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04.11.2010 16:18:50
Ein Opfer für Malar (#44105)
Soul of GJ
[b]Vorbereitung[/b]

Langsam und wie im Rausch stieg Erik nach dem [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&Itemid=0&func=view&catid=19&id=27593&limit=6&limitstart=12#44057] Gespräch mit Mez’Rikai Schargo[/url] den Altarhügel hinab. Je weiter er sich vom Altar entfernte, desto mehr lies seine Wildheit nach. Nun erst wurde ihm bewusst, was für ein Kampf auf ihn wartete. Doch seine Bedenken waren nicht dazu da, um den Rückzug anzutreten. Nein. Er machte sich bewusst, dass er sich Vorbereiten musste, wenn er den Kampf mit dem Schwarzbären überleben wollte. Es galt abzuwägen, ob er Waffenlos und ohne Rüstung kämpfen sollte. Dies würde Malar gefallen, doch dies minderte auch seine Überlebenschancen. Möglicherweise, sollte er auch auf andere seiner Stärken setzen, als seine Körperkraft. Oder zumindest sollte er diese noch erhöhen. Mittels Magie. Und da Erik den Bären lebend fangen wollte, damit dieser hier im Dorf geopfert werden konnte, musste er noch Ketten schmieden, welche der Kraft des Bären wiederstehen konnten.

Doch zuvor galt es noch mit Nargath und Raul zu sprechen.
04.11.2010 17:55:21
Ein Opfer für Malar (#44108)
Soul of GJ
Da Nargath und Raul nicht im Dorf waren, reiste Eik nach Valvec. Dort suchte er den Rotmantel und fand diesen schließlich auch. Nachdem er den gelernten Zauber vorführte fragte Erik nach Schutzzaubern. Er erklärte dem Rotmantel wofür er diese lernen wollte. Doch dann fing der Rotmantel wieder an beleidigend zu werden. Somit endete Eriks Schuld für ihn beim Rotmantel. Beim nächten mal würde er keine Beleidigung mehr dulden. Auch wollte er nicht mehr vom Rotmantel lernen.

In einem gab Erik dem Rotmantel allerdings recht. Wenn er Malars Prüfung nicht ohne die Magie des schwachen Rotmantels besiegen konnte, so war der Bär kein würdiges Opfer mehr.

Somit würde der Kampf noch schwerer werden. Doch Erik war fest entschlossen die Prüfung Malars zu bestehen.
08.11.2010 01:37:17
Ein Opfer für Malar (#44165)
Soul of GJ
Erik hatte Nargath getroffen und ihm gesagt, dass er ihn bei der Jagd dabeihaben wollte. Dieser Stimmte zu ihn zu begleiten. Raul hatte er schon länger nicht gesehen. Diesen wollte Erik mitnehmen, um diesem Malars Stärke zu zeigen. Die Prüfung, den Kampf gegen den Bären wollte Erik alleine bestehen. Doch da Erik den Bären lebend ins Dorf bringen wollte, konnte es nicht Schaden noch wen dabei zu haben.

Doch erst musste Erik eine andere von Malars Prüfungen bestehen. Spinnengift zerrte an seinen Kräften. Nargath war bereit ihm ein Gegengift zu brauen. Dafür benötigte er allerdings einige Zutaten, welche Erik besorgen sollte.

Erik sammelte die benötigten Kräuter. Doch das Gegengift brauchte er nun wohl nicht mehr, das sein Körper den Kampf gegen das Gift auch so gewann. Nun wieder bei Kräften, konnte er weitere Vorbereitungen treffen.

Er besorgte Eisen in der alten Miene nahe Mirhaven und schmiedete in den Nebellanden daraus schwere Ketten. Diese sollten in der Lage sein, einen ausgewachsenen Bären zu halten. Die Innenseiten der Beinfesseln bestückte er mit Dornen, welche sich ins Fleisch des Bären bohren würden, wenn dieser sich gegen die Ketten wehrte. Ebenso versah er die Kettenglieder, welche angelegt über dem Rücken des Bären lagen mit Dornen. Die Halsfessel und die Kettenglieder der Beine und des Bauchs waren glatt, damit der Bär eine Ruheposition während des Transportes einnehmen konnte. Auch schmiedete Erik Ketten, welche den Bären während des Transportes auf dem Wagen hielten. Noch einiges an Eisen musste er dafür besorgen. Doch da er Raul noch immer nicht getroffen hatte, war ja auch noch Zeit.
08.11.2010 23:28:24
Ein Opfer für Malar (#44186)
Soul of GJ
Es dauerte lange, bis Erik genug Eisen beisammen hatte und die schweren Ketten zufrieden musterte. In den vergangenen Tagen hielt er Ausschau nach Nargath und Raul. Doch traf er keinen von den beiden, während er zwischen der alten Mine nahe Mirhaven und den Nebellanden hin und herpendelte.

Er beschloss Raul in Valvec zu suchen. Doch traf er diesen dort nicht an. Wenn er ihn nicht bald fand, dann würde er jemand anderen mitnehmen. Doch da er Nargath zuvor noch die Rinde und die Kräuter geben wollte hatte Raul noch genug Zeit aufzutauchen.

Als Erik in die weite Ebene zog um Silber zu holen traf er dann Raul. Ein Weib war bei ihm. Er ging auf Beide zu. Es interessierte Erik nicht, ob er störte oder nicht. Er sprach einige Zeit mit Raul, bekam dessen Zusagen bei der Jagd dabei zu sein und dann noch eine Schriftrolle. Das Geschriebene überflog er nur kurz. Die sechs Tugenden für Erik. Das Geschriebene konnte er später noch lesen. Nun verabschiedete er sich erst einmal und ging Richtung Ogerhöhle.
12.11.2010 15:55:27
Aw: Ein Opfer für Malar (#44239)
Lisk
"...allerdings habt ihr etwas zu unterlassen - und zwar diesem Welpen mit Rat und Tat bei seinem Kampf mit einem Bären zur Seite zu stehen."
Die Forderung von Sardar war klar formuliert gewesen. Der leise Verdacht, wen er mit dem Welpen gemeint hatte, bestätigte sich auch alsbald, als Eriks Weg den seinen kreuzte und von seinem Vorhaben berichtete.

"Bist du bei der Jagd dabei?"

Was bezweckte der Rote damit? Ein Denkzettel für Erik nach deren Streit, um ihm Hilfe zu verweigern? Sinnlos: er konnte sich jederzeit an Jemand Anderes wenden. Trotz seiner Außenseiterrolle aufgrund der ungewöhnlichen Wahl seiner Kampftaktiken gab es sicher noch genug Barbaren, die ihn allein schon aus der Aussicht heraus einen blutigen Kampf mitzuerleben begleiten würden. Würde Erik siegen war es auch ein Triumph für sie. Würde Erik unterliegen war es umso zufriedenstellender seine Methoden als die falschen demonstriert zu bekommen.
Was also bezweckte der Rote damit?

"Erik, ich fühle mich durch Deine Einladung geehrt, doch muß ich fragen was genau meine Aufgabe wäre bei dieser Jagd?"
"Du sollst Zeuge von Malars Stärke sein. Ich werde Alleine gegen den Bären kämpfen."

Seit dem Gespräch, das dazu führte, daß Raúl in seinen Dienst trat, hatte Sardar sich gewandelt. Ursprünglich war der Streiter davon angetan gewesen, als sich der Magier seinem Gott zuwandte, nachdem er in Mirhaven fast sein Leben lassen mußte. Doch nun verschwendete er seine Energien darauf potentielle Verbündete zu verärgern und sich Feinde in eigenen Reihen zu machen. Und Raúl, als ein Werkzeug, fand sich mitten darin wieder, wo er gerade um das Gegenteil bemüht war.

"Bedeutet: Du erwartest weder Rat noch Tat in dieser Angelegenheit?"
"Du kannst danach helfen den Karren zu ziehen oder die Ketten anzulegen, doch der Kampf ist meiner!"

Das Gebot sah er eher als eine Zurechtweisung sich selbst gegenüber an, eine Machtdemonstration von Sardar, um zu zeigen wer wem gegenüber verpflichtet war. Sicher, er selbst war es, der Sold erhielt, doch wer hatte wen halbtot aus Mirhaven geschleppt? Wer stand also in wessen Schuld?
Zumal fraglich war warum der Rote eine Zurechtweisung als notwendig erachtete. Weil Raúl seine Gedanken äußerte und ihn somit häufiger von Dummheiten abhielt, die ihm womöglich das Leben kosten würden? War das nicht gewissermaßen seine Pflicht? Und selbst in diesen Momenten hatte er nie Respektlosigkeit an den Tag gelegt. Warum also sollte er sie umgekehrt ertragen müssen?
Doch trotz all des Ärgers stand es im Moment noch außer Frage sich loszusagen. Geduld lautete eine der Tugenden und war hier die Devise - noch. Die nahe Zukunft würde es offenbahren, wie der weitere Weg aussehen würde.

Langsam schüttelte Raúl seinen Kopf.
"Ich denke Nargaths Stärke wird ausreichend sein. Und auch die Ehre die Ketten anzulegen sollte Dir überlassen werden..."

Allerdings würde ihn das nach wie vor nicht davon abhalten seinen eigenen Interessen nachzugehen. Und Erik war eine davon. Sardars Gebot jedoch würde eingehalten werden.
Ein unterschwelliges Schmunzeln legte sich auf die Miene des Streiters.

"...Solange Du von mir während des gesamten Ausflugs weder Rat noch Tat von mir verlangen wirst, werde ich Dich begleiten."
12.11.2010 20:33:25
Ein Opfer für Malar (#44244)
Soul of GJ
Alles war bereit. Die Ketten fertig geschmiedet und auf den Waagen geladen. Nargath und Raul waren informiert.

Erik wartete am Lagerfeuer bis die Beiden in die Nebellande zurückkehrten. Caster trat zum Feuer. Sie unterhielten sich über die anstehende Jagd. Dann kamen Nargath und Raul endlich. Erik wollte sogleich aufbrechen und lud noch Caster ein Zeuge von Malars Stärke zu werden.

Den großen schweren Waagen zog Erik alleine bis an den Fuß der Berge. Zwischendurch machten sie kurz halt. Caster schlug Raul vor das Vorhaben im Gebiet des Räuberstammes abzuhalten. Doch all dies interessierte Erik nicht und er drängte zum weiterziehen.

Am Fuß der Berge kreuzten einige Goblins ihren Weg. Erik griff Schwert und Schild und erledigte die Goblins und grölte ein orkisches Schlachtlied dabei. Sie zogen eine Weile durch das hügelige Gelände, bis Erik auf Bärenspuren stieß. Und bald sahen sie am Horizont einen gewaltigen Bären.

Erik bereitete sich vor, legte Waffen und Kleidung ab und zeichnete Kriegsbemalungen mit dem Blut der Dunklen Orkbestie auf seinen Körper. Den Bären behielt er im Auge.
12.11.2010 22:08:14
Ein Opfer für Malar (#44246)
Soul of GJ
[b]Der Kampf[/b]

Der Bär hatte Erik bemerkt, doch griff dieser nicht an. Erik brüllte, dass er Malars Prüfung bestehen werde. Der Bär brüllte, als o dieser Antworten würde und richtete sich auf. Der mächtige Bär war nun noch imposanter uns furchteiflößender. Doch Erik ließ sich nicht einschüchtern. Es war sein Kampf und diesen wollte er bestehen. Er stürmte auf den Bären zu und grölte dabei ein orkisches Schlachtlied, welches ihm Mut und Kraft gab sich in den lebensmüden Kampf zu stürzen.

Nun würde sich zeigen, ob seine Turnübungen ihm im Kampf helfen würden. Er sprang mit den Beinen voraus gegen die Brust des Bären, welcher seine durch Erik überrascht Attacke abbrach. Doch Erik stieß sich nicht weit genug zurück und der Bär ließ sich über ihn fallen, bevor er sich nach hinten wegrollen konnte.

Erik spürte den heißen Atem des Bären auf seine Kehle, nur ein Schlag gegen dessen Schnauze rette ihm sein Leben. Bevor der Bär nochmals zum zubeißen kam zog Erik sich unter dem Bären weg und sprang auf. Dieser setzte mit einem Prankenhieb nach und traf Eriks Brust. Die krallen der Pranke hinterließen eine blutige Spur. Erik brüllte, ob des Schmerzes oder vor Zorn, den Namen Malars. Durch die Wunde hielt er jedoch zu lange inne und kam nicht zum kontern bevor sich der Bär erneut aufrichten konnte.

Erik rannte am Bären vorbei auf den Felsen hinter dem Bären zu, er spürte einen Luftzug hinter sich die Tatze des Bären verfehlte ihn nur knapp. Er sprang auf den Felsen zu, stieß sich von diesem ab, gewann so an Höhe, drehte sich in der Luft und traf mit seinem angewinkelten Knie den Kopf des Bären. Erik war nun voll im Kampfrausch.

Der Bär ließ sich wieder auf seine Vorderbeine Fallen und stand nun mit dem Rücken zu Erik. Dieser sprang auf den Rücken des Bären, welcher buckelte und sich nun wieder aufrichtete um Erik abzuwerfen. Erik hielt sich aber und vollzog seine nächste Attacke. Da der Bär stand konnte er nur versuchen sich am Kopf des Bären hochzuziehen und seine Knie in dessen Nacken zu rammen. Erik spürte nach seinem Gewaltigen Treffer das Knacken von Konchen. Der Bär wurde nun noch wütender und wilder.

Der Bär taumelte nach hinten, wohl um sich mit Erik auf seinem Rücken gegen den Felsen fallen zu lassen. Da Eriks Beine durch seine Knieattacke noch angezogen waren, bauchte er aber nur seine Füße gegen die Schulter des Bären pressen, um dann abzuspringen. Er landete sicher, doch der Bär fuhr nun herum und schlug mit seinen Pranken nach ihm. Unter der ersten konnte er sich noch wegducken. Doch die zweite traf ihn dafür umso heftiger. Durch die Wucht wurde Erik nach hinten geschleudert. Seine Wunde blutete noch stärker und er blieb benommen liegen.

Die Benommenheit nutzte der Bär um sich nun auf Erik zu stürzen und mit seinen Zähnen zu zerfleischen. Erik schreckte aus seine Benommenheit auf. Er konnte nur noch versuchen sich mit einem erneuten Schlag gegen die Schnauze des Bären zu retten. Doch er traf nicht und sein linker Arm sauste am Kopf des Bären vorbei. Dieser riss seinen Kopf herum und schnappte nun nach Eriks Arm. Erik konnte diesen noch soweit zurück ziehen, dass der Bär sich nur im Fleisch seines Unterarms festbiss. Im Angesicht des Todes riss Erik unter schmerzvollem aufbrüllen seinen Arm aus dem Maul des Bären, rollte sich weg und sprang auf.

Während der Bär das abgerissene Fleisch verschlang rief Erik nach seinem Schwert. Anders konnte er den Kampf nicht mehr bestehen. Er wollte eigentlich den Sieg ohne Waffe davontragen und den Bären nach dem Kampf in die Nebellande schaffen, um dort nochmal in einen rituellen Kampf gegen die Bestie anzutreten. Doch nun ging es ums überleben und Erik sah nur noch die Möglichkeit den Bären zu töten, bevor er erlag. Selbst wenn er dann nicht überlebte, hatte er seinen Gegner ebenso bezwungen und hätte einen ehrenvollen Tod gehabt.

Nargath warf Erik sein Schwert im hohen Bogen zu. Erik sprang auf den Felsen und dann Richtung Schwert, um dieses noch in der Luft zu fangen. Der Bär schien ihn anzugrinsen. Erik packe das Schert mit beiden Händen, verlagerte im Fallen sein Gewicht um seinen Finalen Schlag gegen den Bären auszuführen. Der Bär richtete sich wieder auf, hob seine Pranke, um ebenso zum finalen Schlag auszuholen.

Dann prallten die beiden Kontrahenten zusammen und sackten zu Boden. Stille legte sich nun über den Kampfplatz.
13.11.2010 00:07:31
Ein Opfer für Malar (#44251)
Soul of GJ
[b]Nach dem Kampf[/b]

Da die Nacht hereingebrochen war konnten Nargath, Raul und Caster nicht er kennen was genau geschehen war. Sie konnten den regungslos daliegenden Bären sehen. Doch Erik sahen sie nicht. Dieser lag ebenso regungslos wie der Bär unter diesem.

Etwas rollte den Hügel hinunter. Es war der Kopf des Bären. Die Drei erklommen den Hügel und Nargath befreite mit Casters Hilfe den blutverschmierten Leib Eriks. Um die Last zu verringern hatte Nargath den Bären kurz entschlossen ausgeweidet. Er hatte schwere Wunden davon getragen und es war nicht zu erkennen, ob er noch Atmete oder nicht. Nargath kniff Erik kräftig in den Arm, doch geschah nichts. Entweder war der Arm durch die Last welche bis eben noch auf diesem lag taub oder Erik hatte wie der Bär sein Leben gelassen.

Nargath erkannte, dass Erik es wohl alleine nicht schaffte. So entschloss er zu Gruumsh zu beten und um das Leben des jungen Kriegers zu bitten. Das Gebet dauerte eine Zeit lang und erschöpfte Nargath sichtlich. Doch dann flossen Energien in Eriks Körper und die Luft knisterte.

Erik blinzelte mit seien blutverschmierten Augen und fragte hustend auf orkisch, ob er gewonnen hatte. Die Frage wurde bestätigt und Erik sah kurz grinsend zum enthaupteten und ausgeweideten Bären. Dann aber sah er auf seine, durch Nargaths Zauber geschlossenen, Wunden. Da wurde ihm klar, dass er zwar den Sieg errungen hatte, doch diesen wohl hätte mit seinem Leben bezahlen müssen.

Erik zog sich langsam an seinem Schwert hoch. Nargath holte den Kopf des Bären und Raul fragte Erik wie es ihm ginge. Erik sah Raul einen Moment schweigsam an, bevor er sich weiter hochzog. Er war nicht zufrieden. Er wollte den Bären fangen und erst in einem zweiten Kampf im Dorf töten. Zudem hätte er hier wohl ehrenvoll sterben sollen. Sein Schwert ließ er im Boden stecken und betrachtete den Bären schweigsam. Die Worte der Anderen drangen nicht mehr zu ihm durch. Er konnte über diesen Sieg nicht triumphieren.

Nach einer Gefühlten Ewigkeit sagte er dann, dass Malar entscheiden wird, ob dieses Opfer würdig ist. Erik sah den Hügel hinab. Dort stand eine Statue. Eine Gebetsstätte. Er stemmte sich gegen den Bärenleib, bis dieser den Hügel hinab zum Schrein rollte. Dann sammelte er die Eingeweide auf und stieg zum Schrein hinab. Dort hängte er die Eingeweide des Bären über die Statue. Wie immer war es Erik egal, ob der Altar nun Malar geweiht war oder nicht. Hier bot er sein Opfer an.

Erik brüllte in den Nachthimmel ein Opfergebet. Die Arme gen Himmel erhoben. In der rechten Hand den Kopf des Bären haltend. Nachdem Erik Malar für diesen Kampf dankte sackte er auf die Knie. Er betrachtete den Bärenkopf einen Moment, bevor er diesen ebenso zum Schrein legte. Seine Worte richtete er weiter an Malar. Er sagte, dass er nicht würdig war den Kopf als Trophäe zu behalten, da er hier hätte sterben sollen.

Dann richte Erik sich wieder auf und bedankte sich bei seinen Begleitern, dass sie mitgekommen waren. Doch nun wollte er alleine sein und verabschiedete sich. Die Drei respektierten dies und ließen Erik alleine zurück. Dieser wartete und sah den Dreien nach, bis sie am Horizont verschwunden waren. Dann sammelte er seine Sachen zusammen.

Er wollte hier bleiben. Stunden Tage oder vielleicht noch länger um zu Malar zu beten und zu sehen ob dieser sein Opfer annahm oder nicht.
14.11.2010 17:51:03
Ein Opfer für Malar (#44286)
Soul of GJ
Erik lagerte am Schrein. Er dachte nach. Warum hatte Nargath ihm das Leben gerettet ? Da dieser davon sprach, dass er die schwachen menschlichen Gefühle ablegen wollte, tat er es wohl nicht aus Mitleid. Oder doch ? Vielleicht gönnte Nargath ihm auch nicht diesen ehrenvollen Tod ? Erik schüttelte den Kopf. Nein, Nargath wusste, dass Erik nun in seiner und in der Schuld Gruumshs lag. Was Erik davon halten sollte wusste er nicht genau, doch es gefiel ihm nicht besonders. Warum wusste er nicht. Vielleicht, weil er sich nicht abhängig fühlen wollte.

Erik blickte zum langsam verwesenden Bärenkadaver. Hatte Malar Gefallen an Eriks Jagd und am Opfer gefunden ? Erik wusste es nicht. Doch er wusste, dass er Ehre beweisen würde. Ein paar Tage würde er noch hier bleiben. Doch dann würde er zurückkehren um Nargath aufzusuchen.

Goblins griffen an. Erik sprang auf und streckte sie nieder …..
15.11.2010 19:33:19
Ein Opfer für Malar (#44328)
Soul of GJ
Erik baute sein Lager ab. Ein letzter Blick zum Bärenkadaver bestätigte es ihm. Es hatte wenig Sinn zu warten. Sein Missmut darüber, dass ihm kein ehrenhafter Tod vergönnt gewesen war, war mittlerweile auch gewichen. Da er noch lebte sollte die Jagd weitergehen. Die Jagd nach Ehre und Stärke.

Den Waagen zog er zurück in die nebellande und lagerte die Ketten in der dortigen Schmiede. Vielleicht würden diese noch gebraucht. Und wenn nicht, dann konnte er diese immer noch einschmelzen.

Mez’Rikai Schargo teilte er dann noch mit, dass er Malar, wie gefordert, einen mächtigen Schwarzbären geopfert hatte.
16.11.2010 15:11:55
Ein Opfer für Malar (#44356)
Soul of GJ
[b]Malars Lehren[/b]

Da Erik doch recht ungewöhnlich war dachte er in den kommenden Tagen immer wieder über das Geschehene nach. In Gedanken durchlebte er den Kampf. Immer und immer wieder. Dann auf einmal kamen ihm Malars Lehren in den Sinn.

[i]Vorsichtige Überlegungen werden immer den starken Gefühlen und der absoluten Wildheit unterlegen sein.[/i]

Sein Plan den Bären in die Nebellande zu bringen war durch seine Vorsicht zum Scheitern verurteilt gewesen. Es lag nicht am Plan selbst den Bären nochmals im rituellen Kampf gegenüberzutreten und ihn erst dann zu töten. Nein. Die Ketten. Dieses Element war zu vorsichtig. Und die Überlegung den Bären erst niederzuringen um ihn dann die Ketten anzulegen.

[i]Die Starken werden überleben, die Schwachen werden elendig sterben.[/i]

Er lebte. Auch wenn nicht gänzlich aus eigener Kraft. Gruumsh und Nargath sorgten dafür, dass er seine Verletzungen überstehen konnte. Doch war es am Ende doch Eriks starker Überlebenswille gewesen, welcher den Zauber wirken ließ.

[i]Das Ziel des Lebens ist der stete Kampf zwischen Jäger und Beute.[/i]

Eriks Ziel war das erlangen von Ehre und Stärke. Dieses Ziel lies sich mit den Lehren Malars durchaus vereinbaren. Denn durch den Kampf zwischen Jäger und Beute erlangte man Ehre und Stärke. Zudem galt noch diese Lehre:

[i]Betrachte alle deine Aufgaben als Jagd und bleibe stets wachsam und ohne Angst, so wirst du überleben.[/i]

Alles konnte als Jagd gesehen werden. Die Jagd nach Ehre und Stärke. Nach Wissen. Nach Trophäen. Nach Weisheit. Nach Schätzen. Nach Weibern. Und, und, und ….
Ansichtssache. Wie so vieles. Keiner musste mit Eriks Ansicht übereinstimmen. Auch musste Eriks Ansicht nicht mit der Malars übereinstimmen. Er musste seinen Weg gehen. Die Lehren der Götter und der Rat Anderer konnten ihm helfen zu bestehen. Doch musste er den eigentlichen Kampf des Lebens alleine bestehen.


Erik riss sich von seinen Gedanken los. Die Jagd ging weiter.