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27.01.2010 18:32:47
Ein Heiligtum im Wasser (#33320)
maisbaer
Laut der Prophezeihung würde erst die Königin der Tiefe kommen und dann die Priester. Und da die Flutwelle immer näher kam und dabei immer mehr an Masse gewann, wurde es Zeit alle Vorbereitungen für ihre Ankunft zu treffen.

Viele Spender waren bereits gefunden, und der Glaube an, beziehungsweise die Furcht vor der Göttin stieg nahezu täglich. Doch was noch immer fehlte, sowohl für die Gläubigen, als auch für die nahende Priesterschaft, war ein geweihter Ort, ein Heiligtum für ungestörte Gebete, Rituale und Opfergaben. Ein Ort der der Königin gerecht wurde.

Jula hatte bereits für das heilige Ritual um einen Altar zu weihen, von einem Juwelier des Elfenvolkes einhundert brilliant geschliffene, versteinerte Korallen mit den auseinanderdriftenden Wellen der Göttin versehen lassen. Eine langwierige und gefährliche Aufgabe, die den Elfen in den Wahnsinn und die Genasi beinahe in den Tod getrieben hätte. Doch es war geschafft.

Auch hatte Jula schon seit langem eine geeignete Grotte gefunden, sie lag in der Nähe des Piratenverstecks in der Sturmwasserbucht, sie lag gut genug versteckt um die lästigen Elfen und die wasserscheuen Zwerge abzuhalten, doch schien sie von den anderen Völkern oft genug besucht zu werden. Nur gab es bisher noch keinen für einen Landbewohner passierbaren Zugang, doch daran arbeitete sie bereits.

Die Göttin schien ebenfalls zufrieden mit dem favorisiertem Ort der Frau aus dem Wasser, zumindest bisher. Immerhin ließ sie Jula bei ihren Versuchen einen Weg für die Landbewohner freizulegen auf die Ader eines Metalles stoßen, das bei den Menschen sehr begehrt war. In mühsamer Arbeit brachte die Genasi Kilo für Kilo dieses Metalles an Land, ließ Barren daraus fertigen und spendete sie einigen für die Zukunft noch überaus wertvollen Verbündeten.

Doch vieles mußte noch getan werden, es gab ein Fest vorzubereiten, die erste Flut, um der Göttin jenen Ort zu zeigen, an dem der Glaube zu ihr am stärksten ist. Es war erfreulich, das Frau Elrion ebenfalls an diesem festlichem Massengebet interessiert war, somit hatte Jula zumindest etwas Hilfe dabei. Doch war noch mehr nötig, schließlich konnte man keine leere, völlig unverzierte Grotte, einer Göttin von solcher Pracht weihen.

Jula begann zu Beten und berichtete ihrer Herrin von ihren bisherigen Bemühungen, und sie bat nach einem Zeichen, falls es göttliche Wünsche gab, die eine Sterbliche nicht bedacht hat.


[size=2]((Hier ein Paar Links zur [url=www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&Itemid=0&func=view&catid=21&id=14453&limit=6&limitstart=6#24433]Prophezeihung[/url], [url=www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&Itemid=0&func=view&id=24384&catid=21#24384]dem wahnsinnigen Elfen[/url] und den [url=www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&Itemid=0&func=view&catid=33&id=32443#32463]wertvollen Verbündeten[/url]))[/size]
28.01.2010 10:14:54
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#33361)
DerAndreas
Julas Blick streifte über die Brandung, plötzlich fiel ihr ein etwa faustgroßer Stein auf. Der Stein wurde für seine Größe beachtlich leicht von dem Salzwasser bewegt, es schien fast als würde nicht viel fehlen das er anfing auf dem Wasser zu schwimmen. Bei näherer Betrachtung stellte Jula fest das es sich um einen Bernstein handeln müsste. Das Wasser in Julas Nähe bewegte sich stärker als das übrige in der Brandung und für einen Moment konnte sie meinen ein humanoides Gesicht darin erkennen zu können. Ein leicht plätschernd klingendes flüstern drang an Julas Ohr und sie vernahm in einer für sie wohlklingenden Sprache: [color=#0000FF]„Kind des Meeres. Sammle die Geschenke, welche dir das Wasser an den Strand spült"[/color]
29.01.2010 01:08:43
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#33407)
maisbaer
Erst beobachtete Jula den näherkommenden Stein nur, ihr Körper bewegte sich dabei leicht hin und her, im Einklang mit den Wellen immer schneller werdend. Doch als das sanfte Rauschen und Plätschern in ihr Ohr drang, hielt sie inne und griff schließlich zu. Tief verneigte sie sich mit dem Bernstein in den Händen. [color=#0000FF]"Ich danke euch Herrin, ich werde dafür Sorgen, das all Eure Wünsche zu eurer vollsten Zufriedenheit erfüllt werden."[/color] Dann verstaute sie den Stein unter den Muscheln an ihrer Kleidung, suchte den Strand noch einen Moment ab und nahm alles was interessant aussah an sich bevor sie ins Wasser stieg und zum nächsten Strand schwamm.
03.02.2010 19:29:27
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#33711)
maisbaer
Es dauerte eine halbe Ewigkeit die Insel zu umrunden und jeden Strand abzusuchen, doch Jula hatte schließlich Erfolg. Zweihundertzweiundzwanzig, vom Wasser reingeschliffene Bernsteine las sie auf, zusätzlich nahm das stabilste und härteste Treibholz an sich, das sie finden konnte. Unzählige male schwamm sie auf und ab um das schwere Holz und die Steine schließlich in der Grotte anzusammeln. Zufrieden betrachtete Jula was sie zusammengetragen hat, dann kniete nieder und begann zu beten.
03.02.2010 23:31:03
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#33722)
DerAndreas
Doch ihre Gebete blieben unbeantwortet. Einige Tage später als Jula gerade am Strand entlang lief vernahm sie jedoch wieder die plätschernde Stimme aus dem Meer und meinte wieder Gesichtszüge in der Brandung erkennen zu können. [color=blue]„Kind des Meers – Du hast viele Geschenke der Meere gesammelt. Jetzt bringe jene dich hier im Meer versinken zu dem Wasser auf dem sie treiben können“[/color]. Dann verschwand die Fratze und nur noch das rauschen des Meers war zu hören.
06.02.2010 16:17:36
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#33926)
DerAndreas
Einige Tage später erscheint Jula ein seltsam realistisch wirkender Traum, sie sieht darin eine Wasserstelle in welche sie hineinsteigt. Noch nach dem Aufwachen ist Jula der Anblick gut in Erinnerung geblieben und ihr ist bewusst, dass sie diese Stelle finden muss.

[img]http://www.amdir.de/media/kunena/attachments/legacy//images/Wasser.jpg[/img]

((Jeder der die Stelle kennt: Bitte nehmt maisbaer nicht dem Spaß und sagt ihm wo das ist. Das Suchen gehört wesentlich zu dieser Quest dazu und wenn er es im RP nicht rausfinden sollte bekommt er schon noch weitere Hinweise))
08.02.2010 19:10:04
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#34105)
maisbaer
Tagelang folgte Jula ihrer Vision, der Ort kam ihr seltsam Vertraut vor, doch konnte sie ihn bisher nicht finden. Während ihrer Suche wurden die Bernsteine in der Grotte immer mehr. Immer wieder kehrte sie zurück in das zukünftige Heiligtum der Göttin und immer wieder begab sie sich von neuem auf die Suche. Doch heute nicht. Schließlich waren alle Vorbereitungen für die "erste Flut" getroffen.

Frau Elrion schickte eine Botschaft, dass sie sowohl für Wachen, als auch für Tänzerinnen gesorgt hatte. Frau Yuki hatte inzwischen für eine große Menge an blauen Stoffen und Tüchern gesorgt, die bei der Parade die Wasser repräsentieren. Auch für Nahrung wurde gesorgt, die Fischer haben für mehrere Netze voll Fisch gesorgt. Es fehlte nur noch ein Opfertier, doch das ließe sich schnell besorgen. Im Dorf des kleinen Volkes liefen schließlich unzählige herum.

Jetzt bekam das gefundene Treibholz auch endlich einen Nutzen. Nach und nach ritzte sie in unzählige Hölzer eine [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_kunena&Itemid=0&func=view&catid=14&id=34106#34106]Einladung[/url]. Dann verstaute sie sie in einem Netz und verteilte die Botschaften in der Sturmwasserbucht, auf Valvec und in Mirhavens Hafen. Geduldig brachte die Genasi die Arbeit mehrerer Tage hinter sich, erst dann begann sie wieder ihrer Vision zu folgen.
12.02.2010 16:20:25
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#34246)
DerAndreas
Einige Tage waren vergangen bis Jula wieder die vertraute Stimme vernahm: [color=blue]„Auch an Orten an denen Du es am wenigsten erwarten würdest, fand das was seinen Weg“[/color] So schnell wie das Gesicht in der Brandung erschien, verschwand es aber auch schon wieder.
28.02.2010 19:32:14
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#35420)
maisbaer
Das Fest war ein voller Erfolg. Ettliche Spender, Gläubige und auch Ungläubige besuchten die Sturmwasserbucht. Viele Menschen waren gekommen, aber auch ein Vertreter der Halborks und sogar einer der Zwerge. Sie alle lauschten respektvoll Julas Predigt und wagten nicht sie zu unterbrechen. Und dann folgten sie ihr, wie ein Fluß, der seinen Weg zu seiner Mündung sucht, an den nahen Strand.

Dann gelangte die "erste Flut" an ihren Höhepunkt. Das Opferkalb wurde an den Strand gepflockt und der Königin der Tiefe dargeboten. Es dauerte eine lange Zeit, in der stille Gebete gesprochen wurden, die immer lauter wurden, doch dann wurde das Meer unruhiger und das Kalb wirkte mehr als verwirrt. Es begann in Strömen zu regnen, das Wasser brandete lautstark an die nahen Felsen und auf dem Meer vor den Besuchern des Festes erhob sich eine gigantische Welle, wie sie Amdir seit dem letzten Besuch der Göttin nicht mehr gesehen hat und raste auf den Strand zu. Die Wassergenasi stand mit ausgebreiteten Armen da und schien die Springflut freudig zu erwarten, während die Ungläubigen unter den Besuchern, sichtlich beeindruckt von dem Geschehen, hinter den Palmen und in der naheliegenden Höhle Schutz suchten.

Julas Stimme wurde lauter und klang beinahe ebenso mächtig, wie das tosen des Meeres vor ihnen. Die Welle kam unaufhaltsam näher und verdunkelte durch ihre Größe sogar schon die Sonne. Es schien, als wäre der Zorn der Göttin gegen sie gerichtet. Doch als die Wassermassen kurz davor waren, sich über die gesamte Bucht zu ergießen, hielt die enorme Welle plötzlich inne. Für den Bruchteil einer Sekunde waren farblose, perlenartige Augen darin zu erkennen, dann schoß eine klauenartige Hand aus reinem Wasser auf den Strand und seine Besucher zu und riss das Kalb an sich. Die riesige Welle wurde kleiner, klatschte mit nur wenig Wucht auf den Strand und durchnässte den feierlichen Festzug.

Doch das Kalb war verschwunden. Die Königin der Tiefe nahm das Opfer an und segnete somit die gesamte Bucht. Die beeindruckten Festbesucher konnten es kaum abwarten ihre Geschenke dem Meer zu übergeben und die Wassergenasi war mehr als zufrieden, denn der Göttin schien der ausgewählte Ort für ihr Heiligtum zu gefallen.
28.02.2010 19:32:45
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#35421)
maisbaer
Die Suche ging weiter. Jula hatte mehrmals die ganze Insel umrundet doch konnte die Stelle aus ihrer Vision einfach nicht finden. Noch immer lagen ihr die letzten Worte des Wassers in den Ohren. Ein Ort an dem sie es am wenigsten vermuten würde. Da gab es viele auf Amdir. Die Vulkaninsel, die Wüste oder auch die Höhlen der Zwerge und noch ettliche andere Stellen.

Schließlich beschloss die Genasi die einheimischen Landbewohner zu fragen. Frau Yuki war keine sehr große Hilfe, auch der Steinmann der Zwerge nicht. Doch als sie sich in den Nebellanden erkundigte, boten sich einige interessante Möglichkeiten. Higor, ein Krieger der Halborks erzählte ihr von einer gefluteten Krypta in seinem Revier tief im Silberwald. Auch schlug er vor, einmal in den Gängen unter der Vulkaninsel nachzusehen. Und wenn dies alles nichts nützte, bot er sich sogar an, Jula in die Wüste zu eskortieren, denn es gab mehrere Gerüchte von angeblichem Wasser dort.

Die Zeit verging, die schwarzen Wasser in der Krypta waren nicht der Ort den die Göttin ihr zeigte, bei den wiederlichen Lavaflüssen unter Valvec gab es nirgens Wasser und Jula war froh dort schnell wieder herauszukommen. Naja und Wasser bei den wasserscheuen Metallmännlein? Sehr unwahrscheinlich. Also blieb vorerst nur die Wüste...
28.02.2010 19:33:23
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#35422)
maisbaer
Jula hasste die Wüste, nicht nur wegen der Trockenheit oder der Hitze, nein auch wegen dem ganzen Sand, der zu gern an ihr kleben blieb. Auch war es ein gefährlicher Ort, die Wüstenwesen ließen nicht mit sich verhandeln und dann waren da noch die Yuan-Ti. Jula mochte diese Kreaturen eigentlich, ihr Mischblut machte sie interessant. Nur ungern wollte sie in ihr Revier eindringen, doch den Gerüchten um Wasser in ihrem Tempel musste sie einfach nachgehen.

Einen Begleiter hatte sie bereits in dem Hork-Krieger, doch würde das reichen? Schließlich waren diese Schlangen hervorragende Kämpfer und auch ihre Magie war nicht zu verachten. Doch mehr Geleitschutz konnte schließlich nicht schaden und so trieb es Higor und Jula nach Valcec in den tanzenden Schatten. Immerhin gab es dort eine Spenderin, die gewisse Kontakte herstellen konnte.

Sie sprachen lange mit der dunkelhäutigen Menschenfrau und einigten sich schließlich darauf, für gegenseitige Gefallen einander behilflich zu sein. In drei Tagen wollte Shara zwei weitere Begleiter zum Eingang der Wüste schicken, die den Hork und die Genasi bei ihrer Suche unterstützen sollten. Jula war zufrieden mit dem Handel, schließlich hatte sie keinerlei Gold oder andere Wertsachen. Nur der Halbork schien nicht so geduldig, doch willigte schließlich grimmig ein...
28.02.2010 19:44:54
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#35423)
maisbaer
Drei Tage lang überlegte die Genasi hin und her. Drei Tage lang war sie sich nicht sicher, ob dieses offensive Eindringen in das Revier der Schlangen der richtige Weg sei. Doch drei Tage lang kam sie zu keinem Entschluß, aber dann half der Zufall nach.

Zum verabredeten Zeitpunkt suchte Jula den Zugang zur Wüste auf, doch von der Begleitung, die die Dunkelhäutige zugesichert hat, fehlte jede Spur. Lediglich der Hork-Krieger wartete bereits voller Tatendrang auf sie. Eine Weile warteten sie noch, bis das die Sonne untergegangen war, dann entschieden sie sich allein aufzubrechen. Frau Yuki sollte ja irgendwo in der Wüste sein, vielleicht begegneten sie ihr ja und konnten sie überzeugen mitzukommen. Etwas arkane Magie wäre durchaus hilfreich.

Es dauerte eine halbe Ewigkeit und der Sand der an Julas Beinen klebte ließ sie nur mühsam und langsam vorankommen, doch endlich sahen sie die Oase. Wenn Frau Yuki die Reise in die Wüste überlebt hatte, dann wäre sie bestimmt hier zu finden. Doch da sie nach langem Suchen die Magierin nicht sahen, füllte der Halbork ihre Wasserschläuche, während Jula im Wasser neue Kräfte sammelte und endlich den den ganzen Sand loswerden konnte. Erfrischt und mit vielen Litern Wasser beladen setzten sie schließlich ihren Weg fort und drangen tiefer in die Wüste.
28.02.2010 20:41:03
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#35426)
maisbaer
Nach einigen Tagen erreichten sie schließlich die Ruinen von Cathal. Das Wasser das sie mit sich trugen, ging schon zur Neige und der lange Marsch hatte sehr an ihren Kräften gezehrt. Doch als das sonderbare Paar vor den beeindruckenden Ruinen stand, waren die Qualen der Reise beinahe vergessen.

Hier lebten also die Yuan-Ti. Es war schwer den Halbork zurückzuhalten, der schon auf den Eingang zustürmte, doch es war bitter nötig. Zu zweit waren ihre Chancen sehr gering, einen direkten Angriff zu überleben also müssten sie subtiler vorgehen, auch wenn das dem Hork weniger gefiel. Nach einer langen Diskussion entschlossen sie sich dann endlich, die Ruinen zu Infiltrieren und - sehr zum Leidwesen des Horks - einen Kampf so lange es ginge zu vermeiden.

Unter Anstrengung webte die Genasi einen Zauber und als sie darauf die Ruine betraten, betraten sie sie nicht in der Materiellen Ebene, sondern in der Ätherischen. Alles um sie herum schien auf einmal leicht verzerrt und surreal, ihre eigenen Geräusche waren leise dumpf und aus der materiellen Ebene gelang nichts mehr an ihre Ohren. Beeindruckt und mit respektvollem Abstand, bahnten sich die Genasi und der Halbork ihren Weg an den Schlangen vorbei, die ihre körperlosen, ätherischen Gestalten nicht wahrzunehmen vermochten und drangen immer tiefer in die Katakomben vor.

Und tatsächlich, nach einer Weile stießen sie auf Wasser, tief unten zwischen unzähligen dieser Schlangenwesen. Die Bebauung stimmte, auch die Säulen und die Pflanzen die hier unten wuchsen, waren jene, die Jula in ihren Träumen sah. Sie konnte es kaum fassen. Sie musste diesen Ort in der materiellen Ebene betreten. Als Jula dann den Zauber zusammenbrechen ließ, erhielten sie auch sofort die Aufmerksamkeit der Schlangen, doch Higor hielt sie in Schach und deckte der Genasi den Rücken, als sie ins Wasser sprang.

Ohne noch die Yuan-Ti oder den kämpfenden Hork zu beachten, nahm sie ein Netz von ihrer Schulter, in der sich unzählige rötlich schimmernde Steinchen befanden und sprach ein kurzes Gebet zur Königin der Tiefe. Dann legte sie vorsichtig die Steine einzeln auf die Wasseroberfläche, die seltsamerweise nicht versanken, sondern geduldig auf der Stelle trieben. Nach und nach bildete Jula aus den Steinen drei Wellenlinien und als sie den letzten platzierte, verneigte sie sich, schwamm äußerst vorsichtig, ohne eine Welle aufzuwirbeln zurück und stieg schließlich aus dem kühlen nass heraus.

Es war vollbracht, zumindest hoffte die Genasi das. Nocheinmal betrachtete sie das Wellenmuster das die Steine bildeten, dann erst betrachtete sie den Horken, der blutbeschmiert in einer Menge toter Schlangen stand. [color=#0040FF]"Mehr kann ich hier jetzt nicht tun, lasst uns verschwinden."[/color] Dann webte sie erneut einen Zauber und einen Augenblick später betraten sie erneut die Ätherebene...
28.02.2010 22:12:49
Aw: Ein Heiligtum im Wasser (#35432)
DerAndreas
Einige Zeit schwammen die Bernsteine auf dem Wasser bevor der Wassergeist sich zeigte. Erfreut drehte er seine Kreise um die Steine. Er freute sich über den kurzen Moment, in dem er sein Heim mit der jungen Wassergenasi teilte. Immer weiter schwamm er um die Bernsteine, welche plötzlich zu strahlen begannen und in einer mystischen Verwandlung langsam zu Boden sanken.

Als sie den Boden berührten war die Verwandlung abschlossen und die Bernsteine hatten sich in reines Gold verwandelt. Wieder schwamm der Wassergeist um die Goldstücke und betet dabei zu Umberlee: [color=blue]„Oh Herrin der Tiefen, nimm dieses Gold als Spende und stehe der Wassergenasi bei ihren Plänen bei. Schenke dem geweihten Ort die heilige Aufmerksamkeit, welche sich die Wassergenasi wünscht.“ [/color]