30.11.2011 18:01:54 | Die Pferde des fahrenden Händlers ! (#53627) |
Vinc | Es trug sich am gestrigen Abend zu, als ein weiteres starkes Erdbeben die Mauern und Straßen der Stadt Mirhaven erschütterten. Risse taten sich auf, Ziegel flogen von den Dächern und Geröll flog weit über die Straßen. Menschen flohen, Kinder und Mütter wurden in dem Chaos getrennt und ein nicht geringer Schaden an den Bauten war zu erschließen. Tapfere Helden, die sich wärend des Bebens auf dem Marktplatz der Stadt aufhielten, nahmen sich den Menschen an. Die junge Elfendame Noha sowie der Inselbekannte Virtuose Kent halfen den Menschen Ruhe zu bewahren, unterstützten sie mit Beistand und ermutigenden Liedern. Auch der Anwesende Meisteralchemist "Sid" half den Bürgern mit Tränken und Salben, sich gegen herunterfallende Trümmer zu schützen und bereits entstandene Wunden zu schließen. In diesem Chaos rissen sich nun auch die Pferde des fahrenden Händlers von ihren Stricken und flohen voller Angst und Schrecken durch die Tore, hinaus in die Wildnis. Wäred sich nun Herr Dias weiterhin um die Bevölkerung kümmerte, schlossen sich Noha und Sid zusammen, um dem Händler auf der Suche nach seinen vermissten Zugtieren zu unterstützen. Das Kind der Natur und der erfahrene Spurenleser vereinten nun ihre Kräfte um sich in der Wildnis gut zurechtzufinden. Der Fährte der Huftiere war einfach zu folgen. "Sid" konnte auf Grund der tiefen Spuren und seinen ausgeprägten Sinnen die Pferde bis in den Silberwald verfolgen. Die Suche ließ nicht viel Zeit für tiefe Gespräche; und so konzentrierten sich die sich fast noch fremden Charaktere voll und ganz auf die Verfolgung. Eile war geboten, denn die dunklen Kreaturen im Silberwald würden sich schnell über die hilflosen und aufgeschrekcten Pferde her machen. Die zwei tapferen Abenteurer gaben dem Händler ihr Wort. Keiner wollte mit leeren Händen zurückkommen. "Sid" bewegte sich anmutig und schnell durch das Unterholz, sodass Noha ihm wohl eine gewisse Affinität für diese Aufgabe zugestand. Er lenkte die kleine Gruppe gekonnt um einige Gefahren, die von den dunklen Worgen ausging, brachte die zwei immer tiefer in den Silberwald und nahm immer wieder auf Neue gekonnt die Fährte der entflohenen Pferde auf. Die Elfe hingegen schloss auf der kleinen Expedition eine Verbindung mit dem Wald, lauschte den Winden und spührte nach der verängstigten Aure der Ausreißer. Noha wurde das Gefühl nicht los, stets beobachtet zu werden. Ein Unbehagen setzte sich in ihrem Geist fest. Nach einer Weile des Umherstreifens erblickte "Sid" auf einmal eine Gruppe junger Wölfe die um eine dichte Baumgruppe umherstriff. Als hätten sie etwas gewittert, als hätten sie ein Spiel daraus gemacht, schlenderten sie immer wieder um die Bäume umher. Die Elfe und der Alchemist verharrten in einigem Abstand und versuchten den Grund der Ansammlung zu erahnen. Schließlich war klar, die Wölfe hatten die Pferde in eine Enge getreiben und hielten die verschreckten Tiere in Schach. Als "Sid" schon zum entschlossenen, befreienden Angriff blasen wollte, hielt Noha ihn leise zurück. Sie rief in einem magischen Seuseln die Kräfte der Natur und deren Schönheit an, vertiefte dies in einen magischen Gesang, und legte so eine Aura der Ruhe und des Friedens um sich. Langsam, mit verschrenkten Armen und gesenktem Kopf, schritt die Elfe fast erhaben in Richtung der Baumgruppe. Kleine Häschen, Vögel und andere Waldtiere schreckten nicht zurück, akzeptierten die Elfe, sahen keine Gefahr von ihr ausgehen. Selbst die Wölfe um die Baumgruppe namen keine weitere Notiz von der schönen Dienerin Sunes. In dem Moment, als sich Noha zwischen den Wölfen hinwegbewegte und auf die Pferde zuging, schienen die jungen und wilden Tiere eine Art Ruheimpuls aufzunehmen. Nach und nach verloren sie das Intresse an ihrerm verschreckenden Spiel und ließen schließlich von den Pferden ab. Es gelang Noha auch die Pferde zu beruhigen und diese in der Aura der Sanftmut zurück zu "Sid" zu führen. Der Alchemist verharrte weiterhin an dem Punkt der Beobachtung und empfing die Elfe mit den Tieren erleichtert. Doch der Alchemist schien aufmerksam in der Gegens zu wittern. Das Unbhagen der Elfe stieg wieder an. Der Rückweg aus dem Silberwald war ohne weitere Vorkommnisse geschehen. Und die Pferde sollten nun wieder ruhig und behaglich vor ihrem Heuballen in den Straßen von Mirhaven stehen. Das Gefühl dass sich nach einiger Zeit bei Noha im Wald einstellte, war wieder diese Art der Verfolgungsangst. Nur schien es diesmal nicht von dunklen Männern und Mächten zu kommen. Die Angst verbildlichte sich in Nohas Kopf zu zwei leuchtenden wachenden Augen, die sie verfolgten. |
06.12.2011 15:45:15 | Aw: Die Pferde des fahrenden Händlers ! (#53781) |
Lisk | Der Händler war überglücklich seine zwei Tiere wieder unbeschadet zurückzuerhalten und bedankte sich mehrfach und überschwänglich bei Noha und Sid. Den umstehenden Leuten erzählte er ungefragt über die Tat der Zwei und wie sie ihn vor dem finanziellen Ruin gerettet hatten. [spoiler]((Danke für Eure Kleinquest in Eigenregie - es hat mich wirklich gefreut zu lesen, was ihr draus gemacht habt. Wird nicht vergessen werden.))[/spoiler] |