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15.01.2012 11:02:26
[Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55085)
Ylenavei
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Nachdem das Elfentreffen am Montag nicht ganz nach meinen Wünschen verlaufen ist und das RL es mir sehr schwer macht, in nächster Zukunft einen neuen Abend anzubieten, um all das zur Sprache zu bringen, was sich über den Jahreswechsel angesammelt hat, habe ich mich entschlossen, die betreffenden Neuigkeiten auf diesem Weg hier ins RP zu bringen und allen die Möglichkeit zum Mitmischen zu geben, sei es durch Beiträge hier oder im Gelegenheits-RP ingame.

Lasst eure Chars äussern, was sie im Einzelnen interessiert, sodass ich näher darauf eingehen kann (alles auszuführen wäre jetzt viel zu lang geworden). Einzig die Frage nach den rastlosen Elementen haltet bitte noch zurück, bis unser Infosuche-Thread weit genug gediehen ist, dass Yle weiterführende Antworten liefern kann ;).
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Ein leises Knistern begleitete die behagliche Wärme, welche vom Kamin in den Schankraum des Sain Amdir hinausströmte. Das wärmende Feuer im Rücken liess Ylenavei ihren Bernsteinblick über die Runde der versammelten Geschwister schweifen. Nach Tagen des Zagens und der Trauer mochte diese Stunde der Hoffnung gewidmet sein, der Hoffnung im Zusammenhalt.

"Werte Geschwister der Sternenschar", hob die grünhäutige junge Waldelfe schliesslich die Stimme, und die Gespräche rings um sie her verebbten.

"Ich heisse Euch in diesem Kreise ebenso willkommen wie jene, die auf der Suche sind und das Haus Elenath kennenzulernen und erfahren zu wünschen, ob unsere Gemeinschaft auch ihr Weg sein wird."

Während sie sprach, suchte Ylenaveis Blick die Augen der Geschwister, welche ihr in dieser Runde lauschten.

"Kälte und Trauer ziehen sich durch diese Tage, fordern uns geradezu heraus, unseren Mut, unsere Hoffnung nicht zu vergessen. So soll dieser Abend letzteren gewidmet sein. Denn stets gibt es Dinge, die der Hoffnung Nahrung geben."

Die junge Waldelfe atmete tief durch. Mochte die wogende Wärme in ihren Venen nicht einzig ihre Wangen röten, sondern auch den Geschwistern die Zuversicht vermitteln, welche ihnen noch bei Nathanil Kanvelins Begräbnis so sehr zu fehlen geschienen hatte.

"Nach meiner Wahl zur Fürsprecherin der Euren versprach ich, den hohen Rat Elborias von Eurer Wahl zu unterrichten und ihn um Weisung zu ersuchen, wo unser Platz in diesem Tal ist. Ich löste dieses Versprechen ein und gewahrte die Gunst der Seldarine über dem Hause Elenath leuchten. Denn, so wisset nun, der Rat sandte mir alsbald Antwort. Die hohen Herren und Damen erachten die Stärke unserer Schar an Häuptern für angemessen, die Interessen Elborias nach aussen zu vertreten!"

Es wurde leichter, sobald die Worte erst einmal flossen. So entspannten sich Ylenaveis Lippen im Hauch eines Lächelns, als sie mit fester Stimme fortfuhr.

"Der hohe Rat gedenkt mit diesem Entscheid dem Ursprung der Sternenschar, welchen das Schicksal mir unlängst erst offenbarte. Als Fenryl unsere Schwester Laihel und mich als erste der 'jungen Wilden' in das Haus aufnahm, lud er uns in eine offene Familie einander unterstützender Geschwister ein, und wir gaben diese Einladung in dieser Weise weiter. Der Ursprung dieser Familie, so wurde mir enthüllt, liegt jedoch in jener Zeit, da der Mythal von Elboria zerbrach und die hohe Stadt sich selbst zu schützen lernen musste. Das Haus Elenath wurde in jenen Tagen gegründet, nicht nur, um den Mitgliedern eine Familie zu bieten, sondern auch, um Elboria nach dem Verlöschen des Mythals vor den Schatten dieser Welt zu bewahren.

Es scheint mir gerecht und angemessen, wenn wir uns, angesichts des Vertrauens des hohen Rates, dieser alten Aufgabe erinnern und unser Leben nicht einzig dem Wohl unserer Geschwister in der Sternenschar, sondern dem Wohl und dem Frieden der hohen Stadt Elboria widmen."

Ein tiefer Atemzug, kurzes Sammeln. Nun war dies heraus. Sogleich fuhr Ylenavei fort.

"So wie ich die Erinnerung an alte Aufgaben zu wecken suche, möchte ich ebenfalls die Gebote des Hauses Elenath in Erinnerung halten. So ist es einem jeden der Geschwister jederzeit erlaubt, seine Stimme zu heben und sein Denken allen kundzutun. Ebenso steht es jedem der Geschwister jederzeit frei, den Weg der Sternenschar zu verlassen, ohne dass dies in irgendeiner Weise Unbill nach sich zieht.

Desweiteren ändern auch neue Aufgaben nichts daran, dass es jedem der Geschwister frei steht, seinen Beitrag zum Wohle der Geschwister, zum Wohle Elborias nach eigenem Ermessen zu leisten und frei über sein Tun zu entscheiden, so lange dies nicht unseren gemeinsamen Zielen widerspricht."

An diesem Punkt würde sich entscheiden, welcher Zusammenhalt der Sternenschar tatsächlich innewohnte, ob die Geschwister einem neuen Weg tatsächlich folgen würden, oder ob sie eigener Wege gehen würden.

"Ihr alle wisset jedoch, dass die Sternenschar nicht länger allein und vergessen ist. Erst kürzlich erhielt ich Nachricht aus der Binge Telodur, persönlich überbracht von Meister Bolnar Bogrinson, dass der Clan Drachenhammer das bestehende Bündnis der unseren mit den Erkatamor erneuert, uns seiner Freundschaft versichert und uns jedweden Beistand zusichert, welchen das Haus Elenath in kommenden Tagen benötigen mag!"

Ylenavei hielt einen Augenblick lang inne, ehe sie noch einmal tief Atem holte. Der nächste Schritt mochte der heikelste des gesamten Abends werden. Doch auch er musste getan werden.

"Doch die Erkatamor sind nicht die einzigen Gefährten im Ringen mit Schatten und Düsternis. Das Bestreben, die Fähigkeit und Ziele unserer Nachbarn mit eigenen Sinnen zu ergründen, führte mich unlängst in die Feste Winterrache und auf die Spur eines weiteren Teils der Geschichte der Sternenschar.

Einer Tafelrunde der ritterlichen Beschützer beiwohnend erfuhr ich, dass diese den unseren nicht nur stetig mit Offenheit und Wertschätzung begegnen, sondern ich beobachtete ebenso, wie sie mit einer Weisheit und Umsicht entschieden, welche unser Vertrauen in die ihren in jeder Hinsicht rechtfertigen würde."

Noch ehe der nun kaum umgängliche Disput aufkeimen konnte, fügte Ylenavei rasch an:

"Die Geschichte des Hauses Elenath lehrt uns, dass nicht allein meine Seele Grund für ein solches Vetrauen findet. Vielmehr gab es bereits in der Vergangenheit einen Gesandten der Sternenschar, welcher ein Bündnis mit den Rittern schloss. Die Hoffnung, welche Sir Willard Pakusch, der Erste der ritterlichen Beschützer in diesen Tagen, in verschiedener Hinsicht in die unseren setzt, zeigt mir, dass auch die Ritter, wenngleich grossteils kurzlebig, jenen alten Bund nicht gänzlich vergessen haben.

So wünsche ich mir, die Herzen der Geschwister dafür erwärmen zu können, die Ritter von Winterrache nicht länger zurückzuweisen, einzig weil ihr Leben ein so viel rascheres Ende findet als das unsrige!"

Jetzt war es an der Zeit, die Wirkung ihrer Worte zu ergründen, die Haltung der Geschwister zu erkennen und zu erfahren, in welchen Belangen weitere Einzelheiten von Interesse waren. Erwartungsvoll sah Ylenavei in die Runde am Kamin hinein.
15.01.2012 14:06:24
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55093)
Elerina
Aus den Zimmern heran kam eine Elfe, nun etwa um die 150 alt mochte sie sein. Offensichtllich war sie als Mondelfe zu erkennen, zum einen ob ihrer hellen Hautfarbe. Zum anderen ihres hier wohl ungewöhnlich nachtblauen Haares. Ihr ganzes Äußeres spiegelte die Nacht wider.
Sie betrachtete die Anwesenden Geschwister aufmerksam und jedes der Gesichter eingehend. Selbst als sie keines von ihnen zu erkennen schien, begann sie ruhig zu sprechen, natürlich in der elfischen Sprache.

"Ein Stern möge scheinn auf die Stunde unseres Kenenlernens. Ich nenne mich Isilyen, aus dem Hause Eloras. Vermisse ich hier auch bekannte Gesichter wie die Silivrens und Kethavels...vor allem meines Bruders Tahlzair, so freut es mich auch, neue zu sehen.
Ich bin eines der damaligen Gründungsmitglieder des Hauses Elenath. So ihr es wünscht, vermag ich euch ebenfalls eines von den Urspüngen des Hauses erzählen und wie es entstanden ist."

Darauf blickt sie einmal in die Runde, abwartend, ob sie wohl auf Intersse stoßen mag?
16.01.2012 07:14:13
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55115)
Ylenavei
Angesichts der Worte der hinzustossenden Elfe neigte Ylenavei geradezu demütig das goldbekränzte Haupt.

"Seid willkommen, Schwester Isylien aus dem Hause Eloras, im Kreise der Sternenschar. Es ist uns eine grosse Ehre, eine Schwester aus der Zeit vor der unseren in dieser Runde willkommen heissen zu dürfen. Denn dies ist das Haus Elenath wie es heute lebt, eine Schar kürzlich Zugereister, die nach den Wurzeln ihrer neuen Heimat suchen, um daraus Leben zu erwecken.

Ein Bruder namens Fenryl ist der einzige 'Aeltere' der Elenath, welcher sich den unseren je zeigte - ein einziges Mal - und den ersten der unseren einen Weg in diese Familie eröffnete..."

Unter ihrer grünen Haut errötend hielt die junge Waldelfe inne.

"Doch verzeiht meine Unhöflichkeit...ich nenne mich Ylenavei, von der Sippe Deihlana. Die Geschwister der heutigen Sternenschar wählten mich kürzlich zu ihrer Fürsprecherin... doch lasst sie die soeben vernommenen Neuigkeiten überdenken. Es mag einiges dabei sein, was zu Uneinigkeit und Diskussion führen mag. Gewiss vermögt Ihr dann viele Fragen zur Vergangenheit des Hauses Elenath um Vieles besser beantworten zu können als ich."
16.01.2012 08:09:43
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55116)
Cypria MX
Rualihn war auf der Versammlung, doch hielt sie sich wieder einmal still und schweigsam zurück.
16.01.2012 08:31:35
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55117)
Arcian27
Fenryl betrat just in diesem Moment die Taverne und trat still zu den versammelten.
16.01.2012 12:26:22
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55131)
Mr.Hypello
Nachdem die Kunde über eine Versammlung auch zu einem stummen Gerücht wurde, welches sich in die Bibliothek schlich, vernahm auch der Sonnenelf den Ruf und folgte ihm sogleich. Nun, wenn man ein vorangehendes stundenlanges Bücher einräumen als gleich bezeichnen wöllte.

So trat er einige Zeit später in Sain Amdir ein. Sein grüngoldenes Buch in den Armen fest umschlungen und sein Vertrauter Ephendiel auf seiner Schulter flatternd und funkelnd.

"Alae." grüßte er knapp mit einem Lächeln und einem seichten Neigen seines Kopfes, ehe er sich ein ruhiges Fleckchen suchte, sich setzte und die Hände auf seinem Buch nahezu liebevoll ablegte. "Ne'vain Alar'aniel, Istar aus Immerdar." Stellte er sich noch knapp den ihm Unbekannten vor, ehe er sich in Schweigen hüllte, seine Violettblaue Robe glattstrich und eine goldene Strähne aus dem Gesicht streifte.
17.01.2012 07:16:44
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55165)
Eveningstar
Elriel betritt den Raum, begrüßt die bereits Anwesenden freundlich, insbesondere Ylenavei, mit der sie inzwischen vertraut ist. Nachdem sie sich ein Glas Evermead bestellt hat sucht sie sich einen behaglichen Platz und lauscht still der Rede Ylenaveis. Nachdem Ylenavei geendet hatte denkt sie noch eine Weile über das gehörte nach. Dieses mal wollte sie nicht schnell das Wort ergreifen, sondern sich abwartend verhalten und nur zu Teilen ihre Ansicht äußern.
Als dann Isilyen, aus dem Hause Eloras, sich erhebt und als Mitbegründerin des Hauses Elorth zu erkennen gibt, huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Haben sich doch nun mehr der älteren Elfen entschlossen mit zu wirken. Ihre Frage über den Ursprung der Sternenschar zu erzählen beantwortet sie zustimmend mit heftigem Kopfnicken, als Isilyen zu ihr schaut.
18.01.2012 03:05:10
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55225)
Lealand
Aeldorin empfand die Räumlichtkeit als sehr seltsame Wahl, für ein Treffen der Brüder und Schwestern des Hauses. Hatte man ihnen denn keinen Platz im Gebäude des Rates zugestanden? Eine Versammlung, auf der möglicherweise wichige Entscheidungen getroffen werden sollten und sie wurde abgehalten im Schankraum einer Taverne. Er versuchte nicht weiter darüber nachzudenken, hörte ruhig und geduldig den Worten der Schwester Ylenavei zu, die mal wieder sehr schöne, aber auch sehr viele Worte fand.

Ein Bündnis mit den Erkatamor also, oder dessen Erneuerung. Das machte Sinn, das war etwas, das zu unterstützen sich wirklich lohnte und auf das man aufbauen konnte. Sie waren zwar manchmal recht stur und hatten zu vielen Dingen eine ganz eigene, für andere Völker kaum nachvollziehbare Meinung, aber sie waren ohne Frage auch hervorragende Krieger und hielten ein gegebens Wort in Ehren.

Doch was so hoffnungsvoll begonnen hatte, fand dann kaum darauf auch gleich wieder ein, für Aeldorins Verständnis, recht unwürdiges Ende. Schon wieder erzählte die Schwester irgendetwas von einem Bündnis mit den Bhen. Schon wieder meinte sie, die Versammelten dazu bringen zu müssen, sich diesen kurzlebigen Ignoranten anzunähern. Er atmete tief durch, sagte aber diesmal nichts.

Als Ylenavei geendet hatte, schüttelte er noch einmal den Kopf, griff nach seinem Schwert, das neben ihm auf der Bank lag und wollte aufstehen, um ohne jedes weitere Wort den Raum zu verlassen. Doch in dem Augenblick, als seine Hand sich um die Scheide seines Schwertes legte, da legte sich eine andere Hand auf die seine, ganz ruhig und ganz sanft.

Einen kurzen Moment liess er verstreichen, den Blick auf die beiden Hände gerichtet und allein das Wissen darum, wer ihn da zurückhielt, brachte Ruhe in seine Gedanken. Als er dann aublickte und in Laihels blaue Augen sah, erkannte er ihre unausgesprochenen Worte so klar, als hätte sie ihm diese direkt ins Ohr gesagt. "Bitte bleib." Und er blieb, verfolgte den weiteren Verlauf der Versammlung, merkte sich aufmerksam jedes Thema und spürte dabei stets eine Hand auf der seinen, die immer noch sein Schwert hielt.
18.01.2012 08:18:12
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55229)
Elerina
[center][b]Neue, alte Wege?[/b][/center]

So war es an der Mondelfe, das Wort zu ergreifen. Isilyen schien wohl genug Empathie zu besitzen, um auch gewisse Spannungen zu bemerken. So jung wie sie noch sein mochte, so ruhig sprach sie weiter. Es mochte anmuten wie eine Geschichte, nur dass sie diese selbst erlebt hat.

"Vor einigen Wintern kam ich mit meinem Zwillingsbuder Tahlzair Eloras auf diese Insel. Gemeinsam wollten wir ihre Mysterien um unser Volk erkunden. Er als Ritter und Magier Corellons und ich als Wächterin des Mondbogens auf dem Weg zur Iolanthir. Zugleich war dort eine Suche, die persönlicher Natur und eher weniger wichtig für uns hier ist. Davon kann ich gern später erzählen, wenn es jemand hören mag."

Eine Kunstpause begleitet von einem kurzen Lächeln folgte, in der sie auch alle Anwesenden als Zeichen der Gemeinschaft deutete.

"Wir entdecken zusammen mit einem Waldelfen-Paar und einer Schamanin der Waldelfen recht schnell Dinge, die unsere Herzen geradezu erschreckten.
Es gab Elfen, die der Dunkelheit anheim gefallen waren und Malar und anderen finsteren Gottheiten gefolgt waren. Es gab den Kampf um die Seele eine Jungelfe namens Cypria, welche ... ich weiß nicht über wie lange Zeit drohte, von Anhängern Shars zum Bösen verführt zu werden. Es gab eine Frau, die wir den Dornengeist nannten. Ihr wahrer Name lautete Minerva und sie war eine mächtige Dienerin Talonas, die einige der unseren, auch eine Priesterin des Immerwährenden getötet hatte. Doch gemeinsam gewannen wir so manchen Kampf."

So erzählt sie es noch leicht betroffen und fährt dann mit umso hoffnungsvollerem Blick fort.

"Durch all diese Ereignisse erwuchs in uns der Wunsch, mehr Zusammenhalt zu schaffen und nach dem Zerfall des Mythals, nicht nur Elboria zu schützen. Wir wollten eine Gemeinschaft werden für jene, die die Werte des Volkes achten und hüten. So gründeten das Haus Elenath unter anderen:

Silivren und
Keth'avel Ruelavin
Delia
Tahlzair und
meine Wenigkeit.

Dieses Haus unterstand auch der Königin Elborias, die ihren Segen zu dieser Vereinigung gab. Wir schützten auch sie mit unserem Leben, wenn es nötig war.
So waren es natürlich zunächst nur Elfen, die zu den Mitgliedern zählten. Angehörige anderer Völker waren ausgeschlossen. Lediglich Halbelfen waren denkbar, doch sie hatten sich noch mehr - und länger als unsere reinen Geschwister zuvor zu beweisen. Bei einem jeden stellten wir sicher, dass er dem Volke dient und den Wegen der Seldarin folgen würde oder sie zumindest respektiert, nicht nur mit Worten, sondern auch mit seinen Taten und seinem Verhalten. Solche, die dem Bösen folgten, wurden nicht aufgenommen. Auf diese Art wollten wir uns und die unseren vor offener Gefahr oder auch Infiltration schützen."

Dann bestätigte sie.

"Jedoch gab es auch Bündnisse mit anderen Gemeinschaften der Insel. Beispielsweise waren bei der Gründungszeremonie Zwerge aus der Binge Telodur anwesend. Dies erinnert mich an einen Zwerg namens Argoin Grimmaxt, der mir seinerzeit Zugang zur Binge gewährte. Auch mit den menschlichen Rittern verbündeten wir uns später, da wir sahen, dass ihre Ziele gut waren. Wir sind Tel'Quessir, wir schließen einen solchen Bund nicht leichtfertig noch brechen wir ihn aus heiterem Himmel nach solch wenigen Wintern bereits. So halte zumindest ich daran fest, solange auf dieser Insel verweile, auf der Suche nach meinem Zwillingsbruder."

Damit endet sie vorerst, zunächst nur berichtend und blickt in die Geschichter der anderen. Mochte man Fragen, Unsicherheiten erkennen? Mochte gar jemand Fragen oder Bedenken äußern?

[spoiler]((Jeder Elf kann wissen:
Zwillinge sind unter Elfen sehr selten und gelten unter normalen elfischen Umständen als besonderer Segen Angharradhs. - Quelle: Complete Book of elves

Elfen-SL zur Gründungszeit war damals Byra, der heute nicht auf Amdir ist.))[/spoiler]
18.01.2012 14:35:35
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55247)
Djamira
Mit ähnlichen Gefühlen wie Aeldorin hatte Laihel Ylenaveis Vortrag verfolgt und seufzte leicht bei der Erwähnung des Bündnisses mit den Rittern. Wenn sogar die Menschen sich daran erinnerten, wie nur konnte es sein, dass es niemandem aus dem Volke gab, der von diesem Bündnis wusste. Wenn noch Menschen lebten, die dieses Bündnis einst mitgetragen hatten, konnte es ja erst wenige Winter her sein, dass es geschlossen oder zumindest noch aktiv war.

Sie hatte jedoch nicht vor sich schon jetzt an der Diskussion zu beteiligen. Zu unschlüssig war sie sich in letzter Zeit geworden ob sie den Zielen des Hauses Elenath weiterhin folgen wollte. Eine grundlegende Beeinflussung dieser Ziele, oder gar ein Kampf um eine andere Richtung lag ihr jedoch fern, sollten die anderen Mitglieder sich einig sein und so hörte sie vorerst nur zu und wartete ab.

Besondere Aufmerksamkeit hatte neben Ylenavei auch eine ihr bislang noch unbekannte Elfe erregt und sie wollte auf jeden Fall noch deren Worte abwarten. So war sie es denn auch, die ihren Bruder Aeldorin, dessen innere Unruhe sie beinahe zu spüren glaubte mit einer ruhigen Geste bat an ihrer Seite zu bleiben, als Ylenavei mit ihrem Vortrag geendet hatte.

Die kurzen Worte der ihr noch fremden Schwester, die sich als Isilyen vorstellte, wie auch das Erscheinen von Fenryl und des Sonnenelfen Ne'vain Alar'aniel's, den sie vor einiger Zeit das erste mal getroffen hatte, bestätigte sie in ihrem Bleiben.

Die Worte die Isilyen dann kurze Zeit später an die kleine Versammlung richtete machten sie betroffen teilweise sogar erschrocken. Tel'Quessir, die den Schatten verfallen waren? Hier auf Amdir? Ein leiser Schauer lief ihr über den Rücken und doch begann auch ein neuer Schimmer der Hoffnung in ihr zu keimen und so lächelte sie zuerst Ylenavei und dann mit einem leichten Kopfnicken auch Isilyen zu. Geschichte hatte die Tendenz sich zu wiederholen. Wenn auch so kurze Zyklen ungewohnt waren - doch das Ungewohnte schien auf dieser Insel manchmal geradezu zur Tagesordnung zu werden.

Kurz dachte sie daran etwas zu sagen, als sie eine Regung in Aeldorins Hand spürte, auf der die ihre noch immer lag und sie mit fragendem Ausdruck in den Augen seinen Blick suchte.
20.01.2012 11:19:57
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55355)
Aykiz
Aykiz war von Anfang an dafür ein Bündniss nicht nur mit den Zwerge einzugehen sondern auch mit den Ritterlichen Beschützern((denen sie auch angehört)).

Also konzentrierte sie sich mehr auf die reaktionen der anderen zuhörern, versuchte diese zu deuten.
die mondelfe schaute ab und an zu yleanavai, um ihr zuzunicken.
20.01.2012 13:54:13
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55371)
Mr.Hypello
Die grünen Augen mit den goldenen Spreckeln ließen ihren Blick dann und wann über die Anwesenden schweifen. Teilweise schien es etwas abschätzig, speziell bei den Erzählungen über die Gemeinschaft und die Bündnisse mit den Bhen oder Erkatamor.
Ephendiel funkelte wie üblich auf seiner Schulter und lauschte ebenso den Erzählerinnen, während er sich immer mal wieder ein Nüsschen gönnte, welches ihm Ne'vain zuschob.
Außer einem nichtssagenden Lächeln mochte man keine Regung auf dem Gesicht des Sonnenelfen wahrnehmen.
Er zog es vor sich vorerst zurück zu halten. Offenbar war es ein gar nicht so geringer Kreis, der die Unterstützung der Kurzlebigen und der Bartträger suchte.
Für ihn selbst schien einiges unvorstellbar. In den letzten Tagen traf er einen Bhen, der sich doch allen Ernstes in die hohe Stadt der Elfen "verlaufen" hatte. Zudem die Verbindungen zwischen jenen des schönen Volkes mit manchen der Unwürdigen und Kurzlebigen.
Selbst bei der Beerdigung eines ihm zwar gänzlich fremden Sonnenelfen, aber doch einem Bruder und Sohne Corellons, fand sich ein Erkatam ein und trug sogar die Bahre.
"Unser Volk ist Euch auf ewig dankbar." Klang es in seinen spitzen Ohren wieder.
Aber warum das eigentlich? So wie Ne'vain es mitbekommen hatte waren die heilenden Versuche des Zwerges unnütz und so brachte er lediglich einen toten Körper zurück in ihre Reihen. Wer konnte sagen, dass es nicht an dem Unvermögen des Dwars gelegen hat, dass der Bruder sich nun vorzeitig den Weg nach Arvandor suchen musste?

Und dann sprach dieser rothaarige Bartträger auch noch ihre Sprache. Nun, eigentlich war es ein gewisser Trost, da er sich so wenigstens anständig unterhalten konnte und es ohnehin eine Pflicht sein sollte die Sprache der Elfen zu beherrschen, wenn man schon ihre Lande aufsucht. Aber durch die ruppige und raue Stimme glichen die elfischen Worte aus zwergischen Mund in den Ohren des Istars eher einer Vergewaltigung von allem was schön ist.

Die Augen leicht rollend, faltete er seine Hände auf dem Buch, welches stets auf seinem Schoß verweilte und lauschte weiterhin den teils unverständlich wirren und einfältigen Worten der Geschwister. Schlussendlich wollte er ihnen eine Chance geben. Er war hier um die Gemeinschaft der Tel'Quessier zu stützen. Nicht jedoch um jede Entscheidung die sie bezüglich der anderen Völker trafen, zu teilen.
25.01.2012 14:42:19
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55581)
Ylenavei
Eine ganze Weile lauschte Ylenavei den verhallenden Worten Isyliens nach, liess die Ansprache auf sich wirken und beobachtete die versammelten Geschwister. Die anhaltende Stille liess Hoffnung in ihr aufkeimen, Hoffnung auf einen Fortschritt. Doch wenngleich weder ihre Ankündigungen noch Isyliens Erzählung den erwarteten Disput nach sich zogen, waren die Spannungen nach wie vor unter den Geschwistern spürbar. Es war endlich Zeit für klare Worte, für einen Schritt auf sicheren Grund.

"ich danke Euch, Isylien, für Eure Worte, die uns die Geschichte unserer gewählten Heimat erhellen", erhob die junge Sy'Tel'Quess schliesslich erneut die Stimme. "Sie künden uns aus erster Hand von jenen Dingen, die bis heute nur verschwommen aus dem Schlummer der Zeit erwachten. Es erfüllt mein Herz mit Zuversicht, dass diese Kunde so sehr wiedergibt, was ich mit eigenen Sinnen in diesen Landen zu sehen glaubte.

Denn es ist mein Wille, auf diesen alten Wegen der Sternenschar fortzuwandeln und weiterzuführen, was andere zuvor begonnen haben. Mit ganzem Herzen vermag ich nun die Aufgabe, welche Ihr, werte Geschwister, mir anvertrautet, dahingehend zu erfüllen, dass die alten Werte und Traditionen Elborias und des Hauses Elenaths weiterleben mögen.

Nichts von all dem kann ich jedoch ohne Euch vollbringen. Das Vertrauen der Geschwister, die sich vor einigen Monden zur Wahl entschlossen, brachte mich hierher. Und nur mit dem Vertrauen der Sternenschar am heutigen Tage vermag ich ihn weiter zu gehen. Ich möchte mehr über die Traditionen Elborias lernen, ich möchte verstehen, was die Geschwister bewegt, um im Einklang mit ihnen handeln und entscheiden zu können, was zu entscheiden man mir in die Hände legte.

Denn Verstehen ist ebenso grundlegend für die Bewältigung einer solchen Aufgabe wie
das Vertrauen jener, die sie erteilen. Dieses Vertrauen ist es, das einem Gesandten
die Erfüllung seiner Pflicht ermöglicht. Wenn Ihr mir dieses Vertrauen gewähren
könnt, wenn Ihr mir darin vertrauen könnt, dass ich zu gegebener Zeit für die
Geschwister wie auch für mich selbst zu sprechen weiss...", Ylenaveis Bernsteinblick
wanderte durch die Runde, streifte Rualihn, die etwas abseits sass, "...wenn Ihr
mich im Angesicht unserer Nachbarn im Sinne der Gemeinschaft unangefochten sprechen lassen könnt..."ihre Augen wanderten weiter, berührten Aykiz' Antlitz kurz... "wenn Ihr bereit seid, mich abseits der Ohren der N'Tel'Quess offen zu leiten, sollte ich
den Weg der Gemeinschaft einmal verfehlen..."an Aeldorin und Laihel vorbei wanderte
ihr Blick weiter die Gesichter der Geschwister entlang, "...so mag ich meine Aufgabe
im Sinne der Gemeinschaft fortführen.

Allein Euer Vertrauen ist es, das jedem, welchem Ihr es zusprecht, die Kraft gibt, diesem auch gerecht zu werden."

Nach einer gespannten Sekunde des Schweigens liess Ylenavei dein Atem fahren, verharrte in Erwartung klarer Worte, die die Zukunft der Sternenschar bestimmen mochten.
25.01.2012 23:14:46
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55597)
Cypria MX
Rualihn schwieg nach wie vor und wartete das Gespräch der anderen ab. Sie hüllte sich in ihren Umhang wie in einen Mantel aus Schweigen.
28.01.2012 10:40:33
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55711)
ayouth
Eir'Caeltharvanna hatte lange in einer Ecke gegenüber des Ausgangs gesessen und beobachtet. Warum er sich diese Ecke ausgesucht hatte? Nun, das war ganz einfach, immerhin gab es von dort den Überblick. Und so konnte er nach und nach sehen, wie die Taverne sich füllte. Auch er bevorzugte diesen Ort nicht, dies lag jedoch daran, dass er Mauern generell nicht bevorzugte. Ausserdem war dieser Platz neu und ließ die Schönheit des alten Platzes am Wasserfall oder in der Calaneth vermissen. Überhaupt vermisste er so einiges, vermisste er diejenigen, die ihn geführt und geleitet hatten, damals, als er nach Amdir kam. Ein wenig missmutig schob er die Gedanken an Silivrien, die auf ihre sanfte Art die Welt wusste zu beeinflussen, Kethavel, der so etwas wie ein Mentor für ihn war und Denia, die Schamanin, die einem direkt ins Gesicht sagte, wenn etwas nicht passte bei Seite.Sein Blick fiel auf die junge Ylenavai, die mit viel Herz ihre Sache vorgetragen hatte. Sanft nickte er ihr zu und erhob sich dann, um zu den Versammelten zu sprechen, tief atmete er in den Bauch ein ehe er begann:

"Liebe Geschwister, es erfüllt mein Herz mit Freude die Mitglieder des Hauses Elenath zu sehen. Einige Gesichter kenne ich erst seit kurzer Zeit, viele sehe ich zum ersten mal. An Isilyen mag ich mich noch aus den Anfangstagen dieses Hauses erinnern. Dem was sie erzählte aus der Anfangszeit kann ich nur Beipflichten. Zeiten ändern sich, doch glaubt mir eines Geschwister:

*Eir hebt seine Stimme und sie wirt lauter und klarer*

Alle Bündnisse die dieses Haus geschlossen hat, sei es mit den Erkatamor oder mit den ritterlichen Beschützern, wurden nicht leichtsinnig geschlossen. Es gab regelmäßige Versammlungen der unseren und es war die Not der gemeinsamen Herausforderungen die den Ausschlag gab. Solche Bündnisse sollten wir nicht einfach aufkündigen. Sie bedeuten jedoch auch nicht, dass wir jeden Bhen der nach Elboria kommt, wie einem der unseren begegnen sollen. Viele Menschen, gerade in der großen Stadt Mirhaven und auf Valec sind Böse und sollten mit der nötigen Wachsamkeit und Umsicht behandelt werden, die man einem Feind zukommen lässt. Dennoch sollte ihnen, gerade denen, bei denen wir nicht wissen, welche Ziele sie verfolgen, der Respekt entgegen gebracht werden, den jedwedes Wesen der Natur von uns verdient.

Wir alle wissen, wie wichtig das Wohl der Gemeinschaft und die Verwirklichung des Einzelnen sind. Der Einzelne lebt in der Gemeinschaft und diese in ihm. So sind wir viele Individuen und doch vereint. Diese Einigkeit ist es, die das Volk stärkt.

Mein Wunsch ist es, dass wir nicht an unseren Ohren und der schlanken Gestalt erkannt werden, sondern daran wie wir miteinander und mit anderen umgehen. Deswegen ist es wichtig, dass wir nach "aussen" hin eine Einheit sind. Nicht jeder ist für jede Aufgabe geschaffen und nur im Zusammenspiel der Vielen ist die Gemeinschaft möglich.

Für die Erkatamor und die Bhen ist es jedoch wichtig einen Ansprechpartner von uns zu haben, an den sie sich wenden können. Ein solches Amt macht den Amtsträger jedoch nicht zu etwas besserem. Vielmehr trägt er eine besondere Verantwortung, insbesondere uns gegenüber. Dennoch fällt es schwerer in der "zweiten" Reihe zu stehen, denn in der ersten. Aber wie die erste Violine beim Klang der Musik am Abend nicht ohne die Zweite auskommt, so braucht unser Fürsprecher uns. Es ist notwendig, dass unser Fürsprecher von uns allen unterstützt wird und die Entscheidung wer es sein soll, oder ob überhaupt einer notwendig ist, mit klaren Worten gefällt wird.
Eines möchte ich euch bitten Geschwister: Schweigt nicht, den Schweigen säht Misstrauen. "

Eir macht eine kurze Pause und blickt einen nach dem anderen an, ehe er fortfährt:

"Vor kurzen wurde Ylenavai in dieses Amt gewählt. Sie mag nicht die älteste und weiseste unter uns sein, noch kenne ich keine lange Liste, die sie sonderlich priviligieren würde. Dennoch *Eir legt in einer Geste seine Hand aufs Herz* hat sie das Herz eines Tel'quessier und man kann mit ihr über alles reden. Über Gutes und Schlechtes, über die eigenen Bedenken, über die Hoffnungen die in uns wohnen.

Ylenavai bekommt meine Bestätigung und volle Unterstüztung für ihre Fürsprecherrolle.
Dies sagt euch Eir'Caeltharvanna Ord'hoonnaavain."

Eir neigt sanft sein Haupt vor der Gemeinschaft, dann nimmt er wieder in der Ecke platz.
29.01.2012 16:35:55
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55760)
Cypria MX
[quote][...]Eir macht eine kurze Pause und blickt einen nach dem anderen an[...][/quote]

Als Eir'cael in seiner Pause den Blickkontakt zu den Anwesenden sucht mag ihm auffallen, dass Cypria sich nicht eingefunden hatte. Womöglich wusste er aber auch schon, warum sie nicht gekommen war.

Als sein Blick auf Rualihn fiel, erwiederte jene diesen und neigte sachte ihr Haupt, wie in stummer Zustimmung, so als wolle sie seine soeben getroffene Aussage unterstützen. Als er jedoch endete machte sie keinerlei Anstalten das Wort zu erheben. Es war gut möglich, dass sie erst andere sprechen lassen wollte, ehe sie selbst ihre Meinung kundtun würde, aber ebenso möglich war es, dass sie nichts zu sagen hatte und deswegen schwieg.
29.01.2012 18:14:04
Aw: [Haus Elenath] Versammlung: Neue Wege (#55765)
Elerina
"Wie die Sterne am Nachthimmel uns unterschiedliche Wege leuchten, so mögen auch wir unterschiedliche Aufgaben als wichtig und richtig ansehen.
So will ich sagen, dass es unter uns jene geben mag, die offen zu unseren Verbündeten sind, mit ihnen Austausch pflegen und Wissen austauschen, was schlussendlich auch dem Volke dient."

Dies fügte Isilyen Eirs Worten an. Dabei nickt sie Ylenavei, Elriel und den offeneren Elfen zu.

"Genauso mag es auch jene geben, die es für besser halten, sich aus den Belangen der Bhen herauszuhalten und mehr für das Volk und Elboria zu tun."

Hierbei nickt sie wiederum den anderen zu.

"Doch warum soll nicht beides vereinbar sein? Wenn ein jeder dem anderen seine Aufgaben lässt. Wenn auch jeder nicht die Sicht des anderen teilen muss, so kann er sie zumindest tolerieren. So fügen wir uns zusammen. So leuchten viele kleine Lichter als ein großes, das durch jede Dunkelheit nicht erloschen werden kann."

So spricht sie überzeugt und sieht wieder gen Ylenavei, dann zu jedem anderen.

"So spricht auch Isilyen Eloras, eine Wächterin des Mondbogens sich für Ylenavei als Fürsprecherein...doch auch für jeden von euch als Teil von etwas Besonderem aus, das als Gemeinschaft einmal fest zusammen stehen soll.
Allein mögen wir bereit sein. Doch nur gemeinsam sind wir stark."