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11.04.2010 14:50:32
Die Erloesung des Glaubensbruders (#36923)
Sincul
Mehrfache und beunruhigende Geruechte hoerte Arcurian Vandice, stolzer Diener Helms und ausgebildet in der Bruderschaft der einen Wahren Vision. Und eben als solcher war es seine Pflicht, den Geruechten nachzugehen. Es sollen Haendler ungewoehnlich haeufig Ueberfallen worden sein in der Naehe von Lestrann, wo wie er hoerte auch eine Orkburg sein sollte. Sie soll eher nach eine Art Burgruine aussehen und ein grosser Orkstamm hat sich dort Eingesiedelt.Arcurian hat sich so gut es ging Vorbereitet, Proviant und Heilmitteln gekauft so wie ein paar Verbuendete gesucht. Er wollte nicht zu viele mitnehmen, um die Orks nicht sofort aufzuschrecken und erstmal die Situation auskundschaften. Seine Begleiter waren ein Hinhaendler namens Nipes und die Elfendame Brizffyn. Schon bald brachen sie in Richtung der Orkburg auf.

Kaum dort angekommen wurde klar, dass die Orks tatsaechlich ausserordentlich aktiv waren. Schon am Eingang wurden sie von einigen Begruesst, die sich blutruenstig auf die 3 gestuerzt haben. Doch schnell haben sie auch bemerkt, dass sie den Bogenkuensten der Elfe und den Kampffaehigkeiten Arcurians und des Haendlers nichts entgegenzusetzen haben. Ein ungewoehnlich kampftalentierter Haendler... Im inneren der Burg trafen sie auf zahlreichen Widerstand der Orks, einige Leichen und gepluendertes Gut fanden sie dort. Selbst ein Raum, wo sie die Toten regelrecht gestapelt haben war zu finden. Arcurian konnte nicht mehr als ein Gebet fuer sie sprechen und weiterziehen, immerhin bedarf ein Toter keines Schutzes mehr. In den tieferen Gefilden trafen sie auch einen Erdgenasi, der ihm als Herr Steinmensch vorgestellt wurde. Wie es schien hat er die Orks, die sich im Ruecken der Gruppe wieder neu Formiert haben, auseinandergetrieben.

Nach einigen Kaempfen fanden sie ein Gefaengniss, auch dort natuerlich wieder eine Leiche, mit einem Buch daneben. Das Buch schien eine Art Tagebuch zu sein des Toten, der offenbar ein Grabraeuber war. Es war die Rede von einem Kriegergrab mit einer maechtigen Klinge. Schon bald wurde die Gruppe Aufmerksam auf Kriegstrommeln und Gebruell, das musste wahrhaft eine riesen Horde sein. Es wurde Entschieden das Grab zu suchen und der Wache ueber die Orkbedrohung in Kenntniss zu setzen, denn eine solch kleine Gruppe haette wohl wenige Chancen auf Erfolg gegen einer solchen Masse an Orks. Das Grab sollte gesucht werden aufgrund der durchaus praesenten und bekannten Bedrohung der Nekromanten. ein Untoter mit einer solch maechtigen Klinge, wie im Buch beschrieben, waehre vielleicht sogar schlimmer als alle Orks zusammen. Zum Glueck wusste die Elfe Brizffyn, wo man ein solches Grab finden koennte.Nachdem die Gruppe also der Stadtwache im kurzen Aufgeklaert haben, sind sie Richtung der Suempfe aufgebrochen zu den Schattengraebern.

Bald zeigte sich auch, dass die Untoten dort mindestens genauso auf das Blut der kleinen Gruppe aus waren wie die Orks. Doch sie hatten nichts gegen die von Helm gewaehrten Kraefte entgegenzusetzen und so schlugen sich der Erdgenasi, die Elfe, der Haendler und der Helmit sich durch die Heerscharen von Untoten. Es war eine aeusserst Unangenehme Aufgabe die Graeber zu Oeffnen und zu schauen, ob dort irgendwas Bedrohliches drin liegt. Die meisten Graeber waren leer, was diese Horden an Untote erklaert und Arcurian in seinen Entschluss, die Klinge zu finden, nur staerkte, sah man doch deutlich die Bedrohung von Nekromanten hier. Zahlreiche Kaempfe gegen Geister, Ungeziefer, Skelette und Zombies haben sie im Grab ausgefochten und es gab auch einige kleinere Verwundungen, die man aber leicht Heilen konnte. In den tieferen Gefilden fanden sie einige Altare, die fuer ein Grab doch recht merkwuerdig sind. Doch ploetzlich verspuerte Arcurian eine Art Drang, als wenn etwas ihm Rufen wuerde.

Hinter einer Tuer, die sich ploetzlich oeffnete, fanden sie ein weiteres Grab, wo aber noch eine Leiche drin lag. Die Leiche war offenbar ein Helmit, und eine fein gearbeitete maechtige Klinge lag bei ihr. Laut eines Buchs was sie dort ebenfalls gefunden haben, Diente er vor seinen Tod seinen Herren, der sich der Nekromantie verschrieben hat, und schuetzte diesen auch trotz dieses Frevels. Ein Leuchten was von der Klinge kam, weckte die Aufmerksamkeit der Gruppe und dann Sprach der tote Helmit. Arcurian sei der Auserwaehlte, der ihm von sein Dasein erretten koenne. Seine Seele ist in der Klinge gefangen um ihn vor den finsteren griff des Nekromanten zu schuetzen durch Helm. Wuerde er Besiegt werden, wie es einen krieger gebuehrt, so kann er endlich an Helms Seite treten und Ruhe finden. Sich an seiner Pflicht weiterhin erinnernd und von Schicksal seines Glaubensbruders betroffen, war er bereit diesen endgueltig seine letzte Ruhe zu bringen.

Der Leichnam erhob sich mit seiner Klinge und griff die Gruppe an mit maechtigen Hieben. Sie hatten alle Probleme, diesen zu bewaeltigen, der Erdgenasi kaempfte verbissen mit seinen Streithammer, der Haendler geschickt mit seinen Kamas, die Elfe praezise mit ihrer filigranen Klinge und Arcurian versuchte sich mit sein Schwert und unerschuetterlichen Glauben zu verteidigen. Helm selbst schien seine schuetzende Hand ueber sie zu halten, denn als Arcurian nach einigen heftigen Treffern zu Boden ging mit schweren Wunden, schlossen sie sich doch rasch wieder und verhidnerten sein Ableben. Als er wieder zu sich kam, loeste der Leichnam sich grade zu Staub auf, scheinbar ist er kurzzeitig Bewusstlos gewesen. Die Seele des Helmiten dankte ihnen fuer seine Erloesung und vermachte Arcurian seine Klinge, auf dass sie weiter in Helms Namen gefuehrt werde…