23.09.2009 08:28:03 | Home sweet Home (#29934) |
Lillia | Sie war wieder zu Hause...Lange reiste sie durch die Lande auf der Suche nach ihm...Sein letzter Brief war so lange her...Ihre Suche blieb ohne Erfolg...Nach den vielen Jahren, ohne eine Nachricht, glaubte sie nicht mehr an seine Rückkehr. Egal wiesehr Mordeval ihr Mut machen wollte...Sie wusste, Angeal würde nicht zurückkommen. Sie war überzeugt, er würde nicht mehr leben. Dieser Gedanke tat weh... Sie versuchte es auszublenden und gewöhnte sich immermehr an diesen Gedanken. Sie musste damit leben, denn ihre Zeit war noch lange nicht abgelaufen. In Hohenbrunn fühlte sie sich zu Hause... Die Suche nach bekannten Gesichtern war mühsam. Viele waren weitergezogen. Einen frühen Abend gesellte sich Gabriel zu ihr. Er war ihr auf Anhieb sympathisch. Er lenkte sie ab von ihren trüben Gedanken. Sie verbrachten die Zeit miteinander, lachten und redeten. Die Feuergenasi wollte aus dem blockierten Dorf. Die Untoten kontrollierten den Fußweg, das hatte Lilli schon festgestellt. Die Versammelten boten sich an, die Genasi zu geleiten..Zu dieser Zeit wusste Lilli nicht, das es sehr sehr knapp ausgehen würde und sie öfter mit der Nase im Staub liegen würde, als ihr lieb war. Die Gruppe rüstete sich... Lilli schluckte als sie Gabriel in seiner Rüstung sah. Er strahlte darin etwas aus, das sie schaudern ließ. So zog die AbenteurerGruppe los...Sie kämpften, streckten die Untoten nieder.... Es war ein beschwerlicher Weg, immerwieder strömten die Untoten nach... Die Gruppe schaffte es zum Steg.. Alle hatten ordentlich einstecken müssen... Sie trennten sich zum Wunden lecken... Gabriel und Lillia machten sich auf den Rückweg nach Hohenbrunn... Sie stützten sich gegenseitig..Am Feuer angekommen, vernahm sie nur noch ein 'Du bist in Sicherheit.' und er brach zusammen.... Panisch stürzte sie zu ihm und bemerkte den stetigen Blutfluss, der sich durch die Rüstungsteile seinen Weg bahnte... Sie hatte Übung, Rüstungen zu öffnen und zu entfernen und tat dies bei ihm... Sie machte sich Vorwürfe und stillte seine Blutung... Wie oft hatte sie ihren Liebsten versorgt? Sie wusste, was sie tat und legte nach der Versorgung einen festen Verband an. Vergessen war all der Schmerz ihres Körpers, sie konzentrierte sich völlig auf Gabriel, der vor ihr lag... Als er kräftig genug war, brachte sie ihn aufs Zimmer... Sie trug die Schuld an seinen wunden, da er sie nur beschützen wollte, so hallte es immer und immer wieder in ihren Gedanken nach... So blieb sie bei ihm, versorgte ihn... |
29.09.2009 09:19:05 | winzige Hexenjägerin und anderes (#30086) |
Lillia | Eine Hexenjägerin? Lilli schluckte schwer und schwieg dazu... Sie war begabt, doch alles andere als böse und dämonisch....Aber wer weiß, wie die Hin reagieren würde... Gabriel schien ähnlich zu denken, denn er drückte ihre Hand genau in dem Moment, wo sie über Lyns Aussage nachdachte.... Auf das Schwert in ihrem Bauch, war Lilli nun gar nicht scharf...Sie wusste, das Lyn da keine Chance hatte, doch die Vorstellung war nicht grade schön... Allaine tat ihr leid, das er solch Probleme hatte mit seinem Erbe...Am Anfang störte es auch bei ihr einige, doch das legte sich schnell, denn sie konnte die Leute überzeugen und das glaubte sie, würde auch bei Allaine klappen.. Die Leute brauchten Vertrauen und das musste man sich hart erkämpfen... Entspannt zogen Gabriel und sie sich zurück und genossen den Rest der Nacht... |
30.09.2009 09:34:23 | Zwischen Licht und Schatten (#30140) |
Lillia | Lilli tänzelte zwischen den Welten... Zum Einen, die Welt des Lichts und zum anderen die der Dunkelheit... Schon immer vollführte sie diesen Balanceakt, ohne zu fallen... Dann blickte sie in diese tiefschwarzen Augen... Sie erschreckten sie ein wenig, doch diese Wärme im sonst so kalten Schwarz beruhigte sie.. Oder war es nur, weil zu ihm diese schwarzen Augen gehörten? Wenn er ihre Finsternis war, so würde sie sich ruhig in seine Arme schmiegen...Die Dunkelheit genießen....und fallen.... Sie schüttelte schmunzelnd den Kopf über ihre Gedanken... Aber so war es... Sie mochte ihn sehr und ihr machte es nichts, wer er war, wem er diente...Solange er sie nicht verletzte oder auf sie losging... Sie schlang das Stricktuch enger um ihre Schultern und sah aus dem Fenster.. |
30.09.2009 11:00:09 | Aw: Home sweet Home (#30144) |
Darulf | Als er nachts erwachte und ihm die vertraute Dunkelheit, durch das Fenster, entgegenschlug, begann er über seinen Glauben, die Familie, Lillia und, ganz zum Schluss, sich, nachzudenken. War sein Glaube noch stark genug für das was getan werden musste, ja das war er. War sein Weg der richtige, ja. War seine Familie noch für ihn da, auch das konnte er mit ja beantworten obgleich er sie so lange nicht mehr gesehen hatte und er seine Schwestern so vermisste. Nicht nur seine Schwestern, besonders vermisste er Sie, Sie die Ihn so unvergleichlich mit Ihrem Segen berührt und zu Ihrem Ritter gemacht hatte. Weiter nachdenkend ordnete er seine Gedanken erneut, auch wenn es schmerzte den Gedanken an seine Familie und Sie zu beenden. Jemand war in sein Leben getreten, jemand der seiner Seele gut tat, ein unvergleichliches Wesen das mit Ihm verbunden schien. Lillia war Ihr Name und sie verstanden sich auf Anhieb und er wusste, Sie war es, Sie würde Ihn davor bewahren vollends in das Dunkel abzudriften was Ihn so Süß in Empfang zu nehmen bereit war. Er war bereit jeden Weg zu gehen den Ihm das Schicksal aufzeigte, sollte Sie sein Weg sein, so würde er Ihr folgen, wo auch immer Sie Ihn hinführen Mochte. Er wusste nicht was Seine angebetete Göttin von Ihr hielt aber es war Ihm egal, er war Ihr treu, Sie musste akzeptieren, das es von jetzt an war wie es war. Lillia war sein Anker im Zwielicht und er war nicht bereit diesen wieder herzugeben, um nichts auf dieser Welt und keinen Preis der Götter. Langsam schloss er wieder die Augen und genoss die wohlige Nähe Lillias. |
01.10.2009 10:21:09 | Zwischen Licht und Schatten2 (#30185) |
Lillia | Sie hatte vieles gesehn und nichts brachte sie wirklich aus der Ruhe... Ihre Augen verfolgten den Schatten...Neugierig..Ihr Blick folgte ihren Bewegungen... Fasziniert trat sie näher, betrachtete diese Gestalt... Sie hörte seine verzerrte Stimme, die grollend den Raum erfüllte... Sie trat noch näher und streckte ihre Hand der großen Klaue entgegen und er legte sie in ihre Hand... Verloren und etwas unwirklich wirkte dies durch den Größenunterschied... Kühl und glatt fühlte es sich an...Befremdlich und dennoch angenehm...Die Klaue lief an den Enden sehr scharf aus, doch sie hatte nicht die geringste Sorge, das sie verletzt werden könnte und führte sie an ihre Wange... Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen als sie die Kühle spürte, die das Schattengewebe ausstrahlte....So gegensätzlich zu ihrer Körperwärme... Da stand das Licht und das Dunkel...Zwei Seiten und keine konnte ohne das andere sein.... So unterschiedlich und doch so ähnlich... Als sich die Schatten lösten, schlossen sie sich in die Arme und die Zeit stand still für sie, einen Moment lang...Keine Zweifel mehr...Nur ein Schmerz, der tief in Lillis Inneren pochte... So brachte sie Licht, vertrieb die Finsternis und tauchte alles in ein dämmriges Licht...Er verdunkelte die Erinnerung, schloss sie in seine Schatten und milderte sie... Im Zwielicht, weder hell noch dunkel, stehen sie zusammen.... |
18.10.2009 13:04:01 | Aus 2 mach 1 (#30694) |
Lillia | Lilli genoss die Zweisamkeit und sie war nicht abgeneigt, seine dunkle Seite weiter kennenzulernen... Der Ausflug in die Wüste und seine schweren Verletzungen, zeigten ihr, das sie es nicht ertragen würde, ihn auch noch zu verlieren... Seit Angeal verschwunden war, hatte sie niemanden mehr so an sich herangelassen. Ihn zu verlieren, hätte sie nicht verkraftet und sie kämpfte um sein Leben. Selbst seine Göttin bat sie um Hilfe... Lilli musste in seine Kraft vertrauen... Sie pflegte ihn, wachte über ihn.... Sie liebte dieses engelsgleiche Gesicht, das ruhige Auftreten von ihm... Das was unter der Fassade brodelte, fürchtete sie nicht... Niemals würde er ihr auch nur ein Haar krümmen.. Sie vertraute ihm blind ihr Leben an... Dieses Gesamte seiner Persönlichkeit war ihrer ähnlich... Eins im Geiste, im Fühlen, im Lieben... |
15.01.2010 23:43:33 | Angst (#32783) |
Lillia | [i]'.......möge sie meinen Schmerz verhüllen, mir nehmen.....'[/i] Lilli hatte Angst vor ihrer Prüfung...Doch sie vertraute Gabriel. Er glaubte an sie... Sie hatte nun wieder einen Sinn gefunden..Gabriel war ihr wichtiger als sie selbst. Nie wieder wollte sie diese Schmerzen des Verlustes durchmachen. Sie schwor es sich, das sie jeden umbringen würde, der ihr wieder die Liebe nahm. Der Schmerz war nie erloschen und würde es auch nie tun, doch seit Gabriel bei ihr war und sie die Herrin durch ihn spürte, war er erträglicher. Sie erinnerte sich an die Wüste, ihr Aufflackern... Sie hatte sie erhört und gab ihr Zuversicht und Ruhe. Lilli kuschelte sich an den ruhig schlafenden Gabriel.... [i]"Wache über dein Kind, beschütze ihn, wenn ich es nicht kann und gib mir die Kraft an den Feinden meine Rache zu üben, sollte Gabriel was geschehn..."[/i] |