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08.02.2008 18:07:52
Delia Xilo (#6418)
Jansil
Alles im Wald war ruhig, als die Waldelfen sich an das Lager der Orks heranschlichen. Nun sollte dem treiben und schänden der Orks ein Ende gesetzt werden. Leise gingen die Waldelfen voran, ihre Schamanen schützten den Angriff. Der Angriff war von kurzer Dauer die Schamanen hatten die Orks mit einem Schlafzauber belegt, nur wenige konnten sich dagegen wehren. Die Krieger der Waldelfen durchsuchten das Lager der Orks genau und fanden eine kleine Waldelfe. Die Schamanen der Waldelfen nahmen die kleine Elfe auf und unter der Obhut und Aufsicht der Schamanen in dem Dorf der Waldelfen wuchs sie wohl behütet auf. Somit hatte Delia eine neue Heimat, weit ab von der Dunkelheit und Bosheit der Orks und Drow die durch den Hochwald zogen.

Die Schamamen zogen Delia auf und brachten ihr den Weg der Natur näher. Sie lernte den Kampf mit dem Schwert und dem Bogen. Nor`lain zeigte ihr den Umgang mit Kräutern, auch wie man daraus Tränke herstellen konnte. Falnuil zeigte ihr wie man sich die Magie nutzbar machte, zum Schutz der Natur und gegen alles Böse. Delia lernte aus Geschichten etwas über andere Elfen, auch über Menschen. Im Alter von 35 Jahren begann in ihr eine Fähigkeit zu wachsen, die es ihr ermöglichte mit Geistern in Verbindung zu treten. Auch hatte sie, einen Geisterführer, wie ihn die Schamanen nannten, seit dieser Zeit in ihrer Nähe und auch in ihrem Geist. Immer dann wenn sie den Weg aus den Augen verlor, half der Geisterführer Delia wieder auf den rechten Weg zu kommen. "Du hast eine schwere Aufgabe, mit dieser Fähigkeit übernommen" erklärte ihr Falnuil, "du wirst die bösen Geister spüren und bekämpfen wo immer du sie findest. Sie werden in deinem Geist hörbar sein und nur für dich spürbar, doch kannst du dir auch die Geister der Natur zu nutze machen, sie werden dir zur Seite stehen wann immer du sie brauchst".

Delia Xilo stand am Rande des Abgrunds und schaut in die weite Ferne. Ihr Blick schweifte über die Bäume des Hochwaldes. Hinter ihr standen die Schamanen , Nor`lain und Falnuil. Die Schamanen betrachteten Delia ruhig und warteten. Delia schaute nachdenklich weiter in die Ferne. Das sie eine Waldelfe war, war sicher, nur ihre Eltern kannte sie nicht. Nichts an ihr oder damals bei den Orks ließ einen Rückschluss auf ihre Herkunft zu. Falnuil sah Delia ruhig an." Wir dachten die Geister hätten dir über deine Herkunft erzählt?" Delia wendete sich Falnuil zu." ich fragte nie und daher ist das, was ihr mir sagtet doch überraschend, aber nicht unerwartet". Sie wendete sich wieder der Ferne zu und dachte weiter über ihre Geschichte nach, die Falnuil ihr gerade geschildert hatte. Vor 120 Jahren griffen die Waldelfen einen Außenposten der Orks an und fanden ein Kind, eine Elfe. Delia erinnerte sich an ihre Kindheit und schaute lächelnd über die Bäume, sie erinnerte sich auch an den ersten Kontakt mit einem Geisterwesen. So erfuhr sie durch die Schamanen, das sie in der Lage war mit Geistern zu reden und auch sie zu befehligen. Sie konnte sich die Geister der Natur zu nutze machen und auch ihre Hilfe erbeten. Falnuil sah Delia weiterhin ruhig an, "Was hast du jetzt vor? Wirst du gehen, oder weiterhin hier bei uns bleiben?" Delia wendet sich den Schamanen zu, "Ich werde gehen" sie sah beide lächelnd an, " Ich muss mit den Geistern endlich alleine klar kommen und kann nicht immer eure Hilfe erwarten, wenn die Stimmen mir keine Ruhe lassen. Ich muss andere finden, die mir helfen können." Delia schaute zu Boden," und ich will auch mehr sehen, Menschen oder andere Elfen" den Blick dann wieder auf Falnuil richtend," aber ich werde wieder kommen" lächelnd. "Es ist ganz alleine deine Entscheidung, du hast das Alter erreicht um unsere Gemeinschaft zu verlassen," sagte dann Nor`lain, "Wir können dir hier helfen, doch wer hilft dir da draußen?"und zeigt über die Wälder hinaus, "Als Waldelfe wirst du es nicht leicht haben und schon gar nicht, wenn man bemerkt das du ohne Abstammung bist. Du wirst auf Ablehnung treffen, zumindest bei Elfen." Delia schaute Nor`lain an, "damit muss ich leben. Ich will mehr erfahren, über das Land und die Lebewesen. Ich will auch meine Fähigkeiten verbessern und vielleicht auch sie hilfreich einsetzen, wenn man mich lässt." Delia schaut wieder in die Ferne," und vielleicht finde ich Hinweise, über meine Abstammung und meine Eltern." Falnuil schaute nun besorgt Delia an, " Du weißt nicht ob sie den Angriff der Orks überlebt haben, oder ob es wirklich die Orks waren und wenn wirst du nicht in der Lage sein sie zu bekämpfen, jetzt noch nicht." "Silvanus wird mir bei der Suche helfen und die Geister werden mich schützen" entgegnete Delia und ging mit diesen Worten ihr Hab und Gut zusammen suchen und begann ihre Reise durch Faerun, auf der Suche nach anderen Geisterschamanen und Waldelfen, die ihr vielleicht etwas über ihre Herkunft sagen konnten.
14.02.2008 12:57:00
Die Ankunft (#6622)
Jansil
Die Ankunft

Es war einige Mondumläufe her, seit Delia die Insel am Anleger in Mirhaven betreten hatte.Mirhaven war wie fast alle Menschensiedlungen die Sie auf ihrer Reise gesehen hatte,von Hohen Mauern umgeben, die Natur ausgeschlossen. Kein Ort der Delia zusagte und ihr auch Unbehagen bereitet, nicht wegen der vielen Menschen, aber die Mauern der Stadt gaben ihr das Gefühl gefangen zu sein. Sie verließ die Stadt in Richtung Elboria.

Elboria, dachte Delia als sie die Stadt der Elfen betrat und lächelte, hier war es für sie angenehmer, auch wenn sie die Wildnis jeder Stadt vorzog, spürte sie hier die Nähe
der Natur und auch den Frieden der Geister, Neugierig erkundete Delia die Stadt, sie betrachtet alles mit freundlichen Augen, besuchte die Händler, die Handwerker, um sich
ein Bild der hiesigen Elfen zu machen. Nachdem sie ihre Neugier gestillt hatte, machte Delia sich auf den Weg, die Umgebung zu erkunden. Dort traf sie auf den ersten wirklich freundlichen Menschen, der ihr half sich etwas besser außerhalb Elborias zu recht zu finden.
Der Mensch, eine Frau führte sie in das Dorf Hohenbrunn. Ein Dorf der Gnome und Hins.
Der Marktplatz weckte Delias Neugier, nicht der Händler wegen, sondern mehr wegen der Lebewesen die sich hier trafen. Hier gab es Menschen und Elfen, die gemeinsam in Gespräche vertieft waren. Elfen die sich nicht der Höflichkeit erinnerten, die man der eigenen Art entgegen brachte und Menschen die umso freundlicher waren, als Delia sie kennen gelernt hatte. Aber es gab auch die Dunkelheit, die in diesem Dorf ihren Platz hatte. Ihr wurde auch Ablehnung zu Teil, eine Ablehnung die ihr nicht fremd war. Einer Ablehnung der sie mit Höflichkeit und Freundlichkeit begegnete, auch wenn ihre Seele in Wut aufschrie.

Delia folgte dem Ruf der Elfen, nach Elboria, wo sie an einem Treffen teilnahm. Der Wunsch der Elfen auf Gemeinschaft war Grund für die Zusammenkunft. Das Treffen wurde von einem Menschen unterbrochen, einem Menschen dem, eine dunkle Wolke folgte. Eine Frau, mit einem anscheinend unstillbaren Hass auf das Volk der Elfen, beleidigte die Elfen, was den Widerstand und den Stolz der aller anwesenden Elfen hervor rief und diese, Sie dann der Stadt verwiesen. Delia betrachtet, das ganze mit Argwohn und Skepsis. Solch offene Feindschaft war auch für sie neu. " Im Schutze Elborias konnte man sich in Sicherheit wiegen, nur was wenn man alleine vor die Stadt trat " dachte Delia, "würde die dunkle Wolke den Elfen folgen?"
"und wenn" dachte Delia mit Stolz, sie würde ihr nicht mit Angst begegnen, auch nicht mit Hass. Delia würde sie mit Respekt behandeln und sich nicht unterwerfen. Mit erhobenem Haupt verließ Sie Elboria und streifte durch die Natur, Richtung Hohenbrunn.
20.02.2008 12:49:23
Die dunkle Wolke (#6955)
Jansil
Nachdenklich saß Delia in Elboria am Rande des Meeres und schaute den Wellen zu.
Sie dachte über die vergangen Tage nach, über die Gemeinschaft der Elfen, über die
Idee, Elboria nur für ausgewählte Wesen durch die Elfen, zu öffnen. Es ansonsten wieder unzugänglich für jeden Fremden zu machen. Obwohl die Insel zeigte das ein Zusammenleben der Völker möglich war, kam dieser Wunsch trotzdem auf. Etwas was sich schwer umsetzen ließe dachte Delia, aber dennoch mochte es möglich sein.

Und dann war da noch die dunkle Wolke, die Frau, die Elfen hasste und alle vernichten wollte, mit einer Kette aus Rattenschädeln geschmückt und ihr einziger Freund ein Goblinschädel mit dem sie Zwiegespräche führte. Delia ging ihr nicht aus dem Weg, was dazu führte, das sie unweigerlich miteinander sprachen. Mit der Zeit erfuhr die Elfe einiges über den Feind der Elfen. Delia erfuhr das sie das mächtige Blut ihrer Vorfahren besaß, das der schwarzen Drachen. Ein schwarzes Blut, mächtig und auch böse. Sie versuchte nie Delia zu täuschen, sprach offen aus, was sie dachte und fühlte. Und die gleiche Offenheit brachte ihr Delia entgegen. Nicht das die Elfe ihr Vorhaben und ihren Hass verstand, aber sie akzeptierte es, da es nicht zu ändern war. Einen Drachen reizt man nicht, man behandelt ihn mit Respekt, auch wenn er der dunklen Seite dient. So ging Delia auch auf den Halbdrachen zu. Einen Kampf würde sie nie gewinnen und würde es auch nicht versuchen und sie wusste auch das es früher oder später ihr Leben kosten würde. In den Gesprächen mit Thorlin bemerkte sie das ihr Hass und ihre Bosheit unabänderbar war. Thorlin hatte sich der Dunkelheit verschrieben und folgte diesem Pfad unbeirrbar weiter. Delia würde auch nie versuchen es zu ändern, sie akzeptierte diesen Umstand und wählte ihre Worte behutsam, ohne ihre Wut und ihren Hass zu schüren. Beide wussten, das sie Feinde waren und bekundeten dies auch immer offen und ehrlich. Nichts würde das jemals ändern.

Weitere Tage vergingen, weitere Gespräche folgten, eine Eiche starb durch das Böse, ein Sack mit Leichenteilen wurde vor Elboria, vielleicht als Warnung, abgelegt mit einem Pergament, welches eine Schrift trug die Delia nicht entziffern konnte und einer Onyx Statue die einen verzerrten Elfenkopf trug. Die Antworten über die Bedeutung der Statue würde sie bei bestimmt bei Thorlin finden. Der Hass gegen das Volk der Elfen war so offensichtlich, das es nicht lange dauern würde bis Taten folgten. Und die Elfen? Sie waren uneins, zu viele waren in Elboria, die nicht dem Weg der Elfen folgten, sondern sich dem Weg der Menschen angeschlossen hatten, Elfen die sich für ein Goldstück in den Staub warfen. "Es wird ein langer Weg bis zur endgültigen Gemeinschaft " dachte die Waldelfe, "würde sie jemals dazu gehören? Und würde das Böse so lange warten?"

Delia schaut über das Meer, mit einem Lächeln erinnerte sie sich an die Naturverbündeten der Menschen, eine Druidin die mit einer Axt die Natur schützte, eine andere Druidin die sich wohl den Geistverwirrenden Kräutern zu gewand hatte, so hatte es den Anschein folgte man ihren Gesprächen. Es wurde Zeit das Gespräch mit Myral zu suchen, der einzige der Delia helfen ihr Volk zu finden, sein Wissen würde ihr helfen können, der Gegenwart zu trotzen und die Vergangenheit zu finden. Die Waldelfe stand auf und begab sich auf dem Weg zu Myral dem Sonnenelfen.
04.05.2008 17:47:05
Die Rückkehr (#10286)
Jansil
Es war lange her, das sie Elboria und die Insel Amdir verlassen hatte, aber Elboria glänzte wie eh und je, nichts machte Delia darauf aufmerksam, welche Ereignisse sich zugetragen hatten, einzig die Anwesenheit der Vallendar vor Elboria, verhiess nichts gutes. Delia fühlte wie ihre Kräfte mit dem Betreten der Insel zurück kehrten. Beim Verlassen der Insel schienen sie immer mehr zu schwinden, je weiter sie sich von der Insel entfernte. Sie erkundete wieder die Umgebung, so wie einst als sie, die Insel zum ersten mal betrat. Scheinbar hatte sie sich wenig verändert, die Natur wehrte sich immer noch, in Hohenbrunn auf dem Markt traf man sich immer noch. Nur schien die dunkle Wolke Thorlin die Insel verlassen zu haben, aber dafür zogen andere Wolken auf, wie sie aus einem Gespräch mit Silivren der Druidin erfuhr. Silivren, eine Elfe bei der das Wort Freund seine Rechtfertigung fand, Delia war überrascht so herzlich wieder aufgenommen zu werden, alle die sie kannten schienen sich darüber zu freuen. Ein langes Gespräch mit Silivren brachte Aufklärung über die Geschehnisse, die sich nicht als erfreulich erwiesen. Aber die Gemeinschaft würde auch diese Zeit überstehen. Delia stand lange alleine am Wasser und schaute den Wellen zu, ihr Herz war wieder mit Freude erfüllt, sie war wieder zu Hause.
07.06.2008 14:37:28
Ein neuer Anfang (#11826)
Jansil
Delias Fähigkeiten wuchsen mit jedem Tag seit dem sie Amdir wieder betreten hatte und mit jedem Tag gab es auch mehr drohende Nachrichten. Einige betrafen die Elfen andere wiederum die anderen Völker. Vieles hatte sich verändert seit dem sie fortging, aber die Gemeinschaft schien gestärkt worden, durch Silivren und Kaethavel, sie waren das Fundament der Gemeinschaft der Elfen, hoch angesehen in Elboria. Delia freute sich für die Beiden und unterstütze sie so weit es ihr möglich war. Auch versuchte sie Loore Grey in seinem Tun zu unterstützen, obwohl er ein Halbelf war, waren seine Ansichten doch weit aus mehr dem Elfenvolk folgend,als einige der Elfen die neu auf dieser Insel waren. Delias Ansichten bezüglich der Menschen auf Amdir aber, änderten sich immer mehr, sie kamen einer Abneigung gleich." Menschen" dachte Delia, "Angstvolle Wesen, die sich verhüllen und unsichtbar durch Amdir laufen und nicht zu ihren Taten stehen" Nicht alle waren so, aber die wenigen die sich nicht dem Bösen zugewandt hatten, konnte man an einer Hand abzählen, um so schwerer war es auch diese zu finden. Andere Menschen wiederum waren penetrant neugierig, das man ihnen lieber aus dem Weg ging. Delia suchte bei weitem nicht mehr so ihre Nähe wie es zu Anfang, als sie das erste Mal Amdir betrat, war. Sie zog sich häufiger als zu vor nach Elboria zurück, um den ganzen zu entkommen. Hier fand sie die Ruhe über das Geschehene nach zu denken, über die Hexe, die Übergriffe auf die Elfen und auch wie man weiterhin handeln könnte um dem ein Ende zu setzen. Auch wenn ihr das Warten zu wider war, folgte sie doch den Worten Kaethavels und bewahrte Ruhe, wie lange sie das noch konnte und wollte, konnte sie nicht wirklich sagen.

Delia befand sich wieder in Elboria im Tempel nachdem man sie von dem Fluch der Hexe befreit hatte und dachte über die Worte von Loore Grey nach. Er fragte welche Ziele Delia hätte. Delia antwortete, das sie keine wirklichen Ziele habe. Die Elfe betrachtet den Altar von Rillifane Rallathil, vor dem sie kniete und sprach leise. "Nun habe ich ein Ziel, Kassandra wird meinen Namen nicht vergessen, die Geister werden ihr immer folgen und meinen Namen flüstern, bis zu dem Tage, an dem ich das vergelten kann, was sie mir antat." Als sie sich aufrichtet und dem Ausgang des Tempels zuwendent,blitzten ihre Augen kurz auf und mit einem Lächeln verlässt Delia den Tempel, sich ihrem neuem Ziel zuwendent.
27.06.2008 13:24:12
Gedanken (#12733)
Jansil
Leicht strich sie mit den Finger die feinen Verzierungen nach, die sich auf dem Bogen befanden. Delia hatte sich in den Druidenhain zurück gezogen und liess ihren Gedanken freien Lauf.
[i]"Du vermisst ihn?"[/i] eine Stimme, die nur sie hören konnte machte sich in ihrem Geist bemerkbar,[i]"Vielleicht"[/i]antwortete die Elfe in ihrem Geiste.[i]"Du sorgst dich um Ihn?"[/i] stellte die Stimme die nächste Frage.[i]"Vielleicht"[/i] Delia lauschte den Stimmen der Natur, während sie den Bogen weiterhin aufmerksam betrachtete.[i]"So mag ich dir eine Sorge nehmen, er befindet sich nicht in unserer Welt".[/i]Die Stimme klang warm und ehrlich, Delia schloss ihre Augen,[i]"Und wo befindet er sich dann Taeslarael? Weder ist er in Hohenbrunn, noch an anderer Stelle zu finden".[/i]Ein melodisches Summen ertönt, als ein Wolf, schemenhaft, hell, aber deutlich, für die Elfe erkennbar in dem Druidenhain sichtbar wird.[i]"Geduld, junge Elfe, er wird zurückkehren und das unversehrt".[/i]Taeslarael lässt sich vor Delia nieder und schaut sie ruhig an. Delia erwidert den Blick des Wolfes und nickt,[i]"Mein allwissender Taeslarael".[/i]ein schmunzeln legt sich auf ihre Lippen.[i]"Aber er verwirrt mich, er ist so uneins mit sich, so das ich nicht wirklich weiss, ob ich mich sorgen soll und auch ob ich ihn vermissen soll".[/i] Die Elfe macht eine kleine Pause und denkt kurz über die Vergangenheit nach,[i]"Und es ist nicht meine Aufgabe ihm zu helfen".[/i]Taeslarael betrachtet die Elfe weiterhin ruhig,[i]"Deine Aufgabe ist der Vermittler zwischen uns und den Völkern dieser Ebene zu sein, die Natur zu schützen und vielleicht mag dieser Halbelfe,sich deiner Aufgabe anschliessen, nur musst das in Erfahrung bringen, nur du kannst ihn fragen"[/i]Delia atmet tief ein[i]"Es gibt soviel was auf mich wartet und werde ich euch dann noch gerecht?"[/i]Der Wolf erhebt sich und geht auf Delia zu[i]"Nun sorge dich nicht auch noch darum, ich werde dich erinnern wenn du uns nicht gerecht wirst."[/i]Die Elfe streckt eine Hand dem Wolf entgegen und streicht den Konturen nach ohne den Wolf wirklich berühren zu können.Ihre Augen strahlen als sie sich konzentriert und die Welt der Lebenden verlässt um für kurze Zeit die Welt der Geister zu betreten, nochmals streckt sie ihre Hand dem Wolf entgegen und streichelt ihn sanft.[i]"So wie es deine Aufgabe ist Taeslarael."[/i] Delia erhebt sich und verlässt den Druidenhain Richtung Elboria, neben ihr Taeslarael, beide für die Lebenden nicht sichtbar.
03.07.2008 17:31:20
weitere Gedanken (#12989)
Jansil
Delia lehnte mit geschlossenen Augen an einer Eiche in der Calaneth, in ihrer Hand eine Blume mit der sie spielte, den Geräuschen lauschend.[i] "Wieder in Gedanken, kleine Elfe?"[/i] fragte eine vertraute Stimme ruhig.[i]"Nein"[/i] entgenete die Elfe trotzig.[i] "Delia, du bist zickig"[/i] stellte die Stimme fest. Die Elfe konterte schlagfertig mit den Worten[i]"Und du durchsichtig, so haben wir beide unsere Art, mit der wir leben müssen."[/i] Delia öffnete die Augen und sah Taeslarael schmunzelnt an. [i]" Aber sag warum, fragst grade du woran ich denke, sind meine Gedanken nicht ein offenes Buch für dich?"[/i]. Der Wolf brummte leise und sah sie aufmerksam an,[i]"das wären sie, wenn du mir den Zugang gewähren würdest." "Entäuscht?"[/i] Mit einen triumpfierenden Lächeln stellte sie Taeslarael die Frage.[i]"Nein, sicher nicht, das zeigt mir nur das deine Kräfte sich mehren und macht mich stolz, aber trotzdem weichst du meiner Frage aus."[/i] Delia holte tief Luft und schloss die Augen wieder,[i]"Ein bisschen, mehr oder weniger in Gedanken, Er wird Hohenbrunn verlassen."[/i] erklärte die Elfe. [i]"Und?"[/i] fragte Taeslarael.[i]"Dann kommt er wieder."[/i] entgegnete Delia. Ein tiefes Grollen ging von dem Wolf aus.[i]"Delia?[/i] seine Stimme war mehr als fordernd.[i]"Jaaa?[/i] etwas missmutig sah sie den Wolf an, um dann weiter zu antworten.[i]"Ich weiss es nicht, was dann, das Fest der Elfen mag mehr Sicherheit für mich bringen, aber wer will eine gewaltbereite Elfe als Gefährten wählen?"[/i] Taeslarael liess die Elfe reden, bevor er zu seiner Frage ansetzte,[i]"Und bist du gewaltbereit?"[/i] [i]"Nein"[/i] Die Antwort kam schnell. [i]"kleine Elfe?"[/i] Der Wolf schaute sie fragend an.[i]"vielleicht, manchmal"[/i] gab Delia kleinlaut zu.[i]"Und du?"[/i] Nur war es an Delia fragend zu schauen, aber auch Taeslarael antwortete mit einem Nein.[i]"Sicher?"[/i] hakte Delia schnell nach. Der Wolf wendete den Blick zu Boden[i]"Manchmal"[/i]gab er brummend zu.Den Blick auf Delia wieder gerichtet fuhr er fort,[i]"Es mag sein, das etwas meiner Art auf dich übergeht"[/i] mehr entschudligend, als erklärend. Die Elfe lächelt ihn an,[i]"Dann habe ich, für einen jeden jetzt eine Erklärung, die wohl mehr als Ausrede gesehen wird, aber ich kann es erklären.""Aber deine Worte sind meist voll Schärfe und Ironie, junge Elfe, einem Krieger anzubieten seine Rüstung im Fluss zureinigen, mag freundlich erscheinen, wenn nicht nachfolgend davon gesprochen wird das mit Glück der Fluss die Rüstung samt Träger für immer in den Tiefen behält."[/i]Delia sah Taeslarael ruhig an,[i]"Aber doch waren die Worte mit Bedacht,Ruhe und Freundlichkeit gesprochen, aber ich werde mich ändern, so mag man mich dann als gute Elfe erkennen, nicht eine deren Worte, eine Gewaltbereitschaft erkkennen lassen."[/i][i]"Du magst es versuchen Delia, aber schaffen wirst du es nie, es liegt in dir so zu handeln."[/i]sprach der Wolf ruhig,[i]Und wieder weichen wir vom Thema ab, Delia."[/i]stellte Taeslarael fest. Delia verschloss darauf hin die Augen und lehnte sich wieder an die Eiche,[i]" Es fehlen Taten, Taeslarael, nur Worte werden gesprochen,"[/i]recht träumerisch klingen ihre Worte nun,[i]"Sollte es jemals dazu kommen, muss er sich etwas besonderes einfallen lassen, kein Lied, kein Vers soll es sein, auch wenn er mit unseren Gepflogenheiten nicht aufgewachsen ist, so soll er doch danach handeln"[/i]Die Elfe öffnete ihre Augen und sah Taeslarael an,[i]"Und dann werde ich wissen woran ich bin und auch wissen welches die richtige Entscheidung ist.[/i][i]"Du erwartest viel"[/i] sprach Taeslarael ruhig.[i]"Nicht zuviel, nur das Mögliche erwarte ich, nicht mehr und nicht weniger."[/i] Mit diesen Worten beendete Delia das Gespräch und lauschte ruhig der Musik der Bäume, den der Wind in ihre Blätter wehte.
06.07.2008 17:40:17
Ein Wunsch (#13087)
Jansil
Delia ging ruhigen Schrittes durch die Baurernfurt Richtung Elboria. Alles erschien ruhig, als sie plötzlich leicht berührt wurde.Die Elfe schaute sich neugierig um und sah niemanden und ging ihren Weg weiter. Kurz danach strich ihr etwas sanft durchs Haar, wieder schaute sich Delia um und beobachtet nun alles eingehender als zuvor, aber wieder fiel ihr nichts besonderes auf. Mit einem Kopf schütteln wand sie sich wieder dem Weg zu und schritt weiter.[i]" Die Geister scheinen mich necken zu wollen"[/i] dachte die Elfe als sie kurz vor Elboria ihren Weg in die Calaneth nahm. Die Tiere der Calaneth schauten interessiert, als die Elfe den Wald durchschritt. Ihr Umhang schien sich verfangen zu haben, deshalb blieb Delia stehen und schaute auf ihren Umhang, der waagrecht in der Luft schwebte. Sie griff nach dem Umhang und zog ihn zurück, ein Kichern folgte, als der Umhang frei kam. Delia suchte die Umgebung ab, konnte aber nichts erkennen, einzig war weiter hin das Kichern zu hören, das so schien es aus mehreren Richtungen zu kommen schien. Eine Eichel flog ihr entgegen und prallte an ihrer Schulter ab.[i]" Zeige dich du Feigling"[/i] rief die Elfe etwas erbost in den Wald. Ein Kichern und eine Rascheln über der Elfe, waren das einzige was zu vernehmen war. Delia schaute über sich, in diesem Moment stand sie auch schon in einem Meer von fallenden Blättern.[i]"Du spielst deine Spielchen mit dem Falschen"[/i] sagte Delia ernst.
[i]"Ich entscheide was falsch oder richtig"[/i] Die Simme klang spottend.[i]"Führe meine Hände"[/i] dachte die Elfe als sie ihre Hände schnell nach vorne stieß, in die Richtung in der sie die Stimme vermutete, ihre Hände berührten etwas und schlossen sich blitzschnell. Ein Kreischen war zu hören und in ihren Händen, wurde eine Pixie sichtbar. [i]" Was haben wir denn hier?"[/i] Delia schaute die Pixie neugierig an. Die Pixie versuchte die Hände Delias aufeinander zu drücken und keuchte angestrengt,[i]"Wonach sieht es denn aus?"[/i] konterte die Pixie.[i]"Nach einem frechen kleinen Ärgernis."[/i] sagte die Elfe. Die Pixie versuchte weiter ihr Gefängnis zu verlassen und wendete alle Kraft auf und den Griff der Elfe zu lösen.
[i]"Lass mich frei"[/i]befahl die Pixie.[i]"Nein"[/i] entgegnete die Elfe.[i]"Nein?"[/i] die Pixie schaute Delia irritiert an,[i]"Ein Nein kann und werde ich nicht akzeptieren"[/i][i]" Du wirst es müssen"[/i] entegenete Delia ruhig,[i]"Zumindest so lange, bis ich mir eine Strafe hab einfallen lassen, sag wie heisst du?"[/i] Das kleine Waldwesen starrte Delia entgeistert an.
[i]"Ziafiril, ist mein Name, Strafe? Warum?"[/i]Ziafiril versuchte immer noch verzweifelt, seine kleinen Arme freizubekommen und sah Delia bittend an,[i]"Lass mich frei"[/i][i]"Nein, erst die Strafe für deinen Schabernack, den du mit mir triebst."[/i]die Elfe sah Ziafiril überlegend an,[i]"Ich werde dich in einen Stein verwandeln"[/i] Ziafiril drehte hochnäsig ihren Kopf zur Seite,[i]"Das kannst du gar nicht"[/i]Ohne ein Wort zu sagen schaute Delia die Pixie an. Langsam drehte Ziarifil den Kopf wieder und sah Delia fragend an,[i]"Oder doch?"[/i] Die Elfe schmunzelte.[i]"Das machst du nicht, du dienst der Natur,nein.."[/i]Ziarifil schüttelte das kleine Köpfchen,[i]"nein, das wirst du nicht machen."[/i]Weiterhin sah Delia sie wortlos an.[i]"Sag was Elfe"[/i]Die Pixie blickte die Elfe ängstlich an,[i]"lass loss"[/i]Sie wand sich in Delias Händen und versuchte loszukommen,[i]"Lass loss"[/i] kam es jetzt recht drohend,[i]"Ich werde meine Familie rufen"[/i] und schon begann die Pixie wild zu rufen,[i]" Trasel, Lirei, Baldi, Zulir,"[/i] viele weitere Namen folgten, während dessen schaute sich Ziarifil suchend um. Ein Stimme antwortet dem Rufen,[i]" Sieh selbst wie du dir hilfst Ziarifil, zu oft haben wir dir gesagt, übertreibe nicht"[/i]Die Stimme wurde zunehmend leiser, als würde sie sich entfernen. Die Elfe sah Ziarifil triumphierend an.[i]"Alleine?"[/i]Ziarifil sah Delia trotzig an.[i]"Scheint so"[/i] Mit den Augen den Boden absuchend, verharrte Delias Blick an einem Stein der neben ihnen lag. Die Pixie folgte Delias Blick.[i]"Was hast du vor?"[/i]Mit einem Lächeln antwortete die Elfe,[i]"Ich habe mir grade eine Form für dich ausgesucht."[/i]Die ruhigen Worte riefen Panik in Ziarifil hervor.[i]"Aber du könntest mir einen Wunsch erfüllen"[/i]fuhr Delia fort.[i]"Sehe ich aus wie ein Wunschbrunnen, Elfe?"[/i]Ziarifil rollte mit den Augen,[i]"Wenn es denn meine Freiheit bedeutet, so will ich dir helfen, sag welchen Wunsch du hegst."[/i][i]"Bringe mir Sylvan bei"[/i]Delia sah Ziarifil abwartend an, ein hämisches Grinsen auf den Lippen erwiderte Ziarifil den Blick[i]"Dafür bist du zu dumm, such dir was anderes aus, was auch Erfolg hat."[/i] Die Hände der Elfe schlossen sich enger um die Pixie.[i]"Gut, ich werde es dir beibringen"[/i] einlenkend mit keuchender Stimme.[i]"Verspreche es"[/i]forderte Delia.[i]"Ich verspreche es"[/i] mehr beiläufig als ernst klangen die Worte von Ziarifil. Mit freundlichen Augen sah die Pixie Delia an,[i]"Darf ich jetzt gehen?"[/i]Mit ernstem Blick Ziarifil fixierend.[i]"Schwöre es auf das was dir heilig ist Ziarifil"[/i][i]"Mir heilig?"[/i]Ziarifil dachte nach,[i]"Ich schwöre auf das Wasser im großen Meer."[/i]Die Elfe schloß die Augen,[i]"Wo magst du in deiner Steinform stehen?"[/i] ein leises murmeln von ihr war noch zu vernehmen. Die Pixie kreischte auf [i]"Halt, ich schwöre auf meine Brüder und Schwestern, halte ein mit deinem Zauber."[/i] Der Griff der Elfe löste sich und gab Ziarifil frei. Die Pixie setzte sich auf Delias Arm und sah sie neugierig an.[i]"Beantworte mir eins Elfe, könntest du mich in Stein verwandeln?"[/i][i]"Nein"[/i] kam schmunzelnt die Antwort,[i]"und wie du schon sagtest, ich diene der Natur und schade ihr nicht."[/i] Die Pixie schaute schmollend,[i]"Du hast mich belogen"[/i]Delia grinste,[i]"Geschummelt, Ziarifil, mehr nicht."[/i] Und so begann der Unterricht der Pixie, Stunden um Stunden vergingen und Delia lauschte den Worten von Ziarifil aufmerksam, sich jedes Wort merkend, um zu lernen was ihr die Pixie näherbrachte.
16.07.2008 17:49:28
Zeit des Wartens (#13538)
Jansil
Verträumt betrachtete die Waldelfe ihren Bernstein, ein Schmetterling befand sich darin.Ein weiteres Geschenk Loore`s an sie. [i]"So langsam könnte er wieder kommen, die Zeit ohne die Gespräche mit ihm,scheint unendlich zu werden"[/i] dachte Delia.Lächelnd sah sie auf und musterte das Volk der Elfen, welches geschäftig durch Elboria wandelte.Man konnte nicht sagen, das nichts passierte, Pjol musste Lehrgeld zahlen, als er als Troll durch den Silberwald wanderte und gradewegs vor Yillvina`s Bogen lief.Der Vorfall sorgte für genügend Gesprächsstoff.Dann dieser Mensch, der alles konnte und damit prahlte,Lehrer der Elfen gewesen zu sein, selbst elfisch schneller erlernte als Elfen.Ein Schmunzeln riefen diese Gedanken bei Delia hervor, wie vermessen er doch war, welcher Elf konnte seine Muttersprache nicht, das er sie noch im fortgeschrittenen Alter noch lernen musst.Aber es waren auch Dinge geschehen, die nicht erfreulich waren, Kaethavel wurde verletzt, Silivren und Delia fanden ihn schwer verletzt vor Andorien.Dunkle Wesen, Vampire, Nachtschreiter und eine gerüstete Frau, bedrohten in der Bauernfurt Menschen.Die Waldelfe schüttelte den Kopf leicht um die dunklen Gedanken zu vertreiben und dachte an Ziarifil die Pixie die ihr half eine Sprache zu erlernen.Tage hatte es gedauert und Ziarifil hatte Geduld bewiesen, aber leider waren diese erfreulichen Lektionen vorbei.Und nun wartete Delia auf die Rückkehr Loore`s und hoffte das er heil, wieder auf Amdir eintreffen würde.[i]"Du hast dich entschieden?"[/i]vernahm Delia die Frage von Taeslarael.[i]"Nur weil man jemanden vermisst, Taeslarael, bedeutete es nicht das eine Entscheidung gefallen ist."[/i]beantwortete die Waldelfe die Frage ruhig.[i]"Aber deine Gedanken sind meist bei ihm."[/i]Entgegnete der Wolf.[i]"Ein Freund, mehr nicht.Einer der Freunde, die man vermisst und um die man sich sorgt wenn sie zu lange fort sind."[/i]antwortete Delia. Taeslarael brummte leise.[i]"Wie wirst du dich entscheiden?"[/i]Die Elfe atmete tief ein,[i]"Hab ich dir eigentlich schon einmal gesagt, das du für ein Geisterwesen doch recht neugierig bist?"[/i]Die Worte der Elfe klangen etwas ungehalten.[i]"Ich frage nicht mehr."[/i]Mit den Worten verstummte Taeslarael.Delia sprach mit sanften Worten weiter.[i]"Verzeih mir, doch möchte ich auch mal alleine sein, nicht das ich euch ablehne, doch ist es schwer Ruhe zu finden, wenn ihr immer um mich seit.Du bist mir der Liebste von allen, Taeslarael, du hilfst mir seit meiner Geburt, doch gebe mir etwas Ruhe mit meinen Gedanken und auch was den Halbelfen betrifft."[/i]Die Waldelfe senkte den Blick zu Boden und wartete auf eine Antwort. Taeslarael sprach leise zu ihr.[i]"Ich verstehe, was du mir sagen willst, so rufe wenn du reden willst, solange werde ich mich still verhalten und abwarten."[/i]Delia nickte dankend und gab sich wieder ihren Gedanken hin, langsam in eine Traumruhe fallend und alles um sich vergessend.
21.07.2008 17:03:00
Zweifel (#13817)
Jansil
Still saß Delia am Ufer in Elboria und dachte über die Zurechtweisung Kaethavels nach.
Er verstand ihre Worte falsch und doch hatte er wie meist recht.Delia erkannte Kaethavel als ihren Sprecher, Führer und Oberhaupt der Gemeinschaft an, sie brachte ihm mehr Respekt und Verständnis entgegen,als manchem anderen ihres Volkes und doch verstand Delia ihn manchmal nicht.Wenig Freude ließ er nach außen dringen.Kaethavel mochte auch Delia häufig falsch verstehen, ihre Art in der Nähe von Elfen, gelöster und ohne dunkle Gedanken, sich zu geben, war ein Ausdruck des Geborgen fühlens.Die Elfe war noch nicht so alt, das sie ihre Jugend vergass, sie wollte noch Freude an den Gesprächen und auch den Tagen haben mit ihrem Volk.[i]"Taeslarael?"[/i]Ihre Gedanken suchten ihren Begleiter.[i]"Du möchtest das ich dir zuhöre?"[/i]Delia lächelte bei dieser Frage kurz.[i]"Du hörst doch immer zu."[/i]Der Wolf knurrte zustimmend,[i]"Doch nun fühle ich das du zweifelst kleine Elfe, du zweifelst an dir selbst, doch das solltest du nicht."[/i]Die Elfe lauschte seinen Worten, in ihrem Geist,[i]"Und doch vermag ich nicht die richtigen Worte zu finden, meist sind meine Worte falsch, sowie auch der Zeitpunkt falsch gewählt."[/i]entgegnete Delia.[i]"Ich will sie doch gar nicht verletzen, sind doch wie eine Familie für mich,trotzdem scheinen meine Worte verletzend zu sein."[/i]nachdenklich wartete sie auf eine Antwort. Taeslarael begann sanft mit seiner Erklärung,[i]"Da magst Fehler machen Delia, aber ist es nicht auch eine Familie, die dich zurecht weisen darf? Hörst du nicht auch auf meinen Rat, ohne zu zweifeln?Du spürst doch wie sie zu dir stehen und sie wissen auch wie du zu ihnen stehst, auch wenn Kaethavel dich zurecht wies, mag es nicht daran liegen, das er nur Silivren verteidigte? Frage dich wie du reagieren würdest, wenn jemand, auch nur Scherzhaft, die Beiden angreifen würde mit Worten, wäre da nicht dann eine kleine aufbrausende Waldelfe, die sie um alles in der Welt verteidigen würde? Gebe ihnen Zeit, dein Wesen zu erkennen, erzähle deine Geschichte, so vermögen sie zu verstehen, warum dein Verhalten so ist."[/i]Delia schmunzelte,[i]"Mich verstehen?"[/i]Ihre Gedanken wurden ernster.[i]"Bist du sicher, das ich es wert bin, das sich jemand darum bemüht?Eine Elfe die nicht mal ihre Gedanken in Worte fassen kann und deren scherzhafte Worte, das Gegenteil bewirken, als eigentlich erwartet?Ich denke das ist zuviel verlangt, aber ich mag mich zurück halten, Taeslarael, so wie man es erwartet."[/i]Die Elfe strich nachdenklich, mit den Händen über das Gras der Wiese in der sie am Ufer saß.[i]"Trotz, Delia, ist der falsche Weg und sein Wesen zu ändern auch, sei wie du bist und lerne daraus,was man dir mitteilt.Du bist noch Jung für eine Elfe und das Alter besitzt Weisheit und Erfahrung, lausche jenen und lerne."[/i]Delia nickte etwas verlegen, aber stimmte Taeslarael Worten zu.Dann stand sie auf und machte sich auf die Suche nach Abwechslung in Form von Gesprächen, in der Hoffnung, diesmal die richtigen Worte zu finden.
23.09.2013 19:10:23
Zukunft und Vergangenheit (#72797)
Jansil
Die Elfe ging erhobenen Hauptes an den Vallendar vorbei, die sie mit einem leichtem Nicken grüsste. Es war lange her seit sie Elboria verliess und in die Callaneth ging. Als sie durch das Tor trat blieb sie stehen und musterte die Umgebung. Vieles hatte sich verändert, einiges aber nicht. So fiel ihr Blick auf den Brunnen, langsam folgte sie dem Weg hinab und ging auf den Brunnen zu. Ihr Hand strich über die Steinbank und die Erinnerungen an die Vergangenheit kehrte zurück. Sie erinnerte sich an ihre Familie, an Silivren, Kaethavel,Pjol,Cypria, an Fenryl, Eliath und Andariel, alles Namen aus einer schönen Vergangenheit und wohl auch vergessenen Zeit. Dann war da noch ihr Halbelf Loore Grey, auch er war nur noch eine Erinnerung. War sie nun alleine in Elboria, ohne Familie, ohne Gemeinschaft? Gab es das Haus Elenaths noch dem sie einst angehört hat? Delia schaute sich um und sah zum See hinab.[i]"Ob er noch dort versteckt liegt?"[/i] dachte die Elfe und ging los, zielstrebig ging sie auf eine Stelle zu und hob den Stein der dort lag etwas an und griff darunter. Sie zog eine kleinen Lederbeutel hervor, öffnete ihn und liess den Inhalt in ihre Hand rollen. Es war der Bernstein in dessen Mitte sich ein Schmetterling befand, ein Geschenk des Halbelfen, kurz bevor er verschwand. Ihre Hand umschloss den Stein und sie lächelte.[i]"Taeslarael?"[/i] dachte sie.[i] "Ja, kleine Elfe. Sag nun nicht auf zu frischen Taten, ich erinnere mich noch an deine letzten Taten."[/i] Delia grummelte leise,[i] "Nein, ich werde freundlich sein, niemanden reizen und alle Rassen mir Respekt behandeln, na ja, fast alle."[/i] Darauf folgte eine Pause bis Taeslarael reagierte,[i]" Welche Rassen nicht?"[/i] Die Elfe schmunzelte als sie die Antwort dachte.[i]"Elfische Geister, die mir seit klein an folgen, bilden hier die Ausnahme."[/i] Sie betrachtete den Bernstein wieder,[i]"Aber da zählst du ja nicht zu. Oder vielleicht doch? Hmm, du solltest dir keine Sorgen machen, du weisst wie ich bin."[/i] Taeslarael brummte abfällig.[i]"Ja ich weiss wie du bist, grade das bereitet mir Sorgen."[/i] Delia packte den Stein in den Beutel zurück, verstaute ihn unter ihrer Rüstung und ging zum Tempel.[i]" Begrüssen wir die alten Götter, bevor wir uns wieder zurück melden....."[/i] [i]"Und Chaos verbreiten wie eh und je"[/i] schloss Taeslarael den Satz ab. Dann verschwand die Elfe im Tempel.
27.09.2013 10:40:01
Zukunft und Vergangenheit (#72886)
Jansil
Die Elfe saß wieder einmal am Ufer in Elboria und dachte über die letzten Tage nach. Sie hatte Mirhaven besucht. Die Stadt hatte sich verändert, sie war gewachsen. Die Bewohner waren hektischer als früher, die Händler die ihre Ware anpriesen um einiges lauter. Delia konnte in Mirhaven neue Kontakte knüpfen, da war Cosima Aarveon eine Halbelfe, oder Thal’ia La'Faera, eine Mondelfe. Sie war bei einer Messe Thyrs anwesend, bei der Sie erfuhr das wieder Elfen den Tod gefunden hatte, durch jemanden aus Valvec. Und dann war da noch, Rashal Lafalie. Beim dem Gedanken an ihn musterte sie den Schild, den er für sie gefertigt hatte. Ein schwerer Schild, auf dessen Front ein Wolfskopf eingraviert war.

[i]“Die Elfe träumt?“[/i] Die Frage ließ Delia aufschauen,[i]“Nein, wieso sollte ich?“[/i] entgegnete sie sie stumm, den Gedanken an Taeslarael schickend. [i]“Es hat den Anschein und das bei einem Menschen, was ist los mit dir kleine Elfe, wirst du auf deine älteren Tage weich?“[/i] Die Frage klang mehr als ironisch,[i]“Wie war das noch, du musst mich führen um nach Arvandor zu dürfen und mir darf nichts passieren? Lass uns doch aus probieren wie weich ich geworden bin und ob du noch in Übung bist.“[/i] Sie nahm den Schild auf und erhob sich, dann zog sie den Speer aus der Erde, schulterte diesen und ging Richtung Tor.

Taeslarael brummte mürrisch,[i]“Halt, was hast du vor?“[/i] [i]“Oh, kannst du meine Gedanken wieder nicht hören? Das tut mir nun aber leid.“[/i] [i]“Delia?“[/i] kam es fordernd in ihrem Geist. Sie blieb stehen. [i]“Ich stelle mich nun in ein Orkdorf, rufe fangt die Elfe. Sterbe ich, bist du aus der Übung, sterben die Orks bin ich nicht weich.“ [/i] [i]“Das ist nicht dein Ernst?“[/i] [i]“Oh doch“[/i] kam es trotzig zurück. Taeslarael schnaubte leicht,[i]“Na dann viel Spass, ich verzichte auf Arvandor, soll ich dem Menschen den Weg beschreiben wo deine Reste liegen?“[/i]
Delia reagierte nicht sofort, sie dachte kurz nach,[i]“Das ist nicht dein Ernst?“[/i],[i]“Oh doch“[/i] entgegnete Taeslarael genauso trotzig. Sie liess sich zu Boden sinken, legte den Speer und den Schild neben sich und schien offensichtlich zu schmollen.

[i]“Blöder Elf“[/i] dachte sie, die Antwort kam prompt [i]“Blöde Chaoselfe“.[/i] Kleinbeigebend begann sie zu erklären,[i]“Er ist ein Mensch und ich hasse Menschen, aber trotzdem hat er mein Interesse geweckt, wie damals Thorlin. Das ist alles, Taeslarael, woran ich dachte.“[/i] Taeslarael antwortete hörbar für die Elfe zufrieden, [i]“Warum nicht gleich so. Mache nicht wieder den Fehler und ziehe dir den Unmut der Elfen auf dich, diesmal wirst du es schwerlich erklären könnten, da Silivren und Kaethavel nicht mehr für dich sprechen.“[/i] Sie nickte leicht, [i]“Ich werde darauf achten, mein Freund, diolla.“[/i]
28.09.2013 11:30:02
Elfen? (#72916)
Jansil
Delia ging am Schrein Rillifane Rallathil's im Tempel auf und ab, so das der Suoril sie schon argwöhnisch beobachtete.Ihre Gedanken waren aufgewühlt,[i]"Ahhhrg, ich könnte wenn ich dürfte aber ich darf nicht, weil es mein Volk ist, aber manchmal würde ich schon . . . !"[/i]
Die Stimme in ihrem Geist versuchte sie zu beruhigen,[i]"Du kennst sie doch kleine Elfe, es war nicht der erste dieser Art und es wird auch nicht der letzte sein, doch jedesmal bist du aufs neue aufgebracht."[/i] Sie ballte ihre Fäuste und blieb stehen,[i]"Ich weiss nicht ob ich hinter euch stehen werde. Passt auf das ihr der Gemeinschaft nicht schadet, arrrrg.Warum haben die Seldarine Sonnenelfen erschaffen, um Waldelfen in ihre Schranken zu weisen? Ich sehe es schon kommen, der Feind steht vor den Toren und was passiert, ein Elf tritt hervor und neigt höflich sein Haupt, dann fragt er freundlich wohin der Feind in schlagen möchte."[/i]
Die Hände öffnen sich und kleine Funken übertragen sich von Hand zu Hand,[i]"Delia, der Suoril, er beobachtet dich"[/i] Die Hände sinken und die Funken verschwinden. Respektvoll kniet sie nun vor dem Schrein ihres Gottes nieder und schliesst die Augen.[i]"Ich werde meine Traumruhe antreten, wache über mich mein Freund, wenn ich zurück kehre, wird Ruhe mich erfüllen, wenn auch keine Freude über dieses Treffen mit jenen meines Volkes, die nun in Elboria leben."[/i]
04.10.2013 08:06:56
Das Haus Elenath (#73084)
Jansil
Die Ruhe in der Smargdenklave hatte die Elfe jetzt nötig, sie war immer noch aufgebracht wegen der Worte des Sonnenelfen und hatte Elboria verlassen um sich in die Calaneth zurück zu ziehen. Delia öffnete ihre Rüstung und betrachtete ihr Wunde, die sie sich im Sumpf zuzog als die Gruppe, die Thal'ia und sie unterstüzten, den Vorgängen dort nachgingen. Mit ihren Finger tastete sie die Haut sanft ab, es heilte langsam, aber stetig. Es wäre ihr möglich den Vorgang zu beschleunigen, aber das wollte sie diesmal nicht.

Sie legte ihre Rüstung ab und schlüpfte in ein einfaches Kleid. Dann setzte sie sich an das Lagerfeuer welches in der Enklave brannte.

Ihre Gedanken drehten sich nun um das Treffen ihres Volkes in Elboria. Der Sonnenelf hatte sich mit den richtigen Worten, weit aus der Masse hervor gehoben, Worte, die Delia nie vergessen würde oder verzeihen würde. Wenn er zu entscheiden hätte und Delia nicht ein Mitglied des Hauses Elenath wäre, würde er einer Aufnahme Delias nicht zustimmen,so sprach Er. Die Elfe atmete tief ein und versuchte sich zu beruhigen. Es war ihre Aufgabe, die Anwärter in den Stand eines Mitgliedes des Hause Elenath zu erheben, doch bei diesem Treffen, hätte sie zumindest einem der Anwärter, diese Gunst verweigern wollen. Nur weil sie alle gebraucht wurden hatte Delia, davon abgesehen, den Sonnenelfen diese Gunst zu verwehren.

Delia betrachtete die Flammen[i]"Du musst mir helfen, Taeslarael, mache dich auf den Weg und suche die Souril Liyena für mich. Sie darf die Gemeinschaft nicht verlassen. Sage ihr das ich hier warte und fortan meine Stimme wieder in der Calaneth zu hören sein wird."[/i]
Dann schloss sie die Augen und gab sich ihrer Traumruhe hin.
26.01.2015 17:47:27
Aw: Delia Xilo (#87497)
Jansil
Monate lang war die Elfe wieder in der Calaneth gesehen worden. Delia tauchte hin und wieder in Elboria auf, oder sie erhielt Besuch von den Elfen in der Smaragd Enklave. Durch diese Besuche wurde ihr auch gewahr, das Kylda, ein Zwerg den sie lange kannte verschwunden war. Die Elfe bot ihre Hilfe an und begleitete die Gruppe der Elfen an dem Tag der Such nach Kylda. Vieles war an dem Tag geschehen und Delia ging einen Handel ein der Kylda retten sollte. Deshalb verblieb sie in den Goblinhöhlen, als die anderen Elfen sie verliessen.

Delia wartete bis auch Cla'ali die Höhle verlassen hatte und drehte sich dann um und ging zu Lazzar zurück. [i]"Das ist nicht dein Ernst kleine Elfe?"[/i] erklang die Stimme Taeslarael's in ihrem Geist.[i]"Du kennst mich schon solange und fragst solche Dinge, es ist mein Ernst, aber ob es richtig ist, weiß ich nicht"[/i] Sie ging weiter und trat vor Lazzar. [i]"Ich bin bereit, wenn ihr es seit"[/i] Lazzar schaute sie an[i]"Ihr sicher seit?"[/i]
Delai nickte und kniete sich nieder,[i]"Ich werde meinen Körper verlassen und in die Welt der Geister eintauchen, dann könnt ihr euch nehmen, was für die Heilung Kylda's erforderlich ist"[/i] Während sie sich konzentrierte und ihren Körper verliess, gab Lazzar seinen Kriegern einen Wink und sie umstellten die Elfe.[i]"Taeslarael?"[/i] rief sie stumm. [i]"Ich bin da, kleine Elfe"[/i] nahm sie die vertraute Stimme wahr und je weiter sie sich von ihrem Körper entfernte umso sichtbarer wurde ihr Geistführer, der ihr seine Hand entgegen streckte. Delia lächelte und nahm seine Hand und schaute dann auf ihren Körper. Die Goblinkrieger erschlugen die Elfe auf Befehl von Lazzar und entnahmen dem toten Körper das Herz, zerstückelten dann den Rest der Elfe. Lazzar aber nahm das Herz und liess es in einem Behälter fallen, in dem sich noch andere Herzen befanden. Delia schaute ihm entsetzt zu.[i]"Hat er mich hintergangen?"[/i] fragte sie Taeslarael.[i]"Spielt das jetzt noch eine Rolle, Delia? Dein Körper ist vernichtet, das hast ihn im Glauben einen Zwerg zu retten geopfert, es gibt kein Zurück mehr."[/i]
Mit diesen Worten zog er sie mit sich, in das Reich der Geister und Legenden, Elboria und Amdir verblassten je weiter Delia Taeslarael folgte. Endlich fühlte sie Frieden, wie einst als ihre große Schwester Silivren und ihr Bruder Kaethavel noch an ihrer Seite waren, endlich Frieden. Delia lächelte als sie eins wurde mit der Welt, der sie seit ihre Jugend gedient hatte. Der Welt der Geister.