26.03.2012 12:27:16 | Fünf Seelen und ein Schicksal (#58160) |
Elerina | [b][i]Traurige Kunst[/i][/b] Eine Weile mag es zurück liegen, dass Cosima den Kontakt suchte, um mehr über die elfische Seite ihres Erbes zu lernen. Eines Tages, es hatte zu dem Zeitpunkt nur Ylenavei wie besprochen auf sie gewartet und war mit ihr in die Bibliothek gegangen. Was als Suche nach Wissen begann, wurde zu einem [url=http://www.amdir.org/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=17&id=56765&limit=6&limitstart=6&Itemid=128]erschreckenden Fund.[/url] Ein Text einer Ballade nannte den Namen ihres Vaters, den sie niemals gekannt hatte. Das Lied erzählte eine Geschichte, die sie selbst nicht glauben mochte. Denn nicht einmal ihre Mutter wusste, was ihn widerfahren war. Er soll eines Tages von eiern seiner Reisen nicht zurück gekehrt sein. Mehr konnte sie nicht sagen und ungewöhnlich für einen Menschen wartete sie. Als Herzenswächertin Sunes mochte sie wohl eine Ausnahme in solchen Dingen sein. Cosima selbst war das Ergebnis der Liebe zweier so unterschiedlicher Wesen, ein Kind zweier Welten. Doch wusste die Halbelfe zu ihrer Anfangszeit auf Amdir nicht viel über die elfische Lebensart und Kultur. Einges hatte sie erst im Laufe der Zeit gelernt und bewusst oder unbewusst auch übernommen. Wer sie länger kannte, mochte schon zuvor die Veränderungen bemerkt haben. Bein andere mochte sie sich noch zeigen, wenn sie sie wiedersahen. Dieser Tage beschäftigten sie viele Dinge. Doch vor allem ruhte sie manche Nächet wenig, sich nach den Wahrheitsgehalt des Liedes. Denn so manch einer mag Wissen, dass Lieder und Geschichten nicht immer ganz die Wahrheit sagen. Es mag nicht einmal absichtliche Lüge oder verdrehte Tatsachen sein. Entweder wusste der Künstler nicht alles und reimte sich den fehlenden Teil hinzu. Oder er hatte es selbst anders gehört und aufgeschrieben oder verfasst. Neben der Waldelfe hatten auch Eileena und Lealand aufmerksam zugehört und wollten helfen wo sie konnten. Man wollte sich zunächst umhören und warten. Dabei Lies Cosima ihnen die Zeit, die sie brauchten, denn sie wusste, wieviel auf Amdir immer wieder zugleich passierte, das auch Aufmerksamkeit erforderte. Ansonsten hatte sie noch nicht mit vielen über ihre Sorge und Trauer gesprochen. |
26.03.2012 12:37:37 | Ein Geist erscheint (#58162) |
Elerina | [b][i]Ein Geist erscheint[/i][/b] Spät nachts war es und Cosima flanierte wieder einmal unruhig durch die Straßen. Sie traf vor der Halle der Sieben auf einen der neuen Rekruten der Silberwache, den sie schon vor seiner Aufnahme kennengelernt hatte. Wenngleich Oftal ein Halbork war, war er doch anders als andere seiner Art. Einige Worte waren gewechselt worden. Nachdem Beldal weiter gegangen war, kam jemand anderes auf sie zu. Eine schemenhafte Gestalt, die verschwommen wirkte. Doch sie war eindeutig schmaler als ein Mensch und es war goldig-blondes Haar zu erkennen. Die Gestalt näherte sich udn Oftal erkannte, es musste ein Geist sein. Als er ihen ansprach reagierte er nicht. Nur ein leidvoll klingendes Wispern war zu hören. Er näherte sich Cosima und als der Halbork ihn aufhalten wollte, ging sein Griff sdurch ihn hindurch. Schließlich vertrieb er ihn mit Hilfe seines heiligen Symbol. Der Geist verschwand in der göttlichen Kraft. Doch zurück blieben Fragen, die Cosima auch beantwortete. Ein Schauer durchlief sie und der Gedanke, wer der Geist gewesen sein konnte, lies sie nicht los. Was wollte der Geist? Hatte er wirklich einen Groll gegen sie oder war es etwas anderes? Savras würde die Wahrheit sehen. |