08.10.2012 10:16:19 | Drachen und Menschen (#63998) |
Katlyn | Endlich! Sie hatte schon seit mehreren Stunden keinen Schluck Wasser mehr zu sich genommen und war relativ froh, dass ihr Körper nicht auch noch wertvolles Wasser mit Schwitzen vergeudet. Die Nächte waren bitterkalt gewesen und sie fragte sich langsam warum sie sich das überhaupt antat.... aber die Gründe waren schnell offensichtlich. Sie musste und wollte sehen inwiefern alles hier noch einen Sinn für sie ergab, sterben war auch eine Option... seit dem Wyvernkampf hat sie aber wieder der Überlebenswille gepackt... noch, befürchtete sie. Langsam näherte sie sich der Oase und musste feststellen, dass sie nicht die erste dort war. Eine kleine Gruppe Nomaden hatte hier ihre Zelte aufgeschlagen und bevor sie noch etwas sqagen konnte reichte ihr ein kräftiger und freundlich lächelnder Mann mit brauner Haut und schwarzem Haar eine Schüssel mit Wasser. Geradezu gierig trunk sie die Schale schnell aus und reichte sie dem leicht amüsiert wirkendem Mann [i]„Wilkommen an der Oase Reisende.[/i] Der Weg war sicherlich weit und anstrengend, genießt unsere Gastfreundschaft!“ Einige Augenblicke lang starrte sie den Mann leicht verwirrt an und erwiederte dann nicht ohne einen gewisse Vorsicht: [i] „Grüße.... warum nehmt ihr eine Fremde so herzlich in einer so lebensfeindlichen Gegend auf?[/i] Der Mann schüttelte nur lächelnd den Kopf und antwortete fast belehrend. [i]„Ihr habt euch gerade selbst die Antwort gegeben. Hier in Akshar kann es sich niemand leisten unfreundlich zu sein. Wir sind jetzt freundlich und bereuen es später nicht wenn wir Hilfe brauchen. So ist das eben.“[/i] Schnell folgte sie dann dem Mann und war leicht von der Größe der Oase überrascht.... ein Paradies inmitten eines Alptraumes. Schnell kamen Kinder an und musterten die großgewachsene Drachenfrau nicht ohne Neugier, dennoch wurde sie freundlich behandelt und wunderte sich sehr darüber. Schnell war sie allen vorgestellt und begann etwas von ihren Wyvernfleischvorräten auszupacken als plötzlich alle zu lachen begannen. Schnell redeten sie ihr aus das äußerst unangenehme Fleisch zu essen und boten ihr stattdessen Datteln und Oliven von dem Bäumen an. [i]„Auch gut“[/i] dachte sie sich nur uns aß auch diese schnell auf. Anschließend kam ein großer Mann in weiten weißen Gewändern zu ihr. Er wirkte sehr kräftig und war sogar fast so groß wie Katlyn. Er fragte ruhig woher sie komme und was denn sei, dass sie freiwillig und offensichtlich ohne große Kenntnis in ihr Verderben hineinläuft. Katlyns Zögern war nur kurz als sie schließlich über die Hochzeit, das Dilemma mit Valvec und einige andere Dinge die in letzter Zeit nur schiefzulaufen schienen berichtete. Am Ende musste sie schwer seufzen und betrachtete den Mann der die ganze Zeit über nur genickt hatte ausdruckslos. Dieser reichte ihr aber nur die Hand und sagte freundlich: „[i]Ihr seid kein Mensch und versucht einer zu sein... das ist schlecht. Versucht einmal einfach nichts zu sein. Am besten ihr sprecht mit Urgura darüber... aber erst morgen“[/i] Leicht verwirrt schlug sie in seine Hand ein und wurde daraufhin hochgezogen. [i]„Jetzt müssen wir erstmal schauen etwas anständiges zum anziehen für euch zu finden.“[/i] anschließend grinste er breit und rief mit seiner tiefen und donnernden Stimme über die Oase: [i][b]„Danach wird gefeiert![/b][/i] Wir haben hier ein Wunder erlebt und sollten allen Göttern dafür danken!“ Leicht verwirrt folgte sie dann einigen Frauen die sie in ein Zelt führten und konnte sich nicht verkneifen die Augen zu verdrehen als sie immer mal wieder über ihre feinen rötlichen Schuppen strichen und neugierig fragen stellen, Sie versuchte aer möglichst freundlich zu antworten und war dezent überrascht, dass es diese seltsame Wüstenkleidung auch in ihrer Größe gab. So zurechtgemacht verließt sie nun mit den anderen Frauen das große Zelt und erblickte ein kleines Lagerfeuer über welchem bereits Vögel gebraten wurden. Anschließend wurde ein dieser Nacht gefeiert und gegessen, auf seltsamen Instrumenten fremdländische Melodien gespielt und getanzt... auch Katlyn tanzte mit und vergaß ausnahmsweise mal alles andere, alle Sorgen und alles was sie gerade bedrückte... sie war für einen Augenblick ein Teil der Wüstengemeinschaft. ((Yay.... irgendwie hat das Forum nicht mitgespielt und einen neuen Thread gemacht... wäre nett, wenn das jemand in den "Von Asche und Feuer" Thread verschieben könnte |
11.02.2013 10:16:09 | An den Schutzpatron? (#67942) |
Katlyn | Es war Nacht.. und es war still. Sara kniete neben ihr und beide waren in ein Gebet versunken. Beide waren aufgrund des Werwolfsangriffes sehr besorgt und wollten zusätzlich zu Bella Donna noch ein Gebet an die Götter senden. Katlyn spürte, dass Sara schon weit vor ihr lag aber sie hatte auch nicht ihre Klarheit. Sie betete lang und ausdauernd an alle Götter die ihr je etwas bedeutet hatten... Lliira, Sune, Selune, Oghma, die Drachegöttin Tamara und selbst für einen kurzen Moment an Tiamat, auch wenn sie sich selbst dafür bestrafte. Sie kniete lange im Tempel und betete dafür, dass der Fluch niemanden treffen möge. Auch, wenn sie sich dabei etwas mehr beachtete als eine der zahllosen Gesichter die dort erschienen, galten auch große Teile des Gebetes an Sara.. sie war am besorgtesten um den Fluch und sie sollte nicht dieses Schicksal erleiden müssen.. doch ihr Gebet ging teilweise weiter.. denn sie betete auch zu Lliira, dass Sara bald ihr Lächeln wieder finden würde. |
29.01.2014 16:25:00 | Eine weite Reise (#74785) |
Katlyn | Mehrere Monate sind nun vergangen seit Katlyn Amdir verlassen hat und sie fühlte sich einsam, aber auch befreit. Der erdrückende Alltag der Insel, die vielen Erinnerungen, gute wie schlechte, machten ihr zu schaffen und die Reise ermöglichte es ihr sich wieder zu sammeln. Die vielen einsamen Abende am Lagerfeuer, nur in Begleitung ihres Pferdes Urocix wirkten beruhigend. Sie dachte viel darüber nach was geschehen war und konnte teilweise mit einigen Dingen abschließen. Oft kam sie in Gefahr, musste sich gegen Banditen, Fanatiker, Drachenjäger und Monster verteidigen, sie kam jedoch relativ gut zurecht und meidete die Kämpfe nach einiger Zeit mehr als früher. Sie dachte an die Reise durch Estagund zurück. Es war ein schönes und interessantes Land. Sie saugte die Kultur und die Lebensweise der Menschen, ihre Art zu denken völlig fasziniert auf, auch wenn der Aufenthalt nur kurz war. Sie kaufte sich so schnell es ging von ihrem mitgebrachtem Gold ein Pferd und brach dann auch nach Norden auf. Viele Wälder und Steppen durchquerte sie, ständig auf der Hut vor den Gefahren die diese grausame Welt zu bieten hat. Irgendwann erreichte sie die Purpurstaub Ebenen, eine große Wüste am östlichsten Rand Faeruns. Ihre Erfahrungen in Akshar halfen ihr sie zu überqueren, auch wenn ihr Pferd ihr nun zur Last wurde. Fast wäre es gestorben, elendig verdurstet in der trockenen Einöde, doch eine Oase brachte Rettung als die Vorräte schon zur Neige gingen. Von Era aus überquerte sie den See der hellen Sterne und fuhr bis an den Rand des großen wilden Waldes Shalhoond. Sie musste im Wald andauernd an Sara denken, wie auch jetzt. Sie verzichtete auf ein Feuer um nicht auf sich aufmerksam zu machen und lehnte mit ihrem Rücken gegen einen Fels. Sie schlief nicht, sie tat es immer seltener. Zu sehr war ihre Wachsamkeit gefragt, vor allem in diesen Wäldern. Barbarische Völker leben hier, Stämme die sich gegenseitig um Wild und Ruhm abschlachten, an einem Tag Freunde, am nächsten vielleicht Feinde sind. Morgen wollte sie sich eine Höhle suchen um etwas Schlaf finden zu können, der Gedanke erfreute sie und zauberte ihr ein seichtes Schmunzeln auf die Lippen:[i] „So weit bin ich nun also schon?[/i]“, flüsterte sie amüsiert über sich selbst. Auf Amdir führte sie das faule Leben einer Königin und schlief wenn ihr danach war, jetzt war es Luxus. Doch lange Zeit hatte sie nicht diesen schönen Erinnerungen nachzugehen. Sie hörte ein Rascheln im Gebüsch und das Klirren von Metall... |
22.03.2014 09:37:54 | Aw: Die neue Schamanin (#75839) |
Katlyn | Yenna, ein einfaches Mädchen aus dem Westen mit blonden Haaren und einem unschuldigen Lächeln flechtet gerade den traditionellen Schmuck in Katlyns Haare, während diese mit einem nachdenklichen Blick in den Spiegel schaut. Yenna war eine Sklavin, die sie mit ihrer Gruppe vor ein paar Monaten befreit hatten. Sie ist etwa sechzehn Sommer alt, hat die zwarte und feine Haut einer jungen Frau und kann allgemein als kleine Schönheit bezeichnet werden. Ihre fröhliche Art erinnerte sie an Sara und so gab sie sich gerne und oft mit ihr ab, schon allein um den spitzen Bemerkungen Shakhars aus dem Weg zu gehen. Sie erholte sich schnell von der Gefangenschaft und arbeitete zunächst bei den Tieren. Als Katlyn jedoch aufgrund ihrer Erfolge in den Raubzügen und Schlachten mehr Ansehen genoss und aufgrund ihres Wissens und ihrer Magie dazu erwählt wurde eine Schamanin des Stammes zu werden, half sie ihr in die Position einer Ritualdienerin. So kam es, dass sie Katlyn nun einkleidet, schminkt und schmückt. Alles damit sie für die Einweihungszeremonie bereit ist. "Unglaublich wie sich alles entwickelt hat", dachte sie mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Vor zwei Jahren wollte Ymir, der Häuptling er sie noch umbringen, weil er sie für eine Spionin hielt. Mit Schaudern dachte sie daran, wie er sie nahezu problemlos besiegt hat, es gefiel ihr nicht aber nun verstand sie auch warum. Er war ein ehemaliger Söldner, wurde von seinem Stamm verstoßen. Als er alt wurde, wollte er sich nieder lassen und gründete mit seinen Kumpanen, seinen Geliebten und allerlei ausgestoßenen diesen Stamm. „Mich beeindruckt dein Kampfesswille Kindchen und du siehst aus wie jemand der ein Zuhause braucht. Du gehörst nun zum Stamm. Mach dich nützlich und du wirst mit Ehre und Freundschaft behandelt werden“ Dies waren seine Worte und sie fassten seinen Charakter gut zusammen. Seine Feinde nannten ihn Ymir, den Schrecklichen, weil er jenen die seiner „Familie“ schaden zufügen, was für ihn der ganze Stamm ist, ohne Gnade behandelt. Er selbst stellt sich jedoch als Ymir, der Graue vor, wohl seinem großen Bart verschuldet. Aber einige nennen ihn auch „den Gütigen“, denn unter seiner rauen und direkten Schale steckt ein warmes und väterliches Herz. Er war ein weiser Mann, das wusste jeder im Stamm. Jeder respektierte das und selbst eigensinnige Halunken wie Shakhar, die normalerweise niemanden über sich anerkennen akzeptieren das. Ihre Gedanken wurden von Yenna unterbrochen, die sie neugierig anschaute: „Hast du Angst vor deinen neuen Pflichten Katlyn?“ Ein Lächeln spielte sich auf ihre Lippen als sie bedacht antwortete: „Angst vielleicht nicht, doch Respekt. Ich weiß, dass viel von mir erwartet wird und ich jetzt mehr Verantwortung trage.“ „Ach du schaffst das schon!“, erwiderte sie mit einem optimistischem Grinsen, welches sie an Sara erinnerte und Katlyn nickte mit einem Lächeln. Sie wusste jedoch, dass sie ihre Sehnsucht im Blick nicht verbergen konnte und auch, dass Yenna dies sah und sich selbst die Schuld dafür gab. Ihr war nach seufzen zumute, doch dies wäre zu offensichtlich gewesen. Der Eingang des Zeltes öffnete sich ein wenig und Shakhar trat mit einem Grinsen hinein, die nur halb angezogene Katlyn betrachtend: „Nett siehst du aus, Flämmchen“ Flämmchen, Katlyn fand es irgendiwe süß, dass Shakhar sie so nannte und sie kam gut mit dem Rakshasa Tiefling aus. Sie stritten sich oft, aber die unzähligen Kämpfe und Nächte am Lagerfeuer haben sie zusammen geschweißt. Ander als Corlian damals, hatte er keinerlei Interesse an Katlyn und machte es sich deshalb oft zum Spaß in Anlässen wie diesen hineinzuplatzen, auch wenn es verboten war. „Danke“, erwiderte sie mit einem amüsierten Lächeln, doch Yenna fand dies offensichtlich überhaupt nicht lustig und warf einen Löffel nach ihm, Belustigt lässt er ihn einfach von seinem Kopf abprallen und verlässt mit einem amüsierten Lachen das Zelt wieder. |