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10.02.2012 12:49:27
Wachbericht eines Vallendár (#56378)
Arcian27
[quote][center]Bericht:

Auf dem heutigen Wachgang durch die hohe Stadt stieß ich auf eine Tel'Quessier und zwei Bhen in dem Park zwischen der Delphinbrücke und dem Hause des Feinschmiedes. Durch den Befehl, alle Magie zum aufspüren von Spionen zu verwenden, der vor wenigen Tagen erlassen wurde, konnte ich einen der Bhen, der unsichtbar war, enttarnen. Er trug eine Kapuze und ein Mundtuch um sich zu vermummen. Ich ließ ihn beides Abnehmen. Die Schwester Ylenavei und ihr Menschlicher begleiter erkannten den Spion. Er sei ein Teufelsanbeter und würde schon auf Valvec für Verbrechen gesucht. Der Spion stritt die Worte ab, bis auf dass er in Valvec gesucht würde.

Ich schenkte seinen Worten kein Vertauen, da sein Verhalten ihn Lügen straften.
Er versuchte sich einer Verhaftung durch einen Dunkelheitszauber zu entziehen. Darauf hin setzte ich ihn ausser Gefecht. Zusammen mit Schwester Ylenavei und dem Bhen Rivan brachte ich den Spion in die Zellen. Dort versuchte er sich mit Hilfe eines schwarzmagischen Strahles zu befreien. Dadurch wurde die Aussage, er sei ein Teufelsanbeter bekräftigt. Der Bhen Rivan sagte aus, dass der Gefangene den Namen Vlad Finsterhand trägt.

Hiermit wird er dem Gericht des Hohenrates überstellt.

Folgendes wird ihm zur Last gelegt:
Spionage
Widerstand gegen die Wache
Anrufung dunkler Magie und Paktierung mit Teufel
[/center][/quote]
10.02.2012 13:52:54
Aw: Wachbericht eines Vallendár (#56383)
DerAndreas
Leise, jedoch eindringlich verbreitet sich eine beunruhigende Kunde in der Stadt des schönen Volkes. Ein Teufelsanbeter soll sich unter ihre Mitte geschlichen haben und wurde durch die Vallendár festgenommen.

Zur Abendstunde soll er seiner Strafe zugeführt werden. Die Vallendár werden zur 20ten Stunde mit dem Verbrecher vortreten, die Strafe verkünden um jene sogleich zu vollziehen.

[size=2]((Heute um 20Uhr, jeder Elfenspieler der Lust hat kann dazukommen und zuschauen))[/size]
11.02.2012 11:09:40
Aw: Wachbericht eines Vallendár (#56410)
DerAndreas
So wurde zur 20ten Stunde der Bhen Teufelsanbeter von zwei Vallendár zum Ausgang der Stadt geschleift. Dort angekommen griff einer der Vallendár in die Haare des Hexers und streckte präsentierend seinen Kopf in die verschiedenen Richtungen.

[color=green]"So hört das jener Bhen sich in unsere Mitte begab - in die Stadt der Tel'Quessier. Er nutze Dunkle Zauber um seine Absichten vor den Augen des schönen Volkes zu verschleiern. Sündige Macht der Neun Höllen auf dem unseren Gebiet.

Doch hört, nicht heute durch unsere Hand soll es geschehen, dass diesem sündigen Leben ein Ende bereitet wird. Noch ist nicht die Zeit gekommen, dass wir der Teufel Werk verrichten die verlorene Seele in ihre Folterkammern zu überführen.

Der Bhen sei vom heutigen Tage an, bis in alle Ewigkeit aus den Gefilden Elborias verbannt. Wann immer, und aus welchem Grund auch, er sich noch einmal unserem Gebiet nähert werden es Elfische Klingen oder Elfische Pfeile sein die sein sündiges Leben beenden."[/color]

Mit diesen Worten zog er seinen Dolch und durchtrennte den Umhang an der Fibel, was diesen zu Boden gleiten ließ. Anschließend durchschnitt er mit der edlen scharfen Klinge die Schnallen des Kettenhemdes und riss das Kettenhemd vom Leib des Menschen. Davor banden die beiden Schwertkämpfer noch seine Arme auf den Rücken.

Nur im Unterrock wurde Vlad Finsterhand mit folgenden Worten aus der Stadt gejagt: [color=green]"Sollte sich die Natur gnädig erweisen werden wilde Tiere heute eurem sündigen Leben ein Ende bereiten."[/color]

Die Reaktionen der Bürger auf die Strafe waren durchmischt, hätten einige den Tot jener Gefährdung als besser empfunden. Waren andere sich jedoch einig, dass es bei den begangenen Vergehen noch nicht an Ihnen war ihn hinzurichten.
11.02.2012 12:25:58
Aw: Wachbericht eines Vallendár (#56414)
Cypria MX
Sollte Rualihn noch von diesem Urteil erfahren, ehe der Veruteilte einen allzu großen Vorsprung hätte, welchen sie nicht mehr einholen würde können, dann würde sie die Gerechtigkeit selbst in die Hand nehmen.
Sie würde den Verurteilten selbst kein Haar krümmen, doch der Paktierer sollte erkennen, dass die Natur mächtiger ist als seine teuflischen Kräfte. Er sollte lernen Ehrfurcht und Respekt vor ihr zu entwickeln.

((Bitte um Rückmeldung von Spieler/SL ob Rualihn ausreichend früh davon erfährt um so etwas zu unternehmen.))
11.02.2012 13:19:05
Aw: Wachbericht eines Vallendár (#56420)
Ylenavei
Fröstelnd und mit düsterem Blick beobachtete Ylenavei vom Hang des Torwalls aus, wie die Vallendar jenen Paktierer, dessen verderbter Weg an diesem Tag erst in den Verliesen Elborias geendet hatte, aus der Stadt schleiften und gebunden und weitgehend unbekleidet in die wilden Lande entliessen.

Als sie den Bhen davonstolpern sah, beschwerte dumpfe Beklemmung den Magen der jungen Sy'Tel'Quess. Rivan hatte diesen Hexer als Spion Irohs bezeichnet. Sollte sich diese Annahme als wahr erweisen, was würde diese...unvermittelte Geste des Eifers seitens des hohen Rates für Folgen haben? Was würde dieser Finsterhand seinem vermeintlichen Meister..oder..die Seldarine wussten, wem sonst noch... nun verraten können?

Um Rivans und ihrer selbst willen hoffte Ylenavei, dass dieser unvermittelt rasche Schritt nicht dahin führen mochte, dass der blinde Wahnsinnige erfuhr, was er bislang - den Göttern sei Dank - nicht zu wissen oder zu begreifen schien.

Als die Dämmerung sich über den hinforttaumelnden Bhen senkte, wandte sich die junge Waldelfe seufzend ab, hüllte sich in ihren grünen Mantel. Nach diesem Tag erweckte der Anblick der Talwälle Elborias in ihr weniger Wärme denn je. Sie bezweifelte, dort länger Sicherheit empfinden zu können, nachdem nun zum zweiten Male eine zwielichtige Gestalt im Schutze der Unsichtbarkeit so tief in das Tal hatte vordringen können.

Kalreshaar mochte geben, dass ihre Bemerkung an den Vallendar, der den Hexer gestellt hatte, es möge mehr Sorge um die Sicherheit von Tor und Wällen getragen werden, unter den ehrwürdigen Geschwistern des Rates ebensolchen Eifer erweckten wie das Urteil über diesen Eindringling. Bis dahin...Ylenavei sehnte sich bereits ihrem Rückzugsort am Spiegelsee entgegen, ihrem kleinen Lager, dessen natürlicher Hauch von Geborgenheit noch nicht gänzlich verflogen war.