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21.03.2011 22:52:37
Revierkämpfe mit Gnollen (#47469)
LeShot
So saß der Gast des Stammes, Urog Feuerschädel, mit sein Weib am Feuer und erzählt die Geschichte. Die Geschichte eines von Dämonenreißer der von Ilnval gesegent ist.

Anfang:

Ich saß da, auf meiner Wanderung, im Stammesdorf um euch Halbbrüder zu sehen und zu sprechen, da kam auch Feuerhand, der Mensch der den Stammeschame Koven von Valvec beschützt und der Sprecher eurer Vaters Götter, Nargth Donnerheiler, im Konzil. Ihr kennt ihn.
Wir sprachen, als ein verletztes Weib in das Stammesdorf zurückkehrte, sie fasselt etwas von Gnollen, die einge eurer Brüder und Schwestern verschleppt haben. Und auch mein eigentum, mein Weib Vribag-*Stimme kurz zornig wird*
Was wäre ich für ein Krieger Ilnvals, wenn ich nciht einmal mein Eigentum verteigen kann. Kurzhand hab ich Feuerhand und Donnerheiler mitgenommen, um diesen verdammt Eindringlinge, die in eure Gebiet eingedrungen sind und eure Büder erschlugen udn eure Schwestern entführten zu jagen und zu Ehren Ilnvals zu erschlagen. Wir begaben usn im Laufschritt, den blut des verletzten Weibes folgend zur Überfallstelle udn folgten den Blutspuren und Geruchspruen. *arogant* ihr seid durch das Menschenblut nicht mehr in der Lage Duftspruren zu fogen, doch ich vom Volke der Grauorks, kann dies.
Die Gnolle versuchten uns in ein Hinterhalt zu locken, aber die Donneräxte von Donnerheiler streckten sie ebenso schnell nieder wie meine Äxte. Sie haben auf uns gewartet, diesen hinterlistigen Schwächlinge.
Wir folgte wir der Spur weiter und fanden ein fast toten Goblin der uns den Weg noch weisen konnte bevor diese Schwächling elendig starb. Und dann nach ein weiter Hinterhalt, diemal mit seltsame Goblinmagie. Gelangeten wir endlich in deren Höhle, es waren harte Kämpfe, aber wir drei sidn eingespielt udn schulgen sie zurück und wir widerstanden ihr schändlcihe ungläubigen Magie. *lachend* Naja bis auf den Menschen Feuerhand, aber er kann nichts dafür, er ist nur ein Mensch. Udn wir wissen alle das Menschen jeden Orkblütiogen unterlegen sind. *hebt den Krug* Auf unser Stärke, die wir durch unser Väter Erbe erhalten haben. Und sei es noch so schwach ausgeprägt.
*nach ein ausgiebigen Räusper setzt er fort*
Nun wir kämpften uns durch diese hinterhätigen horden, überstanden ihre Hinterhälte und ihr Magie, bis wir endlcih vor den Schamen des Stammes standen *wild gestulierend* mehren dutzend andern Gnolle und einen riesigen Fleischberg, der so ein gesandeter eiens Dämon yurstul gewesen sein soll.
Ich *stolz geschwillt Brust* forder mein Eigentum zurück, wir waren bereit ehrenvoll zu Kämpfen mit alle diesen Gnollen und diesen Fleischberg, doch dnan sprach er lachend, das er mich fordern wollte. Und als Kreiger mit Ehre, sagt ich zu. Und diese Kampf war wahrlich ehrenhaft, fragt Feuerhand oder Donnerheiler, sie können es bezeugen.
Der Fleischberg hatte viel Stärke und listig im Kampf war er auch. Sein Stampfen konnte gnaze Horden zum Fall bringen, doch ich hielt die meist Zeit stand. Auch konnte er nicht den Steinkreis verlassen, es war als ob er gegen ein Mauer rannte. So brachte ich ihn mit gezielten Schläge dazu wütend zu werden und gegen diese mauer für ihn zu laufen. Und mit den Schwert einenes ehrenvollen Menschen*zeigt stolz Kovens Schwert* verletzt ich ihn und statt Blut fielen Maden aus dem Fleischberg. So schulgen wir uns eine ganze Weile doch schließlich gewann der Fleischberg die Oberhand, Ilnval wollte es so, ich schöre es. Er ring mich mit seinen gewaltigen Pranken zu Boden und qutsche die Luft aus meinen Fleisch, da fehlt ich zu Ilnval mir zu helfen. Und der mächtige große Ilnval erhöhte mein Flehen und leih mir sein Kraft um diesen Fleischberg zu zerschneiden. Und dann verschwand dieser Fleischberg dorthin wo er herkamm. Ich nahm mein Eigentum und wir befreiten noch eure Schwestern und kehrten Siegreich zurück.
Ilnval gab mir nach diesen Kampf, der eindeutig als Zeichen zu sehen ist, das ich mit meiner heiligen Mission auf den richtigen Weg bin, seine Ketten. Die heiligste Requli der spalten Klingen.*reckt stolz sein wunden Schwertarm hoch , auf den ein kleines blutrotes Langschwert zu sehen ist von den Ketten ausgehen, die sich an sein Arm befinden und an sein Schwert*
22.03.2011 14:05:37
Aw: Revierkämpfe mit Gnollen (#47482)
Lisk
[b]Drei Gefährten...[/b]

Wenige Tage vor der mitreißenden Geschichte des Grauorks am Lagerfeuer, schlug Raúl am Morgen nach der Schratversklavung seine Augen auf. Es war schon lange her seit er das letzte Mal in den Nebellanden genächtigt hatte. Auch wenn er es nie zugeben würde: es schwang doch ein wenig Nostalgie mit als er auf den angemoderten Laken unter einem der Unterstände erwachte, die schon damals, während er mit dem schleichenden Spinnengift in seinem Körper zu kämpfen hatte und die besondere Gastfreundschaft der Halborks genossen hatte, sein Lager waren.
Von wenig Motivation erfüllt gleich aufbrechen zu müssen, ließ er sich Zeit damit sich zu rüsten, aß damaliger Gepflogenheiten getreu ein wenig von diesem schrecklichen Worgfleisch das die Frauen am Feuer zubereiteten, schlenderte eine Runde durch das Dorf und wechselte einige Worte mit denen, die er kannte - bis er auf Urog traf.

Der Grauork schien alles andere als bester Laune. Ein heiliges Relikt war gestohlen worden. Schlimmer noch: zerstört. Zurück geblieben war nur eine Kette über der Urog brütete und Rache den Dieben schwor. Nargath stieß ebenso zu ihnen und zu dritt grübelten sie über Wege den Gotteslästerern nachzusetzen als sich eine Halborkin schwer verletzt und blutend ins Lager schleppte.
"Sie haben uns überfallen... Gnolle... Sie haben auch Vribag..."
Allein schon der Vorstoß auf das Territorium der Nebellande hätte den Orkblütigen Grund genug gegeben die Gnolle wieder bis in die finstersten Tiefen ihrer Höhlen zurückzujagen, doch nach den letzten, furchtsam gehauchten Worten der Halborkin war Raúl sich sicher, daß diese Hundekreaturen sich ihr Schicksal selbst besiegelt hatten. Urog ließ sich gerade noch solange aufhalten, bis Nargath die Frau dem Schamanen übergeben hatte, dann zog er allerdings strammen Schrittes los.

Der Spur der Frau zu folgen erwies sich als recht einfach. Sie hatte dankbarerweise recht gleichmäßig vor sich hingeblutet und so eine deutliche Fährte hinterlassen, die sie die Anhöhe hinauf in Richtung Winterrache führte. Normalerweise stieß man hier öfter auf Goblinpatroullien. Dieses Mal jedoch schien das Gebiet wie leergefegt. Nur plattgedrücktes Gras, aufgewühlte Erde, Blut und etliche verteilt liegende Gegenstände zeugten von dem Scharmützel, das vor wenigen Stunden hier stattgefunden hatte. Urog kniete sich nieder und bemühte seine empfindliche Orknase in der Hoffnung eine weitere Spur aufnehmen zu können. Die Witterung, die er aufnahm, später Schleifspuren im Gras und ein einzelner, verängstigter Goblin, der sich zwischen Bäumen versteckt gehalten hatten, führten die Drei schließlich durch eine Schlucht.

Ein perfekter Ort für einen Hinterhalt. Raúl dachte das gleichzeitig wie Urog und Nargath es aussprachen - und schon zischten Pfeile von der oberen Kante in die Gruppe. Verflixte Biester! Ihm blieb nichts weiter übrig als bestmöglich hinter seinem Schild Deckung zu suchen und rechte Momente abzuwarten um seine einzelnen Wurfäxte so effektiv wie möglich gegen die Gegner einzusetzen. Ein gut gezielter Pfeil Urogs brachte den letzten der Gnolle zu Fall, der polternd den Berg hinunterschlidderte und schließlich vor ihnen zum Liegen kam. Ein Verhör war zwecklos: er war tot.


[b]...die Gnolle...[/b]

Doch sie fanden den Rückzugsort der Gnolle auch so. Zahllose Zauber flogen ihnen um die Ohren während sie immer tiefer in die Höhlen vordrangen. Schwarze Tentakel sprossen aus dem Boden, Feuer entflammte sich mehr als einmal auf Rüstung und Kleidung und ließ sich nur schwer löschen, und... Raúl fuhr eben mit dem Schwung seiner geführten Klinge herum nachdem sein aktueller Gegner zusammensackte, um sich dem nächsten zuzuwenden, als ihn mit einem Mal eine Art Schwindel überkam. Großartig! Ein denkbar ungünstiger Moment so mitten im Kampfgetümmel! So sehr er ihn auch ignorieren wollte, er dehnte sich immer weiter hinter seiner Stirn aus und legte sich immer schwerer über seine Augen. Nur einen Moment lang wollte er dem Drängen nachgeben, um sich zu besinnen und neu zu fokussieren, schloss seine Augen und spürte noch wie im Traum wie er seinen angesetzten Schlag zu Ende führte. Mehr Zeit konnte er sich nicht geben. Er zwang seine Augen wieder auf und suchte nach dem nächsten Gnoll...

Vergeblich. Nicht nur, daß er nur noch einen Nargath sah, der gerade einem Urog aufhalf, ihm kam auch der Raum in dem sie sich befanden gänzlich unbekannt vor. Wo beim Abishai befand er sich hier und wie hatte es ihn hierher verschlagen? Irritiert blickte er um sich. Zumindest schien es noch dieselbe Höhle zu sein.
"Du siehst garnicht gut aus."
Er blickte an sich herab. Nargath hatte recht - er sah wirklich nicht gut aus: Blut quoll aus einer tiefen Wunden seine Rüstung hinab. Was ihm auch immer zugestoßen war, es hatte nur knapp verfehlt seinem Leben ein Ende zu setzen. Mit der Erkenntnis schoss auch der Schmerz in sein Bewußtsein. Er taumelte und sackte gegen die nächste Wand.

Was war passiert?
Später erfuhr er, daß ein Zauber seinen Geist benebelt hatte und er gleichermaßen Feind wie Freund angegriffen hatte. Nargath hatte sich lediglich verteidigt. Es war typisch für den Gruumsh-Priester, daß der Halbork dabei dennoch die Speerspitze in aller Effektivität nutzte statt beispielsweise das stumpfe Schaftende zu nutzen. Zerknirscht legte sich Raúl behelfsmäßig einen festen Verband an und betete im Stillen, daß das ausreichen würde die Mission zu Ende zu führen.

Nach einigen Momenten der Ruhe folgte er den beiden Orkblütigen, die tiefer in den Gängen auf weitere Gnolle getroffen waren und sich mit ihnen einen erbitterten Kampf lieferten. Nur hin und wieder griff der Streiter ein, wenn ihm gerade ein Gegner vor die Füße geriet. Er wollte seine Kräfte schonen - wer wußte schon was die Hundeschnauzen noch in petto hatten? Sie bewiesen ein ungewöhnliches Verständnis für Taktik und all die vielen Magiewirker waren mehr aks ungewöhnlich. Vor allen Dingen die Art von Magie. Er verstand nicht allzu viel davon, doch erinnerte ihn diese Art zu zaubern eher an Jaques, Miso und Tomas als an Schamanenkräfte, wie man sie sonst von einem solch primitiven Stamm erwartet hätte.


[b]...und ihr Gesandter[/b]

Die Drei hegten ihr Mißtrauen zurecht, wie sich herausstellte. Als sie schließlich so tief in das Höhlensystem eingedrungen waren, daß sie schon glaubten bald das Unterreich erreicht zu haben, fanden sie sie schließlich: die Entführten, den Anführer und einen Koloss, der definitiv nicht auf dieser Ebene beheimatet war und aus einem Steinkreis ihnen entgegenstarrte.

Während Urog den Anführer zur Rede stellte, drangen aus allen möglichen Eingängen zahllose, weitere Gnolle und hielten ihre Blicke kampfbereit auf die Gruppe fixiert. Sie geiferten regelrecht nach einer Freigabe zum Angriff. Doch der Anführer hatte etwas Anderes im Sinn: das, was der Grauork forderte sollte er bekommen, wenn er den Gesandten Yeenoghus in einem Duell besiegten könnte. Wäre Raúl nicht einer derjenigen gewesen, die bei einem "wenn nicht..." betroffen gewesen wären, wäre die ganze Sache ganz nach seinem Geschmack gewesen. Er hasste es Dinge nicht selbst beeinflussen zu können, keinerlei Kontrolle über ein Geschehen erlangen zu können, und hier blieb ihm nicht mehr übrig als es Nargath gleich zu tun und Urog lediglich anzufeuern - wobei ihre Rufe zwischen den lauten Schildschlägen der blutgierigen Gnollen nahezu untergingen.

Der Kampf ging hin und her. Mehr als einmal sah es so aus als hätte Urogs letztes Stündlein geschlagen, allein die taktische List des Grauorks ließ ihn jedes Mal wieder auf die Beine kommen, dann und wann sogar einen Vorteil gewinnen. Es war jedoch ersichtlich, daß auf lange Sicht der Koloss siegen würde. Der Kreatur schienen die Wunden, die ihr bereits geschlagen wurden, kaum etwas auszumachen, während Urog nur noch hinken konnte und damit einen seiner wenigen Vorteile, seine Wendigkeit, eingebüßt hatte.

Ob der Grauork sein Ende nahen sah und daher ein Stoßgebet entsandte, oder ob er die Aufmerksamkeit seines Gottes auf sich ruhen spührte, das konnte wohl nur er selbst beantworten. Laut rief er seinen Gott an, als er dem Dämon entgegensprang und ihm einen Schlag versetzte, der mit einer Macht geführt war, die eindeutig nicht dem Ork allein gehören konnte. Das schmerzhafte Aufbrüllen ihres Favouriten ließ die Gnolle ihrem Trommeln Einhalt gewähren. Mit Entsetzen starrten sie auf die zähflüssige Substanz und die zahllosen Maden, die aus dem Körper des Ungetüms quollen und auf die Erde platschten. Mit einem zweiten, lauten Aufbrüllen verschwand der Dämon einfach. Vermutlich hatte er sich in seine Heimatebene verzogen. Der Sieg war Urogs.


[b]Epilog[/b]

Der geschockte Anführer der Gnolle hielt Wort. Zerknirscht ließ er die Gefangenen ziehen und leistete den Dreien Tribut, um sie milde zu stimmen. Nun hatte er keinen Gesandten Yeenoghus mehr, der seinen Stamm stärkte. Er konnte sich glücklich schätzen, daß Nargath gerade viel mehr Vergnügen darin fand einen Goblin zu drangsalieren, um ihn für seine Dienste gefügig zu machen, Raúl dank der Verwundung noch zu geschwächt und Urogs Aufmerksamkeit, neben einer ordentlichen Standpauke gegenüber Vribag, noch etwas Anderem galt: die Kette des heiligen Gegenstandes hatte sich während dem Kampf um seinen Arm geschlungen und hatte sich regelrecht mit seinem Fleisch verbunden. Zweifellos hatte Ilneval sich an diesem Tag einen Streiter erwählt - Urog Dämonenschlächter.