentifiziert eine tätowierung über den Brustkorb drakonischer Schriftzug von Kampfmagier entziffert "Crescendium erwacht" [/quote] Ainslee würde bei ihrer Untersuchung des Fläschens feststellen das sie den Geruch sofort erkennt hatte sie ihn doch erst kurz davor gerochen an der Leiche des Fackelträgers. Doch weitherin war ihr unbekannt welche Zutat dieser Geruchen zu verantworten hatte. Isabelle würde im Keller des Hauses nichts verdächtiges finden auser die Luken zu den Lagersilos wo der Brand gewütet hatte noch keiner war dort eingedrungen hatte sich erst vor Stunden der Rauch von dort unten gelegt. Eine etwa 3 fuss breite öffnen lag im Boden des Kellers meter ging es dort hinhab, diese Bäckerei war einst darauf ausgelegt Vorräte für Monde zuhorten. Würde jemand hinabsteigen in diese engen Kammern ungewiss ob dort die Luft atembar war ob die stabilität noch gegeben war nach Stunden des Brandes. Sollten die Kammern einstürzen wären sie ein sicheres einsames Grab für alle die den abstieg wagten. Die Untersuchung draussen war um einiges Einfacher nicht alle Bauarbeiter waren gesprächig und die meisten viel zu jung um erfahrung mit den alten gebäuden zuhaben aber ein paar gebäude konnte sie identifizieren. Das Theater, der silberne Drache , die Halle der sieben, ein Privathaus im Süden der Stadt Wohnsitz von Murgrimm Hammerwind, bei einigen Gebäuden im Südteil der Stadt war man sich nicht sicher ob ältere Gebäude dort standen der Nordteil war jedenfalls viel zu jung wurde er erst vor einem Jahrhundert erschlossen. |
09.02.2013 15:51:06 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67884) |
Byra | [b]Die Beschattung eines Toten[/b] [img size=480]http://s7.directupload.net/images/130209/opfypmtk.jpg[/img] Odiar hatte es der Priesterin versprochen und wenn er einmal eine Zusage gab, so hielt er sie auch ein. So wartete er ab, in einer Gasse unweit der Villa der Lohndahl, verborgen von den lange Schatten werfenden Häusern der Stadt. Stunde um Stunde verharrte er in der Erwartung jemanden aus dieser Villa eines Toten kommen zu sehen und schien diesem Vorhaben nicht müde zu werden. Vielmehr war er von Mut und Zuversicht erfüllt - konnte er doch seiner Meinung nach etwas Gutes tun. Über viele Jahre war er auf den Wegen Faeruns allein unterwegs gewesen und hatte sich nur im Stillen am Anblick von tiefen geheimnisumwitterten Wäldern und prachtvollen Städten, aber auch den Geschichten der Reisenden erfreut. Selbiges war nun wieder der Fall. Während also Tag und Nacht vorüberzogen lauschte er den Worten der Vorbeigehenden und dachte sich selbst Geschichten zu den Wortfetzen und Eindrücken die ihn erreichten aus. Dabei achtete er akribisch darauf von Keinem gesehen zu werden, denn das würde seine Beobachtung des Hauses der Lohndahl wohl zu nichte machen. Nur eine Person offenbarte er sich nach einigem Zögern. Eruina vom fahrenden Volk die ihre Weissagungen unter das Volk von Mirhaven brachte und dabei sicher auch Odiar in ihren Bann zog. Auch wenn er ihr nie verriet warum und auf was er da in der nahen Gasse wartete. |
09.02.2013 17:04:31 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67889) |
Hawkkoeln88 | Am Abend wär sich Odiar sehr sicher das dieses Haus bewohnt ist wer sonst hätte Licht im oberen Stock entfacht nur ein Schimmer für den flüchtigen Beobachter kaum wahrnehmbar aber da war Licht. Später am selben Abend steuerte eine kleine dickliche bärtige Person mit einer Fackel und einem Karren voller Fässer dieses Haus an. |
09.02.2013 18:07:16 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67892) |
Byra | Odiar gab seiner Neugierde dem Vorzug vor der Vernunft und begann sich der dicklichen Person zu nähern, soweit er dabei unentdeckt bleiben würde. Er musste soviel wie möglich herausfinden um zu verhindern, dass erneut jemand in Flammen aufging, schon allein aus seiner Schusseligkeit heraus. So beobachtete der Halbelf genau was die Person da tat und was es mit diesen Fässern auf sich hatte. |
09.02.2013 18:12:31 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67893) |
Hawkkoeln88 | Die Gestalt stoppte mit dem Wagen vor dem Haus und ging mit der Fackel Richtung Tür des Anwesens. Im Licht der Fackel konnte odiar eindeutig erkennen die Gestalt war ein Zwerg. Donnernd schlug die Gestalt mit der Hand die nicht die Fackel umschloss gegen das Tor des Anwesens. |
09.02.2013 18:23:05 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67895) |
Byra | Angespannt hielt der Halbelf inne und warte gespannt darauf das sich die Tür öffnen würde und es sich zeigt, wer dieses Haus bewohnt. Auch etwaige Gesprächsfetzen versuchte er aufzuschnappen. |
11.02.2013 09:42:34 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67937) |
Grauherz | [quote][i]"Die (wahre) Geschichte vom Aufbau Mirhavens Ein jeder kennt die Geschichte der silbernen Drachin Ornicur, ihrer Liebe zu einem Menschen und den daraus hervor kommenden Sohn. Die wenigsten werden jedoch wissen das mehr an dieser Legende dran ist als was man bisher in den Tavernen und Schänken der Stadt zu hören vermochte. Einer anderen Geschichte nach gab es dort wo sich heute Mirhavens Dächer erheben die Stadt des Zwergenclans Hammerwind. Tief hatten sie in den Felsen der Klippen gegraben und sich ein Heim errichtet und in ihrer Freundlichkeit hatten sie auch einige Menschen bei sich aufgenommen. Und der Ort erhielt den Namen Mirhad Kadven. Alles war friedlich bis mit einem Male der rote Drache Crescendium den Ort Angriff und Leid und Tod über die Bewohner brachte. Die Überlebenden flüchteten und der rote Wyrm nistete sich in der Schatzkammer der Zwerge ein, zufrieden mit seiner errungenen Beute. Zwerge und Menschen ihm dies nicht überlassen wollend rotteten sich zusammen und mit Hilfe von Ornicur und ihrem Sohn griffen sie den Drachen in seinem Nest an und besiegten ihn. Die silberne Drachin flog davon und die Zwerge entschieden, das sie eine neue Stadt aufbauen würden über den Ruinen ihres Ortes, der Gruft von Crescendium. Eine Stadt gleichermaßen für den Clan Hammerwind und die Menschen. Und sie erhielt den Namen - Mirhaven."[/i][/quote] Ausatmend betrachtete Ainslee noch einmal die niedergeschriebene Legende um Ornicur und Crecendium und legte das Blatt sodann beiseite. Es mochte irgendwann Zeit sein das die Menschen von Mirhaven die Wahrheit erfuhren. Deshalb auch hatte sie es Sara berichtet. Nur sollte man vielleicht nicht erwähnen, das sich unter ihren Füßen irgendwo der Leichnam eines Drachen befand... |
12.02.2013 10:14:02 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#67964) |
Elster | Ohne es näher zu erläutern gab Rivan den Befehl an seine Wächter die Prachtallee zum Markt genauer ins Auge zu fassen. Gründe hierfür gab es genug. Das Anwesen der Ashalleys und die Entführung der armen Layla, das Feuer das die Bäckerei zerstört hatte und nun Schmuggler, Zwergenschlösser und eine uralte Legende... Gründe, die man niemanden nennen konnte, ohne Leben und Zurechnungsfähigkeit aufs Spiel zu setzen. Was wohl bedrohlicher sein würde? Nachdem Ainslee ihm von der Legende des alten Zwerges berichtete, hatte er in uralten, vergilbten Berichten in der Kaserne nachgeschlagen, aber nichts gefunden. Verdammt, irgendwo hatte er schon einmal von einem blutigen Drachenkult hier auf Amdir gehört! Aber war der Schimmer einer Erinnerung genug? Konnte man einem alten Zwergenmärchen glauben schenken? Tote Drachen und Zwergenaltvordere, es fehlte nur noch die Versprechung auf einen unermäßlichen Schatz. Bei allen Wundern die er erlebt hatte, guten wie bösen, konnte der vernarbte Büttel nicht wirklich an all das Glauben. Die Insel war voll mit diesen Legenden, wahrscheinlich war die ganze Welt voll davon. Und doch...reizte Rivan der Gedanke daran einem leibhaftigen Roten gegenüber zu treten. ______________________________________________________________________________ Ainslee trat neben ihn und strich ihm durch den Nacken, verscheuchte die Sorgen und Gedanken. Ob Zwerg, Drache, Nekromant oder welche Schrecken die Vergangenheit der Stadt sonst ausspeien würde, es war egal. Was zählte, war dem Schauspiel ein Ende zu setzen und ein paar gewaltige Arschtritte zu verteilen. Rivan lächelte versöhnlich zu seiner Frau auf, nahm ihre Hand und hauchte einen Kuss auf sie. Ein frischer Luftzug ging durch das Lazarett, brachte den Duft von frischem Tee in seine Nase. Er saß am Bett der Bäckerstochter, nun Waise und zugleich wohl die Erbin des abgebrannten Betriebes, wenn man den noch vermissten Verwandten nicht finden würde. Kein Erbe, das man gerne antrat. Die besorgte Priesterin der Selune reichte ihm einen Tee, dann setzte sie sich zu ihm. Sie wusste genau, wie er das heiße Getränk brauchte. Heiß. Und süß. So süß, dass der Zucker schon am Löffel kristallisierte. Auch auf den kleinen Beistelltisch neben dem Krankenbett stellte sie eine dampfende Tasse ab. Rivan schlürfte, dann griff er nach der Hand seiner Frau. Die Blicke beider gehörten der armen Bäckerstochter. Ab und an hatte sie schon die Augen geöffnet, aber noch hatte ihr niemand von dem Schicksal ihrer Familie berichtet. Keine leichte Aufgabe, selbst für eine Seelsorgerin und ihren Büttel. Vor allem, wenn man auch noch in sie Eindringen musste, um Antworten zu erhalten. Wer war der noch Vermisste? Was geschah in den Momenten vor der Explosion und dem alles verschlingendem Feuer? Feinde, Schulden, Zwerge und Legenden von Drachen... Beide warteten gespannt auf ihr Erwachen. |
17.02.2013 13:07:48 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68088) |
Hawkkoeln88 | Odiar würde den Stämmigen Zwerg mit einer Person in der Tür kurz reden sehn das Gespräch war für den Halbelfen nicht verständlich doch schien es kein erfreuliches Gespräch sein.. Die Tür wurde zugeknallt der Zwerg brummte hörbar und machte sich auf den Rückweg. Die Bäckerstochter war inzwischen erwacht und starrte mit leeren Augen auf die Decke des Hospitals...stumm und nur leicht atemend. Unter dem tratsch der Stadt gab es auch das Gerücht der Oberbaumeister Murgrimm Hammerwind wäre schwer krank oder gar seinem Alter erlegen war er schon länger im Amt als der älteste Mensch erinnern konnte und zuvor niemals einen Tag nicht zur Arbeit erschienen und nun waren es schon 3. |
17.02.2013 22:49:08 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68111) |
Varulfen | [i]"Mir ist eben so schnell nichts besseres eingefallen."[/i], versuchte Sara den Pixie zu trösten, der in ihren Händen saß und vor sich hin schmollte. Zugegeben, ihn als magische Puppe auszugeben, die nichts konnte, als mit den Flügeln zu schlagen, war vielleicht nicht grade die beste Notlüge gewesen. Sie selbst hätte sich das zumindest nicht geglaubt, aber der Wächter glaubte es und so war es gut. Zwischen Theaterhaus und dem alten Lohnal-Haus fanden sie dann auch endlich Kim, die sich schon um ihren kleinen Freund sorgte. Schnell verflog diese Sorge jedoch und Freude über das Wiedersehen machte sich breit. Der Pixie war immerhin einige Tage lang auf eigene Faus losgezogen, ohne zu sagen, wo er hin war. Die Freude wurde allerdings auch schnell wieder abgelößt, von Neugier. Sara und all jene, die sie begleitet hatten, sahen recht schnell, dass an der Mauer neben dem Theaterhaus etwas anders war. Jemand hatte eine Leiter angebracht. Richtig angebracht, so, dass man sie wohl nicht so schnell von der Mauer wieder abnehmen konnte. Das war schon seltsam. Sara gefiel der Gedanke nicht, dass da wer hinter ihrem Theaterhaus herumschlich. Sekunden später musste sie diesen Gedanken korrigieren. Von Schleichen hatte derjenige, der grade hinter der Mauer herumschepperte, wohl noch nie etwas gehört. Man sollte wohl besser nachsehen, was da los ist, dachte sie. Und "man" war in einem solchen Fall immer sie selbst! Natürlich ließ sich auch Katlyn nicht nehmen, nach ihr über die Leiter zu kletter, dicht gefolgt von Davek. Jun Li, Kim und Odiar blieben auf der anderen Seite zurück. So erblickten sie die Quelle des Schepperns. Sie war klein, aber stämmig, bärtig und trug eine Axt. Eine große Axt. Und einen Humpen Bier, wobei der sicher ebenso selbstverständlich für einen Zwerg war wie Axt oder Bart auch. Er trug auch noch etwas anderes und das war ein grimmiger Gesichtsausdruck. [i]"Sperrgebiet."[/i], knurrte er die drei an. |
20.02.2013 10:00:10 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68229) |
Grauherz | Sich behutsam von Rivans Seite lösend lehnte Ainslee sich über das Bett der Bäckerstochter, wie jene die Augen aufschlug. Wie von selbst fanden ihre Finger an den schlanken Hals der Frau um ihren Puls zu überprüfen. [i]"Ihr seid in Sicherheit, werte Frau."[/i] Versuchte sie ihre Worte sanft und warm zu sprechen, ihre Aufmerksamkeit sodann auf die leeren Augen der Frau richtend. Ein Hauch Unruhe erwachte tief in ihrem Inneren wie sie auf sie herab sah und sich zu erinnern versuchte ob sie genauso leer wirkten wie die Augen des Halblings, der vor ihren Augen verbrannt war. Bisher war ihr niemals der Gedanke gekommen ob jemand vielleicht aus dem Haus des Bäckers selber, ein Familienmitglied oder Freund der Familie, für den Brand verantwortlich war. Ob jemand möglicherweise genauso "verzaubert" worden war wie der Halbling. Jemand wie die Bäckerstochter. ---------- Gleichzeitig wurde ein Brief an das Heim von Murgrimm Hammerwind gesandt mit Hilfe der fleißigen Halblingspost. [quote][i]"Werter Herr Hammerwind, mehrere Tage sind vergangen seid wir mit einander gesprochen haben. Nun geht das Gerücht um das ihr krank seid und deswegen ist es Sorge welche mich an euch wenden läßt. Ich hoffe das euch nichts im Untergrund geschehen ist, wo ich es war, der euch bat nachzusehen. Ainslee Fearis Priesterin"[/i][/quote] |
23.02.2013 20:00:15 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68326) |
Hawkkoeln88 | Die Frau wirkte mehr lethargisch und zurückgezogen sie hatte noch nicht gesprochen, hatte ihr schon einer gesagt das ihre Familie verbrannt war sprach überhaupt jemand mit ihr...Es wirkte ganz anders wie beim kleinen Bürger((er war kein Halbling!!))und Ainslee konnte sicherstellen das sie keine explosiven Flüssigkeiten bei sich hatte. Auch kam ein Brief an im Hause Faeris [quote] Werte Frau Faeris Im Namen des Klanes Hammerwind wurde ich beauftragt mit euch über die Vorkommnisse unterhalb Mirhavens zusprechen. Ihr könnt mir jederzeit Nachricht im Hause Murgrimm Hammerwinds hinterlassen oder mich dort aufsuchen. gez Nurgrimm Trollschlag vom Klan Hammerwind[/quote] |
26.02.2013 12:16:59 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68376) |
Grauherz | Eine vielleicht seltsam wirkende Lieferung wurde zum Arkanen Orden gebracht, vom Lazarett wohl aus. Es war in einige Tücher gewickelt und länglich und hier und da mochte etwas Blut durch den Stoff gesickert sein. Außerdem war ein Schreiben an Cosima, Sara und Yien dabei, welches ihnen überreicht wurde, während die Lieferung an einen von ihnen gewünschten Ort gebracht wurde. Das Siegel des Schreibens ist als jenes von Ainslee erkennbar, ebenso ihre feine Schrift, wie sie den Brief öffnen. [quote][i]"Selune mit euch, ich hoffe ihr erschreckt nicht wenn ihr seht, was ich euch geschickt habe. Es handelt sich dabei um einen Gefangenen, den die Wächter aufgegriffen haben als er mit einige der "Feuerflaschen" an Land gehen wollte. Dies ist natürlich nicht der Grund, weshalb ich ihn sende und ihr mögt euch fragen weshalb er verstorben ist. Wenn man dies so nennen mag, weil : er war schon tot. Er bewegte und sprach wie ein normaler Mensch, nur war er ein wenig teilnahmslos und es schien ihm egal was mit ihm geschieht. Er wiederholte ständig das dieser Abend sowieso sein Letzter sein würde und er bald sterben wird. Wie wir ihn sodann berührten fiel uns auf das sein Arm sich kalt anfühlte - wie von einer Leiche. Bei genauerer Untersuchung ergab sich das viel von seinem Körper abgestorben, tot war. Es schien von einer kleinen Stichwunde hinten an seiner rechten Schulter auszugehen. Vielleicht könnt ihr herausfinden welcher Zauber oder welches Gift dies auslösen kann. Das Absterben des Körpers. Ich wäre euch dankbar wenn ihr uns in dieser Hinsicht behilflich sein könntet. Ainslee Fearis"[/i][/quote] Sollten alle oder nur eine der Drei den in Stoff gewickelte Mann betrachten würde ihnen auffallen das der rechte Arm abgehackt worden war, ebenso wie der Kopf. Doch nur der Kopf ließ eine starke Blutung vermuten. Am Arm klebte allenfals eine geleeartige rote Masse. |
26.02.2013 12:24:37 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68378) |
Elerina | Vorerst hielt Cosima Ausschau, ob ihre beiden Freundinnen und Kolleginnen in der Nähe waren. Ihnen würde sie vorschlagen, die Lieferung erst einmal gemeinsam ins Labor zu bringen. Auch wäre es wohl gut, dafür zu sorgen, dass die Leiche weiterhin vor Verfall geschützt wäre. Dann könnte man zusammen auf verschiedene Arten versuchen, jene zu untersuchen. Würden Yien und Sara sich ander Unzersuchung wohl beteiligen? |
26.02.2013 13:26:43 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68381) |
Varulfen | Seltsame Lieferungen sprachen sich schnell herum und bestimmt würde der eine oder andere darüber munkeln, was bei den Magiern wieder komisches passierte. So entschloss sich Sara, ihre Neugier zu befriedigen, indem sie einfach mal vorbei schaute und sich die Sache ansah. Kaum war das geschehen, stöhnte sie auf. "Warum bin ich eigentlich hergekommen?" Auch wenn sie auf diesem Gebiet nicht viel Erfahrung hatte, würde sie jedoch da bleiben und den Anleitungen der Meisterin folgen. |
27.02.2013 11:12:07 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68405) |
Elster | Viele wundervolle Farben zeigte das Gesicht des Wächters, als er wieder in die Folterkammer der Kaserne trat. "Folterkammer" war eine recht hochtrabende Benennung für einen Raum, in dem alles Mögliche aufbewahrt wurde, für das man im Moment keine Verwendung hatte. In einer Einrichtung wie der Silberwache waren das nicht selten racht martialisch anmutende Dinge, wie zerschabte Hellebarden, verbogene Gabeln und eingedellte Kübelhelme. Dinge, welche die Stimmung des Raumes sehr gut unterstrichen. Normalerweise störte es auch niemanden, denn kaum ein Wächter verbrachte gerne Zeit dort, wenn man Bruno, dass Maskottchen nicht mit einbezog. Die einzige, die Bruno, die uralte Wächter-Riesenschlange besucht hatte war Yien gewesen, doch jene war nun fort. Das lustige Farbenspiel im Gesicht des Eingangs eintretenden Wächters hatte weniger mit der Unordnung und auch nicht mit der Schlange zu tun. Viel mehr lag es an der enthaupteten Leiche des verdächtigen Schmugglers, den er vor einigen Stunden hier herein führte. Der Wächter sah zu dem Korporal, der noch den Säbel in der Hand hielt, dann zu der Priesterin neben ihm. "Das erklärt aber Ihr dem Kommandanten! Das erklärt aber Ihr dem Kommandanten!!!" Rivan und Ainslee sahen sich an und verzogen die Lippen. Keinem von beiden war wohl, bei den Geschehnissen, die so blutig endeten. Endlich nickte der Korporal seinem Kameraden zu. "Mach Dir keine Sorgen, Serge...kümmere ich mich drum....wird nen riesen Spaß, dem alten Laundrius das zu erzählen..." Der Wächter am Eingang gab sich damit zufrieden. Vor allem weil er so schnell wie möglich weg wollte. Weg von dieser Leiche, aus der noch immer dickes Blut sickerte. Erst jetzt sah er, dass es eigentlich viel zu zäh und viel zu erdbeerig für Blut war. Einfach nur schnell weg, nicht gucken, nicht fragen. Er war schon halb raus, als er sich umwandte und das erdbeer-blutige Ehepaar Fearis noch einmal ansah. "Äh....was mach ich denn nun mit dem Schiff....und der Mannschaft?" Die Antwort aus beiden gefragten Mündern war einhellig. "Schiff?! Mannschaft?!?" Leicht eingeschüchtertes Nicken war die Antwort, dann sahen sich Priesterin und Korporal wieder an. Rivan knirschte mit den Zähnen. "Quarantäne. Keiner verlässt mehr dieses gottverdammte Schiff." Er nickte dem anderen Wächter zu. "Das ist ein Befehl. Und nun....los...hurtig!" Der Untergeordnete war recht froh, dass er nun so fliehen konnte, auch wenn er nicht verstand, was da eben geschehen war. Aber Verstehen war nun nicht wirklich oberste Büttelpflicht, wie der Korporal es ihnen immer wieder eintrichterte. Rivan sah zu Ains und seufzte tief. "Und ich wollte nur ein...Abendessen mit Dir..." Gemeinsam machten sie sich auf zum Hafen, begrüßt vom Sonnenschein eines neuen, chaotischen Tages. |
27.02.2013 15:28:03 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68410) |
Grauherz | Sachte wog sich das Schiff auf den Wellen des Meeres auf und ab, kaum merklich nur. Ainslee bemerkte es von ihrem Platz am Dock jedoch sehr genau, erinnerte sie sich zu sehr an ihr letztes Mal auf einem Schiff - wenn man die wenigen Reisen mit Pitt außer Acht ließ - und auch daran das jenes Schiff langsam immer weiter unter ihren Füßen auseinander gebrochen war. Tief durchatmend unterdrückte sie ein Schaudern und strich ihre Robe glatt, einen kurzen Blick zu Rivan werfend, wie er mit einem der Wächter sprach. Es war nun keine Zeit an die Vergangenheit zu denken - oder zumindest nicht zu weit zurück. Sie waren hier zum Hafen gekommen um die Mannschaft des Schiffes zu untersuchen. Und dies würde sie mit Hilfe Rivans und vielleicht seiner Wächter auch versuchen. Es galt herauszufinden ob auch andere Männer, außer jenen welchen sie zurück gelassen hatten, am demselben Symptomen litten : - ob auch sie Gliedmaßen hatten, welche sich wie von einer Leiche anfühlten - ob sie kleine oder auch größere Stichwunden hatten, woraus sich ebensolche Symptome entwickeln konnten - außerdem würde sie sie befragen wollen, ob ihnen etwas seltsames an ihrer Reisebegleitung aufgefallen war - auch sollte darauf geachtet werden ob sie Tatowierungen besaßen, welche mit Crescendium in Verbindung stehen mochten - auf dem Weg zum Schiff hatte sie außerdem mit Rivan besprochen das die mögliche Kabine des Mannes untersucht werden sollte und seine Habe Einzelne Haare über ihren Nacken gleitend, wie sie erneut den Kopf schüttelte, ließ Ainslee von der Liste in ihren Gedanken ab und sah sich nach Rivan um. Es war Zeit mit der Untersuchung zu beginnen, damit sie es irgendwann noch schaffen mochten etwas Schlaf zu finden. |
27.02.2013 16:55:10 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68413) |
Hawkkoeln88 | Das Schiff lag gar nicht am Dock war es mitten im Hafenbecken geankert. Ein kleines Paddelboot erwartete sie die Hafenwächter achteten darauf das nichts dieses Schiff verliess doch befand es sich nicht unter Kontrolle der Stadtwächter. Der Manschaft war es untersagt die Stadt zubetreten oder mit dem Schiff auszulaufen aber nicht festgenommen und so ankerte das Frachtschiff im stillen Wasser des Hafens. Würden die beiden übersetzen? |
27.02.2013 18:43:21 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68416) |
Elster | Wenigstens einmal hatte jemand mitgedacht! Ein wenig zufriedener mit sich, der Hafenwache und dem Rest der Welt legte sich Rivan selbst in die Riemen des kleinen Padelbootes. Ainslees Tag war anstrengend genug und die beiden anderen Wächter, die mit an Bord gekommen waren, waren nicht traurig drum, dass der Korporal selbst das Ruder übernahm. Ihm tat es gut. Schlag um Schlag näher ans Ziel, keine Intrigen, Lügen ausflüchte, einfach kräftig paddeln. Das war es, was er mochte. Tymora, konnte der Wachdienst nicht immer so sein? Während Rivan so seine Muskeln spielen und seine Wut verrauchen ließ, machten seine Gedanken eine kleine Rundreise durch das Hafenbecken. Es war wirklich gut, dass die Hafenwacht den verdächtigen Frachtkahn in die Mitte des Beckens gezogen hatte. Keiner konnte ihnen nun entkommen. Keiner diesen Fluch der untoten Glieder weitergeben. Ob dies nun magisch, natürlich oder widergöttlich war, was es verursachte. Ihm war nicht entgangen, dass die Hafenwacht wohl nicht nur aus reiner, allgemeinliebender Vorraussicht so gehandelt hatte. Ein Schiff, dessen Kapitän mit einer großen Ladung von Brandöl festgesetzt wurde... Ein Blick zu Ainslee verriet ihm, dass sie ähnlich dachte. Besorgnis und die vergangenen Erlebnisse zeichneten dunkle Schatten auf ihr Gesicht. Niemand wollte eine Bombe bei sich im Gartenteich haben. Und nur Verrückte konnte sich dort an Bord schwingen. "TYMORA ZUM GRUßE!" Rivan schwang sich als erster über die kleine Reling des Frachtschiffes. Freundlich, doch vor allem laut und autoritär ließ er seine volle, tiefe Stimme über das Deck fegen. Mit einem Finger strich er sich über die Hutkrempe, die andere ruhte legere auf dem smaragdenen Knauf seines Silbersäbels. "Meine Fürsten, verzeiht die Störung, die Hafenwacht hat Euch sicher schon informiert, wir müssen uns hier einmal umsehen." Einen jeden der Matrosen bedachte er mit einem ernsten Blick, der unmissverständlich Preis gab, dass dies keine Bitte und kein Höflichkeitsbesuch war. Trotzdem zwinkerte er dem letzten der Matrosen, einem Ungetüm aus 300 Pfund tätowiertem Fleisch zu. "Der Scheiß, den Ihr für Euch schmuggelt, interessiert uns nicht. Macht einfach keinen Mist. Verstanden?!" |
28.02.2013 18:31:07 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68446) |
Hawkkoeln88 | Ein Paddelschlag beendete Rivans Tagtraum...... Langsam nährte sich das kleine Beiboot dem großen Frachtschiff währendessen gab es von den beiden Hafenwächter eine kurze Einführung in die Thematik Recht auf See. Dieses Schiff ankerte vor Mirhaven und das nicht erst seid Herr Schmuggler aufgeflogen war. Ob es ein Verbrechen war die vermuteten Waren möglicherweise Verboten innerhalb der Stadtmauern auf einem Schiff zulagern das nicht am Dock ankerte war ein Thema für Winkeladvokaten. Fakt war Rechtlich schwamm dieses Schiff auf einer großen grauen Welle. Als das Beiboot das Schiff erreichte blickte ein Einäugiger Schwarzhaariger Mann mit deutlicher Narbe quer über das Gesicht mit seinem verbliebenen Auge die 2 Meter runter von der Reeling ins Beiboot, quer über die Schulter hing eine Peitsche wie sie zum antreiben von Vieh benutzt wurde. Ein durchdringender Blick traff die Insassen des Bootes. ((bitte beachten Fakten über Schiff und Besatzung und allen Questrelevanten Personen und Gegenständen obliegen grundsätzlich der SL)) |
03.03.2013 10:44:40 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68535) |
Elster | Was für ein langer Tag. Der Boden unter dem Korporal ging auf und ab, er spürte, wie seine Arme irgendeine Art von Arbeit an dicken Riemen leisteten. Wo war er nochmal? Hinter sich vernahm er Ainslees Stimme, dann schlug er die Augen auf, suchte sie noch halbverschlafen. "Rivan, mein Wächter. Dort ist es, Du kannst aufhören zu rudern." Verdammt, er musste eingenickt sein. Zähneknirschend räusperte er sich und lehnte sich dann über den Rand des Paddelbootes. Die Silhoutte des dickbauchigen Handelsschiffes schälte sich dunkel vom Horizont. Zwei Schwall von Wasser, dann war der Traum verscheucht, ebenso wie die Reste der Müdigkeit. Er erhob die Stimme, um den merkwürdigen Peitschenmann an Bord des Schmugglerschiffes zu grüßen. "Tymora zum Gruße, mein Fürst! Rivan Fearis, Silberwache. Wir müssen an Bord, es könnte eine schreckliche... Krankheit... ausgebrochen sein. Euer Käpt´n ist tot...in...Kelemvors Hallen." Ob Grauzone, oder nicht,der Korporal wollte an Bord. Jede Art von Advokatie war ihm mindestens ebenso fern, wie nun das sichere Ufer. |
07.03.2013 15:14:43 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68688) |
Elerina | [b]Derweil in der Akademie...[/b] ..war man schon seit der Ankunft der Lieferung mit der seltsaman Leiche beschäftigt. Cosima hatte also die Tage genutzt, um Vorbereitungen zu treffen. Sie hatte für die Helfer und sich...und sollte [b]Yien[/b] noch dazu kommen, wäre auch sie willkommen, Handschuhe und Masken besorgt. Auch Messer, Nadeln und andere Dinge zum Untersuchen waren dabei. An Alkohol zum anschließenden Reinigen hatte sie gedacht. Irgendwie musste sie bei dem Schreiben und all dem an nekromantische Experimente denken und bei Nekromanten konnte man nie wissen. So hatte sie die Leiche derweil ins Labor bringen lassen, auf das Unbefugte und Nicht-Mitglieder des Ordens die Untersuchungen nicht sehen sollten. Zudem sollte man sie langsam auf einem Tisch ablegen, damit sie ob des empfindlichen, "zerbrechlichen" Zustandes nicht platzen würde oder ähnliches. Sie bat [b]Sara[/b], einige leere Phiolen und von der gelee-artigen Masse genügend und großzügig Proben zu nehmen. Diese sollte ein Alchemist oder Trankmischer auf die Bestandteile untersuchen. Vielleicht mochte es helfen, etwas darüber in Erfahrung zu bringen, aus was diese bestand und wie sie "hergestellt" wurde. Cosima selbst besah sich den gesamten Leichnam einmal genau. Wenn nötig, würde sie ihn vorsichtig sezieren. Erinnerte wirklich nur noch der Kopf daran, dass es sich einmal um ein lebendes Wesen handelte? Oder waren neben der gelee-artigen Masse vielleicht noch Knochen, Muskeln, Organe oder anderes zu sehen, das einmal menschlich war? |
08.03.2013 22:06:59 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68713) |
Varulfen | Sara tat, was man ihr aufgetragen hatte. Mehrere Phiolen füllte sie mit dem Glibberzeugs und versiegelte sie mit Deckel und Kerzenwachs. Sollte sich jemand darum kümmern, der sich mit Alchemie auskennt. Mit einer gut dosierten Portion Charme bat sie ein paar der Alchemisten, die Masse für sie zu untersuchen und die Ergebnisse nicht breit allen zu verkünden. Auch wenn die ganze Angelegenheit ziemlich ekelig war, summte sie bei der Arbeit leise eine heitere Melodie, sie wollte zumindest versuchen bei guter Laune zu bleiben. Ab und zu sprach sie sogar zur Leiche: "Na, willst du uns deine Geheimnisse nicht einfach verraten? Das würde es für uns alle viel einfacher machen, weißt du?" Dabei bekam sie ein seltsames Kribbeln im Bauch und hoffte, dass die Leiche bloß nicht auf die Idee kam zu antworten! |
11.03.2013 09:35:37 | Aw: Feuer und Flamme in Mirhaven (#68748) |
Elerina | Nach den gestrigen Ereignissen hatten die Novizin Kim und Cosima zusammen eine seltsame Lieferung auf Wunsch von Ainslee ins Ossarium gebracht. Odiar half ihnen dabei, die Kiste in die Totenhalle zu bringen. Einen Tag später nur folgt ein Bericht an Ainslee, mit dem Siegel des arkanen Ordens versehen. Die Schrift wirkte trotz des Zustandes der Schreiberin an dem Abend wieder klar und fein geschwungen wie immer. [quote]Zum Gruße Ainslee, ich berichte dir nun vertraulich, was wir mit der Leiche erlebt haben, die du uns gesendet hast. Auch Yien und Sara erhalten eine Abschrift, da sie vorzeitig gehen mussten. Wir waren gerade mit der zweiwöchigen Versammlung begonnen als ein Kollege uns mittendrin aufsuchte. Er war ungehalten über eine nach seinem Wortlaut "Sauerei" im Labor. Es stellte sich etwas später erst heraus, dass es der Großmeister der Alchemie Delian Mergus war. Nach einer Weile als er dann zwei junge Schüler zum Reinigen hinaufkommandierte, folgten wir ebenfalls. Verwunderlich war es schließlich doch, wie er von einer Verunreinigung sprechen konnte, wo der Leichnahm magisch vor Verfall geschützt wurde. Oben angekommen sahen wir auch, dass er nicht verfault war. Doch er hatte sich zum Teil buchtstäblich verflüssigt. Deswegen wirst du ihn nun leichter und einiges blutärmer in der Kiste wiederfinden als zuvor. Ansonsten waren keine Veränderungen zu bemerken. Knochen und Organe waren noch vorhanden, wie ich nach dem Sezieren sah. Von der roten Gellee-Masse wurden ausreichend Proben genommen. Meister Indythea und Kim untersuchten sie im Vergleich mit Tierblut. Tatsächlich zeigte sich, dass das Blut langsamer gerinnt als anderes. Der Großmeister Mergus untersuchte daraufhin weitere Blutproben auf fremde Stoffe. Es konnte ein Gift festgestellt werden, das an eine Wespenart aus Chult erinnerte, welche es aber hier nicht geben soll. Das Gift dieser Wespe sorgt dafür, dass Blut sich verdickt und diese gallertartige Form annimmt. Dieser Zustand hält jedoch nur begrenzte Zeit an ehe das Blut wieder flüssig wird. Das wiederum mochte erklären, warum die Magie nicht wirkte. Um einen erwachsenen Menschen zu töten, wären jedoch um die 500 Stiche der besagten Wespenart nötig. Zudem waren auch keine Insektenstiche an der Leiche aufgefallen. Wir überlegten, ob es möglich wäre, dass jemand ein solches Gift konzentriert und dem Opfer verabreicht haben könnte. Doch um dies sicher zu stellen, wäre eine reine Probe dieses Giftes nötig gewesen, die wir leider nicht haben. Ich selbst gab den Schülern den Rest des Tages frei und reinigte die Zeit über dann den Untersuchungstisch, den Boden darunter. Auch so sicher und dicht wie möglich verpackt habe ich die Leiche, auf dass sie bestattet werden kann. Die Kiste befindet sich jetzt im Ossarium, bereits in der Halle der Toten. Interessant ist auch, dass unser Brandattentäter hier sich bewusst zu sein schien, ohnehin zu sterben. Ich halte nun auch für möglich, dass diese Tatsache sowie auch die Wirkung des Giftes den gleichgültigen und teilnahmslosen Zustand in ihm auslöste. Vermutlich wollte jemand, dass er gerade nur noch lang genug lebte, um seine Aufgabe zu erfüllen. Das besagte Gift hätte ihn also tatsächlich ohnehin langsam getötet, hätte ihn nicht vermutlich jemand anders erlöst von diesem Todeskampf. Ich würde empfehlen: Wenn der Tote mit seinen "Feuerflaschen" von einem Schiff an Land gehen wollte, könnte dies ein Hinweis sein, woher das Schiff kam. Sollte es noch von dir und der Stadtwache untersucht werden, sollte man sich vor Insektenstichen schützen. Sollten dabei auch Insekten, besonders Wespen gefunden werden, ist Vorsicht geboten. Ihr könnt auch bescheid geben, wenn es tote Insekten sein sollten. Vielleicht wäre es noch möglich, jene oder ihr Gift zu untersuchen. Sollten wir noch anderweitig helfen können, zögert nicht, euch an uns zu wenden. Selune mit euch allen Cosima[/quote] |