02.09.2011 11:08:32 | [Silberwache] Geschehnisse (#51123) |
ArGon | Ein Zwerg in einer prächtigen Rüstung und mit einer nicht weniger prächtigen Streitaxt die an seinem Gürtel baumelt, würde zu den Wachen an dem Eingang der hiesigen Kaserne der Stadtwache vorscheppern. Nachdem er den Wachen am Eingang grüßend zunickt, erhebt er auch schon sofort das Wort: [color=#0000ff]"Mahal. Argoin Grimmaxt, vom Klan der Drachenhammer, Darsamkuldar des Clangeddin Silberbartes, Evedar Telôdurs, im Auftrag von Rurik Goldhammer, Dornar Telôdurs."[/color], stellt er sich vor. [color=#0000ff]"Ich würde gerne mit demjenigen unter vier Augen sprechen, der hier den höchsten militärischen Rang inne hat."[/color] Ruhig wartet Argoin die Reaktionen der Wachen ab. |
02.09.2011 13:04:32 | Aw: In der Kaserne (#51124) |
Remses | Beide Wachen sehen sich kurz an, dann das Augenmerk auf den Zwerg gerichtet [color=#ff0000]"Helm zum Gruße"[/color] nicken ihm beide zu [color=#ff0000]"Tretet doch bitte ein, es ist bereits bekannt das sich eine Delegation der Zwerge hier befindet. Es ist ja nicht so, das man sich nicht freut wenn man euch so...[/color] [color=#ff0088]"Schon Gut, Siegfried, ich denke er hat es verstanden"[/color] unterbricht ihn einer der Wachleute und bedeutet ihm an einzutreten |
02.09.2011 15:25:19 | Aw: In der Kaserne (#51140) |
ArGon | Argoin schaut von dem einen Wächter zum Anderen. [color=#0000ff]"Akhbal."[/color], erwidert er knapp, ehe er in die Kaserne scheppert. Drinnen angekommen, würde er versuchen sich zum höchsten Befehlshaber durchzufragen, falls ihn keine Wache begleiten würde. |
02.09.2011 17:51:10 | Aw: In der Kaserne (#51161) |
Elster | Die eine Hälfte der einen Bodenplatte hatte der junge Rekrut Rivan gerade saubergefegt, so entschloß er sich einen Moment inne zuhalten. Er hatte sich eine Woche lang Strafdienst eingefangen, da er zu spät zum morgendlichen Apell erschienen. In Gedanken hing er noch bei der jungen, elfischen Bognerin, der Ursache für seine Verspätung. Sie würde sich sicherlich erholen, er vertraute auf die Künste der elfischen Priester und Heiler. Gerade indem Moment, als sich der Rekrut der zweiten Hälfte der ersten Platte im sonnigen Vorhof widmen wollte, erkannte er den Dwar in seiner prächtigen Rüstung. Seine Anfrage an die beiden Wachen am Tor war kaum zu überhören und für Rivan kam es nicht unerwartet, dass sie hilfreich und freundlich wie immer antworteten. Den Besen an die Mauern lehnend trat er auf den Zwerg zu und begrüßte ihn lachend. [color=#ff0000]"Tymora zum Gruße und Mahal, Meister Argoin!"[/color] Als die beiden sich näher waren sprach er etwas leiser zu ihm: [color=#ff0000]"Meine Kameraden, wie immer eine Ausgeburt an Frohsinn und Freundlichkeit, nicht wahr? Erlaubt mir Euch vor den Empfangsraum des Kommandanten zu führen, Meister Zwerg."[/color] Grinsend führte er Argoin zu dem Raum deutete auf die Tür. |
03.09.2011 17:47:31 | Aw: In der Kaserne (#51200) |
ArGon | Argoin wirkt sichtlich überrascht als er Rivan erkennt. Einige Sekunden macht es ihn gar sprachlos, eine wahrhaft seltene Angelegenheit bei dem Zwerg. [color=#0000ff]"Mahal. Sieht so aus als ob ihr Euch endlich ne vernünftige Aufgabe ausgesucht habt, was? Murg, murg, akhbal, bringt mich zu eurem höchsten Befehlshaber."[/color] Daraufhin folgt er Rivan zur besagten Tür und klopft kräftig an. |
04.09.2011 07:00:33 | Aw: In der Kaserne (#51207) |
Ovilax | "Herein!" *schallt es laut aus den Räumlichkeiten hinter der Tür* Der Hühne von einem Mann und Kommantand der Silberwächter, Laudrius von Hohenfels, steht mit hinter dem Rücken verschränkten Armen am Fenster neben seinem Schreibtisch. Seine Erscheinung strahlt Würde und Stolz aus. Obwohl sich niemand der Silbernen daran erinnern kann, wann er in den letzten Tagen zuletzt sein Büro verlassen hat wirkt sein Äußeres akkurat gepflegt. Statt sich der Bequemlichkeiten in seinen Räumen hinzugehen trägt er just in diesem Moment eine edle Zeremonienplatte auf dessen silbernen, glänzenden Oberfläche sich das einfallende Sonnenlicht spiegelt. Fast hätte es den Anschein haben können, dass beim Anblick des Bärtigen ein Lächeln über seine sonst so stoische und pflichtbewusste Mine huscht - aber nur fast. Mit einer knappen Handbewegung weist er Rivan einen Platz im Raum zu und gibt zu verstehen, dass seine Beisein zumindest vorläufig gestattet ist. [i]"Mahal und der Wachsame mit euch. Im Namen des Silbers und meiner Wenigkeit Laudrius von Hohenfels, Kommandant der Silberwächter, heiße ich euren unerwarteten Besuch in unseren bescheidenen Hallen willkommen." *gen Argoin* "Welches Anliegen führt wohl einen der Drachenhämmer *scheinbar reaktionsschnell an Argoins Rüstung erschlossen* nach Mirhaven?" *im ruhigen, aber fast unnahbarem Tonfall*[/i] |
04.09.2011 12:36:08 | Aw: In der Kaserne (#51216) |
ArGon | Argoin nickt Laudrius respektvoll zu, und geht dabei sogar leicht mit dem Oberkörper nach vorne. Dem scharfsinnigen Kommandanten könnte auffallen, dass der Zwerg durch aus Gefallen an seinem Auftreten und seinem Erscheinungsbild findet. Dann erwidert er in ruhigen, jedoch für ihn typischen, militärisch klingenden Tonfall: [i]"Mahal Laudrius von Hohenfels, Kommandant der Silberwächter, oberster Befehlshaber der Stadtwache von Mîrhaven. Aye, Eure wachsamen Augen liegen richtig, ich bin Argoin Grimmaxt vom Klan Drachenhammer, Darsamkuldar des Clangeddin Silberbartes, Evedar Telôdurs."[/i] Er macht eine kurze Pause. [i]"Nun, wir sind im Auftrag unseres Dornars zur Zeit in Eurer Stadt. Es wurde ein Handel geschlossen von dem beide Seiten profitieren. Ich bin hier um jegliche Missverständnisse vorzubeugen. Die genauen Informationen hierzu sind höchst vertraulich, um den Ablauf des Handels nicht zu gefährden."[/i] Daraufhin schaut der Zwerg kurz zu Rivan und dann wieder zu Hohenfels. Scheinbar wartet Argoin die Reaktion des Kommandanten ab, ob er in Anwesenheit von Rivan fortfahren soll. |
05.09.2011 05:00:21 | Aw: In der Kaserne (#51227) |
Elster | Einen Moment lang schaut der neue Wächter vom Zwerg zu seinem Kommandanten. Dem Blick des Kommandanten deutet er als Zeichen, das er sich nun wieder seiner Arbeit widmen darf. Nach einem knappen Salutieren wendet er sich um und schließt die tür hinter sich. Die zweite Hälfte der ersten Platte wartet, vielleicht kann er nach dieser eine Pause im Silberdrachen machen. |
07.09.2011 09:11:07 | Aw: In der Kaserne (#51301) |
Ovilax | *der Kommandant wirft Argon einen nachdenklichen Blick zu* Einen Handel also, sagt ihr. Da Telodur und Mirhaven bereits in der Vergangenheit regen Warenverkehr geführt hat ... muss es um ein lukratives Geschäft gehen. Wie kann euch das Silber dabei behilflich sein? |
07.09.2011 10:15:38 | Aw: In der Kaserne (#51307) |
ArGon | Argoin nickt dem Kommandanten ernst zu. [i] "Der besagte Handel hat für Telôdur zur Zeit die oberste Priorität. In wenigen Tagen wird eine schwerbewachte Handelskolonne aus Telôdur hier eintreffen, das heißt rund acht Dutzend Kuldar werden sie begleiten. Soweit ich mich erinnere waren es tausendfünfhundert Säcke voll Getreide, die wir fürs Erste nach Telôdur bringen werden. Natürlich wärs mir am liebsten, wenn unsere Kuldar dafür sorgen könnten, dass die Übergabe in der Stadt schnell abläuft. Schätze aber, dass Ihr davon nicht sonderlich begeistert wärt. Also würde ich Euch zumindest darum bitten, dass unsere Kuldar vor den Toren Mirhavens warten dürfen, während die Stadtwache dafür Sorge trägt, dass alles reibungslos abläuft."[/i] Aufmerksam mustert der Zwerg die Reaktionen von Laudrius. |
10.09.2011 16:45:19 | Aw: In der Kaserne (#51423) |
Ovilax | Nun Darsamkuldar Argoin, ihr dürft gerne mit einem der Dutzend unsere Stadt betreten. Den restlichen Kuldar ist es selbstverständlich gestattet vorübergehend auf den Handelswegen Lager zu beziehen. Zur Sicherheit verstärken wir die Wachgruppengröße auf dem Weg zum Lagerhaus. Ausserdem stehen einige unserer fähigsten Rekruten, die sich speziell mit der Sicherheitslage der Handelsgüter befassen, bereit. |
11.09.2011 13:42:26 | Aw: In der Kaserne (#51460) |
ArGon | Argoin nickt zufrieden bei den Ausführungen von Laudrius. [i]"Aye, akhbal für Eure Unterstützung Kommandant. Telôdur wird weder Eure, noch die Kooperation Mirhavens vergessen. Schickt Eure Rekruten einfach zu den Toren, sobald meine Vettern aus Telôdur dort eintreffen."[/i] Falls von Hohenfels nichts mehr hinzuzufügen hätte, würde sich der Zwerg von ihm verabschieden. [i]"Clangeddin anggrim arglar a kuld nos lar! Kal maerdh, Kommandant."[/i] Wieder würde Argoin sich wie bei der Begrüßung leicht nach vorne verbeugen und anschließend die Kaserne mit ordentlichen Geschepper verlassen. |
12.09.2011 21:37:42 | Aw: In der Kaserne (#51495) |
LeShot | *einge Stunden nach dem Argoin gegangen ist hängt im Bereitschaftsraum der Kaserne eine kleine Memo aus* An die ehrvollen Mitglieder von Nargoths Wacht. Es stehen zwei Oberationen aus. Operation Waldblatt und Oberation Stadtbesichtigung. Wären diesen Operation sind die Teilnehmer von ihren täglichen Pflichten befreit. Meldet euch am Tage *rp-Zeitpunkt* im Bereitschaftsraum wenn Interesse an den Operationen besteht. Einzelheiten folgen dann. gez. Sergant Schneider. |
01.11.2011 10:51:18 | Aw: In der Kaserne (#52968) |
winter | Zitternd und nur noch in ihren umhang gehüllt stand Calla an den Türen der Kaserne. [i]Verzeiht, ich weiß ich bin unangemessen gekleidet. Doch wurde ich soeben gezwungen meine Kleidung herzugeben. Ich möchte gerne Anzeige erstatten. [/i] So würde sei weiter gehen. immer noch eingehüllt in irhen langen Umhang, nur ab und an blitzte ein wenig nackige Haut hervor. Bis sie schließlöich an der richtigen Stelle wäre und wartete bis man sie sprechen lies. Dann würde sie folgendes vortragen. [i]Verzeiht mein Auftreten, doch wurde ich soeben von dem Stadtwächter Rivan Faeris gezwungen mich auszuziehen. Mitten im silbernen Drachen. Es gibt viele Zeugen, der Drachen war gut besucht. Mein Name ist Calla, vermutlich werdet ihr mir nicht trauen, da ich von der Ascheninsel komme, doch habe ich kein Verbrechen in eurer Stadt begangen. Der Wächter zwang mich im Silbernen Drachen ihn hier her zu begleiten oder ihm 100 Gold zu bezahlen. Als ich ihn fragte warum meinte er nur es würde Zeugen geben. Die behaupten würden ich hätte jemanden gedroht. Doch jenes stimmt nicht und ich fragte ihn nach einem Schreiben das beweist das er genau 100 Goldstücke dafür verlangen darf. Immerhin ist er ein bekannter Trunkenbold, wirft mit Münzen nur so um sich. Ich befürchtete er würde jenes einfach nur vertrinken. Ein jeder weiß wo ich zu finden bin.. ich habe einen festen Wohnsitz, ich bat ihn darum das er mit einem entsprechendem Schreiben, das auch die Summe bestätigt wieder auf mich zu kommen soll. Alleine wollte ich mit ihm nicht durch die Straßen hier her kommen. Er starrte mich schon die ganze Zeit lüstern an. Dafür gibt es ebenso Zeugen. Ich traute ihm nicht und konnte ihm die Münzen nicht geben, ich habe nur Werkstücke von Kunden bei mir, die mir nicht gehören. Wie soll ich jene als Bezahlung einem Stadtwächter geben der nicht einmal ein offizielles Schreiben wegen dieser Strafe dabei hat, welche ich nicht begangen habe. So forderte er mein Korsett als Bezahlung. Er lies mich nicht gehen und versperrte mir den Weg, bis ich ihm jenes geben musste. er erfreute sich dann lange dem Anblick den er dadurch bekam und meinte noch er würde mir etwas neues kaufen. Doch fürchtete ich er würde sich an mir ve[/i][i]rgehen wenn ich mit ihm den Drachen verlassen würde.[/i] Ein wenig zitternd stand sie dann einige Augenblicke still da etwas leiser angefügt. [i]Ich finde er ging zu weit. Ein jeder weiß das ich nicht verschwinden werde. Er hätte mir ein offizielles Schreiben zukommen lassen können und wir hätten jenes bezhalt wenn ihr [/i]*deutet auf den Mann* [i]wirklich der Meinung gewesen wärt wir hätten jenes tun müssen. Doch fürchtete ich so einfach, das seinn Groll gegenüber Personen aus Valvec so groß ist das er einfach Münzen abkassieren wollte. Da ich nun hier stehe.. sollte zeigen das ich kein Problem damit habe hier her zu kommen um mich dieser Problematik, mit dem angeblichen Drohen, zu stellen. Einzig der Wächter war mir unangenehm und machte mir Angst. Niemand sollte eine Fra so behandeln wie er es tat. Er hat mich damit sehr gedemütigt, wahrscheinlich weil er in mir immernoch nur eine Sklavin sieht.[/i] Leicht senkte sie den Blick und zog sich dabei den Umhang wieder fester um sich. Ehe sie ruhig und abwartend nach vorne blickte. |
01.11.2011 13:22:25 | Aw: In der Kaserne (#52973) |
NephthysAmun | Calla wurde in einem Eck der Kasserne fündig wo offenbar derartige Dinge zu Protokoll genommen wurden. Besetzt war der kleine Raum von einem Herren mittleren Alters und einer noch recht jung wirkenden Dame die ihr Haar aufgrund ihres Dienstes kurz trug und es etwas zottelig ins Gesicht hingen lies. Beide lauschten ihren Worten, während die Frau Calla ein Leinenhemd zum Anziehen bot, kümmerte sich der Herr um die Niederschrift der Geschehnisse. Sie bekam für den Zeitraum sogar einen Becher mit Wasser angeboten. Sobald sie mit ihren Ausführungen fertig war erhob der Herr die Stimme. " Nun gut das sind wahrlich keine schönen Erlebnisse. Seit gewiss wir werden mit den betreffenden Personen sprechen, was diese dazu sagen. Zeugen wird es ja sicherlich geben. Ihr erwähntet einen älteren Herren?! Wir werden nach diesem Suchen und ihn ebenfalls zum Hergang befragen. Sollte es sich Bewahrheiten, und das hängt nun nicht davon ab wo ihr eigentlich euer Haus habt, werdet ihr Angemessen entschädigt, und der Herr angemessen bestraft." So würden die Beiden abwarten ob Calla noch etwas hinzuzufügen habe, ansonsten Rivan ein schreiben zukommen lassen in welchem er um die Vermittlung von Zeugen gebeten wird. |
01.11.2011 14:33:25 | Aw: In der Kaserne (#52974) |
winter | Calla nahm das Hemd an und sie nickte leicht. Den ausgetrunkenen Becher stellte sie zur Seite. Bitte denkt dran, mir wegen dieser angeblichen Beleidigung ein Schreiben zukommen zu lassen. Un ich hätte auch gerne jenes Korsett wieder. Es war ein Verlobungsgeschenk meines verlobten und weit mehr wert wie 100 Goldstücke. Ich danke euch. Ich werde versuchen besonders jenen alten Mann zu finden. Schließlich wendete sie sich langsam ab und würde die kaserne wieder verlassen. |
01.11.2011 22:39:11 | Aw: In der Kaserne (#52986) |
Darulf | Verärgert betritt der blonde Händler die Kaserne. Der sonst so ruhige Mann geht auf den Wachhabenden zu und knallt ihm zwei Körbe auf den Tisch. Er beschwert sich über ein Mitglied der Wache. Der Wachhabende findet in den Körben Datteln und Apfeltabak. Gabriel verkündet aufgebracht, das Wächter Rivan Ihn öffentlich, unter Zeugen beschuldigt habe das diese Dinge illegal sind und das daß untersucht werden müsse. Diese Geschäfts- und Rufschädigung sei unannehmbar und er erwarte eine offizielle Prüfung seiner Waren und Beurkundung der Unbedenklichkeit. Weiterhin erwarte er eine disziplinarische Maßnahme gegenüber der Wache. |
02.11.2011 09:37:22 | Aw: In der Kaserne (#52987) |
Elster | Es waren schon einige Stunden nach dem ersten Hahnenschrei vergangen, Rivan hatte sich ausgiebig mit dem Kantinenfrühstück befasst. Mehr Kameraden als sonst klopften ihm anerkennend auf die Schulter, aber bis auf Schmunzeln und Zwinkern war ihm der Grund hierführ entgangen. Vielleicht endlich eine Beförderung? Der Silberwächter begab sich gut gelaunt zum Sergenten, den schon auf eine beachtliche Höhe angewachsenen Stapel an Berichten in beiden Armen. Obendrauf schimmerte und blitzte der kleine Hauch von Nichts, den Calla als ihr Korsett bezeichnet hatte. Er klopfte kurz an und trat dann ein. Sollte Gabriel noch zu gegen sein, würde er eine knappe Verbeugung von ihm sehen, nachdem er den Stapel auf dem Schreibtisch des Wachhabenden abgelegt hätte. "Einen Tymora gesegneten Morgen, meine Herren!" erklang von dem gutgelaunten Silberwächter. |
02.11.2011 09:51:22 | Aw: In der Kaserne (#52988) |
Darulf | Da Gabriel die Wachstube bereits wieder verlassen hat, wird Rivan Ihn dort nichtmehr vorfinden. |
03.11.2011 22:41:37 | Aw: In der Kaserne (#53025) |
Darulf | Nach mehreren Tagen an denen er keinerlei Antwort vernahm erkundigt sich Gabriel nach dem Stand seiner Beschwerde. |
06.11.2011 15:37:39 | Aw: In der Kaserne (#53088) |
LeShot | ((ich übernehm mal)) Gabriel würde nach eingen Tagen auf Serganten Schneider treffen der wohl grad den Dienst inne hatte. Nach mehre wälzen von Berichten wendet spricht er ruhig gen Gabriel. Werter Händler Gabriel, Eure Waren wurden einer Untersuchung unterzogen. Es ist nichts auffälliges an ihnen. Ich bitte den Verzug zu verzeihen, aber die Untersuchung von eingeführter Nahrung nimmt leider einges an Zeit in Anspruch.*händigt Gabriel noch einen Pergament aus* hier ist auch noch ein gesiegelt Schreiben, das eure Ware als gepüft anzeigen.*ruhig schaut er ihn an* Leider sind derlei Untersuchungen notwendig, zu oft wurde Mirhaven schon Opfer von veränderter Nahrung die Unruhe brachte. Um euch solche unannehmlichkeiten zu vermeiden, geht an besten beim eure nächsten Warenleiferung gleich zur Hafenwacht. Dort werden eingehende Nahrungsmittel untersucht und als unbedenklich gezeichnet. Und betreffen eure Beschwerde gegenüber Rekrut Fearis. Es werden Maßnahmen deswegen eingeleitet. Wenn es sonst nicht mehr gibt Herr Gabriel, bitte geht jetzt es warten noch mehre Leute hinter euch.*atmet tief durch und blickt erschöpft auf den Papierstabel auf den Tisch* |
06.11.2011 20:48:45 | Aw: In der Kaserne (#53097) |
Darulf | *Nickt dem Wachhabenden freundlich zu* Danke, Ihr habt recht und ich verstehe was Ihr meint, doch war es euer Wächter der die Behauptungen aufstellte und nicht die Hafenwacht. Weiterhin war dieser Ruf und geschäftsschädigende Vorfall unnötig und durch nichts provoziert. Zudem entsprechen meine Waren höchsten Qualitätsanforderungen und sind vor Versendung geprüft worden. Nunja, für mich ist der Fall hiermit erledigt, doch bitte ich euch mir über den restlichen Verlauf der Sache kurz Bericht zu erstatten. Wie dem auch sei, mit den Waren könnt Ihr nach eurem Befinden verfahren. Verkauft Sie und spendet den Erlös dem Lazarett oder richtet ein Fest aus, mir ist es gleich. Ich kann die Waren nach euren Untersuchungen nicht mehr an meine höchst Qualität gewohnten Kunden verkaufen und tragen werde ich sie bestimmt nicht nocheinmal. *würde die Wachstube mit einem freundlichen Gruß verlassen so der Wachhabende nichts mehr erwiedert* |
07.11.2011 08:59:47 | Aw: In der Kaserne (#53101) |
NephthysAmun | ((Ja sry war die letzten Tage nicht im Forum...kann manchmal eben ein wenig dauern)) Als Rivan eintritt würde man ihm von den Vorwürfen Berichten. Die ANschuldigungen von Calla, und was bis dahin bei dem Komandanten angekommen war auch die Sache um Gabriels Waren. Dabei sah dieser Rivan sehr ernst an und würde genaustens darauf acht geben das dieser ihn nicht belügt. Aufmerksam würde er lauschen und Rivan erneut daum bitten die Zeugen bei dem Komandanten vorsprechen zu lassen, um der Sache ein Ende zu bringen. Nach der Untersuchung Gabiels Waren und der offensichtlichen Fehlerfreiheit dieser, würde sich Rivan auch hier darauf vorbereiten müssen Rede und Antwort zu stehen. |
08.11.2011 02:27:25 | Aw: In der Kaserne (#53125) |
Elster | [i]Der Silberwächter schien eher verwundert und belustigt über die Vorwürfe, die man gegen ihn erhob, dennoch blieb er höflich und warte die Form. Demütig neigte er das Haupt vor dem Kommandanten und schilderte den Fall ein weiteres Mal, in aller Ruhe und in allen Details, wie sie auch in seinem Bericht zum Falle der [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=15&id=39471&limit=6&limitstart=48&Itemid=128]Todesdrohungen gegen eine begnadete Sunes[/url] erwähnt waren. Manch eine pikante Stelle in den eigenen Nacherzählungen veranlasste den Silberwächter zu lachen, aber auch hier niemals lang. Manch andere Stelle trug er Ernst und voller Entschlossenheit vor, so die Tatsache, dass Callas Name des Öfteren in den Nachforschungen um den Mordfall des Botenjungen Ben genannt wurde. Fragen, die ihm gestellt wurden, beantwortete er ohne längeres Nachdenken und Zögern. Selbst auf die Frage, ob er die Dame Calla begafft habe, war seine Antwort ehrlich und mit einem Hinweis auf das Korsett versehen, dass sicherlich nicht zum wegschauen gemacht worden war. Es wurden etliche Namen von Rivan aufgeführt, Stammgäste des Drachen, ebenso wie die dortigen Bediensteten. Unter den Zeugen nannte der Silberwächter aber vor allem Archedo, den Alchemisten und ehemaligen Diplomaten. Er hatte als einziger anderer Anwesender versucht die Situation zu entschärfen, mit recht geringen Erfolg allerdings. Eine halbe Ewigkeit musste vergangen sein und Rivans Kehle fühlte sich trocken und spröde an. Er endete mit dem Bericht und trat einen Schritt näher an den Kommandanten.[/i] "Herr, verzeiht mir, es ist sicherlich nicht so gelaufen, wie ich es erhofft hatte. Aber bei Tymora und Sune, es lag mir fern die Dame Calla in irgendeiner Weise ao zu demütigen, wie sie es selbst zum Schluß dieser Farce tat." [i] Rivans Worte fanden nun Unterstützung durch seine Arme. Er gestikulierte bittend und zugleich verbittert[/i] "Diese Dame...Calla...sie ist ein armes Wesen, sicherlich bezaubernd im Aussehen. Doch sie musste so vieles erdulden und durch die Hochzeit mit diesem Crown wird sich daran nicht viel ändern. Herr! Es gibt kein übleres Schicksal als die Sklaverei, sie treibt die Menschen zu ihrem schlimmsten. Wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann jenen, dass ich die Dame zu unserer oder ihrer eigenen Sicherheit hätte in Gewahrsam nehmen sollen." [i] Seinen Blick immer noch starr auf seinen Vorgesetzten gerichtet trat er wieder einen Schritt zurück und nahm Haltung an. Er straffte seinen Oberkörper und salutierte.[/i] |
08.11.2011 23:52:02 | Aw: In der Kaserne (#53150) |
Mr.Hypello | An einem verregneten Morgen, sah der alte Mann wie die Wachen die Kaserne verließen um die Nachtwache abzulösen und wieder gewohnt ihrer Patroullie nachgingen. Die schnöde graue Kutte und der olle Filzhut waren vom Regen durchnässt als der graue Pilger an seinem Stabe eintrat und freundlich die nahestehenden Wachen grüßte. "Seid mir gegrüßt, Ihr eifrigen Wachleute. Dürfte ich wohl um ein Vier-Augen Gespräch mit einem Wachtvorgsetzten bitten? Ich möchte eine Aussage bezüglich des unvorteilhaft gelaufenen Abends im silbernen Drachen über Rivan Fearis liefern." Freundlich lächelte er einem Wachmann entgegen und lüftete seinen von Wasser triefenden Hut. |
11.11.2011 19:32:11 | Aw: In der Kaserne (#53203) |
NephthysAmun | Der Kommandant hörte Rivans Erzählungen genau zu. In einer kurzen Unterbrechung seiner Ausführungen, veranlasste der Kommandant sogar einen Wachhabenden beide mit einem Becher Wein zu versorgen. Während des ganzen Gesprächs lag sein Blick ruhig auf Rivan, wie Rivan seine Erzählungen beendet hatte nickte er sacht. " Versteht mich nicht falsch junger Freund Rivan. Solche Fälle müssen geklärt werden, in der Vergangenheit wurde schon oft mit dem Wappen der Stadtwache Schindluder getrieben. Ich werde alles zu Protokoll nehmen und seit euch sicher ich schenke den unseren nur all zu gerne Glauben, dennoch werde ich sowohl diesen Archedo befragen als noch den ein oder anderen Gast dieses Abends. Was diese Frau namens Calla betrifft, natürlich ist sie uns nicht unbekannt, jedoch war sie es die diese Anschuldigungen erhob und wir sind zur Klärung verpflichtet." Gemächlich lies er den ein oder anderen Schluck Wein auf seiner Zunge zergehen ehe er fortsetzte. "Die Angelegenheit um diesen Händler Gabriel, so erwarte ich von euch das ihr euch bei Ihm öffentlich entschuldigt. Kalen Schneider hat die Waren dieses Mannes überprüfen lassen und dabei ist nichts Auffälliges gewesen." Damit beendete er vorerst sein Gespräch so Rivan nicht noch etwas einzuwenden hatte. Irgendwo anders im Wachhaus, Archedo wurde in Empfang genommen. Nachdem er von einem Wachhabenden grob abgetastet wurden war, würde auch er dem Kommandanten vorgeführt werden. Inder Ecke des Zimmers loderte ein kleines Feuerchen im Kamin und würde Archedos nasse Kleidung langsam trocknen und ihm derweile Wärme spenden. "Tyr zum Gruße werter Herr. Ihr wünscht ein Gespräch unter vier Augen?...Ich bin ganz Ohr." auch Archedo wurde nicht minder gut behandelt und bekam Trank und so er es zu dieser Stunde wollte auch etwas Speis. |
11.11.2011 20:31:24 | Aw: In der Kaserne (#53204) |
Mr.Hypello | Dankend nahm der alte Mann sowohl Trank als auch Speiß entgegen. Mit einem Lächeln setzt er sich nieder, den Stab weiter in der Hand haltend. "Nun, wie ich bereits erwähnte, möchte ich mich zu dem Vorfall im silbernen Drachen äußern." Eine kurze Pause tritt ein, als Archedo sich ein Stückchen Brot gönnte. "Wächter Fearis ist mir wohl bekannt und obendrein ein tapferer Recke. Jedoch ist nicht nur mir bekannt, dass er vielen Damen schöne Augen macht und gut und gern sein Sold in alkoholische Genussmittel investiert." Erneut schiebt er sich etwas Brot in den Mund und knuspert darauf herum. "An jenem Tage aß ich zu Abend im Drachen. Das Zwiegespräch war ausgesprochen laut und recht deutlich. Der Wächter beschuldigte die Dame in höchstem Maße und forderte sie zur Kaserne zu führen. Allerdings ohne jedwede Beweise." Nimmt einen Schluck Wasser und entkrümelt etwas seinen zotteligen Bart. "Als er sich am Ende seiner Argumentation sah, forderte er einen Pfand in Form der Kleidung." *die purpurne Kristallkugel in seinem Zauberstab beginnt langsam zu flimmern und seine Stimme erklingt eindringlicher, fast ein wenig ätherisch, dennoch freundlich* "Die Gäste werden das bezeugen können. Es bleibt jedoch zu bedenken, wie gut der Wache eine Klage wegen Nötigung steht. Wenn jene Dame, die Verlobte eines ranghohen Mannes Valvecs ist, könnte diese Bloßstellung weitufernde Folgen haben." *würde sich dann etwas weiter vorlehnen und so die Wache in die Kugel blicken würde, würde seine Stimme säuselnder klingen* "Wenn ich einen bescheidenen Rat geben darf: Zum Schutze der Stadt und dem Ruf der Wache, wäre eine öffentliche Entschuldigung und die Aushändigung der konfiszierten Ware vermutlich schlichtend und vorbeugend. Wenn es Beweise gäbe, wäre der Wächter und die Wache wohl nicht in dieser präkeren Situation." *würde sich dann wieder zurücklehnen und einen weiteren Schluck Wasser nehmen* |
14.11.2011 19:24:16 | Aw: In der Kaserne (#53276) |
NephthysAmun | Es handelte sich bei dem Gesprächspartner von Archedo nicht gar um einen gwöhnlichen Wachmann, sondern er sprach mit den Kommandanten. Dieser lehnte sich auf Archedos tun hin weiter zurück und wahrte so einen gewissen Abstand zu ihm. Nur ein flüchtiger Blick galt der flimmernden Kugel, dann war sein Blick wieder gänzlich auf den von Archedo gerichtet. "Ich verstehe euch also vollkommen richtig. Ihr sagt aus, dass Rivan Fearis ungebührlich verhalten hat und die Dame Calla bedrängte...oder sagen wir Zwang sich ihres Oberteils zu endledigen und es ihm zu überreichen." *behutsam strich er sich über sein Kinn und wartete noch die Antwort Archedos ab. Sobald Archedo fertig gesprochen hat, würde man ihn nach draußen geleiten. Dabei dürfte ihm aus den ein oder anderem Zimmer noch wispernd Stimmen auffallen. Aus dem Gesprächsfetzen heraus könnte man erahnen das auch hier eine Befragung zu dem Geschehenen statt fand. Abhängig vond er Antwort würde wenig später ein Schreiben an Rivan verfasst werden. |
17.11.2011 17:02:55 | Aw: In der Kaserne (#53347) |
Mr.Hypello | Der Alte lehnte sich ebenfalls etwas weiter zurück und ließ davon ab seine "hypnotische Stimme" zu nutzen. Nach einem weiteren Schluck Wasser setzte er fort. "Als Gast an diesem Abend, versuchte ich zuletzt das Gespräch zu schlichten um einem ungebührenden Ende entgegen zu wirken. Dennoch ließ es sich nicht vermeiden, dass der Wächter das Kleidungsstück an sich nahm. Das an diesem Abend an den Tag gelegte Verhalten war keiner Wache würdig. Also ja. Herr Rivan Fearis hat sich hier eindeutig falsch verhalten." So der Kommandant nichts weiter zu sagen hätte, würde der Alte sich in aller Form verabschieden und wieder seiner Wege gehen. |
18.11.2011 08:13:07 | Aw: In der Kaserne (#53358) |
Elster | [i]"Drei Könige!" [/i] Irgendwo in den Ebenen mochte es einen Ort geben, an dem die Bewegung der Lippen, welche die gelben Zähne des Wächters entblößte, Lächeln genannt werden mochte. Mit einer weit ausufernden Bewegung strich der Sieger die Münzen ein. Rivan legte seine Karten mit der fleckigen Rückseite auf den ebenso fleckigen Tisch. [i]"Tymora ist eine wankelmütige Göttin" [/i]Er griff in seinen prallen Golbeutel und warf einige frische Münzen in die Mitte. [i]"Fearis! Der Kommandant erwartet Euch!"[/i] Die Stimme des Sergenten, der in der Tür des kleinen Aufenthaltsraums der Wächter erschienen war, hatte keinen sonderlich drohenden Ton. Dennoch, die Blicke der anderen Büttel fielen nun alle auf den Angesprochen. Man mochte Schadenfeude in ihnen finden, ebenso wie bedauern. Rivan erhob sich und straffte die Uniform. [i]"Mein Einsatz bleibt liegen Alrick! Ich muss mir schließlich Deinen Sold zurückholen."[/i] Wenig später trat der Silberwächter in das Zimmer des Vorgesetzten. Rivan nahm Haltung an und salutierte. [i]"Kommandant? Ich hoffe Meister Alchedo konnte dieses Missverständnis endlich aufklären?"[/i] |
23.11.2011 19:18:42 | Aw: In der Kaserne (#53479) |
NephthysAmun | Laudrius blickte schniefend von einem Berg an Pergamenten auf und winkte Rivan näher. "Setzt euch", sprach er ruhig "...wie es aussieht hat dieser Alchedo euch alles andere als Entlasted. Im Gegenteil er bekräftigt die Aussage der jungen Dame. Die Befragung einiger anderer Anwesenden ergab zwar Unterschiedliche Schilderungen, jedoch wahren auch unter ihnen einige die Callas Version bestätigten." Der Kommandant tippte eine weile mit einer Feder auf einem bisher leeren Blatt herum, dann winkte er Rivan näher heran und flüsterte. [spoiler]In Anbetracht der Situation werde ich euch offiziell für einen Zehntag vom Dienst Suspendieren. *kurz drehte sich die Feder in seiner Hand* Ich verlange von euch das ihr euch Öffentlich Entschuldigt. Ihr könnt inoffiziell weiterhin eure Runden drehen doch haltet euch für die Zeit in der Euer Dienst nicht offiziell geführt wird etwas zurück. Ich möchte meinen Kameraden gerne Glauben schenken und ich weiß um die Geschichten welche sich um dies Frau spinnen. Verkündet eine Entschädigung der Dame, eure Entschuldigung und vorübergehende Suspendierung. Über den Rest unserer heutigen "Vereinbarung" bewahrt stillschweigen. Das ist eine Ausnahme da ich eure bisherigen Bemühungen nicht ungeachtet lassen möchte und Glauben in solche Männer schenke.[/spoiler] Damit lehnte sich Laudrius wieder zurück und sah Rivan abwartend an. |
23.11.2011 22:32:34 | Aw: In der Kaserne (#53483) |
LeShot | Auf den [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=15&id=26951&limit=6&limitstart=24&Itemid=128#53481]Boten[/url] reagierend. Und so trat Sergant Schnieder, mit noch schlaf tragenden Gesicht vor seine Komandaten. Mit verschlafender Stimme und ordenlichen Angezogen in Wachkleidung. Ihr habt mich rufen lassen Komandant Hochfels. Bereit zum Dienst*salutiert etwas träge* Wie kann ich dienlich sein? |
24.11.2011 11:14:26 | Aw: In der Kaserne (#53489) |
Elster | [i]Die Tönungen Rivans Gesichtes veränderte sich während des Gesprächs mit dem Kommandanten. War es zu erst eine unbesorgte Bräune, verblasste es leicht, als er die Aussage des Alchemisten hörte und wandelte sich schnell in ein eher kräftiges rot.[/i] "Herr! Bei allem Respekt...Ich weiß nicht, was Alchedo dazu bewogen hat..." [i]Sätze, die mit dieser altbekannten Floskel begannen beinhaltet oft vieles, manchmal sogar die Wahrheit, aber selten hatten sie auch nur eine entfernte Verwandschaft zu dem Wort "Respekt". Rivan mochte hier die Ausname sein, er straffte sich, allein Mimik und Worte verrieten, welchen Kampf Wut und Verwunderung in ihm führten[/i] " Es ist nicht die Wahrheit, und das wisst Ihr, Herr." [i] Noch immer hielten sich die Emotionen ungefähr die Wage, als der Kommandant sein Urteil und die Strafe nannte.[/i] "Ihr suspen... was?" [i]Wut gewann deutlich die Oberhand. Rivan trat einen Schritt auf den Kommandanten zu.[/i] "Urlaub auf Zeit? Aber ich darf weiterhin meine Pflicht erfüllen?" [i] Die Ironie in seiner Stimme war nicht zu überhören. Seine Hand glitt um seinen Hals, fand eine nicht sonderlich gut verarbeitete Kette, ertastete eine ebenso wenig kunstvoll verzierte Plakete. Dem erklingenden Lachen fehlte jedwede Fröhlichkeit.[/i] "Aber ich darf, weiterhin meiner Pflicht nachgehen? Herr, verzeiht, aber das ist eine Farce!" [i]Der Silberwächter atmete hörbar aus, versuchte sich zu beruhigen.[/i] "Selbst im Dienst achtet Niemand, nicht der einfachste Stadttrottel, die Autorität der Wache!" [i]Es gelang ihm nicht sonderlich gut. Die Glieder der Ketten klirrten leise, als Rivans Faust sie auseinander rissen und sich über Boden und Schreibtisch verteilten. Die Dienstmarke in seiner Hand schimmerte an einigen Stellen noch silbern, der Großteil war überzogen von einer Patina, welche älter sein mochte als er selbst. Ein behandschuhter Finger strich abwesend über die Gravierungen, die kaum noch zu erkennen waren.[/i] "Ist es nicht das, was uns in diese verdammte Situation geführt hat? Eine gesuchte Dame, so zerbrechlich, zierlich und nackt sie auch gewesen sei, entkleidet sich und macht eine große Show, nur um einem lächerlichen Strafgeld zu entgehen. Ein Händler, den man bittet, ja bittet, seine Waren kontrollieren zu lassen, beschwert sich, dass so etwas sein Geschäft schädigen würde!" [i]Die grau-blauen Augen Rivans suchten den Blick des Kommandanten.[/i] "Werde ich mich entschuldigen, gebe ich nicht nur mich, sondern auch diesen ganzen abgetakelten Haufen, den man weithin als Wache Mirhavens verlacht, der Lächerlichkeit preis." [i]Wieder ließ er das tonlose Geräusch erklingen, welches entfernt einem Lachen ähnelte. Rivan ging einige Schritte vor dem Tisch seines Vorgesetzten auf und ab.[/i] " Ein Wächter hat nicht viele Freunde. Es gibt jene, die er vor irgendwelchen Halsabschneidern gerettet hat. Es gibt vielleicht einige andere Büttel, die nicht ganz so verkommen und korrupt sind, dass sie ihre eigene Großmutter verkaufen würden. Und es gibt diese Marke." [i]Licht und Schatten spielten mit der fleckigen, schwarz angelaufenen Silberscheibe, als Rivan sie über seine Fingerknöchel gleiten ließ.[/i] "Vielleicht kommt es auf einen Freund weniger auch nicht an." [i] Das Wechselspiel der Farben setzte sich im Flug der Marke fort und endete erst, als sie klirrend auf dem Tisch des Kommandanten landete.[/i] "Es gibt Neuigkeiten um die Ermordung des armen kleinen Laufburschen. Jemand will reden, [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=15&id=53026&Itemid=128]draussen an der Küste[/url]. Ich nehme an, dass es ein Hinterhalt ist, manchmal knackt und knarzt das Gebüsch, wenn man lange genug draufgeschlagen hat. Es wird mich sicherlich zehn Tage kosten, das zu untersuchen." [i]Man konnte sich nicht des Eindruckes erwehren, dass es ein Abschiedsgruß war, als Rivans Hand zum Salut an die Stirn glitt. Ohne ein weiteres Wort zu verschwenden wandte er sich ab. Der Halbelf, der sich die Augen reibend in der Tür erschien wurde beinahe von dem rausschreitendem Silberwächter umgestoßen.[/i] |
27.11.2011 09:10:21 | Aw: In der Kaserne (#53545) |
NephthysAmun | Laudrius sa mit einem kurzen Schmunzeln zu Kalen, dann schüttelte er kurz den Kopf für sich. " Sergant Schneider, entschuldigt das ich euch zu einer solchen Stunde rufen lies. Möglicherweise habt ihr davon Wind bekommen das es derzeit drunter und drüber geht was unsere Kameraden anbelangt. Ich würde euch die Aufgabe erteilen dem einmal auf den Grund zu gehen. Anschuldigungen häufen sich, Zeugen sagen gegen unsere Soldaten aus....letztendlich verstehe ich den Ärger der Beschuldigten...Sie aber offenbar nicht das mir die Hände gebunden sind wenn alles gegen sie zeigt....", kurz runzelt er die Stirn. " Ah ich bin vom Thema abgekommen....Ich möchte das ihr wieder etwas mehr Ordnung in die Mäute bringt, ebenso das ih euch die Beiden nochmals anschaut und mir euer Urteil vortragt....der Ruf der Wache darf nicht abermals bis in den Keller sinken. Wie ihr das Anstellt überlasse ich euch." |
08.12.2011 14:10:23 | Aw: In der Kaserne-Rückkehr eines Beurlaubten (#53830) |
Elster | [i]Letzte Gedanken eines Urlaubers[/i] [spoiler]Behutsam strich seine Hand über das Wappen der Stadt, als er mit letzten Handgriffen die Riemen seiner rot-silbernen Uniform festzurrte. Es verwunderte ihn beinahe, dass sie sich so elegant, so passend, an seine Haut anschmiegte. Es war erst wenige Zehnttage her, dass Rivan sie abgelegt hatte, doch schien sie damals eng, ja fast bedrückend. Vorsichtig betastete er seinen Kopf. Seine Finger glitten über kahle Stellen von ausgerissenem Haar und einer gut verheilenden Platzwunde. Zusammen mit einer dünnen, roten Linie an seinem Hals waren dies die einzigen äußerlichen Erinnerungen an das blutige Duell vor wenigen Tagen. Wie um die Bilder wach zu rufen, fuhr seine Hand um den Hals. Niemals zuvor in seinem Leben hatte er sich so gedemütigt gefühlt, war so sehr zerissen zwischen dem Wunsch zu Leben und zu Sterben. Als die schändliche Klinge des dunklen Templers an seinem Hals lag, ihn ritzte, war es sein Stolz, seine Sturheit, die das Wort ergriffen hatte. Die dem finsteren Monteros den Wunsch entgegen spieh, ihn endlich gen Leuchtwasser zu befördern. Diese Torheit wurde Rivan erst bewusst, als er am vergangenen Morgen in die tadelnden, bernsteinfarbenen Augen seiner Gefährtin blickte. Doch Torheit, Tadel und auch die Scham des Versagens waren schnell vergessen, als ihre zierlichen Hände ihn berührten. Ihn liebkosten, bis Madame Thensen energisch für Zucht und Ruhe in ihrem Lazarett sorgte. Er betrachtete seine Gastgeberin einen Moment lang. Alissa Thensen war eine fähige Heilerin, eine gute, ja aufopferungsvolle Frau, der es nicht an Durchsetzungsfähigkeit mangelte. Es fiel dem Glücksritter aber nicht schwer zu gestehen, dass er schon zärtlichere Berührungen genossen hatte. Rivan griff nach seinem Säbel, der noch immer neben dem Krankenbett an der Wand lehnte. Madame Thensen schien schwer vertieft in die Behandlung eines ihrer anderen Gäste. Sie stand tief gebeugt über einem etwas, dass nach einer Mischung aus rot, blau und Matrose aussah. Der suspendierte Silberwächter beschloss, dass es keiner Verabschiedung bedurfte, er würde die Heilerin vermutlich sowieso schon allzu bald wiedersehen. Ein stilles Dankgebet an das Lächelnde Fräulein entsendend, schritt er zur Tür des Lazarettes. Tymora, Urlaub war eine gefährliche Angelegenheit. Frische Morgenluft füllte seine Lungen, als er auf die Strasse trat. Der typische Mirhavener Geruch von Geschäftigkeit und totem Fisch stieg ihm in die Nase, als er den Weg Richtung Kaserne beschritt. Nur wenige Mägde und Knechte waren zu einer so frühen Stunde bereits auf den Beinen, erledigten die Einkäufe ihrer Herren und Damen. Einem jedem schenkte Rivan ein kurzes Lächeln und eine knappe Verbeugung, als er an ihnen vorüberschritt. Dennoch waren seine Gedanken weniger froh, schweiften immer wieder ab. Er fuhr sich durch das schwarze, lockige Haar, seine Finger spührten die kahlen Stellen. Schlagartig vermisste er seinen Federhut. Er würde ihn von der kleinen Bardin zurückfordern müssen. Ebensowenig wie die Uniform bot ihm dieser alte Hut Schutz, aber es war ein gutes Gefühl ihn zu tragen. Und ebenso die Farben der Stadt. Gerade die letzten Tage hatten Rivan gelehrt, wie wenig es darauf ankam, wie er sich kleidete. Weder in der Tracht der Wache, noch in seiner strahlend goldenen Rüstung konnte er sich dem Dunkel stellen. Ein vermessener Gedanke, dies überhaupt allein zu wagen. Wenn es ihm auch nichts nutzen mochte, diese Kleidung zu tragen, anderen mochte es ein Zeichen sein. Ein Zeichen dafür, dass irgendwo jemand war, und wenn es der einfachste Büttel wäre, genug hatte von Demütigung und Unterdrückung. Ein Zeichen für Glück und Hoffnung. Bei diesen hehren Gedanken musste Rivan selber fast auflachen, wusste er doch nicht einmal wirklich, warum Tymora, Schicksal, oder wer auch immer, ihn in diese Richtung trieben. Das Gespräch mit Turc ging ihm wieder durch den Kopf. Lange hatten sie diskutiert, waren sich einig, dass die Wache weit jenseits vom alten Glanze war. Ob überhaupt irgendwann mehr glänzte, als die Münzen in den Händen der Büttel und ihre silbernen Brühnen. Es war kein Streit zwischen ihm und seinem blondem, umtriebigen Kameraden, aber dennoch vertraten sie verschiedene Meinungen. Beide strebten nach dem Glück, nicht nur für sich, sondern als Ziel für möglichst alle Bewohner Mirhavens. Ob Hin oder Hork, Bettler oder Adliger. Aber mehr noch als der geschlagene, suspendierte Glücksritter, schien Turc der Silberwache, ihrer Unfähigkeit zu grollen. Hoffentlich hatte er es sich mit seinem Austritt noch einmal überdacht, erklang es irgendwo in Rivans Seele. Veränderung, Verbesserung musste sich entwickeln, konnte nur von Innen kommen, so undankbar, anstrengend und frustrierend dies auch sein sollte. Gedanken und Gewohnheit hatten ihn nicht nur zur Kaserne geführt, sondern schon weit in deren verschlungenen Gänge. Ein kurzes Schütteln ging durch seinen Körper, als er sich nicht vor der Tür des Kommandanten, sondern vor seiner eigenen, kleinen Kemenate wiederfand. Er öffnete sie nur kurz, wie immer war nicht abgeschlossen. Bis auf den abgesetzten Staub hatte sich nichts verändert. Beinahe achtlos warf er seinen Säbel auf das Bett und zog die Tür hinter sich wieder zu, als er sich auf den Weg zu seinem Vorgesetzen machte.[/spoiler] Für einen Momente zögerte Rivan, als er vor dem Büro stand. Noch einmal strich er über das Wappen der Stadt an seiner Uniform, zog die ledernen Verschlüsse zurecht. Kurz nur war das Klopfen, dann trat er in den Raum des Kommandanten. Es schien fast so, als ob ihn Laudrius erwartet hätte, bedeutete ihm einzutreten. Der Glücksritter kam der Aufforderung ohne weiteres Zögern nach, straffte seinen Körper, nahm Haltung an und salutierte. [i]„Kommandant, hiermit melde ich mich zurück.“[/i] es klang weniger militärisch, als Rivan es sich gewünscht hätte. [i]„Wenn Ihr dies erlaubt, natürlich.“ [/i]Eine Verbeugung folgte, sein graublauen Augen richteten sich starr auf die Wand hinter dem Kommandanten. |
14.12.2011 19:26:14 | Aw: In der Kaserne-Rückkehr eines Beurlaubten (#53987) |
winter | Ein Bote überbrachte ein Schreiben an Laudarius. [quote]Werte Stadtwache, werter KOmmandant Laudarius, viele Tage sind inzwischen vergangen und noch immer habe ich keinen Entschluss von euch gehört. Ich kam einst bloßgestellt von Rivan Faeris zu euch in die Kaserne und bat um Gerechtigkeit. Nun würde mich interessieren wie ihr entschieden habt. Dazu, würde ich immer noch sehr gerne mein kostbares Korsett wieder haben, welches wahrscheinlich immer noch bei Herrn Faeris lagert? Ich hoffe auf eine schnelle Antwort von euch. Hochachtungsvoll Calla, baldige Krown[/quote] |
14.12.2011 22:47:08 | Aw: In der Kaserne-Rückkehr eines Beurlaubten (#53996) |
NephthysAmun | Laudrius von Hohenfels sah zu Rivan und musterte ihn sacht. Anschließend zog er die Utensilien die Rivan bei seinem Weg zurück gelassen hatte hervor und reichte sie ihm wieder zurück. "Willkommen zurück junger Freund ich hoffe das ihr mir meine Entscheidung nicht weiiter übel nehmt und mittlerweile nachvllziehen könnt weshalb ich so handelte. Natürlich heiße ich euch wieder herzlich willkommen und bin erfreut das ihr uns nicht den Rücken kehrt!" Schreiben an Calla: [quote]Werte angehende Krown, euer Schreiben ist bei uns Eingetroffen. Ich gestehe ich nahm an, dass wo sich die Geschichten um den jungen Herrn Rivan wirklich vorzüglich in der Stadt und darüber hinaus verbreitet hatten, es auch bei euch angekommen ist da dies für Gewöhnlich nur sehr selten ausbleibt. Um meinen Irrglauben wieder gut zu machen hier eine kurze Zusammenfassung des Beschloßenen. Der junge Rivan wurde für die Zeit eines Zehntags Suspendiert, diese Zeit hat er bereits "abgesessen" und hat vor wenigen Tagen seinen Dienst wieder aufgenommen. Da die Zeugenaussagen bunt durchmischt waren, könnt ihr hier nicht mit einer härteren Bestrafung rechnen. Was eure Kleidung betrifft nun so Sende ich sie euch hiermit gerne zurück ebenso 1(00) gm als Entschädigung. Mit Tyrs segen Laudrius von Hohenfels[/quote] Der Bote würde Calla tatsächlich ihr kostbares Kleidungsstück eingepackt in dünnes Leder wiedererhalten. |
15.12.2011 11:42:24 | Aw: In der Kaserne (#54003) |
Elster | Ein kurzes, nervöses Zucken durchfuhr das Augenlid des Silberwächters. Die urplötzliche, emsige Betriebsamkeit überraschte Rivan nicht wenig, warf ihn aus dem Konzept, dass er sich vom Verlauf des Gespräches gemacht hatte. [i]Komisch[/i], ging es ihm durch den Kopf, [i]hatte ich dieses merkwürdige Gefühl von Tausend kichernden Stimmen nicht auch schon, als sich die Zwerge auf mich stürzten?[/i] Er schüttelte sich kaum merklich und der rote Schleier vor seinem innerem Auge verflog. Er bemerkte erst jetzt, dass seine Finger nach der Schulter des letzten Boten gegriffen hatte. Geweitete, kleine Äuglein wanderten von Rivans vernarbten Gesicht zu seiner bärenprankengroßen Hand, die den Boten einen Hauch über den Steinplatten schweben ließ. [i] "Verzeiht mein Fürst, einen Moment,"[/i] nickte Rivan ihm freundlich zu und sorgte wieder für Kontakt zwischen den strampelnden Füßen und dem Erdboden. Mit dem Boten im sanften Griff trat er noch einmal ins Habacht und blickte zu Laudrius. [i]"Kommandeur...wahrlich, ich hatte keine leichten Tage."[/i] Demütig und doch sogleich wieder engagiert klang seine tiefe, gutmütige Stimme. [i]"vergebt mir, wenn ich mich erdreiste gleich wieder für Unruhe zu sorgen. Doch es gibt einige Dinge, die ich erläutern sollte."[/i] Er befreite den Boten von seiner Last und verabschiedete ihn mit einem freundschaftlichen Klopfen auf die Schulter. Das Päckchen in seiner Hand wog nicht viel und er legte es auf den ebenhölzernen Sekretär des Kommandanten. [i]"Es liegt selbstverständlich in Eurem Urteil, Herr, wie Ihr zu verfahren wünscht. So oder so, ich werde mich beugen, doch haben die letzten Tage, neben Blut einige Antworten für mich bereitgehalten"[/i] Die Tür fiel leise ins Schloß, als ein arbeitsloser, aber sichtlich erleichterter Bote das Büro verließ. Der von seiner Beurlaubung wenig erfrischt wirkende Silberwächter beugte sich über den Schreibtisch vor. [i]"Erlaubt mir offen zu sprechen Herr...wir...die Wache hat ein Problem und was ich jetzt sage, darf diesen Raum nicht verlassen."[/i] Mit ernster Stimme berichtete er dem Kommandanten und blickte ihm dabei tief in die Augen. [spoiler] *flüster*[/spoiler] Rivan endete und betrachte den Kommandanten ernst. Sein Hand glitt mit einer Spur von Erschöpfung durch sein Haar und rieb dann nachdenklich über den stoppligen Bart. [i]"Wie ist Eure Meinung, hierzu, Herr? Ich denke, es muss sich etwas ändern."[/i] |
04.01.2012 14:09:22 | Aw: In der Kaserne (#54743) |
NephthysAmun | Laudrius hatte Rivan aufmerksam zugehört, seine Stirn nahm dabei tiefe falten an, welche ihn um knapp 20 Jahre älter machten. Hin und wieder glitt sein Blick über den offenbar Leid geplagten Mann. Nachdenklich schwankte Laudrius etwas hin und her, wie er Rivans mentalen Zustand versuchte abzuwiegen. Während Rivan sprach unterbrach ihn der Komandant nicht. Aufmerksam beobachtete dieser weiter. Er empfand eine art Trauer die ihn tief ergriff bei den Worten. Leises sachtes brummen gaben zwischendurch bekannt, dass das Gehör des Komandanten vollkommen ihm gehörten. Als Rivan endete stützte sich Laudrius mit sachten stöhnen auf den Schreibtisch. [i]Nun euer Bericht beunruhigt mich wahrlich sehr. Neben den ganzen Beben sind so schon genügend unruhen ausgebrochen. Kleine Strauchdiebe trauen sich aus ihren Löchern und nutzen die Gunst der Stunde.[/i], begann Laudrius. [i]"Rekrut Rivan wie schätzt ihr selber eure derzeitige Verfassung ein. Es ist nicht verwunderlich wenn die von euch wiedergegebene Geschichte euch derzeit mehr belastet als es der erste Blick zulässt."[/i], abermals glitten die Augen über Rivans Gesicht. Länger war es still zwischen beiden gewesen dann setzte Laudrius fort. [i]"Ich habe gehört das ihr auch bei den Beben viel mitgeholfen habt, ich brauche solche Leute. Abgesehen davon..."[/i], er blickte zu den Brief der Rivan bezüglich der Geschichten zwischen Calla und ihm entlastete. [i]"denke ich wurdet ihr in letzter Zeit oft genug unnötig gestraft. Eure Arbeit ist fast immer Ausführlich in Berichten wiedergegeben. Ich spiele mit den Gedanken euch so wie Kalen Schneider als Sergant einzusetzen...."[/i] wieder trat kurze Ruhe ein. [i]"Allerdings stelle ich dafür eine Bedingung.."[/i], sein Blick wurde ernster [i]" ich möchte ein Gutachten das euch die Gesichte nicht zu stark belastet...doch zuvor...sagt Ihr mir was ihr Glaubt was bei den Gutachten herauskommt."[/i] Scheinbar wollte er Ihn auch auf diese Weise testen. |
04.01.2012 15:47:31 | Aw: In der Kaserne (#54756) |
Elster | Die graublauen Augen Rivans betrachteten den Kommandanten eine Zeit lang. Irgendwo in einem Teil der Kaserne erklangen Rufe, der Gong des Proviantmeisters erscholl und man vernahm die Geräusche vieler eifriger Schritte in Richtung Aufenthaltsräume. Der junge Silberwächter spürte einmal mehr, dass er gar nicht mehr so jung war, als er seinen Körper straffte und Haltung annahm. [i] "Herr...Ihr fragt mich nach meiner Verfassung?"[/i] Seine tiefe Stimme klang nicht nach Frage, sondern nach Feststellung. [i]"Wie würdet Ihr Euch fühlen, Kommandant, wenn Verrat aus den eigenen Reihen und der verbohrte Stolz eines finsteren Bastardes beinahe das Leben Eurer Freunde gekostet hätte?"[/i] Härte lag in dem Ton, doch war nicht der Kommandant das Ziel, viel mehr richtete sie sich gegen ihn selbst. [i]"Es wäre eine Lüge, wenn ich behaupten würde, dass diese verdammte Farce mich nicht mitgenommen hätte...und auch eine Beförderung wird dies sicherlich nicht verbessern. Ich weiß, dass es allein meine Schuld war, dass ich in diese unglaubliche Falle tappte...das auch an meinen Händen das Blut von Ylenavei, Yien und Turc klebt."[/i] Das Knirschen seiner Zähne übertönte selbst das Getrippel der vielen hungrigen Füße vor der Tür. [i] "Lässt mich dies verbittern? Tymora, niemals. Lässt es mich härter werden? Bei der lächelnden Dame, ja und zwar zu mir selbst. Herr, es war nicht das erste und auch nicht das letzte Mal, dass man mir und den meinen das Leben rauben wollte. Iroh, Calla, Monteros, Beben und Flut..." [/i]kurz zögerte er, stützte die immer schwerer werdenden Arme auf den Tisch des Kommandanten, [i]"wenn wir aufgeben, haben die anderen schon gewonnen. Ich weiß nicht was sie gewinnen, es interressiert mich nicht einmal...aber solange Unschuldige darunter leiden, muss es jemanden geben, der sich dagegen stellt. Wir sind nicht die Besten. Wir sind nicht die Gerechtesten. Wir sind nicht Einzigen, die sich erheben. Aber bei Fräulein Tymora, Herr, wir sind die silberne Wacht Mirhavens, wir sind ein Zeichen der Freiheit und des Glücks!"[/i] Der Stuhl knarzte laut vernehmbar, als Rivan sich gegenüber des Kommandanten niederließ und einen Moment schwieg. [i]"Ein Gutachten wird ergeben, dass ich ein anstrengender Mensch sein kann. Aufbrausend und zornig, wenn ich nur Unterdrückung wittere. Es wird ergeben, dass ich Euch mehr Schwierigkeiten bereiten werde, als Euch vielleicht lieb ist. Und es wird zeigen das ich für Menschen, Hin und Hork dieser Stadt alles geben würde. Nicht für den Lord, nicht für das ominöse Wesen, das man weitläufig Gesetz nennt, nicht einmal für Euch, Herr. Befördert mich, wenn Ihr es für richtig haltet, aber ich habe in meinen Taten nichts anderes getan, was nicht auch jeder aufrechte Bürger und jede tapfere Bürgerin dieser Stadt auch getan hätte."[/i] |
04.01.2012 17:59:22 | Aw: In der Kaserne (#54766) |
NephthysAmun | Abermals sah der Komandant Rivan eine weile an, zunehmens wuchs eine Ader an seiner Stirn. Ich besinne mich da gewisser Worte aus eurem Mund...sie lauteten wie folgt: [quote]"Selbst im Dienst achtet Niemand, nicht der einfachste Stadttrottel, die Autorität der Wache!"[/quote] Ich stelle fest im Moment tut ihr nichts anderes. Oder glaubt ihr allen ernstes euer Verhalten mir....euren Komandanten gegenüber ist gerade angemessen. Ich halte fest: -Ein Gutachten wird ergeben, dass ihr ein anstrengender Mensch seit - Aufbrausend und zornig, wenn ihr nur Unterdrückung wittert - Ihr wollt mir mehr schwierigkeiten bringen als mir lieb sein kann -Und es wird zeigen das Ihr für Menschen, Hin und Hork dieser Stadt alles geben würdet. Nicht für den Fürstem, nicht für das Gesetz nennt nicht einmal für mich Soweit so gut [quote]"Befördert mich, wenn Ihr es für richtig haltet, aber ich habe in meinen Taten nichts anderes getan, was nicht auch jeder aufrechte Bürger und jede tapfere Bürgerin dieser Stadt auch getan hätte."[/quote] gab Laudrius die Worte Rivans wieder. Nun ihr habt recht wenn eure Taten die eines jeden Bürgers gleichen und ihr eine Beförderung nicht für nötig haltet brauchen wir uns auch nicht die Mühe für ein Gutachten machen. Es gibt sicherlich noch Fähige Männer/Frauen die sie auf eine Beförderung freuen. Wenn das dann alles war dürft ihr euch entfernen. |
05.01.2012 19:21:02 | Aw: In der Kaserne (#54806) |
Elster | "Zu Befehl, Kommandant." Weder Enttäuschung, noch Zorn standen auf dem Gesicht Silberwächters, als er sich erhob. Schneller, als ein Beobachter es vermutet hätte, fuhr seine Hand zum Salut an die Stirn. Auf das Zusammenknallen der Hacken verzichtete er bewusst. Nicht nur wegen der verschiedenen Blessuren, die sein Körper in den letzten Tagen erdulden musste, auch weil ihm einfach Geräusch und übertrieben zackige Bewegung dazu nicht behagte. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen fühlte er sich schon beim ersten Anblick dieser militärischen Tradition, an schokoladige Pinguine erinnert. Erhobenen Hauptes, doch mit tiefer Müdigkeit im Blick, verließ er den Raum des Kommandanten und schloß die massive Tür hinter sich. Die Frische des Morgens war wie verflogen in den wenigen Stunden des Gespräches und wich der beengenden Kühle des naßkalten Winters. Sein Griff ging zu seinem Gurt, tastete nach seinem ständigem Begleiter, dem alten Federhut. Rivan fasste ins Leere. [i]Sie[/i] musste ihn noch haben, bei Gelegenheit würde er ihn zurückfordern müssen, um die kahlen Stellen ausgerissenen Haares zu bedecken, die der Kampf mit Monteros gebracht hatte. Er hatte kein festes Ziel vor Augen, als seine Schritte ihn aus der Kaserne führten. Es kam auch nicht darauf an, wohin er ging,wichtig war, dass er wieder im Dienst stand. Er war ein Silberwächter und nichts anderes in der Welt wollte er in diesem Moment sein. |
16.03.2012 19:19:49 | Aw: In der Kaserne (#57826) |
Angeal | *Angeal tritt in die Kaserne der Wache hinein seine Kleidung ist an seiner Brust regelrecht zerrfetzt worden und auch einige wunden zierren diese. Mit ihm kommt ein Mann herein der gefesselt ist ((rick wilken))* Seit gegrüßt werter Wächter in Namen Helms Ich übergebe euch diesen Mann hier. Er hat am Handelsweg vor Mirhaven einen Mann getötet mit seinen magischen Kräften . Dies hat er der Stadträtin Daxx, der Dame Lichtweg und mir erzählt. Desweiteren griff dieser ohne Grund auf uns an , wie meine Wunden beweisen. ICh hoffe ihr werdet diesen Manne seiner gerrechten strafe zuführen. |
18.03.2012 15:48:02 | Aw: In der Kaserne (#57868) |
Andyneth | Einer der Wächter der hinter der Theke im Eingangsbereich seinen Dienst tätigt wird ob des Fremden aufblicken und sowohl Angeal als auch Rick betrachten ehe er ohne sich erhebt entgegnet. "Und ihr seid wer Fremder?" wobei sein Blick von einem der beiden zum anderen abschweift. |
19.03.2012 18:46:40 | Aw: In der Kaserne (#57937) |
Elster | Einige Silberwächter verbrachten ihre Freiwache im gemütlichen Mannschaftsraum der Kaserne und unterhielten sich bei Brot und Bier leise an den Tischen. Karten flogen über den Tisch und man schien recht guter Stimmung, ein gewöhnlicher später Nachmittag in der Kaserne. Das Eintreten des Korporals sorgte nur kurz für ein Aufblicken, sie unterbrachen nicht einmal das Spiel. Ohne Zögern ließ sich Rivan bei ihnen nieder. Ein Humpen, ein Nicken, ein Lachen und schon war er mit im Spiel. Tymora war voll in ihrem Element, mal lächelte sie ihm, mal einem der anderen Wächter. [i]Gewinn, Verlust, das Leben war ein Spiel und nur wer es recht zu spielen weiß gelangt ans rechte Ziel[/i] Die Büttel kannten das alte Volkslied, nicht alle lebten danach, so wie Ihr Vorgesetzter mitten unter ihnen, aber dennoch war es ein angenehmer Zeitvertreib. Es kam ihnen weniger auf die Kupferlinge an, die über den mehr oder minder sauberen Tisch flogen, zu gut wussten sie, dass es sich alles ausgleichen würde. Nur Frischlinge und Narren hofften sich durch das Spiel Tymoras ein kleines Zubrot. Jene die länger dabei waren, wollten den Kameraden nicht die dünne Butter von der Stulle stehlen. Drei oder vier Runden spaßten sie untereinander, dann erhob Rivan seine Stimme: "Sagt mal,bei Tymora....warum muss ich eigentlich Dinge, die auf den Strassen geschehen immer als letzter erfahren? Was hat es mit diesem merkwürdigen Besucher und seiner bewaffneten Truppe zu tun?" Er trank einen tiefen Schluck Bier und wischte sich den Schaum aus dem Bart. "Ich hörte, dass unsere Jungs sie sogar begleitet haben sollen. War einer von Euch dabei? Auf wessen Befehl geschah das, so dass ich davon nichts höre?" Rivan schob die Karten beiseite und blickte in die Gesichter der Kameraden. |
19.03.2012 21:43:28 | Aw: In der Kaserne (#57948) |
Andyneth | Rivan dürfte nur unwissende Blicke ernten, eine kurze Weile des Schweigen brach über die Anwesenden ehe leise Diskussionen begannen. Einer der Männer ein betagter Wächter dem das grau schon in den Haaren stand entgegnete schließlich. "Keiner von uns war dabei, jedoch kannte ich den ein oder anderen der jungen Männer die sie begleiteten. Sie gehören zu Kapitän Loydt einige seiner Vertrauten.. eventuell ein Gast des Fürsten zumindest.. hat er einiges an Anhang dabei die frei ihre Waffen tragen dürfen.." |
20.03.2012 11:26:43 | Aw: In der Kaserne (#57971) |
Elster | "Ob sie es dürfen ist die Frage..." Der Korporal ließ den Blick über die Kameraden schweifen. Verdammt, sie hatten auch keine Ahnung, aber was hatte er erwartet. Eine rote und eine schwarze Dame lächelten ihn an, als er die Karten anhob. Ein gutes Blatt. Sein Lieblingsblatt. Ein viel zu offensichtlich gespielter Seufzer entrang sich der Kehle Rivans. "Ich bin raus." Noch verdeckt flogen die Zwillinge mit der unterschiedlichen Haarfarbe über den Tisch. "Die nächste Runde geht auf mich, entschuldigt mich Jungs, diese Sache lässt mir keine Ruhe." Er erhob sich und stricht mit einer Hand über sein Kinn, eine Geste, die ihn schon viel zu oft beim Kartenspiel verraten hatte. Nachdenklich zog sich seine Stirn in Falten. Ein kräftiger Klopfer auf die Schulter des Kameraden mitdem schütteren Haar neben sich. "Übertreibt die Huldigungen an Sharess und Tymora nicht." Rivan lächelte matt, die Gedanken schon ganz woanders. [url=http://amdir.de/index.php?option=com_kunena&func=view&catid=15&id=57975&Itemid=128]Sein Weg führte ihn auf die Strasse[/url], dort würde er sicherlich mehr erfahren. |
30.03.2012 13:05:08 | Aw: In der Kaserne (#58327) |
Hawkkoeln88 | Vor der Kaserne steht ein Wagen mit mehreren großen Fässern ein Beledal stapft vom Wagen zur ersten Stadtwache die er sieht und spricht dabei breitet sich der geruch von Bier aus der diesen Zwerg wie eine Wolke zu umgeben scheint. "Mahal Stadtwachenhurm hab hier eine Lieferung für euer Lager. Hehe da meint es nen Bürger gut mit euch alles bezahlt und muss nurnoch abliefern wo soll abgeladen werden." |
14.04.2012 13:08:35 | Aw: In der Kaserne (#58780) |
Mr.Hypello | Die Türen der Kaserne öffneten sich und ein Mann im Nachtblauen Gewand trat vor das Rezeptionspult. "Der Gerechtigkeit zum Gruße. Ich habe mich nun eine Weile umgesehen und wollte erfragen ob meine Dienste von Nöten sind. Oder nein, vielmehr möchte ich sie künftig anbieten. Mein Name ist Percival LeCroux, ehemaliger Advokat aus Amn. Pflichtverteidigung, Rechtsbeistand für nahezu jedermann, das übliche eben, Ihr wisst schon." So platzte es sogleich aus ihm heraus, diese kurze Geschichte hat er wohl grundsätzlich dem erstbesten Wachmann erzählt, der ihm begegnete. So wartete er ab und schaute sich ein wenig um, eventuell nach einem bekannten Gesicht oder jemandem, der tatsächlich etwas zu melden hatte und sich mit ihm beschäftigen würde. |
15.04.2012 12:36:11 | Aw: In der Kaserne (#58805) |
Andyneth | Einer der Wächter in der Eingangshalle betrachtete den vor sich mit Worten sprüdelnden Mann eingehender ehe er die Hand sachte anhob um ihn zum Schweigen zu bringen ehe er erwiedert. "Sprecht am besten mit Kommandant von Hohenfels, .. er sollte euer Angebot besser entgegnen können als ein einfacher Wächter." Daraufhin winkte er den fremden hinter sich her. |
16.04.2012 13:10:37 | Aw: In der Kaserne (#58878) |
Mr.Hypello | Ein kurzes Mundwinkelzucken musste sich der Mann im Nachtblauen Gewand dann doch abringen, als der Wächter wohl ein wenig irritiert von dem Redeschwall war. Die Hände in den Rücken gelegt, folgte er dem Wächter während seine dunkelbraunen Augen durch die Kaserne wanderten und diese musterten. Dann und wann würde er knapp etwaige weitere Wächter mit einem Nicken grüßen. An der Türe zum Zimmer des Kommandanten angekommen, würde er entweder selbst klopfen, oder klopfen lassen, je nachdem ob der ihn geleitende Wächter da schneller wäre. |
16.04.2012 19:23:45 | Aw: In der Kaserne (#58913) |
Andyneth | Der Wächter dürfte nur eine kurze Geste in Richtung der Tür des Kommandanten machen ehe er seine Tätigkeiten wieder aufnimmt und in den Gängen der Kaserne verschwindet. |
17.04.2012 11:31:14 | Aw: In der Kaserne (#58947) |
Mr.Hypello | Nach einem knappen Nicken zum Abschied gen des Silberwächters, würde er nun an der Türe klopfen und nach einem etwaigen Wort des Einlasses, die Türe öffnen. Seinen Mantel zurechtzupfend stellt er sich vor den Schreibtisch und neigt leicht das Haupt. "Der Gerechtigkeit zum Gruße Kommandant." Nach eventuellen Grußworten würde er so erneut recht zügig zum Punkt kommen. "Mein Name ist Percival LeCroux und ich gedenke meine Dienste in jene der Stadt zu stellen." |
18.04.2012 17:23:23 | Aw: In der Kaserne (#58988) |
Andyneth | Der in die Jahre gekommen Wächter hob den Blick und bedeutete dem Fremden sie auf einen der freien Stühle nieder zu lassen. Während er sich in einen nahen Becher etwas Wasser aus einem Krug einschenkte und sich sachte durch den Bart strich. "Ihr wirkt weniger wie ein Wächter als ein Schreiber.. wofür wollt ihr euch bewerben LeCroux?" |
18.04.2012 17:54:50 | Aw: In der Kaserne (#58990) |
Mr.Hypello | Er hatte Haltung angenommen, wenngleich dies wohl eher eine Respektsfrage als eine übliche Formalia für ihn war. Indes fitzelte er noch kurz seinen Umhang zurecht und sprach dann. "Tatsächlich bin ich im Dienst an der Waffe nicht geschult und eher würde ich sagen, liegt mein Talent in der friedfertigeren Richtung. Ich arbeitete einst recht erfolgreich als Advokat und dachte, dass ich meine Dienste dieser Stadt eventuell zur Verfügung stellen könnte." Kurz setzte er ab und ließ die Worte wirken, während er sich eine silbrige Strähne hinter ein Ohr legte. "Ich nehme zwar nicht an, dass es hier täglich Nutzen für einen Bürokraten wie mich gibt, aber dennoch will ich zumindest das Angebot hinterlassen. Einstmals war sowohl die Verteidigung als auch die Strafverfolgung am Ort des Verbrechens selbst mein Gebiet. So Ihr keine Verwendung für mich seht....wäre das wohl auch irgendwie verständlich." |
19.04.2012 12:28:42 | Aw: In der Kaserne (#59012) |
Lealand | Nachdem sich Lealand ordnungsgemäß der Wache am Tor der Kaserne vorgestellt hatte und auf sein Bitten hin in die Dienststube geführt worden war, würde er sich höflich verneigen und dann sein Anliegen vortragen. "Lathander zum Gruße werter Herr. Ich bin Sir Lealand Dorn vom Orden der Aster und Paladin des Morgenfürsten. Ich wollte Euch darüber informieren, dass ein Priester des Hoar in Eurer Stadt versucht die Bevölkerung aufzuwiegeln, indem er sie zu militanter Selbstjustiz gegenüber den Halborks aufruft. Auch spricht er offen gegen die Glaubenslehre Tyrs, den Schutzpatron eurer Stadt mein Herr. Ich bitte Euch, die Gefahr, die von solchen Reden ausgeht nicht zu unterschätzen. Dieser Mann kann innerhalb der Stadtmauern für viel Unruhe, ja vielleicht sogar für Aufstände sorgen, wenn man ihn nicht genau beobachtet und ihm gegebenenfalls Einhalt gebietet. Hoffentlich konnte ich euch mit diesen Informationen etwas behilflich sein und seid Euch versichert werter Herr, solltet Ihr um die Unterstützung der ritterlichen Beschützer bitten, so wird Euch diese gewiss nicht verwehrt. Lathanders Licht über euch und all Eure Kameraden mein Herr." Lealand verneigte sich höflich, nachdem er gesprochen hatte und würde geduldig warten, ob man ihm noch etwas zu sagen hätte. |
19.04.2012 13:06:52 | Aw: In der Kaserne (#59015) |
Elster | Recht gelangweilt lehnte der Silberwächter mit dem ledernen Federhut am "Empfang" aus dicken Eichenbohlen. Berichte stappelten sich vor ihm fast Brust hoch auf und mit gespitzter Feder zeichnete er einen, nachdem anderen gegen. Hin und wieder wurde die geschäftige, spannende Stille des Kasernengebäudes nur zerrissen von einem Gähnen der anderen Wächter, die an den Durchgängen Stellung hielten oder von dem Hauch eines nur noch leise zu vernehmenden Wimmerns aus den Zellenbereich. Der müde Blick Rivans dunkelumrandeter Augen ging zu einem der viel zu kleinen Fenster. Fenster war der falsche Ausdruck. Schießscharten waren es viel mehr, kleine Löcher im Mauerwerk, die nur dazu dienten, hinaus zu spucken, nicht etwa Licht oder gar frische Luft hineinzulassen. Der Silberwächter kam kaum dazu, sich aufzurichten und sich zum Gruß an den Hut zu tippen, so schnell war der Paladin vom Orden der Aster heran und trug sein Anliegen vor. In dem vernarbten Gesicht Rivans wechselten die verschiedensten Gefühle miteinander ab. Überasschung, Verwirrung, eine nicht allzu kleine Spur Belustigung, nachdem er endlich Begriff, worum es überhaupt ging. Als der blonde Ritter endete, räusperte sich der Silberwächter. "Ganz ruhig, Meister Dorn. Erst einmal, Tymora zum Gruße." Rivan überlegte einen Moment, dann glitt eine Hand zum Kinn und er wog die Worte ab. "Unruhe, Aufstände...zum einen geht das nicht so schnell, zum anderen ist Mirhaven ein Städtchen und keine Festung. Unruhe gehört dazu, macht sie lebendig. Es ist immer etwas los, ein Mann, der auf dem Markte spricht, ist nicht ungewöhnlich, auch wenn er Dinge sagt, die nicht alle gerne hören. Wenn Ihr von einem Hoariten sprecht, so ist sicherlich Meister Lhoorn gemeint. Kein schlechter Mann, soviel ist gewiss. Nur für den Bruchteil einer Sekunde zuckte der Mundwinkel unter der Narbe, die das Gesicht Rivans so markant und eindringlich zu gleich machte und doch waren seine Worte ruhig, ja sogar beruhigend gesprochen. "Keiner hält Euch davon ab, ihn persönlich kennen zu lernen, aber ich denke nicht, dass Mirhaven auf die Hilfe aller Ritter zurückgreifen muss, nur weil ein Mann, von seiner Freiheit der Rede Gebrauch macht. Seid versichert, ich bin mit ihm geritten und stand Seite an Seite mit ihm." Er deutete eine Verbeugung an und tippte sich an den Lederhut. "Tyr mag der Schutzpatron der Stadt sein, aber ich denke, er ist über so etwas erhaben. Und die Stadt und ihre Bewohner huldigen vielen Göttern. Seid bedankt für Eure...Warnung, ich werde mich der Sache persönlich annehmen, wenn sich die Zeit findet." |
19.04.2012 15:45:22 | Aw: In der Kaserne (#59022) |
Lealand | Als der junge Ritter die Kaserne wieder verliess, hatte er Gewissheit über seine vorherige Vermutung, betreffend die Motivation der Wache. Sie war, aus der Sicht und dem Verständnis eines pflichtbewussten Paladins, der gelernt hatte seine Interessen weit hinter die der Allgemeinheit und des Guten zu stellen, nicht erkennbar vorhanden. Ihm schien es wirklich so, als wären die Wächter unwillig weiter zu denken, als bis zum Rande ihres Helmes, oder in speziellem Falle, bis zur Krempe ihres Hutes. Am Tor verabschiedete er sich mit einem freundlichen Nicken und gut gemeinten Worten von den Wachhabenden. "Lathanders Licht über Euch gute Wächter. Möge es eines Tages Eure Wege erhellen, auf dass sie klar und deutlich vor euch liegen." Wieder auf der Strasse schüttelte er noch einmal ungläubig den Kopf, als er zum Kasernengelände zurück blickte. Dann atmete er tief durch, sah in den Himmel und schmunzelte. "Ja Herr, morgen wird die Sonne wieder einen neuen Tag bringen und allen eine neue Gelegenheit bieten, es besser zu machen. Also vertraue ich in Deine Weisheit und hoffe inständig, sie werden eines Tages das Licht schauen können." Dann ging er in Richtung der Akademie um Cosima zu suchen. Ihre offene und ehrliche Art wäre eine willkommene Abwechslung, im Gegensatz zu seiner eben erst geführten Konversation. |
19.04.2012 19:29:14 | Aw: In der Kaserne (#59028) |
Andyneth | Laudrius lehnte sich in seinem Stuhl zurück und betrachtete seinen gegenüber eine Weile eingehender. Beinahe als würde er sich gedanken über die Worte des Fremden machen ehe er ansetzt zu erwiedern. "Ich denke einen Advokat könnte die Wache durchaus in gewissen Situationen behilflich sein, doch wäre das ganze eher eine freie Anstellung wenn Bedarf bestehen würde ihr versteht?" |
19.04.2012 19:42:22 | Aw: In der Kaserne (#59030) |
Mr.Hypello | Leicht fuhr er sich durch den gepflegt wirkenden Drei-Tage-Bart ehe sich ein Mundwinkel hob. "So etwas in der Art hatte ich mir bereits gedacht. Gut, ich denke damit kann ich mich anfreunden." Für einen Moment ließ er den Blick innerhalb des Zimmers schweifen, dann setzte er erneut an. "Nun denn, so seid ab diesem Moment versichert, so es von Nöten ist, steht der Wache oder eben jenen Bürgern die einen Verteidiger benötigen, dass meine Dienste Euch sicher sind. Bei Bedarf habe ich ein Zimmer im Drachen gemietet." So Kommandant von Hohenfels ihn dann hinausbitten würde, würde er sich wohl lediglich noch erkundigen wo er am Besten Einsicht in die hiesigen Gesetzbücher und eventuell Geschichte vergangener Fälle bekommen könnte um sich dann zu verabschieden. |
13.05.2012 18:10:07 | Aw: In der Kaserne (#59779) |
Elster | Emsiges Treiben herrschte in den kühlen Mauern der Kaserne. Es waren mehr Wächter dort, als sonst, nachdem Freiwachen einberufen und Urlaube gestrichen hatte. Man konnte nicht sagen, dass die Moral davon allzu sehr profitierte. Im und vor dem Bereitschaftsraum saßen Büttel und Büttelinnen jeglicher Coleur, waren damit beschäftigt, Schwerte zu schleifen und Helme zu schruppen. Ein großer,bronzener Topf brodelte über kleiner Flamme hinter der Theke. Hier und dort klapperte nicht nur das Blech der Schuppenrüstungen, sondern auch jenes von Löffeln und Tellern. Der Geruch von Poliermittel und viel zu lang gekochtem Eintopf lag in der Luft. Eine gefährliche Mischung, die vor allem in den oberen Etagen der Kaserne, in den Manschaftsunterkünften zu tränenden Augen und laufenden Nasen führen konnte. Wie immer lagen Spielkarten und Würfel auf den Tischen, doch niemand schien Muse oder Lust zu haben, Tymoras Gabe zu fröhnen. Der Korporal mit dem Federhut bahnte sich einen Weg durch die Büttel, klopfte kurz die Schulter des alten Alrik, der mit dem Zwirbeln seines breiten, buschigen Schnurrbartes beschäftigt war. "Gute Arbeit, das mit dieser Maga, habe gehört, dass Du unserer schönen Kriegsmaga etwas den Rücken gestärkt hast." Lob und klopten entlockten dem Büttel ein Husten und ein Lächeln, das schon einmal bessere Tage und mehr Zähne gekannt hatte. Rivan schlenderte weiter, hielt am vor sich hin brodelnden Topf und senkte die Schöpfkehle hinein. Dicke Fettaugen blickten von der Oberfläche zu ihm auf, aus den Tiefen brachen Dinge hervor, die vor Tagen quiekten, muhten und vielleicht auch gebellt hatten. Die ein oder andere halbzerkochte Rübe tauchte auf, um ihn zu grüßen. Er führte die Kelle an die Lippen und kostete direkt. Nicht unbedingt eine kulinarische fünfsterne Leistung, aber es wärmte. Alte Büttel sagten, dass diese Art von Eintopf dafür sorgte, dass einem Haare auf der Brust wuchsen. Rivans Haare sproßen, nicht zuletzt dank der Heilfertigkeiten einer gewissen jungen Novizin schon wieder mehr als reichlich und er goß den Rest des Kelleninhaltes zurück in den Topf. [i]"BONG BOING BONG"[/i] Der Hall des improvisierten Gonges aus Schöpfkehle und Eintopf-Topf ging dumpf durch Mark und Bein. Der Korporal räusperte sich, während das geschäftige Treiben um Ausrüstung und Teller stoppte und sich die allgemeine Aufmerksamkeit auf ihn konzentrierte. Mit beiden Armen stützte er sich auf den Tresen und blickte einen Moment still in die Gesichter der Wächter. Jung und Alt, Erfahrung und Müdigkeit. Hier und dort tatsächlich bitterer Eifer und ein aufmunterndes Nicken. So Vieles lag in den Mienen der Wächter. Rivan erhob seine tiefe Stimme: [i]"Es sind keine angenehmen Zeiten, das weiß ich...Kameraden. Wir alle haben mitbekommen, was die Tyranniten unter dem elenden Monteros vor den Toren angestellt haben. Wir alle sehen jeden Tag, die Besorgnis, welche die Bombe und diese schwachsinnigen Drohungen der Schnittchen ausgelöst haben."[/i] Der Korporal senkte seine Stimme, zog den Lederhut vom Kopf und ließ sich halb auf dem Tresen nieder, bevor er fort fuhr: [i]"Die zusätzlichen Schichten schmecken mir so wenig wie Euch und dennoch...es ist unsere Stadt und es ist unser verdammter Job das weder eine dahergelaufene Bande, noch die Tyrannen hier Angst und Schrecken verbreiten. Sie meinen es wäre ihre Stadt? Man legt keine verdammten Bomben in seiner eigenen Stadt! Sie meinen, wir hätten Angst? Jeder von uns hat Schlimmeres gesehen..."[/i] Für einen Augenblick brach ihm die Stimme. Wer lang genug Wächter war, hatte Tote gesehen, auch ein Hafenstädtchen wie Mirhaven war keine Ausnahme, was dies anging. Rivan konnte in den Gesichtern der älteren Büttel erkennen, dass jene Bilder zum Vorschein kamen, die sie alle verdrängen wollten. Bei ihm war es der junge Botenjunge Ben. Alkohol ist ein Lösungsmittel unter vielen. Wieder erhob er die Stimme, tief und gerade laut genug, dass sie im Gang des Gemäuers wiederhalte. [i]"Keinem von Euch muss ich das sagen, dass weiß ich. Wir sind die verdammte Mauer, an denen dieser Schwachsinn bricht. Wenn Ihr rausgeht, werft einen Blick an den Aushang vor der Kaserne. Wir weichen nicht, egal was passiert. Wir lachen der Nacht ins Gesicht, wie wir es immer taten. Irgendwer muss es tun, sonst lacht bald niemand mehr. Weitermachen."[/i] Langsam stieg Gemurmel an, wie die Äußerungen waren, konnte er noch nicht genau einschätzen. Rivan räusperte sich, hob die Hand und streckte Zeige- und Mittelfinger empor. [i]"Zwei Dinge noch! Erstens: Jene mit Frauen und Kinder in der Stadt haben zwei Stunden Freigang nach ihrer nächsten Patroullie. Zweitens: Vor einigen Wochen habe ich drei Fässer mit dem besten Auraun Meister Beladals kommen lassen. Sollte für einen besonderen Moment sein. Die Aufnahme der Rekruten...oder so. Dieser Moment ist genauso gut oder schlecht, wie jeder andere, denke ich. Drei Humpen für jeden, der heute nicht mehr raus muss. Tymora mit Euch, Kameraden!"[/i] |
14.05.2012 12:16:26 | Aw: In der Kaserne (#59804) |
Gekko | Ein kleiner Mephit flattert in die Kaserne hinein, eine versiegelte Pergamentrolle fest umklammert. Hilfesuchend schaut er sich im Eingangsbereich um und krächzt dann mit dünner Stimme: [i]Boootschaft! Boootschaft! Für Advokat! Für Advokaaat! Wo finden Advokaaat?[/i] |
14.05.2012 12:30:46 | Aw: In der Kaserne (#59807) |
Mr.Hypello | Mit einem Gesetzbuch bewaffnet schlenderte dieser gerade durch die Gänge der Kaserne. Wohl war er dabei sich einen Eindruck über die Wachen zu verschaffen, wie er meist an der bauchigen Pfeife schmauchend herumstolzierte. Letzteres würde man ihm vermutlich auf Dauer nicht durchgehen lassen, was dazu führen würde, dass er sie eben verstaute. Den Mephiten betrachtete er einen Moment eingehend und murmelte vor sich hin. "Botschaft für den Advokaten....mich. Ein Mephit....ein Vertrauter?...Auf den Straßen der Stadt?" Eiligst blätterte er in dem Buch in seinen Händen, ehe er eine Seite aufschlug und die aufmerksamen Augen kurz darüber huschten. "Das geht ja schonmal gut los." So würde er sich vorab die Pergamentrolle sichern und sie auch vor Ort und Stelle gleich lesen. |
14.05.2012 12:41:42 | Aw: In der Kaserne (#59810) |
Elster | Und der Mephit blieb nicht unbemerkt. Die Kaserne war voll besetzt, dutzende verblüffte Büttel schauten dem "Tier" nach, wie es zu dem Advokaten flatterte und laut seinen Namen rief. Geschirr klapperte, hier und dort hörte man das Klicken der Sicherung einer Armbrust. Kam das Teufelchen so toll dreist herein, so einfach wäre der Rückzug sicher nicht. Auch der Korporal mit dem alten, ledernen Federhut trat hinzu. Einige Adern traten auf seiner Stirn hervor. "LE KRÖKS! Bei Tymora!" Er löste seinen weiten, grauen Umhang von den Schultern, bereit ihn zum Fang des Teufelchens zu nutzen. [i]"Bei drei sagt Ihr mir, was es damit auf sich hat...und kein Briefgeheimnis und keine Ausflüchte! Der Feind paktiert mit finsteren Mächten, legt unsichtbar Bomben und Ihr empfangt ein solches Ding?"[/i] Es war nicht das erste Mal, dass Rivan so einem Wesen gegenüber stand. Er erinnerte sich nur zu gut an Surtur, den Vertrauten des verdammten Hexenmeisters Iroh. Und Naryl war einst einer seiner elenden Schüler gewesen... [i]"Und auch dieses....Ding bleibt hier und beantwortet Fragen!"[/i] |
14.05.2012 13:16:38 | Aw: In der Kaserne (#59813) |
Mr.Hypello | Das Pergament noch in der Hand, noch keinen Blick darauf geworfen, wendet sich der Advokat gen Rivan. Mit einem seichten Pusten bließ er eine schwarze Strähne mit silbergrauen Nuancen aus seinem Sichtfeld und blickte etwas irritiert gen Rivan, dann gen des Mephiten. "Ich korrigiere. Jenes Flatterwesen suchte mich auf. Vermutlich, so kein anderer Advokat im Haus ist." Das Pergament auf dem Buch ruhte still, weiterhin keines Blickes gewürdigt. "Und so ich Euch das Zählen abnehmen kann: Eins, Zwei, Drei." Ein weiterer prüfender Blick zum Feuerwesen. "Seid versichert, dass ich ebenso ahnungslos wie Ihr bin. Allerdings scheint offenkundig ein Verstoß stattgefunden zu haben." Und so verfällt er in eine Art dogmatisches Geschwalle. "Vertraute sind in Mirhaven nicht gestattet. Bei wiederholtem Auftauchen eines Vertrauten, dessen Besitzer über den Umstand der Gesetze informiert wurde, steht die Köpfung des Wesens. Wir können davon ausgehen, dass es ein ebensolcher Vertrauter ist, da ein Mephit, wie es hier der Fall ist, von irgendwem beschworen worden sein muss. Anderweitig würde wohl eine Art Ebenenriss in der Nähe herrschen, was jedoch im Kontrast zu der Tatsache steht, dass man mir ein Schreiben sendete. Wie sich der Gedanke vielleicht bereits aufgedrängt haben dürfte, würde dies wenig sinnig erscheinen." Dann holte er kurz Luft und atmete gedehnt aus. "Kurzum, ich habe dieses Wesen noch nie zuvor gesehen und seine Beweggründe sind mir fremd." Erneut hielt er kurz inne. "Inkorrekt. Zumindest ein Beweggrund ist bekannt. Der Mephit aus der Feuerebene ist ein Postbote, vermutlich damit betraut Post an andere Wesen zu verschicken. Was jedoch immernoch keine Aufklärung für den Absender liefert. Unter Umständen wäre wohl ein Blick in das Pergament ratsam." Und erneut hatte er sich wohl in einen Redeschwall versinken lassen, ehe er auf das Pergament blickte. "Postgeheimnis? Nun, nicht unter diesen Umständen. So Ihr es wünscht, sollt Ihr Einblick erhalten." |
14.05.2012 13:45:26 | Aw: In der Kaserne (#59815) |
Gekko | Als Caleb, der feuerrote Mephit, den Mann mit Gesetzbuch erblickt und dieser sich angesprochen fühlt, flattert er auf ihn zu. [i]Advokaaat? Hmmm? Gut Advokat ja?[/i] Nach kurzer Musterung des Advokaten reicht er ihm die Pergamentrolle. Das Siegel, welches auf rotes Wachs gedrückt wurde, zeigt eine Art Kapuze im Halbprofil. Die Botschaft lautet wie folgt: [spoiler] Hochverehrter Herr LeCroux, bedauernswerter Weise befindet sich der ehrbare Händler Malhony unschuldig in Gewahrsam der Stadt Mirhaven. Er soll Schutzbriefe zum Kauf angeboten haben. Da der Verkauf eines Stückes Pergament allein nicht strafbar sein kann, fordere ich die umgehende Freilassung dieses Herrn und beauftrage Euch hiermit mit seiner Pflichtverteidigung. Für Eure Mühen werdet Ihr eine beachtliche Belohnung erhalten. Weitere Details würde ich gerne mit Euch persönlich besprechen. Mein Mephit Caleb wird Euch zu mir führen. Mit den allerbesten Grüßen, Schmu Schubiak, freier Händler Amdirs [/spoiler] Nachdem Caleb die Botschaft überreicht hat, wendet er sich um und erblickt Rivan mit seinem Umhang in den Händen. Als er die Situation begreift schaut er sich ängstlich nach allen Seiten um, dann flattert er auf die Schulter von LeCroux, steckt die Flügel zusammen und fiept aufgeregt, aber doch so leise in des Advokaten Ohr, dass die Umstehenden die Worte nicht verstehen können: [i]Schutzen Caleb ja? Bringen raus zum Fliegen nach Hause ja? Guter Advokat gewand mit Worten ja?[/i] |
15.05.2012 12:07:05 | Aw: In der Kaserne (#59851) |
Elster | Noch während der Advokat sprach, griff Rivan fester um den Umhang, breitete ihn aus wie ein Netz. "Tymora, diese Art von Verstoß ist mir egal, LeKröks..."sprach er leiser, machte einen Schritt auf ihn zu, ohne den Blick von dem Mephiten auf seiner Schulter zu nehmen. "Wisst Ihr eigentlich..."gefährlich ruhig wurde die Stimme, kaum vernehmlich, so dass dem angesprochenen Advokaten rein aus Reflex nichts anderes übrig blieb, als sich vorzubeugen, um die nächsten Worte zu verstehen. Es folgten keine Worte mehr. Arme und Umhang des Korporals schoßen nach vorne auf den Mephiten zu, eine zu erwartende Explosion und dennoch so schnell, dass es kein Entkommen gab. Kurz noch wollte das Tierchen wohl davon flattern, doch der entschlossenen Kraft des Silberwächters konnte es sich kaum wiedersetzen. Beide Arme um das unförmige Bündel geschlossen, wandte er sich nun erst wieder zu Perry. "Was hattet Ihr gesagt? Ihr beide dort!"Rivan winkte zwei der Wächter herbei, die so mutig waren, sich das Schauspiel nur wenige Schritte entfernt anzusehen. "Bringt das komische Vöglein in einen Käfig, fesselt es und lasst es nicht entkommen. Ein Kampfmagier soll es sich ansehen." Befreit von der widerstrebenden Fracht klopfte er die Hände aneinander ab, nahm den Brief entgegen. Seine Augen verengten sich. Mit ernster Miene sah er über den Rand des Briefes zu Perry, musterte ihn misstrauisch. "Schmu, hm? Das...spricht nicht für Euch. In meinen Raum. Sofort." Hinter Rivan und Perry fiel die schwere Eichentür lautstark ins Schloß. Nur noch vereinzelte Worte konnten die Wächter davor hören, wenn sie sich [i]rein zufällig[/i] davorstellten. "IDIOT!" "VERBOTEN!" Und immer wieder "Nein! Nein! Nein!" |
15.05.2012 19:06:58 | Aw: In der Kaserne (#59861) |
Corres.CT | Als Yien die Kaserne betragt war sie nicht schlecht erstaunt über den aufgeregten jungen Rekruten, der sie unbedingt zu etwas bringen musste. In einer kleinen Kammer ohne Fenster angekommen, in der für gewöhnlich nur ein Tisch und zwei Stühle standen befand sich heute auch noch ein größerer, mit einem Tuch abgedeckter Vogelkäfig. Der Wächter verharrte in der Tür und sah nur in den Raum hinein. Anscheinend wollte man es der Kampfmaga überlassen selbst nachzusehen. Mit einem sanften Zug am Tuch wurde die Sicht auf den unfreiwilligen Bewohner frei. Verdutzt drehte sich Yien zum Rekruten. "Das ist ein Mephit" waren ihre mehr oder weniger gut überlegten Worte, aber der Mann in der Tür reagierte nur mit einem Schulterzucken. Vielleicht war ja das Teufelchen selbst ein besser Gesprächspartner und so sprach sie lieber mit dem kleinen geflügelten Gefangenen. "Du bist ja ein kleiner Unglücksrabe... Wie konntest du nur in die Hände eines Wächters fliegen?" Die Frage wurde nicht gestellt um eine Antwort zu bekommen und Yien redete munter weiter. "Erst vo wenigen Tagen habe ich jemanden gewarnt, dass seinem Vertrautem sowas zustoßen könnte, wenn er ihn in die Stadt mitnimmt." Ein Lächeln setzt sich ins Gesicht der Zauberin "Du sprichst nicht viel? Macht nichts, aber du kannst uns noch sehr helfen. ...Ich weiß, es wird dir nicht gefallen, aber wir könnten dich gut zum verstopfen von Löchern in den Abyss gebrauchen" Noch einmal betrachtet Yien das Kerlchen und wendet sich dann ab um den Raum zu verlassen. |
16.05.2012 17:17:55 | Aw: In der Kaserne (#59871) |
Gekko | [i]Warte, warte, warte!!![/i] Aufgeregt schnattert der Mephit los, wobei seine Augen ängstlich umherhuschen. [i]Caleb nicht Böses im Sinn, Caleb nur Bote! Warum Menschen so feindlig gegen Caleb?[/i] ((gerne IG weiter)) |
17.05.2012 09:27:21 | Aw: In der Kaserne (#59877) |
solitude | Der Gefangene Malaonys, ein junger Mann mit südlichen Aussehen, wird von Tag zu Tag unruhiger. Zuletzt hing er gar wimmernd an den Gitterstäben und rüttelte daran herum, doch nach dem letzten Gespräch mit der Kampfmaga Yien schien er sich wieder etwas beruhigt zu haben. Ob es Resignation oder Hoffnung ist, die ihn etwas beruhigt hat, bleibt dahingestellt. Das Gespräch bot Möglichkeit für beide Varianten. Seitdem sitzt er zusammengekauert in der Ecke und bewegt sich einfach gar nicht und hat die Augen geschlossen. Scheinbar hat er alles gemacht, was man in so einer Zelle machen kann und will nun seine Kräfte schonen und einfach still ausharren, bis eine Entscheidung getroffen wurde. Trotz der Stille sieht man ihm eine innere Anspannung deutlich an. Ab und an schien er gar leise zu beten. |
17.05.2012 22:37:12 | Aw: In der Kaserne (#59899) |
Corres.CT | Zwei weitere Tage vergingen in denen die jungen Wachen nur vorsichtig Wasser und naja sowas wie Essen brachten. Als er zu irgendeiner Tageszeit seine Augen öffnete und sich an das Gitter drückte, konnte er im Halbdunkel die Kampfmaga am Tisch sitzen sehen. Als sie bemerkte, dass sie beobachtet wurde ging sie auf ihn zu. Man redete wohl eine Weile und nach etwa ein bis zwei Stunden sah man beide die Treppe hinunter kommen. Am Ausgang wurden Malaonys einige seiner Habseligkeiten zusammen mit ein paar ernsten Worten überreicht. Er verließ die Kaserne ohne sich ein zweites mal umzusehen. |
21.05.2012 14:03:31 | Aw: In der Kaserne (#59992) |
Zeitgeist | [b]Trainingswoche: Waffengattung Nahkampf Rekrut Kalian[/b] Kalian hatte sich schon sehr gut zurecht gefunden, doch irgendwas war da etwas was ihn einfach nicht los lassen wollte. Kein Kampf und das seit Monaten. Nicht das er es erwartet hätte auf Amdir in einen Krieg rein zu schauen aber ein bisschen mehr Kampftraining hätte er sich schon gewünscht. So fasste sich einen Entschluss schnappte sein bestes Langschwert das er selbst angefertigt hatte es strahlte leicht golden eine meisterhafte Arbeit. Die Trainingspuppe überlebte nicht sehr lange denn wilden völlig unüberlegten Schlägen Kalians der kopf war nicht das einzige was heute denn Trainingsboden besudeln sollte immer wieder holte er aus zertrümmerte denn Torso die holzstücke splittern zum Boden. doch das reichte nicht er benutzte das Schwert wie eine Axt schwang es gegen denn hölzernen träger der die Puppe oben hielt es dauerte eine Weile dann machte di Schwerkraft ihre Arbeit alles zusammen viel mit einem scheppern zu Boden. Seine Wut kannte keine Grenzen nicht heute sie würde erst enden wenn er zufrieden war mit dem Zerstörerischen Ergebnis. [i]Kämpfe für Ruhm, Kämpfe für Ehre, Kämpfe um besser zu werden, Kämpfe um zu Siegen Hauptmann Nold Kren [/i] Die einzige frage die sich ihm stellte wurde er besser durch blinde Wut und Zerstörung überhaupt was war der Sinn darin das er nicht einmal denn Orc erschlagen konnte er der Soldat musste zurück weichen wegen irgendwelchen komischen diplomatischen Konsequenzen das nächste mal werde ich nicht so einfach zu stoppen sein. [i]*Sein Schwert flog wie ein Blitz Richtung des Fehrnkampfzieles die Spitze zertrennte die einfache holzscheibe in 2 hälften und wieder ein krachen poltern*[/i] Nach einiger Zeit wie er so da stand und einfach wie ins nicht schaute um genauer zu sein gegen die harte Steinmauer der Kaserne wurde er immer ruhiger seine Wut hatte ein ende einfach so..... |
29.06.2012 11:06:35 | Aw: In der Kaserne (#61145) |
Zeitgeist | [spoiler]Die folgende nachricht notiz oder mundsprache würde nur überbracht bei erlaubnis der wache siehe Post "kaserne"[/spoiler] Eine einfache Notiz wird überbracht -> falls diese einfache geschriebe Nachricht die erlaubnis erhält so weit zu kommen geschrieben wurde sie von einem gefangenen in der Kaserne -> Naryl Zuvor hatte er höfflich die Wachen gefragt ob er eine einfache bitte an die Akademie wenden dürfte mit keine versteck Nachricht falls nicht die Notiz dann eine Mündliche bitte überbracht von einem der Wächter. Er ist sehr freundlich und zeigt auch die nachricht denn Wächtern oder was er zu sagen hat je nach dem. Werte Thea, Ich würde euch gerne Sprechen, zu finden bin ich in denn Zellen der Kaserne. Unterschrieben Naryl [spoiler]Falls diese Bitte nicht angenommen würde aus welchen gründen auch immer würde Naryl folgendes dazu sagen: Ich würde der Akademie gerne die möglichkeit geben und besonders der Mage Thea mich als versuchsperson zu benutzen oder anderes je nach wunsch. Ich denke das bin ich der Akademie schuldig *würde er dann erklähren* Durch denn angriff der Magerin Meterlance bin ich denke ich immer noch ein stück in erklährungs nöten auch bei der Akademie und möchte gerne jegliche streitigkeiten aus der Welt schaffen.[/spoiler] |
29.06.2012 11:14:56 | Aw: In der Kaserne (#61147) |
Elster | Der Korporal der Silberwache selbst betrachtete das Schreiben. "Naryl...Du machst es wirklich nicht besser...." Mit diesen Worten reichte er dem Hexer in der Zelle den Zettel zurück. "Niemand hat Anspruch auf Dich, solange nicht der Hohepriester des Tyr über Dich entschied. Besuch ist Dir nicht gestattet...und von dieser Thea erst recht nicht. Wenn Du Dich einsam fühlst, schicke Ich Dir einige Priester, die sich um Deine verdammte Seele bemühen mögen." [spoiler]ooc: Ich hoffe, es bereitet niemandem allzu viel Ärger, dass Rivan den Brief in dieser Form nicht weiterleiten würde. Naryl ist ein bekannter Hexer, Diener des Cyric und Verbrecher. Gina ist eine äußerst....fragwürdige Gestalt, die durch die letzten Ereignisse sicher nicht als vertrauenswürdig eingestuft wird. Sicher kann man es ig oder per pm besprechen, wenn es Einwände gibt[/spoiler] |
02.07.2012 12:18:56 | Aw: In der Kaserne (#61214) |
Mard Aylomen | So verlies Merlina nach ihren 2 Tagen Haft die Zelle, aber sie nicht vorher einen Brief zu schreiben der wohl so Korporal Fearis wieder anwesend war zu übergeben sei. [spoiler] Werte Dame Ashalley, ich möchte mich für meine unlautere Wortwahl, bei einen unserer Treffen zu tiefst entschuldigen, es war nicht meine Absicht, dass ihr euch durch meine Worte in eurem Leben oder Freiheit bedroht fühlt. Ich entschuldige mich für die falsche Wahl meiner Worte und dem daraus resultierenden Unbehagen für euch und eure Gefährten und Gefährtinnen und hoffe ihr könnt mir das geschehen verzeihen. Ich würde so Interesse besteht euch, so ihr es wünscht 5 Beutel Kekse als eurer Wahl, als Wiedergutmachung zuschicken lassen. Sendet dazu einfach nur einen Brief an die Bäckerei in Hohenbrunn. Hochachtungsvoll Merlina Schwarzfluegel [/spoiler] |
05.07.2012 14:36:46 | Aw: In der Kaserne (#61283) |
Zeitgeist | [b]Naryls Geständnis[/b] *die 3 Zettel die er den Wächter reichte waren an folgende Personen geschrieben* An denn Fürst von Mirhaven, an denn Kommandanten der Wache und zu guter letzt an den direkten vorgesetzten Rivans. [spoiler]Hochwerte Damen und Herren, Hiermit gestehe Ich das ein hoch anerkannter Würdenträger und Büttel der Stadt schuldig ist nicht seine Arbeit zu erledigen. Es ist ein Skandal das ich mit einer weisen Robe einer Farbe des Friedens öffentlich durch die Stadt geführt wurde nur auf Grund einer vermeintlichen Kontrolle der Wache. Wie kann es möglich sein das man jemand verhaftet der sein Gold mit denn Bettlern und Armen teilt, wie kann man es überhaupt wagen einen anerkannten Händler der zwischen Valvec und Mirhaven Geschäfte macht solche Untaten zur last legen. Ich frage mich was ist falsch daran die guten Handelsbeziehung zischen denn beiden Städte zu erhalten zu wollen, mir war nicht bekannt das ein solcher Hass gegen die Diener der Insel vorliegt. Desweiteren sollte ihm klar sein das diese Verhaftung nicht ohne folgen bleibt, die Beziehungen zwischen beiden war recht gut doch das könnte sich abgrubt ändern durch sein verhalten! Selbst ich habe nicht übersehen was der Grund seiner schlechten Arbeit ist. Für mich war es auf denn ersten Blick ersichtlich. Dieser Mann der Held Mirhavens schwebt auf seiner Wolke für seine Selune Dienerin doch wer kann es ihm verübeln sie ist eine wahrhaftige Schönheit, DOCH ist dies kein Grund seine Arbeit so liegen zu lassen. Das er irgendwelche Leute in die Zellen steckt! Wie kann es sein das sich die Wache bis heute noch nicht mit dem Angriff auf meine Person beschäftigt hat? Wie kann es sein das sie noch nichts getan haben gegen diese Schwarzmagierin die mich angegriffen hatte, wie kann es sein das die Elfin die mich versucht hat zu töten immer noch Frei rum läuft? Ich könnte noch einige andere fälle aufzählen wie er auf Grund von Gefühlen seine Arbeit vernachlässigt. Doch ich möchte noch einmal daran erinnern das ich es war der für die Akademie spenden wollte ich es war der einer kranken Person geholfen hatte obwohl keine Hilfe für nötig befunden wurde und ich es war der die Stadt mit dem Handel bereichert hat. So ersuche ich die Führung der Stadt und euch werter Herr Kommandant lasst mich nicht in dieser Zelle vermodern lasst mich ziehen und ich werde ein gutes Wort bei der Führung Valvecs für Mirhaven einlegen so euch diese Gnädiger sein werden als ich! Der Schuldig nach dem ihr suchen solltet in Mirhaven, innerhalb eurer eigenen Mauern ist nur ein Mann Rivan Fearis! Gez Naryl Unterschrieben Naryl [/spoiler] *dann würde er noch extra eines für rivan geben* [spoiler]Guter Rivan, Hiermit gestehe ich das ihr mich meinem hab und gut entledigt habt, das ihr wie ich der Schönheit einer Frau verfallen seit. Ich gestehe das wir die selbe Natur haben wir beide sind gar nicht so verschieden wie ihr meint ihr tragt eure schuld und ich meine. Wir werden die Tage sehen welche unsere Lasten schwere zu tragen ist die eure oder die meine. Unterschrieben Naryl[/spoiler] |
05.07.2012 15:59:24 | Aw: In der Kaserne (#61285) |
Elster | Ein tiefes Seufzen, als er die Pergamente überflog. Rivan faltete das Blatt und zog die Kanten gerade. Die schweren Stiefel ruhten auf dem Tisch vor ihm und aus den Zellen klangen die gedämpften Geräusche der mehr oder weniger Straffälligen. Nur der Hexer mochte an den Gittern stehen und den Korporal bei seiner Lektüre beobachten. Doch dieser schwieg. Wortlos kaute er einen trockenen Kanten Brot. Verpflegung, die von den Gefangenen übergelassen wurde. Nach einer Ewigkeit schüttelte er wieder den Kopf und hob den Blick. "Tymora....Naryl. Im Guten habe ich Dich hierher geführt. Wollte Dir die Chance Deine Schuld zu sühnen. Das ist Deine Antwort darauf?" Der Silberwächter schob die Papiere beiseite. "Das hier...", ein Wink zu dem Pamphlet des Hexers,"...meinst Du, solche Ausreden, solche sinnfreien Beschuldigungen und schlechten Lügen....werden irgendwas besser machen? Weder sind sie kreativ, noch unterhaltsam. Mich beleidigen, kannst Du so nicht." Ein weiterer Bissen vom Brot und Momente der Stille, nur durchbrochen von den Kaugeräuschen Rivans. "Bei dem lächelnden Fräulein, bei der Liebe, die Dir so wichtig zu sein scheint, wie willst Du Dein Leben, Deine verdammte Seele retten, wenn Du nicht einsichtig wirst? Tymora, ich höre mich schon an, wie ein verdammter Priester..." |
06.07.2012 09:01:23 | Aw: In der Kaserne (#61299) |
Zeitgeist | Naryl schaute zu dem Wächter auf und er lächelte. Er lief in seiner Zelle herum mit seinem Stift und Pergament und machte sich Notizen und Formulierungen. Dann richtet er das Wort zu Rivan: "Ich bin noch nicht am ende meiner Ausführungen. Ich bitte euch nein ich verlange von euch das ihr einen Aushang macht mit dieser Notiz. Wenn es euch widersprechen sollte dann ändert unpassende stellen. Doch die Nachricht sollte die selbe sein auch ich habe ein recht auf Beistand und Gerechtigkeit." Naryls Aushangs Notiz Hiermit rufe ich alle Advokaten auf mir Naryl beizustehen. Reist nach Mirhaven in die prächtige Stadt um euch ein Bild zu machen über meine Situation. Mich zu finden ist ein leichtes fragt auf der Stadtwache nach Naryl. Solltet ihr diesem Ruf folgen werdet ihr meinen Dank erhalten der nicht nur aus Worten besteht. Mögen die Götter euch zu mir führen ob Mann oder Frau. Unterschrieben Naryl |
06.07.2012 10:22:01 | Aw: In der Kaserne (#61303) |
Elster | Der Silberwächter schüttelte nur wieder den Kopf. [i]"Naryl, Du elender Irrer....Du bist am Ende....und nicht nur am Ende Deiner Ausführungen."[/i] Resignation und Enttäuschung schwangen deutlich mit, als er sich abwandte. [i]"Arrogantes Lächeln hilft Dir nicht. Tymora, ich weiß nicht, was in Deinem Wahn die Windungen Deines Hirns produzieren. Denk dran, dass Du Dich freiwillig stelltest....es wird einfach keine Gnade geben, wenn Du nicht einsichtig bist."[/i] Er war schon halb zur Treppe gebogen, als er inne hielt und ohne sich umzuwenden an die kalte Steinmauer lehnte. [i] "Lass das Geschmiere, wenn da nichts sinnvolleres raus kommt, wahnsinniger Hexer. Wenn die Priester mit Dir fertig sind...mag sich ein Advokat für Dich finden."[/i] Noch einige Momente starrte der Korporal ins Leere,dann schlenderte er die Stufen hinab. |
08.07.2012 22:54:15 | Aw: In der Kaserne (#61380) |
dead Rabbit | [b][u]Verhör durch die Priester[/u][/b] Schon am Morgen nach dem Verhör Narylithrars durch die Priester Ainslee Seonaid, Lhoorn Kar'Vrel und den Inquisitor Auron von Bravilla landete auf dem Schreibtisch Rivans der Bericht des vorigen Abends. Eine Abschrift davon fand sich ebenso beim Kommandanten ein. [quote] Hoar zum Gruße ... Wie von Korporal Fearis gewünscht fand ich mich gemeinsam mit Priesterin Seonaid und dem Inquisitor ein um Naryl hinsichtlich seiner Glaubwürdigkeit im Punkte auf seine Abkehr von seinen infernalen Herren und seinem Wunsch der Reue zu befragen. Nach kurzem Gespräch über die Untaten des Gefangenen sprach ich diesen auf seinen Wunsch nach Abkehr und Reue an, welchen er weiterhin bejahte. Mehr als einmal sprach er davon das man ihm die Möglichkeit geben müsste. Den Einwand das er diese schon einmal bekam überging er mit Hinweisen auf die Widersprüchlichkeit das er als Hexer damals vom Lügenprinzen besessen gewesen sein soll. Vorstellungen wie seine Reue und vor allem Buße aussehen könnte hatte er keine. Mein Eindruck ist das er davon ausgeht das sein Wort genügt und er erwartet das man ihm einfach die Freiheit schenkt. Meiner Forderung auf der Stelle seinem Herren abzuschwören und die ihm gewährten Mächte niemals wieder zu nutzen wich er zuerst aus, indem er erklärte das er seinem sonderlich gläubiger Mensch sei und seinem Patron schon lange den Rücken gekehrt hat. Der zweiten Forderung meinerseits seinem Teufel zu entsagen versuchte er wiederum zu entgehen indem er erklärte dies erst zu tun wenn man ihn aus der Stadt hinaus geleite und die Freiheit schenke. Erst nach der dritten Aufforderung , wiederholten Gegenfragen seinerseits und dem guten Zureden durch Korporal Fearis und die anderen kam er dieser nach und sprach wie ich zitieren möchte: [center]"Ich Naryl schwöre meinem Teufel ab hier und jetzt unter euren Augen und Ohren. "[/center] Auf Grund der kürze seines "Schwurs" und den mehrfachen Versuchen diesen nicht leisten zu müssen gehe ich jedoch davon aus das dieser halbherzige Satz nicht mehr ist als ein Lippenbekenntnis. Auch im folgenden Gespräch erweckte er nicht den Eindruck als würde er seine Taten bereuen. Zwar war er bereit einige davon zu gestehen, jedoch machte er zu keinem Zeitpunkt den Eindruck als würde er Mitleid mit seinen Opfern zu empfinden. Eher schien es als würde es ihn amüsieren und beeindrucken. So gab er zu einen Ritter wie einen Silberwächter direkt vor den Toren durch zwei teuflische Wesen, seine "treuen Diener" wie er sie nannte, angegriffen zu haben. Dabei schien er vor allem von der Herkunft und dem Wesen der Kreaturen beeindruckt als das er die bereute. Den Angriff selber nannte er nur eine "Respektlosigkeit". Auch gab er zu vor den Toren der Stadt ein Feuer gelegt zu haben, verschiedene Wanderer mithilfe von Unsichtbarkeit und anderen Zaubern erschreckt zu haben, ein Jünger des toten Hexenmeisters Iroh gewesen zu sein und einem dunklen Kult anzugehören. All dies gab er jedoch nur zu ohne es zu bereuen. Während er es gestand war ihm kein Zeichen von Mitleid anzusehen, einzig schien er zu bedauern das einige seiner Pläne, wie der Angriff auf eine namentlich nicht bekannte Magierin oder der Versuch in den Straßen Mîrhavens zu predigen, fehlschlugen. Im Verlauf des Verhöres erwähnte er dann den dunklen Kult, dem er nicht fest angehöre da er die Prüfung dazu nicht abgelegt habe. Diese sehe vor eine unschuldige Seele zu verderben. Über den Kult konnte er nicht mehr sagen außer das die Angehörigen, 5 weitere Hexer, sich nahe des Cafés "Rose" treffen würden. Stets bei Nacht und in dunkle Roben gehüllt, so das er weder deren wahre Namen kenne noch ihr Aussehen beschreiben könne. Um sich zu identifizieren trage jeder der Hexer eine Scherbe bei sich, so wie die bei seiner Verhaftung sichergestellte. Über die Ziele des Kultes konnte er ebenfalls nichts sagen. Das bei ihm gefundene infernalische Artefakt sei ein Splitter des "schwarzen Spiegel Baators", ein Stück eines mächtigen Artefaktes, welches zusammengesetzt seinem Besitzer die Macht verleihe ein Tor in die Ebene des Teufels Mephistos, welchen er "Herren des Höllenfeuers" nannte, verleihe. Eine Tat für die ein Hexer wie er sonst unzählige Seelen opfern müsse, wie er erwähnte. Des weiteren gab er an diesen Kult nicht folgen zu wollen sondern ihn vielmehr unterwanderte um mehr über die anderen Hexer sowie den Verbleib der übrigen Splitter heraus zu finden und diese dann Mîrhaven zu übergeben um das Artefakt vernichten zu können. Er scheint davon überzeugt das dieses Vorhaben alleine ausreiche das man ihn aus dem Gefängnis entlässt und er keine weiteren Folgen ob seiner Schandtaten zu fürchten habe. Zum Ende hin fragte er wie der Inquisitor und ich selber über ihn urteilen würden. Das es in den Augen des Inquisitors und nach den Lehren Tyrs noch einen Weg geben würde, schien ihn jedoch nur zu erheitern. Auch gab er an das ein Scheiterhaufen ihm nicht schaden könnte, wenn er ein Teufelsanbeter wäre. Das er dies jedoch ist hatte er zuvor nie bestritten. [u]So mein Urteil nach der Befragung:[/u] Während der gesamten Befragung wich er Fragen immer wieder aus oder versuchte vom eigentlichen Thema abzuweichen. Anfangs erwähnte er das man ihm einen Chance geben müsse sich zu beweisen, doch gab man ihm diese schon einmal, welche er allerdings verwarf. Zu keinem Zeitpunkt schien er seine Taten zu bereuen oder Mitleid für seine Opfer zu empfinden, vielmehr sagte er aus das er nichts falsches daran sehe "das schwarze Schwert zu führen" und widersprach dem Vorwurf jemanden getötet zu haben mit den Worten das es dies "noch nicht" getan habe. Besonders der Aufforderung seinem Teufel abzuschwören versuchte er, wie oben beschrieben, mehrfach zu entgehen, was mich daran Zweifeln lässt das er dies wirklich in Erwägung zieht. Aufgrund dieser Eindrücke schenke ich seiner Reue und Abkehr keinen Glauben! Was immer er mit diesem Schachzug bezwecken will, es dient nicht der Buße sondern nur seinem eigenen, boshaftem Zweck. Jedes Gelöbnis, jeder Schwur und jeder Eid seinerseits sind nichts weiter als leere Versprechungen und Lippenbekenntnisse ohne jeden Wert. gez. Lhoorn Kar'Vrel Stimme und Arm Hoars [/quote] |
09.07.2012 11:58:55 | Aw: In der Kaserne (#61384) |
Elster | Der Korporal ruhte auf dem einfachen Schemel in seiner kleinen Kammer. Die Augen geschlossen und den Hut halb über dem vernarbten, stoppligen Gesicht, hätte ein zufälliger Besucher sicher den Eindruck gewonnen, dass er schlafen würde. Nun, in der Kaserne gab es vieles, aber keine zufälligen Besucher. Erst recht nicht in Rivans Kemenate. Zudem, würde sich der Besucher, ob freiwillig oder nicht, getäuscht haben. Das Heben und Senken der Brust war tief und ruhig, aber Schlaf hätte anders geklungen. Hatte dieser wahnsinnige Hexer wirklich gehofft, dass sie ihm einfach so glauben würden? Ihm bei der Erretung seiner verdammten Seele helfen und ihm dann die Freiheit schenken? Tymora, war diese Art des bösartigen Irrsinns, der so manchen in der Stadt befallen hatte vielleicht ansteckend? Oder war es doch nur der ganz alltägliche Wahnsinn? Rivan zog sich dem Hut aus dem Gesicht, richtete sich auf und blickte auf den Schreibtisch vor ihm. Wie immer Stapel von Akten und Pergamenten. Hätte sich Naryl nicht gestellt, er hätte bestimmt bald einen eigenen Schrank für all seine Untaten erhalten. Ganz oben ruhte der Bericht des Hoariten. Wenigstens dieser schien der Sache ähnlich viel Glauben zu schenken, wie er selbst. Aber noch galt es abzuwarten, was die beiden anderen Schreiben würden. Rivan beleckte seine Feder und zog ein sauberes Pergament hervor. Vielleicht hatten sie irgendeinen Vorschlag, was man mit dem Hexer würde anstellen können, er, der Silberwächter hatte seinen Teil erfüllt und verspürte nicht wirklich mehr das Verlangen danach, Naryl von irgendwas zu überzeugen, dass ihn aus der Misere retten würde, in die er sich selbst hinein navigiert hatte. [quote][i]Tymora zum Gruße "Händlerin" Nyara, nach den ersten Befragungen ist es Euch nun gestattet, den geständigen Verdächtigen Naryl in seiner Zelle aufzusuchen. Zu Eurem Schutz wird bei diesem Treffen ein Silberwächter zugegen sein. Zu seinem Schutz wird, so möglich, ein Geistlicher einer Gottheit, die nicht so verderblich ist wie die Eure, zugegen sein. So Ihr den Besuch wahrnehmen wollt, werdet Ihr Euch schriftlich mindestens einen Zehnttag im voraus anmelden. Ihr werdet am Eingang der Kaserne durch ein weibliches Mitglied der Silberwache, so vorhanden, ordentlich und rechtsgültig durchsucht werden. Etwaige illegale Funde, wie Drogen und verbotene Waffen, können und werden Euch persönlich zur Last gelegt werden. Es ist Euch nicht erlaubt, dem Verdächtigen irgendwelche Präsente oder Obstkuchen mitzubringen. Es ist Euch nicht erlaubt, in den Mauern der Stadt, wie auch der Kaserne, Eure finstere Gottheit anzurufen. Solltet Ihr das Anliegen haben den Hexer Naryl bei einem möglichen Prozess als Advokatus zu dienen, oder Euch steht ein Vertreter der Juristei zur Verfügung, so ist es Euch erlaubt ihn namentlich der Wache oder direkt dem Tempel des Tyr zu nennen. Die oben erwähnten Punkte stehen nicht zur Debatte und dienen Eurem eigenen, wie auch dem Schutz Eures Geliebten. Vielen Dank für Euer Verständnis, für Rückfragen stehe ich Euch zur Verfügung. Das Lächeln des Fräuleins möge Euch auf Euren finsteren Pfaden begleiten, Rivan Fearis, Korporal[/i][/quote] Sorgsam faltete er das Schreiben einmal und legte es auf den Ablagestapel. Irgendwann in den nächsten Tagen würde Kamerad Alrik ihn sicher abholen und sich um die Korrespondenz bemühen. |
09.07.2012 12:30:53 | Aw: In der Kaserne (#61385) |
Mr.Hypello | Und so würde am darauffolgenden Tag ein weiteres Schreiben seinen Weg in die Kaserne finden. Es trug das Siegel des Tyr. [quote]Werter Kommandant, werter Korporal, werte Silberwächter, im Falle des Paktierers Naryl kam ich, wie vermutlich auch meine Kollegen zu dem Schluss, dass eben jener Hexer zwar geständig sei und immer wieder beteuerte sich seiner Teufelei abwenden zu wollen, doch dies scheint nicht mehr als ein Lippenbekenntnis zu sein. Keine Tat, die er nannte, ließ Reue verspüren. Seine Mimik und sein Gebahren zeugten nicht davon, dass es ihm ernst sei. Im Gesamten betrachtet ist der Verdacht hoch, dass seine Abkehr nicht mehr als eine weitere Lüge ist. Nachdem er ein umfassendes Geständnis abgelegt hatte, schien es als wolle er der Geistlichkeit einen Handel vorschlagen. Seine Freiheit wollte er erkaufen durch ein Lippenbekenntnis indem er den Teufeln abschwor um dann in einer Art Spionageakt, den "schwarzen Kult", wie er ihn nannte, weiter zu unterwandern um die restlichen Spiegelscherben aufzutreiben. Jene, die ein mächtiges infernales Artefakt ergeben sollen, scheint ein jeder dieses Kults zu besitzen. Namen fielen ihm nicht ein, ebenso wenig wie Gesichter. Auch schien er überzeugt, dass dem Hohepriester, die Richtung eines ganzen Kults lieber wäre als die Verurteilung eines Einzelnen. Doch sollte hierbei beachtet werden, dass das Ziel, diesen Spiegel zu erschaffen nunmehr für den Kult unmöglich scheint, solange wir einen der Splitter in Gewahrsam wissen. Unabhängig davon halte ich den Vorschlag sowie seine geheuchelte Reue für eine Farce. Es ist fraglich was von all den Informationen der Wahrheit entsprach, doch jene über seine Einsicht scheinen frei von Ernsthaftigkeit zu sein. Auch wenn für seine Taten eine Exekution nahe liegt, so gäbe es unter Umständen den Weg der Läuterung. Ein Ritual, dass ihn vor den Göttern bindet, der infernalen Macht abzuschwören. Es ist also in der Tat griffiger als ein Lippenbekenntnis und obendrein bindender. Ein Bruch der Läuterung würde dem Teufel ungesund zu Gesicht stehen. Doch dies liegt im Ermessen des Hohepriesters und jenem Urteil, welches wohl in einem Prozess gefällt werden würde und könnte. Im Folgenden werde ich dem Hohepriester von dem Umstand unterrichten, es ist anzunehmen, dass alle nötigen Akten in den Tempel der Sieben geschafft werden müssen, auf dass auch er sich ein wahrhaftiges Bild machen kann. gez. Auron v. Bravillia Klerus des Tyr[/quote] |
09.07.2012 18:38:22 | Aw: In der Kaserne (#61403) |
Grauherz | Schlussendlich erreichte auch das dritte und letzte Schreiben auf hellen Pergament mit dem Siegel Selunes die Kaserne. [quote][i]"Selune mit euch werter Kommandant, werte Silberwächter, bezüglich des Falles Naryl, des Paktierers, bin ich ob des Gespräches mit ihm zu dem Schluss gekommen das er sich zwar freiwillig stellte und bereitwillig ins Gefängnis Mirhavens kam, dass er jedoch bereits bereut es getan zu haben. Es erscheint mir das er gehofft hatte das Gesetz Mirhavens zu seinen Gunsten zu verändern und die Bewohner dieser Stadt zum Narren zu halten. Dies wird ersichtlich durch sein respektloses Verhalten gegenüber den Wächtern und oftmaligen Versuchen jene in einem schlechten Licht dastehen zu lassen. Das Geständnis, welches er bei Verhaftung versprochen hatte zu schreiben, war bis zum gestrigen Tage noch immer nicht gefertigt. Das Mündliche, welches er uns sodann gab, war voller Hohn und Stolz auf seine Taten und umfing nur einen Teil jener Ereignisse, welche er vollbrachte. Er bereut es nicht Unschuldige rein aus Spass heraus angegriffen zu haben, Furcht und Schrecken zu verbreiten und körperlichen und seelischen Schaden verursacht zu haben. Auch sprach er stolz von seinen zwei Dämonen, welche er hervor rufen kann. Dies sind nicht die Worte und ist nicht das Benehmen eines Mannes, welcher seine Taten bereut. Mir ist bewußt das die Strafe vom Hohepriester Tyrs genannt werden wird, doch stimme ich dem Vorschlag meines Kollegen, des Tyr Priesters Auron v. Barvillia zu, das eine Läuterung eine Möglichkeit für Naryl sein mag zu bereuen und ein neues Leben zu beginnen. Die Weisheit Selunes mit Euch und den Euren Ainslee Seonaid Priesterin Selunes Novizin der Halle der Sieben"[/i][/quote] |
11.07.2012 12:30:47 | Aw: In der Kaserne (#61452) |
solitude | Nach einigen Tagen fand auch die Antwort auf das Schreiben des Silberwächters den Weg zurück in die Kaserne [quote]Die dunklen Götter mit euch, Korporal Faeris. Dieses Schreiben soll als schriftliche Anmeldung dienen, um den Gefangenen Naryl besuchen zu dürfen. Ihr werdet in den nächsten ein bis zwei Zehntagen mit meiner Ankunft rechnen können. Ich werde euch später darüber in Kenntnis setzen, ob ich vor Gericht als Advokatus dienen möchte. Über den Bruch eurer Regelungen braucht ihr euch bei mir keine Sorgen zu machen. Händlerin Nyara [/quote] |
29.07.2012 13:45:09 | Aw: In der Kaserne (#61884) |
hannibhaal | Allein um sein Gespür belogen worden zu sein zu bestätigen, marschierte Sid am Abend des nächsten Tages zur Kaserne. „Wenn ihr so nett wäret, mich zu Kommandant Laudrius vorzulassen, auf das ich ihm dieses kleine Geschenk zu seinem Freudentage überlassen könnte und persönlich meinen Gruß übermitteln könnte?“, meinte er schelmisch lächelnd und auf einen mittelgroßen Korb mit Leinenüberzug blickend. |
05.08.2012 17:04:31 | Aw: In der Kaserne (#62069) |
Mash | [b][u]Gutes aus Bösem?[/u][/b] "Ein Silberwächter wird während des gesamten Gespräches anwesend sein und Euer Verhalten protokollieren. Es ist Euch bei Strafe verboten, sich den Gitterstäben zu nähern, Gegenstände auszutauschen, in einer fremden Sprache oder in sonstigen geheimen Zeichen mit dem Gefangenen zu sprechen. Ihr wurdet gewarnt." Davek memorierte die kurze Anweisung, die der Rekrut der Silberwächter ihm mit tragender Stimme vorgetragen hatte, während er vor ihm die Treppen zu den Zellen hinaufstieg. Da er nichts von dem erwähnten vorhatte, fühlte er sich in dieser Hinsicht sicher. In einem anderen Aspekt dagegen hatte er ein sehr, sehr mulmiges Gefühl. Der Rekrut setzte sich an den Schreibtisch und trippelte mit den Fingern auf die schwere Holzplatte. Davek konnte fühlen, wie dessen Blick sich durch seinen Nacken bohrte. Langsam trat er vor die Zelle mit der Nummer 7. Es bot sich ihm ein erbärmlicher Anblick. Der Boden der Zelle strotze vor Dreck und Unrat, über dem sich Fliegen einen unaufhörlichen Kampf lieferten. In der einzig sauberen Ecke lag ein kleiner Haufen. Bis der Haufen anfing, sich zu bewegen... Der Hexer Naryl hatte offenbar schon einige Zeit hinter diesen Gittern verbracht. Trotzdem schien er sich wenig um den Zustand seiner Zelle zu scheren. Im Gegenteil, nach einer unwirschen Begrüßung schenkte er Davek ein freundliches Lächeln und begann im gemütlichen Ton zu reden, ganz so als würden sie sich auf dem Marktplatz übers Wetter unterhalten. Er fragte Davek nach seinem Namen. Doch wenn der Waldläufer eines über dunkle Magier wie Naryl wusste, dann, dass man ihnen niemals einen Namen nannte. Niemals. Doch es war etwas ganz bestimmtes, was sich Davek von Nary erhoffte. Es war qualvoll, denn Naryl wich bei jeder Gelegenheit einer Frage aus, als würde er Spaß daraus ziehen, mit seinem Gegenüber zu spielen. Doch langsam kamen sie der Sache näher, Schritt für Schritt... "Wenn ein Teufel in ihren Geist eindringt, dann müsste sie auch in seinen gelangen können. Möglich, dass sie in ihrem Inneren bereits weiss, wo sich der Teufel verbirgt. Nichts ist ohne Preis, versteht Ihr? Allerdings... muss sie sich darauf einlassen. Und wer weiss, vielleicht hat sich der Teufel bereits einen menschlichen Wirt gesucht? Sie selbst vielleicht?" Er winkte Davek, näherzukommen. Abgestossen und den Instinkt zur Flucht unterdrückend kam Davek langsam, sehr langsam, näher. Er hörte nicht, wie hinter ihm der Stuhl des Wächters kratzte. "Wenn sie den Vertrag unterschrieben hat, dann muss sie den Teufel töten. Es gibt dafür Mittel und Wege, aber diese Geschichte würde bis an die Anfänge des Krieges zurückreichen." Eine Hand legte sich auf Daveks Schulter. "Jetzt ist es aber endgültig genug. Was reitet Euch denn? Wollt Ihr dem Kerl etwa Gesellschaft leisten? Langsam zog er Davek von der Zelle weg. "Seid froh, wenn ich Euch nicht melde. Der Korporal würd Euch auseinander nehmen." "Und mich danach, weil ich ihn nicht sofort rausgeworfen hab", dachte der junge Rekrut. Davek nickte nur und wandte sich zum Gehen. "Genau, trollt Euch. Die Wache hat schließlich besseres zu tun.", hörte er den Rekruten nachrufen. Wie blind und taub wanderte Davek durch die Straßen Mirhavens. Natürlich wusste er, dass einer wie Naryl log, sobald er den Mund aufmachte. Doch sein Bauchgefühl betrog ihn nur selten, und das sagte ihm, dass ein Körnchen Wahrheit in seinen Aussagen steckte. Die Priester schienen machtlos, auf Sara und Katlyn wollte er sich nicht verlassen. Naryl mochte ein frevelnder Verdammter sein, aber deshalb konnte sein dunkles Wissen vielleicht trotzdem zu etwas Gutem führen.... Er bemerkte Tammi erst, als sie ihn am Umhang zupfte. Sie sprach mit ihm, aber er bemerkte sie kaum. Denn in diesem Moment kam Zoe die Straße herab, und er schaute in ihre Augen. Oder waren es bereits die Augen eines Teufels....? |
10.08.2012 08:27:55 | Kaserne - Eine Nachricht an Yien (#62197) |
Varulfen | Ein Brief an Yien wurde abgegeben, mit dem Hinweis, dass es sehr wichtig sei, dass sie ihn schnell erhielte. An der Handschrift ist deutlich zu erkennen, dass der Brief hastig aufs Papier gekrakelt wurde. [quote]Hallo Yien, Heute wurde ich von dem Gehilfen Deckers heimgesucht, mit dem Angebot meinen Namen aus dem Pakt zu streichen, wenn ich ihr dafür etwas wertvolles gebe. Damit sind nicht Gold oder Dinge gemeint, sondern Sachen wie die Stimme oder glückliche Erinnerungen. Natürlich habe ich nicht vor darauf einzugehen, aber ich habe eine Bedenkzeit von drei Tagen bekommen die am *RP-Datum* endet. Glaubst du es sei möglich, sie an diesem Zeitpunkt hervorzulocken und ihr eine Falle zu stellen? Bitte antworte schnell, ich weiß nicht, wie sie reagiert, wenn ich ablehne. Sara Ashalley[/quote] |
22.08.2012 11:06:42 | Aw: In der Kaserne (#62449) |
dead Rabbit | ...findet auch Rivan ein Schreiben vor. [quote]Hoar zum Gruße Rivan, nachdem ich die Berichte über Naryl durchgegangen bin komme ich nicht um zu die Vorfälle in weiche ihr persönlich verwickelt ward noch einmal zu besprechen. Bereitet euch ebenso darauf vor, vor dem Richter nochmals darüber aussagen zu müssen. Anhand einiger Notizen zu den Briefen des Gefangenen vermute ich außerdem das er euch gegenüber Vorwürfe machen wird, bereitet euch darauf ebenso vor. ~Lhoorn Kar'Vrel Priester Hoars[/quote] |
25.08.2012 14:00:56 | Aw: In der Kaserne (#62545) |
dead Rabbit | Ein weiteres Schreiben erreichte Rivan sowie den Kommandanten der Wache: [quote]Hoar zum Gruße! Nachdem ich die Berichte und Anzeigen gegen den Hexer [u]Narylithrar[/u] gesichtet und zusammengefasst, sowie mir einigen Zeugen gesprochen habe steht einer ordentlichen Anklage nichts weiter im Wege. Allerdings habe ich bedenken bezüglich der Sicherheit: In seinem verhör sprach er von einem dunklen Kult, auch mehrere Zeugen erwähnten immer wieder Komplizen des Hexers, daher schließe ich nicht aus aus das der Kult oder andere Verbündete versuchen könnten den Angeklagten während des Prozesses oder auf dem Weg dorthin zu befreien. Mein Vorschlag daher ist es den Angeklagten unter strengster Bewachung in den Gerichtsaal bzw. Tempel zu verbringen. Neben den einfachen Soldaten sollte Kampfmaga yien'daxx zugegen sein um für die magische Sicherung zu Sorgen. Außerdem sollte der Hexer selber gefesselt wie auch geknebelt sein um ihn vom Nutzen seiner dunklen Mächte abzuhalten. Sollte der Tempel über die Möglichkeit einer sicheren Unterbringung verfügen wäre es denkbar den Hexer schon zu einem früheren Zeitpunkt dorthin bringen. Ein möglicherweise geplanter Hinterhalt kurz vor Beginn der Verhandlung würde damit nutzlos. ~Lhoorn Kar'Vrel [/quote] |
08.09.2012 14:03:48 | Aw: In der Kaserne (#62951) |
Zeitgeist | Als die Wachen heute in die Zellen Naryls schauen würde könnten sie nichts auffälliges bemerken. Das selbe Bild wie immer. Wie er irgendwas auf ein Pergament schreibt und seine Augen nur noch dies und nichts weiter zu sehen scheinen. Doch sollten je die Augen abgewendet werden würde Naryl die Zelle genau in Augenschein nehmen. Jegliches Material was er erblickte würde er versuchen in seine Formel mit einzubeziehen sicher war es nicht viel aber immerhin etwas. Auch würde er versuchen die magischen Schutzrunen der Zellen genauer zu untersuchen und selbst die mit einzubeziehen. Er hatte nur eine Chance und die musste er nutzen. Er wusste sie würden ihn beobachten, er wusst sie würde jede Gelegenheit nutzen ihm noch etwas anzuhängen. Was würden sie tun wenn er einfach nicht mehr da war? *er schrieb weiter ohne Unterlass und versuchte mit allen Hilfsmitteln die er finden konnte einen Hexerzauber zu entwerfen mit dem er in der Lage war zu verschwinden und er würde sogar sein eigenes Blut dazu gebrauchen falls nötig* Dies machte er in der ganzen Zeit als er nicht genau beobachtet wurde und er verbrachte Tage und Monde damit. Doch würde er erfolg haben? [spoiler]((Ein Sl soll sich bitte dazu melden danke. Naryl plant einfach nur sich unsichtbar zu mache und einfach raus zu laufen))[/spoiler] |
08.09.2012 18:18:44 | Aw: In der Kaserne (#62961) |
Mash | [b][u]Der Ruf der Bestie[/u][/b] Davek liess los. Ein leises Sirren vibrierte durch die Luft. Der Pfeil grub sich mit einem leisen "Thomp" bis zur Federung in die aufgestellten Heuballen. Geschätzt eine halbe Armlänge neben der Zielscheibe. Davek registrierte den Fehlschuss mit einem Zucken des Augenwinkels, dann zog er langsam und konzentriert einen weiteren Pfeil aus dem Köcher. Das Ziel, ein kleiner roter Punkt inmitten einer größeren Scheibe, lag weit vor ihm und war mehr erahnbar als wirklich zu sehen. Zwei Pfeile steckten am weissen äusseren Rand, zahllose weitere rundherum in den Heuballen. Er wusste durchaus, dass er selbst vor der Armwunde nur mit viel Glück das Ziel aus dieser Entfernung getroffen hätte. Ihm war es nur lieber, beständig ein Ziel vor Augen zu haben, als sich mit geschenkten Erfolgserlebnissen selbst zu betrügen. Er wollte sehen, wie schlecht er war, und wie viel besser er noch werden müsste. Ein leises Plätschern von Wasser liess ihn aufsehen. Mißtrauisch flog sein Blick über den fackelerleuchteten Keller der Mirhavener Stadtwache. Die ausgestopften Übungspuppen starrten ihn mit erhobenen Waffen an. Die Schatten konnten sie manchmal wie real erscheinen lassen. Das Plätschern war aus dem düsteren Brettverschlag gekommen, der den gesamten hinteren Teil des Raumes ausmachte: Der Spießrutenlauf. Rivan, Tammi und Tai hatten sich in letzter Zeit daran geübt. Selbst reizte es ihn auch, einmal mehr als nur die Geräusche herausfahrender Klingen und brennender Kleidung von draussen zu hören. Aber hunderte von Schritten in einem Gang, in dem es nur nach vorne und vielleicht zurück ging? Er war es gewohnt, Hindernissen auszuweichen. Sich ihnen auf Gedeih und Verderb stellen zu müssen war eine Aussicht, die einem ordentlich die Lust an diesem Spießrutenlauf nehmen konnte. Davek hob den Bogen und begann langsam, die Sehne zu spannen. Diese Elfen. Sie sahen so flink und zerbrechlich aus, aber die Sehne dieses elfischen Bogens zu spannen brauchte seine gesamte Kraft. Als er die Hand zur Wange zog, begann sein linker Arm leicht zu zittern. Mit einem Seufzen liess er die Spannung los und betrachtete die Hand. Die Wunde, die ihm der Pirat zugefügt hatte und ihn fast an Wundbrand hatte sterben lassen, war fast verheilt, dennoch verhielt der Arm sich noch nicht ganz so, wie er es sich wünschen würde. Dabei hatte er so viel zu tun. Ihm fror auf einmal. Werwölfe zu jagen gehörte eigentlich zu den Dingen, die er in seinem Leben nie wieder tun wollte. So gingen gute und vernünftige Vorsätze baden. Doch das war keine Frage des Wollens. Tief in ihm rief ihn etwas. Ein uralter Instinkt, für den nur das Spiel zwischen Jäger und Beute von Bedeutung war. Die Jagd rief ihn zum Dornenwald. Cosimas Vorbereitungen zielten auf Heilung der Lykanthropie Knarzenheimers ab, aber er würde nicht zulassen, dass der Werwolf entkam. Er wusste von ihrer bestialischen Hinterhältigkeit und Ausdauer. Sie brauchten Silberwaffen, Fackeln und Proviant. Kein Fleisch, das rochen sie vermutlich. Cosima behauptete, Tollkirschenblätter könnten bei einem Biß den Fluch aufhalten, also würde er auch diese besorgen. An dieses Wundermittel glauben würde er aber erst, wenn er es sah. Und er zog es vor, es nicht so weit kommen zu lassen. Aus einer dunklen Ecke seiner Gedanken kam ihm noch etwas in den Sinn. Die Männer im Calaneth. Je länger er darüber nachdachte, desto weniger glaubte er daran, dass Valvec tatsächlich die Legion gesucht hatte. Zum Einen waren sie zum Zeitpunkt seines Auftrags schon lange wieder aus dem Wald ins Hirschdelta abgerückt. Der andere Punkt war, dass er Ben selbst häufig in Hohenbrunn oder Mirhaven gesehen hatte. Für eine Verhandlung hätte Valvec nicht ihr Lager auskundschaftet haben müssen. Und wenn Valvec wirklich die Legion hätte ausradieren wollen, dann bezweifelte Davek stark, dass auch nur einer überlebt hätte. Geschweige denn ein so großer Teil von ihnen, der sich angeblich in Andorien ein neues Lager aufgebaut hatte. Da passte einfach zu vieles nicht zusammen. Es war vermutlich bereits zu spät, aber er würde noch einmal in den Calaneth zurückkehren. Wenn Mielikki ihm die Augen schärfte, würde er womöglich noch etwas finden können. Das Lächeln Tymoras würde aber auch helfen. Hoffentlich hatte er es nicht schon mit der Wunde aufgebraucht. Er ballte die Hand ein paar mal zur Faust. Das seltsame Zittern ging langsam wieder weg. Zufrieden schulterte er den Bogen und machte sich auf dem Weg zur Treppe nach oben. Es war Zeit, die Vorbereitungen zu treffen. |
09.09.2012 15:38:16 | Aw: In der Kaserne (#63007) |
Melldor | Und so würde es ihm nach langer Zeit vielleicht doch gelingen den Bannzauber zu umgehen und die Unsichtbarkeit herbei zu führen. Der wiederkommende Wächter blickt in die scheinbar leere Zelle. "Hey verdammt wo ist der Bursche hin?" verwirrt leuchtet der Wächter die Zelle aus. "Verfluchter Hexenbalg!" Der Wächter wendet sich zum Gang hin und Ruft. "Rob! komm mal runter. Dieser Hexer ist nicht mehr zu sehen. Du hast doch bessere Augen als ich." Ein anderer Wächter stürmte die Treppe hinunter und schloss schnell zu seinem Kollegen auf. Er trug nur eine leichte Kette und darüber die Tunika der Wächter, ein Kampfmagier. "Tatsächlich... Das haben wir gleich!" Seiner stets griffbereiten Komponententasche entnahm er das nötige Material und geschwind war der Zauber gesprochen. -"Unsichtbares sehen" gehörte wohl mit den zu den häufigsten Zaubern die ein in der Magie ausgebildeter Wächter hier in der Kaserne spricht - Und so erschien Naryl erst dem Kampfgmagier und dann dem anderen Wächter. "Cleverer Bursche hm?" "Die Bannrunen müssen nachgelassen haben. Ich werde die Erneuerung vorbereiten" "Mach das. Ich hoffe die Verhandeln ihn bald. Mir gefällt nicht ihn hier drinn zu haben." Der Kampfmagier zog sich zurück und kam nach einigen Stunden wieder mit entsprechendem Material um die Bannrunen zu erneuern. Die Zellentür wurde zu keiner Zeit geöffnet wie es der Befehl war. |
09.09.2012 21:33:58 | Aw: In der Kaserne (#63018) |
Zeitgeist | Naryl war empört darüber wie naiv diese Menschen doch waren dachten sie wirklich ein paar neue Runen würden ihn aufhalten? Nein niemals! Es war der Anfang von etwa was man verrückt nannte. So machte er sich gleich an neue versuche um aus dieser Zelle und dieser Wache NEIN aus dieser Stadt zu verschwinden. Für immer! Nun war es so weit Naryls Augen brannten in einem hellen rot und er bündelte seinen ganzen kräfte. [b]Naryl verlangte wieder einmal nach der Magierin Thea[/b]. Seine Worte waren: [i]"Bringt mir diese Magierin Thea hier her. Ich möchte mit ihr sprechen. Falls dies nicht innerhalb 2 Tage geschehen sein sollte werde ich keine Aussage mehr machen. Ich werde euch nicht dabei helfen den Hexerkult zur strecke zu bringen. Desweiteren werde ich alles was ich unterschrieben habe und gesagt habe zurück nehmen. Zuletzt kommt dann noch meinen Splitter den ich wiederhaben will. Bringt in zu mir oder ihr werdet sehen wie viel Hexer in mir ist. Und ja das ist eine Drohung![/i] Das folgende würde passieren wenn keiner der Dinge passieren würde: [spoiler]Das Fluchtversuche passieren nur wenn KEINE der Forderung erfühlt werden würde[/spoiler] [spoiler] [b]Naryls Fluchtversuche[/b] 1. Naryl versuchte mit Hilfe seiner eigenen Bann Magie die neue Bann Magie zu verschlingen und gänzlich zu tilgen. Er zeigt mit seiner Hand Richtung Zellentür und versuchte es mit Magie verschlingen. Wenn es erfolg haben würde könnte er mit Hilfe seine Kälteeinbruchs die Gittertür zu eis werden lassen und sie einfach zerschmettern. Falls das nicht genügen sollte würde er sie noch zusätzlich verätzen mit Hilfe seiner Säureentladung. Wenn irgendwelche Wachen erscheinen sollten würde er sie mit Hilfe seiner Verwirrungszauber in schach halten und sie betäuben. ER wollte sie nicht töten. Nein sie sollen mit ansehen wie schwach sie doch waren. Er würde einfach an ihnen vorbei laufen in die Freiheit. Und das lustigste daran war dank ihrer Verwirrung würden sie sich selbst für feinde halten was für eine gute Idee dachte Naryl. 2. Würde das Bannen fehlschlagen würde er sich daran versuchen einfach ein loch in den Boden/wand zu ätzen so das es groß genug war zum hinausklettern wie ein art tunnel in die Freiheit. 3. Würde auch das nichts helfen würde er in seiner Nachbarzelle oder im Holzkisten-lager ein feuer enstehen lassen. Mit Hilfe seines Höllenfeuerschildes. Die Wachen müssten ihn zwangsweise aus der Zelle rausholen. So erhoffte er sich das, dann würde er sie einfach betäuben. Mit Hilfe seiner Bindungsentladung. 4. Würde er nicht in der Lage sein ein feuer zu legen. Dann würde er total ausrasten, einen seiner Diener herbeirufen. Der ein Baatezu ist. Sich selbst in einen Hornteufel verwandel, sich einfach raus kämpfen. Mit seiner gewaltigen Stärke würde er einfach die Türen Zerschmettern. Sein Diener würde die Wachen ablenken oder gar töten. Er selbst war nun besser geschützt und wurde dank seiner teuflischen macht geheilt. Jeder der in sein weg kommen würde müsste erst einmal seine Furcht überwinden um überhaupt gegen so ein Unding zu kämpfen. Was es noch leichter machen würde zu fliehen.[/spoiler] |
10.09.2012 08:37:16 | Aw: In der Kaserne (#63022) |
Melldor | Die Wache welche gerade seine Zelle beaufsichtigte Hob den Kopf. "Na klar.. darfs noch was sein, vielleicht ne Hure aus dem Lotus? odern gebratener Truthan?" Der Wächter wand sich dem Gang zu. "Hey Tom, lass mal nach dem Korporal rufen. Und Rob, schau nochmal nach den Runen. Ich will nicht das auch nur ein Funken seiner finsteren Magie hier in der Zelle zur Wirkung kommt. Hab heut Abend ne Verabredung!" So ging eine Wache hinaus um Rivan von den Forderungen und der Drohung des Hexers zu unterrichten. Der Kampfmagier indes sah sich noch einmal die Runen an und stärkte sie auch erneut. Naryl dürfte inzwischen geradezu unangenehm das fehlen der ihm sonst gewohnten Verbindung zu seiner Macht auffallen. |
10.09.2012 09:20:34 | Aw: In der Kaserne (#63023) |
Elster | Mit einer dampfenden Tasse Tee in der Hand schlenderte er herbei, nickte kurz den beiden Wächtern zu, die mehr oder minder unglücklich vor dem Zellenblock stand. "Tymoras Lachen, Jungs. Rob, Davon, Ihr seht ja aus, als hättet Ihr nen Teufel gesehen." Gut vernehmlich schlürfte er die Guten-Morgen-Büttel-Mischung. Es war vor allem heißes Wasser mit Zucker. Tai Li war nahe an einem Schlag-und Schreianfall, als sie das erste Mal kostete. Das Leben als Wächter war härter, als es sich die meisten vorstellten, ob nun Teufel oder "Tee". Der Korporal liebte ihn. Nach einer harten Nacht in Wind und Regen in den schlammigen Gassen der Stadt gab es nichts, was den Körper ein wohligeres Gefühl vermittelte. Wahrscheinlich eine Folgeerscheinung des Zuckerschocks. Während er sich von den Kameraden die Drohungen schildern ließ, hatte er sich legere mit halben Hintern auf dem Tisch niedergelassen. Halb belustigt gab er zwei weitere Löffel Zucker in die langsam breiig werdende, ehemalige Flüssigkeit. "Also....lasst mich zusammenfassen...." schmunzelnd blickte er zu dem Gesprächsthema hinter Gittern. "Entweder, wir holen die wahnsinnige Maga, die sich nach Valvec verkrochen hat, nachdem sie die Seelen von unserer schönen Stadträtin und meiner Wenigkeit verschachern und die ganze verdammte Inselkette in die Luft jagen wollte..." Kurz ließ er die Worte in der Luft hängen, bevor er fortsetzte und den Kopf schüttelte. "....und bringen dem Hexer, dem kleinen Anführer der Schnittchen, das für Bombenanschläge, Überfälle und Angriffe mit Dämonen und so weiter verantwortlich ist, ein Artefakt, dass irgendwo mit Bösartigkeit durchtränkt und wohl Teil eines Portals in die verdammte Abyss ist....Tymora steh uns bei." Seine Stirn legte sich in Falten, dann lachte er auf und schlürfte wieder vom Tee. "Also ich halte das beides irgendwie für keine gute Idee. Die Drohung war, dass er ansonsten sagt: Er war es nicht?" Der Korporal schob die Tasse beiseite und legte beide Hände in den Nacken. "Lassen wir es drauf ankommen, bei Tymora." |
10.09.2012 10:58:35 | Aw: In der Kaserne (#63031) |
Zeitgeist | Naryl war sich dessen bewusst das er schwächer wurde. Das fehlen seiner Verbindung zu seinen Mächten war ein notwendiges opfer. Genau das wollte er. Er war sich sogar so sicher das er versuchte nochmals mit Rivan zu verhandeln ein letztes mal. Er wusste genau was mit ihm passieren würde aber war es den anderen auch bewusst? War ihnen klar was passieren würde? [i]Naryl schaute bei Rivans Worten zu ihm und er war etwas verwundert, nachdenklich und sprach nun an Rivan.[/i] Wenn ihr die Wahrheit über diese Magierin Thea sprecht war dies sehr ungünstig für mich sie zu erwähnen. Ich wusste nicht das sie eine solche Gefahr darstellt. Ihr Herr Fearis gehört zu Silberwache und macht eure Arbeit weil ihr dem Gesetzt verpflichtet seit. Ihr verlasst euch dabei auf eure Göttin Tymora und viele Bürger schauen zu euch auf. Weil sie euch achten und euch vertrauen. [i]*warte kurz auf Rivans Reaktion seiner Worte und würde weiter sprechen*[/i] Wir wissen doch beide das ihr nur hier für die Gesetzt einsteht. Ihr wisst das und alle anderen wissen das auch. Die Verhandlung wird zeigen ob ich schuldig bin. Wie ihr selbst sagtet: Lassen wir es darauf ankommen. [i]*wartet wieder kurz*[/i] Ihr möchtet doch auch das alles hier einer Gerechten und gute Entwicklung hat. Trotzdem habt ihr bei mir nicht einen Beweis dafür gesucht das ich überhaupt über Zauberähnliche Fähigkeiten verfüge. [i]*schaut kurz zu Rob und Davon*[/i] Ich denke die beiden haben zu viel getrunken und haben nur gesehen was sie wollten. Ich war doch die ganze Zeit hier und warte geduldig auf meine Verhandlung. [i]*wartet wieder auf die Reaktion und mögliche Antwort Rivans dann spricht er weiter*[/i] Herr Fearis um euch ein für alle mal zu Beweisen das ich kein Hexer bin oder über sonstige Zauberähnliche Fähigkeiten verfüge biete ich mich hiermit zu einem Magischen Test an. Lasst nach einem eure besten Magier/Magerin schicken sie/er soll mich prüfen. [i]*warte wieder auf Rivans Reaktion oder seine Überlegungen und würde wieder weiter sprechen*[/i] Es gibt noch andere Wege und Mittel wie es noch einfacher ist es zu überprüfen. Eure Priesterin hat immer noch den Spiegelsplitter. Lasst ihn herbringen und löst den Zauber darauf. Danach bringt ihn in meine nähe und falls ich wirklich Verbindungen zu besonderen Fähigkeiten hätte sollte der Splitter rot leuchten. [i]*wartet wieder ab*[/i] Herr Fearis des weiteren möchte ich gerne wissen wie es aussieht mit der verschwundenen Elfe die mich damals angegriffen hatte? Was ist mit der Roten Magierin passiert die ihren Nekromantien Zauber auf mich gewirkt hat? Wenn ihr wahrliche Gerechtigkeit wollt innerhalb Mirhavens bemüht euch darum erst einmal diesen Untaten nachzugehen. Bevor ihr mir weiter Beschuldigungen an den Kopf werft oder mich gar in einer Verhandlung haben möchtet. |
10.09.2012 11:55:10 | Aw: In der Kaserne (#63033) |
Elster | "Es heißt Korporal, junger wahnsinniger Hexer." Mit diesen Worten ließ er sich bei seinen Kameraden nieder. "Hat einer von Euch Karten hier? Ich seh schon, dass Ihr eine lange Nacht vor Euch habt." Der Stuhl knarzte schwer unter den Muskeln des Korporals. Er knöpfte die Weste halb auf. "Lassen wir uns neuen Tee kommen." |
10.09.2012 13:35:31 | Aw: In der Kaserne (#63036) |
Zeitgeist | "Herr Korporal" *wiederholt er das was er zu sagen hatte falls der Korporal ihn deswegen unterbrochen hatte würde er es in dieser freundlichen form erläutern* "Habt ihr nichts dazu zu sagen oder möchtet ihr nur da sitzen und Tee trinken?" Er setzt sich ebenso auf das Bett und blickt zu Rivan. "Wir könnten ja darum Karten spielen um eure Nacht etwas kürzer zu gestalten." Zeigt mit dem finger auf Rivan. "Ihr und ich könnten auch raus gehen und Kämpfen ihr bräuchtet nicht einfach hier sitzen und warten ihr könntet etwas tun. Ihr als Korporal habt hier das sagen nun sprecht schon." Seine Augen wandern zur Zellentür und blickt danach wieder zu Rivan. "Ich habe Zeit und laufe nicht davon was ist mit euch Korporal? Die Nacht wird um einiges kürzer werden wenn ihr mit mir Sprecht und den Beweis der vor euren Augen Sitz untersucht." |
10.09.2012 16:36:42 | Aw: In der Kaserne (#63037) |
Elster | "Ich sage nur, dass wir alle Zeit haben. Zeit bis zum Prozess. Teil aus, Serge, mir wird dieses Gewimmere und Geflehe zu langweillig." |
10.09.2012 16:52:07 | Aw: In der Kaserne (#63038) |
Corres.CT | Langsam schlürft jemand die Treppe herauf. Mit zugekniffenen Augen schaut vorsichtig Yien um die Ecke. Selbst das schwache Kerzenlicht scheint sie für einen Moment zu blenden. "Warum stolpert ihr um diese Zeit noch hier oben rum?" Dann geht sie zum Tisch und setzt sich. Noch eine ganze Weile starrt sie vor sich ins Leere und versucht dabei ein paar mal etwas zu erriechen. |
10.09.2012 23:45:52 | Aw: In der Kaserne (#63040) |
dead Rabbit | Nach einer (in weiten teilen äußerst kurzen) Nacht voller Kartenspiel und halbwachen Gerede trat ein (im Gegensatz zu vielen anderen) äußerst ausgeschlafener Priester in grauer Robe hinzu. [i]"Ich hörte der Angeklagte versucht es mit Kuhhandel?"[/i] sprach er vorerst zu den verschlafenen Wachmännern, dann richtet er sich gen der Zelle mit dem Hexer darin. [i]"Nur ehe ihr die Wachleute hier weiter nervt: Die Anklage vertrete ich und der einzige Weg das sie fallen gelassen wird ist die Krönung einer Königin Friedrich der II. in dieser Stadt. Nicht einen Moment früher."[/i] Den übrigen Wächtern nochmals zunickend und die werte Kampfmaga "entführend" verlies er den Trakt wieder. |
11.09.2012 09:26:22 | Aw: In der Kaserne (#63044) |
Elster | Das Erscheinen des Hoariten konnte die Stimmung nicht sonderlich drücken. Der Korporal als Geber klopfte ein recht ranziges Blatt Karten auf den Tisch. Irgendwo in den unendlichen Untiefen der Taschen Sergent Davons hatte es sich angefunden. Neben einer angebissenen Leberwurstbemme und der Zeichnung einer seiner Töchter. Vielleicht auch seiner Frau, ein Urteil hierrüber wollte sich niemand erlauben. Während er die Karten ineinander gleiten ließ, grinste sein vernarbtes Gesicht zu dem Priester und Advokaten auf. "Tymora, Lhoorn. Du kommst jeden Abend hier her und sagst das. Findest Du das nicht ein wenig komisch? Oder liegt es daran, dass Du nicht mehr alleine schlafen kannst?" Vor jedem der drei bisherigen Spieler und der vom Tee und von Spielteufel wachgerüttelten Spielerin flogen nacheinander fünf Karten. Ihr Segelflug wurde kaum gestört von den leisen Lachern, die dem Hoariten entgegenkamen und tatsächlich formierte sich im Landeanflug auch ein fünfter Stapel an Karten vor dem neuen Advokaten der Wache. "Setz Dich zu uns und vertreib Dir die Zeit, vielleicht belustigt uns ja unser nichthexerischer Nichtverbrecher noch ein wenig." Serge Davon und Rob linsten schon verstohlen in die Karten. Ihr Grinsen erinnerte irgendwo an große Fische, die Beute witterten und Mühe hatten das Blitzen ihrer Zähne zu verbergen. Wie in einer Trockenübung Synchronschwimmen nickten sie eifrig dem Hoariten zu. Nur die Kampfmaga wirkte ein wenig daneben. Kein großer Unterschied zu sonst...aber vielleicht lag es auch an den Drei Königen, die ihr fröhlich zu winkten, als sie ihre Karten anhob. |
11.09.2012 11:39:49 | Aw: In der Kaserne (#63046) |
Zeitgeist | Naryl war wirklich erstaunt darüber wie viele Leute sich nachts aufmachten um ihn zu besuchen. Er blickte erfreut zu Yien als er sie sah. War dies was der Wächter Tymorasgunst nannte? Ein lachen durchdröhnte seinen Kopf nun sprach er wieder zu ihnen. "Ich bin wirklich erfreut darüber wie viele Leute sich doch um mein Leiden kümmern möchten. Ja Ihr habt recht Herr Priester ihr führt die Anklage jedoch hat Rivan bis jetzt noch niemanden zur Verteidigung ausgeschrieben. *schaut kurz zu Rivan* Ich nehme doch an das ich dieses recht noch habe als nicht Hexer? *schaut zu yien* Ihr seht gut aus die Dame ich bitte euch als Magierin für mich und meine Verhandlung einen Beweis zu sichten. Ich möchte das ihr mich auf meine magischen kräfte untersucht. Den wie die Anklage ihre Beweise hat oder haben sollte habe ich denke ich auch das recht meine zu haben. Falls niemand meine Verteidigung übernehmen möchte muss ich das ja selbst machen nehme ich an? *ob es der Priester noch hören kann ist eine andere frage oder ob jemand reagiert* |
11.09.2012 13:53:16 | Aw: In der Kaserne (#63050) |
Corres.CT | Yien starrt nun verwundert auf die Karten, die man ihr hingelegt hat.Dann fährt ihr Blick zum Kartengeber, dann zu seinen Karten, dann zu Rivan und letzendlich auch zu seinen Karten. "Was spielen wird denn?" kam die Frage als sie ihre Karten aufnahm. |
11.09.2012 15:21:09 | Aw: In der Kaserne (#63052) |
Elster | Die Verwirrung der Kampfmaga verursachte bei zwei von drei Wächtern am Tisch das Entschwinden der Haifischzähne und führte zu einem Getuschel, dass man gutmütig kindisch nennen konnte. Eindeutige Blicke wurden unterhalb der Korporalsränge getauscht, doch wurde Anzüglichkeiten, wie sie in der Wache sonst üblich waren, durch ein dezentes Räuspern des Vorgesetzten unterbunden. Man konnte die Silbernen hoch stilisieren, in ihnen Schwert und Schild der Hafenstadt sehen. Sie als letzter Wall vor den Brandungen der verderbten Horden des Chaos sehen. Es würde ihnen nicht gerecht werden. Die Behauptung, sie seien ein fauler Haufen von Drückebergern und korrupten Kleinkriminellen war ebenso häufig und auch ebenso dicht an der Wahrheit. Rivan sah sie als seine Familie. Yien als seine kleine Schwester, Davon und Rob als missratene und übermütige Cousins. Und ja...selbst der Priester des Hoar war irgendwo ein Neffe vierten Grades, wenn er nun den Papierkram erledigte. Rob stuppste Serge Davon mit dem Ellbogen an, kicherte verschwörerisch und tuschelte irgendwo doch viel zu laut: "Du weißt schon, ja? Sie ist so verwirrt, weil sie und der...der Advokat...Du weißt schon, Serge, nicht?" Solche Tuscheleien täuschen darüber hinweg, dass es eigentlich eine gute Familie war. Sticheleien gehörten zur Tagesordnungen. Es zeigte aber auch deutlich, dass in ihren nur sehr wenig blaues Blut floß. Und selbst jenes kam nur durch Unfälle mit Federn und Tinte in die Venen. "ALSO!" Laut genug, um Tuscheleien, Einwände von irgendwelchen Gesellen hinter den Zellen und die Verwirrung Yiens zu überwinden, erhob Rivan seine tiefe Stimme. "Wir spielen Büttel-Poch. Jeder Spieler hat fünf Karten, auf das Brett verzichten wir, ebenso das mit dem Talon. Trümpfe überfordern die Meisten. Nach dem Pochen um die Einsätze, werden noch zweimal Karten getauscht. Wer das höchste Kunsttück hat, oder alle raus pocht, kriegt den Pott." Erstaunlich schnell gesprochen waren die Worte, so das nun genug Zeit blieb, dass der Korporal jeden der möglichen Mitspieler mit seinen stahlgrauen Augen und fein gehobener Braue fixieren konnte. "Eure Einsätze?" |
12.09.2012 11:41:34 | Aw: In der Kaserne (#63065) |
dead Rabbit | [i][color=#000000]"Das muss die Vorfreude auf den Prozess sein."[/color][/i], sprach er an Rivan gewand und besah sich den Haufen Karten, welcher offensichtlich für ihn war. [i][color=#000000]"Die Regeln hast du dir doch ausgedacht, gibs zu...![/color][/i] Dennoch setzte er sich auf einen der Schemel am Tisch und nahm seine Karten auf. Vor sich hin brummend sortierte er sein Blatt und sah abwartend in die Runde. Das Spiel an sich schien den Priester aber nicht zu liegen, komischerweise machte er viele Spielfehler von denen vor allem die Maga profitierte. |
13.09.2012 10:15:22 | Aw: In der Kaserne (#63111) |
Zeitgeist | Naryl schaute diesem spiel eine weile zu. Bis alle Augen nur noch auf das Spiel achteten. Er nahm etwas aus der dunklen ecke der Zelle in seine Hand. Langsam die kleine Phiole musterte und sie an seinen Mund führte. In seinen letzten Augenblicken sagte er leise: "Ihr könnt mich ignorieren. Ihr könnt nicht bestimmen wie mein Schicksal aussieht." Die letzten Sekunden verstrichen wie in Zeitlupe und die letzten tropfen der Phiole waren verschwunden. Das Zerfall setzte sofort ein Naryl fing an sich aufzulösen und zurück lies er nur Reste von schwarzer Asche. Sollte jemand es untersuchen würde er zur Schlussfolgerung kommen: Das der Zauber Auflösung in flüssiger form wahrlich eine gefährliche Waffe war. [b]Der Geist[/b] Naryl sprach mit jemanden doch mit wem war ungewiss. Weder war jemand zu sehen noch zu hören. Sein mund bewegte sich doch eine stimme war nicht zu vernehmen. Es war so finster und so kalt nichts war zu erkennen und es fühlte sich einsam und alleine an. Plötzlich war eine klare freundliche stimme zu hören und ein sampftes licht erstrahlte den raum. Immer noch niemand zu sehen. Stimme: "Hab keine Angst ich werde dich beschützen" Naryl: "Wer bist du?" Stimme: "Du kennst mich sehr gut ich war immer bei dir nun ist die Zeit gekommen dich wieder mit mir zu nehmen" Naryl: "Wohin gehen wir?" Stimme: "Ich bringe dich in meine Welt" Unsere Geschichte wird weiter geschrieben werden doch nicht hier und jetzt..... |
03.12.2012 19:36:38 | Aw: In der Kaserne (#65929) |
Elster | Monate später... ___________________________________________________________________________ ___________________________________________________________________________ Wie schon so oft in seiner Laufbahn stand der Wächter vor dem Büro des Kommandanten. Noch war die schwere Tür aus massiven Eichenholzbohlen geschlossen. Eigentlich war es ein Wunder, dass sich noch keine Abdrücke von seinen Knöcheln im Holz abzeichneten. Er hob die Hand zum Klopfen. Und hielt inne. Betrachtete die hügeligen Narben auf seinem Handrücken. Feuer und Säure hatten sie gezeichnet. Mit ein wenig Phantasie sah es aus, wie ein Stern.Oder eine Sonne. Oder eine Blume. Eine verdammt häßliche Blume. Warum nochmal tat er es sich an? Weil niemand anderes es tat. Er korigierte seinen Gedanken: Weil niemand anderes es so tat, wie er es tat. Dort draussen, in den immer feuchten Gassen der Hafenstadt, gab es einige Seelen, die sich um das Wohl und Wehe der Menschen, Hork und Hin bemühte. Es erstaunte Rivan immer wieder, dass es einige von diesen seltsamen Gewächsen nicht mal auf Macht, Gold, Seelen oder was auch immer ankam. Sie taten es, weil es richtig war. Tief in ihnen war noch ein Glaube vorhanden an Ideale, die er sich selbst hätte nie eingestehen wollen. Irgendwer musste auf sie aufpassen, im Guten, wie im Schlechten. Warum ließ ihn dieses verdammte Gefühl nicht los, dass das Büttelsein eher dem letzteren entsprach? Knurrend fasste er sich ein Herz und hämmerte mit der Faust gegen die Tür. [i]Etwas zu heftig...verdammt.[/i] Steifer, als man es von einem Zinnsoldaten erwartet hätte, trat der Korporal ein. Direkt vor dem Schreibtisch bezog er Position und die Entschlossenheit in seinem vernarbten Gesicht verkündete, dass er diese Ein-Mann-Reihe nicht verlassen würde. [i]"Korporal Fearis. Melde mich wie befohlen zu Strafe und Belehrung, Kommandant."[/i] Für Würde, Stolz und Kinderkriegen war später noch mehr als genug Zeit. Hoffentlich. |
05.12.2012 17:23:02 | Aw: In der Kaserne (#65980) |
Andyneth | Laudrius sah von seinem Arbeitplatz auf und bedeutete Rivan sich zu setzen. "Setzt euch doch, und helft einen älteren Mann etwas auf die Sprünge." |
06.12.2012 14:38:26 | Aw: In der Kaserne (#66001) |
Elster | Und dann...waren die Gedanken in seinem Kopf still. Weswegen war der Korporal noch einmal in das Büro seines Vorgesetzten getreten? Irgendwas klingelte in seinem Hinterkopf. [i]"Öhm....ja...?"[/i] Rivan zog sich den Stuhl zurecht und betrachtete den Kommandanten. Das Klingen wurde lauter. Worte formten sich irgendwo im hohlen Raum zwischen seinen Ohren. [i]Altes Väterchen. Verbortheit. Unfähig.[/i] Mit halb geöffnetem Mund und nicht allzu schlauem Gesichtsausdruck sah er Laundrius ins Gesicht. Schon bewegten sich Rivans Lippen, doch kein Wort kam heraus. Die Gedanken in seinem Kopf waren still, auch das Klingeln wurde wieder leiser. [i]Eigentlich könnte er einfach mal das Maul halten. Genau. Kein Ärger. Nicht Aufregen. Schreien lohnte sich eh nie. Und warum auch, es war ja alles gut ausgegangen.[/i] Der Mund schloß sich wieder. Ein tiefes Schlucken ließ den Adamsapfel in seiner trockenen Kehle einmal lustig hüpfen. Es geschah nicht so häufig, dass er nach Worten suchen musste. Seine Stirn legte sich in Falten und mit verengten Augen ließ er die Zunge über seine Oberlippe fahren. Viel schlauer sah er dadurch auch nicht aus. [i] War der Priester nicht gegangen worden...oder zumindest gerügt, weil sein Urteil dermaßen ab von Gerechtigkeit war? Ja...das Maul halten war nun genau richtig. Nur Nicken und Lächeln. Vielleicht nach der Geburtstagsfeier die die Kameraden für den Kommandanten ausgerichtet hatten. Oder persönlich nochmal zurückmelden, weil er ja einige Wochen Urlaub genommen hatte. Das waren alles tolle Sachen, über die Mann reden konnte! Endlich einmal das Tun, was gut für ihn war. Was die Karriere nicht allzu sehr beschädigen würde.[/i] Zunge und Verstand waren sich einig. Er räusperte sich kurz und ein schütteln durchlief den gestählten Leib. "Also....Kommandant...ich wurde wegen Korruption verurteilt...weil ich diesen tyrannischen Schmied verprügelte..." Ah...die Zunge hatte doch etwas anderes vorgehabt... [i]Quelle mauvaise surprise![/i] |
17.12.2012 21:05:40 | Aw: In der Kaserne (#66322) |
Andyneth | Laudrius nickte langsam und betrachtete Rivan einen längeren Moment schweigend. Danach öffnete er eine Schublade seines Schreibtisches und zog daraus ein Pergament hervor das er vor sich auf den Tisch aufbreitete. „Ihr seid ein angesehener Wächter Rivan, viele Leute beobachten euch eure Schritte, eine Taten wägen die Worte ab die ihr von euch gebt und legen Sie auf die Waage.“ Daraufhin schweifte sein Blick über das Pergament ehe er fortsetzte. „Ihr gehört der Stadtwache an, und eure Taten fallen auf alle zurück das muss euch im klaren sein.“ |
19.12.2012 11:50:29 | Aw: In der Kaserne (#66365) |
Elster | Die Brauen des Korporals zogen sich zusammen, leicht öffnete er die Lippen und schloß sie wieder, ohne das ein Wort sie verließ. Während seine verengten stahlgrauen Augen den Kommandanten musterten, legte Rivan seinen Unterschenkel auf das Knie des anderen Beines. Langsam schüttelte er den Kopf. "Es würde dem Ansehen der Silbernen besser zu Gesicht stehen, wenn wir uns weniger Sorgen um den gottverda...eigenen Ar...äh..Ruf, als um das Wohl und Glück der Leute dieser Stadt machen..." Leicht verzögert, doch noch mit dem Auf und Nieder der letzten Jahre gewachsenem Respekt folgte ein deutliches: "Herr." Rivan blickte Laundrius direkt in die Augen. "Ich bin wegen Strafe und Belehrung hier....Kommandant." Mit einem Zähneknirschen verschluckte er noch mehrere Worte und verbot sich den Mund. |
21.12.2012 13:02:39 | Aw: In der Kaserne (#66410) |
Andyneth | "Eure Belehrung findet bereits statt werter Faeris, ich kann eure Beweggründe Nachvollziehen jedoch nicht den Weg ihn durchzusetzen. Und der Ruf einer Wache ist mit Gold nicht aufzuwiegen, eine Mal geschädigt sind die Folgen meist nicht mehr gut zu machen und den benötigen wir hier auch wenn es euch nicht klar ist" Laudrius öffnet eine weitere Schublade seines Schreibtisches und zieht daraus erneut ein Pergament hervor welches er über den Tisch zu Rivan schiebt. "Eure Strafe" [quote] "Verehrter Faeris, ihr werdet euch mit Hjartan Tathry in silbernen Drachen in Verbindung setzen und ihn auf Tauglichkeit für den Wachdienst prüfen. Des weiteren werden ihr 2 Zeiten (Monate) einen Teil eurer Dienstfreien Zeit Dienst und Lazarett der Stadt tun und die Heilkundigen untersützen. Euer Sold wird für selbige Dauer um einen Zehnt gekürzt. Gezeichnet Laudrius von Hohenfels"[/quote] |
28.12.2012 10:43:41 | Aw: In der Kaserne (#66502) |
Elster | Den Drang sich am Hinterkopf zu Kratzen konnte er gerade so unterdrücken, auch wenn er die Hand hierfür schon gehoben hatte. Geistesgegenwärtig, auch wenn sein Gesichtsausdruck was anderes sagte, erhob er sich und salutierte. [i]"Lazarett...Herr...Tathry...Herr."[/i] In seinen Zügen konnte man erkennen, dass verschiedene Emotionen miteinander rangen. Unverständnis begründet durch Frust. Da war auch die Stille Frage im Hinterkopf, was der Kommandant vom Ruf der Wache wusste. Nicht zuletzt war da eine gewisse Vorfreude unter seiner Gemahlin zu arbeiten und er war sich der Doppeldeutigkeit seiner eigenen Gedanken voll bewusst. Verwunderung über die eigene Verwunderung, dass er noch immer nich desillusioniert war. Letzteres lag nicht zuletzt an den vielen Worten all jener, die ihm nahe standen. Ainslee, Yien, Xynthia, Davek, Isabelle, Cosima, Zoe, Dante, Teraluna...eine lange Reihe von Leuten, die ihn immer wieder aufmunternden. Mit Worten, Werken und Lachen. Wo war er? Achja. Der Korporal blickte von dem Schreiben auf und strich sich durch den imposanten Schnauzer. [i]"Eine Sache noch, Kommandant. Isabell Dumonde...Ihr entsinnt Euch?"[/i] Musternd hob er eine Braue, während sich sein Körper straffte. [i]"Junges Ding, Goldblond wie ein Kornblumenfeld, laut wie das tosende Meer und naiv, wie jemand, der sich beides den ganzen Tag anschaut und Bilder davon malt..."[/i] Er würde es niemals zugeben, aber genau diese Art die Welt zu sehen war es, die ihm nicht wenig Bewunderung abrang. [i]Ideale, Glauben, Mut bis in die Höllen und zurück... Manche würden es Dummheit nennen, aber es war eine bewundernswerte Art der Dummheit. Er durfte ihr das niemals sagen, bei Tymora![/i] Der Korporal konnte nicht vermeiden bei dem Gedanken leicht zu lächeln, auch wenn ihm eigentlich ganz anders zu Mute war. [i]"Herr...sie wartet nun schon mehr als die gegebene Zeit auf die Aufnahme in die Wache. Wir sollten sie prüfen und vereidigen. Oder andersrum, von mir aus."[/i] |
06.01.2013 12:05:26 | Aw: In der Kaserne (#66690) |
Andyneth | Laudrius nickte langsam " Gebt der Frau bescheid, und ich unterichte Wilkino das es entsprechender Tag für den Ablauf gefunden wird." (Im Terminbereich bitte kurz die kommende Woche angeben wann ihr Zeit habt) |
22.02.2013 09:52:45 | Aw: In der Kaserne (#68281) |
Darulf | Langsam und ruhig stapfte Gabriel in die Kaserne und übergibt ein versiegeltes und recht schweres Schreiben für den Wachkommandanten. [i][b]Sehr geehrter Herr Kommandant, ich bitte im vorhinein mein Schreiben an euch direkt zu entschuldigen, doch da ich sonst keine Möglichkeit mehr sehe neutrales Gehör zu finden, wähle ich diesen Weg. Doch nun zum Kern des ganzen. Zum ersten erstatte ich hiermit Anzeige gegen einen gewissen Herrn Darhan, wegen Belästigung, fehlgeschlagener Provokation einer Schlägerei und tätlichem Angriff mit wurfgeschossen. Das ganze trug sich im Badehaus zu wo sich Dame Noha und meine Wenigkeit unterhalten haben und er in seiner Strassenkleidung hinzutrat. Dort beschimpfte er Dame Noha und brachte Sie mit einem Bordell in Zusammenhang woraufhin ich Ihn um Mässigung bat. daraufhin war ich sein Ziel und er wollte offenkundig eine Prügelei provozieren, was fehlgeschlagen ist. Daraufhin Ignorierte ich diesen Mann woraufhin er weiter schimpf und bosheit über uns zwei entlud und sogar mit metallenen wurfgeschossen nach uns war, die Kungeln befinden sich anbei. Es wurde niemand getroffen doch dies war wohl ehr seinem Unvermögen zuzuschreiben als seinem Willen. Zum zweiten erlaubt mir bitte eine Anmerkung zu einer eurer Wachen, deren Name ich lieber nicht nennen mag da ich dieser keine Schwierigkeiten bereiten mag, doch das Verhalten nicht gutheissen kann. Ich war aufgebracht durch den Vorfall am Abend und wollte eine Anzeige aufgeben, doch erst am nächsten Tag, da ich selbst kurz nach dem Vorfall noch beruhigt werden musste um nicht selbst einzuschreiten. Obgleich ich doch versuchte Herr Fearis zu erreichen. So ergab es sich, das ich einer eurer Wachen, die wie ich er später erfahren habe nicht im Dienst war, Bericht erstattete. Ich war wohl etwas emotional, durch diesen Vorfall beeinträchtigt und daher recht energisch beim Vortrag des ganzen, doch dies entschuldigt nicht das mein vorgebrachtes und aus meiner Sicht wichtiges Anliegen einfach als momentan unwichtig abgetan wurde und statt dessen ich und meine weithin bekannte Zuneigung zu Damen in den Mittelpunkt rückten. Auf diese wohl auf Boshaftigkeit abzielende Äusserung Ihrer Wache hin drohte ich mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde, weil das auf beleidigung zielende Verhalten für micht nichtmehr tolerierbar war, des weiteren wurde das Gespräch zunehmend feindseelig gegen meine Person, so das ich lieber nachgegeben habe um nicht meinerseits etwas zu provozieren was nicht in meinem Sinn lag. Eine derarteige Deeskalation hätte ich allerdings von eurer Wache erwartet., Sie hätte mich beseitenehmen können und in Ruhe mit mir reden können oder sich gar Notizen machen. Ich bin ein Mann der für Damen einsteht, komme was da wolle. Ehre und Erziehung, dies sollte kein Anlass für eine eurer Wachen sein sich lustig zu machen oder gar beleidigend zu werden. Auch die öffentliche Unterstellung ich würde Drogen konsumieren fällt in diesen Bereich. Alles in allem bedaure ich im Nachhinein eine Wache informieren zu wollen und nicht direkt zu euch gekommen bin. Diesen Fehler begehe ich nicht nocheinmal, da mein Vertrauen stark geschädigt wurde. Die für meine Person unwichtigen Dinge habe ich weggelassen um das ganze nicht zu sehr aufzubauschen, ich danke für eure Zeit. In Erwartung eurer hochgeschäzten Antwort Hochachtungsvoll Gabriel, Handlungsbevollmächtigter Magiefix[/b][/i] |
07.04.2013 08:24:19 | Aw: In der Kaserne (#69361) |
Zeitgeist | Toms schicht war gerade vorbei, der Lotus war einfach ein toller Arbeitsort. Doch um ein Ziel zu erreichen und "jemanden" zu Helfen musste er schon mehr tun. So ging er also in die Kaserne von Mirhaven mit einem Schreiben an jemanden der zuständig war für neue Rekruten. Er würde es wohl der nächst beste Wache geben. Außerdem fragt er freundlich eine Wache: "Sag mal kann man sich hier als nicht Wachmann auch mal die Räumlichkeiten anschauen? Würde ja schon gerne mal wissen was es hier alles gibt und das bevor ich anfange hier Dienst zu schieben." Im Grunde erwartet er nicht das man ihn wirklich da überhaupt was zeigen würde doch es sollte nur dazu dienen das man sieht ah der Kerl hat Interesse an unserer Kaserne und anschauen kann ja nie schaden oder......? |
07.04.2013 08:45:09 | Aw: In der Kaserne (#69365) |
Amari | [b][i]"Hrm, die Räumlichkeiten anschauen?"[/i][/b], Isabelle musterte Tom leicht brummig. [b][i]"Ach so, Ihr wollt hier mit dem Dienst anfangen? Hrm, ich vermute, das mit den Räumlichkeiten dürfte dann sowieso bei einem ersten Gespräch mit Korporal Rivan passieren. Der schaut sich normalerweise neue Rekruten immer an. Hrm, ich schau mal, ob ich ihn finde. Wartet Ihr hier bitte einen Moment?"[/i][/b] Kurz nickte Isabelle Tom zu und machte sich dann auf die Suche nach Rivan oder einem anderen Offizier, der für neue Rekruten zuständig ist. Sie war dafür als selbst neue Rekrutin wohl nicht sonderlich gut geeignet. |
08.04.2013 10:13:02 | Aw: In der Kaserne (#69401) |
Zeitgeist | "Ja ich würde gerne ein Silberwächter werden. *Tom antwortet auf Isabelles fragen. Der Mann sah sehr Kräftig aus in seinem Kettenhemd. Große Besonderheiten gab es wohl nicht er hatte wenige Haare und schaute auch recht grimmig drein wenn man ihn zu lange musterte. Ein typischer Mann fürs grobe. "Ich werde hier warten wenn dieser Korporal Rivan gerade nicht da ist könnt ihr doch sicher mal eure Übungsräume zeigen?" Tom warten nun und versucht mal dabei einen blick auf das Wachsblatt zu werfen falls das möglich ist ohne bei den anderen Wachen zu sehr aufzufallen. Falls zu viele Wachen anwesend sind und es keine Gelegenheit gibt wartet er einfach. |
08.04.2013 10:59:55 | Aw: In der Kaserne (#69405) |
Elster | Gesang drang aus den sagenumwobenen Nasszellen der Kaserne. Nur eine Stimme, ein tiefer Bariton. Den Takt des Liedes traf sie nicht wirklich, aber das sangliche Misskönnen glich der Sänger mit Engagment und Lautstärke aus. Vor allem mit Lautstärke. Kaum einer der anderen Wächter störte sich an der Lärmbelästigung, die durch die Gänge halte. Man war es von dem Korporal gewohnt. Solange er nicht ganz nüchtern war, war der Gesang auch noch keine Körperverletzung, sondern höchstens Tierquälerei. Isabelle hatte nun die Wahl einzutreten in das Reich aus Legenden, Feuchtigkeit und Seife, oder auszuharren...wie lange konnte ein Mann sich schon der Körperhygiene hingeben? |
08.04.2013 11:37:55 | Aw: In der Kaserne (#69409) |
Amari | Isabelle hielt inne und brummte: [b][i]"Meine Fresse, der singt ja genauso wie ich..."[/i][/b] So blieb sie pflichtbewusst vor der Nasszelle stehen - eine Minute, zwei Minuten. Wie lange würde der denn noch da drin sein? Sollte sie vielleicht...? Nein! Sie würde doch nicht wo reingehen, wo ein Kerl nackt drin war! Zumindest, wenn es der Herr Rivan war. Also wartete sie weiter - eine weitere Minute, zwei weitere Minuten. Es langte ihr. Mit einem Brummen öffnete sie die Tür, blieb aber weiterhin seitlich stehen, so dass sie bloß nicht in den Anblick von all zu nackter und all zu männlicher Haut geriet. Vielleicht würde der Windzug sein übriges tun. Isabelle wartete. Sie wartete eine Minute, sie wartete zwei Minuten. Gut, lange genug gewartet. Wozu hast du eigentlich dein gut geübtes Schreiorgan, Isabelle? Damit kommst du doch bestimmt über diesen Bariton drüber! Bestimmt! Isabelle wartete eine kurze Pause im zerschmetterten Rhythmus Rivans ab, um Luft zu holen - tief Luft: [b][i]"KORPORAL FEARIS! NEUER REKRUTENANWÄRTER IM KASERNENEINGANG!"[/i][/b] Vielleicht sollten die beiden wirklich mal ein gemeinsames Ständchen singen - aber möglicherweise fürchteten sich nach diesem unfreiwilligen Nasszellenduett bereits ein paar Kameraden vor so einer Idee. |
09.04.2013 09:07:26 | Aw: In der Kaserne (#69426) |
Elster | Für einen Lidschlag endete das, was wir der Freundlichkeit wegen Gesang nennen wollen. [i]"Gottverdammt nicht mal den Po schrubben kann man sich in Ruhe..."[/i] klang ein leiser Fluch hallend aus der gefliesten Halle. [i]"Schihihick ihn..."[/i] trompetete es abgehackt, aber melodisch hervor, bevor es gleich wieder abbrach. [i]"Göttinnen, schick ihn einfach rein, bin gleich soweit!"[/i] Dieses Mal war es kein Gesang, sondern ein Seufzen. Erneutes Rauschen von Wasser und Geräusche, die an Hobbel und borkiges Holz erinnerten unterstrichen, dass sich der Korporal auch tatsächlich mit der Körperpflege zu beeilen schien. |
09.04.2013 09:19:28 | Aw: In der Kaserne (#69427) |
Amari | [b][i]"Oh, bei allen Göttern, der wird doch seine Antwort nicht singen...?"[/i][/b], entfuhr es Isabelle erschrocken, aber als der erste Versuch abbrach, atmete sie erleichtert durch. [b][i]"Den Göttern sei Dank!"[/i][/b] Dann holt sie tief Luft und brüllte: [b][i]"Aye, Kor'poraaaaal!"[/i][/b] Abschließened grinste Isabelle kurz. Natürlich konnte sie es sich nicht nehmen, diese beiden Wörter dann auch ein wenig getragener und mit der Illusion von Musik in die Nasszelle zu schmettern. Nein, Gesang war auch das nicht und beschönigen wollte man das lieber auch nicht. Da gab es nichts zu beschönigen. Es war laut - mehr nicht. Danach stiefelte Isabelle wieder zurück zu Tom: [b][i]"Folgt mir bitte. Der Korporal ist gerade noch dabei..."[/i][/b], Isabelle hielt kurz inne. Was war Rivan? Am Singen? Am Schrubben? Am Duschen? Nein, das konnte man doch alles keinem neuen Anwärter sagen. [b][i]"... sich zum Dienst vorbereiten."[/i][/b] Ja, das war gut! So Tom ihr folgte, führte sie ihn dann in die Kaserne tiefer hinein bis zu einem Raum und öffnete die Tür. [b][i]"Der Korporal kommt gleich. Bitte wartet kurz."[/i][/b] Insgesamt war der Raum eher spartanisch eingerichtet. Ob das ein Warteraum war oder der Raum, in dem man neue Anwärter regelmäßig begutachtete? Gute Frage, da würde vielleicht Rivan dann ein wenig Licht hineinbringen, sobald er fertig war mit dem ... Singen. |
26.06.2013 12:23:15 | Aw: In der Kaserne (#70618) |
Varulfen | Die silberhaarige Bardin schenkte den Wachen ein Lächeln, als sie an ihnen, mit offensichtlich blendender Laune, vorbei stapfte. Ihre Arme pendelten beim Gehen überschwänglich hin und her und gelegentlich sah man sie ein wenig herumtänzeln, während sie weiter und weiter auf die Kaserne zulief. Wer sie ansprechen würde und fragte, was sie denn gefälligst in der Kaserne wollte, der würde die gleiche fröhliche Antwort und das gleiche muntere Lächeln bekommen, wie der Wächter am Kaserneneingang. [b][i]"Lliira zum Gruße. Ich möchte wen anzeigen!"[/i][/b] |
26.06.2013 14:27:36 | Aw: In der Kaserne (#70622) |
Elster | Mit dem Besen in der Hand kam der vernarbte Korporal gerade aus den im Keller gelegenen Übungsräumen der Kaserne. Leise trällerte Rivan, wie so oft, ein Liedchen vor sich her. Tief in Gedanken hing er dem UAK, dem Uniform-Auswahl-Komitee, nach. Ein recht gelungenes Schauspiel. Bürgernähe, gutes Bier und nun bald auch adäquate Ausrüstung. Etwas bedauerlich war der recht rabiate Rauswurf durch Feldwebel Lloydt, doch bei Tymora, man war schon Schlimmeres von diesem Hafenkäptn gewohnt. Den Besen auf die Schulter wandern lassend, beendete er den Gedankengang,als die glockenklare Stimme der silberlockigen Bardin an sein Ohr drang. Sein Lächeln wurde etwas breiter, sein Pfeifen lauter und er schlenderte auf sie und den Wächter am Empfang zu. Mit einem Klopfen an dessen Oberarm und der wenig feierlichen Übergabe des Fegegerätes übernahm er den feenhaften Gast. "Tymora zum Gruße, schöne Fürstin Fee! Was beschert uns dieses Vergnügen? Nicht genug bekommen von der Kaserne, bei unserer letzten Veranstaltung? Oder willst Du Dich nun doch endlich unter die unseren mischen?" |