Zurück zu "Hinsiedlung"

29.09.2011 09:00:22
Nenne seinen Namen nicht... (#52060)
Arcian27
Es war eine dunkle Neumondnacht. Die See war ruhig und leichte Nebelschwaden hingen über der Küste. Die Stille wurde plötzlich durchdrungen vom regelmäßigen Platschen dreier Ruderpaare. Der Rumpf eines Bootes schob sich knirschend auf den Sand. Einige kleine dunkle Gestalten sprangen auf den Sand, einer von ihnen jedoch wurde grob von zwei anderen aus dem Boot gezerrt und auf den Boden gedrückt. Man bildete einen Kreis um ihn. Einer löste sich von den andere, drückte sein Knie auf den kleinen Brustkorb, zog einen Dolch, und schnitt der zappelnden Gestalt die Drosselader auf.

Still warteten die Versammelten, mit auf den Boden gedrückten Köpfen, bis das Wimmern und Röcheln verstummte.

Das Blut sickerte langsam in den Sand. Der Kreis löste sich auf, das Boot wurde leergeräumt. Schwer bepackt verliesen die kleinen Gestalten den Strand und folgten einer Flußmündung ins Landesinnere...
05.10.2011 07:37:00
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52233)
Arcian27
Eigentlich kam der Gnom Friedrich immer zum Sonnenuntergang von der Feldarbeit zurück. So schickte seine Frau Gerda ihren Sohn hinaus zu den Weiden, auf dass er seinen Vater zum Abendessen holen würde. Der junge Gnom, gerade einmal 15 Winter alt, machte sich sofort auf den Weg. Die Mutter stand der weil am Feuer und rührte die Kartoffelsuppe, die gemächlich im Kessel blubberte.

Die Sonne versank hinter dem Horizont und langsam erklomm der Mond das Firmament. Dunkelheit senkte sich über das Land...und Vater und Sohn kamen nicht nach hause.

Als der Mond hoch am Himmel stand, eilte sie verzweifelt zu einer der Nachtwachen und erzählte ihr was geschehen war. Die Wache alamierte die Verstärkung, und so wurde ein Trupp des Nachts auf die Felder gesandt.

Die zwei Wächter verließen den Weg und gingen über die Hügel, die Wolken zogen dahin und der Mond tauchte die Hügel in silbriges Licht. Sie kamen an eine alte Vogelscheuche und schauten sich um. Einer der beiden gähnte und lehnte sich an die Scheuche. Erschrocken fuhr er zurück. Die beiden Wächter schauten sich entgeistert an.

Auf dem Rücken der Vogelscheuche war der Körper Friedrichs kopfüber festgebunden. Der Kopf war abgetrennt worden und der Hals stand auf dem Boden in einer großen Blutlache, die langsam im Erdreich versickerte.

Ganz Hohenbrunn war in dieser Nacht auf den Beinen und suchte die Felder und die Auen ab, doch von Friedrichs Sohn fehlte jede Spur.
05.10.2011 13:20:44
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52242)
Jared
Jaden erfuhr nur Durch Zufall von der Angelegenheit Hielt sich doch wieder in Hohenbrunn wegen einiger Schneider Arbeiten auf.
Er ging sofort zur Wache und Bot Seine Hilfe bei der Suche an.

Jaden wartete was Die Wache zu Sagen Würde. Er hatte zwar einen Auftrag auf dem Tisch aber Hier ging es um ein Leben, da würde der Auftrag halt mal wieder warten müssen.
06.10.2011 15:52:08
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52286)
Arcian27
Die Wache zeigte sich sichtlich erfreut über das Angebot und wies Jaden an, die Felder am Ufer des blauen Armes abzusuchen. Desweiteren mahnte sie Jaden zur Vorsicht, er solle wohl besser nicht alleine gehen.
06.10.2011 23:08:57
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52298)
Jared
Jaden versicherte der Wache das nicht allein gehen würde. Er Würde Sogar einen Aushang machen und Auch Reisende ansprechen. Des weiteren würde er erst mal auch nur zu Tomrik gehen und nach dem Rechten sehen.
11.10.2011 09:51:33
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52410)
Arcian27
Bei Tomrik wurde Jaden erzählt, dass die beiden Bastler nichts ungewöhnliches gesehen hätte. Doch ein Hin der bei den beiden eingekehrt war berichtete, dass er in der vergangenen Nacht einen Fackelschein bei den alten Ruinen, oben am Wegschrein, gesehen hätte.
11.10.2011 14:18:02
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52419)
Jared
Jaden Kehrte Darauf hin erst mal Zurück nach Hohenbrunn und berichtete der Wache was er bei Tromrik erfahren hatte.

Des weiteren Machte Jaden einen Anschlag ans Brett am Markt.
Auf dem er Mutig Abenteuern suchte die das Verschwinden eines Hin Kindes und den Mord an seinem Vater mit Aufklären wollten.
12.10.2011 13:28:48
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52474)
Arcian27
Nachdem Jared den Wachen berichtete, machten sich sofort zwei von ihnen auf den Weg zum dem Wegschrein. Als beide gegen Abend zurück kamen brachten sie grausige Nachrichten mit. Sie hatten die Leiche des Kindes auf dem Altar gefunden. Der Hals war aufgeschnitten und der Kopf hing vom Rande des Altars. Das Blut war im Erdreich versickert.

Auf dem Anschlag von Jaden wurde ein Vermerk angebracht und eine Belohnung von 5000 GM für Hinweise die zur Ergreifung des oder der Täter führten. Darunter wurde ein Stempel der Dorfverwaltung angebracht.
13.10.2011 06:52:54
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52496)
Ylenavei
Nachdem sie im Lager der Leuchtturm-Ritter nahe der Ideenschmiede Quartier bezogen hatte, streifte Ylenavei an langen Tagen des Wartens oftmals durch das beschauliche Hohenbrunn. Doch was sie eines Tages über die zwei furchtbaren Morde am örtlichen Anschlag las, erschütterte ihr Bild von dem friedlichen Hin-Dorf jäh.

Die junge Waldelfe mit der smaragdgrünen Haut dachte an jenen Mord in der Schenke vor Mirhaven zurück. Sie hatte bei jener Begebenheit die Silberwachen bei der Aufklärung der Tat unterstützt und dank ihrer feinen Sinne und sogar ihrer handwerklichen Kenntnisse wertvolle Hinweise geben können.

In dieser Angelegenheit mochte ein Spurenleser von noch grösserem Nutzen sein als in der Schenke. Die junge Waldläuferin fasste den Entschluss, bei der Aufklärung dieser Morde ihre Hilfe anzubieten. In diesen Tagen mochte es von bedeutung sein, Furcht und Verunsicherung nicht ungehindert wachsen zu lassen, und sollten diese schrecklichen Verbrechen mit den Vorgängen auf der nahen Leuchtturminsel irgendwie in Verbindung stehen, mochten die Ergebnisse selbst den Rittern von Nutzen sein können.

So wandte Ylenavei sich vom Anschlag ab und strebte der Dorfverwaltung entgegen. Dort mochte sie sich als Spurenleserin anbieten und womöglich erfahren, wie sie sich mit diesem gewissen Jaden in Verbindung setzen konnte. Und vielleicht...vielleicht konnte sie später ebenso Rivan überzeugen, sie mit seinem Charme und seiner Erfahrung im Verhör zu unterstützen.
13.10.2011 14:25:48
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52503)
Jared
Sie Erfuhr das man Jeden entweder am Wasserfall ,in der Schneiderei Antreffen konnte. s.
Sie erhielt eine Beschreibung von Jaden. "Haltet einfach nach eine Großen Schlanken Kerl mit Glatze Ausschau. Der sich dazu noch wie eine Katze bewegt."
14.10.2011 05:10:44
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52510)
Ylenavei
Des Morgens sammelten sich bunte Gestalten vor der Schneiderei. Ylenavei hatte den Söldner Jaden Knightcrow am Vorabend an den Wasserfällen von Hohenbrunn angetroffen. Jaden war sofort überzeugt gewesen, eine Spurenleserin könne in dieser Sache von Nutzen sein, ebenso wie jede weitere Klinge. So waren sie überein gekommen, den Tatort des zweiten der furchtbaren Morde, den Wegschrein, genau in Augenschein zu nehmen, nachdem die junge Waldelfe ihren Gefährten Rivan aufgespürt und ihm die Teilnahme an dieser Unternehmung nahegelegt hätte.

Rivan Silberwächter war sofort Feuer und Flamme gewesen, seine Gefährtin in einer solchen Sache nicht allein zu lassen, und das Schicksal hatte gewollt, dass auch eine junge Magieschülerin Ylenaveis Bericht von den Morden hörte. So hatte sich auch die rothaarige Yien ((ooc: Yien'daxx)) bereiterklärt, die Untersuchung mit ihren arkanen Kenntnissen zu unterstützen.

Nun machten sie sich also zu viert auf, Jaden, der grazile, glatzköpfige Söldner, Ylenavei, die grünhäutige Waldelfe, Rivan Fearis, der Silberwächter, und Yien, die junge Magierin mit den seltsamen Augengläsern. Sie begaben sich zum Hauptquartier der Dorfwache und baten darum, zur Untersuchung der Morde an jenen Ort gefürt zu werden, an welchem der junge Gnom sein grausames Ende gefunden hatte.
14.10.2011 17:40:08
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52524)
Arcian27
Der Wachposten am Eingang brachte sie zuerst in das Büro von Leowina Glockenturm, dem Leutnant der Wache. Die gerüstete Gnoming empfing die Vier freundlich.

"Ihr wollt uns also helfen, die brutalen Morde aufzuklären? Ihr habt meinen Dank. Das ganze Dorf ist geschockt von diesen Vorkommnissen. Während einer meiner Wächter Euch zu dem letzten Tatort begleitet stellen wir Euch eine Ermittlungsakte zusammen."

Die Gnomin würde einige Augenblicke auf etwaige Fragen warten, bevor sie einen Wächter rufen würde der die Gruppe begleiten solle.
16.10.2011 13:26:40
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52548)
Ylenavei
Die Versammelten nickten einträchtig. Gezielte Fragen mochten sich bei der Begehung des Tatorts und nach Einsicht der Ermittlungsakte stellen. Die Götter mochten geben, dass Zeit und Wetter sowie möglicher übermässiger Eifer der Wachleute nicht wertvolle Spuren bereits unbrauchbar gemacht hatten.

"Lasst uns nicht zögern, uns selbst ein Bild von dieser schlimmen Tat zu machen. Euer Wachmann mag vor Ort Fragen beantworten, oder wir richten sie direkt an Euch, nachdem wir die Akten eingesehen haben. Hohenbrunn soll baldmöglichst Klarheit bezüglich dieser erschreckenden Ereignisse und - wenn die Götter es wollen - auch Frieden finden."

Die vier Abenteurer bedeuteten der Gnomin, dass sie bereit seinen, sich der Führung des Wachmanns anzuschliessen.
17.10.2011 13:38:35
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52572)
Jared
Jaden Lies die anderen Reden hielt er sich doch er im Hintergrund.
Er würde schon für genug der sein dem man, Sollte es zu einem Kampf kommen Beachtung Schenken würde.
Es war zwar zwar nicht ungewöhnlich jemanden ohne Waffen kämpfen zu sehen aber das dieser seien Gegner nur niederschlug und nicht tötet war schon er ungewöhnlich.
So über ließ er den anderen die Führung udn nutze seien Postion um die gegend genau im Auge zu behalten.
17.10.2011 17:22:49
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52581)
Arcian27
Zwei Wachen begleiteten die Gruppe. Nach gut 2 Stunden hatten sie den Tatort erreicht. Ein Meisterillusionist der Wache hatte einen magischen Schirm über dem Platz erzeugt, sodass die Spuren nicht durch Witterungseinflüsse verwischt wurden. Zusammen mit dem Magier hielt noch ein Schwertkämpfer Wache. Die Leiche war schon fortgebracht worden, ihre Umrisse festgehalten mit weißer Kreide. Die Stelle wo das Blut in der Erde versickert war, war fast schwarz.
19.10.2011 05:52:04
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52611)
Ylenavei
Schweigend besahen die Wanderer den mattschimmernden Schirm, welcher sich über dem so leeren Tatort wölbte. Der Meisterillusionist tat eine bedeutungsschwere Geste, ehe er den Gefährten bedeutete, dass sie nun durch die Barriere treten mochten.

Mit einem kaum merklichen Kribbeln glitt das magische Feld über Ylenaveis Haut, als sie nach einem tiefen Atemzug den Schritt hindurch wagte. Kaum befand sich die Sphäre über ihr, hüllte Totenstille sie ein. Kein Luftzug, kein Leben drang an den grausigen Ort, der in ihrem Innern lag. Die junge Waldelfe bedeutete den anderen, die durch die Barriere traten, zunächst an deren Rand zu verharren.

Wachsame Blicke liess Ylenavei über die Szenerie gleiten, hoffend, dass sich vielleicht Fuss- oder andere Spuren ausmachen liessen, welche die eifrigen Gnome beim Forträumen der Leiche nicht zwischen den ihren unkenntlich gemacht hatten. Als sie den weissen Umriss auf dem Altar besah, tausche die Waldläuferin einen Blick mit Rivan.

Der Silberwächter schien ähnlich zu denken wie sie. Der Leichnahm, so schrecklich solch ein Anblick auch war, mochte Auskunft über die Todesursache geben. Wenn sie ihn schon fortgeräumt hatten, die Götter mochten geben, dass er noch nicht unter der Erde weilte oder zumindest von den Gnomen in dieser Richtung untersucht worden war. Eine Kehle mochte mit vielen Dingen aufgeschlitzt werden, und Ylenavei hatte bereits die Erfahrung gemacht, dass die Tatwaffe entscheidende Hinweise auf einen Mörder liefern mochte.

Vom markierten Umriss der Leiche glitt der Bernsteinblick der jungen Elfe weiter, dem schwarzen Rinnsal des getrockneten Blutes folgend den Altar hinab. "Hingeschlachtet wie....ein Stück Opfervieh...", stahl sich unwillkürlich eine Beschreibung des Anblicks zwischen schmalen, grünen Lippen hervor. Ylenavei schluckte schwer, ehe sie begann, den Tatort am Innenrand der Sphäre entlang zum umkreisen.

Erst wenn sie sich überzeugt hatten, dass keine Spuren unentdeckt blieben, die sie selbst noch zerstören mochten, würden sie den Ort des furchtbaren Geschehens aus nächster Nähe ansehen.
19.10.2011 08:28:46
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52617)
Elster
Die Armen und Schwachen waren immer die ersten Opfer.
Kinder, Frauen, Bauern und Bettler.
Während sich die schöne Elfe um Spuren bemühte, trat Rivan an den Altar.

Er kniete nieder, sorgsam darauf bedacht die Kreidemarkierungen nicht zu verwischen.
Ein paar Linien, die das Ende eines Leben kennzeichneten. In ihrer Tragik beinahe künstlerisch.
Mit seiner behandschuhten Hand fuhr er über die blutverschmierte Oberfläche des Opfersteines.
Nichts als steinerne Kälte war wohl zu spüren.
Er blickte zu der jungen, rothaarigen Hexenmeisterin an seiner Seite.

"Angehende Erzmagicka, wollt Ihr Euch dies mal anschauen?" Rivan zog seine Hand zurück und erhob sich.
"Vielleicht eine Art Ritual? Ein Geschenk an irgendeine Abartigkeit von Gottheit oder Dämon, was denkt Ihr?"

Der Silberwächter wartete keine Antwort ab und klopfte sich den Dreck von den Knien.
Das Glück einer Familie war zerstört, zwei Leben unwiederbringlich ausgelöscht auf abartige Art. Er beobachte einen Moment Ylenavei bei ihren Bemühungen Spuren zu entdecken.

"Eine grausige Tat..." sprach er zu dem Gnomenmagier, welcher diesen merkwürdigen Schirm über diesem entweihten Ort aufrecht hielt.

"Tymora steh uns bei, wisst Ihr, warum diese Familie dieses schreckliche Schicksal verdient hat, mein Fürst? Kann es sein, dass ihnen irgendwer so sehr grollte? Was ist Euch über sie bekannt, wenn ich Euch kurz stören darf, Meister Magister?"
19.10.2011 14:34:52
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52633)
Jared
Jaden trat Schweigend hinten allen durch die Barriere.
Er Versuch die anderen nicht bei ihren Taten zu Behindern, besah sich aber die stelle sehr genau. Jaden ging um diese, sich ein Bild von der Grausamkeit machend.
Er achtete genau drauf wo er hin trat, nicht um Spuren zu verwischen oder gar etwas zu übersehen.

Im Geiste sprach er ein Gebt für die Seele des Kindes.
Was auch immer hier Stand gefunden hatte es war Grausam und Dunkel so viel Wusste er schon Jetzt.

Als er mit seiner Runde Fertig war trat er zu einer der Wachen, bliebt aber still und beobachte die Gegend. Irgendwie wurde er das Gefühl nicht los das man sie Beobachtete.
20.10.2011 15:56:31
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#52661)
Corres.CT
Nach Rivans Aufforderung tritt auch Yien seitlich an den Schrein und während sie noch darüber nachdachte wie sie im Sommer diesen Ort als Rastplatz benutzte, berührte sie den Altar. Er war bitterkalt, ganz anders als in der warmen Jahreszeit, wo man sich nicht lange hätte darauf setzen können ohne sich den Hintern zu verbrennen.
Schnell nahm sie ihre Hand wieder von dem kalten Stein.

"Glaubt man den Hin, sollte das hier der beste Platz für eine Rast sein" sprach sie zu Rivan "und für mich war er das auch an den Tagen, auf denen ich auf dem Weg zur Küste war um Bernsteine zu finden"

Eine Weile starrte sie noch auf den Schrein und dachte darüber nach wie sie dort saß, wo jetzt das Blut klebte.
09.12.2011 06:11:46
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#53841)
Ylenavei
[spoiler]Aufgrund von Neuzusammenstellung des Teams ab hier neuer Ansatz der Tatortbegehung mit verkleinerter Gruppe![/spoiler]

Schweigend besahen Jaden Knightcrow und Ylenavei den mattschimmernden Schirm, welcher sich über dem so leeren Tatort wölbte. Der Meisterillusionist tat eine bedeutungsschwere Geste, ehe er den "Ermittlern" bedeutete, dass sie nun durch die Barriere treten mochten.

Mit einem kaum merklichen Kribbeln glitt das magische Feld über Ylenaveis Haut, als sie nach einem tiefen Atemzug den Schritt hindurch wagte. Kaum befand sich die Sphäre über ihr, hüllte Totenstille sie ein. Kein Luftzug, kein Leben drang an den grausigen Ort, der in ihrem Innern lag. Die junge Waldelfe verharrte zunächst an der Seite des Menschen am Rand der Barriere.

Wachsame Blicke liess Ylenavei über die Szenerie gleiten, hoffend, dass sich vielleicht Fuss- oder andere Spuren ausmachen liessen, welche die eifrigen Gnome beim Forträumen der Leiche nicht zwischen den ihren unkenntlich gemacht hatten. Als sie den weissen Umriss auf dem Altar besah, tausche die Waldläuferin einen Blick mit Jaden.

Der kleine Illusionist erläuterte indes, die fleissigen Hin und Gnome seiner Mannschaft hätten leichte Levitationszauber verwendet, um selbst keine störenden Spuren zu hinterlassen. Somit bestand Hoffnung, tatsächlich aufschlussreiche Hinweise zu entdecken.

Ob der Mensch wohl ähnlich dachte wie sie?. Der Leichnahm, so schrecklich solch ein Anblick gewesen wäre, mochte Auskunft über die Todesursache geben. Wenn sie ihn schon fortgeräumt hatten, die Götter mochten geben, dass er noch nicht unter der Erde weilte oder zumindest von den Gnomen in dieser Richtung untersucht worden war. Eine Kehle mochte mit vielen Dingen aufgeschlitzt werden, und Ylenavei hatte bereits die Erfahrung gemacht, dass die Tatwaffe entscheidende Hinweise auf einen Mörder liefern mochte.

Vorsichtig trat die junge Waldelfe an den geschändeten Altar heran, um ihn genauer zu besehen. Ein weisser Umriss eines kleinen, humanoiden Körpers zeichnete sich auf einer so sehr mit Blut besudelten Fläche ab, dass die rote Flüssigkeit, ehe sie geronnen war, über den Rand des Altars und hinabgetroffen war.

Unaufhaltsam glitt der Bernsteinblick der jungen Elfe am markierten Umriss der Leiche ab und weiter, dem schwarzen Rinnsal des getrockneten Blutes folgend den Altar hinab. "Hingeschlachtet wie....ein Stück Opfervieh...", stahl sich unwillkürlich eine Beschreibung des Anblicks zwischen schmalen, grünen Lippen hervor. Ylenavei schluckte schwer, als ihr Blick unabwendbar an einer von trockenem Blut dunklen Grube in der Erde, direkt unter der Kehle des Opfers, haften blieb.

Erst als Jaden eine Bemerkung über kleine Fussabdrücke machte und mit einem plötzlichen Ausruf eine Flasche aus dem umliegenden Schutt hervorzog, löste sich Ylenaveis Geist aus dem Knoten des Entsetzens, sodass sie einen tiefen Atemzug nehmen und die grausige Schlachtbank ein weiteres Mal, nun eingehender, betrachten konnte.
19.12.2011 11:20:31
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#54245)
Arcian27
Würden die Ermittler bei Pegrem, dem Sekretär der Bürgermeisterin vorbei schauen, würden sie folgende zwei Schriftstücke bekommen:

Obduktionsbericht:
[spoiler][quote]....die Leiche wieß starke Blutergüsse an den Armen und Schultern auf und wurden vor dem Tode zugefügt. Die Schnittwunde am Hals des Opfers war todesursächlich. Sie wurde mit einem scharfen Gegenstand durchgeführt. Nach der Breite des Schnittes kommt ein kleiner Dolch als Tatwaffe infrage. Durch den Schnitt wurden die Halsschlagadern durchtrennt. Der Tod trat binnen weniger Minuten ein. Zum Zeitpunkt des Todes war es schätzungsweise um Mitternacht. In dem Blut des Opfers wurde ein starkes Halluzinogen gefunden, genaue Bestimmung war nicht möglich.

gez. K.[/quote]
[/spoiler]

Bericht über die magische Untersuchung des Tatorts:
[spoiler][quote]...ergab nicht viel. An dem Ort wurde in den letzten Zehntagen keine höhere arkane Magie gewirkt. Lediglich die Untersuchung des kleinen Loches vor dem Altar, ergab, dass hier etwas unnatürliches geschehen sein muss. Die Erde unter dem Loche ist soweit wie es erfassbar war tot und geschwärzt. Es ist dort keinerlei Gewürm und Geziefer zu finden. Es hat den Anschein als wäre dort das Blut des Kindes in die unendliche Tiefe gesickert und auf seinem Weg nur Unheil durch die Erde getragen....[/quote][/spoiler]
23.01.2012 19:24:35
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55472)
Jared
Jaden wartete auf die Elfe. Die Magische Barriere hielt ihn davon ab das Gebiet zu betreten.

Allein schon der Aufwand den die Hins hier betrieben hatten zeigte ihm wie tief getroffen
Hohenbrunn war.
Dann hörte ein Kurzes Rascheln neben sich, Ylenavei die Elfe war ein getroffen.
Beide machten sich nun auf dem zum Tatort.

Jaden war geschockt hatte sich aber soweit das er es nicht zeigte. Was auch immer hier statt gefunden hatte, war von solcher Brutalität das Jaden kaum glauben konnte kleine Fussspuren zu finden. Aber Ylenavei liest dieses gerade erklären. So Lies Jaden sein Blick über den Altar und das nahe Gebiet streichen. Er Entdeckt eine Flasche mit einer Klaren Violetten Flüssigkeit.

Jaden tropfte sich etwas auf den Zeigefinger und zerrieb die Flüssigkeit dort mit dem Daumen. Auch roch er daran. Werde war die Flüssigkeit Ölig noch körnig. Die Flüssigkeit roch nach nichts. So Lecke Jaden nur kurz mit der Zunge Darüber und kam zum dem Schluss das sich um Gift handeln musste.

Erst dann war er eine Blick auf den Altar und wurde sich nicht einmal der Brutalität bewusst. Auch sah das Bedauern in den Augen der Elfe.
27.01.2012 07:26:03
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55668)
Ylenavei
Später, als Ylenavei ihre Gedanken um die Berichte der Hohenbrunner Ermittler wandeln liess, entsann sie sich jener Tatort-Begehung mit beklemmender Klarheit. Die Wirren der jüngsten Vergangenheit liessen den Tag fern erscheinen, obgleich es düstere Ereignisse und weniger die Zeit war, welche ihn so dem Heute entrückten.

Amdir war von Schatten durchsetzt, seine Schönheit mit Schrecken und Grausamkeit verwoben. Das Grauen am Altar von Hohenbrunn liess die junge Waldelfe so nur mehr erschauern, als sie ihre Erinnerungen vor ihr geistiges Auge beschwor...

Während Knightcrow sich dem Fund der Giftphiole gewidmet hatte, war sie den schier unaufhörlichen Blutspuren gefolgt war. Geronnene Tropfen hatten Ylenavei den Weg entlang geführt, auf welchem ein Teil des Grauens vom Altar fortbewegt worden war - in dunkler Absicht, wie sich zeigen sollte, keineswegs von Wind und Wehen.

Auf diesem schauerlichen Weg entlang der alten Säulen nahe des Schreins hatte die beklommene junge Elfe einen Fetzen violetten, edel verzierten Stoffes aufgefunden - ein Relikt eines der Täter? Am Ziel der blutigen Fährte war sie schliesslich im Gesträuch ein gutes Dutzend Schritt vom Altar entfernt auf ein weiteres Loch im Grund gestossen. Darin war noch mehr Blut geronnen, verklebt mit Trümmern von Schmuckstücken, welche einstmals kostbar gewesen sein mochten.

Ihrem beklommenen Grauen zum Trotz hatte Ylenavei in Knightcrows Beisein auch von diesen Trümmern eine Probe genommen. Indes hatten sie ihre Gedanken dem Rätsel um die kleinen Fussspuren gewidmet. Es schien Gewissheit zu sein, dass solche Grausamkeit verübt von solch kleinen Wesen mehr als einen Täter erforderte. Doch wer mochte zu so etwas fähig sein? Goblins? Kobolde? Doch würden diese Wesen wohlgeformte Schuhe tragen können, wie die Spuren es verrieten? Der kleine Illusionist an der Abschirmung warf ein, dass es Gnome oder gar Hin geben mochte, die der Lebensart von Hohenbrunn entfremdet auf abtrünnigen Pfaden wandeln mochten...

Am heutigen Tage mochte Ylenavei nicht einmal mehr Bewohner der dunklen Tiefen aus den Reihen der Verdächtigen ausschliessen...

Doch wer auch immer diesen schrecklichen Ritualmord begangen haben mochte, wem dienten diese Frevler? Rualihn, eine Schwester ihres Volkes, hatte von einem Monstrum gesprochen, einem Ungeheuer, welches die Smaragdenklave bereits in der Vergangenheit bekämpft hatte. Ylenavei hatte indes gesehen, was die Ränke Cyrics, des Lügenprinzen, einem freien Geschöpf an Greueln antaten. Und sie ahnte einzig, welche Finsternis die Insel der Verdammten bergen mochte...

Was immer dem armen Gnomenkind in jener Mitternachtsstunde widerfahren sein mochte, es schien allem zuwider, was natürliches Leben in Freiheit und Gleichgewicht bedeutete...

Nach der Begehung des Ortes des Grauens hatten Knightcrow und Ylenavei ihre Fundstücke aufgeteilt und jenen Fachleuten in die Hände gegeben, welche Licht in dieses Rätsel bringen mochten. Der Trankmischer in Elboria mochte vielleicht das Gift, ein Halluzinogen, wie es schien, in der Phiole näher bestimmen können, während der Schneidermeister in Hohenbrunn den Stofffetzen zuordnen und der Juwelier der kleinen Leute ((ooc: hat es in Hohenbrunn einen?)) näheres zur Natur der zerstörten Schmuckstücke beitragen mochte.

Die Berichte jener Experten waren abzuwarten, ehe neue Überlegungen und Pläne geschmiedet werden mochten.
27.01.2012 08:59:38
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55673)
Elerina
Und Hohenbrunn hatte eine Schneiderin oder gar Meisterin, zumindest erntete sie von vielen Kunden schon Anerkennung für ihre Expertise und Begabtheit. Es war allerdings keine Hin, sondern eine Halbelfe, die Ylenavei als Cosima bekannt sein dürfte.
Auch dürfte die Waldelfe sich erinnern, dass sie ihr ohnehin schon lange einmal Hilfe angeboten hatte, wenn sie diese brauchen sollte. Sie wäre also froh, wenn Ylenavei zu ihr käme und sie etwas zurück geben könnte von der Offenheit und Hilfe, die sie selbst von ihr erfuhr.

Sofern Ylenavei ihr den Stoff zeigen würde, schaut sie sich diesen einmal näher an.

((Hohes HW-lvl als Schneiderin, spiele gern Helferlein, sofern es nicht doch zwingend ein NSC machen MUSS. ))
27.01.2012 11:30:07
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55684)
Ylenavei
[spoiler]Jaden: ich bin mal so frei, hier vorzugreifen um zu vermeiden, das die Einbindung einer möglichen neuen Mitstreiterin schleifen geht...bei Nicht-Einverständnis bitte melden![/spoiler]

In der Schneiderwerkstatt Hohenbrunns, welche die beiden freiwilligen Ermittler nach der Tatortbegehung aufsuchten, verspürte Ylenavei nach der Beklemmung der vergangenen Stunden dankbare Erleichterung, als sie ein bekanntes Gesicht vor sich sah.

Nach einem Gruss und der Vorstellung Jaden Knightcrows, des drahtigen Bhen-Mönchs an ihrer Seite, berichteten dieser und die junge Waldelfe Cosima von ihrem besonderen Anliegen, von den schauerlichen Morden an den Gnomen und der Entdeckung des Stofffetzens am Tatort des offensichtlichen Ritualmordes an dem jungen Gnom.

Schliesslich zeigte Ylenavei der Peredan-Schneiderin das Fundstück und erbat eine Meinung, was dieses Stück Stoff vielleicht über seinen einstigen Besitzer verraten mochte.
27.01.2012 17:40:03
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55702)
Jared
Jaden war nach allem was sie bis her gefunden hatten seltsam still geworden.
Wer den Jungenmöch näher kannte konnte sehen das Jaden unter der ruhigen Oberfläche.
Eine Wut in sich Trug die seltsam war für den jungen Mönch. Einzige sein Trainning der Selbstbeherrschung lies ihn nicht vor Wut auf schreien.

Er selbst hatte ja kein Glück das Kleidunsg genauer zu Idenfizieren oder wo es gefertigt worden war. Auch dieses trug zu wut bei. Wieder ein mal seit Wochen wünschte er sich Tai Li sie würde mit iher Fröhlichen Art der Sicht wieder ein Lächeln auf sein Gesicht Zaubern. Der Gedanke an Tai lies Jaden kurz Lächen und er seuftze Laut ohne das er es selbst mit bekam.
Jaden versuchte sich aber wieder auf seine Aufgabe zu Konzentrien.
27.01.2012 17:51:28
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55704)
Elerina
Ein Fetzen violetten, edel verzierten Stoffes, den Cosima sich nun genauer ansah. Auch die Verzierungen betrachtete sie und ob teilweise oder auch komplett irgendwelche Bilder, Runen oder auch Göttersymbole zu erkennen waren.

Das nächste war das Material selbst. Sie befühle den Stoff und versuchte, zu besteimmen, was für ein Stoff es war und was man für gewöhnlich daraus herstellt.
31.01.2012 10:40:53
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55830)
Arcian27
Im Nachhinein ging Jared ein Licht auf, die Farbe mit dem der Stoff gefärbt worden war, kam von der Purpurschnecke. Die es auf Amdir nicht gab und sehr kostbar war.

Cosima erkannte, dass es sich bei dem Stoff um Schafswolle handelte. Auf Amdir gab es jedoch nur Baumwolle. Von der Stickerei war nichtmehr viel zuerkennen. Es mag vielleicht der untere Teil einer Tatze oder Pfote sein.

Ylenavei erfuhr von dem Juwelier-Meister, dass vor einigen Wochen bei ihm eingebrochen worden sei. Der Ring stamme aus der Beute. Er wunderte sich, dass die Diebe das Schmuckstück so zugerichtet hätten, da es schon einiges an Goldmünzen wert gewesen war.
31.01.2012 14:05:25
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55839)
Jared
" Nun Die Färbung ist von der Purpurschnecke, sehr Teuer und hier auf Amdir noch Schwerer zu bekommen als auf dem Festland" Sagte Jaden in einem sehr Nachdenklichen ernsten ton der auch zu seinem Gesicht passte.

Langsam strich Jaden sich über die Stoppel die sich auf seiner Glatze bielteten.
[i]"Also scheinen Unsere täte Geld zu haben oder nicht von Amdir kommen"[/i]überlegte Jaden. Aber bevor er vorschnell etwas sagte wollte erst mal hören was es sonst noch interesante zu erfahren gab.
Irgendwie hatte er bei der Ganzen sache in ungutes gefühl als wäre dieses Wohl seine Letze Reise.
31.01.2012 18:30:26
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#55855)
Elerina
"Das würde zu dem passen, was ich hier sehe. Die Gewänder scheinen aus Schafswolle zu sein. Auf Amdir wird jedoch nur Baumwolle angebaut.
Das Symbol könnte eien Pfote oder Tatze sein...oder vielleicht eine Klaue, die nicht mehr ganz zu sehen ist."

Dies schließt Cosima daraus. Doch sie wartet ab, ob Ylenavei noch etwas zu sagen hätte.
08.02.2012 14:55:36
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#56264)
Ylenavei
"Nicht so viel Geld, als dass sie diese hier schlicht hätten kaufen können", erwiederte Ylenavei auf Jadens Kommentar zum Hintergrund der unbekannten Täter. Sie zog einen kleinen Samtbeutel hervor und leerte daraus das inzwischen gesäuberte Ring-Bruchstück in ihre grüne Hand.

"Dieser Ring stammt aus der Beute eines Einbruchs beim hiesigen Juwelier, und es wäre kaum überraschend, wenn die anderen Fragmente sich dieser ebenso zuordnen liessen. Der Juwelier-Meister erwähnte zudem, dass dieses Stück einmal von nicht unerheblichem Wert gewesen sei und gewiss nicht solch einer Zerstörung zugedacht."

Die junge Waldelfe strich mit dem Daumen über das Fragment in ihrer Hand. "Der Meister wird die Untersuchung der übrigen Trümmer mit der Wache von Hohenbrunn abstimmen, um abzuklären, wieviel davon der Diebesbeute entstammt."

[spoiler]OOC: Ich bin mal so frei, das in Kürze in die Wege zu leiten ;)[/spoiler]

"Wenn also dieser Einbruch nicht in irgendeiner Weise zum Ritual gehört hat, mögen die Täter hier auf Amdir weniger vermögend sein, als Purpur vermuten liesse....." Nachdenklich sah Ylenavei von ihrem Ringfragment zu dem Stofffetzen in Cosimas Händen.

"Schafswolle wie Purpur mögen tatsächlich mit den Tätern von ausserhalb nach Amdir gekommen sein. Es würde sich zu der Annahme des Illusionisten am Tatort einreihen, dass diese - augenscheinlich kleinen - Leute hier unbekannt sind und ausserhalb der Gesellschaft Hohenbrunns umgehen und", düstere Unruhe trat in das fein geschnittene grüne Gesicht, "die Insel schlimmstenfalls bereits wieder verlassen haben."

Ylenavei sah zwischen Jaden und Cosima hin und her. "Doch wenn sie von ausserhalb kommen, was zog sie dann ausgerechnet hierher, nach Amdir? Und was mag dieses Pfoten- oder Klauensymbol für eine Bedeutung haben? Ein Symbol für eine Gruppierung, einen Glauben? Das Signet eines Schneidermeisters? Oder einfach eine Dekoration? Wenn wir versuchen, etwas vergleichbares zu finden und mehr darüber in Erfahrung zu bringen, mögen wir so die Zeit überbrücken, bis wir Nachricht vom Trankmischer erhalten."
14.02.2012 09:53:13
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#56519)
Arcian27
Wenige Tage später würden die Ermittler einen Brief aus Elboria erhalten. Darin stand, dass es sich bei der Flüssigkeit in der Phiole um einen Obstschnaps handelte der mit dem Saft schwarzer Tollkirsche durchsetzt war. Dieses Getränk würde beim Verzehr Halluzinationen hervorrufen und würde nach wenigen Stunden zum Atemstillstand und Tod führen.

Als die Gruppe so auf dem Marktplatz stand und sich über den Brief des Trankmischers unterhielt, wurden sie gewahr wie eine alte Gnomin einen jungen Gnom übers Knie legte und ihm ordentlich den Hintern versohlte. "Ich hab dir schon tausend mal gesagt, nenne seinen Namen nicht...sonst kommt er dich holen." ein zwei ältere Gnomenjungen standen dabei und nickten pflichtbewusst schwer mit den Köpfen. Als der kleine versorgt war rannte er weinend und sich den Hintern haltend davon.
18.02.2012 05:08:55
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#56727)
Elerina
Wenn jemand seinen Namen nennen konnte, müsste er ihn kennen. So dachte sich Cosima. Zunächste versuchte sie als, sie in Hohenbrunn umzuhören. Der Marktplatz, Tavernen und andere öffentliche Orte suchte sie auf. Dort hielt sie die Ohren offen, um zu hören, worüber sich die Bürger unterhielten. Würde jemand en verbotenen Namen nenne?

Für den Fall, dass dem nicht so wäre, merkte sie sich das Gesicht der alten Frau so gut wie möglich. Wäre sie vielleicht gesprächig der wenn sie Angst hatte, den Namen zu nennen, ihn aufzuschreiben, würde wiederum nicht hörbar sein. Wäre sie dazu vielleicht bereit?
20.02.2012 15:06:24
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#56809)
Ylenavei
"Nenne seinen Namen nicht...sonst kommt er dich holen...." Diese Worte weckten zahlreiche Kindheitserinnerungen in Ylenaveis Geist. Ja, auch die Alten der Elfen vermochten Schauergeschichten zu erzählen, um Kinder zu belehren oder dies als aussergewöhnliche bardische Kunstform zu perfektionieren. Die Schauergeschichten, welche in der Sippe Deihlana erzählt wurden, handelten zumeist von den Drow, den boshaften Schrecken aus dem Unterreich, die in Rarnasil Stoff für Geschichten sein mochten, letztlich jedoch sehr real waren.

Die Bezeichnung 'Drow' wurde jedoch selten verwandt. Man sprach von den dunklen Geschwistern oder Vettern, und die eigentliche Bezeichnung ihres Schlages wurde allenfalls hinter vorgehaltener Hand geflüstert. In dieser Hinsicht schienen sich die kleinen Leute wenig von den ihren zu unterscheiden, dachte die junge Sy'Tel'Quess bei sich. Als Cosima sich schliesslich nach dem Austausch über den Brief vom Trankmischer entfernte, schlenderte Ylenavei in Richtung der zurückgebliebenen Gnomen-Knaben, welche die Züchtigung des Jüngeren zuvor so eifrig beobachtet hatten, und liess sich auf einem nahen Strohballen nieder, um sich einen ihrer Pfeile höchst aufmerksam zu besehen.

"Was jagt Ihr denn damit, grüne Elfendame?", erklang alsbald eine neugierige Kinderstimme neben ihr. Die beiden Gnomen-Knaben hatten sich tatsächlich herangewagt und beäugten neugierig das Geschoss wie auch den Bogen, der über Ylenaveis Schulter hing.

Die Waldelfe sah auf und den Jungen ernst ins Gesicht. "Mit diesen Pfeilen verteidige ich die meinen gegen schlimme Feinde..."

Wie erhofft machten die Knaben grosse Augen. "Ihr meint...Orks..? Oder....oder....dunkle Elfen...?"

Ylenavei nickte verschwörerisch. "Orks sind gefährlich...doch meist einfältig gut abzuwehren....aber..." *sie senkte die Stimme und nannte den nächsten Begriff hinter vorgehaltener grüner Hand* "...die dunklen Geschwister... sind die hinterhältigsten und grausamsten unserer Feinde."

In ihrem Innern heimlich zufrieden beobachtete die junge Waldelfe, dass die Gnomen-Knaben sie atemlos ansahen. So fügte sie beschwichtigend an:

"Doch in den Landen Amdirs bin ich noch keinem der ihren begegnet." Tatsächlich war sie noch nie einem der Dunklen leibhaftig begegnet und wünschte dies auch garnicht. Doch das war in diesem Augenblick unerheblich. Lange Sekunden sah Ylenavei die Junggnome nachdenklich an.

"Ich hörte allerdings...dass es in diesen Landen einen anderen Schrecken geben soll, dem diese Pfeile angemessen sein mögen...*erneut senkte die junge Elfe verschwörerisch die Stimme*, "weil er fast ebenso boshaft sei, wie die dunklen Vettern es sind." Mit einem, wie sie hoffte, neugierigen Fragen in den Bernsteinaugen sah sie die Gnomen-Knaben erwartungsvoll an. "Ob zwei tapfere Burschen einer Jägerin wohl...ganz im Geheimen...einen Hinweis auf eine Fährte geben mögen...?"
20.02.2012 17:12:07
Aw: Nenne seinen Namen nicht... (#56815)
Arcian27
Cosima würde in Hohenbrunn nichts weiter als den ganz normalen Gnomen- und Halblingstratsch hören. Ab und an unterhielt man sich noch über die grausamen Morde, die geschehen waren.

Auch die Kinder die Ylenavei befragte hatten wenig Interessantes zu erzählen. Sie erzählten von Schreckgespenstern die an der Küste hausen sollten, und kleine Kinder fressen würden, die dort baden gehen wollen.