22.10.2011 17:05:09 | Aufforderung zum Tanz (#52714) |
Lisk | Der junge Ritter Willard Pakusch staunte nicht schlecht als er nach dem mehrtägigen Rundritt durch die umliegenden Landstriche mit dem Trupp wieder zurück auf die Burg kam: nun, da der Schutt beiseite geschafft war und die letzten Handgriffe getan, erstrahlte die umgebaute Burg in neuem Glanz. Das alte, kalte Gemäuer war nicht mehr wiederzuerkennen. "Es ist an der Zeit", dachte er sich, während er seine Handschuhe auszog und den Blick durch den Burghof schweifen ließ. "Es wird keinen geeigneteren Zeitpunkt geben, um zu einem Zusammenruf aller guten Seelen aufzurufen. Anlässe gab es nun genug - erfreuliche wie auch ernsthafte." So kam es, daß wenige Stunden später zwei Reiter aufbrachen, deren Wege sich am Fuße der Berge teilten: einer strebte nach Osten, nach Mirhaven und schließlich Telodur, der zweite schlug den direkten Weg nach Süden in Richtung Elboria und Hohenbrunn ein. Nicht nur, daß sie persönliche Einladungen an die jeweiligen Oberen dieser Städte reichten, sie schlugen dort auch öffentliche Ankündigungen an, die sich auch im Burghof wiederfanden. [quote][center]Höret, höret, Anläßlich jüngster Ereignisse laden die Ritterlichen Beschützer [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=34&id=52719&Itemid=128#52719]in der Mitte des kommenden Zehntages[/url] zum politischen Tanzabend auf die Burg in der Winterrache ein. Nicht nur die Fertigstellung des Burggemäuers soll gefeiert werden, es bietet sich auch die Gelegenheit für Gespräche von ernsten, aktuellen Themen. Es gibt neben Speis, Trank und Tanz einige Maßnahmen zu besprechen und zu verkünden. Daher seien nicht nur Ritterliche Beschützer geladen, sondern ein [b]Jeder[/b], der sich bereits fragte wie der aufkommenden Dunkelheit begegnet werden kann und gewillt ist seinen Teil dazu beizutragen. Gezeichnet Willard Pakusch Im Namen des Burgherren und Obersten Ritter Desmond Pakusch[/center][/quote] Auf der Burg wiederrum machten sich bereits etliche Mägde daran die Zimmer für Delegationen und Gäste herzurichten, die Küchenfeuer anzuheizen, während die Knechte Schweine zur Schlachtbank trieben. Der große Tag sollte schon bald sein... |
23.10.2011 14:47:24 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52756) |
Lyvain | An einem Nachmittag steht ein ziemlich verwahrlost aussehender junger Mann, der wohl zur ärmeren schicht Amdirs gehört, vor der Burg und schaut diese aus großen Augen an ehe er die Wachen anspricht. [i] Seid gegrüßt, meine Name ist Adrien und ich hörte das es hier bald ein großes Fest geben solle und da habe ich mich gefragt ob vielleicht noch ein paar helfende Hände benötigt werden, ich bin mir auch für keine Arbeit zu schade. [/i] Etwas verschüchtert lächelt er die gerüsteten an und wartet auf eine Antwort. |
24.10.2011 11:37:17 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52786) |
Lisk | Die Wachen ließen ihn passieren und riefen einen Knappen ihn zu begleiten. Der führte ihn zuallererst einmal aus der Kälte in die gut beheizte Burgschenke und organisierte ihm eine Schüssel warmen Eintopfs. "Wärmt Euch zuerst einmal auf. Ich werde Euer Anliegen weitertragen. Wartet hier, es wird bald Jemand erscheinen." Mit diesen Worten verschwand er für einige Zeit. Es dauerte etwas, doch schließlich kam der Knappe wieder, begleitet von einem jungen Mann, der sich als Willard Pakusch vorstellte, ehe er sich Adrien gegenübersetzte. Nach einigen Sätzen einleitenden Plausch wie die Anreise verlaufen war und dergleichen, kam er schließlich zu den weniger belanglosen Themen: "Erzählt mir etwas von Euch. Was habt ihr bislang getan? Wo liegen Eurer Meinung nach Eure Stärken? Was für eine Art Arbeit würde Euch zusagen?" |
24.10.2011 14:09:34 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52799) |
Lyvain | dankbar nahm Adrien den Eintopf entgegen und Löffelte diesen zufrieden in sich hinein, es schien ihm sichtlich zu schmecken. Nach dem einleitenden Gespräch mit Willard began er dann von sich zu erzählen. [i] Nun mein Fürst, da gibt es nicht wirklich viel zu erzählen, ich lebe schon seit einigen Sommern in Mirhaven auf der Strasse und schlage mich so durch mit allen möglichen Arbeiten, es kommt halt immer drauf an wo grade helfende Hände gebraucht werden. Die bezahlung ist zu meist recht miserabel aber es ist wohl besser als nichts. In den letzten Tagen hatte ich jedoch das glück auch mal an gut bezahlte Arbeit zu kommen. [/i] den letzten Satz sagt er mit einem glücklichen Grinsen auf den Lippen. [i] Daher bin ich dann auch hierher gekommen, da ich denke das die edlen Ritter bedienstete und dergleichen bestimmt gut bezahlen. Zu eurer Frage was ich gut kann, nun das ist schwer zu sagen ich habe ja schon vielseitige Arbeiten verrichtet. Das was ich aber gut kann ist wohl überleben wenn man bedenkt wie lange ich nun schon auf der Strasse lebe. Auch ahbe ich kein problem damit auf Leute zu zu gehen. Ich behersche auch noch ein wenig Magie aber ich denke mal das dies eher unwichtig für euer Fest ist. Und was für eine Arbeit ich verrichte ist euch überlassen, hauptsache ich habe am ende genug Geld in der Tasche für einen vollen Bauch. [/i] Erwartungsvoll schaut Adrien Willard an. Wenn Willard Adrien mustert wird er auch feststellen das er recht kräftig gebaut ist und wohl auch keine schwere körperliche arbeit scheut. Außerdem wird er bemerken das er trotz des verwahrlosten äußeren wohl ein recht gut aussehender junger Mann ist der nur mal gewaschen und vernünftig eingekleidet werden muss um das zum vorschein zu bringen. |
24.10.2011 15:26:10 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52801) |
Lisk | Willard hatte dem jungen Mann aufmerksam zugehört. Nachdem Adrien geendet hatte, beugte sich sein Gegenüber im Stuhl vor. "Ich möchte Euch keine Illusionen machen, was 'gute' Bezahlung angeht. Das Rittertum ist ein Handwerk, das auf Idealismus baut. Wir streben allenfalls spirituellen Schätzen entgegen und horten keine Reichtümer. Die meisten Arbeiten hier werden von den Knappen und Rittern selbst erledigt. Bislang leisteten wir uns nur wenige Angestellte, was einerseits Glück für Euch bedeutet, da für die Vorbereitungen und das Fest helfende Hände jederzeit willkommen sind, Pech insofern, daß ich neben Speis, Trank und Unterkunft nur wenig mehr zu bieten habe. Ihr werdet sicher nicht leer ausgehen, doch solltet ihr keine falschen Erwartungen hegen. Für einen gefüllten Magen und warme Unterkunft kann ich Euch allerdings garantieren, solange ihr hier verweilt und Eure Arbeit tut." Seine Worte waren freundlich, erläuternd, keineswegs abweisend, eher so als hoffte er Adrien dennoch dafür erwärmen zu können. "Sofern ihr noch immer bereit seid zur Hand zu gehen, wird vorbereitend zum Fest hauptsächlich die Küche Unterstützung benötigen: neben dem wohl wenig spannenden Kartoffelschälen müssen noch Schweine zusammengetrieben, geschlachtet und die Hälften getragen werden, Weinfässer müssen aus dem Lager geschafft und aufgebaut werden, wir erwarten mehrere Wagenladungen an Nahrung und Bier, die verladen werden muß, Botengänge in die Städte... Euch würde sicher nicht langweilig werden. Und solltet ihr während dem Fest nicht im Hintergrund mitarbeiten wollen, würde noch Jemanden benötigen, der dafür sorgt. daß die Gäste mit Speis und Trank versorgt werden." Offenbar umfasste das Arbeitsangebot Tätigkeiten ab sofort bis einschließlich der Feier. |
24.10.2011 16:44:09 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52803) |
Lyvain | Ein breites lächeln Stahl sich auf Adriens Gesicht. [i] Ich bin euer Mann mein Fürst, warmes Essen und eine Unterkunft ist für mich schon eine fürstliche Bezahlung. Also, womit soll ich anfangen? [/i] Vor jugendlicher überschwänglichkeit und wohl auch freude über ein vorrübergehendes Dach über dem Kopf plus gesicherter Mahlzeiten scheint Adrien kaum noch zu halten zu sein um mit der Arbeit zu beginnen. |
24.10.2011 18:03:19 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52806) |
Lisk | Durchaus erfreut schüttelte Willard die Hand von Adrien und stellte ihn dem Wirt der Schenke vor. Der musterte ihn auf seine Frage hin und grinste schließlich breit, ehe er ihm auf die Schulter klopfte und gen Hauptburg führte. "Ich schlage vor: mit einem Bad..." |
24.10.2011 18:32:24 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52808) |
Lyvain | Und so nahm Adrien ein ausgiebiges Bad und genoss es in vollen zügen, denn wer weiß schon wann er nochmal eins nehmen kann. Als er aus dem Wasser stieg war seine alte Kleidung verschwunden, dafür lag aber völlig neue Kleidung bereit. Zwar schlicht aber dafür sauber und um einiges wärmer als seine alten Sachen. Jetzt wo er sauber ist und neu eingekleidet sieht Adrien auch schon wie ein völlig neuer Mensch aus, gut gebaut, gut aussehend und von sehr charismatischer austrahlung wie man unweigerlich feststellen muss. Einzig seine Frisur sieht immer noch ziemlich wild aus, doch passt es irgendwie zu ihm und verleiht ihm etwas verwegenes. Jetzt wo er wohl vorzeigbar ist macht Adrien sich mal auf die Suche nach jemanden der ihm Arbeit zuteilen kann,w enn nicht schon jemand vor der Tür wartet. |
24.10.2011 19:30:09 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52811) |
NephthysAmun | Auch Nedylene hatte die Nachricht des Balles vernommen, langsam Schritt sie durch die Welten der Bergischen Lande. Der kühle Wind wehte ihr durch die ausnahmsweise offenen Haare und trieben diese tänzelnd durch die Luft. Die eine Hand in die Hüfte gestemmt, in der anderen ihre geliebte Waffe aus Mithral geschmiedet und bisher von keiner anderen übertroffen, nichteinmal Arandur. Ruhig glitten die echsengleichen Augen die Burg hinauf und nach einem sachten einatmen, bildete sich eine dünne Wolke vor ihren Lippen die der kälte der Berge zu verdanken war. Mit einem ruck schwenkte sie ihr Schwert nochmals so dass das Blut der zuvor bekämpften Goblins von der Klinge rutschte und ein gesprenkeltes Muster im Schnee hinterlies. Wie so oft klapperten ihre geschmiedeten Stiefel mit jedem Auftreten über den Hof der Feste, dort wo die Wege teils geräumt waren und das Hofpflaster frei lag. Sobald sie den ersten Kamaraden über den Weg lief verbeugte sie sich wie so oft höflich, strich beim Aufrichten ihre roten Haare zurück und erhob die Stimme. "Ritterin Keldra meldet sich von ihrer Expedition zurück, seit so nett und Richtet Pakusch...Willard aus das ich zurück bin und natürlich dem Ball beiwohne. Fragt ihn doch bitte gleich ob er manche Ritter für den Abend als Ruhebewahrer bereit stellen möchte. " *erneut verneigte sie sich und setzte mit metalischem Schritt ihren Weg zu ihrem Gemach fort. |
25.10.2011 13:35:10 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52828) |
Lisk | Während Adrien von einem Knappen aufgelesen wurde und sowohl Küche als auch Stall gezeigt bekam und erklärt bekam was zu tun war, klopfte es oben an der Tür von Nedylenes Zimmer. Willard stand davor und verneigte sich leicht als sie öffnete. "Willkommen zurück, Ritterin Keldra. Ich war eben auf dem Weg hoch aufs Dach. Wollt ihr mich begleiten?" Das Treppenhaus der Burg war bis aufs Dach ausgebaut worden. Nun hatte man von dort oben einen traumhaften Blick über das Umland. Nicht nur ein optisch ein Erlebnis, auch ein äußerst wertvoller, taktischer Vorteil. Allerdings schien das, was Willard dort oben zu suchen hatte weiter entfernt zu liegen, da sein Blick immer wieder die Horizonte absuchte. Auch in ihrem Falle folgte sein Anliegen erst nach einigen Erkundigungen um den Verlauf ihres Wachgangs. "Ihr hattet wegen einem Wachdienst gefragt. Würdet ihr die Organisation darum übernehmen? Stellt Euch allerdings nicht selbst ans Tor, denn ich brauche Euch drinnen. Ihr seid mit eines der ältesten Mitglieder und weitbereist. Ihr kennt Land und Leute. Möglicherweise könnt ihr mir auf der Feier hin und wieder zur Seite stehen und ein paar Details oder Eure Einschätzung zu dem ein oder anderen Gast verraten? Dafür wäre ich äußerst dankbar. Zudem sollte der Abend auch für Euch nicht nur von Pflicht erfüllt sein." |
25.10.2011 21:11:33 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52832) |
NephthysAmun | Auf die Gewohnt höfliche Art und Weise verneigte sich Nedylene vor Willard und zog leise die Tür ins Schloß, anshcließend folgte sie ihm, abermals waren es hauptsächlich ihr metalisches Schuhwerk was man an den Wänden der Burg wiederhallen hörte. Auf der Plattform angekommen wartete sie geduldig bis er sein Anliegen hervorbrachte. " Natürlich könnt ihr euch auf mich verlassen ich werde sehen wer an diesen Abend kein größeres interesse hat oder aber zumindest teilweise nur anwesend sein möchte und diese dann zum Wachdienst aufstellen. Ich komme auch eurer Bitte nach euch bei den Inneren angelegenheiten zu helfen." Es trat eine längere Ruhe ein in der Nedylene ebenfalls den Blick ins weite suchte* [spoiler]" Bei der Expedition ist mir etwas zu Ohren gekommen...oder sollte ich sagen zugetragen wurden?!. Offenbar haben einige Leute aus Valvec eine Gewisse Person verärgert...und diese scheint sich mit den weitertragen dieser Information rächen zu wollen, es ist wichtig also leiht mir kurz euer Gehör. Wie es aussieht ist die Mine um den Roten Magier Sardar und seinem jetzigen neuen Besitzer mit Valvec im Bunde. Die Mine hatte wohl von Mihraven einen Großauftrag bekommen und diese dann auch mit den Materialien versorgt...allerdings sind wohl manche Erze und womöglich auch weitere Materialien präpariert wurden. Wenn das den Tatsachen entspricht so würde Mirhaven durchaus geschwächt werden, schlechte Rüstungen, Waffen und schilde wären ein großer Nachteil. Ich bitte euch daher jemanden zu Entsenden und Mirhaven darüber in Kenntnis zu setzen. Sollte es im Endeffekt nicht der Wahrheit entsprechen haben wir zumindest etwas unternommen.[/spoiler] *Nach ihren Worten verfiel sie abermals ins Schweigen und Wartete einige Momente* *Später in Ihrem Zimmer würde sie im Kerzenlicht über einer Liste sitzen und einzelne Ritter durchgehen die sie für den kommenden Abend zeitweise als Wachschutz abstellen konnte, dabei verfasste sie einen Schichtwechsel wobei jeder nur ein paar stunden der der Festlichkeit entzogen werden würde.* |
26.10.2011 08:20:28 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52833) |
ArGon | In der Zwischenzeit irgendwo zwischen Telodûr und der Winterarche schepperte eine kleine aber breitschultrige und in voller Kampfmontur gerüstete Gestalt über die Pfade sowie Wege in Richtung der Feste. Der Zwerg schien sich kaum um die Geräuschkulisse zu kümmern, die er bei seinem gleichmäßigen marschieren veranstaltete. Seine hin und her huschenden Augen zeugten jedoch davon, dass er keinesfalls unaufmerksam war. Seine große Streitaxt nach zwergischer Machart hielt er fest umschlossen in seiner rechten Hand, während er zu seiner linken ein schweres Schild aufwies, auf dem ein roter Drachenkopf auf einen gelben Hintergrund prangerte. Auch wenn der Zwerg so schon ziemlich auffällig war, schien er sich zu allem Überfluss ab und an in seiner Volkssprache lautstark mit jemanden zu unterhalten oder rumzumeckern, obwohl niemand anderes in Sicht war. [i]"Pah, wenn die da schon alles umbauen, hätten sie wenigstens gleich nen Tunnel bauen können, dann könnte man die Feste viel schneller erreichen! Aber auf sowas kommen die Hurm ja nicht! Na ja, wenn der Evedotar nicht da ist, laufe ich wenigstens nicht in Gefahr ohne Kuld tanzen zu müssen!"[/i] Argoin lacht laut auf. |
26.10.2011 08:40:32 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52834) |
Arcian27 | In einiger Entfernung zu dem klappernden und meckernden Zwerg, folgte eine etwas kleinere und gedrungenere Gestalt, die ebenfalls auf Zwergisch vor sich hinbrummelte warum der Kerl vor ihm so schnell rannte. |
26.10.2011 08:44:14 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52835) |
Hawkkoeln88 | Am Eingang der Festung tauchte ein Handelskarren auf der ziemlich überfüllt mit 3 riesigen Fässern war, keuchende Maultiere hatten ihn den Weg raufgezogen auf dem Karren sass ein Zwerg. Wenn er die Feste erreichte sagte der Zwerg den zu den Torwachen. "Mahal Hurmritter, Hab hier anständiges Gebräu für euer Fest wo finde ich Willard Pakusch ? |
26.10.2011 09:07:59 | entfernt (#52836) |
Spike de Copris | / |
26.10.2011 13:05:25 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52845) |
Lisk | Willard lauschte eingehend den Worten von Nedylene und nickte gleichfalls langsam wie ernst. "Mirhaven muß auf jeden Fall davon erfahren, damit sie die Materialen überprüfen und dem entgegenwirken kann...-" Hinter ihnen knarrte die Luke und einer der Knappen steckte seinen Kopf hinaus, vermeldete "Unten wartet eine Wagenladung Bier auf Euch, Ritter Pakusch" und war auch schon wieder verschwunden. Ein Blick nach unten bestätigte die Worte des Jungen. Willard lächelte entschuldigend. "Gebt mir Zeit darüber nachzusinnen und erinnert mich auf dem Fest daran. Wir benötigen Jemanden, dem wir vertrauen können diese Nachricht weiterzutragen." Dann trat er den Weg nach unten an, um den Zwerg nebst Bier zu begrüßen und abzunehmen. Adrien bekam indes vom Schankwirt den Auftrag beim Verladen der Fässer zu helfen. |
26.10.2011 16:41:26 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52850) |
Lyvain | Und so machte Adrien sich mit ein paar anderen Bediensteten darann die schweren Bierfässer vom Wagen zu holen und diese in den vorgesehenen Lagerraum zu bringen. Auffällig ist auch mit was für einen Eifer Adrien seine Arbeit verrichtet. |
26.10.2011 21:46:00 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52853) |
hannibhaal | In Ermangelung der nötigen Zeit führte Sid sein Schattenspiel am nächsten Morgen auf. Willkommen werte Edelleute Ritter, Waffenknechte und Pagen, Händler, Reisende, Schausteller, Magier, Krieger und alle anderen ehrenwerten Gäste. *sich verneigend, betonte er mürrisch die Abwesenheit der Gäste und blickt auf die Pagen und Rekruten der Ritter* Bewundert ein Wunder aus einer fernen Region, wohl erstmals zu sehen auf Amdir, die Wunderwelt der Schatten zum Leben erweckt durch meine Wenigkeit. *verschwindet danach hinter einem gespannten Seidentuch* *Der Raum hüllt sich ein wenig in Dunkelheit oder besser gesagt in Abwesenheit von Licht, um den Blick auf ein gespanntes Seidentuch mit den Maßen von 2 mal 3 Metern zu lenken, welches von hinten mit weißem Licht bestrahlt wird. Musik setzt ein, und zunächst erscheinen die Umrisse einer ritterlichen Burg und danach die Schattengestalt einer jungen gerüsteten Ritterin.* Dereinst der war eine Pagin, deren Seele war rein wie ein Rubin. Schön und kräftig von Gestalt, ihr Schwerthieb war von großer Gewalt. Im Geiste rein und unverblümt, stehts nur um das Gute bemüht. Ruhmreich und bekannt sie war, jeder in ihr den idealen Ritter sah. Sie war nun voller Tatendrang, zu erreichen jenen hohen Rang. Zu erringen großen Ruhm, war das Ziel von ihrem Tun. So zog sie aus gar voller Zuversicht, den Blick gerad nach vorn gericht. Sie betrat den dunklen Wald, dessen Seele war boshaft, dunkel und kalt. *Das Seidentuch wechselt zu einem hellen grün, wird aber im Verlauf schrittweise dunkler. Zunächst sieht man wie sich eine kleine Gestalt einem riesigen Wald nähert. Danach zeichnen sich Bäume, Geäst, die Ritterin und ein Mann als Schatten auf der Leinwand ab, welche durch das Unterholz eines Waldes wandern.* Im Wald sie wurd eines Köhlers habhaft, der erzählte von einer großen Last. Er ward heimgesucht von grässlichen Gnollen, die die nur das Blut seiner Frau wollen. Sie folgte aus Hilfsbereitschaft und Mitleid, zum ehrenhaften Kampfe war sie bereit. Dem Köhler folgend immerfort, im Herzen des Waldes sie waren bald dort. In einen Hinterhalt sie geführt worden war, von allen Seiten griff an der Gnollen Schar. Hieb auf Hieb, sie das Blut aus den Leibern der Gnolle trieb. Die Bösen fielen und starben in Massen, der Tod bekam sie alle zu fassen. Vom Fleische und Blute des Bösen bedeckt, ihr Blick sich mit dem Köhler deckt. *Die Leinwand geht langsam in einen roten Farbton über und im Schatten wird ein fürcherlicher Kampf zwischen der Ritterin und den Gnollen dargestellt.* Dieser beginnt dämonisch zu lachen und droht ihr mit gar garstigen Sachen. Sein Fleisch faulend vom Körper fällt, darunter sich ein Untoter Meister aufhält. Die Gnolle sich erneut erheben und untot die Pagin anstreben. Erneut ein bitterer Kampf entflammt, die Kraft der Kämpferin langsam erlahmt. Die Kräfte schwindend der Körper erlahmend, sich die Pagin der Tugenden ermahnend. Auf ihren Gotte vertrauend, nur noch auf den Meister des Bösen einhauend. Die Schläge der untoten Gnolle einsteckend, mit letzter Kraft das BÖSE niederstreckend. Das Leben aus ihrem Körper fließt, doch unsterblich im Ruhme sie nun für immer ist, doch unsterblich im Ruhme sie nun für immer ist.. *Die Leinwand wird langsam dunkler, bis das Licht hinter ihr vollkommen verschwindet, danach erscheint das Licht plötzlich wieder heller als zuvor und Sid hüpft durch das Seidentuch und verneigt sich vor den Rittern. Schlussendlich zitiert er noch den Schwur der Ritter.* Ein Ritter gelobt die ewige Tapferkeit. Sein Herz kennt nur die Tugend. Sein Schwert verteidigt die Hilflosen. Seine Macht unterstuetzt die Schwachen. Sein Mund spricht nur die Wahrheit. Sein Zorn zerschlägt das Böse. |
27.10.2011 16:35:44 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52872) |
Lyvain | Nach den großen aufräumarbeiten der Überreste des Festes geht Adrien zurück in sein Zimmer und packt schonmal seine spärrliche Habe zusammen um abreisebereit zu sein. Danach sucht er dann Willards Zimmer auf, in der Hoffnung ihn dort anzutreffen und klopft an... |
27.10.2011 17:34:49 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52875) |
hannibhaal | Zu später Stunde schlich Ssithlaaq noch ein wenig durch die Gänge der ritterlichen Feste. Musterte die Pferdeställe, die Lagerhallen, besuchte die Kapelle, die Unterkünfte für Gäste, durfte wohl auch einen kurzen Blick in die Waffenhalle werfen. Doch was ihn wirklich interessierte, war die hiesige Zisterne der Feste, welche zwar durch ein schweres Gitter gesichert war, aber durchaus in Wurfreichweite einer mit Gift gefüllten Flasche lag. Nun der Abend war gelungen, wenngleich er bei den Ausführungen der Zwerge, die Yuan ti betreffend, ihnen liebend gern einen Dolch in ihre biergetränkten Kehlen gerammt hätte. Zumindest hatte er weitere Informationen erhalten, welche ihn bei einer seiner Expedition zu den vrael olo helfen würde. Am nächsten Morgen gab er noch eine Vorstellung seiner Schattenspiele und wartete danach wohl nur noch auf seine vereinbarte Bezahlung, um abreisen zu können. |
27.10.2011 19:27:21 | Aufforderung zum Tanz (#52881) |
Soul of GJ | Hendrik hatte das Fest sehr genossen. Er traf Lenet nach langer Zeit wieder und tanzte später mit ihr. Auch sah er seinen Vater nach dessen Rückkehr das erste Mal wieder. Es hätte einiges zu besprechen gegeben, doch dies war jetzt nicht die Zeit. Das Zusammentreffen mit dem Beschützer des Wissens Rickon Tyrell, welcher eine Rolle bei [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=21&id=44275&limit=6&limitstart=30&Itemid=128#52674] Miyakos Ende[/url] gespielt hatte, war leicht verbittert. Nach einer Diskussion mit dem neuen Ordensoberhaupt der Ritter Willard Pakusch einigte man sich noch klärende Gespräche zu führen. Hendrik sollte als Gast willkommen sein doch würde nun mehr unter Beobachtung stehen. So sollte es sein. Den Abend rettete das Treffen mit Yien. Sie war gerade erst angekommen und das Fest behagte ihr auch nicht so. Deshalb sahen sie sich noch ein wenig in der Burg um und genossen ihre gemeinsame Zeit. Das Schattentheater am nächsten Morgen sah er sich ebenfalls an und wartete darauf dass Tyrell auf ihn zu kam. |
28.10.2011 06:15:03 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52883) |
Ylenavei | Mit ehrfürchtigem Blick sah Ylenavei an den hohen Mauern der Burg empor, nachdem sie im Innenhof der Ritterfeste von Margerittas weissem Rücken geglitten war. Sie gewahrte kaum, dass sogleich ein Stallbursche an sie herantrat, um das stattliche Ross in seine Obhut zu nehmen. Zu überwältigend war dieser mächtige Bau, dessen Fenster gleich einladenden Feuern im Abendlicht glommen. Erst die helle Stimme eines jungen Pagen rief die junge Waldelfe an Ort und Stelle zurück. "Werte Lady, seid Ihr die Fürstin Ylenavei, die schönste aus dem schönen Volk?", fragte der Menschenknabe ein wenig schüchtern. Die Waldläuferin hob sogleich an, um den Jungen bezüglich ihrer Titel zu korrigieren, und hielt inne, als sie an sich hinunter sah. Unter ihrem Mantel umhüllte ein langes Gewand aus hauchdünner grüner Seide ihren Leib, mit aufwändigen Stickereien und goldenem Zierrat besetzt. Die Grüntöne, eingeschlossen jener ihrer eigenen Haut, fügten sich zu einer Gesamtheit von Schattierungen, wie es im Zusammenspiel sonnenbeschienener Blätter zu finden war. In ihrem Goldhaar spürte die junge Elfe schwer das güldene, mit feinen Mithraleinlagen versehene Diadem ruhen, welches Rivan ihr einst geschenkt hatte. Wahrlich war es nicht verwunderlich, dass der Page sie für eine Fürstin hielt, insbesondere, nachdem er augenscheinlich von Rivan höchstselbst instruiert worden war. Der Gedanke an den charmanten Silberwächter liess Ylenavei lächeln, während sie dem Knaben leicht zunickte. "So gestattet mir, Euch in die Burg zu geleiten, werte Fürstin", sprach der Knabe weiter, und die junge Waldelfe holte tief Luft, ehe sie ihm bedeutete, voranzugehen. Sie folgte dem Pagen durch das mächtige Haupttor in einen imposanten, breiten Korridor, geschmückt mit edlen Wandbehängen und mit glänzendem Marmor ausgekleidet. Der Anblick des langen, steinernen Ganges mit seiner hohen Decke fesselte Ylenavei im ersten Augenblick so sehr, dass sie Rivan beinahe übersah. Der Silberwächter trug ein edles, rotes Wams und trat ihr mit strahlendem Lächeln entgegen, die Arme weit geöffnet. Während die junge Elfe sich in die wohlig warme Umarmung gab, verglich Rivan sie in löblichsten Tonen mit Sune selbst, jener Menschengöttin, die wohl am ehesten mit Hanali Celanil, der Seldarine-Göttin der Schönheit und Liebe, nahe kam. Die warme Nähe ihres Gefährten, seine wunderbaren Worte und die überwältigende Atmosphäre der hohen Burg liessen ihre Seele wahre Purzelbäume schlagen. Wie betäubt reichte Ylenavei ihren Umhang an den Pagen weiter, als Rivan sich anschickte sie in den Ballsaal zu führen. Als die grossen Türflügel sich zum Saal öffneten und der Silberwächter sie hineinschob, fand die junge Waldelfe sich unvermittelt in einem überwältigen Wirbel aus Gestalten, Stimmen, Farben, Glanz und tausend weitern Eindrücken wieder. Sie wusste kaum, wohin zuerst schauen: An den langen, gut besetzten Tischen entlang, nach den hochwohlgeborenen Herren am Kopfende, den Gauklern, die mitten zwischen den Tischen ihre Possen zum Besten gaben, nach den emsigen Pagen, die allerorts Getränke heranbrachten und die Gäste zufrieden zu stellen suchten. Rivan schob sie regelrecht an einen dünner besetzten Tisch, und Ylenavei erkannte den jungen Meister Samael, welcher höflich beiseite rückte, um zwei benachbarte Plätze freizugeben, dann jedoch äusserst zurückhaltend schwieg. Ein weiteres bekanntes Gesicht fiel ihr ins Auge, als die junge Waldelfe endlich sitzend die Possenreisser in der Mitte des Saals genauer beobachtete. Sid, der Gaukler mit dem höchst seltsamen Äusseren, war selbst inmitten dieses schwindelerregenden Prunks nicht zu verkennen. Über die Köpfe einiger lautstark fröhlicher Dwar hinweg gewahrte Ylenavei schliesslich den eigentlichen Anlass des grossen Festes. Am Kopfende, unter den hohen Herren, lenkten ein alter Recke und ein junger Ritter, mit sichtlicher Ähnlichkeit zueinander gesegnet die Aufmerksamkeit auf sich. Die junge Elfe beobachtete, wie der Ältere, Sir Desmond Pakusch, der Höchste der Ritter, seine Führungsgewalt in die Hände seines Sohnes weitergab. Der alte Mann wirkte krank und müde, gebeugt von einer immensen Last. So fühlte Ylenavei mit dem jungen Willard Pakusch, welcher die Bürde seines Vaters mit grösstem Respekt und nicht ohne Zagen anzunehmen schien. Verantwortung war stets eine gewichtige Last, ob sie sich nun über einen Ritterorden erstreckte oder über... über einen tierischen Gefährten, welchem man Treue und Beistand versprochen hatte. Die Geschäfte der Mächtigen, wie jene, die diesen Ritterorden führten, waren Ylenavei eine ferne Welt, doch ihr Empfinden mochte ihrem eigenen Verantwortungsgefühl ähnlich sein, nur ungleich grösser. Gläser wurden gehoben, man prostete einander zu, und Rivan erhob sich ehrerbietend, als der alte Sir Pakusch sich von seinem Sohn aus dem Saal in den Ruhestand führen liess. Verwirrt davon, wie wenige Gäste der Geste des Silberwächters folgten, neigte Ylenavei ergeben das Haupt, in vager Hoffnung, dies würde angemessen sein. Als Willard Pakusch, der junge, neue Ordensführer kurze Zeit später in den Saal zurückkehrte, spielte eine Gruppe Barden zum Tanz auf. Sogleich war der Silberwächter auf den Beinen und forderte die junge Elfe galant auf, ihn auf die Tanzfläche zu begleiten. Ylenaveis Herz klopfte vor Freude und Aufregung, und sie spürte sich unter ihrer grünen Haut erröten, als sie sich erhob und Rivan auf die freie Fläche im hinteren Bereich des Saales folgte. Die Musik war eingängig, und während die junge Waldelfe sich dem Rhythmus öffnete, sich von ihrem Gefährten durch die menschlichen Tanzschritte führen liess, gewahrte sie kaum, wie weitere Paare sich ihnen hinzugesellten. Wie im Rausch wehte und drehte sie sich mit Rivan durch den Raum, seine leuchtenden, blauen Augen stets fest im Blick. Ohne Ende hätte sie so tanzen können, frei schwebend, fernab jeder Last und Sorgen. Doch der selige Moment währte nur kurz. Jäh wurden Ylenaveis Sinne in die Wirklichkeit zurückgerissen, als der Silberwächter unvermittelt stolperte und mit schmerzverdrossenem Gesicht innehielt. Humpelnd versuchte er ein paar Schritte und beschied, etwas Eis suchen zu wollen, um den verdrehten Fuss zu kühlen. Ylenaveis jäher Enttäuschung blieb kaum Zeit zu wachsen, denn als hätte er genau diesen Augenblick abgewartet, ragte Sid, der Gaukler, plötzlich über ihr auf und erbot sich, Rivans Platz beim Tanz zu übernehmen. Sid war ein eleganter Tänzer. In sicherer Haltung führte er die junge Elfe über das Parkett, während sie dem Menschen darlegte, in welch anderer Erscheinung sie ihm bereits einmal begegnet war. Sid erinnerte sich und setzte hinzu, dass er nur selten die Gelegenheit habe, die Gesellschaft ihres, des elfischen Volkes zu geniessen. Vom Rausch von Musik und Prunk getragen wagte Ylenavei es schliesslich, Sids Vorschlag nachzukommen, einige gewagtere Tanzfiguren zu versuchen. So liess sie sich tief in seinen kräftigen Arm fallen, fand sich rasant herumgeschwungen und von der entstehenden Bewegung in die Aufrechte zurückgehoben. Die junge Waldelfe schmunzelte, als sie dabei an jenen feurigen Tanz zurückdachte, den sie im Kreise der Silberwächter in der Schenke vor Mirhaven beobachtet hatte. Unvermittelt unterbrach eine weibliche Stimme den Tanz. Ylenavei erkannte eine Ritterin, Nedylene Keldra mit Namen, welcher sie während der Reise mit Ben Löwenzahn schon einmal kurz begegnet war. Die Ritterin bat sie, oder unterrichtete sie vielmehr, dass Willard Pakusch sie, Ylenavei, zu sprechen suchte. Die junge Elfe fühlte sich plötzlich zagen. Was mochte der Führer des Ritterordens mit ihr zu besprechen haben? Jäh gewahrte sie, dass Rivan immernoch nicht zurückgekehrt war. Die einschüchternde Grösse und Fülle des Saales wurde ihr bewusster denn je, doch Ylenavei schluckte nach einer langen Sekunde ihr Zagen hinunter und folgte der Ritterin Keldra durch den Saal. Willard Pakusch erwies sich als freundlicher, ruhiger Mann. Er nahm die junge Elfe beiseite und eröffnete ihr, dass er gedenke, ihr und Rivan eine Nachricht anvertrauen zu wollen, eine Warnung vor gepanschten Rohmaterialien aus der Mine der rubinroten Gesellschaft an Mirhaven, von welcher das Wohl der Menschenstadt abhängen mochte. Angesichts dieser Worte fühlte Ylenavei um so mehr den Drang, nach ihrem Gefährten zu suchen. Geehrt versicherte sie den Ordensführer ihrer Mithilfe und versprach, mit Ritterin Keldra über die Einzelheiten der Angelegenheit zu sprechen, sobald die Rivan gefunden habe. Der Silberwächter mochte wissen, auf welchem Wege eine solche Nachricht an den rechten Ort in Mirhaven gelangte. Und ausserdem, warum war er noch nicht zurück? Hatte er kein Eis gefunden? Mochte sich sein Fuss verschlimmert haben? Von solchen und anderen Sorgen gedrängt verliess Ylenavei nach dem Abschied von Willard Pakusch eilig den Saal. Der Korridor vor dem grossen Portal erschien ihr von jäher Stille erfüllt. Suchend sah die junge Elfe den Gang hinauf und hinab, als der Page vom Tor plötzlich auf sie zueilte, mit überrumpeltem wie unschlüssigen Blick. Er hielt ihren grünen Umhang in Händen, offenbar nicht sicher, ob die Dame wirklich schon zu gehen gedachte. Ylenavei lächelte, als sie den Knaben nach Rivan fragte und nahm den Mantel entgegen, als dieser ihr eine Pforte zu einem rund geschwungenen Treppenhaus wies. Wenn Rivan Eis gesucht hatte, mochte er nach draussen gegangen sein, und in ihrem Hauch von Seide würde die junge Elfe den Umhang brauchen, wenn sie ihn dort suchen wollte. |
28.10.2011 13:15:10 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52891) |
Lisk | Der Morgen nach dem Fest fing selbst für so manchen Ritter später als sonst an. Die Gäste, die über Nacht geblieben waren, erhielten im Ordenssaal noch bis nach den üblichen Mittagsstunden Brot, kalten Braten, Käse, Obst und dergleichen von den Knappen serviert. Ssithlaaq bekam zu dieser Gelegenheit seine Chance sein Stück vorzuführen, so daß es doch noch so gut wie Jeder genießen konnte. Willard, der bereits in frühen Morgenstunden deutlich durchgefroren vom Dach gekommen war und recht grüblerisch wirkte, ließ sich vom Schattenspiel ablenken und spendete aufrichtig anerkennenden Applaus. Während Ssithlaaq im Abbau begriffe war, kam er auf ihn zu, um ihm auszuzahlen. "Meinen Dank an Eure Darbietungen. Ihr habt gezeigt wie vielseitig die Schaustellerei sein kann und sowohl mit Gaukelei Vergnügen geschaffen als auch mit Theater zum Nachdenken angeregt und inspiriert. Sollten wir wieder Jemanden benötigen, würden wir sehr gerne auf Euch zurückkommen. Eine gute Reise und Licht mit Euch." Im Anschluß verzog er sich in die Kammer und empfing Delegationen und Gäste mit weiteren Anliegen. So auch Adrien. Er ließ sich jedoch die Zeit und bat ihn noch Platz zu nehmen. "Ihr habt Eure Arbeit gut gemacht, junger Mann. Solchen Eifer sieht man nur selten. Ich bin sehr zufrieden mit Euch..." Eine kurze Pause folgte. "Da ihr in Aufbruchstimmung wirkt: was habt ihr nun vor? Wohin wird Euch Euer Weg führen?" |
28.10.2011 14:20:43 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52895) |
Lyvain | Augenscheinlich hat Adrien die Zeit auf der Burg gut getan, er sah schon viel besser aus als bei seiner ankunft, wesentlich gepflegter und neu eingekleidet. [i] Ja Ritter Pakusch, ihr habt richtig erkannt, ich werde die Burg wieder verlassen, schließlich ist meine Arbeit hier getan und ich muss schauen woher ich meine nächsten Mahlzeiten bekomme. Natürlich danke ich euch dafür das ich hier für diese kurze zeit ein Dach über dem Kopf und was zu Essen bekommen habe. Als nächstes werde ich wohl zurück nach Mirhaven gehen, oder vielleicht auch nach Hohenbrunn dort war ich schon längere Zeit nicht mehr. Ach und noch eins, wenn ihr nochmal Hilfe bei irgendwelchen Arbeiten benötigt könnt ihr mich gerne wieder auf eure Burg holen, fragt einfach in Mirhaven auf der Strasse nach mir, dann werdet ihr mich schon finden. Hiermit verabschiede ich mich dann auch vorerst von euch Ritter pakusch. [/i] Mit den letzten Worten erhebt Adrien sich und schickt sich an zu gehen sollte Willard nichts mehr zu sagen haben. |
29.10.2011 11:45:57 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52899) |
hannibhaal | Lächelnd musterte Ssithlaaq die Züge Pakuschs und gab ihm den vereinbarten Lohn zurück. „Mir ist es ein größerer Lohn, wenn ihr meine Fähigkeiten als Gaukler und Tränkebrauer lobt und diese Geldspende den notleidenden zukommen lassen würdet …“ |
29.10.2011 14:03:46 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52902) |
Lisk | Willard wog das zurückgegebene Geldsäckchen in der Hand und nickte schließlich langsam. "Ich werde Eure Spende weiterleiten und seid versichert, daß ihr Euch zumindest hier auf der Burg Euren Ruf als begabten und offenbar auch großmütigen Schausteller gesichert habt. Was Eure Tränke angeht kamen wir nicht zum verhandeln. Doch wäre ich Euch dankbar, wenn ihr dazu auf einen der anderen Ritter zugehen könntet - in etwa Ritterin Keldra, oder Ismael Schwarzschild, um zumindest die Handhabe erster Proben mit ihnen abzuklären. Doch wenn ihr mich nun entschuldigen würdet, es gibt noch etliche Gespräche, die ich führen muß." Er lächelte entschuldigend und würde, sofern Ssithlaaq nichts mehr hinzuzufügen haben, sich verabschieden. Im Gespräch zur andren Zeit mit Adrien musterte Willard den jungen Mann, beugte sich schließlich mit den Unterarmen auf den Tisch gestützt vor, und fragte freundlich interessiert: "Sagt, Adrien, was haltet ihr von dem Kodex? Habt ihr Euch schon einmal überlegt, ob ihr Euch zum Knappen oder gar Ritter eignet? Die dazu notwendige Leidenschaft und den Eifer scheint ihr zumindest inne zu haben." |
29.10.2011 15:35:54 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52909) |
Lyvain | Unsicher blickt Adrien zu Willard. [i] Ich weis nicht... ich kenne euren Kodex nicht. Außerdem weis ich weder wie man mit irgendwelchen richtigen Waffen noch mit Rüstungen und dergleichen umgeht. Es stand für mich auch nie in Frage das ich mal ein Ritter werden könnte da ich ja auf der Strasse lebe. Würde überhaupt ein Mann wie ich, mit magischen Talenten, zu euch passen? [/i] |
29.10.2011 15:54:39 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52910) |
hannibhaal | Mit einem Lächeln auf dem Gesicht und seinen Handkarren ziehend zog Ssithlaaq wieder in Richtung Mirhaven. Auf dem Weg suchte er noch den versteckten Futterplatz für die Raptoren auf und hinterließ dort Fleischreste und Knochen, welche er in der Küche der ritterlichen Feste erhalten hatte. |
29.10.2011 18:14:55 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52913) |
Lisk | "Eine umfassende Ausbildung in Sachen Waffen und Kampf und dergleichen würde mit der Knappenschaft einhergehen. Es hat auch schon Ritter gegeben, die neben ihrem kämpferischen Talent auch arkane Magie wirken konnten, daher müßt ihr selbst wissen, ob ihr diesen Weg gehen wollt. Wie wäre es, ihr überlegt es Euch. Sprecht Ritterin Keldra und Ismael Schwarzschild und andere Ritter und Knappen an und lasst Euch von ihnen den Kodex erklären und was es in deren Augen bedeutet Ritter zu sein. Beseht Euch mögliche Alternativen, und wenn ihr Euch für den Kodex entscheiden solltet, kommt wieder. Ihr müßt nichts überstürzen." Es klopfte an der Tür und ein Knappe steckte seinen Kopf in das Zimmer. Er wirkte etwas verwirrt, wie er ankündigte "Da ist Jemand auf dem Dach für Euch", was bei dem jungen Ritter ein strahlendes Lächeln aufs Gesicht zauberte. Er erhob sich. "Ich hoffe ihr verzeiht meinen plötzlichen Aufbruch. Ihr kennt mein Angebot und meine Einschätzung. Überlegt es Euch in Ruhe. Und auch wenn ihr Euch für einen anderen Weg als den des Ritters entscheiden solltet, werdet ihr hier immer willkommen sein. Das Licht mit Euch." |
30.10.2011 01:30:51 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52915) |
Lyvain | Adrien lächelt und erwiedert noch als Willard schon im begriff ist das Zimmer zu verlassen: [i] Ich werde es mir auf jeden Fall überlegen und wenn ich mich entschieden habe, egal ob dafür oder dagegen, werde ich nochmal auf die Burg kommen und euch aufsuchen. [/i] Kurz darauf verlies Adrien dann auch die Burg und begab sich über den Abstieg der zur weiten Ebene führte richtung Mirhaven. |
30.10.2011 08:44:54 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52917) |
Elster | Der eisige Wind zerrte an Rivans Umhang, sein Blick fuhr durch das weite Tal unterhalb der Feste. Die Kälte spührte er nicht, zu sehr war er mit den Gedanken noch immer beim Ball. Sein Verstand führte merkwürdige Drehungen durch, sein Verstand wog noch immer im Takt der Musik, die irgendwo unter ihm im Tanzsaal gespielt werden musste. Die Elfe, welche diese musischen Gefühle in ihm weckte musste noch immer irgendwo dort unten sein. Hoffentlich amüsierte sie sich. Wie ein elfgewordener Traum erschien sie ihm. Schon als er sie am Tor der Ritterburg zum ersten Mal in dem Kleid aus grünem Samt und grüner Seide sah. Nicht, dass Ylenavei in Kettenhemd und Waldläufertracht als weniger schön zu bezeichnen wäre, aber an diesem Ort zu diesem Anlass strahlte sie wie ein fleischlicher Avatar der Sharess. Er lehnte sich an die Brüstung und blickte in den Hof und auf den Bergfried. Lichter strahlten und emsig huschten Pagen, Knappen und Bedienstete hin und her. War all dieser Prunk wirklich nötig für Ritter? Es war nicht so, dass er selbst nicht den Luxus liebte. Seitdem Tymora ihn so sehr bedacht hatte, gönnte auch er sich besten Stoff und feinste Kleider. Aber so viele Diener, Gold und Marmor? Rivan hatte sich Ritter immer in glänzenden Rüstungen vorgestellt. Wohlhabend von Geburt, an Besitz und Geist. Er war sich bewusst, dass nur ersteres häufig zu traf, aber dennoch mochte er sich nicht von dem Ideal trennen. Es hatte ihn sehr verwundert, wie wenig die menschlichen Geste Respekt an den Tag legten, als die Ordensoberen den Saal betraten. Niemand ausser ihm erhob sich von seinem Platz, die meisten hatten nicht einmal ihre Gespräche unterbrochen. Selbst als der alte Pakusch, dieser sicherlich vor Jahren beeindruckende, aber nun in die Tage gekommene Krieger, seinen Rückzug verkündete. Aus den Worten des scheidenden Ordensvorstehers sprachen ähnliche Ideale, wie Rivan sie pflegte. Er hing weiter seinen Gedanken nach und beobachtete das Treiben der ritterlichen Ameisen unten im Hof. |
30.10.2011 19:14:23 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52927) |
Ylenavei | Schaudernd zog Ylenavei ihren Mantel fester um sich, als sie aus dem engen Wendeltreppenhaus hinaus ins Freie trat. Die zarte Seide, welche sich im Ballsaal als so wunderbar leicht erwies, hielt der windigen Kälte des Berglands nichts entgegen. Selbst die Wärme der Erleichterung, als sie Rivan unweit der Pforte an den Zinnen einer Mauerbrüstung lehnen sah, liess die junge Waldelfe ihre Dankbarkeit für die wärmende Wolle über ihren Schultern nicht vergessen. Der Silberwächter schien gänzlich in den Anblick jenseits der Mauer versunken. Ylenavei trat leisen Schrittes an ihn heran und nannte ihn behutsam beim Namen. "Rivan..." Jäh wandte der Mensch sich zu ihr um, und die junge Elfe spürte, wie das freudige Aufleuchten in seinen Augen sich in Form einer warmen Welle in ihrem inneren wiederspiegelte. "Rivan...was tust du hier draussen? Du bist nun schon so lange fort..hast du Eis für deinen wunden Fuss gefunden?" Ein Blick auf die Position des Mondes am Himmel verriet ihnen beiden, dass der Silberwächter bereits vor einer guten halben Stunde den Ballsaal verlassen hatte. |
31.10.2011 08:48:48 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52936) |
Elster | Der Silberwächter wandte sich von dem emsigen Treiben im Hofe ab und blickte auf die wunderschöne Elfe vor ihm. Mehr als sonst schienen ihre Augen im Licht des Mondes zu strahlen. "Ah, meine Schönheit! Eis gibt es hier draußen wohl mehr als genug." Er lächelte matt. "Und Dein atemberaubender Anmut hat mich zusätzlich noch nach frischer Luft suchen lassen." Er schmunzelte und die letzten Worte klangen eindeutig höfisch pikiert. " Ich hoffe, der närrische Alchemist ist Dir nicht ganz so sehr auf die Füße gestiegen wie der tölpelhafte Büttel?" |
31.10.2011 09:26:57 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52940) |
Ylenavei | Ylenavei lächelte sanft und deutete ein Kopfschütteln an. "Sid ist ein guter Tänzer, doch ich bin deinetwegen hier auf diesem Fest." Ihr Bernsteinblick suchte seine blauen Augen. "Dein Fortbleiben hat mir Sorge bereitet. Lass mich einmal nach deinem Fuss sehen..." Die junge Elfe löste ihren Blick von dem des Silberwächters und hockte sich vorsichtig nieder, um den Fuss des Menschen mit sachten Berührungen abzutasten. "Es ist halb so schlimm...", warf Rivan von oben ein. Ylenavei schwieg als sie spürte, wie das Leder seines Stiefels sich über dem anschwellenden Gelenk spannte. Unvermittelt war ihre Wahrnehmung tief und weit, in jener schwindelerregenden Weise, sie sie die junge Waldläuferin seit ihrer ersten Wochen auf Amdir immer wieder überkam. Sie glaubte, das Leben selbst in ihren Adern strömen zu spüren und es war, als sähe sie ebendiese Ströme um das Fussgelenk des Silberwächters verworren, stockend. Wenn sie nun... Ylenavei glaubte einem Wink Kalreshaars höchstselbst zu folgen, als sie die Hände um des Menschen Stiefel legte. Sofort schwoll eine strahlende Wärme in ihren Händen an und ergoss sich in den wunden Fuss, die verworrenen Lebensströme hinfortspülend. Eine lange, magische Sekunde lang verfolgte die junge Elfe staunend, was sie tat. Dann war es vorbei. Ein jäher, kalter Schauder folgte, als die Wärme verlosch, wie jedes Mal, wenn die hohe Dame des Waldes ihr gewährte, solch eine Änderung zu bewirken. Ylenavei hob den Blick und gewahrte, dass der Silberwächter um so mehr von Erstaunen ergriffen zu ihr hinabsah. Mit ehrfürchtiger, regelrecht höfischer Geste bot Rivan an, ihr aufzuhelfen. Die junge Elfe nahm seine Hand und lächelte vorsichtig, als sie auf ihre Beine kam. "Ist es nun besser?" |
01.11.2011 08:15:42 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52966) |
Elster | Er ließ sie gewähren, blickte kurz zu der Elfe hinab. Dann lehnte er sich zurück an die Brüstung, atmete tief die Nachtluft ein und genoß die Berührungen. "Du hast wahrlich magische Hände, meine Schönheit. Es fühlt sich besser an denn je." Rivan spielte mit einer der wilden, blonden Locken der vor ihm Knieenden. "Du bist also wegen mir auf dem Fest?" Er lächelte. "Gab es nicht noch einen anderen Grund? Ritter, Untote, Leuchttürme?" Er lachte leise auf und betaste seinen vorher wohl leicht geschwollenen Knöcheln. "Aber auch solches muss man wohl manchmal aus den Kopf verbannen. Sag mir, mein Glück, wie gefallen Dir die tapfren Recken dort unten? Ich hab doch nichts verpasst?" |
01.11.2011 16:31:48 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#52977) |
Ylenavei | "Du hast mich eingeladen, mit dir in dieser Burg zu tanzen." Ylenavei sah 'ihren' Ritter mit warmem Lächeln an, nachdem sie sich erhoben hatte. "Und deiner Einladung bin ich gefolgt. Die Aufmerksamkeit der edlen Recken zu gewinnen wagte ich kaummehr zu hoffen. Ausserdem...während des gesamten Festes kam mich nicht ein Wort über die Geschehnisse auf Ansgard oder die Pläne bezüglich des Leuchtturm zu Ohren. Mich dünkt bereits, sie haben die Untoten ebenfalls längst vergessen." Obgleich Ylenaveis Lächeln bei diesen Worten von Unsicherheit betreffend dieser Entwicklung getrübt wurde, entging dem Silberwächter die winzige, Hoffnung bergende Andeutung in ihrer Formulierung nicht. "Du wag[i]t[/i]est?", fragte er sichtlich neugierig. "Fürwahr", erwiederte die junge Elfe, "was ich nicht zu hoffen wagte, ist scheinbar dennoch eingetreten, wenn auch nicht hinsichtlich des Leuchtturms." Sie spürte, wie ein Hauch erregter Röte ihre Wangen wärmte. "Sir Willard Pakusch hat nach mir geschickt, um uns beiden einen Auftrag anzuvertrauen. Er sprach von der rubinroten Gesellschaft - den Betreibern der Mine nahe Mirhaven - und von einer Rohstofflieferung, welche zum Schaden Mirhavens manipuliert sein soll. Uns beiden soll der Auftrag zugeteilt werden, deine Stadt vor dieser Hinterlist zu warnen." Ylenavei gewahrte, dass Rivan ihr aufmerksam lauschte, und sein Blick verriet ihr, dass er womöglich mehr darüber wusste als sie. Die junge Waldelfe schmunzelte leicht. "Für weitere Einzelheiten gebot er mir, oder besser uns, mit Ritterin Keldra zu sprechen. Du siehst, ich bin nicht die einzige, die dich im Saal vermisst." Nach einer kleinen Pause setzte sie hinzu: "Doch sowohl Sir Pakusch als auch Ritterin Keldra hatten alle Hände voll zu tun, die Gäste zu begrüssen und mit ihnen zu sprechen. Ich weiss nicht, ob es mit Erfolg gekrönt wäre, jetzt gleich dorthin zurückzukehren und uns hinten einzureihen." Den wärmenden Umhang um sich raffend sah die junge Elfe nachdenklich auf die Geschäftigkeit im Burghof hinab. |
03.11.2011 21:19:23 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#53022) |
Elster | Er selbst raffte nun seinen Umhang, dieses Kunstwerk aus Bärenfell, ein Stück weiter. Samt und Seide, die Ylenavei trug schmückten sie wie eine Prinzessin. Es war ein Kleid, wie es wohl selbst die feinsten und reichsten Damen in Baldurs Tor trugen, geschaffen für Tanz und Lachen, sicherlich nicht für die steinernen Zinnen einer Festung in den Bergen. Sein Arm glitt unter den Saum seines Umhanges und hob ihn ein Stück an. "Verzeih, wo war ich mit meinen Gedanken bloß? Möchtest Du ein Stück näher kommen? Wenn die feinen Herren und Damen noch mit Tanz beschäftigt sind, dann können wir uns hier gegenseitig wärmen und diese Nacht genießen." Kurz ging es dem Silberwächter durch den Kopf, dass er eine Flasche dieses süffisanten Schaumweines hätte mitnehmen sollen. Mochte dort unten, zwischen den vielen Pagen, Knappen und Knechten das Fest langsam anlaufen und Höflichkeiten den Besitzer wechseln. Hier oben war alles was Rivan brauchte. Die Sterne die ihm den Weg leuchtetete, eine wunderschöne Frau, die ihm sein Herz wärmte und die frische Luft der Berge, welche trotz der Kälte von Freiheit kündete. Und dazu führen mochte, dass er in wenigen Augenblicken Ylenaveis Duft atmen und ihren Körper an dem seinen spüren durfte. Seine Lippen fromten die letzten Worten, als er noch diesen Gedanken nachhing und erwartungsvoll lächelte er sie an. Verdammt, warum hatte er nur den Schaumwein vergessen. |
04.11.2011 16:16:37 | Aw: Aufforderung zum Tanz (#53053) |
Ylenavei | Jäh war das Kribbeln wieder da. Gärte es schon die ganze Zeit, seit Ylenavei auf die Brüstung hinausgetreten war, in den Tiefen ihres Geistes vor sich hin, so überkam es sie nun erneut mit einnehmender Lebendigkeit. Jede Faser ihrer selbst sehnte sich der Wärme in Rivans Geste entgegen. Die junge Elfe glaubte, den Mond leise nicken zu sehen, als ihr Blick den Gestirnen entgegen wanderte. Ja. Es fühlte sich so richtig an. Alle Sorgen und Gedanken schienen sich im sanften Silberschein aufzulösen. Das verwirrende Netz aus Zusammenhängen, Fragen, Beziehungen verlor sich im leisen Seufzen eines Windhauchs, welcher durch die Stille strich. Ein Augenblick reiner, verklärender Schönheit lag über den steinernen Zinnen, ein Augenblick, einzig geschaffen um angenommen, genossen zu werden. Leise trat Ylenavei an den Silberwächter heran. Sie seufzte tief und wohlig, als er den Arm samt dem wärmenden Umhang um ihren Leib legte. Rivans wärmende Brust hob und senkte sich unter dem samtenen Wams in ihrem Rücken, und während sie schweigen dastanden, lauschte die junge Waldelfe dem steten Schlagen seines Herzens. Ein tiefer, glückseliger Friede durchströmte sie, ertränkte in diesem wunderbaren Moment alle Wirren der Welt ringsumher. liess einzig wohltuende Geborgenheit zurück. Kalreshar mochte diesen Augenblick niemals enden lassen! |