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30.08.2012 12:48:39
[Quest] Der kobaltblaue Kelch (#62666)
Gekko
Wieder einmal hatten die Dorfbewohner von Winterrache ihn gebeten, die Frostriesenplage zu bekämpfen. Wieder einmal hatte er pflichtbewusst sein Leben für sie riskiert und die Anzahl der Riesen in der Eishöhle dezimiert. Der Eingangsbereich war wieder sicher. Schnaufend lehnte er an einer Eiswand im Inneren der Höhle und verband seine Wunden. Drei schwere Fackeln lehnten an der Wand neben ihm und gaben Wärme. Die Flammen leckten an der Eiswand und schmolzen das Eis, wenn auch nur langsam. Eine ganze Weile verging und Septimus musste wohl erschöpft eingenickt sein, als ein polterndes Geräusch den Nordmann weckte. Es ward finster geworden in der Höhle, die Fackeln waren erloschen und lagen auf dem Boden. Ein kurzes Gebet zu Tyr und ein Lichtzauber verbannte die Finsternis um ihn herum. Sein Blick fiel auf die Stelle, an der zuvor die Flammen der Fackeln geleckt hatten. Ein gutes Stück Eis war geschmolzen und seine Aufmerksamkeit richtete sich auf einen dunklen Fleck, der sich hinter der Eisschicht verbarg. Neugierig zog er seinen Dolch und begann das Eis zu bearbeiten. Schließlich legte er eine ebenholzfarbene Schatulle frei, in dessen Inneren sich ein sonderbarer blauer Kelch und ein altes Stück Pergament befanden. Mit klammen Fingern entrollte er das Schriftstück und las....

[quote]
[i]Der kobaltblaue Kelch. Nun habt Ihr ihn gefunden, Bruder. Füllt ihn mit klarem Wasser und sprecht die Worte "Finis coronat opus!". Ihr werdet Dinge sehen, die anderen verborgen bleiben. Ihr werdet Sprachen verstehen, die Euch nie einer gelehrt hat. Euer Gehör wird schärfer sein, als das eines jeden anderen Lebewesens. Doch gebt acht. Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Und es gibt noch einen Kelch. Rubinrot und von gleicher Machart. Verborgen im Feuer, bewacht von Wesen der Hölle. Trinkt aus ihm und er....[/i] *der Rest des Schriftstücks ist nicht mehr lesbar, die Tinte durch Feuchtigkeit verwischt*
[/quote]

Nachdenklich betrachtete der Paladin den Kelch in seiner Hand. Ein Zauberkelch, der die Sinne schärft. Ein mächtiges Werkzeug im Kampf gegen das Böse. Er legte Kelch und Schriftstück in die Schatulle zurück und verließ die Eishöhle. Es wurde Zeit die Streiter des Lichts davon in Kenntnis zu setzen.

[spoiler]Eine kleine Quest für all diejenigen, denen Septimus IG begegnet und ihnen von dem sonderbaren Kelch erzählt und die Lust auf ein spannendes Abenteuer haben. SL-Support gibt es bestimmt auch, dass muss ich aber noch abklären. [/spoiler]
04.09.2012 09:23:52
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#62780)
Gekko
Einige Zeit später traf Septimus mit dem Ritter Celoras in Mirhaven ein. Man kam mit drei Damen ins Gespräch, die sich als Kampfmagier der Stadt herausstellten, eine davon war die Stadträtin Yien. Die anderen beiden nannten sich Ainslee und Cosima. Septimus erzählte von seinem Fund und man beschloss, den Kelch auf der Ritterfeste bei Winterrache einmal auszuprobieren. Was konnte schon schiefgehen, wenn man an einem sicheren Ort wie der Burg war....

:ritter:
04.09.2012 09:41:35
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#62782)
Corres.CT
Man hätte den Kelch auch gleich im vornehmsten örtlichen Gasthaus versuchen können. Denn alles was man sehen konnte war, dass es ein besonders schönes Exemplar war. Bestimmt kann man mit der nötigen Gelassenheit und dem Auftreten eines wohlhabenden Händlers einige einflussreiche Leute an seinen Tisch ziehen.
04.09.2012 09:51:19
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#62783)
Elerina
Doch man hatte sich wohl entschieden, sich noch zu informieren. Man wollte nicht unvorbereitet vorgehen und wohlmöglich doch Bürger der Stadt gefährden. Gab es Sagen und Erzählungen oder solch einen Kelch? Gab es gar in der Akademie Nachschlagewerke über magische Gegenstände? Cosima suchte diese zumindest einmal.

Denn wo es zu dem blauen Kelch ein rotes Gegenstück gab, das eine im Eis, das andere im Feuer verborgen... So mochte es vielleicht sein, dass ihre Wirkung sich erst zeigt, wenn man beide gefunden hat? War wohl in den Büchern etwas über derartige Dinge zu finden?
15.09.2012 10:23:42
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#63195)
ArGon
An einem ganz anderen, dunklen Ort, tief unter der Erde wo ein Mensch nicht einmal seine eigenen Hände vor seinen Augen sehen kann, öffneten sich schlagartig zwei, in der Finsternis, rotglühende Augen. Er konnte spüren wie das Gegenstück offensichtlich aktiviert wurde.

[i]"Wir werden uns bald wiedersehen und es wird mir eine Freude sein euch zu vernichten."[/i], erklang eine drohende Stimme in seinem Kopf.

Er musste grinsen, denn er teilte diese Ansicht überhaupt nicht. Noch im selben Moment verspürte er eine unglaubliche Wut in seinem Kopf. Der einzige Effekt war jedoch, dass sein Grinsen noch breiter wurde.

Wer auch immer der Finder war, er würde ihn nicht besiegen können. Und was noch besser war, er wusste dass der Finder kommen würde. Schon sehr bald würde er das Gegenstück in seinen Händen halten. Seinem Aufstieg stand nichts mehr im Wege.
Es war nun an der Zeit dem Finder einen gebührenden Empfang vorzubereiten.
18.09.2012 10:21:23
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#63275)
Grauherz
Zweifelnd beobachtete Ainslee den gehörnten Helm des sogenannten Ritters vor sich. Septimus hatte er sich genannt und es schien nur wenige Stunden her zu sein, anstatt Tagen, das er zu der kleinen Gruppe getreten war und von einem 'kobaltblauen Kelch' erzählte, der demjenigen, der aus ihm trank, mehr Macht verleihen sollte. Sie wußte das nicht nur sie daran zweifelte, das diese "Geschenke" der Macht ohne Preis kommen würden. Aber der Ritter und Herr Celoras schienen fest daran zu glauben.
Die Augen von dem Hörnerhelm fortschweifen lassend, sah Ainslee sich auf dem Hof der Burg Winterrache um. Sie spürte wie die Kälte ihre Zehen und langsam die Beine emporkroch und das obwohl sie sich extra für diese Reise in wärmere Kleidung und rüstung gehüllt hatte. Aber gegen den ewigen Schnee auf dem Berg war wohl selbst damit nicht anzukommen.
Kurz sah sie zu Cosima und Yien, welche jeweils rechts und links von ihr standen, beide Magas nur in Roben gehüllt. Allein dieser Anblick ließ sie erneut schaudern und ihren Umhang um sich zerrend sah sie zurück zu den beiden Rittern vor sich.

[i]"So werde ich zuerst davon trinken und euch zeigen, das die Worte wahr sind,"[/i] drang es von Septimus wie ihre Augen zu ihm zurück kehrten und er hob den Kelch, gefüllt mit eisigen Wasser aus dem Brunnen der Burg, an seine Lippen. Celoras schien dabei förmlich an seinen Lippen zu hängen.

Stille.

Durchatmend wagte Ainslee es kaum sich zu rühren wie sie alle zum blauen Ritter sahen um zu sehen ob etwas geschehen würde.

[i]"Cosima, bei den Göttern..."[/i]

Überrascht sah sie zu Septimus zurück, welcher intensiv auf Cosima starrte. War also wirklich etwas geschehen oder veralberte er sie alle nur.

[i]"Ich habe vorher nie bemerkt das ihr Sommersprossen habt und rote Strähnen im Haar,"[/i] murmelte er überrascht. Dann grinste er und nickte, Celoras den Kelch reichend. [i]"Seht ihr...ich habe es doch gesagt. Der Kelch gibt uns Macht. Ich kann jetzt viel besser sehen als vorher. Denkt nur, was wir damit alles machen könnten!"[/i]

Kopfschüttelnd wechselte Ainslee einen Blick mit Yien, während Cosima zum Brunnen trat um auf ihr Spiegelbild auf dem Wasser zu sehen. Celoras trank ebenso vom Becher und tief in sich wußte...spürte Ainslee das dies ein Fehler war.

Weshalb sahen die Männer nicht das es immer einen Preis gab, den man zahlen mußte?

[i]"Ich kann alles hören!"[/i] Kam es strahlend und voller Stolz von Celoras. [i]"Dort oben irgendwo fliegt ein Adler. Ich höre das Schlagen seiner Schwingen. Jetzt kann ich mich an Feinde heranschleichen und sie auf Meilen Entfernung belauschen."[/i]

Seufzend schüttelte Ainslee den Kopf, spürend wie ihr Pferdeschwanz dabei über ihren Nacken strich.

[i]"Ich bin sicher es ist sehr nützlich, wenn ihr alles nun noch lauter hört als vorher. Ich wünsche euch viel Spass in einer großen Stadt, wo es immer Lärm gibt."[/i]

Ein böser Blick von Celoras war ihr Lohn für die Worte, sie schmunzelte jedoch nur und pochte auf ihren Schild ein, lautes Donnern durch den Hof hallend, Celoras bei einem jeden einzelnen so sehr zusammen zuckend das sie dachte er würde versuchen sich zu verkriechen.

[i]"Alles hat seinen Preis."[/i] Stimmte Yien ihr zu.

[i]"Was habt ihr gesagt...?" [/i]

Spürend, wie ihr Herz sank, sah Ainslee zu Septimus, welcher fragend zu ihnen allen sah, verwirrt mit einer Hand seine Ohren berührend.

[i]"Ich höre nichts mehr.."[/i]
18.09.2012 12:12:12
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#63285)
Elerina
Cosima schien weniger zu frieren. irgednetwas schützte sie vor der Kälte wohl. Wer wusstem vorher sie stammt, konnte sich denken, in ihrer Heimat gibt es beinahe nur zwei Jahreszeiten: Winter und strenger Winter. Die Sommer waren sehr kurz und nicht so warm wie anderswo.

Sie beobachtete Septimus beim Trinken aus dem Kelch. Das Magie entdecken zeigte nichts währenddessen. Was er dann dort sah, war ein Gewitterwürmchen. Gewitterwürmchen bei dieser Kälte? Doch es war dort auf ihrer Nasenspitze. Zudem sah er auch etwas Rötliches in ihrem Haar. Tatsächlich sah sie dann im spiegelnden Brunnenwasser, dass die rötlichen Strähnen am Ansatz wieder nachgewachsen waren.

Doch dann....tatsächlich forderten die außerordentlich scharfen Augen ihren Tribut: das Gehör des Paladins.
Ähnlich wurde es bei Celoras, als er aus dem Kelch trank. Er konnte den Adler hören, den Septimus dann gesehen hatte. Auch was die Wachen am Tor sprachen, hörte er als einziger auf die Entfernung. Doch dann setzte die unangenehme Nebenwirkung auch bei ihm ein:

[i]"Pffff...pfff....Pifffifff..."[/i]

Seine Zunge klang wie gelähmt. Cosima schüttelte den Kopf. Er musste sie für sehr dumm halten, wenn er schon wieder genau das Gegenteil von dem tat was sie ihm geraten hatte. Oder war er auch taub geworden, um nicht zu verstehen, dass dieses Mal gar alle drei Frauen ihn gewarnt hatten? Wie dem auch sei, sie rätselten noch eine Weile, immer wieder wollte der Tyrit, dass auch die Frauen aus dem Kelch tranken.
Zuerst weigerten sie sich, da sie gesehen hatten, was mit den beiden Männern passiert war. Doch dann opferte sich Ainslee. Entsetzt sahen die beiden Zauberinnen zu, wie sie trotz allem den Kelch ansetzte. Doch Septimus hatte wohl Worte auf dem Kelch stehen sehen und es schien als könnte man diese nur lesen, wenn man daraus getrunken hatte. Immerzu wollte er sie alle ermutigen, seinem Beispiel zu folgen. Sie schrieben die Worte ab. Als ein Zweg über den Hof kam, bat Celoras ihn um einem Übersetzungsversuch. Doch da dieser das Geschriebene nur als "Liebesbrief" bezeichnete, sah man dann, dass es keine zwergischen Runen waren.

Cosima war ebenfalls kurz davor, aus dem Kelch zu trinekn. Doch als sie dies hörte, goss sie ihn auf dem Boden wieder aus. Sie behielt ihn dann einfach ein. Gut verstaut, so teilte sie Yien und Ainslee ihren Beschluss mit:
[i]
"Ich behalte ihn vorerst, damit unsere Herrn nicht noch mehr Unfug damit anstellen können."[/i]

Derweil lies nun Ainslees Augenlicht nach. Die Zeit drängte und so wollten sie sich auf die Suche nach dem roten Gegenstück begeben - nach Telodur...
23.09.2012 13:30:56
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#63396)
Grauherz
Alles verschwamm um sie herum.

Sammelte sich Dunkelheit an ihren Gesichtsrändern.

Mehrmals atmete Ainslee tief ein um die Angst in ihrem Inneren zu bekämpfen, nicht zuzulassen das sie ihr erlag. Es war nicht schlimm Furcht zu empfinden, sagte sie sich immer wieder. Vor allem wenn man durch die Dummheit zweier Ritter langsam sein Augenlicht verlor.
Beide hatten ohne sich Gedanken zu machen von dem Kelch getrunken.

Und hatten mit Taubheit und Stimme bezahlt.

Und obschon Ainslee sich insgeheim dachte, das sie es durchaus verdienten wenn sie ohne Vorsicht von einem fremden Gegenstand tranken, geblendet von den Vorteilen ohne die Nachteile zu sehen, vermochte sie es nicht ihre Frage nach Hilfe abzulehnen. So hatte sie selber vom Kelch getrunken um jene Schrift am Rande des Gefäßes lesne zu können, welches in einer ihnen allen unbekannten Sprache verfasst ward. Darauf vertrauend das Yien und Cosima ihr zur Seite stehen würden.

Sie seufzte leise, umfasste Yiens Hand fester, wie die blonde Maga sie langsam den Bergpfad hinauf führte. Sie sicher führte vor allem, und doch stolperte sie hin und wieder über kleine Steine, welche sie nicht mehr zu sehen vermochte, trotz Yiens Vorsicht.
Schließlich vermochte sie das leise Knirschen von Schnee unter den Schritten der kleinen Gruppe zu vernehmen. Sie hatten den tieferen Schnee erreicht und somit auch das dort verlassen liegende Dorf, welches alleine noch von Riesen bewohnt wurde.

Von hier aus würden sie sich in die Tiefen der Drachenkämme teleportieren. Dorthin, wo ewiges heißes Feuer loderte. Und wo der zweite Kelch, der Rote, auf sie wartete bewacht von einem teuflichen Wesen...
25.09.2012 11:40:55
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#63494)
Gekko
Schweigend stapfte Septimus mit der Gruppe durch den Schnee. Es hätte auch nichts gebracht zu plaudern, ihn umgab eine unnatürliche Stille, nicht mal sein eigenes Wort konnte er verstehen. Er lächelte. Zumindest die Vorwürfe der Frauen musste er sich nun nicht mehr anhören. Sie mochten vorsichtiger sein als er, doch hier waren Mut und Entschlossenheit gefragt. Der Kelch hatte seine Licht und Schattenseite offenbart. Kombinierte man die Kräfte der Personen, die aus dem Kelch getrunken hatten, stünde eine schlagkräftige Einheit zur Verfügung, die im Kampf gegen das Böse ein immenser Vorteil wäre. Zugegeben - die Nachteile für jeden einzelnen der Gesegneten sind schon eine Bürde. Doch erinnern sie auch stets daran, dass man nicht unsterblich ist. Tyr hält die Waagschale in der Horizontalen. Gewicht und Gegengewicht. Septimus Gedanken schweiften in die Tiefen der Erde und ihre Lavaseen ab. Dort wo das Feuer brennt, dort findet sich der rote Kelch. Doch welche Macht würde in ihm wohnen? Schenkt er neue Kräfte? Nimmt er Kräfte? Oder verändert er sie gar? So viele Fragen - und doch würden sie es wahrscheinlich einfach ausprobieren müssen. Oder? Sein Blick hob sich, als er in der Ferne die ringförmig angeordneten Felsen des Portals aufragen sah. Sie würden die Antwort schon bald wissen.
04.10.2012 11:06:15
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#63866)
Grauherz
Kalte Luft berührte Ainslees Gesicht wie sie aus dem Teleporter taumelte, Schnee aufwirbelte wie sie versuchte sich zu fangen bevor sie stürzte. Das sie nicht platt auf der Nase landete verdankte sie jedoch wohl nur der hilfreichen Hand Yiens. Ihr dankend zulächelnd strich sie sich über ihren Überwurf und prüfte die Festigkeit ihres Schildes am Arm. Auch wenn sie der Tiefe nun entkommen waren, war es doch nicht weniger gefährlich hier oben auf den Spitzen der Berge.

Und obwohl die eisige Kälte sich rasch wieder in den Gliedern ihres Ketenhemdes fest zu setzen schien, war Ainslee sehr dankbar, das sie hier war. Fort von den Dämonen und Devas in der Tiefe der Erde.

Sie hatten den roten Kelch gefunden. Jedoch in den händen eines Teufels, welcher durch den Trunk unbesiebar für normale Waffen schien.

Sachte berührte sie ihr Ohr, wie ihre blauen Augen über das blendende Weiß streiften. Noch immer glaubte sie sein lautes Lachen zu vernehmen.

Aber sie vernahm noch etwas weiterhin. Die Stimme der Deva. Jenes Wesens von den guten Göttern, welches sie verletzt in einer Ruine gefunden hatten. Welches mit ihnen sprach und von seiner Aufgabe erzählte den roten Kelch zu vernichten. Das der blaue Kelch für ihn gefertigt worden war.

Und er hatte ihnen gesagt, das sie dreimal vom Kelche trinken müßten, auf das ihrer aller Sinne zurück kehren mögen.

Sie taten es.

Erhielten Macht, welche sicherlich kaum zu beschreiben war, jedoch endlich und sie bald wieder verlassend.

Macht, mit welcher sie den Teufel zurück zu schlagen vermochten und schließlich mitsamt der Deva zum Lavefluss zu eilen.

Wo er sich von ihnen verabschiedete, mitsammt den Kelchen. Es war seine Aufgabe sie zu vernichten. Und nur er allein vermochte sie zu erfüllen.

Erneut sah sie sich um. Genoß es zu sehen. Die Schwärze hinter sich gelassen zu haben, welche sie umfangen hatte wie eine sich immer enger zuziehende Faust.

Ein Lächeln sich bildend begann sie zu rennen, Schnee unter ihren raschen Schritten aufstiebend. Sie mußte zurück nach Mirhaven....
04.10.2012 11:51:22
Aw: [Quest] Der kobaltblaue Kelch (#63870)
Elerina
Auch Cosima hatte später jemanden zu führen, wenn uch nur kurz. Es mochte nicht nur Vorteile und Sicherheit bieten, dass sie den Männern den blauen Kelch abgenommen hatte. Nein, die Geschöpfe, die in den Tiefen Telodurs hausten, fanden sie wohl nun ebenfalls interessant. Auch der Kelch entfaltete hier ungeahnte Kräfte. Er schein zu spüren zu können, wo sich sein rotes Gegenstück befand. Denn die Magie in ihm wurde immer stärker, drängte sie, auch aus ihm zu trinken. Doch ihr Wille widerstand dem Drang.

Ein Imp war der erste, der sich scheinbar versuchte, dem Kelch zu ermächtigen und die Gruppe anzugreifen. Doch mittels Magie hielt sie ihn fest, während die Schwerter nach ihm schlugen. Schließlich konnten sie ihn festsetzen - mit einem Gürtel aus Bärenleder. Freundliche Behandlung konnte er nicht erwarten, denn er war ein Dämon. Zudem hatte die Zauberin erst jetzt bemerkt, er hatte obendrein sie vergiftet. Nachdem Ainslee das Gift aufhob, sollte er die Fallen auf dem Weg entschärfen. Doch ehe Cosima wusste, wie ihr geschah, hörte sich neben sich ein Klicken und so... löste sich eine der Fallen aus. Der Imp ging in den Flammen auf. Zurück blieben seine Asche ...und ein versengtes Stück Gürtel in ihrer Hand.

Nicht genug, eine Stimme drängte sich in ihren Kopf, ein tiefes bösartiges Lachen:
[i]"Bring den Kelch nur zu mir....."[/i]

Das musste der Meister sein. Schließlich bei seinem Meister angekommen, sahen sie was er war: ein gewaltiger Hornteufel. Nun wollte er sie glauben machen, dass er rote Kelch eine Täuschung sei. Schließlich entbrannte der Kampf und während die Männer die Teufel und Dämonen beschäftigten, flohen die drei Frauen in eine Ruine. Doch etwas war auch hier. Der Kelch drängte mit seiner Magie wieder stärker, bis es beinahe unerträglich wurde. Etwas musste hier sein, dem sie einfach folgte. Plötzlich lag dort etwas in einer versteckten Ecke, weiß gefliederte Flügel, eine humaniode Gestalt. War das ein Engel? Gleich, ob es etwas zur Sache tat, so einem Wesen musste man helfen. Dies taten Ainslee und sie schließlich. Die Kraft Selunes schloss seine Wunden. Der Kelch schien ihm neue Kraft zu geben.

Gemeinsam schlugen sie sich den Weg frei. Ein paar letzte Erinnyen erlagen der Magie Yiens und Cosimas. Am Ende konnte die Deva ihre Aufgabe erfüllen, denn der rote Kelch existierte sehr wohl. Die Deva ging und gestattet ihnen noch Fragen. Doch die Halbelfe wollte das Wesen nicht länger als nötig von seiner Heimat fernhalten und verzichtete. Die unglaubliche Kraft gaben sie wieder auf, auch wenn Septimus und Celoras sie am liebsten behalten hätten.

Je näher sie der Oberfläche und dem Portal kamen, umso freier fühle sie sich.... nur fort aus der Dunkelheit mussten sie. Vom Licht des Mondes begrüßt führten auch ihre Schritte wieder nach Mirhaven.

In der Tafelrunde erwähnte Celoras dieses Erlebnis. Manche fanden es unweise, dennoch wollte Xynthia die Geschichte hören. Augenrollend nahm Cosima auch in der Rolle der Erzählerin noch die Aussprüche war, dass es nun einen "Helden Celoras" gab. Es war kein Neid, keine Eifersucht, was sie bewegte. Vielmehr fragte sie sich, wer in dieser Geschichte wirklich die Helden waren und wer die Narren. Denn es ist immer ein schmaler Grat zwischen Mut und Torheit...