28.01.2011 14:48:59 | Eisige Träume (#46370) |
winter | Ein scharfer eisiger Wind kam auf und schien alles was er berührte in seine Fänge zu nehmen. Umhänge flatterten wild und ungebändigt umher. Manche konnten im fauchen des Windes, ebenso das Fauchen einer Raubkatze hören. Ebenso soll dem ein oder anderem dabei sogar eine, mit einem schneeweißen Fell, begegnet sein. Sollte sich jemand entscheiden sich dem Wind entgegen zu stellen, so spürte er sofort seine eisigen Klauen. Schmerzhaft bohrte sich die Kälte in die Gelenke, der Atem gefror scheinbar sofort nach dem verlassen des Mundes. Man schien gegen eine unsichtbare Mauer zu gehen und nicht voran zu kommen. Der einzige Weg, so schien es, war jener in die der Wind einen treiben wollte. |
28.01.2011 16:43:30 | Aw: Eisige Träume (#46371) |
DerAndreas | Szordin sah sich gerade an was die niederen Oberflächenbewohnern zu bieten hatten um Herrin Zauafin wieder milde zu stimmen als der Wind immer stärker wurde. Dieses Verdammte Wetter an der Oberfläche, als ob die Kälte nicht reichen würde so wurde der Wind auch noch immer stärker. Szordin wunderte es nicht warum hier an der Oberfläche nur Wilde hausten. Nach einiger Zeit konnten er eine Katze oder kleinen Panther ausmachen der scheinbar mit dem Wind umhertobte. Die beiden Niederen waren ebenfalls verwundert über das erscheinen diese Wesens, und als scheinbar ein eiskalter Wind von dieser Katze auszugehen schien war auch ihr Interesse geweckt. Sie sprachen von einer magischen Bestie, was wiederum Szordins Interesse verstärkte. Die Katze sprang dann jedoch davon und ein starker Wind begann zu wehen was die drein scheinbar versuchte in eine Richtung zu drängen. [size=2](( wird fortgesetzt ))[/size] |
31.01.2011 16:06:39 | Aw: Eisige Träume (#46425) |
DerAndreas | Szordin folgte dem Wind, ebenso wie die beiden Oberflächenbewohner. Auf einer Lichtung erblickte er schließlich wieder die magische Kreatur, diesmal schafte er es nahe genug an die Katze heran zu kommen um sie mit einem Verkleinerungszauber auf die Größe einer Maus zu schrumpfen. Einen ähnlichen Zauber hatte er kürzlich angewandt um sich von einem Lagerplatz, auf welchem er Feuer legte, unerkannt zurückzuziehen. Doch das Wesen sprang davon und Szordin würde sich sicher nicht vor den Oberflächenbewohnern erniedrigen indem er der magischen Kreatur wie ein Kind nachjagt. Also lies er seinen Vertrauter aus der Tasche. Der Jagdinstinkt der Spinne war sofort geweckt und sie schoss der geschrumpften Katze nach. Seinem Vertrauten war es möglich auf seine gemerkten Berührungszauber, zurück zu greifen. So versuchte die Spinne die magische Katze mit einem Erschöpfen Zauber zu schwächen um sie anschließend zu fangen. Doch ihre Vorderbeine strichen durch die Katze als sei sie aus Luft, dabei zog sich die Spinne leichte Erfrierungen an den Vorderbeinen zu. Als die magische Kreatur dann auch wieder auf ihre Ursprüngliche Größe anwuchs zog sich die Spinne zu Szordin zurück stellte die beiden Vorderbeine auf und fauchte in Richtung der Katze. Diese begann nun durch die beiden Oberflächenbewohner hindurch zu springen, was sie leicht zusammenknicken liess und ihren Körper vor kälte erzittern lies. Als die Geisterkatze sich mit einigen Sätzen auch ihm näherte versuchte Szordin diese durch einen Flammenstrahl, der aus seinen Händen schoss, von ihm abzubringen. Doch obwohl die Katze dies kurz bremste setze sie zu einem Satz an und auch Szordins Körper wurde von einer schrecklichen Kälter durchzogen. Dem jungen Drow war die Oberfläche ohnehin schon viel zu kalt, doch diese unglaubliche kälte hatte er noch nie gespürt. Auch er sackte etwas zusammen und zitterte am ganzen Leib. Die magische Kreatur war unterdessen verschwunden und auch der Wind wieder abgeflaut. Nachdem der junge Drow sich wieder sammelte, sowie auch seine Beleidigungen über den primitiven Zustand ihrer unleidlichen Umwelt ausreichend oft vortrug, beendete er den Handel mit den beiden und verschwand wieder im Unterholz des Waldes. |
02.03.2011 14:51:39 | Aw: Eisige Träume (#47022) |
Lisk | [b]Gefrorener Atem,...[/b] Eisiger Wind kam auf und zerrte an den Umhängen der drei Männer, die auf einer Lichtung im Krähenforst zusammengetroffen waren. Ein riesiger Halbork und ein Mensch standen einer eher kleineren, hageren Gestalt gegenüber. Man hätte meinen können, daß die kleine Person diejenige hätte sein müssen, der diese Situation unangenehm war, doch deren Mimik hatte nur überlegene Arroganz für die beiden Größeren übrig, die wachsame Blicke um sich warfen. Doch auch wenn er ungewöhnlich war, dieser plötzlich aufkommende Wind war nicht der Grund für ihr Mißtrauen, sondern die schwarzen Gesichtszüge der kleinen Gestalt, die von weißen Haaren umrahmt wurden - Drow konnte man nicht trauen. Nichtsdestotrotz schienen die Drei miteinander Handel zu treiben. Ein Fauchen ließ Raúl aufhorchen. War das nur der Wind gewesen, der durch die Äste des kahlen Krähenforstes pfiff? Katzenartige gab es hier auf Valvec nicht, und ein mehr oder weniger subtiles Drow-Zeichen konnte es auch nicht sein, da dieser ebenso verwundert um sich blickte. Der Streiter zog seinen Umhang enger um sich. Es war kalt geworden - ungewöhnlich kalt. Doch schenkte er dieser Tatsache keinen weiteren Gedanken. Er wollte nur rasch den Handel hinter sich bringen, und nach Valvec zurückkehren, um seinen Rücken wieder etwas sicherer zu wissen. Außerdem zerrten die Art der Drow und die diplomatische Zurückhaltung, die man ihnen gegenüber an den Tag legen mußte, extrem an seinen Nerven. Diesmal war es ein Rascheln im Gebüsch, was seine sofortige Aufmerksamkeit auf sich zog, und noch ehe der Gedanke "Drow!" durch den Kopf des Streiters schoß, sprang ein Panther daraus hervor. Auch wenn ein Raubtier die wesentlich harmlosere Alternative darstellte, bot es ausreichend Anlass zum Mißtrauen: es war es kein gewöhnlicher Panther. Nicht nur, daß er zu klein für eine Raubkatze dieser Art war, er schimmerte zudem in einem eisigen Blau und schien auch nicht wirklich Teil dieser Ebene zu sein so wie sein Schemen ab und an in seinen Bewegungen zu verschwimmen schien. Schon allein beim Anblick der Kreatur fröstelte es Raúl vor Kälte. Instinktiv hatte er nach seinem Schwert gegriffen. Ein Fehler: die Katze fuhr zu ihm herum, legte die Ohren an und fauchte ihm gefrorenen Atem entgegen. Eiseskälte schlug Raúl entgegen, und ließ ihn schon glauben zu einem Eisklumpen erstarrt zu sein. Nur langsam kroch wieder Gefühl in seine Glieder zurück, während der Drow wie auch Nargath schon fast interessiert dem Wesen hinterher blickten, das sich in weiten Sätzen durch die Büsche davonmachte. Eine frostige Bö folgte ihm und flaute nicht mehr ab sondern verstärkte sich vielmehr zu einem eisigen Sturm, und trieb die Drei regelrecht dazu dem Wesen zu folgen. [b]...Eisiges Herz[/b] Auf einer weiteren Lichtung angekommen legte sich der Wind wieder. Einige Momente lang hätte man glauben können der Spuk sei vorbei, wenn man nicht noch immer den eigenen Atem sichtbar hätte emporsteigen sehen können. Und da war es auch schon wieder: das Fauchen... das Rascheln im Gebüsch... die Katze! Von innerer Kälte durchzogen und mit steifen Gliedern kaum zu einer Bewegung fähig begnügte sich der Streiter damit die Versuche des Drow zu beobachten die Fähigkeiten des Wesens zu auszutarieren, ihm vielleicht sogar habhaft zu werden. Bedauerlicherweise ohne Erfolg. Das Biest schien geisterhafter oder vielleicht sogar göttlicher Natur zu sein. Ein Gesandter Aurils? Ein Naturgeist? Eine magische Bestie? Doch aus welchem Grund gesandt? Nargath, der sich bislang ebenso eher zurückgehalten und aufs Beobachten beschränkt hatte, riss seinen Speer hoch, als sich die Kreatur mit einem Mal auf ihn stürzte. Doch anstatt an der Speerspitze zu verenden, oder mit ihren Krallen den Oberkörper des Halborks zu zerfleischen, glitt sie durch ihn hindurch als wäre er nur Luft. Die bleiche Haut des Halborks wurde vor Kälte noch fahler, und er stützte sich schwer auf seinen Speer, während die Augen des ätherischen Raubtieres ihr nächstes Ziel fanden. Raúl spannte sich an in dem Versuch auszuweichen, doch reagierten seine noch immer tauben Glieder zu träge, so daß er fast schon hilflos mit ansehen mußte, wie es ebenso durch ihn hindurchglitt. Nie gefühlte Eiseskälte durchzog seinen Körper und zwang ihn in die Knie. Sein Herzschlag verlangsamte sich binnen Momente rapide und brachte nach dem ersten Schmerz einen gewissen Frieden mit sich. Auch der Drow wurde von der Katze nicht verschont. Unter normalen Umständen hätte Raúl das Zögern der Katze vor ihrem Absprung bemerkt. Unter normalen Umständen hätte ihn das anschließende Einknicken und Erzittern des Drows mit grimmiger Zufriedenheit erfüllt, da er es als einen Beweis gesehen hätte, daß auch die mächtig gesagten Drow nur Sterbliche aus Fleisch und Blut waren. Doch hatte die Kälte ihm nie gekannte Ruhe und Gleichgültigkeit geschenkt, als beträfe ihn die gesamte Situation nicht mehr. Selbst als das Wesen in der Ferne zwischen den Bäumen verschwand, der Wind sich legte und die Temperatur der Umgebung wieder stieg, verharrte er noch immer in seiner Position und hätte sicher noch Stunden damit zugebracht aufzuwärmem und wieder zu sich selbst zu finden, wenn Nargath ihm nicht mit Gruumshs Hilfe die Kälte zumindest teilweise aus seinem Körper gebannt hätte. Die Glieder blieben taub und auch das Sprechen fiel ihm Dank des Zähneklapperns noch schwer, doch konnte er sich zumindest wieder bewegen und klarere Gedanken fassen. Steif richtete sich der Streiter auf. Die Lamentiererei des Drow über die garstige Umwelt der Oberwelt ließ ihn im warsten Sinne des Wortes kalt. Er wollte nur rasch den Handel noch hinter sich bringen und zurück in die Stadt - an ein warmes Feuer mit einem heißen Becher Grog. |
29.05.2011 18:50:48 | Aw: Eisige Träume (#48691) |
ArGon | [b]Eine frostige Katze in Nâemar[/b] Einige Zwerge freute es, dass eine Katze sich dem rumlaufenden Vieh im Dorf annahm, anderen Dwur war es vollkommen gleichgültig, wiederum Weitere nervte auch dieses neue Form von Getier. Argoin gehörte zur dritten Kategorie. Der Evedar hatte noch nie viel übrig für Tiere, es sei denn es waren Nutztiere. Allerdings hatte er sich zumindest an den „Riesenköter“ von Guran gewöhnen können. Die Katze ließ sich nicht besonders von den sechs schwergerüsteten Dwur, Kylda, Thorulf, Magnus, Ronus, Kubrak und Argoin, beeindrucken. Ganz im Gegenteil, sie fauchte angriffslustig den Evedotar, Mordinkin und Mordinkuldar Kylda Remses an, kein geringer Zwerg und auch kein geringer Gegner. Jeden Moment schien es, als ob die Katze dem Evedotar bald in das Gesicht springen würde, doch der Angriff blieb aus. Stattdessen kam urplötzlich eine eiskalter Windzug auf, der die sieben Zwerge zusammenzudrängen versuchte. Während alle Dwur sich mal wieder über das schlechte Wetter im Tal beschwerten, schien die Katze auf einmal das Weite aufsuchen zu wollen, wie es von einer gewöhnlichen Katze erwartet wurde, ja, viel mehr schien die Flucht der Katze längst überfällig. Argoin traute seinen Augen nicht, als die Katze zu türmen begann in dem sie entweder für kurze Zeit sich in Rauch auflöste oder übernatürlich lange Sprünge vollzog. Wieder kam ein eisige Brise auf und drängte die Dwur beisammen, dieses mal jedoch war der starke und eisige Wind von Dauer. Hektische „Xunder“ Rufe wurden unter den Dwur laut. Der Evedar stemmte sich mit aller Kraft trotzig gegen den eiskalten Wind, während er ein Wurfbeil zog und nach der Katze warf. Beinahe hätte er sich für diesen Wurf selbst auf die Schulter geklopft, denn das Wurfbeil hätte die Katze mit voller Breite getroffen. Hätte... Denn das Wurfbeil flog ohne sichtlichen Schaden anzurichten einfach durch die Katze durch. Nun hatte die Katze den Evedar im Visier. Argoin schaffte es zwar noch rechzeitig seine Kuld zu ziehen, doch die Katze schien ihn nicht anzuspringen zu wollen, stattdessen bildete sich langsam, aber gut sichtbar eine Art Frostkegel vor ihr. Schnell versuchte der Darsamkuldar wenigstens sein Gesicht vor dem Xunderangriff der Katze in Sicherheit zu bringen, doch die Katze erwischte Argoin mitten an der empfindlichsten Stelle eines Dwur... an dem Bart... Der Evedar verfluchte gerade innerlich sein Pech als er mit den Augen entsetzt auf seinen schockgefroren Bart schaute, während die Katze nun wieder ein Fluchtversuch unternahm. Die sechs Dwur hatten keine Chance die Katze mit ihren übernatürlichen großen Sprüngen einzuholen, bevor sie das Tor erreichte. Auch die beiden Wachen am Tor konnten wenig der Katze entgegensetzen, denn diese Sprang einfach durch beide hindurch, worauf die Wachen durch einen heftigen Kälteschock zu Boden gingen. Die Katze sprang durch geschlossene Tor, während Horm Thorulf Gorm um Beistand bat. Der ewige Wachsame erhörte die Gebete seines Horms. Ein Flammenschlag stoppte die Katze vorerst und ließ sie schmerzerfüllt aufkreischen. Mordinkin Kylda trat die schweren Tore des Dorfes auf und die Zwergen versuchten die Xunderbestie zu umstellen. Es entbrannte ein chaotischer Kampf zwischen den Dwur und der magischen Katze. Mordinkuldar Kylda wurde von der Katze schwer erwischt als diese durch ihn durchsprang und bekam kaum noch Luft, während er zu Boden sank. Argoin lief sofort zu seinem Evedotar um ihn zur Hilfe zu kommen, unterdessen stellten sich nun Magnus und Thorulf der Katze entgegen. Der Evedar schaffte es Kylda relativ schnell wieder auf die Beine zu kommen. Magnus erleidete das gleiche Schicksal wie die Wachen am Tor, nur Thorulf schien der Katze ernsthaften Schaden mit seinen Kuldschlägen zu verpassen. Argoin hatte die Schnauze voll, so begann er einen verzweifelten Angriff indem er seine Kuld nach der Katze warf und den Vater aller Schlachten um Beistand rief. Der Horm Gorms war schneller. Ein weiterer heftiger Kuldhieb erfasste die Katze. Ein unerträglich lautes Kreischen, welches teils menschlich teils elfisches klang, erschütterte das Mark der Knochen von allen Dwur. Die Katze schien sich immer mehr in Rauch aufzulösen, als eine Stimme erklang und die Dwur anschrie, dass sie dies bereuen würden. Kyldas Versuch mehr zu erfahren, scheiterte und der Rauch der Katze verteilte sich langsam in alle Richtungen. Die Stimme erklang kein weiteres mal. Zusammen machten sich alle Zwerge wieder auf zur Feuerstelle im Dorf um sich von dieser eisigen Begegnung zu wärmen. Keiner konnte diese Begegnung in irgendein sinnvollen Zusammenhang bringen, außer vielleicht mit Valvec. Argoin verbachte noch eine ganze Weile mit dem Kopf über dem Feuer, ehe sein Bart wieder aufgetaut war. Immer wieder bahnte sich ein Tropfen von seinem Bart ins Feuer, wo dieser zischend verpuffte. |