11.06.2012 11:36:01 | [Abgeschlossen] Die Sklavenfänger (#60520) |
Ylenavei | In fahlen Schlieren fiel das Mondlicht durch das Blätterdach des Felsenbaumes und tauchte die Gesichter der dort versammelten Geschwister der Elenath und anderer Elboria Zugetaner in silbrigen Schein. [spoiler]Es seien alle Elfen/Helfen, die an der Sicherheit Elborias und seiner Einwohner interessiert sind, eingeladen hier teilzuhaben, nicht nur die bestehenden Elenath-Mitglieder![/spoiler] Ylenavei stand vor dem pergamentbewehrten Stamm des mächtigen Baumes auf einem Hügel am Rande des Tals von Elboria und liess ihren Blick aus ruhigen Bernsteinaugen über den Kreis der ihren gleiten. Sie trug ein zweiteiliges Gewand aus schwerer, sandfarbener Seide, welche im Mondlicht mehr silbern denn gülden schimmerte. Den langen Rock zierte ein heller Überwurf, versehen mit einer aufwändigen Stickerei, die einen Baum, Sonne, Mond und Sterne zeigte, das Symbol des Hauses Elenath. Die weit ausgestellten langen Ärmel des Oberteils untermalten nun die offene, einladende Geste, mit welcher Ylenavei zu sprechen anhob: "Meine teuren Geschwister, im Namen des Hauses Elenath seid zu dieser Zusammenkunft im Namen des Wohls unserer Gemeinschaft willkommen. Es freut mein Herz, ebenso wie es das unseres Bruders, dessen Not uns heute hier zusammenführt, von Freude und Hoffnung singen liesse, könnte er auch nur im Geiste jetzt unter uns weilen." Einen Atemzug später fuhr die auffallend grünhäutige junge Waldelfe, deren goldenes Haar im Mondlicht silbern schimmerte, mit heller, eher eingängiger denn lauter Stimme fort: "Noch keine zwei Tageszyklen ist es her, da jene Not besagten Bruders an mein Ohr drang. Etriel Elriel Sternenglanz kündete mir, dass Freibeuter ihn in der Sturmwasserbucht gefangengesetzt haben, wohl um einem Auftrag zur Beschaffung von Sklaven nachzukommen." Ihre sonst so freundlich-ruhigen Bernsteinaugen flammten in jäher Regung auf und Ylenavei schluckte schwer, ehe sie gefasst, doch mit belegter Zunge weitersprach. "Kein lebendes Wesen hat das Recht, in solcher Weise über andere Herrschaft auszuüben, ebenso wie kein Lebewesen solche erdulden müssen sollte. Wenngleich ich nicht weiss, wer jener Bruder ist, der in der Sturmwasserbucht gefangen sitzt, so nennen die Geschwister in Elboria sich doch eine Gemeinschaft, und als solche ist es an uns, ihm Geschwister zu sein und in seiner...unwürdigen Lage zu Hilfe zu eilen." Für einen Augenblick liess die Waldelfe ihre Worte wirken. Dann fügte sie an: "Der hohe Rat hat es dem Hause Elenath, welches sich der Sorge um das Wohl Elborias und all seiner Einwohner verschrieben hat, überlassen diese Rolle zu spielen. So erkläre ich als Sprecherin der Elenath, der Sternenschar, meine Bereitschaft im Namen des Hauses an Hilfe und Leitung zu leisten, was ich zu leisten vermag, und hoffe, meine Geschwister werden sich diesem Vorhaben anschliessen, auf dass wir alle gemeinsam unserem Platz in Elboria gerecht werden." Ein forschender, hoffnungsvoller Bernsteinblick wanderte über die Versammelten, und Ylenavei fuhr fort: Der hohe Rat mahnte uns, der Sicherheit zu gedenken und nicht das Wohl vieler für eines Einzigen Wohl zu verspielen. Um jedoch weise über das Zusammenspiel von Risiko und Sicherheit, Gefahr und Nutzen urteilen zu können mögen zunächst Etriel Elriel und Etriel Ilae'isar, die unter uns am meisten über die Begebenheiten in der Sturmwasserbucht wissen, ihr Wissen mit uns teilen." Mit diesen Worten nickte die junge Waldelfe Elriel und der ihr unbekannten Schwester an ihrer Seite zu, um ihnen das Wort zu übergeben. |
12.06.2012 12:14:41 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#60550) |
-Seashell- | Als Ylenavei so das Wort an sie gerichtet hatte trat Ilae'isar einen Schritt vor, um das was sie und Elriel gesehen hatten zu berichten. Dabei schien die Waldelfe keine Freundin vieler Worte, denn ihr Bericht war eher sachlich und knapp gehalten, auch war ihrer Stimme nicht allzuviel Emotion anzumerken. [i]Wir fanden den Quessir, von dem Etriel Elriel mir zuvor berichtet hatte in besagter Sturmwasserbucht, etwas abseits der dortigen Ansiedlung in einer Höhle als Gefangenen vor. Da diese unweit eines kleinen Strandes liegt wäre unter Umständen zu überlegen dort mit einem Beiboot zu landen, um nicht zuviel Aufsehen zu erregen bei einem Rettungsversuch. Die Höhle selbst erstreckte sich ein gutes Stück in den Fels hinein, und wir mußten uns an einigen Dutzend Piraten und Wachen vorbeischleichen, da der Gesuchte sich im rückwärtigen Teil in einem abgetrennten Raum befand, schwer bewacht durch seine Häscher. Ihn dort ungesehen hinaus zu bringen war uns nicht möglich und ein sofortiges Eingreifen hätte vermutlich nur unser beider Leben gekostet. Eine Befreiungsaktion müsste vor allem gut geplant, gezielt und sehr schnell von Statten gehen, ehe sie Zeit haben zu reagieren und ihn fort zu schaffen oder zu töten. Anhand der vielen, großteils schwer bewaffneten Menschen dort wäre eine Rettung mit Sicherheit schwierig und müsste unter Umständen mit Verlusten bezahlt werden.[/i] Sachlich wie der ganze Bericht waren auch die letzten Worte der Elfe gewesen, offenbar überließ sie jedem selbst sich darauf eine Meinung zu bilden ohne ihre in diesem Moment zu äußern. |
13.06.2012 10:01:20 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#60566) |
Eveningstar | Danach trat Elriel vor die Versammlung und berichtete von den Vorkommnissen in der Sturmwasserbucht. "Brüder, Schwestern bevor jemand fragt was ich dort zu tun hatte.... *schaut ernst in die Runde* ich war in der Bucht um Bambus zu holen den ich für mein Handwerk brauche. Bereits auf dem Rückweg, sah ich eine Gruppe Piraten, die johlend und mit spöttischen Bemerkungen über Elfen auf ihren Lippen daher kamen. Zunächst dachte ich das sie mich entdeckt hätten, dann aber sah ich den wahren Grund für ihre Freude. Dieses räuberische Pack hatte einen der unseren gefangen genommen." *hier macht sie eine Pause um ihre Worte auf die Versammelten wirken zu lassen* An eine sofortige Befreiung war nicht zu denken, ein Kampf hätte keine Hoffnung auf Erfolg gehabt. Es waren der Piraten zu viele für mich alleine. So kehrte ich zurück und traf als erstes auf unsere Schwester Ilae'isar, zusammen erkundeten wir den genauen Aufenthaltsort unseres Bruders. Ihr habt gehört was sie sagte, dazu muss ich nichts weiter sagen. Nun brauchen wir einen Plan wie wir den Gefangenen befreien. Mein erster Gedanke war listig in die Höhle einzudringen, unerkannt bis zu unserem Bruder zu schleichen und dann unvermittelt zu zuschlagen. Den Überraschungsmoment auszunutzen um in der Verwirrung mit unserem Bruder schnell zu entkommen. Es hängt aber nicht nur von unserer Zahl ab, auch davon wieviele Wachen dort in der Höhle sein werden. Wir müssen also flexibel bleiben bei unserer Vorgehensweise und uns nach den Gegebenheiten richten. Unsere Schwester Ylenavei hat einen anderen Plan dazu, den sie euch nun vorstellen wird." *damit tritt Elriel zurück, sich vor der Schar verneigend* |
14.06.2012 19:22:28 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#60648) |
Ylenavei | Dankend nickte Ylenavei den beiden Schwestern zu. "Etriel Elriel und ich diskutierten bereits Möglichkeiten für eine erfolgreiche Rettung unseres Bruders. Und ohne jene Zahlen zu kennen, die Etriel Ilae'isar uns nennt, schien mir bereits offenkundig, dass es einer Rettungsmannschaft unmöglich sein wird, unbemerkt in diese so dicht bewachte Höhle zu gelangen." Nach einer winzigen Pause setzte sie hinzu: "Denn ich kenne diese Höhle, von welcher ihr sprecht, werte Schwestern, ebenso wie Etrian Eir'Ceal." Ein warmer Blick, in welchem ein guter Beobachter liebevolle Dankbarkeit erkennen mochte, huschte zu dem Waldläufer, der nahebei verharrte. "Sein und mein Weg führte erst kürzlich in persönlichem Anliegen dorthin, und wir erfuhren, dass die Piraten Misstrauen gegenüber Aussenstehenden ebenso hegen wie untereinander und ihre Herzen leicht zu beeinflussen sind. So gelang es uns, mittels Worten und einer kleinen Zuwendung an ein Artefakt aus ihrem Besitz zu gelangen, ohne darum kämpfen oder es stehlen zu müssen. Was wir ihnen an jenem Tage weismachten mag uns auch bei unserem jetzigen Anliegen von Nutzen sein." Ylenavei trat einen Schritt zur Seite, sodass hinter ihr am Stamm des Felsenbaums ein grosses, leeres Pergament sichtbar wurde. "Gleich einem einzelnen Wolf, den es im Angesicht einer Hirschherde vergeblich nach dem Hirschkalb hungert, stehen wir vor einer engen, aber verzweigten und dicht bewachten Höhle, unser Ziel unerreichbar am jenseitigen Ende. Doch wie die Wölfe nicht allein jagen, sondern im Rudel die Herde auseinandertreiben, mögen wir es ihnen gleich tun." Mit einem angespitzten Stück Kohle zeichnete die grüne Waldelfe ein grosses Dreieck auf das Pergament und deutete auf die rechte untere Ecke, als sie weitersprach. "Etrian Eir'Ceal und ich stellten uns den Piraten als Gesandte eines magischen Zirkels vor, welcher sich der Beseitigung unkontrollierbar gefährlicher magischer Relikte widme. Es war nicht schwer die Piraten von der Gefährlichkeit unseres gesuchten Gegenstands zu überzeugen und sie schliesslich davon zu 'erlösen'. Wenn ich eine Schar gesetzloser Freibeuter recht einschätze, mag es ebenso gelingen sie davon zu überzeugen, dass das geborgene Relikt nicht vollständig war, sodass sie eine Abordnung der unseren zur Suche nach unterschlagenen Fragmenten in ihre Behausung eskortieren mögen." Ylenavei versah die Ecke ihres Dreiecks mit einer Sonne - dem Licht, welches die Motten anzog. "Die Piraten würden diese Abordnung scharf bewachen und naturgegeben weit von unserem Bruder fernhalten. So würden sie die Besatzung der übrigen Höhle ausdünnen müssen, was einer zweiten, kleinen Rettungsmannschaft einen ungesehenen Weg zum Ziel eröffnen mag." Von der Grundseite des Dreiecks zeichnete sie eine Linie in Richtung seiner Spitze, an welcher sie eine einfache Zielscheibe anbrachte. "Sollte dies nicht genügen, mag uns eine weitere Entdeckung Elriels und Ilae'isars von Nutzen sein." Die grüne Hand mit der Kohle wanderte deutend zur linken unteren Ecke des Dreiecks. "Nebst ihrem Gefangenen verbergen die Piraten in der Höhle einen grossen Vorrat an schwerem Weingeist, von der Sorte, welche dem Feuer zugeneigt ist. Wenn es einem Mitglied der Rettungsmannschaft gelingt, dort ungesehen eine - nicht einmal grosse - Ladung Sprengpulver zu hinterlassen, mögen wir diese anschliessend aus der Entfernung zünden. Der folgende Brand wird die Reihen der Piraten weiter ausdünnen und die entstehende Verwirrung uns allen eine Flucht erleichtern." Während sie sprach, markierte Ylenavei die linke Ecke mit einer Flamme, ehe sie den Arm sinken liess. "Zusammenfassend kann und sollte die erste Abordnung also offen mit Kapitän Swift anlanden und mag, ehe sie die Aufmerksamkeit der Piraten vom eigentlichen Rettungstrupp ablenkt, ein weiteres Problem beseitigen, so vor der Höhle, wie häufig, Echsenwesen umherstreifen. Unsere offene Abordnung kann sich dieser entledigen ohne Verwunderung zu erregen und dem eigentlichen Rettungstrupp so ermöglichen unbemerkt am Strand zu landen." Die junge Waldelfe nickte leicht. "Dies sind meine Gedanken zu dieser Unternehmung. Doch muss solch ein Plan, der unumgänglich mit Gefahr behaftet ist, in den Herzen aller daran Beteiligten Nahrung finden, wenn er fruchten soll. So sei nun euren Fragen, Gedanken, Einwänden und eigenen Vorschlägen Raum gegeben." Mit einem auffordernden Lächeln sah Ylenavei in die Runde. |
19.06.2012 13:03:33 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#60832) |
DerAndreas | Etwas entfernt der Gruppe lauschte eine unscheinbare Mondelfe den Berichten. Nachdem Ylenavei endete trat sie etwas näher heran und erhob ihre sanfte Stimme. [color=blue]"Schwestern und Brüder. Auch mich erfüllt die Nachricht über die Gefangennahme mit Trauer und würde mich eurem bestreben der Befreiung anschließen. Doch möchte ich zu bedenken geben das Gerüchten zu folge nur wenige Seemänner die sichere Passage kennen ihr Schiff dort hin zu lenken. Mit einem Ruderboot diese weite Strecke, eventuell bei schwerer See, das klingt mir doch sehr riskant."[/color] Sie dachte einige Augenblicke nach. [color=blue]"Doch gebe ich euch auch recht, dass eine hohe Zahl der unseren dort sicher für Aufsehen sorgen würden. Wenn wir durch ihre Siedlung laufen."[/color] [size=2]((Wer hat den diese Aktion mit dem "anbluffen" der Piraten geleitet, dass ich mir da weitere Infos holen kann.))[/size] |
21.06.2012 07:44:48 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#60912) |
ayouth | *Ruhig lauschte Eir'Cael den Worten der Geschwister* Zunächst einmal möchte ich fragen, ob einigkeit besteht, in dieser Sache etwas zu tun? Ich bitte hierbei um Handzeichen. Wer helfen möchte möge die Hand heben. *Eir selber hebt seine Hand* Des weiteren möchte ich anmerken, dass das überleben von uns Geschwistern, die sich für die Rettung des Bruders einsetzen, oberste Priorität hat. Es gilt, sofern möglich, einen offenen Kampf gegen eine Übermacht zu vermeiden. Ausserdem, werte Geschwister, sollten wir nicht am hellichten Tage dort anlanden. In der Sturmwasserbucht ist es bisweilen sehr heiß und die Piraten werden die kühle der Höhle am Tage suchen, so dass damit zu rechnen ist, das sie dann sehr voll sein wird. Gegen die Abendstunden könnte ich mir vorstellen, dass einige von ihnen draußen, bei der frischen Seebriese sitzen. Ausserdem sehen unsere Augen bei Nacht besser als die der Bhen. Ist die Stunde bereits weit genug fortgeschritten, so mögen viele von ihnen dem Alkohol zugetan sein, was uns einen weiteren Vorteil verschafft. Deswegen plädiere ich dafür, am Anfang der nacht anzulanden und bis zur etwa der 11. Stunde ab Abend zu warten. Ylenaveis Plan klingt vielversprechend doch sind es schon drei Gruppen die benötigt würden, wenn immer zwei Geschwister zusammen gehen würden. Bisher sehe ich jedoch 4 Geschwister. *Und so verfällt Eir zunächst wieder ins Schweigen.* |
21.06.2012 08:35:33 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#60915) |
Cypria MX | Cypria hob ihre Hand auf Eir's Frage hin. [i]Bei eurem Versuch unseren Bruder aus den Händen der Bhenzu befreien, sei euch meine Unterstützung zugesagt, wenngleich es nicht die Art ist, auf welcher mein Plan basieren würde. Doch scheint es derzeit die Lösung zu sein, welche derzeit am erfolgversprechendsten erscheint, da für die Lösung auf meiner Grundlage noch viel zu viel ungewiss ist. Womöglich, Geschwistern, beruft ihr euch auf das Bündnis mit den Zwergen, sie sind zwar keine leisen Schleicher, aber hervorragende Tunnelgräber. Je nachdem wie dieses Gestein am Ende der Höhle ist, was einer der Erkatamor am ehesten beurteilen wird können und wie viel Zeit wir haben und wie viel dafür benötigt wird, ist in dem Fall ebenfalls relevant, wenn wir einen Tunnel von ihnen dorthinein graben lassen. Aber es ist auch gut möglich, dass dies aufgrund der Lage der Höhle unmöglich sein wird, da wir eventuell an einen besiedelten Platz beginnen müssen.[/i] |
23.06.2012 08:14:01 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#60974) |
Ylenavei | Auch Ylenavei hob in stummer Antwort auf Eirs Frage die Hand. "Ich danke euch, werte Geschwister, für die Gedanken, welche ihr mit uns teilt." Ein warmer Bernsteinblick sucht seinen Weg gen Eir'Ceal. "Sei unbesorgt, auch mein Bestreben folgt zu allererst der Vernunft und den Worten unseres hohen Rates. Wenngleich es keinen Weg zur Rettung geben kann, der uns allen völlige Sicherheit garantiert, so möchte ich doch euren Einwänden und Anmerkungen Aufmerksamkeit schenken, auf dass alles, was zu bedenken möglich ist, auch bedacht werde." Zunächst suchten aufmerksame Bernsteinaugen Cypria. "Der Gedanke die Tunnelgräber der Erkatamor um Hilfe zu bitten ist wahrlich verlockend. Doch, so fürchte ich, fehlt uns die Zeit, erst die Anreise der Erkatamor und dann das Ausschachten eines Tunnels abzuwarten. Elriel und Ilae'isar erwähnten, die Piraten nahmen unseren Bruder im Auftrag eines Sklavenkäufers gefangen. Und sie werden ihren Handel nicht unnötig hinauszögern. Zudem wäre einzig die Seeseite des Felsmassivs gänzlich frei von fremden Augen, und selbst wenn die Erkatamor bereit wären, ihre Arbeit über den Wellen zu beginnen, würden Strömungen und Brandung dies vermutlich vereiteln. So fürchte ich, dass wir uns auf die eigene Schnelligkeit werden verlassen müssen." An die entsprechenden Bereiche ihrer Kohlezeichnung deutend erläuterte die grünhäutige Waldelfe darauf folgend ihren Plan. "Es wäre in der Tat weise, einen Rettungsversuch bei Nacht zu wagen, aus den Gründen, die Etrian Eir'Ceal uns nannte. Ich denke zudem daran, auf Kapitän Swifts Kenntnisse der See und Umberlees Launen zurückzugreifen, die die unseren um so vieles übersteigen. Der Kapitän fährt die Sturmwasserbucht regelmässig an und wird nicht nur die Delegation zur Ablenkung ohne Aufsehen dort absetzen können, sondern mag anschliessend darauf im Sichtschutz der Felsen ein Rettungsboot wassern, welches das Rettungsteam auf kürzestem und sicherstem Wege - vielleicht gar unter der Führung eines Mitglieds von Swifts Besatzung - an den Strand bringen könnte. Doch dazu später." Ylenaveis grüne Finger deuteten auf die Ecke der Zeichnung mit der Sonne. "Eir'Ceal und ich mögen in unsere alten Rollen schlüpfen, uns offen zur Höhle begeben und die Piraten um Einlass und Mithilfe zum Aufspüren gefährlicher Überreste unseres unvollständigen Reliktes ersuchen. Die Gerüchte unter den Bhen, die unseren vermochten ohne Schlaf zu leben, werden die Glaubwürdigkeit dieses Unternehmens bei Nacht, so hoffe ich, fördern. Sollte der Strand zudem von Echsen besetzt sein, mögen wir diese - zu unserer eigenen Sicherheit - zuvor ohne Aufsehen ausschalten." Der deutende Finger wanderte die Grundlinie des Dreiecks entlang bis zur senkrechten Linie in der Mitte. "Sobald der Strand frei von Echsen ist und wir Zugang zur Höhle erhalten und die Aufmerksamkeit mit uns genommen haben, wird das Rettungsteam hoffentlich heimlich landen und uns ungesehen in die Höhle folgen können. Ich sehe augenblicklich sechs Geschwister, die zu diesem Einsatz gewillt scheinen, mich eingerechnet." Ylenaveis Blick schweift von Eir'Ceal zu Elriel, Ilae'isar, über die unbekannte Mondelfe zu Cypria. "So mag das Rettungsteam - sofern nicht noch jemand uns begleitet - aus wenigstens vier Geschwistern bestehen, die sich - notfalls nacheinander - ungesehen im schwach besetzten Bereich der Höhle bewegen sollten. So wird die erste Aufgabe eines der euren sein, sich ungesehen in das Weingeistlager zu begeben und einen Sprengsatz zu hinterlassen, ehe er oder sie sich dem Trupp wieder anschliesst. Eine dritte Mannschaft ist hierzu also nicht nötig." Während die grüne Hand auf die Flamme links deutet, wandern bernsteinfarbene Augen zu Eir. Dann folgen die Finger der senkrechten Linie in der Mitte nach oben. "Wenn die Rettungsmannschaft ihr Ziel erreicht hat, das heisst, in unmittelbare Nähe unseres Bruders gelangt ist, mag Labelas Enoreth den weiteren Verlauf entscheiden. So die Bewachung unseres Bruders ebenfalls ausgedünnt ist, dass sie schnell und unbemerkt auszuschalten ist, wäre dies zu bevorzugen, auf dass alle Beteiligten die Höhle anschliessend kampflos verlassen können. So uns diese Gunst nicht gewährt wird, ist es nun an der Zeit den Sprengsatz auszulösen. Dies hier mag dem Rettungstrupp ermöglichen dies aus Entfernung zu tun." Ylenavei hielt nun einen fingerlangen Kristall zwischen den grünen Fingern. "Dieser Kristall war einst magisch mit einem Sprengsatz verbunden, welcher im Kampf gegen den Arkanisten Iroh zum Einsatz kam. Durch Druck auf den Kristall in meiner Faust vermochte ich in jenem Kampf die Explosion des platzierten Sprengkörpers auszulösen. Ein Bhen hatte dies konstruiert, und ich hege Hoffnung, dass unsere Magier eine neue Verbindung mit unserem Sprengsatz herstellen können." Mit der Spitze des Kristalls deutete die Sy'Tel'Quess auf die Flamme auf ihrer Skizze. "Die Explosion mag dem Rettungstrupp die nötige Verwirrung liefern, um unseren Bruder unbeschadet zu befreien und den Rückweg anzutreten, während sie Eir und mir das Zeichen geben wird, dass unsere Mission sich dem Ende neigt. Ich hoffe, es wird uns dann alsbald gelingen uns in der allgemeinen Verwirrung dem Rettungstrupp anzuschliessen. Wenn wir die Höhle verlassen, wird der direkteste Fluchtweg jener über das Rettungsboot in den Sichtschutz der Felsen sein. Bis wir diesen erreichen, wird es an den Schützen unter uns sein den Rückzug vom Boot aus zu decken. So, wenn die Götter uns mit Gunst belohnen, mag Kapitän Swift uns alle in sicherer Entfernung wieder an Bord nehmen." Erwartungsvoll sah Ylenavei in die Runde der Geschwister."Mag dieses Vorhaben einen Weg in eure Herzen finden?" |
09.07.2012 14:34:09 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#61391) |
Ylenavei | Eine gischtende Woge schoss die Bordwand empor, schäumendes Nass schlug um Ylenaveis Beine herum auf das Deck, durchnässte sie einmal mehr, als Eir'Ceals kräftige Hände sie aus den Tauen hinauf an Bord zogen. Zitternd sank die junge Waldelfe in die bergende Umarmung ihres Gefährten. Während die Nässe ihrem Leib die Wärme entzog, wich jäh die Anspannung von ihrer Seele und liess weiche, bebende Knie zurück. "Es ist gut, Eir, alles ist gut...", stammelte sie atemlos, und gleich einer Verhungernden öffnete sie sich der wohltuenden Wärme des Geliebten, als suchte sie in jenem einen Augenblick so viel davon als möglich in sich aufzunehmen. Sehnliches Verlangen nach mehr riss der Wind hinfort, als sich die beiden Waldelfen voneinander lösten, um ihren Mitstreitern an Bord zu helfen. [...] Es war der Tag der Befreiung. Sie waren aufgebrochen ihren Bruder, den Bruder ihrer aller - denn die Tel'Quessir sahen sich alle als Geschwister - aus den den Händen der Sklavenfänger in der Sturmwasserbucht zu befreien. Dieser Tag hatte nicht mit wahrhaft guten Vorzeichen aufgewartet. Fünf Gefährten waren sie bloss gewesen, als die Gesandschaft der Sternenschar die silberne Perle bestiegen hatte, unter bedrohlich dräuenden Wolkenbergen am Horizont. Fünf bloss, und fünf hatten sie nicht einmal bleiben sollen. Mit jeder Seemeile, die sie zurückgelegt hatten, hatte das Wetter von grösserer Unruhe gekündet, hatte Kapitän Swift mehr an der Ausführbarkeit der geplanten Manöver in der Bucht Zweifel geübt. Schliesslich hatte keine andere Wahl bestanden, so Swift, als wind und Wogen um das Schiff zu den eigenen Gunsten zu beeinflussen - ein Vorhaben, das sein Schiffsmagus allein umzusetzen nicht im Stande wäre. Eine Aufgabe für die feinen Sinne eines Waldläufers, hatten die Gefährten entschieden, und da Ylenavei für ihren Plan nicht entbehrlich schien hatte Eir'Ceal letztlich darauf bestanden den Magus bei der Wetterkontrolle zu unterstützen. In dieser Weise ausgespielt hatte Swift ihren Kurs daraufhin zunächst fortgesetzt. Während Eir sich unter Deck in die Bedienung und Beobachtung magischer Instrumente einweisen liess, hatte Ylenavei den übrigen Gefährten noch einmal den gefassten Plan erläutert. Ihr Unbehagen angesichts der bevorstehenden Unternehmung war indessen mit jedem Satz weiter gewachsen. Neben dem zunehmenden Rollen und Schlingern des Schiffs vermochten sie an Deck kaum ungestört zu sprechen, während die Elfen ihrerseits zunehmend beunruhigende Gesprächsfetzen ihrer Mitreisenden und der Besatzung aufgeschnappt hatten. Das nagende Gefühl in Ylenaveis Magen manifestierte sich unübersehbar, als sie feststellen mussten, dass die Besatzung scheinbar nicht ausreichend darüber informiert war, dass die Gesandschaft die Reise auf der geheimen Route zur Sturmwasserbucht anzutreten gedachte. Um Gerüchten vorzubeugen hatte die junge Fürsprecherin der Elenath einen Mittelsmann gesandt gehabt, um den Handel um die Überfahrt mitsamt der "Zusatzleistungen" abzuschliessen. Entgegen der Berichte des Boten schien Swift es mit der getroffenen Übereinkunft nicht so genau zu nehmen wie sie gehofft hatten. So kam es, dass der Kapitän sich im Anschluss an eine nervenaufreibende Passage, welche die Elfen im heftig rollenden Schiffsbauch zwischen einigen fragwürdig vertäuten Kisten verbracht hatten, weigerte ein Boot zu wassern. Hatten sie nicht um eben dies zu vermeiden schweren Herzens Eir'Ceal für die Wetterkontrolle eingesetzt? Erst harte Worte und ein nicht vereinbarter Aufschlag auf seine Belohnung hatten den Kapitän letztlich dazu bewegen können zumindest ein Boot zur Verfügung zu stellen. Ilae'isar und ihr Gefährte, welchen kennenzulernen die Überfahrt Ylenavei nahezu keine Zeit geboten hatte, hatten sich bereiterklärt zu rudern, während Elriel das Boot gemäss ihren Kenntnissen der Bucht navigieren würde. Nach dem Disput um das zusätzliche Gefährt war nahezu keine Zeit mehr geblieben für Abschied und Zuspruch, und Ylenavei hatte inständig hoffen müssen, dass sie sich ohne Aufsehen zu erregen von den Gefährten hatte trennen können, als sie sich schliesslich allein am Anleger wiedergefunden hatte. [...] Während die beiden Waldelfen an Bord der silbernen Perle ihren Gefährten einschliesslich des befreiten Bruders unter Deck halfen und sich mit handwerklichem Geschick und den Segen ihrer Göttinnen ihren Wunden und Entbehrungen annahmen, erzählte Ylenavei von ihrem Teil des zurückliegenden Weges... [...] Die Nacht hatte sich über die kleine Siedlung an der Buch gesenkt, und die wenigen Mitreisenden, die mit ihr von Bord gegangen waren, strebten sogleich Taverne und Unterkünften entgegen. Eilig, im Bestreben den Gerüchten aus ihren Mündern zuvorzukommen, schritt Ylenavei den Strandweg entlang und durch die nächtliche Siedlung. Sie mühte sich nicht um Verstohlenheit, signalisierte vielmehr, dass sie nichts zu verbergen hatte. So gelangte sie von den Seldarine geführt an das innere Tor, welches an den Echsenstrand führte. Verstohlen schob sich die junge Waldläuferin hindurch und in die sandige Schlucht hinein um rasch festzustellen, dass die Echsen sich in dieser Nacht offenbar in die zerklüfteten Felsen zurückgezogen hatten. Stattdessen lümmelten drei Piraten und eine leichtbekleidete Menschenfrau - eine Tänzerin aus einem Bhen-Lokal wohl - vor dem Eingang der Höhle herum. Ylenavei trat offen an sie heran, darauf bedacht einen Eindruck von bedeutendem Besuch zu bieten, und spann ihre Geschichte von der Sondergesandten auf der Spur von Gefahrgut. Die junge Elfe stellte rasch fest, dass die Piraten, ihre Gespielin eingeschlossen, viel zu betrunken waren um die Bedeutung ihrer Worte wirklich zu erfassen, und sie wünschte sich mit jeder Sekunde unter ihren anzüglichen Blicken inniger, Eir'Ceal wäre in der Rolle des Leibwächters an ihrer Seite. Zu Ylenaveis grosser Erleichterung erklärte sich schliesslich einer der Piraten widerwillig bereit, sie in die Höhle zu ihrem Anführer zu geleiten. Im Begriff, diesem zu folgen unternahm die Waldläuferin noch einen Versuch, die verbleibenden Menschen mit einer Warnung zu einem Umzug zu bewegen - wie es schien vergebens. Nun, letztlich hatten sie für den vorbeipirschenden Rettungstrupp kein grosses Problem dargestellt. Die Höhle selbst wölbte sich leer und schweigend über ihr, als Ylenavei voll innerer Anspannung ihrem Führer folgte. Von mehr als drei Dutzend Freibeutern keine Spur, nicht einmal ein Laut, keine dichte Bevölkerung, die es auszudünnen galt. Sollten diese Piraten mit solch einem Leichtsinn behaftet sein, dass sie des Nachts ihre Heimstatt derart unbewacht liessen? Als ihr Führer sie anwies, in einer Seitentaverne zu warten, dort wo die Wände Augen hätten, folgte Ylenavei dieser Anweisung zunächst und verharrte voll Unbehagen zwischen den Felswänden, von welchen im düsteren Fackelschein schimmernde Edelsteine sie gleich kalten Augen anzustarren schienen. Nach geraumer Zeit zeigte sich eine Frau mit hartem Gesicht in der Rolle des erwarteten Anführers. Die junge Waldelfe registrierte, dass es sich nicht um den Mann handelte, mit welchem sie bei ihrem vorangehenden Besuch gesprochen hatte. Nun, in einer wilden Bande mochten die Anführer ebenso schnell wechseln wie das Wetter. So mühte Ylenavei sich darum ihre Verunsicherung zu verbergen und spann ihre Geschichte, wenngleich mit jedem Wort das Gefühl in ihr wuchs, dass der Sinn dessen in der gegebenen Lage verflogen war. Mehr noch, denn bald gewahrte sie hinter ihrer Gesprächspartnerin eine Bewegung in den Schatten. Die Rettungsmannschaft hatte ihr in der leeren Höhle schnell folgen können, zu schnell. So verstellte sie den Gefährten nun mehr den Weg, als dass sie ihn frei hielt. Rasch tastete Ylenavei in eine Tasche ihres Waffenrocks, holte ein Stück weissen Kreidestein heraus und bat ihre Gesprächspartnerin tief hinein in die Seitenkaverne um an deren Rückwand eine Suchaktion nach dem vermeintlichen Gefahrgut anhand einer Skizze vorzuschlagen. Die Frau folgte ihren Gesten, jedoch nicht dem Sinn ihrer Worte. Immerhin gewahrte sie die vorbeischleichende Rettungsmannschaft nicht, und als sie schliesslich ankündigte, Ylenavei aus der Höhle hinausgeleiten zu wollen, schluss die junge Waldelfe sich ihr widerstandslos an - zumal der Weg fort von den Gefährten führte. Die Piratenherrin gab an eine Suchaktion mit ihren Leuten und der vermeintlichen Gesandten vor der Höhle besprechen zu wollen, doch liess sie Ylenavei nur all zu rasch am Höhleneingang allein. Die junge waldläuferin duckte sich in den Schatten des Eingangsbogens, als Unbehagen und heftige Zweifel sie befielen. Was hatte ihr Hiersein für einen Sinn? Was tat sie hier, ohne wirklich etwas erreicht zu haben, während die anderen im Dunkel um die Freiheit ihres Bruders rangen und vielleicht ihre Hilfe brauchen konnten? War der ganze Plan überhaupt zu irgendetwas nütze? Ylenavei gewahrte, wie ihre Füsse, ihre Glieder sich selbstständig machten, und schon huschte sie von Schatten zu Schatten den Weg zurück in die düsteren Gänge. Mit klopfendem Herzen lauschte sie voraus, immer in Erwartung, die Suchmannschaft der Piraten könnte ihr entgegenkommen und ihrer Mission ein jähes Ende bereiten. Doch als die Schatten schliesslich lebendig wurden, waren es drei, nein vier Elfen, die ihr in höchster Eile entgegenstrebten, und wie von ihrem Sog getragen lief Ylenavei mit ihnen das Stück Wegs zurück zum rettenden Ausgang. Die Piraten waren nicht so geistesgegenwärtig gewesen Schützen bereit zu haben, sodass, als sie erst einmal das Boot am Strand erreicht hatten, das wogende Meer der gefährlichste Gegner war. Ylenavei hatte sich gemeinsam mit jenen, die noch rudern konnten, in die Riemen gelegt und irgendwie war es ihnen letztlich gelungen den Launen des Meeres zu entgehen und die silberne Perle zu erreichen. [...] "Es ist gut, dass...wir alle wieder hier beisammen sind", sagte Eir'Ceal einen langen Augenblick nachdem Ylenavei ihre Erzählung beendet hatte, "denn ich bedaure ebenso wie du, Etriel, Irmisse, dass ich euch von keinem Nutzen war - es sei denn um hilflos zuzusehen, wir ihr Umberlees Launen trotzen musstet. Was immer dieser Magus hier tat, das Wetter hat es meinesachtens nicht besänftigt. So lasst uns um günstige Winde beten, die uns an Elborias Küste geleiten, auf dass wir alsbald wieder festen, vertrauenswürdigen Boden unter den Füssen haben mögen." Ylenavei nickte düster zu seinen worten. Sie waren nun sechs, und sie alle lebten. Doch wie hoch der Preis war, den sie dafür hatten zahlen müssen, lag noch weitestgehend im Dunkeln. |
10.07.2012 06:47:52 | Aw: [Haus Elenath] Die Sklavenfänger (#61414) |
DerAndreas | In der Tat war der Eindruck bei den Elfen geblieben, dass der Schiffsmagier wie auch Pit ihre Anstrengungen in Grenzen hielten. Ob Faulheit und Unfähigkeit oder eine böse Absicht dahinter steckte, war jedoch leider nicht zweifelsfrei zu klären. Doch so war es schließlich dem Elfenmagier alleine zu verdanken die tödlichen Strömungen rund um die geheime Bucht einige Augenblicke beruhigt zu haben. Der Magier schafte es gar das Boot, welches einige male beinahe kenterte, mit einer von ihm kurzzeitig gelenkten Strömung zu erfassen und es sicher zu seinem Ziel zu führen. |