Zurück zu "Elboria [RP - Forum]"

20.11.2011 11:43:47
Der billige Jakob (#53414)
Ylenavei
((OOC: Dieser Thread ist als Mitmachthread für alle Elboriaspieler und -Gäste gedacht! Schreibt einfach euren Char mit ein paar Zeilen in die Szene, und wir schauen, was passiert :) ))

[spoiler]Ich hoffe, dies wird auch die Anfänger ein wenig fürs Foren-RP begeistern und mag eine schöne Ergänzung zur leider so häufigen RP-Ödnis auf dem Server ergeben.

Schreibt doch einfach mit, gerne in kurzen, sich abwechselnden Beiträgen. Eine lange Story ist nicht nötig...für das Einleitungsposting kam ich bloss nicht um ein paar mehr Zeilen herum :blush: . Ich würde mich über jede Hilfe, hier ein Bisschen Leben reinzubringen, sehr freuen...und zudem mag sich so ebenfalls Stoff für Stadtgespräche ingame ergeben ;).

Zur Zeiteinteilung: Ich denke, die hier beschriebenen Geschehnisse lassen wir vorerst unabhängig vom Servergeschehen drumherum laufen, d.h. Ereignisse, Reisen und Quests und andere sich ändernde Umstände um eure Chars sollen euch nicht am Mitschreiben hindern. Wenn wir dann abschätzen können, wohin der Hase läuft, können wir das Ganze ja nachträglich zeitlich einordnen. Bis dahin mag der beschriebene Gast eben allgemeines Stadtgespräch in Elboria sein, wenn jemand Lust hat, das ingame einfliessen zu lassen.[/spoiler]

Ein ruhiger, sonniger Morgen lag über dem Talgrund von Elboria. Die Vögel begrüssten eben die ersten güldenen Sonnenstrahlen mit lieblichem Gesang, als ein ungewohnt Rumpeln und Klappern nicht wenige Elfen unsanft aus der schwindenden Entrückung riss. Ein vierrädriger Karren, so hoch beladen, dass man fürchten musste, die Fracht könnte sich jederzeit haltlos auf die Strasse ergiessen, polterte durch die schläfrige Stadt, drehte eine weite Runde durch den grünen Rund.

Auf dem Kutschbock sass ein plumper Gnom in farbenfroher Reisekleidung, welcher sein Zugtier, einen ebenso plumpen Esel, mit ermunterndem Schnalzen und endlosem guten Zureden fleissig antrieb.

"Gut machst du das, Dickerchen. Siehst du, gleich haben wir es geschafft, nur noch ein wenig, Dickerchen..."

Den runden Kopf des Gnoms zierten korkenzieherartig abstehende, leuchtend rote Locken, die eine glänzende Halbglatze einrahmten. Das Gesicht des kleinen Mannes zeugte von jahrzehntelangem Leben auf Reisen, wettergezeichnet und ein wenig derb, doch leuchteten seine grünen Augen freundlich, und allgegenwärtige Rundungen verrieten, dass Speis und Trank in seinem Leben gern und reichlich genossene Annehmlichkeiten waren.

"Braves Dickerchen", sprach der Gnom munter weiter und lenkte seinen Wagen in Richtung des Mondbrunnens unweit vom Talausgang, "ein paar Schritte noch, dann wirst du genüsslich saufen können. Hier wirst du dich nicht um unfreundliche schwarze Katzen scheren müssen, Dickerchen, hier haben die Leute einen Sinn für schöne Dinge und Frieden. Du wirst sehen, Dickerchen....Oh!"

Eifrig zog der kleine Kutscher an den Zügeln und hielt sein Gefährt nahe dem Brunnen an, als er auf einer der Bänke eine Elfe bemerkte, die soeben zu ihm aufsah. Wie geschliffene Bernsteine leuchteten ihre Augen in einem sattgrünen Gesicht, eingerahmt von einer wilden Pracht haarfein gesponnenen Goldes.

Der Gnom schwang sich behände vom Kutschbock, mit mehr Schwung, als man seiner rundlichen Gestalt hätte zutrauen mögen und holte mit strahlendem Lächeln zu einer weiten Verbeugung aus, welche jedoch anlässlich seines stattlichen Bauches auf halbem Weg ein Ende fand.

"Einen wunderschönen Morgengruss entrichte ich Euch, mein Kind! Ich hoffe, mein Dickerchen und ich haben Euch nicht in irgendwelchen wunderbaren Gedanken gestört..."

Das Elfenmädchen -sie schien tatsächlich jung zu sein, weniger alterslos als viele andere Vertreter ihres Volkes- winte mit einem freundlichen Lächeln ab. "Alae, guter Herr", erwiederte sie, "und willkommen in Elboria. An diesem Ort sind wunderbare Gedanken nicht verloren, selbst wenn ein überraschender Gast sie durcheinanderwirbelt." Ein verschmitztes Schmunzeln huschte um ihre Lippe, ehe das Mädchen neugierig fortfuhr: "Was führt Euch in unsere hohe Stadt? Seid Ihr ein Handelsreisender?"

Der Gnom gewahrte, wie die junge Elfe seinen Wagen musterte und witterte eine Gelegenheit, sich seiner Berufung angemessen in Szene zu setzen. Einnehmend strahlte er das Mädchen an und breitete die Arme aus. "DER Handelsreisende bin ich! Jakob Silbertaler, Bereisender aller Länder und Meere Faeruns, weithin bekannt als der _billige_ Jakob, Held des An- und Verkaufs von besten Waren aus allen Winkeln der Welt!"

"Es freut mein Herz, Eure Bekanntschaft zu machen", erwiederte das Mädchen mit einem warmen Lächeln und diesen gezierten Worten, wie sie dem schönen Volk so sehr zu eigen waren. "Ylenavei Deihlana lautet mein Name", fügte sie hinzu, "doch zumeist werde ich Ylenavei genannt."

Die junge Elfe besah nun den rundlichen Esel in seinem Geschirr. "Spannt Euer braves Tier nur aus und tränkt es. Die Geschwister sind gewiss ebenso neugierig auf Eure Waren wie ich es bin, doch wir haben Geduld gelernt."

Das süsse Lächeln des Mädchens gefiel dem weitgereisten Gnom, und so nickte er zustimmend. "Mein Dickerchen wird Euch diese Grosszügigkeit danken. Während ich mich um Tier und Wagen kümmere, erzählt mir doch, welche Schätze ein Händler bei Eurem Volk finden und erwerben mag..."
20.11.2011 12:52:36
Aw: Der billige Jakob (#53418)
Cypria MX
Nicht unweit des Brunnens hatte ein grauer Wolf sich eingerollt, welcher friedlich an der Seite einer Elfe schlief die das Geschehen aus Distanz betrachtete.
20.11.2011 19:56:36
Aw: Der billige Jakob (#53430)
Jared
Eine Elfe in Dunklen Ledergewand beobachte Szenerie aus einem Nahen Baum.
Den Bogen hatte sie in der Rechtenhand auch einen Pfeil hatte sie mit Linken Gegriffen.

Wenn der Gnom ein Feind war würde er nicht lange leben.
Die Elfe wartet aber und lies zeit mit dem auf legen des Pfeiles.
28.11.2011 12:25:54
Aw: Der billige Jakob (#53557)
Lealand
Aeldorin kam vom Tempel her zurück in Richtung der Stadttore. Er hatte Ylenavei versprochen nun häufiger in Elboria zu verweilen, um sich der Dinge annehmen zu können, die das Volk Corellons betrafen. Nicht noch einmal würden die Schwestern ohne ihn in die Schlacht ziehen müssen, nur weil er sich durch seinen Wunsch, Meister der Rüstungsschmiedekunst zu werden, hatte ablenken lassen.

Doch was war dort auf dem Platz vor der Taverne? Dieses Ding gehörte ganz sícher nicht hierher. Ohne zu überlegen hatte er, im selben Moment indem er in seiner Vorwärtsbewegung inne hielt, bereits die Hand am Griff des Schwertes auf seinem Rücken. Ein instinktartiger Reflex, trainiert in über 150 Jahren auf dem Wege zur Selbstperfektion, die er zu erlangen wünschte, um Corellons Volk der bestmögliche Beschützer sein zu können.

Abrt nur einen Augenaufschlag später hatte er die Hand wieder gesenkt, da von diesem Gnom dort keine unmittelbare Gefahr auszugehen schien. Er ging nun festen Schrittes, jederzeit bereit zu handeln, auf den Wagen des Krämers zu, um sich das Ganze aus der Nähe anzuschauen.
29.11.2011 10:46:55
Aw: Der billige Jakob (#53577)
Djamira
Leise und ziemlich unelfisch vor sich hinfluchend kam eine scheinbar jüngere Mondelfe mit langem schwarzblauen Haar über die Delfinbrücke getrottet. In den Händen hielt sie einen offenbar nicht ganz gelungenen Dolch aus hellem Mithral, welcher der Anlass für ihre jüngste Auseinandersetzung mit ihrem Handwerksmeister gewesen war. Nun war sie auf dem Weg erneut Rohstoffe zu besorgen, um in weiteren stunden-, tage- und wochenlangen Übungen ihr Geschick in der Schmiedekunst zu verbessern. Die Aussicht darauf schien sie nicht unbedingt zu erheitern, verbrachte sie ihre Zeit doch viel lieber in den Wäldern nahe der Stadt.

Kurz vor dem Ende der Brücke hob sie den Kopf und sah eine ungewöhliche Szene vor sich. Ein Händlerwagen, ein Gnom und ein Esel und mittendrin ihre Schwester Ylenavei. Stirnrunzelnd blieb sie stehen um diesen Anblick zu studieren. Das Rauschen des Wassers unter ihr verhinderte zwar, dass sie die Worte wahrnehmen konnte, die gesprochen wurden, jedoch vermittelten die gelösten Bewegungen Ylenaveis und des fremden Gnoms ein recht friedliches Bild.

Etwas unschlüssig blieb sie stehen und überlegte, ob sie die kleine Ansammlung leise umgehen sollte um ihren Auftrag möglichst schnell hinter sich zu bringen, oder ihrer Neugierde nachgeben und sich dazugesellen wollte.
01.12.2011 14:27:44
Aw: Der billige Jakob (#53649)
Ylenavei
"Kunstschätze mögt Ihr an diesem Ort gewiss reichlich finden. Mein Meister Nogl'Vreal mag Euch die Erzeugnisse unserer Bogenbaukunst vorführen..oder ich zeige Euch einige meiner eigenen Arbeiten", sprach das grünhäutige Mädchen munter drauf los. "Nach kunstvollen Metallarbeiten und feinen Klingen fragt meine Schwester Laihel...ich glaube, da kommt sie eben.."

Über den Rücken seines Dickerchens hinweg folgte der Gnom mit einem Blick der Geste der jungen Elfe in Richtung der Mondelfin, die eben über die Brücke schritt.

"Oh, und Ihr seid wahrlich gesegnet. Mein Bruder Aeldorin mag der einzige Rüstschmied Elborias sein! Aber er mag Euch mehr von seinem Können berichten können als ich." Die eifrige Waldelfe namens Ylenavei winkte ihre Geschwister bereits herbei, sodass der rundliche Jakob sich eilen musste, zeitig zu einer weiteren ausschweifenden Händler-Verbeugung anzusetzen.