16.01.2012 15:35:14 | Amelia Rua'isal Ahvel (#55136) |
Amelia | Ich trage den Namen Amelia Rua'isal Ahvel, bin Teil des Volkes, eine Elfe. Um genau zu sein eine Teu'Tel'Quessir wie wir in unserer Sprache sagen, eine Mondelfe. Dem N'Tel'Quess, welches diese Zeilen vielleicht lesen mag ((Anmerkung des Autors: Und ich nehme an, dass sind die meisten hier im Forum)) sei gesagt: Ich zähle noch nicht zu den Alten und Weisen des Volkes, bin mit meinen 156 Jahren gerade einmal erwachsen. Dennoch blicken Angehörige anderer Rassen oft mir einer gewissen Sehnsucht auf mein Alter und die damit verbundene Erfahrung, für unser Volk beinahe nicht mehr als ein Wimpernschlag, für einen Menschen ein ganzes Leben. Nicht nur dies weckt in mir jedes Mal von neuem den Stolz eine Tel'Quessir zu sein, ein Teil unseres Volkes. Meine Geschichte beginnt an einem kühlen Tag auf einer fremden Insel. Ich gelangte quasi durch einen Unfall hierhin. Nun, im Nachhinein wusste ich, dass der Versuch die beiden Zaubersprüche zu kombinieren vielleicht nicht die weiseste meiner Entscheidungen war. Doch hätte ich ahnen können, dass ich vielleicht einige tausend Meilen von meinem gewünschten Ziel entfernt lande? In die Akademie wollte ich, den Schwerttanz üben, stattdessen landere ich auf Amdir, der Insel der Hoffnung. Auch wenn meine eigene Hoffnung auf baldige Rückkehr in die Heimat schnell zerstreut wurde, als ich erfuhr, dass es "Probleme" mit dem Gewebe auf dieser Insel gab und das Portalsystem nur sehr unzuverlässig funktionierte und dazu mit einigen Gefahren verbunden war. Doch die Seldarine waren mir wohlgessonen und ließen mich auf eine Schwester vom Volk der Sy'Tel'Quessir trefen. Rualihn Daehar, eine Waldelfe. Sie berrichtete mir von einer Hohen Stadt unseres Volkes auf dieser Insel, eine Stadt in der die unseren schon seid den Kronkriegen leben sollen. Elboria, die Hohe Stadt der Elfen. Rualihn Daehar begleitete mich dorthin und so konnte ich zum ersten Mal mit ihr gemeinsam den prachtvollen Anblick der Stadt genießen. |
17.01.2012 00:48:23 | Aw: Amelia Rua'isal Ahvel (#55161) |
Amelia | Einige Tage später traf ich Rualihn Daehar in Hohenbrunn wieder. Meine Füße hatten mich nach einem nächtlichen Spaziergang durch die Wälder um die Hohe Stadt Elboria herum, dorthin geführt. Zwei Tage war ich schon in dem kleinen Dorf gewesen und hatte allerhand Dinge erfahren und erlebt. Auf dem Rückweg nach Elboria erzählte ich Rualihn davon. Bei unserem ersten Aufeinandertreffen sprachen wir von einem Mann names Iroh. Ein Peredan hatte diesen Namen erwähnt und er sowie Rualihns Misstrauen ließen mich dem Namen und auch dem Mann dahinter im Folgenden mit Vorsicht begegnen. Getroffen habe ich Iroh in Hohenbrunn, als er unsichtbar zwischen einer Gruppe aus Menschen, Peredan und einem Celestischen wandelte. Er richtete ein paar wirre und nichtssagende Worte an mich und verließ das Dorf bald darauf. Das Misstrauen der anderen ihm gegenüber bestätigte meine ersten Eindrücke über ihn nur. Eine Weile - jedoch nicht lange (besonders für eine meines Volks war es nur ein Wimpernschlag) - nachdem Iroh das Dorf verlassen hatte, war ein Donnern und Krachen aus der Bauernfurt vor Hohenbrunn zu vernehmen. Ich beschloss der Gruppe, bestehend aus einem selbsternannten König der Menschen, einer Peredan und dem Celestischen zu folgen und wir trafen nicht unweit des Dorfes auf einen großen Golem, der keinen Augenblick zögerte, sondern sofort angriff. Der Celestische zog sein Schwert und warf sich dem Konstrukt sofort entgegen, erwischt ihn auch mit einem mächtigen Hieb an den Beinen. Die Halbelfe beschwor einen Ölfilm herauf, wodurch das Metallding zum Rutschen kam und ich schaffte es eine Energiekugel zu beschwören, welche den halben Kopf des Ungetüms zerfetzte. Doch der Kampf war damit nicht beendet. Das Ding kämpfte weiter, ging erst auf den Celestischen los, dann auf mich. Im Gegensatz zu dem Ritter, konnte ich seinen Angriffen jedoch mit Leichtigkeit ausweichen und somit zusehen wie eine weitere Dame - sie war des Weges gekommen - in ZUsammenarbeit mit der Peredan und dem Menschen dem Golem den Rest gaben. Gerade rechtzeitig konnte ich mich ducken um nicht von der Explosion und den herumfliegenden Golemteilen getroffen zu werden. Der Mensch sowie der Celestische hatten jedoch weniger Glück. Der eine wurde ohnmächtig und scheint eine Verletzung am Hals davon getragen zu haben, der andere wurde von einem großen Splitter im Rücken getroffen, der eine klaffende Wunde zurück ließ. Beide konnten jedoch versorgt werden. Sonderbar war jedoch das Verhalten eines Halblings - er scheint der Konstrukteur des Golems zu sein. Ich glaube ihm, dass er sich das Verhalten des Konstrukts nicht erklären konnte und auch, dass er es ausgeschaltet hatte. Er schien darüber hinaus sehr verwirrt zu sein, hatte er doch sein Werkzeug gesucht, welches er die gesamte Zeit über in der Hand hatte. Auch erzählte ich Rualihn von dem Verdacht der sich aufdrängte der Alte Blinde, welcher nur kurz davor das Dorf verlassen hatte, könne etwas damit zu tun haben. Der selbsternannte Menschenkönig Turc bestätigte diesen Verdacht. Darüber hinaus behauptete er Iroh sei ebenso Schuld an einem Massacker an einem Ort namens Lestran und einem Angriff auf eine angesehene Ritterburg. Ob ich dem Glauben schenken soll, weiß ich jedoch nicht. Turc wird sicher seine eigenen Beweggründe haben und besonders nach dem Angriff des Golems verhielt er sich recht sonderbar... |
18.01.2012 10:36:46 | Aw: Amelia Rua'isal Ahvel (#55239) |
Amelia | Das erste Mal begegnete ich Ylenavei in den grünen Furten ganz in der Nähe von jener Stelle, wo sich der Fluss mit dem Meer vereint. Ich war im Gespräch mit einem Menschenritter in strahlender Rüstung, welcher sich Augenscheinlich verlaufen hatte. Ja, die Menschen. Mein Misstrauen ihnen gegenüber ist groß und mein Unverständnis über ihre Art noch größer. Kaum ein wankelmütigeres Volk ist mir bekannt, kaum eines dessen Absichten so unklar und verschieden sind. Jedoch kann ich ein heimliches Interesse an ihrer Art nicht leugnen, auch wenn dies oft in eine berechtigte Abneigung den meisten von ihnen gegenüber führt. Ylenavei, eine junge Waldelfe, offenherzig - weit offenherziger als ich es bin - und von einer Eile geführt, welche mich ein wenig verstört. Zweifel an ihrer Selbst scheinen sie zu plagen und auch eine gewisse Unsicherheit ob des Zuspruchs ihrer Brüder und Schwestern zu ihrem Handeln. Dieser erste Eindruck mag täuschend und irreführend sein, doch so hat sie ihn hinterlassen. Unser Gespräch wurde zu meinem tiefsten Bedauern bereits zweimal unterbrochen. Beide Male musste sie eiligst fort, wichtige Dinge erledigen und so werden wir uns hoffentlich ein weiteres Mal treffen, dann mit mehr Ruhe und Besonnenheit. Ylenavei, sie ist die Sprecherin eines Hauses dieser Hohen Stadt Elboria. Die Unsicherheit, welche ich spüre, dass sie sie den anderen Mitgliedern dieses Hauses gegenüber zu haben scheint, kann ich verstehen. So ist mir selbst ihre scheinbar unbegrenzte Offenheit besonders den Menschen gegenüber fremd und auch ein wenig beängstigend. Menschen sollten nicht in unseren Gefilden wandern, in die Wälder eindringen die unsere Städte umgeben und deren Ruhe und Gleichgewicht stören... Ich schweife ab, will nicht in Erzählungen aus der Vergangenheit verweilen. So die Zeit gekommen ist, werde ich auch davon berichten, doch heute ist nicht dieser Tag, jetzt nicht diese Stunde. Ich habe Sehnsucht nach der Gemeinschaft meiner Heimat, doch kann ich nicht zurück. Gibt es doch nichts, wohin ich zurückkehren könnte... |
19.01.2012 11:58:53 | Aw: Amelia Rua'isal Ahvel (#55302) |
Amelia | Melancholie legt sich auf meinen Geist und lässt den Blick in die Ferne schweifen: Die Bilder der Holzfäller sind wieder so deutlich wie an jenem Tag, als wir durch die Wälder schweiften, Caelhar und ich ich und sie das erste Mal sahen. Unaufhörlich trieben sie ihre Äxte in die dicken Eichenstämme und einer nach dem anderen fielen die uralten Bäume zu Boden. Der Anblick lässt noch heute die Tränen in meine Augen steigen, habe ich doch nie zuvor eine so große Fläche verwüstetes Land gesehen. Einige der Bäume mussten älter gewesen sein, als die Alten unserer Gemeinschaft. Ein Rehkitz hatte zwischen den Bäumen gelegen, es war nicht wie die Mutter vor der drohenden Gefahr geflohen. Deutlich sehe ich noch, wie der Mensch seine Axt hob und ihm den Kopf abtrennte. Noch am selben Tag sind wir zurückgekehrt, 12 Krieger der Gemeinschaft. Wir warteten in den Bäumen und im Schatten der Büsche, dass sie sich an dem nächsten Baum vergreifen mögen und als sie dies taten flogen unsere Pfeile auf sie hernieder, unsere Klingen durchschnitten ihre Kehlen und die Zauber der Istar ließen ihre Leiber zucken. Das, was sie der Natur angetan hatten, spürten sie nun am eigenen Leib. Nur wenige konnten fliehen und tagelang sahen wir niemanden mehr am Waldrand. Es schien, als sei unsere Botschaft angekommen. Das leise rascheln von Schritten lässt meinen Blick vom Wasser aufblicken. Jemand nähert sich, sodass ich gezwungen bin ein anderes Mal fortzufahren. |
30.01.2012 11:17:17 | Aw: Amelia Rua'isal Ahvel (#55793) |
Amelia | Iroh ... seit meiner Ankunft auf dieser Insel un dem Kontakt zu den Brüdern und Schwestern des Volks, habe ich diesen Namen schon etliche Male vernommen. Nie stand er dabei für etwas gutes, wohltuendes, sondern immer für Angst, Schrecken, Tod und Zerstörung. Jetzt habe ich diesen Schrecken mit eigenen Augen gesehen. Kaum vermag ich davon zu erzählen: Er beschwört Dämonen nicht fern des Handelsweges. Dieses Mal verschonten sie mich und meine Begleitung, doch griffen sie zwei Menschen an. Grundsätzlich würde mich dies wenig bewegen, kaum kümmern, jedoch war der eine jener, den Etriel Ylenavei zu ihrem Gefährten erwählt hat. Doch dies soll jetzt nicht Thema sein, mein Unverständnis darüber will ich ein anderes Mal kundtun. Nachdem der erste seiner Dämonen gefallen war, riss der Dunkle Magier dann die Welt letztendlich aus den Fugen. Er beschwor ein Meer aus Dunkelheit, Feuer, Schrecken und Zerstörung herauf, die Menschenfrau und die halbelfische Schneiderin Cosima nannten es später einen Balor. Ich hatte soetwas noch nie gesehen und sogar kaum davon gelesen. Meine Hände zitterten, als ich den Bogen hielt, unfähig einen Pfeil loszulassen. So hoffte ich einfach, dass das Wesen mich und meinen Begleiter im hohen Gras nicht entdecken möge. Der Mensch hatte weniger Glück, kämpfte er doch erbittert mit dem Balor und konnte ihn letztlich wohl besiegen. Jedenfalls zerfiel das Wesen. Der Preis jedoch war hart, dem Tode nahe ging der Mensch zu Boden ... |
30.01.2012 11:22:43 | Aw: Amelia Rua'isal Ahvel (#55794) |
Amelia | Folgende Worte, die ich meiner geehrten Schwester nach diesem Geschehen schrieb, möchte ich dem Leser nicht vorenthalten. Genauso wenig, wie ihre Antwort auf mein Schreiben, geben sie die Dinge, welche danach geschehen sind doch ebenso gut wieder, wie ich sie erzählen könnte. [quote="Amelia" post=55598] Aaye Etriel Ylenavei, Ich weiß nicht, wann sich unsere Wege das nächste Mal kreuzen werden, weshalb ich mich entschlossen habe Dir meine Worte auf diesem Weg zu teilen. Sofern Du noch nicht bescheid weißt, wisse das ich Zeuge eines Angriffes von Iroh auf den Dir nahestehenden Silberwächter war. Er beschwor ein mächtiges Wesen einer anderen Ebene, etwas was ich zuvor noch nie zu Gesicht bekommen habe. Furcht und Dunkelheit legte sich auf mein Herz und meinen Geist. Von dem Schock war ich wie gelähmt und gerade als ich entschlossen war in den Kampf einzugreifen - hätte dieses Übel doch auch nicht vor uns halt gemacht - , war er vorbei. Iroh floh, doch ist meine Sorge groß, dass er sich nun auch gegen das Volk wenden wird. Der Mensch ist bei dem Angriff schwer verletzt worden, doch als ich das letzte Mal einen Blick auf ihn warf, war er noch am Leben. Ein Diener des alten Mannes überbrachte indessen eine Nachricht für jenen Dir nahestehenden Menschen: "Er möge die Steckbriefe von Iroh entfernen, sonst werde er tatsächlich sterben." Ich weigerte mich die Nachricht weiterzugeben, so soll er sie den Menschen doch selbst ausrichten, was er sagte, dass er es nicht tun werde. Dir jedoch will ich davon erzählen, sodass du mit diesem Wissen tun kannst, was Du für richtig und Weise und für das Beste für unser Volk erachtest. Rim'mia lani, Amelia Ahvel.[/quote] [quote] Alae, Etriel Amelia, Erschöpfung und Kummer umwölken meine Seele, und doch finde ich keine Ruhe, ehe ich nicht meinen tiefen Dank in deinen Ohren oder vielmehr deinem Herzen weiss. Ich weile in Mirhaven, an Rivans Seite, um ihm von seinem entsetzlichen Leid zu nehmen, was ich ihm nehmen mag. So wisse, dass er lebt und auf dem Weg der Gesung ist. In jeder Stunde hier ist mir bewusst, dass mein Hiersein sich deinem Mitgefühl und deiner Offenheit verdankt, und dass diese dich über deine eigenen Ansichten betreffend der Bhen hinweggehen lassen. Für diese mutige Geste der Freundschaft danke ich dir von Herzen und hoffe, dass ich nach meiner Rückkehr bald Gelegenheit erhalte, deinen Worten direkt zu lauschen - oder, wenn die Götter deine Schritte zuvor nach Mirhaven lenken sollten - dass sich unsere Wege zuvor hier kreuzen werden. Mögen die Seldarine dich bis anhin sicher auf deinen Pfaden geleiten, Ylenavei Deihlana P.S.: Ehe ich deinen Brief erhielt, hinterliess ich am Felsenbaum eine dringliche Warnung Irohs wegen, einschliesslich meiner Weisungen an ihn. Die Geschwister mögen für sich entscheiden, wie sie zu seinen Umtrieben stehen. So lange kein Schaden an den unseren droht, betreffen meine persönlichen Bestrebungen Iroh betreffend nicht unser Volk. Die Warnung jedoch möge um so dringlicher gelten, bis ich zurückkehre und den Willen der Gesschwister in dieser Sache ergründen mag. [/quote] |
07.02.2012 05:49:47 | Aw: Amelia Rua'isal Ahvel (#56205) |
Amelia | In den letzten Tagen finde ich nur selten genug Ruhe, um das Geschehene festzuhalten. Vieles werde ich hier nicht niederschreiben können, jedenfalls nicht im Moment. Geschieht doch alles so schnell, das ich kaum Zeit finde es niederzuschreiben. Fast ist es zum Lachen, wirke ich doch in den letzten Tagen fast so gehetzt wie ein Mensch... Nachdem Iroh den Balor beschworen hatte und ich den Brief an Ylenavei geschickt hatte, traf ich in den Furten auf Eil'Cael'tharva und Rualihn Daehar. Zeit tief ins Gespräch einzutauchen hatten wir nicht, denn wenig später fanden wir einen unserer Brüder, schwer verletzt - das Werk Irohs - und einen Schattendiener, welcher ihn in seinen dunklen Bann ziehen wollte. Mit trügerischem Tauschhandel wollte er sich die Seele unseres Bruders erkaufen. Eir'Cael streckte ihn mit zwei Pfeilen nieder - ein Meisterschuss - doch meine Gedanken waren zu sehr beim Schicksal unseres Bruders, und so schonte ich das Leben Narylithrars - ein schwerer Fehler wie sich noch heraus stellen sollte. Er entkam, doch wenigstens konnte Rualihn den Verletzten retten. Wenige Tage später reiste ich nach Mirhaven, Ylenavei zu suchen. Erst erkannte ich nicht, mit wem sie sprach, doch als er uns folgte und ich schließlich seine Stimme hörte, erkannte ich den Mann der Schatten wieder. Diesmal würde ich sein Leben nicht schonen. Sich im Schutze der Menschen glaubend - als wenn ich mich um sie scheren würde - schwang er seine Reden, provozierte, spöttelte... Ich zog das goldene Kurzschwert um ihn in den Schatten nahe der Akademie zu richten, für das was er meinem Bruder antun wollte und für die Drohungen die er gegen die unseren ausstieß. Doch er entkam ein zweites Mal, wieder mithilfe dunkler Magie... |
09.02.2012 12:40:03 | Aw: Amelia Rua'isal Ahvel (#56301) |
Amelia | Schon länger hatte ich den Halbork beobachtet, wie er in seiner massiven Rüstung durch die Furten stapfte, kleine Pflanzen niedertrat und mit seiner großen Hellbarde nach Sträuchern schlug. In einem Moment, da niemand dort war um ihn zu sehen ging er in die Edelsteinhöhle nahe der Hohen Stadt um gut zwei Stunden später mit einem vollen Beutel wieder heraus zu kommen. Ich erwartete ihn mit angelegtem Pfeil, seine Absichten sollte er erklären, was machte er hier? Doch er hatte nur Spott übrig, lächerlich kleines Elflein hatte er gesagt, er würde mich mit einer Hand zerquetschen und Grumsh als Opfer darbieten. Ich schoss, doch der pfeil prallte von der Rüstung ab, der Halbork stürmte auf mich zu, die Hellbarde zum Schlag erhoben, doch hatte er nicht damit gerechnet auf einmal fünf Abbildern von mir gegenüber zu stehen. Eine versteckte Geste, ein lautloser Zauber. Die Überraschung glückte umso mehr, da der Halbork panische Angst vor Magie zu haben schien. Er floh in Richtung der nahen Calaneht. Ich zog einen weiteren Pfeil aus dem Köcher und nahm die Verfolgung auf. Trampelte der Ork laut scheppernd durch den Wald, so war ich still, leise und leichtfüßig. Bald hatte ich ihn in seiner schweren Rüstung eingeholt, im Schatten der Bäume. Er trug keinen Helm, den Nacken entblößt und als er einen Moment inne hielt war der Moment gekommen. Ich zielte ein weiteres Mal und diesmal traf ich, ein Schuss in den Nacken und der Ork ging zu Boden. Doch tot war er nicht, fluchend und immer noch spottend krümmte er sich am Boden. Zur Sicherheit diente mir ein Lähmungszauber als ich das Schwert an die Kehle setzte um dem Leben ein Ende zu machen. Die lächerliche kleine Elfe hatte gesiegt... Die Leiche ließ ich liegen, sodass die Tiere des Waldes sie ausweiden könnten. Lediglich die Rüstung nahm ich mit um sie der Händlerin am Tor der Hohen Stadt zu schenken, sie würde wohl wissen was damit anzufangen ist... |
13.02.2012 13:25:55 | Aw: Amelia Rua'isal Ahvel (#56477) |
Amelia | Was danach geschah: http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=post&do=quote&catid=15&id=56382&Itemid=128 |