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13.01.2012 19:08:56
Ein Echsenspieß … Wohl bekomms! (#55049)
hannibhaal
Fröhlich betrat Ssithlaaq den blutigen Eimer, mal wieder in Laune sich als Gaukler ein wenig Geld zu verdienen und die Hafenbewohner nach neuesten Gerüchten auszuhorchen.
Er turnte, vollführte einige akrobatische Kunststücke, spuckte ein wenig Feuer, lies Tauben aus seiner bloßen Hand in die Luft steigen, sang ein paar Schmählieder, kurzum es war ein gelungener Abend.
Sichtlich durstig ging er zur Theke, doch hielt er kurz inne, wohl zwei Sekunden hielt er inne und betrachtete jenes schauderhafte Bild, welches sich im bot. An der Theke stand ein kleines Körbchen, darin steckten Spieße mit Äpfeln und Maiskolben .. und an der Spitze ragten Echsenköpfe hervor.

Ssithlaaq wandte sich ob dieser Grausamkeit, voller Abscheu ab. Jemand würde dafür büßen!
Jene die vom Fleische seines Volkes fraßen und vor allem derjenige, welcher Echsen fing oder züchtete und sie schlachtete wie Tiere.

Tief durchatmend und um Fassung ringend trat Ssithlaaq völlig ruhig und lächelnd zum Wirten: „Ah gar erlesene Waren welche ihr hier anbietet, sagt welch fähiger Händler vermag euch solch exotische Waren zu liefern?“

(( Wäre schön wenn ein SL Zeit fände, weil Echsenspieß in Mirhaven, so was ist politisch nicht korrekt :crazy: ))
29.01.2012 14:34:59
Aw: Ein Echsenspieß … Wohl bekomms! (#55744)
hannibhaal
Der Wirt nannte den Namen Bio-Paul, ein recht seltsamer Bauer, welcher seine Waren unter der Bezeichnung „biologisch und ohne Zusatzstoffe anbot“. Niemand wusste, was er damit meinte, aber das nach Hühnchen schmeckende Fleisch der Echsen fand dennoch guten Absatz.
Dieser Paul wollte wohl groß in das Geschäft mit Echsenfleisch einsteigen und bot ob der mangelnden Kundschaft seine Waren zu recht günstigen Preisen an, um sich zunächst einen Kundenstock aufzubauen. Sich ob der der Information bedankend lies sich Sid zwei Echsenspieße einpacken und verließ daraufhin den Blutigen Eimer. Abseits der Taverne warf er das Fleisch seiner Artverwandten in das Hafenbecken.

In den nächsten Tagen beobachtete Seymoore den Blutigen Eimer. Hierfür hatte er sich von einem Bettler, welcher der „Stinkende junge Raun“ genannt wurde, einen eindrucksvoll stinkenden Mantel besorgt. Wie von einer unsichtbaren Wand umgeben, wandten selbst die hartgesottenen Hafenbewohner Blick, Körper aber vor allem ihre Nasen von der verwahrlosten Person ab, welche sich in einer dunklen Ecke niedergelassen hatte und den Warenverkehr des blutigen Eimers beoabachete.