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28.02.2010 09:32:06
Zwergenodysee (#35401)
Cypria MX
Vier bärtige Zwerge stapften durch das Tor Mirhavens. Sie kammen zu Fuß von der Binge und stapften zielstrebig auf den Marktplatz zu. Sie waren auf der Suche nach Waynolds Aram, den Oriana vor nicht allzu langer Zeit als Dieb enttarnt hatte. Kylda hatte erfahren, dass derjenige nun Söldner auf die Base angesetzt hatte. So hatten sie sich entschlossen den hurm in Mirhaven und Hohenbrunn zu suchen, denn davon hatte er in den Mienen geschwatzt, dass er dort gewesen wäre. Da sie ihn in Mirhaven nicht fanden um ihn zu stellen, machten sie sich auf und verließen den "Steinhaufen" der Menschen wieder auf den selben Weg. Die vier Zwerge erreichten bald die Kreuzung an welcher sie vorhin nach Mirhaven abgebogen waren. Aber der Wegweiser war verwittert und keiner von den Zwergen wusste wo es langging.

"Gul, dann gehen wir da lang" sprachs und die Zwergenkolonne machte sich auf nach Andorien zu marschieren. Kylda erschlug nebenher einige Wölfe, ihn hatte wohl der Kampf um den Hasen genervt. In Andorien gabelte sich der Weg auf und sie vier Zwerge entschieden sich den rechten Weg zu nehmen, um nicht in den Wald zu müssen, der voller Baumschmuser wäre. Also folgten sie den anderen Weg, bis dieser ans Meer mündete.

"Häh, wer baut denn Wege die zum Meer führen? Das doch sinnlos! 's kann ja nur n Hurm gewesen sein." und so machte sich das zwergenknäuel wieder auf den Rückweg und machte sich bereit den Baumschmuser Wlad zu durchqueren. Doch schon bald wichen die Bäume und sie standen im Sumpf. Oriana und Kylda wetteten, dass Oriana es nicht schaffte die beiden Skelette ohne Gegenschlag zu zerstückeln. Das erste Skelett fiel unter einer Hurm, die wie der Blitz vorüberschoss und das Skelett dabei erledigte. Das andere zerstückelte sie mit einigen Wurfäxten. Kylda hatte die Wette verloren und er würde nun eine Runde ausgeben müssen. Also setzten die Zwerge ihren Weg fort.

Alberich sah ein Haus. Ein Wirtshaus. Im Sumpf. Er und Oriana stapften hin, während Kylda und Thorgal ihnen folgten. Alberich sah nichts in dem Haus. Offensichtlich war es verlassen. Sie wollten eben dem verlassenen Haus den Rücken kehren, als ein Heulen aus der Hütte drang. Durch die Fenster sah man auch nichts, weswegen sie eintraten. Das Haus war eindeutig nicht verlassen, wie es von außen geschienen hatte. Eine Stimme forderte sie auf zu gehen, doch Alberich meinte, dass jemand gefoltert werden würde. Sie stürmten also in den nächten Raum.

Ihnen stand ein seltsames Tier gegenüber. Kylda und Thogal waren vorangestürmt und standen vor dem Horm und der Base. Das Hündchen rief etwas von frischem Fleisch und griff an. Oriana kam den beiden Dwar zu Hilfe und die Äxte zerhackten den haarigen Menschenhund, von dem Alberich wusste, dass es ein Werwolf war.

Oriana machte sich auf Alberichs Rat hin daran die Bude in Brand zu setzen. Die dunklen Vorhänge an den Wänden fingen Feuer und kurze zeit später sahen die Dwar wie das Haus begann zu brennen. Sie stapften weiter und kamen in eine Hügellandschaft. Auch hier war ein haus, aber Kylda verbat es es abzufackeln. Sie mussten nun sich wieder zwischen zwei Wegen entscheiden und warfen eine Münze. Die Münze entschied für den Weg, der nach links abbog. also marschierten sie los. Dunkel wurde es auch schon. Bei einer Steingruppe hielten sie an. Alberich wollte nicht mehr weiter. Er hatte Durst und Hunger und keiner von den vieren hatte auch nur eine Ahnung wo sie waren. Also beschlossen sie die Nacht über hier zu rasten und schlugen Zelte auf.

Alberich und Oriana saßen noch bei einem Feuer zusammen, als aus den anderen Zelt laute Schnarchtöne hallten. Er sprach davon, dass diese Steine einmal Zwegre gewesen sein mochten, die sich wie sie verlaufen hatten. Und dann von Feen verzaubert wurden, und die Jahrhunderte über gewartet hatten, bis sie zu Stein wurden.

Oriana übernahm die erste Wache und Alberich legte sich schlafen...