15.01.2012 17:31:07 | Alte Freunde (#55101) |
Cypria MX | [b][u]Eine Theorie - und eine Schwäche[/u][/b] Nachdem Hendrik im Anschluss an die Magierversammlung Gina um ein Gespräch gebeten hatte, unterhielten sich die beiden Magier in dem Praxisraum. Ihr Gespräch drehte sich um ein Schreiben aus dn Händen des Großmeisters zu Ginas Vergangenheit. Hendrik hatte bisher gezaudert es zu lesen, wollte es der Maga überlassen was sie ihm davon mitteilen würde. So kam es, dass er schließlich den Brief las welchen er lange Zeit mit sich herumgetragen hatte. Die Magierin erzählte ihm, dass sie sich damit noch immer nicht abgefunden hatte, wenngleich sie es stets versuchte so kannte sie Mittel und Wege alte Zeiten heraufzubeschwören, vertraute Gesichter zu sehen, welche schon lange verschieden waren. Wieder einmal wurde ihr bewusst, dass wenn sie auch loslassen wollte, es etwas gab, dem sie niemals entsagen könnte. Hendrik erzählte ihr von seinen Leiden die seine Liebesgeschichten ihm angtetan hatten. Von der Schülerin Yukis, der Kampf mit Tyrell, ihren Tod. Er versuchte ihr deutlich zu amchen, dass solange man an seine Lieben denkt sie ihn nie verlassen werden. Die Maga offenbarte ihm, dass sie einen Weg wusste Yuki wieder zu sehen, nicht die Yuki die sie sich schuf, sondern die echte die in die Flammen ging wiederzusehen. Leibhaftig. Hendrik erkannte allerdings auch, was die Schwäche an dem Plan war. Nahm man an, man würde Yuki, wie sie vor dem Slebstmord gewesen war wieder erschaffen, dann würde sie sich wieder in die Flammen stürzen. Und eine Yuki die man jetzt mit dem Wissen als Geist der Feuerebene erschaffen würde, ob dies noch die selbe wäre, das vermochte nur eine zu beantworten. Und so unternahm die Maga eine Expedition nach Lestrann. [b][u]Aufbruch[/u][/b] Sie hatte ihre Expedition nach Lestrann angekündigt, jedoch hatte sie keine Rückmeldungen dafür erhalten, ob sich jemand von den Novizen und Schülern oder Magi dafür interessierte. Der Versuch einen Geist aus der Feuerebene zu rufen, nahm sie an, würde leichter gehen, wenn man sich auf einer Feuerebene befand. Und die Gerüchte über den Tempel in Lestrann waren vielversprechend. So hatte die Maga, ihre Utensilien zusammen gepackt und machte sich auf. Sie würde noch ihr Postfach überprüfen und sich dann auf den Weg machen. Wie es schien, allein. Es schien ihr habe das Schicksal an einem morgen beschlossen ihr ein Zeichen zu geben, dass sie Ausgestoßen sei. Doch sie konnte es auch keinem verübeln, es war auch bisher nur wenigen gelungen in ihr mehr zu sehen, vielleicht das zu sehen, was sie war. |
16.01.2012 10:14:04 | Alte Freunde (#55125) |
Soul of GJ | Nach Jahren, nach langer Zeit des Unverständnisses und der Sticheleien und Streitigkeiten sollte Hendrik nach der Versammlung erfahren, was Gina belastete. Den [url=http://www.amdir.org/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=21&id=44275&limit=6&limitstart=6&Itemid=128#45415] Brief[/url], welchen ihm sein Vater vor Beginn seiner ersten großen Reise mitgab las er nun mit Ginas Erlaubnis. Den über Yuki hatte er damals mit Miyako gelesen. Gerne wollte Hendrik Gina helfen. Die vergangenen Zeiten vergangen sein lassen. Er wusste ja auch schon gar nicht mehr, warum sie miteinander so umgegangen waren. Nach seiner Auffassung sollte es aber so sein. Denn alles was war sollte so sein, damit werden konnte was ist und alles was ist, soll so sein, damit werden kann was werden soll. So soll es wohl auch so sein, dass Hendrik Gina alleine lässt, weil er auf dem Festland unterwegs ist. Warum dies so sein sollte ? Wer wusste dies schon ? Auf seinen Reisen dachte Hendrik immer wieder an sein Versprechen und suchte nach Wissen über Geister und Geisterbeschwörungen. Gerade in Kara-Tur suchte er nach diesem Wissen. Die Wu-Jen dort würden ihm sicherlich weiterhelfen können. Gina sollte auch mit Meister Indythea sprechen. Auch sah sich Hendrik Ginas Aufzeichnungen und die komplexen Formeln an. Er brauchte eine Zeit lang um ihr System zu durchschauen. Doch nach und nach würde er es verstehen können. Dann brauchte er nur zur rechten Zeit wieder auf Amdir sein. Wenn es denn so sein sollte. Ging es nach ihm, dann sollte es so sein und er war da. |
16.01.2012 13:38:35 | entfernt (#55134) |
Spike de Copris | / |
17.01.2012 17:41:21 | Aw: Alte Freunde (#55213) |
Cypria MX | Es machte tatsächlich den Eindruck, dass niemand teilnehmen wollte. Nun für ihre Magierkollegen hatte sie Verständnis, aber dass die Novizen und Schüler nicht teilnehmen wollten... Nun gut, immerhin wollte sich keiner einschleimen, das war auch ein Vorteil, wenngleich sie dann selbst kochen musste - ein verherrender Nachteil. Ob der silberne Drache die Woche vielleicht nach Lestrann liefern würde? Aber das würde wahrscheinlich recht teuer werden und so betucht war sie noch immer nicht. So brach die Maga auf den Tempel in Lestrann zu ergründen. In den Eingangshallen des Tempels stieß sie auf eine Bibliothek mit verfallenen Büchern, alte Skelette die wohl eines unnatürlichen Todes starben. Ihr kam die Frage auf, warum nicht wie in den meisten Tempeln die sie kannte, der Eingangsbereich eine Anbetungshalle für den Gott oder die Götter war, sondern stattdessen gleich eine kleine Biblliothek? Den Mechanismus des Schlosses schaffte sie zu überwinden, ein primitiver Hebelmechanismus löste ihn aus und so stieß sie vor in das was früher einmal wohl das innere des Tempels gewesen war und nun nur noch einem Haufen Schutt und Geröll glich. Wenn es hier einmal Schätze gab, dann waren sie schon geplündert. Seltsam, dass das Gebäude von außen keinen solch großen Eindruck machte, die Halle vor ihr war riesig. Als diese Räume durchsuchte fand sie einen Schlüssel und verschlossene Türen. Der Schlüssel öffnete ihr den Weg in eine kleine Kammer. Vor Ewigkeiten schien dort einmal jemand sein Lager errichtet zu haben, doch es war wohl schon eine Weile ungenutzt. In einer Kiste fand sie einen Mechanismus, welchen sie untersuchte und als einen Schlüssel identifizierte, einen Portalschlüssel. Sie schlug ihr Lager in dem Raum auf, welchen sie als Portalraum einstufte. Einige Schutzzauber hielten die Monster fern, denn auf die Dauer war es doch recht sinnfrei die Sandkolosse und Wasssergeister gegen ihre Abbilder kämpfen zu lassen. Sie legte noch für alle Fälle einen Alarmzauber um die Zugänge. Nachdem sie sich etwas ausgeruht und gegessen hatte begann sie ihre Untersuchungen an dem Portal. Es sollte angeblich in die Feuerebene führen... |
17.01.2012 18:26:49 | Aw: Alte Freunde (#55215) |
Cypria MX | Es dauerte nicht lange und sie hatte das Portal aktiviert, doch waren ihr nicht die anderen Fugen entgangen. Es gab wohl drei Schlüssel insgesamt, welcher sie demnach dann auf alle Ebenen führen würde. Sie ging durch, welche Ebene sie zuerst erreichen würde, doch fand sie keine Übereinstimmung. Je nachdem was sie annahm würde sie auf einer anderen ankommen. So begann sie sich vorzubereiten. Schließlich trat sie in das Portal und fand sich im nichts wieder. Kein Wasser, kein Feuer, keine Erde, Luft. Die Luftebene. Sie versuchte sich zu orientieren und spürte die Kräfte die an ihren Schutzzaubern rüttelten, doch kam es ihr nicht so vor, wie es den Erzählungen nach sein müsste wenn sie die echte Luftebene betreten hätte. Es war hier unmöglich sich zu orientieren und Gina irrte einige Schritt umher, bis sie an etwas gelangte was wohl einmal eine Statue gewesen war. Als sie es berührte tat sich vor ihr ein Portal auf und sog sie hinein. Sie fand sich in einem steinernen raum wieder. Ein unscheinbares Lager war aufgeschlagen worden. Ohne lange nachzudenken legte sie sich dort erschöpft nieder und schlief einen erholsamen Schlaf. Als sie wieder zu sich kam, bemerkte sie das ein anderes Portal aktiv war und nicht mehr jenes durch welches sie geschritten war. Womöglich waren diese Portale früher einmal eine Prüfung gewesen, ein gesellschaftlicher Ritus von den Tempel? Gleichwie .. sie versuchte an den Poralen herauszufinden was geschehen war damit sie ein andermal gleich das rechte Portal würde nehmen können, ehe sie sich wieder vorbereitete dieses Portal zu durchschreiten. |
18.01.2012 09:03:21 | Aw: Alte Freunde (#55232) |
Cypria MX | So durchquerte sie die Ebenen bis sie schließlich an die Ebene des Feuers gelangte. Sie erhielt von allen Ebenen den Eindruck, als seien es nicht di tatsächlichen elementaren Ebenen, sondern eine Art Ebene zwischen den Ebenen. Wie auch immer .. wie sie so gern sagte, wenn sie einer Sache nicht weiter nachgehen wollte oder sich auf etwas anderes zu konzentrieren versuchte - sie hatte die notwendigen Daten die sie brauchen würde zusammengetragen, doch tat sich noch ein Problem auf. Es trieben sich, wie wohl auch nicht anders zu erwarten auf den Ebenen Elementare ihrer Art herum. Gewiss würde sich einiges ihrer Zauber auch schon im vorhinein vorbereiten lassen, doch wäre es unter Umständen nicht förderlich, wenn man von den Elementaren bei der Ausübung der Magie gestört werden würde. Es musste also jemand gefunden werden, der für Schutz währenddessen sorgen würde. Normalerweise würde man für so etwas Abenteurergruppen anheuern. Vielleicht lies sich eine finden. So kehrte sie also nach einigen Tagen Abwesenheit wieder in die Akademie in Mirhaven zurück, nahm ihren Unterricht wieder auf und vertiefte sich in ihre Formeln. Die Daten die sie gesammelt hatte, waren recht vielversprechend und sollten es ermöglichen den Geist mit weniger aufwand auf der Feuerebene zu rufen. Sicher würde es einen Weg geben, wie man es auch auf der materiellen Ebene vollziehen würde können, doch hegte sie Befürchtungen, dass der Feuergeist Yukis dort nicht allzulange existieren würde können. |
21.01.2012 10:09:52 | entfernt (#55397) |
Spike de Copris | / |
22.01.2012 12:22:52 | Alte Freunde (#55427) |
Soul of GJ | Hendrik schickte seine Erkenntnisse per Brief aus den südöstlichen Ländern Fearuns an Jolanda Thea in die Akademie Mirhavens. So konnte nicht nur er die Zauber mit den Aufzeichnungen Ginas vergleichen und über eine Zusammenfügung nachdenken. |
19.03.2012 18:16:14 | Alte Freunde (#57927) |
Soul of GJ | Die Beschwörung von Yukis Geist auf der Feuerebene des Tempels der Ebenen in Lestran war erfolgreich. Wie Hendrik es sich schon dachte, wollte Yuki nicht wieder ins Leben zurück – beendete sie ihres doch selbst gemäß der Tradition ihrer Heimat. Doch so wurde Gina die Möglichkeit gegeben sich von ihrer geliebten Freundin zu verabschieden. Wieder fragte Hendriks sich, warum er Yuki damals nicht aufgehalten hatte. Dabei kannte er die Antwort: Es sollte so sein. Denn sollte es anders sein wäre es anders gekommen. Die Beschwörung hatte allerdings auch Konsequenzen. Gina erlitt schwere Verbrennungen und auch Hendrik machten die Strapazen zu schaffen. Nachdem sie aus der Feuerebene entkommen waren setzen bei ihm die Kopfschmerzen ein. Er schaffte es noch ein wenig Wasser für Gina zu sammeln und sank dann in sich zusammen. Von jemandem gestützt bekam er noch mit, dass sie den Tempel verließen doch dann wurde es dunkel. |
19.03.2012 21:40:31 | Aw: Alte Freunde (#57947) |
Cypria MX | [u][b]Das Ritual[/b][/u] Sie steckte eine ziemlich lange Zeit in ihrer Forschung fest. Immer wenn sie einen Ansatz hatte kam ihr etwas in ihren Berechnungen dazwischen wofür sie keine Lösung wusste. So dauerte es, bis sie etwas passendes fand. Sie würden auf die Ebenen des Feuers in dem Tempel gehen um dort einen kontrolierten Riss zwischen der Ebene und der Ebene des Feuers zu schaffen. Die Auswirkungen würden sich in Grenzen halten, da beide Ebenen aus Feuer bestehen und dies das vorherrschende Element war. Den Zauber um Yuki zu rufen, den hatte sie schon zuvor erschaffen. Er wer ähnlich wie ein Kreatur herbeizaubern geartet nur dass man bestimmen konnte welche Kreatur man rufen würde. Und die Kreatur war ein Geist, keine wirkliche Kreatur. [u][b]Die Expedition[/b][/u] Einige der Truppe hatten sich versammelt, andere schlossen sich spontan der Gruppe an. Hendrik gab sie die Aufgabe die Truppe zu führen. Bolnar würde den Kampf leiten. So kamen sie nach Lestrann in den Tempel. Boplnar führte den Trupp in die Nähe der Portale, durch welchen sie einen jeden schleusten. Auf der Ebene hatte sie die meisten Probleme. ABer sie hatte auch die meiste ihrer magischen Kraft aufzusparen um das Ritual zu vollführen. Angeführt von einem der Kämpfer gelangten sie ohne große Zwischenfälle an einen passenden Ort. Hendrik und sie vollführten das Ritual und riefen Yukis Geist, während ihre Begleiter den Ort sicherten. Sie sprachen mit dem flammenden Geist. Ihre Aura war noch immer unaussprechlich anziehend, doch wenn man sie berühren würde, dann würde sie verbrennen. Sie spührte das, als sie die Hand danach ausstreckte. Yuki erklärte ihnen wie es soweit gekommen war. Gina hate sie auf den Weg geführt, auf den Weg ihren Platz in den Mysterien zu finden, zumindest war es das was Gina verstand aufgrund ihrer Sicht auf das Universum. Sie war am Ende der Reise angekommen, geführt von ihr, als sie den Weg, als sie selbst das Ziel noch nicht kannte. Sie verstand es. Sie durfte Yuki nicht wieder unter die Lebenden holen, selbst wenn sie es konnte. So verabschiedeten sie sich, sagten Lebe Wohl und würden wohl eines Tages wieder zu einander finden, wenn Gina so weit war ihren Platz zu kennen. Sie mussten eilig fliehen, die Nähe zu der Ebene Kossuth hatte diese Ebene noch unerträglicher gemacht. So floh die Gruppe zu einem Portal in der Nähe. Auf der Flucht zog sie sich noch einige Verbrennungen zu, noch mehr als die Nähe zu Yuki ihr shcon zugefügt hatten. Viel bekam sie nicht mehr mit, doch sie wachte später im Lazarett auf. Die Tage darauf traf sie in der Akademie auf Lyonsbane, welcher mit ihr noch über das Vorgefallene sprechen wollte und ihr einen Heiler aufnötigte, da sie sich weigerte wieder in das Lazarett zurückzukehren. Anschließend zahlte die Rashal aus und verkroch sich mit dem Buch welches sie von ihm über die Schaffung von Artefakten erhielt zurückzog. |