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20.01.2010 16:57:15
Erlebniss in der Orkburg (#33024)
Eleonore
Yilara war hocherfreut zwei Krieger zu finden, welche die Orks in Lestran in ihre Schranken weisen wollten. Sie war es leid immer nur Geschichten von anderen weiter zu erzählen. Nein sie wollte selbst dabei sein, wenn große Taten vollbracht werden. Wieso also nicht bei den Orks anfangen?

Die Krieger schienen ihr Handwerk zu verstehen und so konnten sie erfolgreich in die Burg vordringen. Viel zu sehen gab es leider nicht. Die Burg war heruntergekommen, verfallen und überall lag Unrat herum. Von großen Schätzen keine Spur. So drangen sie tiefer in die alten Gemäuer vor. Ork um Ork ging zu Boden. Sicher eine gute Tat und es würde die Aktivitäten der Orks auf lange Zeit verringern, doch Yilara fand das wenig aufregend. Sie begann sich zu langweilen. Schließlich legten sie eine Pause ein und beratschlagten wie es weiter gehen sollte. Es macht sich eine gewisse Erschöpfung breit und auch die Anzahl der Heiltränke war schon beachtlich gesunken. Die Verließe der Burg hingegen schienen kein Ende zu nehmen.

Noch während sie diskutierten, begann die Luft hinter ihnen zu Flimmern. Schnell vergrößerte sich das flimmernde Feld und wurde von einem Kranz bunter Funken umgeben. Nach kurzer Zeit füllte dieses Glitzern den Bereich bis zu Decke aus. Staunend betrachtet Yilara das ganze. Solch wunderhübsches Funkeln hatte sie noch nie gesehen. Doch dabei blieb es nicht. Aus diesem funkelnden Nichts tauchten plötzlich Tiere auf, Wölfe, Worge und sogar riesige Bären. Diese gingen alsbald zum Angriff und stürzten sich auf die zwei Krieger und Yilara. Sie kämpften tapfer gegen die Bestien an, doch egal wieviele sie erschlugen es kamen immer neue hinzu. Irgendwann jedoch kehrte Ruhe ein. Yilara stützte sich erschöpft auf ihr Schwert. Solange hatte sie noch nie kämpfen müssen.
Aber irgendwas schien die Ruhe zu durchbrechen. Es schien von überall her gleichzeitig zu kommen, eine Art schaben und rascheln. Und plötzlich krochen von überall her kleine und große Käfer hervor. Feuerkäfer, Schaben und größere Käfer die eine ätzende Flüssigkeit ausspien. Angeekelt sprang Yilara durch den Raum um den Viechern zu entfliehen, während die beiden Krieger aus den Krabbeltieren einen matschigen Bodenbelag prügelten.
Doch das war nicht das Ende. Nach den Käfern tauchten Orks auf, viele Orks. Und ein besonders großer trat durch die Eingangstür der Halle und verrammelte sie. Mit wildem Brüllen trieb er die anderen Orks in den Kampf. Doch die Krieger wehrten sie tapfer. Auch versuchten sie den Anführer der Orks zu erwischen, doch ihre Angriffe waren nutzlos. Schließlich brüllte der Ork etwas von einem Opfer und zeigte auf Yilara, worauf hin viele Orks von den Kriegern abliessen und sich auf sie stürzten. Yilara rannte um ihr Leben und entkam selbst dem großen Ork. Schliesslich schafften es auch die Krieger im Kampf die Oberhand zu gewinnen und Yilara schien der Zeitpunkt günstig schnell einen Heiltrank hervorzuholen und zu trinken. Doch diese Unaufmerksamkeit nutzte der goße Ork aus und griff sie sich mit seinen starken Armen. Yilara zappelte und schrie herum doch der Griff des Orks lockerte sich nicht. Mit lautem Brüllen freute sich der Ork über seinen Erfolg, während die Krieger unschlüssig dastanden. Ein schlecht gezielter Speerwurf konnte Yilara nun auch nicht mehr retten und so schleppte der Anführer sie aus der Halle. Auf dem Gang angekommen warf er sie im hohen Bogen an die Wand einer Ecke, wo sie hart mit dem Kopf aufschlug.

Nur langsam schien die Dunkelheit vor ihren Augen zu verschwinden. Sie hatte keine Ahnung wie lange sie hier gelegen hatte. Ihre Haare waren von einer blutigen Kruste verschmiert und in ihrem Kopf hämmerte es wie in einer Zwergenschmiede. Niemand schien noch da zu sein, aber die Spuren des Kampfes waren unübersehbar. Überall lagen tote orkische Körper herum. Langsam kehrten ihre Kräfte wieder und sie konnte sich aufrappeln. Sie lauschte in die leeren Gänge. Ein ganzes Stück entfernt, auf dem Weg den sie hinabgekommen waren, hörte sie das klappern von Rüstungen und menschliche Stimmen. Doch sie hatte keine Lust herauszufinden was da vorging. Nachdem sie ihre Sachen wiedergefunden hatte nahm sie eine Schriftrollen für Notfälle heraus. Kurze Zeit später verschwand sie unbemerkt aus der Festung. Eine Geschichte hatte sie nun zu erzählen...