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24.08.2009 12:12:27
Das Ende eines mutigen Narren (#29227)
Marvin Falk
Ein junger, erst seit kurzer Zeit gewordener Paladin, Marvius Falkström, zog mit vielen guten Absichten, um die Armen und Schwachen zu unterstützen, nach Amdir.

Zuerst kam er mit einem Schiff in Mirhaven an.
Voller Abenteuerlust kaufte er sich begeistert mit seinen letzten Ersparnissen eine Ausrüstung in dem naheliegenden Handelskontor der Stadt. Anschließend suchte er einen Tempel von Lathander auf. Jedoch wurde er nicht fündig

Nach einer kleinen Spende im örtlichen Tempel unterhielt er sich mit einigen Einwohnern der Stadt. Dort erfuhr er einige Gerüchte über Untote, die eine kleine Stadt namens Hohenbrunn angreifen wollen.
Außerdem wurde ihn mitgeteilt, dass es im Silberwald nicht mit rechten Dingen zugeht:
Dort soll es häufig Überfälle durch Orks oder Horks, wie sie die Halbblutigen unter ihnen nennen, geben und die Tiere scheinen dort äußerst verstört und angriffslustig zu sein.

Nach den interessanten Unterhaltungen beschloss er sich mal den Silberwald anzusehen.
Er erfragte sich die Position des Waldes von den Einheimischen und zog dann in die beschriebene Richtung.

Doch schon früh kurz vor der Silberwaldbrücke wurde er in Lestrann - Kreuzweg von aggressiven jungen Wölfen ohne Mutter angegriffen.
„Die ersten verstörten Tiere“, dachte er und ging mit gezogenem Streithammer tiefer hinein.

Kurz vor einer Brücke im Silberwald sah er eine riesige Gestalt.
Er trat langsam näher.
Das Gesicht war unter einem riesigen Helm verborgen. Allgemein ist diese gestalt sehr dunkel gekleidet.
Sie trug eine auffällige riesige Axt, die von einer unheimlichen Aura umhüllt wurde.

Aber wie es sein Kodex verlangt, grüßte er die unheimliche riesige, vermummte Gestalt.

Doch diese Person grunzte lediglich und sprach mit wenigen und gebrochenen Sätzen sehr unfreundlich zugleich, wobei er sofort begriff, dass es sich um einen Halbblütigen handeln muss.

Die wenigen Worte waren äußerst konkret.
Sie beinhalteten Worte wie: „ Du verschwinden von hier, ihr alle!“, „Tod oder gehen?!“ sowie: „Das ist Horkland!“

Jedoch war für den Paladin die unfreundliche Begrüßung eine sehr große Beleidigung .
Außerdem empfand er es als eine unverschämte Frechheit ein Gebiet der Natur zu besetzen und es zu Unrecht an sich zu reißen.
Auch muss er schließlich die Armen und Schwachen beschützen
und diese Gestalt ist eine große Gefahr für alle Bewohner Mirhavens.

Ein Kampf war demnach unvermeidbar.
Nach einem kleinen Wortgefecht begann auch schon das Duell.
Der Paladin ahnte nicht, mit wem er es zu tun hatte. Doch er glaubte an das Gute und an sein Gott Lathander, der ihn schützt.
Der riesige vermummte Hork war dem Paladin in Kampferfahrung und Stärke weit überlegen.
Der Paladin sah einen Angriff und blockte mit seinem Turmschild.
Nach einem erfolgreichen Block wurde jedoch sein Turmschild weggeschleudert, da der Schwung der Axt so stark war, dass er seinen Schild nicht mehr halten konnte.
Ohne zu zögern schlug der Paladin mit seinem Streithammer auf die Kreatur ein.
Jedoch verursachte der tapfere Paladin nicht einmal ein Kitzeln beim Hork.
Die meisten Schläge wurden vom Gegner abgewehrt.

Schließlich wurde seine Waffe vom Riesen abgeklemmt und dann schmiss der Hork den Streithammer in den Fluss.
Ganz ohne Waffe und Schild schrie der Paladin auf: „Lathander! Für die Armen und Schwachen!“ und stürmte auf den Halbblut los.
Der Hork steckte inzwischen spöttisch die Axt ein und ging ebenfalls in den waffenlosen Kampf über.
Oft sagte er im Kampf spöttisch: „Du Schwach, Ihr alle Schwach!“

Nach erfolgslosen Schlägen holte schließlich der Hork zum Schlag aus und traf den jungen Paladin an seiner Schläfe.
Der junge Gotteskrieger wurde sofort bewusstlos zu Boden geschleudert.
Er fiel in einen komatösen Zustand.
Alles was der tapfere Narr noch vernahm war eine dritte Person, die sich aus dem Silberwald näherte und eine unheimliche Hitze.
Nach der Hitze war sein Bewusstsein wie auch sein leben vergangen.
Ob der Mord ein Nachspiel für die Silberwaldbesetzer haben wird, hängt jetzt von der dritten Person ab, die Zeuge des grausamen Mordes wurde.


((Nun der Paladin Marvius Falkström starb mit Absprache von Soul of GJ einen RP-Tod. Ein Lob an seine Idee :Charaktere einen ehrenvollen Abgang zu machen, bevor sie gelöscht werden))