28.12.2010 13:16:57 | Auf dem Übungsplatz Valvecs (#45439) |
Andyneth | Noch einmal atmete er tief durch ehe er sich auf den Weg zur Mitte des kleinen Platzes machte. Dabei ist das metallische schleifen der Klinge zu hören als sie aus dem Halfter gleitet, die Waffenhand sacht den Griff des Schwertes umfasst hält dabei. Ein kurzes abwiegen der gewohnten Klinge um den richtigen Schwerpunkt abzutasten, bevor der rechte Fuß in einer fließenden Bewegungen nach hinten wandert um somit einen festen Stand sicher zu stellen. Kurz schlossen sich die Augen noch einmal um die Bewegungsabläufe ein letztes Mal zu verinnerlichen und sich auf das kommende zu konzentrieren. Ein schneidendes Geräusch durchdringt dabei die Luft als das Schwert das erste Mal durch selbige saust sich kreisförmig mit dem Handgelenk dreht. Wenige Augenblicke bewegt sich das Schwert zusammen mit seinem Träger in aufeinanderfolgenden und fließenden Bewegungen über den Platz. Die Klinge wirbelt in halbkreisförmigen Bewegungen von oben nach unten vor dem Körper herum während die Beine zu schnellen Schritten nach vorne drängen. Ehe sie zügig den Rückzug antreten und die Klinge eine Reihe von Paradehaltungen einzunehmen scheint für den Außenstehenden. Es folgt ein kurze geduckte Körperhaltung, eine ausholende Geste mit der freien Hand die sich dabei zu einer Faust geformt hat, ehe der mitgenommene Schwung für eine rasche Drehungen genutzt wird und das Schwert dabei rasch von unten nach oben durchgezogenen wird, wobei erneut das schneidende Geräusch des Stahls durch die Luft zischt. Daraufhin folgte ein Moment der Stille nur das leise rascheln der Kettenhemdglieder sind zu hören keinerlei Bewegung auszunehmen. Das Langschwert hält er dabei mit beiden Händen ruhig vor der Brust umfasst die Klinge zeigt gen Himmel. Dann geht es weiter, die Klinge immer noch fest umschlossen während sie weiterhin in jener Position den kurzen Kreisen vor der Brust folgt. Wenige Augenblicke bevor sie die Ausgangsposition erreicht gleitet die Klinge zusammen mit einem raschen seitwärts Schritt zum Stoß auf die rechte Flanke aus, die einen unachtsamen Mann durch die wuchtige Bewegung bestimmt hätte aufspießen können. Dabei folgen der linke Fuß zusammen mit dem Rumpf der Bewegung wobei die Klinge kurz zurück schnellt und sofort zu weiteren Hieben abwechselnd von der linken und rechten Seite ausholt. Es scheint beinahe so als würden die Bewegungen langsamer der aggressive Beginn ruhiger, es folgen wieder einige defensive Körperhaltungen wobei immer wieder Hiebe mit einfließen kurze Stöße als ob er sich Luft gegen einen nicht vorhandenen Gegner zu machen versucht. Jenes Spiel zieht sich einige Minuten vor sich hin bevor die Paraden ebenso weichen, die Bewegungen sich auf das Ausweichen und das abtauchen unter den nicht vorhandenen Hieben beschränken. Beinahe so als würde das Schauspiel jeden Moment enden und seinen Reiz verlieren. Doch genau in diesem Moment beginnt er zwei.. drei kurzen Schritte nach vorne zu absolvieren die Klinge zu einer Parade quer in Kopfhöhe zu bugsieren und dabei die Spitze leicht nach rechts abfallen zu lassen. Vermutlich um eine parierte Klinge daran zu Boden gleiten zu lassen ehe er dies ausnutzt um die Klinge von unten nach oben durchzuziehen und gleich darauf mit dem rechten Bein zu einem Tritt auszuholen. Danach folgte eine weitere Reihe von Hieben in Torsohöhe welche mit einem Rundumschlag ihren Abschluss fand. Daraufhin hört man wie die Waffe zurück in ihren Halfter gleitet und er sich sachte mit der Linken Hand den rechten Unterarm reibt. [color=#800000]„Es verheilt gut aber.. noch zu langsam.“[/color] gibt der Heermeister dabei von sich und lässt sich vorerst auf einer nahen Steinbank nieder. |
27.03.2011 12:13:06 | Auf dem Übungsplatz Valvecs, Pfeile und Gedanken (#47571) |
Andyneth | Ein leises surrendes pfeifen durchdringt die Luft ehe der Pfeil mit einem etwas dumpfen Geräusch in seinem Ziel einschlägt. Langsam beginnt er dabei wieder einzuatmen und den Bogen etwas zu senken und sein Werk in Ruhe zu betrachten. Ein sachtes pusten bringt eine widerspenstige Haarsträhne wieder etwas aus seinem Blickfeld während die Linke ohne den Blick vom Ziel abzuwenden in Richtung des Köchers wandert welcher an seinem Waffengurt baumelt. Unter leisen rascheln löst sich einer davon aus dem Pulk und wird aus dem Köchern gezogen welcher kurz darauf etwas nachdenklich wirkend zwischen den Finger gedreht wird. [color=#BF0000]„Geduld.. ist eine Tugend. Das habe ich bisher im gepredigt nur wo ist meine denn nun?“[/color] sprach er wohl leise den Gedanken dabei aus der ihm durch den Kopf schoss. Beinahe behutsam legte er daraufhin den Pfeil auf die Sehe des Bogens und begann selbigen kurz darauf leicht zu spannen. Der Heermeister begann dabei den Bogen anzulegen der Griff seiner rechten Hand um das Mittelstück wurde wieder ein wenig bestimmter, seine Bewegung des Oberkörpers wandte sich dem daneben liegenden Ziel zu, scheinbar einen gewissen Punkt ins Auge fassend. Der Zeige- und Mittelfinger der linken Hand ziehen die Bogensehne weiter zurück, wobei sich das dunkle Holz mit zu biegen beginnt. Langsam schloss er seine Augen und senkte den Blick noch einmal nach unten. [color=#BF0000]Konzentration, denk an dein Ziel und lass dich nicht von deinem Fokus abbringen[/color] mahnte er sich kurz im Gedanken während er sich trotz der körperlichen Anstrengung etwas und entspannen scheint. Einige Augenblicke verharrte er so ehe er den Blick wieder anhob, sein Ziel noch etwas nachbesserte und ein weiteres Mal tief einzuatmen begann. Danach schien alles relativ schnell von statten zu gehen, ein kurzes Anhalten der Luft, ein letzter Blick auf sein Ziel und das los lassen der Bogensehne ehe ein weiteres surren die Luft erfüllt. Der Pfeilflug währte ebenfalls wie beim ersten nicht lange ehe das Vertraute Geräusch des Einschlags zu vernehmen war. Langsam begann er einen Schritt vor dem anderen zu setzen und auf sein Ziel zu zugehen, auf dem ersten Blick schien es ein guter Treffer geworden zu sein. Die Wucht des Pfeils war groß als sie die Rüstung durchbohrte das bezeugte das tiefen eindringen des Projektils. Dem Bogen behielt er dabei locker in der rechten Hand, während die andere an Übungsziel angekommen damit begann über das Metall der Übungspuppe zu streichen. Darauf befanden sich schon mindestens ein dutzend Einschläge, das Metall leicht verformt teils mit abgebrochenen Pfeilen und Bolzen bestückt. Jene Hand schloss sich kurz darauf um den Schaft des Pfeils und begann jenen mit drehen und leichter Kraftanwendung herauszuziehen. Nachdem der Pfeil aus seinem Ziel entfernt wurde lag er locker in der Linken Hand, sacht lies er ihn weiter nach hinten rutschen soweit bis er den Schaft knapp vor der Metallspitze umfasst hielt. Der Metallhandschuh strich dabei leicht über die durch den Einschlag leicht verformte Spitze. [color=#BF0000]„Die Welt wandelt sich zwar, nur ich muss nicht unbedingt gefallen daran finden. Es gibt zu viele Unruhepole..“[/color] gab er dabei von sich und lies seinen Blick über den Platz schweifen an dem um diese frühe Zeit noch eher wenig los war. |