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23.06.2010 14:27:42
Akadis neue Hoffnung (#39811)
Remses
Die Staffelei stand fest auf der Terrasse des Tempels. Die Aussicht bot einen malerischen Hintergrund.

Soolar mochte es sehr die Orte die er besuchte auf Lein zu bringen. Er fühlte sich dadurch frei und unabhängig, Niemand konnte sein Ruhe stören. Er hatte schon einige Bilder gemalt und seinem Lehrmeister und gutem Freund Mistaf geschenkt. Der eigens dafür ein Zimmer hergerichtet hatte.

In letzter Zeit nahm der Sklavenhandel in Calimshan zu. Immer wieder beobachtete er die Seelen, die zu ihrem Schicksal regelrecht gezwungen worden. Jene konnten gewiss von aufregenden Orten und Landstrichen berichten. Soolar erkundigte sich hin und wieder bei den Wachen, von wo die Sklaven den hergebracht worden seien. Mit zunehmendem Alter hielt er es dort einfach nicht mehr aus. Akadi wollte zwar keine Opferungen von Lebewesen, wohl aber den Drang , magische oder künstliche Flügel zu erschaffen um so ihrer Näher zu sein, und den klang ihrer Worte besser zu folgen.

Die Straßen von Calimshan waren ihm nur allzu gut schon vertraut, als das er es genießen konnte, Bilder in sein Kopf zu bekommen, die Sehnsucht wuchs. So kam es eines Tages das Soolar zu Mistaf den Berg hinauf schwob und sich in Götterkunde unterrichten lies.

Eine Debatte stellte die beste lernbare Möglichkeit das Wissen weiterzugeben, dar. Akadis Wünsche und ihre Dogmen waren ihm in Fleisch und Blut übergegangen, aber wie sah es mit anderen Gottheiten aus. Sein Lehrmeister brachte eine Menge Geduld auf, aber Soolar verstand rasch und konnte es auch umgehend umsetzten.

Einige Tage und Nächte dauerte die Zusammenkunft der beiden. Er zeigte eine große Begeisterung, um jene Orte die er noch nicht sah, geschweige denn kannte. Mistaf erwähnte von vier verschwundenen Relikten aus vergangener Zeit. Die Priesterkaste entsandte schon einige Expetitionstrupps, doch bisher ohne Erfolg. Es gibt da wohl im Süden Faeruns eine Insel Namens Amdir, aber bisher sah man dort noch nicht nach. Zumindest keiner der Priester Calimashan war je dort gewesen und mit froher Kunde zurück gekehrt. Soolar sah sich das Position auf der Landkarte an und starrte eine Zeitlang darauf. Mistaf aber warnte ihn vor der langen und beschwerlichen Reise dorthin.

“Wenn es dein Wunsch ist mein Freund, so zögere nicht und huldige Akadi, viel zu lang bist du nun schon nicht mehr auf Reisen”. Mistaf bemerkte wie sich ein kleiner Wirbelwind um ihn bildete, wohl eine Erscheinung wenn er sich gedanklich auf Reisen befindet. Seinen Unterlagen zufolge, ist die Richtung Süd-Ost korrekt, aber ob es dort nun die verlorenen Artefakte geben wird, wird sich wohl nur durch eine Reise herausstellen.
Er brauchte nun etwas Ruhe und schwob an einen seiner Lieblingsplätze, wenn er nachdenken müsse, auf die Tempelspitze. So lauschte er Akadis Klängen und erhielt, nicht selten, eine Intuitive Antwort auf seine Fragen. Calimshan war zwar seine Ruhestätte, auch wenn es in letzter Zeit etwas ungemütlicher geworden war, aber sein Drang zu Reisen stach nun wie ein Dolch in seiner Brust. Soolar äußerte seinen Wunsch den Tempel zu verlassen, an Orte zu Reisen die noch kein Wesen zuvor erblickte. Mistaf war klar das die Zeit gekommen war um Soolar zu entlassen.

Er benötigte nicht viel, und hatte bald sein Hab und Gut zusammengepackt. Mistaf überreicht ihm eine seiner Roben und segnete ihn feierlich. “Lass von dir hören Freund”. Soolar war stolz unter ihn gelehrt zu haben. Viel konnte er ihm beibringen. Was die Umsetzung bringt, wird sich schon bald herausstellen. So wanderte er viele Tage und Nächte als er dann die Hafenstadt Sudolphor. Die Leute dort wechselten sie Straßenseite als sie ihn sahen, eine Mischung aus Furcht und Respekt spürte er unweigerlich. Er genoss es aber sichtlich, denn er war stolz drauf, wo er herkommt und was er ist. Eiligen Windes sorgte er sich um eine Überfahrt nach Yallasch. Auf dem Schiff lernte er einen weiteren Luft- Berührten kennen.
Beide respektierten sich offensichtlich und tauschten ihre Fertigkeiten aus. Aber schon bald bemerkte Soolar das seine Fähigkeiten ihm nicht das Wasser reichen können, und so kam es zu einer launischen, aber lautstarken Diskussion.

Wieder an Land gingen beide getrennte Wege. Aber nichts desto trotz konnte es ihm nicht die Laune verderben. Viel zu lange war er nun nicht mehr auf Reisen gewesen und konnte sich an der sich immer wechselten Landschaft nicht satt sehen. Er genoss es sichtlich, wieder den Winden zu folgen, um weiter Lektionen des Lebens zu erhalten und daran zu wachsen. So durchstreift er Stadt um Stadt und gelangte nun endlich in Krenalir. Dort machte er noch mal halt um sich auszuruhen, schon am nächsten Morgen sollte es mit dem Schiff auf die Insel Amdir gehen.. Er war gespannt.

Prolog:

Schon als kleiner junge stand er wie gebannt vor den Kirchen und Tempeln von Akadi. Jene Priester und Gelehrte verkündeten, Tag ein Tag aus, die Herrlichkeit die einem auf der Reise des Lebens geschenkt wird, solange man sie mit offenen Armen empfängt und daran innerlich wächst. Soolar bewunderte diese Kaste, so will er auch mal werden. Seine Mutter kannte er nicht mehr, er wuchs unter der Hand seines Vaters Tyraf auf. Immer wieder stand er früh morgens auf um den Priestern bei ihren Allmorgendlichen Gebeten zu lauschen.

Er versteckte sich hinter Kisten und betete still und leise für sich mit. Das war es was ihn eines Tages zu Meister Mistaf führte. Soolar war nun schon 17 Toriljahre jung, Zu Hause herrschte der Unmut in Form einer großen grauen Wolke. Immer wieder bestand sein Vater darauf, seinen Anforderungen gerecht zu werden. So kam es eines Nachts, das Soolar, sich aus dem Haus schlich und an die großen Tore des Tempels pochte. Da standen sich Soolar und der Meister Mistaf das erste mal gegenüber.

Beide unterhielten sich die ganze Nacht über Akadi und dessen Dogmen. Der Priester spürte das in seinen Worten ein starker Eifer und ein ebenso großer Wille war. Soolar wusste ganz genau was er sagte und was er wolle. Mistaf war überrascht über seine Zielstrebigkeit. Er schickte den jungen am nächsten Morgen aber mit den Worten “ kümmere dich um den Segen deines Vaters, wenn du es nicht tust wird die Zeit irgendwann kommen in der du es bereuen wirst, mit ihn klare und verständliche Worte gewechselt zu haben. Bring das in Ordnung, und kehre vorher nicht zurück junger Soolar” nach Haus. So schlich er sich gesenkten Hauptes wieder nach Hause in sein Bett. Als Vater am nächsten Morgen das Frühstück richtete wandte sich Soolar mit großen Augen an ihn. “Vater hör mir bitte zu. Ich habe nun meine Bestimmung gefunden. Ich werde den Weg des Klerikers des Akadisorden einschlagen.

Jeden Tag an dem ich hier länger verweile, ohne Sinn und Verstand, zerbricht ein Teil in mir. Ich danke dir für alles was du für mich getan hast, und sei dir sicher ich ehre und liebe dich. Aber mein Leben beginnt hier und Heute Vater. Mutter würde es sich nicht wollen das ich meinen Träumen und Sehnsüchten nicht nacheifere. Versteh bitte, welchen Armen Seelen ich so helfen könnte und Mutter wird auf mich herablächeln, ich weiß es....wo immer sie ist. Ich muss das einfach tun, Vater.

Vater wirkte einen Moment sprachlos ehe er ihn, mit Tränen im Gesicht, in die Arme schloss und erwiderte. “Natürlich, geh mein Junge und mach mich Stolz. Lerne was immer dir gefällt.”

Umgehend packte Soolar seine Sachen zusammen und bestieg einst den Berg auf dem der Tempel Akadi’s stand und er pochte erneut, voller Freude, an die großen Tore. Mistaf öffnete erneut und hatte einen ebenso hoffnungsvollen Gesichtsausdruck wie der junge auf dem Gesicht. Soolar hatte es geschafft sich den Segen seines Vaters zu holen und Mistaf wartete darauf er wieder kommen würde...
Soolar ging kurz auf die Knie, eine Träne bahnte sich seinen Weg über die Wange und er murmelte. “Danke, oh große Akadi. Danke für mein neues Leben....
02.09.2010 01:22:36
Aw: Akadis neue Hoffnung (#42854)
Remses
Das Schiff brachte ihn sicher nach Elboria, dort legte es für ihn an. Jene Schöne Gegend, vor den toren der Elfenstadt, brachte Soolar zum Schmunzeln, wenn auch nur kurz.

knapp nickte er dem Fährmann zu und sah sich seine neue Insperation genauer an. Vieles war anderst als er es gewohnt war. Schon viel zu lange sah er keine weidenden Gärten, keine unberührte Natur, kein Endlosses Meer aus Blumen,Sträucher und Bäumen, mehr.

Hier war er richtig. Die nächsten Tage verbrachte er damit sich ein Bild von der Insel zu machen, viel Landschaft konnte er zwar sehen aber nur selten mal eine Seele, die Akadi, zu ihm führte. Tage später traf er auf eine, wunderschöne Elfe, ihr Name war Cypria. Ihr Haar schillerte so wunderprächtig und ihre Stimme glich den leisen Flügelnschlägen einer Fee.

Er fand sie sehr höfflich und eloquent, sie brillierte durch ihr Auftreten sowie stets zu wissen was er sagen wolle. So kam es das sie ihn einwenig durch die Gegend führte, grosszügigerweise geleitete sie ihn sogar mit, in ein Gebiet welches durchaus von jener Elfenstadt beträchtlich entfernt ist.

Soolar liess sich treiben, und so kamen sie in eine Gegend, in der es wenig Sonne zugeben schien. Sie nannte es Sumpf. Aber jene die dort, mit Speeren und Schildern, auf sie warteten kannte Soolar sehr wohl. Es waren jene, die ihre Seele verloren haben und nun, wie wilde, umher irren und alles angriff was ihnen zu nahe kam.

Der windige Geselle wusste was zu machen war, sprach einige ihm vertraute Schutzauber sowie mehrere Gebete gen Akadi. Er wusste, das er ohne ihren Schutz, den Seelenlosen Schutzlos ausgeliefert wäre. Auch das Kind des Schönen Volkes verstand es wohlklingende Worte auszusprechen und so forderten sie alle ihr Schicksal heraus.

Soolar schwung sein Stab gekonnt umher und zerlegte die Angreifer in ihre wenigen Einzelteile. Noch einige Stunden durchforsteten sie den Sumpf, auf Soolars Wunsch hin. Bis dann, jene liebliche Cypria, den Heimweg vorschlug.

Tage später sahen sie sich erneut, dank Akadis guten Willen. Anbei, hatte sie noch eine jüngere Schönheit mitgebracht. Diese sprach aber in jungen und kurzen Worten. Er kam nicht umher ihr ein schmunzeln zu schenken.

Tage zogen wieder ins Land und Soolar dachte immer wieder an Mistaf, er sollte ihm eine Nachricht zukommen lassen. Das wäre das mindeste was er tun sollte. So dachte er vor sich hin und unterhielt mit den 3 kleinen netten Halblingen vor der Stadt. Jene haben immer was zu erzählen, und sind immer guter Dinge. Sie geben sich mit wenig zufrieden und lauschen Akadis Klängen. Tagein Tagaus.

So trieb der Wind, Soolar, in die Nähe der Elfenstadt Elboria. Vor den Toren der Stadt hörte er,wie Bürgerliche, von einer Verhandlung spachen. Neugierig betrat er jenen besagten Ort. Es lag Frieden in der luft, dachte er sich und machte sich in den hintersten Reihen platz. Ein Menschensohn wurde zu einer Strafe verurteil, die ihm einen aufenthalt in einer Höhle voller Spinnen bescherte. Ob er da wieder raus kommt, müssen die Götter entscheiden. Dachte er sich, ehe er sich um einen farbenprächtigen Schmetterling kümmerte der auf seinen Stab gelandet war. "Flieg mein Kleiner Freund, Flieg"

Hinzu kam noch ein weiterer Mensch, jener hatte wohl andere oder ähnliche probleme, wie der, der seine Zukunft den Achtbeinigen überlassen würde. Er musste seine Maske absetzen, stattdessn zog er sein Hut auf. Vielleicht hatte er sich, von sich selbst, satt gesehen, oder er fand Masken und Hüte schön...aber dafür eine Strafe....nein, deswegen ging jener auch bald wieder unter den strengen Blicken jener die die Geminschaft des schönen Volkes schützen.

Alsdann das hohe Urteil gesprochen war, hielt es Soolar auch nicht mehr an jenem Ort, er musste gehen. Wann immer er in der Nähe war, sah er bei seinen 3 Freunden vorbei. Soolar erzählte ihnen immer gerne von seinen Abenteuern hier auf der Insel.

Als Akadi ihr Wohlwollen offenbarte und Bruder Hendrik zu ihm schickte. Er war überaus froh, ihn wieder zu sehen, wenn auch gleich man es nicht erkennen konnte. Aber jene die Soolar besser kennen können eine Zuneigung, ebenso wie eine Abneigung, spüren.

Beide unterhielten sich über Akadi, und sonstige Vorkommniss. Als eine junge Dame des Weges kam. Soolar musste für einen kurzen Moment schumunzeln, denn er wusste das jene Begnung nicht ohne Sinn wäre. Denn sonst hätte Akadi nicht diese spezielle konstellation gewählt. Es stellte sich raus, das beide noch was zu klären hatte, jenes Fundament gilt es gemeinsam aufzubauen.

Soolar half einwenig nach, und sie kamen sich, offensichtlich, verbal näher. Das freute ihn. Hendrik erzählte noch etwas über seine Arbeit in der Akademie und vom Treiben der Stadt. Nun war es Zeit ihn mal zu besuchen, und seinen Mentor, jenen Ragor Lyonsbabe mal kennen zulernen, dachte er sich...

"Möge Akadi dich leiten und stets über dich wachen, Bruder"

Tief nickte er Hendrik zu, bevor er sich zu den Halblingen umdrehte und eine Hand austreckte. Ein leichter Wirbel ging von dessen aus, dann schloss er seine Augen und murmelte einige Worte in Aural...

Ein Heller Schein ging von seiner Hand aus. Kurz nickt er gen Himmel und lief, auf den Wogen Akadis, gen Wüste
12.09.2010 23:38:32
Aw: Akadis neue Hoffnung (#43142)
Remses
ein halber Tagesmarsch und sie kamen an den Rand der Wüste. Es war heiß, die Sonne brannte nieder. Doch Soolar hatte nur ein Ziel: Drachen. Bruder Hendrik mahnte ihn acht zu geben, die Wüste sei voller Gefahren, und jene, wie er sie nannte, Wyvern, greifen jeden an der ihnen zu nahe kommt. Insbesondere wenn es sich um Jungtiere handeln würde, da würden die Grosstiere keinen Spass verstehen.

Schritt um Schritt begaben sich die beiden tiefer in die Wüste, den kleinen Eingang hinter sich gelassen. Aus der Ferne vernahm er schon das schlagen der Flügel, jener die einen näher an Akadi selbst bringen könnten.

Schon bald sahen sie einige jungtiere die, wie es schien, miteinander spieten. Soolar traute seinen Augen nicht. Es waren wunderbare Geschöpfe. So rein, so mächig, so nahe an Akadi. Er nahm sich vor jene zu studieren, auch wenn Bruder Hendrik demgegenüber etwas skeptisch war, aber es war sein Wille, aus ganzen Herzen. Er wollte mehr über sie erfahren.

Seine Neugier trieb ihn förmlich in die grossen Krallen der Geschöpfe, sie sahen ihn und sahen in ihm wahrscheinlich eine knappe Zwischenmahlzeit, mehr nicht. Sie stürmten auf ihn los, und hatten ihn umgehend unter ihren grossen Pranken festgehalten. Bruder Hendrik konnte geschickt ausweichen um so schlimmeres zu verhindern.

Mächtige Feuerbälle preschten aus Hendriks Händen, es reichte jedenfalls aus um sie zurück zuscheuchen. Soolar aber hatte tiefe Wunden und jenes Element schien zunehmend, um ihn herum, schwächer zu werden.

Geistesgegenwärtig holte Bruder Hendrik eine Rauchsäule hervor und stellte sie neben Soolar. Es war ein mächtiges Werk, denn es bewirkte das seine Seele wieder einzug in seinen Körper fand. Langsam kam er wieder sich und bedankte sich, ihn seiner Form, bei ihm.

Ein Dame kam des Weges daher und besah sich die beiden. Einen merkwürdigen ersten Eindruck hinterliess sie bei Soolar, doch das sollte sich ändern. Bruder Hendrik hatte ein Aug auf sie geworfen, malte er sich zusammen. Viel verstand er ja nicht im Umgang mit dem anderen Geschlecht,wenn auch gleich nahezu alle Lebenwesen, aus seiner Sicht, das andere Geschlecht ausmachen würde.

Der Genasi empfand ihre Antworten als unwürdig und patzig. Hendrik wies ihn freundlich auf ein Wink der letzten Tage hin. Soolar verstand schnell und versuchte sein Gewissen zu erleichtern und bot der Dame an, es bei nettigkeiten zu belassen. Sie willigte schmunzelnd ein.

So machten sich alle drei, wieder auf den Weg die Wüste zu verlassen. Aber nicht ohne einen letzten blick auf die Wüste zu werfen, konnte er nicht gehen. Er würde wiederkommen, diesmal vorbereitet und bedacht...

Er liess sich auf Akadis Wogen wieder treiben...Nun musste er aber mal Mistaf einen Brief schreiben. Aber wo nur. Die Akademie...