25.07.2010 18:30:35 | Die großen Pläne kleiner Schurken (#41136) |
Lisk | Der Plan stand. Nun ging es über in die Vorbereitungsphase. Im "Blutigen Eimer" waren sie Alles durchgegangen und hatten die zu erledigenden Aufgaben untereinander aufgeteilt. Silvia war durch ihre Mechanikerausbildung schon festes Inventar der Ideenschmiede, weswegen es ihr ein Leichtes sein sollte Unterlagen und vielleicht sogar Pläne über zu wartende Golems und Mechanismen in die Hand zu bekommen. Vielleicht stand bei ihrem Zielobjekt demnächst sogar eine Wartung ins Haus? Walek war sowieso schon auf der Suche nach einem Schneider. Der würde sich über weitere Aufträge sicher freuen. Dreimal nachttaugliche Kleidung mit maskulinem Schnitt und einige Beutel mit guter Schnürung landeten auf der Einkaufsliste. Da er zudem gute Beziehungen auf den diversen Schwarzmärkten hatte, kam er sicher auch am besten an Spezialwerkzeug in allen Größen. Angria wollte sich die nächste Zeit mal in Hohenbrunn einquartieren, um herauszufinden, ob die Zielperson ihr Essen im Gasthaus bezog. Zudem nahm sie sich fest vor Emily über Magie auszufragen, und vielleicht lief ihr auch Aegis über den Weg für die angedachten Tränke. Um letztere Besorgung konnte sich auch Silvia eventuell kümmern und man kam überein, daß der, der sie zuerst sah, sie abgreifen würde. Nach einem Barden oder Instrumentenbauer würden sich alle Drei umsehen müssen. Eigenartig, daß ihnen bislang nicht auffiel, daß sie Alle keinen Musiker kannten oder die letzte Zeit hatten spielen hören. Nunja, man hatte ja noch Alternativen... In ein paar Tagen würde man sich erneut treffen, um Fortschritte auszutauschen und einen letzten Vorortbesuch durchführen. Doch bis dahin gab es noch eine Menge zu tun. |
26.07.2010 16:29:26 | Aw: Die großen Pläne kleiner Schurken (#41178) |
Remses | Silvia verliss, nachdenklich, den Eimer in Richtung Hohenbrunn. Es war Spät am Abend, als sie in die Ideenschmiede einkehrte. Emsig macht sie sich wieder an der Werkbank zuschaffen und zeigte ihre Werke ihrem Lehrmeister. Jene Zepter und Kristale, gelangen ihr immer besser. Nachdem sie die Werkbank reinigte und die groben Überreste in den Müll tat, nickte sie beiden Hin's freundlich zu und verschwand in den Gerümpelraum, imdem auch ein Portalstein stand. "Bis dann, die Herren. Ich benötige einige Federn auf Ansgard.....was Frauen nicht alles für Männer machen,hihi" winkend und lächelnd schloss sie die Türe wieder sich und schlich sich umgehend in eine der Ecken. Hinter den Kisten fand sie ein Ideales Versteck, dort übte sie sich nun in Geduld um die Nacht willkommen zu heißen. Sobald sie nichts mehr hören würde, würde sie wieder zurückschleichen und nach brauchbaren Unterlagen suchen. Ihr Augenmerk lag auf Wartungsplänen, Nachbesserungsplänen oder Anleitungen diverser Bauteile die den Schutz des Dorfes garantieren... |
26.07.2010 19:10:54 | Aw: Die großen Pläne kleiner Schurken (#41186) |
Micha LNH HSV | Walek verschwand im Eimer in einem Nebenraum und kletterte in die Kanalisation. Genauso wie er es schon unzählige Male zuvor gemacht hatte. Dort unten kannte er sich aus. Kein Gang oder Ecke waren fremd. Er schaute nach seinem [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&Itemid=0&func=view&catid=15&id=37477#41055]Aushang[/url] auf dem Schwarzmarkt und im Versteck unten am Hafen. Direkt hatte sich keiner darauf gemeldet aber immer und immer wieder hörte er den Namen Jorgan wenn es um die Schneiderei ging. Vor langer Zeit hatte er schon einmal ein Geschäft mit dem Halbing abgeschlossen Man sollte ihn am besten in den Nebellanden in der dortigen Schneiderei finden. Walek nahm ein Schiff in diese Richtung und grübelte an Deck wegen dem Instrument, als ihm wieder der kleine Würfelspieler mit dem großen Hunger auf warme Mahlzeiten einfiel… |
29.07.2010 13:02:16 | Aw: Die großen Pläne kleiner Schurken (#41404) |
Micha LNH HSV | Walek reiste nach den Informationen im Eimer, im Hafenversteck am Hafen nun in die Sturmwasserbucht. Auf den dortigen Märkten besorgte er robuste, wasserfeste und schnürbare Beutel und schweres Spezialwerkzeug wie Stemm- und Brecheisen. Sein weiterer Weg führte Ihn in die Nebellande, wo er nach einiger Unsicherheit und Überredungsgoldmünzen tatsächlich auf einen Halbling namens Jorgan in der dortigen Schneiderei traf. Bei diesem lies er seine komplette Ausrüstung betreffend Rüstung, Stiefel, Gürtel und Handschuhe ausbessern. Dazu suchte er sich einen dunklen Stoff aus, von welchem der Hin drei schlichte und bequeme Kleidungsstücke fertigte. Walek bezahlte mit allerlei Hehlerware und seinen letzten paar Münzen und setzte mit prall gefülltem Rucksack zurück nach Mirhaven über. Er war erschöpft nach der langen Reisen und der Gesellschaft voller Orks und Seeleuten in den letzten Tagen. Aber grinste zufrieden, als er durch Mirhaven marschierte. Erstens hatte er sich mittlerweile mehr oder weniger wieder von seinem “Unfall“ erholt und es ging ihm wieder gut und zweitens hatte er einen vollen Rucksack dabei mit allen benötigten Dingen betreffend Werkzeug und Schneiderarbeiten. In der Stadt sah er freudestrahlend Angria auf dem Marktplatz stehen, ging aber erst einmal an Ihr vorbei da Sie in ein Gespräch mit einer Elfe vertieft war. Ein kleiner “Gaunerzinken“ später war ein Treffpunkt ausgemacht. Bei einem Erholungsbad im Badehaus wurde sich dann über die unterschiedlichen Ereignisse der letzten Tage aus getauscht… |
29.07.2010 14:10:38 | Aw: Die großen Pläne kleiner Schurken (#41409) |
Lisk | Irgendwann machte sich dann auch Angria auf nach Hohenbrunn, um ihren Teil der Vorbereitungen zu erfüllen. Im letzten Jahr hatte sie hier die meiste Zeit verbracht - erst der harte Winter ließ Mirhaven zu ihrer neuen Heimat werden. Doch kehrte sie immer wieder gern hierher zurück. Das Leben dort ging einfach einen anderen Gang (wuseliger und doch gemütlicher). Sie winkte einigen bekannten Gesichtern zu, lauschte geduldig dem neuesten Tratsch der Hin und machte es sich schließlich am Lagerfeuer gemütlich, wie sie es schon früher immer getan hatte. Diesmal allerdings hatte sie nicht nur eine Rast im Sinn, sondern achtete den ersten Tag vornehmlich auf das Gasthaus. Halblinge waren berühmt für ihre Essenskultur. Sieben Mahlzeiten täglich waren Minimum, wie ihr mal erzählt wurde. Irgendwer mußte die doch zubereiten. Sonst wären all die Händler doch den ganzen Tag nur am Kochen, oder nicht? Aufmerksam beobachtete sie das Treiben. War das Gasthaus zentraler Anlaufpunkt für alle Hin, wenn es ans Essen ging? Auch für die Händler? Oder wurde diesen das Essen gebracht? Vom Gasthaus? Ihren Ehefrauen? Und waren vielleicht auch kleine Gesten das Essen betreffend zwischen den Hin üblich? Insgesamt drei Tage wollte Angria hier verbringen. Abwechselnd saß sie am Lagerfeuer, im Gasthaus selbst, um da die Vorgänge kennenzulernen, oder aber stand auf einer der Brücken herum. Natürlich gab es noch andere Dinge, die von Interesse waren: Wachpatroullien, Wachwechsel, besondere Maßnahmen. Welches schurkische Vorhaben kam schon ohne das aus? Nur ab und an verließ sie das Dorf für kleine Spaziergänge und zerbrach sich den Kopf weiter über das Instrumentenproblem. Emily hatte sie auch noch nicht getroffen und Aegis war schon längere Zeit nicht mehr auf dem Marktplatz in Mirhaven zu sehen gewesen. Der "Große" leider ebenso wenig. Vielleicht sollte sie nach Hohenbrunn mal die Nebellande besuchen gehen? Nunja, es würde schon werden. Noch war Zeit. |