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20.02.2010 12:42:54
Gemeinsamer Traum (#34750)
Soul of GJ
Hendrik blinzelte. Wo war er ? Was war geschehen ? Calla ? Ja, sie war es die neben ihm Hockte und ihn angesprochen hatte. Er trug kaum Kleidung und sein Körper war ausgezehrt und schwach. Doch dies war nicht das Schlimmste. Sein Wille, sein Lebensmut und sein Geist waren schwach. Er versank in Selbstmitleid und gab sich an allem die Schuld. Dann hörte er Meister Lyonsbane. Er war auch hier ? Hendriks Stimme klang schwach, als er beide um Verzeihung bat. Da tauchte noch jemand auf. Ein geflügeltes Wesen, Hendrik lächelte leicht als er es sah. Fliegen, dies war schon immer sein Traum. Doch dann wanderten wieder trübe Gedanken in seinen Kopf.

Meister Lyonsbane hatte ihm seinen Mantel übergeworfen, Calla ihn hochgezogen. Mit langsamen Schritten folgte Hendrik dem Wesen, welches sich als Fylgja vorgestellt hatte. Dies hatte auch gesagt, dass man nicht nur eine Sache tun solle. War dies der Grund für sein Scheitern ?
War er zu versessen ? Ein Zauber von Meister Lyonsbane gab ihm Kraft und sein Schritt wurde schneller.

Vor einer Höhle machten sie halt. Fylgaja wollte, dass sie dem „Alten Sturrkopf“ etwas stibitzen sollte. Hendrik wollte Fylgja helfen, doch alleine konnte er das nicht. Nein er konnte gar nichts, er konnte nicht helfen. Und doch fragte er Calla, ob sie ihm Verzieh und ihm helfen wollte. Sie sagte, dass es nichts zu verzeihen gäbe, doch er sah sie weiterhin bittend an. Dann sagte sie, wenn es etwas zu verzeihen gäbe, würde sie ihm verzeihen. Dies gab Hendrik etwas Kraft zurück. Das gleiche Fragte er Meister Lyonsbane. Doch dieser konnte ihm nicht Verzeihen, er sagte nur, dass sie noch darüber reden würden. Hendrik sah es ein, er war es nicht wert, dass er ihm verzieh, so blieben sein Geist, sein Wille und sein Lebensmut geschwächt. Fylgja nahm ihm die Schwäche seines Körpers, doch seine Seele konnte sie nicht so einfach heilen.

Sie gingen in die Höhle, missmutig war Meister Lyonsbane ihnen gefolgt. Der Stärkezauber ließ nach. Hendrik versuchte sich an die Formel zu erinnern. Meister Lyonsbane gab ihm eine Schriftrolle, dies half Hendrik sich zu erinnern und wirkte dann den Zauber. Sie gingen weiter voran, Meister Lyonsbane sagt, dass Calla vor gehen sollte, da Hendrik zu schwach sei. Hendrik sah dies ein, ja er war zu schwach, er war unfähig und nichts wert. Ein Monster griff an, ein großer Käfer, ein was war es nochmal ? Calla schlug auf Hendrik ein, er sah sie verwirrt an. Dann begriff er, das Monster hatte sie wohl unter Kontrolle. Meister Lyonsbane und er wirkten Zauber, das Monster ging zu Boden und Calla kam wieder zu sich. Calla ging es gut, doch Hendrik machte sich Sorgen und fragte, ob sie umkehren sollten. Meister Lyonsbane war dafür, Calla fragte nur warum. Dann fingen beide an zu streiten und Hendrik sank zu Boden. Er war es nicht wert von ihnen beachtet zu werten, ohne ihn wären sie besser dran, vor allem Meister Lyonsbane.

Calla wollte dann alleine los und holen was sie suchten. Hendrik raffte sich auf, er wollte sie nicht verlieren. Nicht noch einmal. Meister Lyonsbane folgte und sie gingen gemeinsam weiter. Wieder diese Käfer. Wieder beeinflussten sie Calla. Es war ein harter Kampf, doch sie schafften es tiefer in die Höhle vorzudringen. Weiter unten trafen sie auf andere Monster. Seltsame Kreaturen. Hendrik beschwör einen Elementar, welche sie bekämpfte. Calla gab Hendrik immer wieder Tränke, welche ihm Kraft zurück gaben, die Kämpfe hatten ihn stark geschwächt. Im nächsten Kampf verwandelte er sich in einen Troll um Calla zu helfen. So gewann er auch an Kraft zurück. Sie kamen an einem Tümpel an über den eine alte Brücke führte. Doch man konnte auch Außen vorbei. Sie entschlossen sich für den Umweg. Das Gestein war nass und glatt, Hendrik und Calla kamen gut voran, doch Meister Lyonsbane rutschte aus und ging zu Boden. Er drohte in den Tümpel hinab zu rutschen. Hendrik einte zu ihm und zog ihn mit aller Kraft an sich heran. Zum Glück konnte er ihn Retten.

Wieder diese Monster. Hendrik hatte kaum noch Mittel gegen sie vorzugehen. Dann kam noch dieses steinerne Ungetüm auf sie zu. Hendrik ging zu Boden. Das war wohl das Ende. Doch nein, er spürte wie sein Körper wieder an Kraft gewann. Wieder verwandelte er sich, dieses Mal in die fürchterliche Gestalt eines Teufels. Er mochte diese Gestalt nicht, dies war wohl auch der Grund, weshalb er diese nicht lange halten konnte. Oder er war einfach zu schwach. Calla und Meister Lyonsbane hatten Mühe gegen dieses Ungetüm, Hendrik hatte nur noch wenige Zauber zur Verfügung die dann auch noch für die beiden anderen gefährlich werden konnten. Letztlich ging der Koloss zu Boden und zerbrach in seine Einzelteile. Hendrik ging zu Calla, sie war erschöpft. Dann wollte er zu Meister Lyonsbane, er ging auf ihn zu und stolperte über etwas. Hendrik sah es sich genauer an. Es war ein Stab, ein Stab mit großer Macht. Er war sich sicher, dies sollten sie holen.

Für den Rückweg machte Hendrik sie Unsichtbar, so war der Rückweg um einiges leichter, auch wenn sie sich an Engstellen an diesen Käfern vorbeiquetschen mussten. Bald kamen sie wieder ins Freie und atmeten durch. Fylgja kam bald angeflogen und fragte nach dem Abenteuer, welches sie gerade erlebt hatten und dem Stab. Hendrik holte diesen unter dem Mantel hervor. Fylgja schwirrte zu ihm und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Hendrik war etwas verwirrt doch lächelte er leicht. Durch den Kuss war er in einen Pixi verwandelt worden. Er konnte fliegen. Als er dies realisierte gewann er neue Kraft, neuen Lebensmut und neuen Willen.

Sie sollten Fylgja folgen, welche sie einen Berg hinauf führte. Hendrik schwirrte munter umher. Er war glücklich. Schwirrte um Callas Kopf und setzte sich dann auf ihre Schulter. Ein Stück lies er sich tragen, bevor er Calla plötzlich einen Kuss auf die Wange drückte und von ihrer Schulter sprang. Fylgja wollte den Stab haben, welchen Hendrik ihr dann zuwarf. Sie fing diesen mit Leichtigkeit und flog weiter. Hendrik flog hinterher und die beiden anderen folgten ebenso.

Oben angekommen Bot sich ihnen ein prächtiges Lichtspiel dar, der Himmel glänzte golden und goldene Blätter wehten im Wind fröhlich umher. Ein schöner Anblick. Fylgja hielt den Stab in den Wind, welcher dann durch den Wind abgetragen wurde. Sie kicherte, dies würde den „Alten Sturrkopf“ ärgern. Hendrik lächelte vergnügt und schwirrte umher. Dann beschenkte Fylgja die drei, Hendrik als letzten, sie sagte ihm, dass die Herrin etwas ganz besonderes für ihn hätte. Sie reichte ihm ein kleines, goldenes Fass zum Verbrennen von Räucherwerk an dessen Rand eine Inschrift in fließenden Buchstaben eingraviert war. Dieses Geschenk sollte ihn immer wieder an diesen Tag und Fylgja erinnern und ihm in schweren Zeiten neuen Mut geben.

Hendrik bedankte sich, Fylgja gab noch allen einen Kuss auf die Wange, wodurch sich Hendrik zurückverwandelte, und verabschiedete sich dann. Hendrik war etwas traurig, gerne wäre er ein Pixi geblieben. Doch musste er einsehen, dass er nun Mal ein Mensch war. Er wünschte Fylgja eine gute Reise und den Segen der Winde. Er hoffte sie eines Tages wieder zusehen. Dies würde er sicher auch, denn ihre Worte und die Inschrift beflügelten ihn. Meister Lyonsbane und Calla machten sich bereits an den Abstieg, [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&Itemid=0&func=view&catid=14&id=16547&limit=6&limitstart=36#34757] langsam folgte Hendrik ihnen …[/url]
22.02.2010 22:57:18
Aw: Gemeinsamer Traum (#34952)
Micha LNH HSV
Ragor sprach mit Fräulein Yuki auf den Straßen von Mirhaven. Sie zeigte sich wenig einsichtig über Ihr respektloses Verhalten ihm gegenüber bei Ihrem letzten Gespräch. Trotzdem machten Sie aus, sich in Balde im Silbernen Drachen zu einem Vorgespräch zu treffen, bevor die große Aussprache beim ehrwürdigen Erzmagus Silberlocke stattfinden würde.

Ragor war müde, die Fahrt nach Valvec und die Suche nach Hendrik auf der gesamten Insel hatte Kraft gekostet. Also ging er Richtung Wohnviertel in sein Haus und schlief dann wohl am Tisch bei einem Glas edlem Wein ein. Urplötzlich wachte er auf und befand sich irgendwo im Nebel. Es war so als hörte er Stimmen; ja beinahe stille Musik in der Ferne. Er tastete sich mit seinem Stab durch den Nebel und seltsame helle Lichter als er plötzlich 2 Gestalten entdeckte. Die Stimmen kannte er doch? Waren es tatsächlich Hendrik und diese Calla die er da hörte? Aber wo war er? Überall hatte er gesucht und nun stand er neben den Beiden.

Der Nebel wurde immer dichter und die Lichter heller, so dass ein spontan gewirkter Lichtzauber die Sicht eher verschlechterte. Hendrik lag auf dem Boden und Calla kniete vor ihm. Was ging hier vor? All das war aber erst einmal egal und so eilte Ragor schnell zu seinem Schüler. Dieser musste frieren, er war irgendwie schwach und trug nur einen Stofffetzen. Eilig und unter Tränen legte er Ihm seinen Mantel über als ein fremdes Wesen Namens Fylgja plötzlich um die Gruppe herum flog und zu Ihnen sprach. Hendrik hatte irgendwie allen Lebensmut verloren und Ragor wollte ihn hier, wo auch immer das war, einfach nur wegbringen.

Doch irgendwie schaffte es dieses Wesen die Drei auf sie Suche in eine naheliegende Höhle zu schicken. Auf dem Weg dorthin waren überall seltsame bunte Farben und Nebelschwaden zu sehen und Winde zu hören. Murrend begleitete der alte Magier trotz allem die Beiden. In der Höhle gerieten Calla und er einige Male aneinander und Hendrik verlor immer mehr Lebensmut. Trotzdem hielten die Drei irgendwie zusammen und kämpften sich durch viele Gänge, vorbei an dunklen Ecken, tiefen Brackwässern und gefährlichen, angriffslustigen Bestien. Was sollten Sie hier unten?

Bei all den Gegner und Gefahren hielt sich Ragor zurück und wollte Hendrik, der die einfachsten Formeln vergessen hatte, neuen Mut geben. Nur wen es absolut nötig war wirkte er einige helfende Angriffszauber oder gab seinem Schüler eine Schriftrolle. Nur bei den Verwundungen konnte er mit seiner Arkanen Zauberei nicht helfen. Calla hatte einige heilende Tränke parat. Beinahe wäre er noch in einen Tümpel gerutscht aber wie zu besten Tage konnte Hendrik mit seinen jungen Reflexen seinen Mentor vor dem Abrutschen bewahren.

Am Ende dieser Höhle fanden Sie einen Stab, Welchen Sie nach einem Kampf gegen einen riesigen Wächter bargen. Diesen wollte wohl das fliegende Wesen draußen vor der Höhle haben. Nach der Übergabe verwandelte sich Hendrik in einen fliegenden Pixie und war so froh wie lange nicht mehr. Sie wurden auf einen Berg geführt, überall diese Lichter und Farben. Oben angekommen bekamen Sie einige Artefakte ausgehändigt. Auch Ragor erhielt einen Stab und einen Portalstein. Hendrik aber tankte neuen Lebensmut und erhielt einen besonderen Gegenstand.

Ragor wollte das junge Paar? Nicht stören und ging den Berg hinunter bis er wieder an der Stelle ankam, wo er Hendrik zum ersten Mal liegen sah. Er war so froh, dass er ihn endlich gefunden hatte. So lange hatte er gesucht. Nun könnte Sie nach Mirhaven zurückkehren. Er schaute den Berg hoch und wartete auf die beiden.

Plötzlich wachte er auf und lag mit dem Kopf auf seinem Tisch in seinem Haus vor einer Flasche Wein. Erschrocken schaute er sich um und traurig stellte er fest, dass alles wohl ein Traum gewesen sein muss. Hendrik war also nach wie vor verschwunden und in Gefahr.

Das einzige was den Magier wunderte, war das sein Mantel verschwunden war und das seine edle Robe am unteren Ende nass und dreckig war. In seinen Taschen fand er einen ihm unbekannten Stab und einen Portalstein...