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10.02.2012 13:41:59
Ein Mordanschlag in Mirhaven (#56382)
Amelia
Den Beutel mit den Citrinen in der Hand betrat Amelia den Magierhof, Reverie zu suchen um die Schriftrollen abzuholen. Sie fühlte sich unwohl, zuviel Steine um sie herum, die Natur in künstliche Grenzen gezwängt - wie konnten die Menschen das schön finden?
Sie war nicht gerne hier und viel lieber hätte sie sich an einen anderen Elfen gewandt um die Zauber zu bekommen, hätte sie denn einen gefunden.
Sie sah Reverie schon von weitem zusammen mit einem auf den ersten Blick unbekannten Mann. Langsam trat sie näher, die beiden schienen in einen Streit verwickelt.

Dann hörte sie die Stimme des Mannes, er versuchte sie zu verstellen, doch war sein versuch beinahe jämmerlich. Zu gut kannte sie die Stimme und die falschen, lästerlichen Worte welche darin lagen. Narylithrar. Der dunkle Schattenmeister - wie er sich nannte - der versucht hatte ihrem verletzten Bruder die Seele - den Schatten wie er es nannte - zu rauben. Der gehäuchelt hatte helfen zu wollen und doch einen hohen Preis verlangte, der gespottet hatte und seine kühlen, dunklen Schatten heraufbeschworen hatte, sie um sie zu legen. Der, welcher Elboria und das Volk mit Füßen trat, dessen falsche Worte nicht nur ihr, Eir'Cael'tharva, Rualihn sondern völlig unabhängig davon Ylenavei aufgefallen waren.
Noch immer bereute sie es, seinem Leben damals als sie die Möglichkeit hatte kein Ende gemacht zu haben. Doch zu groß war die Sorge um den Bruder gewesen, sodass sie von ihm abgelassen hatte und er seine dunkle Magie nutzte um zu entkommen.
Das letzte mal als sie ihn getroffen hatte, hatte er beteuert unschuldig zu sein. Fast hatte sie seinen Worten ein wenig geglaubt, doch als sie auf ihn zutrat zeigte er abermals seine dunklen Zauber. Sie hatte das Schwert gezogen, seine Absichten zu prüfen, doch er hatte seine wahre Natur gezeigt ...

Als er nun beteuerte sich geändert zu haben glaubte sie ihm kein Wort. Noch ehe sie seinem kläglichen Leben ein Ende bereiten konnte, sodass er nie wieder sie oder einen des Volkes bedrohen konnte, nie wieder seine dunklen fühler nach ihnen Ausstrecken konnte, streckte ihn die Magierin mit einem Zauber nieder. Warum konnte Amelia nicht sagen, doch nutzte sie die Gelegenheit und stach schnell zu. In dem Moment kam ein Gnom aus der Akademie, was Amelia ablenkte und so verfehlte sie das Herz des Schattenmeisters und ihr Schwert stach in die Schulter, wo es eine blutende Wunde hinterließ. Schnell steckte sie es weg, beteuerte zu dem Gnom das der Mann es verdient hatte und warf Reverie den Beutel mit den Steinen zu. Nur wenige Augenblicke dauerte es bis sie, das Schwert gescheidet den Hof verließ, sich noch wundernd das niemand sonst scheinbar die Tat gesehen hatte und die beiden offensichtlichen zeugen sie nicht aufhielten.
Als sie den Hof verlassen hatte verschwand sie in einer engen Gasse, zog die Kapuze über und hüllte sich in den Umhang. Es dauerte nicht lange bis sie die Stadt verließ.

[spoiler]((Jeder, der sich an einem Fenster oder sonstwo in der Nähe aufhielt und meint etwas gesehen haben zu können, darf gerne nach Amelia suchen etc. Beschreibung der Elfe steht in der Gerüchteküche und ab Sonntagabend (dann bin ich wieder da) darf sie auch gefunden und gejagd werden...))[/spoiler]
10.02.2012 14:20:46
Aw: Ein Mordanschlag in Mirhaven (#56386)
Mr.Hypello
Mehr als einen vorbeihuschenden Schatten mochte der Blondschopf nicht wahrgenommen haben, als er abgekämpft die durch die Südtore Mirhavens kam.
Er schenkte der Person keine weitere Beachtung. An einem Schmelztigel der Völker und Gesellschaftsschichten gab es so mancherlei umtriebige Wesen und derzeit war er ohnehin eher mit sich beschäftigt.
Über die Schultern trug er einen langen Stab an dessen Enden schwere Eimer befestigt waren. An den freien Stellen der Stange konnte man frisch gefärbte Kleidung erkennen.
Sein Ziel war wie so oft das Schauspielhaus, doch unterdessem schien ihm dann doch noch etwas aufzufallen, dass er als merkwürdig bezeichnen würde.
Da schleppten doch tatsächlich ein paar Magier einen ausblutenden Knilch auf einer Scheibe umher, die er selbst nicht kannte. [url=http://amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=15&id=56380&Itemid=128]Dieser Knilch[/url] war ihm durchaus bekannt.
Nun zumindest ein wenig. Es war dieser penetrante Nerventod, den er einst in der Rose traf.
Für einen Moment musterte er das Szenario, jedoch hielt er dabei in seinem Weg nicht inne. Schließlich war die Stange die er sich aufgejocht hatte schwer beladen und das Ziel war noch ein paar Meter entfernt.

"Was is hier eigentlich verkehrt? Pusten sich die Leute mittlerweile schon am hellen Tage die Fackeln aus?"

Wohin die Eskorte ging, sah er nicht mehr als er endlich am Theater ankam und notdürftig die Türen öffnete.

"Hier drehen irgendwie alle am Rad."