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16.08.2009 13:59:13
Sions Ankunft auf Amdir (#28990)
Remses
Sion Walderer, ein junger, durchsaus umgänglicher Gesell, ist nun endlich auf Amdir eingestroffen. Seine erste Spur führte ihn in ein kleines Dorf nahe eines schönen Flusses. Es nennt sich Hohenbrunn.
Sein ständiger Begleiter, ist ein ebenso junges Rehkiz namens kyldahr. Beide sind seit Geburt zusammen aufgewachsen. Sie teilen sich den selben Geburtsort. Diese geistige Verbindung, scheint man förmlich zu sehen. Kyldahr hat ein Gespür für Situationen, in denen sein Herr vielleicht noch nichts ahnt.
In Hohenbrunnen angekommen kommen beide auf dem Marktplatz an. Sion sieht sich um, und endeckt den kleinen See, nahe dem Lagerfeuer. Er beugt sich nieder um die Qualität zu testen. Der Druide winkt das kiz heran um ihm verständlich zu machen, das er es trinken könne. Währendessen vernimmt er, die Blicke, zweier Menschen, unweit von ihm. Die Neugier und seine Offenheit "treibt" ihn zu ihnen.

"Shiallia zum Grusse" eröffnet er das Gespräch. Eine attraktive Menschenfrau steht ihm gegenüber und begrüsst ihn ebenso freudig. Sie stellen sich einander kurz vor und wechseln ein paar Worte.
Sie erzählte ihm von ihrem Gedächnissverlust, und einem Ritual in dessen sich sich befand als sie wieder zu Sinnen gekommen war. Das bedrückte ihn fast zusehens. Denn was für ein Leben ist das, nicht über seine Vergangeheit bescheid zu wissen. Das macht doch die Zukunft umso schwieriger. Die Wurzeln sind alles, was einen weiterhin prägt und ausmacht. Desweiteren zeigte sie ihm ein Schwert, welches sie neben sich gefunden hatte.

"Seht Sion, irgendeine Verbindung scheint es zwischen diesem Schwert und meiner Amnesie zu geben. Aber ich weiß nicht welche"

"Hmm, da kann ich euch leider auch nicht weiterhelfen. Doch seit euch gewiss, das es sich früher oder später aufklären wird. Das ist der Lauf der Dinge"

Sie wechselten auch wieder das Thema, und Sion stand Aya Rede und Antwort.
Sion, der sich hier weniger auskennt, ist natürlich an den momentanen Begebenheiten interssiert. Deshalb informiert er sich über Anstehende Kriege, Verhältniss der Natur zur Stadt, und weitere ihm wichitge Themen. Die hübsche Frau, namens Aya, erklärt ihm den aktuellen Stand der Insel Amdir. Auch warnte sie ihn vor den dort lauernden Gefahren, welches Sion, sehr zu schätzen verstand. Was Sion am meinsten freute, war, das es hier eine Gemeinschaft gab, die sich für die Erhaltung der Natur und das Gleichgewicht der selbigen einsetzte. Sie sagte ihm wo sie sich den Treffen würden. In Calaneth.
Das schrieb er sich hinter seine spitzen Ohren.

Nach einiger Zeit fing Kyldahr an, unruhig mit den Hufen im Sand zu scharpen. Er beugte sich runter und kümmerte sich liebevoll um das kiz. "Was hast du?" Beide schauten sich tief in die Augen. Sion verstand. Es wurde Zeit aufzubrechen. Kyldahr verspürte einen Trieb, denn es zu befriedigen gilt.
Der Halbelf bedankte sich höflich für das nette Gespräch bei Aya. Beide verabschiedeten sich freundlich voneinander. Der Druide gab Kyldarh noch einige gesammelten Blätter zu fressen, dann machten sie sich auf den Weg nach Calaneth.
17.08.2009 16:41:02
Besuch im Lazzaret (#29028)
Remses
Auf dem Weg nach Calaneth kanmen sie an einem Waldstück vorbei, welches einige brächitge Bäume und Seen hervorbrache. Beide erforschten die Gegend. Das Kiz konnte sich gar nicht entscheiden, welche Pflanzen es zuerst fressen sollte. Es waren von allem, mehr als in seiner Heimat vorhanden. Das machte beide glücklich.
Sion hielt an einem sehr grossen Baum inne, und bemerkte das er einige Verletzungen aufwies. Er sah sich um, um vielleicht die Übeltäter zu finden. Unweit des Baumes patroulierten 2 Goblins.
Einer von ihnen ritzte an einem anderen Baum seltsame Gravuren ein. Wohl eine Art von Reviermarkierung. Das erzürnte den Druiden und er machte sich ans ausspähen der beiden.

Einer mit einer Armbrust ausgerüsttet der andere mit einer klinge. Der Druide pfiff Kyldahr zu sich her und machte sich auf in ihre Richtung. Auf 20 Fuss Distanz stürmten die 2 Wilderer umgehend auf die beiden los.
Der Halbelf verhalf dem kiz, dank seiner Gottlichen Kraft, mit einer Fähigkeit die es ihm erlaubt dem Gegner standfest gegenüber zu stehen.
Es folgte ein längerer Schlagabtausch. Kyldahr rammte den Goblins unzählige male sein Ender in den Unterleib, und Sion verliess sich auf seine Künste mit den Waffen. Schwer verletzt und einige Hiebe später, waren die Gegner geschlagen.
Das reichte Sion für den Moment, waren schliesslich die schuldigen bestraft worden. Doch die Verletzungen waren nicht einfach zu übersehen. In weiter Ferne erblickten sie ein grosses Tor mit einem Schild davor. Mirhaven.
Hier werden sie bestimmt Hilfe finden. Die Wachen liessen sie ohne weiteres passieren. Im Hof angekommen bemerkte Sion zu seiner linken ein Lazzaret. Hier wollte er hin. Er klopfte etwas zarkhaft an der Tür. Eine wohlgekleidete Frau öffnete ihn die Tür und fing sofort an ihn mit ihrem Sorgen zu beladen. Sie führte beide in einen Seitenraum, in welchem mehrer Betten aufgestellt waren. Auf einem lag ein, anscheinend verletzter Mensch. Er röchelte nur noch vor sich hin. Die Frau bat Sion mit ihrem Mann im anderen Zimmer zu sprechen, er müsse wohl die fehlenden Kräuter haben. Doch dieser hatte keine mehr auf Lager. Also bat er ihn im Spirituosenladen welche für ihn zu besorgen. Gesagt, getan.
Da Sion selbst auf Hilfe angewiesen war, konnte er ihm den Wusch nicht abschlagen. Wiederzurückgekehrt überreichte er ihm die Kräuter. Nun konnte er die fehlende Substanz herstellen, welche seine Frau im anderen Zimmer dringend, für ihrem Patient, benötigte. Beide waren offensichtlich sehr erfreut über die rasche und spontane Hilfe. Aus diesem Grund verband sie seine Wunden und natürlich die des Kizes. Erleichtert bedanke sich Sion, für ihr endgegengebrachtes Vertrauen und verabschiedete sich freundlich. Die Dankbarkeit war in seinen Augen zu lesen. Auf dem Weg hinaus, streichelte er Kyldahr liebevoll über den Kopf.
"Siehts du mal, wenn wir nur zusammenhalten kann uns nichts aufhalten."
Das Kiz sprang freudig um ihn herum. Fast sah es so aus, als könne man ein Lächeln erkennen
17.08.2009 18:57:00
Der Pfad zum Sumpf (#29034)
Remses
Endlich wieder gestärkt machen sich die zwei wieder frohenmutes auf, die Lande zu endecken. Vorbei an der Werstatt der Gnome, an den malerischen Hügeln, der Hochebene, auf der mehrer kleine Eingänge zu Höhlen sind. Nach einer kleinen Gabelung fällt Sion auf der rechten seite ein kleines Fischerhaus auf. Als er gerade daraufzu gehen wollte, machte sich Kyldahr bemerkbar. Er drehte sich zu ihm um

"Was hast du denn? Stimmt was nicht?" Das Kiz deutete auf den Pfad, gegenüber des Häuschen. Der Halbelf fokusierte seine Sicht gen Pfad. Er verspürte eine bedrohliche Aura herausstömen. Er näherte sich einige Schritte. Dann konnte er mit Schrecken, Gestalten aus knochen erkennen. So etwas sah er noch nie zuvor. Was waren das für Wesen? Und was beschützen sie hier? Er hatte keine Antwort auf seine Fragen. In Gedanken versunken, was das alles wohl aus sich haben könnte, stürmte Kyldahr auf die knochigen Wesen zu.

"Nein. Kommt zurück Kyldahr" schrie Sion

Es war zu spät. Die finsterdreinblickenden Wesen machten sich über ihn her. Der Druide rannte um den Hügel, um sie einzeln anzugreifen. Doch der Plan schlug fehl. Sie waren rasch zu Fusse, diese Klappergerüste. So kam es wie es kommen musste. Das kleine kiz wurde promt für seine Ungestümheit bestraft, und lag wimmernd und schwer verletzt am Boden. Die Knochenwesen widmeten sich nun uneingeschränkt auf Sion. Diesem blieb nichts anderes übrig, als über die Brücke im Wald sich zu verstecken. Auf der anderen Seite des Flusses tauchte wie aus dem Nichts ein Mann mit einer langen Robe und langem Zauberstab auf. Sichtlich angeschlagen, von den Verletzungen des Kampfes flehte Sion den Mann an, mit ihm zurück zu gehen um nach seinem Freund zu suchen. Kaum waren diese Worte ausgesprochen tauchten auch schon wieder diese dunklen Steiter auf. Sion, der noch völlig erschöpft war, griff erneut zu seinen Waffen und schlug auf diese ein. Ein Gedanke war immer an kyldahr gerichtet. Was solle er bloss ohne ihn machen? Sie gehörten doch zusammen, wie Erde und Luft. Mit letzter Kraft schlugen beide die Angreifer zurück. Der Mann, verstand es mit seinem Stab umzugehen. Er legt eine schützende Aura auf Sion, die ihn im Kampf von Vorteil war.
Nachdem die Knochenwesen von ihnen abgelassen hatten, versorgte der Mann Sion mit einigen Wundverbänden und Heilsalben. Wieder zu kräften gekommen, schilderte der Druide dem Mann die Situation.

"Wir müssen zurückgehen, und meinen Freund bergen. Vielleicht lebt er noch. Ich flehe euch an, zeigt Mitgefühl werter Herr und steht mir bei. Möge Shiallia euch wohlgesonnen sein. Bitte zeigt Verständniss, edler Helfer."

Der Mann konnte oder wollte den Wusch wohl nicht abschlagen. Rasch gingen beide raschen Fusses zurück an die Stelle an der Kyldahr gefallen war.

"Seht nur. Da liegt er und lebt noch"

Der Mann behielt den Pfad im Auge, während sich Sion um sein treuen Gefährten sorgte. Er kniete sich nieder und hiefte ihn vorsichtig auf seine Arme und legte sein Kopf auf seine Brust.

"Ja mein kleiner. Ich bin jetzt bei euch, es wird alles wieder gut."

Er streichelte das kiz, fast so wie eine Vater-Sohn-Beziehung, zärtlich und heilend zugleich. Er holte aus seinem Beutel, welcher am Gürtel befestigt ist, einige Lieblingsblätter von Kyldahr hervor, und hält sie ihm unter die Nase. Das Kiz konnte dem Geruch nicht wiederstehen und schnappte gierig dannach. Das war das Zeichen, das es ihm besser geht. Glücklich und stark erleichtert kam nun auch wieder der Mann zu ihnen. Eben dieser,der Kyldahr das Leben wieder schenkte. Eben dieser, der einmal mehr zur rechten Zeit am rechtem Ort gewessen war. Überglücklich, und in aller Ruhe kamen sie nun ins Gespräch.

"Verzeiht meine Unhöflichkeit Fremder, Ich bin Sion. Und den hier, kennt ihr ja schon. Das ist Kyldahr. Wie kann ich das je nur wieder gut machen?"

Der Mann lächelt. "Freut mich, ich bin Ragor Lyonsbane. Schon gut, war nicht der Rede wert. Ihr seit mir nichts schuldig. Doch sagt habt ihr noch nichts von den Machenschaften die im Sumpf umhergehen gehört?"

Da der Druide noch nicht allzulange hier war, musste er verneinen. Aber er nahm es dennoch dankend zur Kenntniss. Vielleicht konnten die Elfen. im ja , weiterhelfen.

Ragor musste dann auch schon wieder weiterziehen, und verabschiedete sich von den beiden. Sie mieden von nun an den Pfad und erfoschten weiterhin die Insel....
20.08.2009 18:13:21
Aw: Die Stadtbesichtigung (#29129)
Remses
Die Schutzhüllen der Gnomenwerkstatt schimmerte in allen Farben. Sion hielt sich schützend die Hände vor die Augen. Er und kyldahr gingen den kleinen Hügel nach oben und entdeckten ein Schrein. Dahinter stand eine grosse Steinerne figur, wohl eine Gottheit. Als sie näher kammen fing der Schrein an den Wind zu bündeln und ihn wild um ihn herum zu blasen. Was hatte das zu bedeuten? Wollte ihm da jemand oder etwas etwas mitteilen? Es dauerte nicht lange bis kyldahr ihn wieder in die Wirklichkeit zurückholte. Er erspähte einige Waldhirsche. Da kann er nicht still stehen. Beide erlegten sich ihr Abendmahl. Wieder den Hügel abgestiegen, trafen sie auf Arya.

Sie tauschten freundlich einige Worte aus, und Sion fragte ob sie ihnen den nicht die Stadt der Elfen zeigen könne. Arya schien etwas müde, doch sie sagte zu. In der Stadt angekomme erklärte sie ihm erstmal die Regeln: Keine Waffen, Keine Magie und Respekt vor den Heiligtümern.

Sie zeigte ihm die wichtigsten Plätze. Die Taverne, die Bibliothek und den Palast der Elfen. Sie musste leider wieder aufbrachen, da sie wohl noch was zu erledigen hatte. Zeit genug sich allein ans erkunden zu machen. Das gefiel Sion. Beeindruckt von der Schönheit der Stadt, bemerkte er einen sehr grossen und mit einer Aura versehenen Baum vor der Brücke stehen. Sein Inneres drängte ihn förmlich zu dem Baum. Auch das Kiz betrachtete den Baum von oben bis unten. Sion umarmte den Baum und fiel in eine leichte Trance. Beide Augen geschlossen und den Kopf in einer schwer sichtbaren routierenden Bewegung hielt er inne.

Ein Wohlgefühl machte sich in ihm breit, er konnte zwar noch nicht mit ihm komunizieren, doch vernahm er viele Stimme die durcheinander sprachen. Mehrere momente später machten sich beide auf den Rest der Stadt zu erkunden. Ungebremst durch seine Neugier machten sie sich zu den Händlern auf und bestaunten das reichliche Angebot. Eine Schneiderei, eine Färberei und diverse andere Stände. Sion konnte sich nicht satt sehen. Der malerische Brunnen, die Harmonie in den Anordnungen der Bäume und Sträucher. einfach Traumhaft.

Die zwei machten sich auf einen länglichen Hügel auf, als ein edel gekleideter Mensch vor ihnen stand. Sie kamen schnell ins Gespräch und tauschten ein paar Nettigkeiten aus. Das kiz schien von dessen Anwesenheit angetan zu sein, denn es sprang ihm freudig zwischen den Beinen hin und her. Der freundliche Mann hatte wohl Zeit im Gepäck, da lud Sion ihn ein zu einem Getränk. Sie unterhielten sich gut. Die Gegend war auch gerade zu wie gemacht. Sie machten es sich am Brunnen bequem. Einige Wortwechsel später sties dann wieder Arya dazu und setzte sich neben das kiz. Sie verwöhnte es gerade zu mit ihren Streicheleinheiten. Das schien kyldahr sehr zu gefallen.
Sion gab ihr kyldahr's Lieblingsblätter um ihn noch glücklicher zu machen. Er drückte seine Wange an die ihrige um seine Zuneigung zu verdeutlichen. Arya lachte herzlich. Als sie das Kiz streichelte, berührte auch Sion Kyldahr. Dabei traffen sich ihre Hände. Er entschuldigte sich und wurde dabei etwas verlegen, gar rötlich auf den Wangen. Die Stimmung war freundschaftlich, alle drei tranken und lachten. Der Mann, dessen Namen Allaine war, hatte wohl zu tief ins Glas geschaut und fiel dem Destilat zum Opfer. Selbst die Bänke konnten ihn nicht mehr halten. Plumps, da lag er. Sion half ihn hoch und setzte ihn wieder auf die Bank. Sehr zur Erheiterung Arya's. Allaine lallte vor sich hin und wollte sogar ein Kuss von Arya. Irgendwie brachte er ihn da in eine verwegene Situation. Der halbelf blickte mehrmals zu ihr rüber in der hoffnung das sie ihn nicht küssen werde. Er verspürte soetwas wie Eifersucht. Aber wieso denn bloss, er kannte sie doch kaum. Aber irgendwie hatte sie in seinen Augen etwas, von dem er nicht ablassen konnte. Vielleicht ihre Jugend? Ihr aussehen?
Er konnte nicht länger anwesendsein, und schob ein banalen Grund vor um die Situation zu verlassen. Etwas durcheinander verlies er und kyldahr die Stadt. Er musste wieder auf andere Gedanken kommen und gab sich wieder der Jagt hin.........
23.08.2009 14:25:06
Der Biss des Werwolfes (#29205)
Remses
Ein leichter schauer machte sich in den Wäldern breit. Sion und sein treuer Freund liessen sich dessen nicht beirren und gingen der Jagt nach. Auf höhe des einsamen Hauses das auf einem kleinen hügel herausragte staunten beide nicht schlecht. Ein riesiger Werwolf stand vor ihnen.

Ein solch wunderschönes und zugleich gefährliches Tier hatten beide noch nie zuvor gesehen. Starr vor angst blieben sie auf sicherem Abstand stehen. Die Wölfin knurrte in ihre Richtung. Kyldahr konnte ebenfalls den Blick nicht von ihr lassen. Ein Angriff oder eine unüberlegte Handlung würde ihren sicheren Tod bedeuten. Sich der Lage bewusst, versuchte sich Sion nun soweit es geht Angstfrei und entschlossen sich der Gefahr zu stellen. Er gab dem Kiz das Zeichen sich flach auf den boden zu legen um keine Gefahr zu signalisieren.

Er musterte nun die Werwölfin und versuchte etwas an ihr zuerkennen. Er bemerkte das ihr Fell etwas zerzaust aussah. Das lässt darauf zurückschliessen das sie wohl eine Tourtur hinter sich hatte. Sein Wille wurde zusehens stärker und er schlussfolgerte für sich, das das Tier wohl keine bösen Absichten hatte, denn sonst würden sie beide nicht mehr aufrecht stehen.

All seinen Mut nun zusammengenommen machte er einige Schritte in ihre Richtung und versuchte sie zu berühren. Schweißperlen machten sich auf seiner Stirn bemerkbar. Doch die Gelegenheit über ein solch edles und seltenes Tier Erkenntnisse zu sammeln, und seine jugendliche Neugier, brachten ihn nicht davon ab, sich in eine solch Lebensbedrohliche Lage zu bringen.
Derweilen gesellte sich noch eine junge, gepflegt Dame dazu. Sie konnte es nicht begreifen warum Sion sich in diese Situation brachte. Sie hielt ihn für verrückt. Doch der junge Druide hatte nur eins im Sinn. Eine Harmonie zwischen ihnen herzustellen.

Allmählich gewann Sion das Vertrauen der Wölfin. Sie liess ihn sehr nahe an sich rankommen. Nun, alles oder nichts. Dachte sich Sion und wagte es sie zu streicheln. Sie wand ihr Haupt gegen die herankommende Hand und lies es zu. In Sicherheit gewogt, fühlte sich Sion in seiner Weise bestädigt und genoss es das er all seinen Mut gefasst hatte. Ein augenblich der Unachtsamkeit reichte aus. Die Wölfin biss ihn in den Unterarm. Es war eine kleine Wunde doch es floss Blut heraus. Als er sich von Schreck erholt hatte rannte sie auch schon in den anliegenden Wald hinein. Er rannte hinterher, doch sie war einfach zu schnell. Ihre Läufe waren fast so gross wie er selbst.

Wieder allein auf sich gestellt, realisierte Sion nun die Wunde und sank auf den Boden. Die junge Dame kam nun wieder auf ihn zu und erkundigte sich über sein Wohlergehen. Die wunden waren rasch verbunden. Doch was war das?
Von den Narben gingen Sonnenförmige Strahlen weg, und es fing an zu pochen. Sion zeigte den Biss der jungen Dame, worauf sie nur seufzte. Sie meinte das könnte gefährlich werden. Denn ein Biss von einem Werfolf ist nicht zu unterschätzen. Vorallem wenn man an seinem "normalen" Leben hinge. Sie hatte wohl Kentniss über solche Sachen und informierte Sion erklärend. Auch der junge Druide hatte einige Kenntnisse darüber, doch nur über Rituale und weitere Möglichkeiten dagegen vorzugehen. Das reichte aber nicht aus, um zu wissen was in einer solchen Situation das beste wäre. Sie empfahl im den Druidenhain aufzusuchen und dort um Rat zu fragen. Darauf einigten sich dann beide. Da er aber den Weg nicht kannte, begleitete sie ihn dorthin. Durch unwegsames Gelände und Flüsse hindurch kamen sie endlich zu dem besagtem Hain.

Sion verspürte eine ungeheuere Erleichterung. Hier wird man ihm bestimmt weiterhelfen können. Dort angekommen, verschlug es im für einen Augenblick die Sprache. dieser Ort hatte etwas magisches und wunderschönes zugleich. Man spürte förmlich die Ausgeglichenheit und Offenheit der Anwesenden Druiden. Eine ebenso wunderschöne wie elegante Wildelfe sprach vor und wollte dessen Begehr erfahren.
Sion zögerte nicht lange und zeigte ihr seine Verletzung und schilderte das Erlebte detailiert. Sie nickte freundlich und hatte eine Lösung für sein Problem. Sie ging um die Ecke und holte eine Art Paste und trug diese fast schon etwas grob auf seinem Arm auf. Er zuckte kurz auf, das war aber kein Schmerz im Vergleich zu dem Biss der Werwölfin. Die elegante Wildelfe sprach noch davon das er wahrlich glück gehabt hatte. Nur zwei Tage später gäbe es keine Heilung mehr. Sion lächelte nur, sichtlich zufrieden und voller Zuversicht wollte er näheres über den Hain erfahren. Doch die Hütterin lies Sion erstmal Zeit die Wunden vernünftig auszuheilen, über alles weitere könne man dan sprechen. Er solle doch dann vorbei kommen wenn er sich wieder ausgeruht fühlt..........
05.09.2009 16:15:28
Zwergische Verstärkung (#29629)
Remses
Die Lage scheint sich almählich zuzuspitzen. Nach dem Sion auf Arya's Rat hin in der Taverne zu Hohenbrunn genächtigt hat, fühlte er sich erholt und ausgeschlfen an. Doch der Frieden währte nicht lange.

Er und Kyldaht machten sich auf die Jagt. Über die kleine Brückes des Dorfes, weiter bis zur Werksatt der kleinen Menschen.

Er staunte nicht schlecht, als er dort eine Truppe von ihnen postieren sah. Sie alle waren bewaffnet und hatten ein kleines lagerfeuer entfacht. Sie redeten nicht viel, und blickten alle in die Richtung des Fort.

Klydahr schien etwas irritiert der vielen Leute wegen und wich Sion nicht von der Seite. Der junge Druide dachte sich nicht sonderlich viel dabei und ging an den Ställen vorbei, in richtung Calaneth. Er kamm nicht sonderlich weit, denn schon vor der Biegung standen eine Handvoll dieser Untoten und stürzten sich umgehend auf das junge kiz. Sion versuchte es zu verteidigen doch seine Kräfte reichten gegen eine solche Überzahl noch längst nicht aus. Es blieb ihm nur die Flucht übrig. So rannte er und Kyl zurück zu dem neuen Stützpunkt der kleinen Menschen und berichtete von seinem Unterfangen. Sie hörten ihn an und rückten etwas nach vorne.
Langsam wieder zu kräften gekommen stand eine grosse Frau vor ihm. Er warnte diese eindrücklich einen anderen Weg einzuschlagen. Doch sie schien davon nicht merkbar beeindruckt zu sein. Sie berichtete ihm davon das sie schon dort war und sich mit einigen anlegte.

Ein seltsamer grüner Nebel umschlung Sion, als er wieder zurück kam. Wohl eine Art Andenken von den Untoten. Doch es schwächte ihn zusehens. Die Frau bemerkte dies, und krammte eine Salbe hervor und kümmerte sich hilfsbereit um ihn. Der Nebel war verflogen. Erleichterung machte sich in ihm breit.
Sie fasselte irgendwas von wegen: "Der Keim müsse in der Quelle versiegt werden, alles andere wären nur weitere Dämme zu bauen"
Sion konnte damit nicht sonderlich viel anfangen. Ihre Worte erschienen ihm leer und feige.

Ein Wandermann gesellte sich nun noch dazu. Er hatte eine offene und freundliche Art an sich, er war Sion sofort sympathisch. Zu seinem Glück tauchte nun Arya noch auf. Rasch ging es ihm schlagartig wieder besser und Kyldahr roch sie schon auf 10 Fuss und hetzte zu ihr. Wie immer genoss er ihre Streicheleinheiten, und Sion wünschte sich er zu sein.

Als plötzlich von der Fort ein Gesang erklang, gefolgt von lautem Kampfgeschrei. Da tauchten ein dutzend Untote aus dem nichts auf und griffen die Stallungen und alles in dessen Nähe an. Es verging kein Augenschlag als mit den Untoten ebensoviele, in Rüstung gekleidete Zwerge, das Geschehen betraten. Sie stürtzten sich auf die Nachtwandler und streckten diese bald nieder. Es sah aus, als wären das für die stämmigen Zwerge nur eine Übung gewessen. So leicht wie sie mit ihnen fertig geworden waren.

Es fielen einige dankbare Worte und Verneigungen.

Einer der Zwerge musterte Kyldahr und dabei lief ihm das Wasser im Munde zusammen. Sion wusste nicht so recht, wie er die Situation einschätzen solle. Der Zwerg brüllte zu den anderen "Jungs, für essen ist gesorgt. Ich nehm die Schenkel" Die Horde gröhlte.

Das gefiel Sion natürlich nicht und er stellte sich schützend vor ihn. Da mischte sich, shiallia sei Dank, der freundliche Wandersmann mit ein. Er versuchte die Zwerge davon zu überzeugen das er vieeellll grössere Rehe besorgen könne, sofort.

Der Zwerg willigte dann nach kurzem hin und her dann doch ein. Es waren noch andere Gestalten dort versammelt, doch Sion und kyl mussten den Ort verlassen. Es waren ihm zuviele Menschen auf einem Haufen. So sortierte er wieder seine Gedanken.

Was könne er hier nur bloss ausrichten? Schliesslich ist der Wald davon betroffen! Die Untoten hinterlassen nur Tod und verderb. Die Flora und Fauna wird entweiht.

An wenn solle er sich wenden? Sollte es ihn nicht kümmern?

Der Weg des Erwachsenwerden ist nicht einfach...........
19.09.2009 16:45:54
Das Brennen der Felder (#29887)
Remses
Die Zwei sparzierten an einem wunderschönen sonnigen Tage durch die Wälder Amdirs. Im Dorf angekommen gönnten sie sich eine kurze Pause um zu rasten. Da stieg Sion eine leichte Rauchschwade in die Nase. Er sah sich um, konnte aber nichts erkennnen. Also zog er losum nach dem rechten zu sehen. Vorbei an den Wachen des kleines dorfes konnte er schon von weitem brennende Felder erkennen.

Wie vom Hirschkäfer gebissen rannte er direkt drauf zu. Rasch sah er sich um, um irgendwas zu finden um den Brand zu löschen. Doch er fand nicht brauchbares. Er huschte paar mal ums Feuer herum, in der hoffnung das ihm gleich die rettende Idee kommen würde. Doch vergebens. Er pustete aus vollem Halse, doch auch das schien ohne Erfolg.

Plötzlich tauchte ein weiterer Druide auf, er stürmte ebenfalls zu den Feldern auf denen die Flammen hohe Funken schlugen. Sion bat ihn umgehend um Hilfe. Der Druide murmelte einige Worte in einer Sprache die Sion verstand, und der Himmel öffnete sich und Blitze und riesige Eiszapfen schossen auf die Felder. Doch auch dieser Versuch blieb ohne Erfolg.

Ergo, beschlossen beide ins Dorf zu eilen und Eimer, gefüllt mit Wasser, ranzuschaffen. Die Händler dort sahen sie etwas verschreckt an und verkauften ihnen Eimer. Diese rasch gefüllt gingen sie vorsichitg zurück und schütteten diese ins Zentrum des Feuers. Doch kaum war eine Stelle erlischt, entfachten sich 3 weitere. Mit Tränen in den Augen fasste sich der Hoffnungslosen Situation an den Kopf.
"Was sollen wir den nur tun, ich kann das nicht mit ansehen"

So beschlossen beide, ein stilles Gebet abzuhalten, in der Hoffnung das die Götter es erwiderten. So gingen sie beide wieder von Danen.

Einige Sonnenstahlen später, als Sion mit Kyldahr allein durch die Wälder huschte, bemerkten sie eine kleine Versammlung von Leuten die sich ruhig unterhielten. Vielleicht könnte jemand von ihnen helfen. Beide steuerten direkt drauf zu. Er kannte keinen von ihnen, doch waren alle sehr naturverbunden und sehr nett zu ihm. Wie er rausfand.

Einer von ihnen sprach Sion an, und fragte ihn ob er den Wisse ob und wo man der Natur helfen könne. Er stellte sich mit Beldar vor. Das war Sions Stichwort. Sofort erklärte er den Anwesenden die Lage. Alle waren darüber besorgt und folgten Sion zu den brennenden Feldern. Dort angekommen rannte Sion vor um ihnen das Entsetzen zu zeigen.

Da der Druide, von vorhin, mit seinen Zaubern nichts ausrichten konnte, schloss Sion daraus das es sich wohl um eine Art von vefluchter Magie oder dergleichen handeln müsse. Tymora sein Dank, war ein Elf dabei der sich damit auskannte. Er konnte einen heiligen Zauber anwenden der aber eine lange Vorbereitungszeit brauche, aber dafür die umliegende Natur weniger angreifen würde. Oder einen schnellen Zauber, der aber schwer in seiner Kraft zu kontrolieren sei.
Eine schwierige Entscheidung. Zumal in beiden Fällen die Natur angegriffen wird. Nach einer knappen Diskussion entschieden sich alle Beteiligten für die längere Ausführung, zum Wohle der Natur und des Bodens, der dannach nicht ganz so stark in Mitleidenschaft gezogen würde.

Der Elf konzentrierte sich sichtlich. Er murmelte etwas zu den Göttern, und dann geschah es. Eine Wand aus gleisendem Licht erstreckte sich um die Felder herum und schützte so das Umland vor dem kommenden Zauber. Im Umkreis von wenigen Schritten begann alles um den Elfen herum zu levitieren. Selbst er erhob sich etwas in Richtung Himmel. Solch ein Spektakel sah Sion noch nie zuvor und staunte nicht schlecht als es Winde hagelte. So kann man es wohl am besten bezeichnen.

Eine Brunst von Winden fegte über die Felder und erlöschten in Windeseile die Feuer. Es war geschaft. Der Elf sank schwer verletzt zu Boden. Die Macht dieses Zaubers forderte sein Tribut. Sion konnte seine Freude darüber nicht mehr verbergen und stümte auf den Elf. Er umarmte ihn überschwenglich und voller Begeisterung.

Der Bund löste sich allmählich wieder auf. Die anderen brachten den gezeichneten Held nach Elboria zurück. Mit diesen Leuten kann man sich wohl einlassen, sie scheinen die gleichen Interssen zu haben wie er selbst. Mal sehen was daraus wird...........
07.10.2009 15:31:35
Der Ring des Schicksals (#30389)
Remses
Lange Zeit nun streiften beide durch die Wälder und blühenden Ebenen der Insel. Einiges war nun schon geschehen und brachte den jüglichen Druiden zum nachedenken. Doch musste er stets erkennen das die Ereignisse, welche ihm wiederfahren, allesamt ein guten Ausgang haben. So schien es, des er sich in seinem Denken und Handeln bestätigt wisse.

Die Gefahr, welche von den Sumpfen ausging wollte nicht versigen. Unweit des Dorfes der kleinen Menschen schlenderte er und Kyldahr an dem grossen Hügel vorbei, welche Nahe am Sumpf vorbei führt. Wie aus heiterem Himmel schossen Pfeile durch die Luft. Die ersten streiften ihn bedrohlich nahe. Er zuckte die Klingen hervor und begab sich in Abwehrhaltung. Die Schützen, welche auf dem Hügel empor standen, schossen ohne Wiederlass weiter. Ein kurzer Rundblick, und er sah wie von vorne nun eine kleine Armee der Untoten, mit erhobenen Waffen, auf ihm zugestürmt kam.

Wagemutig stellte er sich der Gefahr, und versuchte die Angreifer zu dezimieren. Sein Kiz hatte wenig Hoffnung und musste sich den rostigen Waffen der Knochenwesen beugen. Nun völlig auf sich alleine gestellt, verlies ihn zusehens die Hoffnung und der Mut. Einige Schläge und Hiebe konnte er noch abwehren, doch die Angreifer waren weit in der Überzahl. So kam es das Sion, die aussichtslose Lage erkannte und das Weite suchte. Er wich elegant den letzten Hieben aus und verschaffte sich so ein wenig Raum um die Untoten hinter sich zu lassen.

Diese liesen nicht von ihm ab und verfolgten ihn, in einem Wettlauf des Lebens. Mehrmals drehte er sich während des rennens noch um, um zu sehen ob er sie nun endlich abgehängt hatte, doch auch sie waren rasch zu Fuße, und stellten ihn nur wenige Läufe später. Nahe des Ufers, an dem der Fischer sein Häuschen hatte, umstellten sie ihn und zwangen ihn brachial zur Aufgabe. Wenige gezielte Schläge reichten um ihn zu Fall zu bringen.

Die Wandler liessen dann von ihm ab, als sie sich gewiss waren, das seine Lebensgeister ihn entgültig verlassen haben. Ein helles Licht breitete sich vor seinem Geistigen Auge aus, und Sion wähnte sich schon ins Reich der Ahnen gerufen und tappselte in Richtung des Lichts. Doch da spürte er ein Wesen an seiner Seite, anfangs konnte er noch nicht unterscheiden ob das nun seine Verstorbenen Verwandten waren, oder jemand zum Anfassen, aus Fleisch und Blut sei. Die Stimme rüttelte ihn wach und, wie durch Geisterhand, versorgte all seine Wunden und Leiden. Der junge Druide musste erstmal seine Gedanken sammeln und sich besinnen. Er tastete sich ab, so als traute er seinen Gedanken nicht. Tymora sei Dank, schenkte die Menschenfrau ihm das Leben zurück mit den Worten
"Du schuldest mir ein Gefallen, mein Gott verlangt einen Preis dafür" Er verstand nicht ganz was sie sagte. Dannach stellte sich ein Gefühl aus Euphorie und Unwissenheit ein. Was meinte Sie? Von welchem Gott sprach sie?

Sie unterbreitete ihm, das das Geschenk des Lebens, welches sie ihm wiedergab, ein Hohen Preis habe. Ihr Gott forderte von ihm 2 unschuldige Seele zu opfern, ansonsten würde er sich in ein Untoten verwandeln und seine Freunde und Vertrauten angreifen oder gar töten.

Nun verstand er gar nichts mehr. Geistig ausgezerrt kniete er sich zu Boden und verdaute erstal die Kunde. Die Menschenfrau zeigte nun ihr wahres Gesicht und aalte sich an den Seelischen Leiden des jungen Druiden. Sie schien es zu geniessen ihn so zu sehen. Sie sprach weiter " Wenn ihr innerhalb der Frist die Opferung vollzogen habt, meldet euch auf Valvec, dort wird man euch zu mir schicken. Und vergesst die Seelen nicht. Ach ja, als Zeichen das ihr es nicht vergesst" Eine kurze Handbewegung in seine Richtung reichte aus um an seiner Hand ein Ring erscheinen zu lassen, welcher sich erst nach Erfüllung der Schuld wieder löste. Mit Leibeskräften versuchte er den ring wieder los zuwerden, doch vergebens.

Mit seinem traurigen Schicksal, tappste er mit gesenktem Haupt durch die Wälder Amdirs. Bei der nächsten Versammlung seiner neuen Freunde, mit den selben Idealen wie er, erläuterte er sein Schicksal und bekam den Rat den kundigen Kleriker in der Stadt der Menschen aufzusuchen. All seine weiteren Begegnungen teilten ihm das selbe mit. So machte er sich auf in die Stadt um diesen besagten Meridion aufzusuchen........
07.10.2009 17:39:11
Aw: Der Ring des Schicksals - Die Erlösung (#30404)
Remses
Nach einem Tagesmarsch dort angekommen, erkundigte er sich nach dem Hain des Klerikers. Die Menschen waren freundlich sowie hilfsbereit zu ihm und wiesen ihm den Weg zum Ossaruim. Mit einem mulmigem Gefühl im Bauche machte er sich auf den Weg und fand auch rasch den besagten Ort, an dem der Kleriker seiner Berufung nachging.

Eingeschüchtert und verängstlicht klopfte er an dessen Pforte. Ein grosser Mensch in einer langen Robe, mit einer Kapuze die weit ins Gesicht fiel, öffnete sie ihm und bat ihn herein.

"Seit gegrüsst was kann ich für euch tun?"
Sion fühlte sich sichtlich unwohl, schon allein deshalb, weil der Raum in dem er sich befand, weder Sonnenlicht noch eine angenehme Atmosphäre aufbot. Der Druide erzählte ihm von seinem Leiden. Seine ganze Körperhaltung sprach Bände, nicht zu wissen was zu tun sei, nagte an seinen Nerven.
Der Mann stellte sich als Meridion Azra vor, ein Kleriker des Gottes Kelemvors. Sion begab sich voll und ganz in seine Obhut und lauschte den Vorschlägen des Pristers.

"Ich kann euch anbieten, das ich euch ins Reich der Ahnen schicke und dort wird eure Gottheit für euch entscheiden ob es für euch schon an der Zeit ist einzutreten oder nicht. Doch dedenkt, eure bisherigen Taten kommen zum Vorschein und ihr müsst dem Wohlwollen eurer Gottheit stadhalten um wieder neues Leben eingehaucht zubekommen. Wenn nicht dann kann selbst ich nichts mehr für euch tun."

Sion senkte frustriert den Kopf. Meridion unbrach seine Nachdenklichkeit

"Ihr müsst euch nicht sofort entscheiden, kommt am letzten Abend der Frist vorbei und teilt mir eure Gedanken mit". Der Druide verlies daraufhin schmollend das Ossarium. Kyldahr und er suchten sich im Wald ein ruhiges Plätzchen um über die weitere Vorgehensweise nach zudenken.
Ihm schossen sämtliche Vorkommnisse durch den Kopf. Was geschieht mit dem Dorf und den damit verbundenen Feldern und Wiesen? Auch musste er an Arya denken. Was sie wohl gerade macht, ob es ihr gut gehe? Doch am meisten kreisten seine Gedanken um den Ring und dessen Schuld der auf ihm bürgt. Sollte er sein Leben opfern, um es weiterhin geniessen zu dürfen? Wiederstrebt das nicht seinem Glauben an reines und unversehrtes Leben? Doch eine Opferung zweier unschuldiger Seelen wiederstrebte ihm zu meist. Das könne er auf gar keinen Fall hinnehmen und ausführen.

Seine Gedanken halbwegs wieder sortiert machte er sich erneut auf den Weg, das Ossaruim aufzusuchen und Merdion von seiner Entscheidung wissen zulassen.

"Ich habe lang und ausführlich nachgedacht Herr Azra, und bin zu der Entscheidung gekommen, das es mir mein Glaube untersagt eine Rituele Opferung auf Gunsten eines lüsternen Gottes zu vollführen. Somit bitte ich euch, die Götter der Gerechtigkeit entscheiden zu lassen"

Gefestigt in seinem Willen war Sion nun bereit alles erdenkliche auf sich zu nehmen um den Ring endlich wieder loszuwerden. Der Kleriker stellte sich vor ihn und begann sein magisches Ritual zu vollführen. Der Druide schloss die Augen und dachte an seine Taten, die er erlebt hatte seit dem er auf der Insel angekommen ist. Vorrallem an Arya. Eine kalte Aura breitete sich im ganzen Raum aus und Merdion schickte ihn durch ein magischen Strahl ins Reich der Ahnen.

Eine grosse Stadt wurde sichtbar, in der unzählige Kristale aus dem Boden schossen. In der Mitte, eben dieser, ragte der Grösste von ihnen empor. Sion schwob darauf zu und befand sich in einer gläsernen Halle wieder. In der ein Mann in dunkler Robe stand. Dieser trug eine kleine Waage in seiner Hand. Hinter ihm stand eine viel grösere, sie reichte bis zur Decke. Ein Augenblick später sah er sich auf der linken Seite der Waage wieder.

Die andere Waagschale war leer. Da tauchte aus einem gleisendem Licht eine weitere Gottheit hervor und stellte sich an die gegenüberliegende Seite Sions. Nun holte sie langsam seltsam leuchtende Kugeln hervor, und begann diese nacheinander auf die bisher leere Schale zu legen. Das Gewicht glich sich allmählich aus, aber noch nicht ganz. Er dachte sich, das diese kugeln seine guten Taten aufwiegen würden, und hoffte das es ausreichen würde ein Gleichgewicht herzustellen. So kam es dann auch. Nach einer halben Ewigkeit pendelte die Waage sich ein und brachte eine perfekte Balance zustande. Im selben augenblick kam er wieder zu sich und erwachte im Ossaruim.

"Ist es vorbei? Habe ich den Fluch gebrochen?" Er mühte sich schwer angschlagen auf die Beine. Die Lebensgeister schienen wieder in ihm inne zu wohnen, doch seine Kräfte schienen aufgezerrt zu sein. Meridion sprach

"Ja, die Götter haben für dich entschieden und dir neues Leben eingehaucht. Der Ring ist jetzt Vergangenheit"

Er blickte auf seine Ringfreie Stelle und war überaus glücklich diesen endlich los zu sein. Doch das Ritual forderte sein Preis. Seine ganze Haut war mit einer Blässe, wie man sie sonst nur von Untoten kennt, bedeckt. Das war der Preis des Lebens, dachte sich Sion. Erschöpft wand er sich an Herr Azra
"Habt vielen Dank Herr, das werde ich euch nie vergessen, doch nun lasst mich wieder zu Kräften kommen und wenn ich wieder bei Kräften bin, werdet ihr von mir hören so das ich mich rechtmässig bei euch bedanken kann."

Der Prister brachte Sion vor die Tore der Stadt. Dort waren eine Handvoll kleiner Menschen zugegegen. Herr Azra übergab ihnen einen kleinen Beutel und bat sie, ihm eine Mahlzeit zu geben und ein sicheren Nachtplatz .............
30.11.2009 18:27:41
Gemeinsame Interessen (#31483)
Remses
Es strichen viele Tage ins Land. Die Zeit machte den jungen Druiden reifer und bedachter. Zuviel war schon geschehen was in ihm ein bleibenden Eindruck hinterlies.

Die Sonne stand hoch und zeigte sich in ihren prächtigsten Farben, der Wind säuselte leise vor sich hin und die Tiere der Fauna waren sorglos.

Die Stille drügte, als Sion sich durch die Wälder schlich. Als er aus weiter Ferne kampfgeschrei vernahm. Seine Neugier drängte ihn förmlich näher.

Es war eine grosse Burg, die an einer Lichtung tief im Wald stand. Unerschrocken machte er sich daran den Grund des Getöses zu erkunden.
Vorsichtig öffnete er die breite Tür. In einem Vorraum schlugen alsgleich wilde grosse Menschen auf einen Stadtmenschen ein.

Sion schritt, ohne über die Gefahren im Klaren zu sein, mit ein und streckte die Angreifer nieder.
Der Mensch stellte sich mit Taris Bengold vor. Er sagte das er schon oft davon gehört hatte das die Bewohner der Burg- Orks- wie er sie nannte, desöfteren die Siedlungen der schwachen Menschen angreifen würde. Das liegt natürlich nicht im Interesse des jungen Druiden.

So schlossen sie sich zusammen um der Gefahr einhalt zu bieten. Beide tasteten sich immer tiefer in die Gemächer vor. Ein lautes Trommeln erfüllte die Burg, fast schon furchteinflössend.

Doch ungeachtet dessen wehrten sie Angriff für Angriff ab und durchsuchten ein Raum nach dem anderen.

Als plötzlich einer diesen Wilden hinter Ihnen auftauchte und seine Klinge kampfbereit erhob.

"Was wollen hier? Verschwinden ihr sollt, sonst wir euch fressen. HAHAHAH"

Taris erklärte sich und versuchte einen freidlichen weg zu finden, was Sion ganz Recht war. Doch, was abzusehen war, lies der Wilde sich auf keine Diskussion ein, viel mehr rief er seines gleichen zusammen und rief zum Angriff auf.

Das scheppern der Klingen hallte nur so in der grossen Festung. Die Wilden hatten in ihren Reihen fähige Magiebegabte, die es verstanden den Ruf der Natur zu folgen und mächtige Kreaturen zu beschwören. Doch Shiallia stand den beiden tapferen Helfern zur Seite. Ein ums andere mal verletzte sich Sion so stark das er die Wunden vor Ort reinigen und verbinden lassen musste. Taris verstand sich auf der Heilung eines Verbündeten, welches beide ja nun notgezwungen waren.

Die Gänge waren ringförmig angeordnet, eine leichte Orientierung schied somit aus. Besonders der Druide hatte damit zu kämpfen, noch nicht gegangene Wege zu finden. Doch der Mensch behielt den Weg im auge und erkannte stets den rechten Weg.

Sie standen nun vor einer verschlossenen Tür, doch weit und breit war keine andere zu entdecken. Also musste es eine Möglichkeit geben diese Türe zu öffnen. Doch wie?

Beide suchten alle Räume nach Hinweisen oder Schlüssel ab. Doch hinter jeder Mauer lauerte der Feind. Sion machte sich zwischenzeitlich Gedanken darüber, was sie wohl von uns denken würden, schliesslich dringen wir in ihr ZuHause ein und töten jeden der sich uns in den weg stellt.

Doch die Angriffslust der wilden brachte Sion wieder zurück auf den Boden. So wollen uns lieber tot sehen, also hatten sie ein schlechtes Gewissen. So reimte es sich der Druide zusammen um weiterzumachen wie gehabt. Vielleicht stossen sie auf den Anführer oder ein Oberhaupt und könnten mit ihm ein Handel eingehen.

Die Suche brachte Erfolg, in einem dunklem Hinterraum fanden sie ein Hebel, doch in diesem Raum gab es nichts was mit dem Hebel agieren konnte, so schlussfolgerten beide, das er vielleicht die verschlossene Tür öffnet.

Gesagt , getan.

Tatsächlich, der Hebel öffnete die Tür. Beide sprachen sich kurz ab und einigten sich auf ein Überraschungsangriff. Taris sprang rein und erlegte umgehend 3 Wilde, Sion hingegen hielt sich eher zurück um nicht schon wieder verletzt zu werden. Sein Wesen, wie auch seine Ausrüstung waren einfach nicht für ein Frontalangriff gemacht. Nach einem heftigem Klingenwechsel war der Raum nun übersät mit Wildenleichen. Noch immer dröhnte das trommeln aus der Ferne. Beide atmeten erleichtert auf, wieder ein Raum "befreit" zu haben.
Doch was mussten beide sehen.

Ein verletztes Rehkiz kam auf die beiden zu. Der Druide machte sich umgehend an eine nähere Untersuchung.Das Vorderbein schien gebrochen zu sein. Sion musste was tun. Er könne Unmöglich das Kiz hier bei den Wilden, auf den Tod wartend, verkauern lassen. Vorsichitg und voller Hingabe legt er das Kiz auf eine mit Stroh ausgelegte Stelle hin.

Die Zwei beschlossen sich später um das Kiz zu kümmern. Zu tief waren sie bereits vorgedrungen um nun wieder kehrt zu machen. Sodann stiegen sie eine kurze Treppe tiefer in die Gemäuer der Burg vor. Unten angekommen wurden sie von eine Trupp derWilden schon erwartet. Der Anführer schrie promt

"Jetzt in Falle ihr seit. Hier für euch enden wird Leben. Kessel schon brennt, HAHAHA. Jetzt Essen wir euch. ANRIFF"

Taris zuckte seine Klinge und schlug wie bessesen um sich. Sion hielt ihm den Rücken frei, konnte aber den Bogenschützen aus dem Hintergrund nicht ausweichen. So erreichte ihn ein Pfeil direkt am Bein. Dieser brachte ihn zu Fall, die Wilden nutzten den Moment und ergriffen sich den Druiden. Schwer verletzt konnte er sich nicht wehren, zuviele waren es. Taris eilte, wie von Sinnen die Treppe hinauf. Was er dort wohl wollte? Der Druide fühlte sich im Stich gelassen, und harrte seinem Schicksal aus.
Aus der Ferne sah man schon ein grossen Kessel mit kochendem Wasser. War das das Ende?

Sion sah sich hilflos ein letztes Mal um. Da trat Taris die Tür ein und kamm Sion zu Hilfe. Ein Lichblick. Er schnappte sich den Wilden der Sion am Kragen hinter sich herschlif. Er entkam, und Taris kümmerte sich um den verletzten Druiden. Sion spach

"Lasst uns umkehren, wer weiß welche Kreaturen da noch auf uns warten. Shiallia drückte schon beiden Augen zu."

Auch Taris hielt es für angebracht umzukehren und eine neue Taktk auszuarbeiten. Der Mensch hiefte Sion hoch und beide folgten rasch der Treppe die nach oben führte.

Beide eilten geschwind nach draussen auf den grossen Flur. Sion zuckte auf, als ob er was vergessen hatte. Ein stechender Gedanke sauste durch sein kopf. Das Kiz.

Als sie den Raum mit dem Kiz verliessen stürmten die Wilden von unten in den Raum hoch.

"Mist, wir müssen das Kiz mitnehmen, es kann sich nicht selbst helfen. Wir müssen es versuchen Taris."

Mit diesen Worten sprach Taris ein paar Worte und legte so über beide ein schützende Aura der Heilung und der Tapferkeit.

Taris sprang auf die Wilden zu, während Sion versuchte ungesehen sich das Kiz zu schnappen und sicher nach draussen zu bringen.
Die Wilden stürmten auf Taris los, welcher sich nun etwas ermüdet aber dennoch wacker schlug. Sion gelang es sich das Kiz zu angeln und über seine Schulter zu legen und rasch das Weite zu suchen. Im Augenwinkel sah Taris das geglückte Ablenkungsmanöver und eilte Sion hinterher nach draussen.

Die Burg hinter sich gelassen, atmeten beide erleichtert, noch am Leben zusein, auf.

"Das soll ihnen eine Lehre sein" erwiderte Taris

Sion kümmerte sich nun eingehend um das verletzte Kiz, verband dessen Wunden und legte einen Segen auf das schwächliche Geschöpf. So das es sich wieder, wenn auch anfangs schwer, frei bewegen könne.

"Die schwachen Menschen wissen eure Hilfe sicherlich zu würdigen Taris, doch seit Vorsichtig bei eurem nächsten Unterfangen. Wie ihr gesehen habt, habt ihr alleine nicht allzu grosse Chancen. Und versucht im Dialog was zu klären, als mit den Waffen."

Mit diesen Worten verabschiedeten sich beide anerkennend und respektvoll voneinander....
19.12.2009 16:09:03
Eine seltsame Phiole (#31921)
Remses
Als Sion dannach wieder im kleinen Dorf Hohenbrunn angekommen war traf er auf Leoric und Sion schickte Kyldahr zum jagen fort. Das junge Kiz verspürte wiedermal den Drang auf die Pirsch zu gehen.

Der junge Druide staunte nicht schlecht als er Leoric vorfand, dieser ging ihm ca bis zum Knie. Er wusste anfangs nicht so recht ob er ihn wieder mal auf den Arm nehmen will oder ein ernsthaftes Problem hatte.

Sion nutzte die Gelegenheit um Leoric mal hoch zu heben und ordentlich durch zuschütteln. Leo wurde es etwas übel davon und Sion setzte ihn alsgleich wieder herab, aber zu spät.

Der kleine Druide speite auf dem Marktplatz im Dorfe. Sion musste nur herzhaft lachen. Das trat eine Hindame an ihm heran und mahnte ihn die Sauerrei aufzuwischen. Nachdem er sich ausgelacht hatte kümmerte er sich brummend um ein Eimer und ein Lappen.

Es war recht schnell erledigt und Sion wusch sich die Hände am Brunnen sauber. Nun wollte leoric noch was zu essen haben. Was musste der junge Druide nicht alles über sich ergehen lassen. Fix holte er ein Braten für sein Freund und Vater im Geiste das es ihm wieder besser gehen würde.

Er hatte sich auch derweilen von seiner "Krankheit" erholt und nahm nun wieder seine Normale Grösse an. Beide speisten genüsslich am Feuer, als Leoric eine Phiole im Grase fand.
Wem gehört sie? Und was ist wohl der Inhalt dieser lila leuchtenden Flasche?

Beide sahen sie sich näher an, und Sions Neugier ließ ihn wieder mal nicht ruhig werden.

"zeig mal her leoric, ich werde es testen"

Leoric unterbricht ihn mit ernster Stimme

"Nein, du zu jung sein dafür. Ich testen werde"

Vorsichtig nippte er daran. Er schaut sich um, doch nichts geschah, aus Sions Sicht.

Doch Leoric schmiegte sich liebesbedürftig gen Sion und hielt seine Hand und blickte ihm verliebt in die Augen. Sion musste Anfangs kichern, nicht wissend das der Trank was damit zu tun haben könnte. Leorics Schmachtversuche gingen weiter, als er ihn um den Hals fallen wollte und ihm beherzt einen dicken Schmatzer auf die Backe drücken wollte.

Sion hielt ihn auf Abstand, allmählich dämmernd das es was damit zu tun haben könne.

"He Leoric, es reicht. Reißt euch jetzt zusammen"

Unbeeindruckt gab er seine Liebe "ungefiltert" an Sion weiter. Nun verstand der junge Druide das der Trank daran schuld war und schlug in ihm aus der Hand, neben ihn ans Feuer.

An dieser Stelle wuchsen plötzlich die Grässer und Pflanzen in einer Geschwindigkeit in die Höhe, wie es nur Zauber oder Göttliches Dazutun erwirken kann.

Leoric sammelte sich nach einiger Zeit wieder hatte aber sein Gedächniss für diese Zeit verloren. Sion klärte ihn auf, und erzählte von seinem Versuch ihm näher zukommen. Ein Lächeln huschte über seine Lippen, und beide betrachteten nun die wachsende stelle neben sich.

Sion konnte es wieder mal nicht lassen und stellte sich mitten hinein in die rasch aufblühende Stelle. Leoric staunte nicht schlecht als Sion auf das Dreifache seiner normalen Körpergrösse anwuchs.

"Hihi, oh Leoric ihr seit ja schon wieder geschrupft"

Er alte Druide schlägt sich die Hände vors Gesicht

"Ich nicht schrumpfen Dachsfrech, du wachsen. *hmpf*

Sion sah sich um, und tatsächlich war er am wachsen. Er konnte sich die oberen Äste der Bäume genauer ansehen und das ein oder ander Nest entdecken.

"Jetzt genug, du raus kommst da."

Eine unerklärliche Aura machte sich im Feld bemerkbar und Sion folgte Leorics Worten und trat aus dem Feld heraus. Einige Zeit verging als er wieder auf seine Normale Grösse anwuchs. Eine weitere Phiole verstaute Leoric bei sich, die wohl die gleiche Eigenschaft hatte wie die erste die sie fanden.

Der alte Druide hatte genug für heute erlebt und machte sich auf den Weg. Wie Vater und Sohn verabschiedeten sie sich und gingen wieder getrennte Wege.

"Ich jetzt schlafen muss, ich dir auch raten junger Druide. Zauber durch Schlaf vergehen"......

Sion bleib noch eine Weile sitzen und döste vor sich hin.....
19.12.2009 16:57:59
Wo ist Kyldahr? (#31922)
Remses
Er schlief gesättigt am Feuer ein und erwachte in den frühen Morgenstunden. Er streckte und reckte sich und sah sich noch etwas verschlafen um. Weit und breit kein Kyldahr zu sehen.

Noch ohne weiter Sorgen oder Ängste sah er sich nun etwas wacher auf dem Marktplatz um.

"kyldahr, komm. komm her mein Freund. Lecker Braten habe ich hier, extra für dich, hmmmm"

Doch die Anwesenden schauten ihn nur verdutzt an und tuschelten hinter vorgehaltener Hand. Er packt nun etwas in Sorge sein Zeugs zusammen und macht sich raschen Fusses auf, die Gegend abzusuchen.

"Kyldahr, komm jetzt endlich. Genug jetzt. Wir müssen weiter, los komm schon"

Immer mehr in Sorge rennt er im Dorf auf und ab. Doch das Kiz ist nicht zu finden. Über die Brücke gespurtet rennt er auf die grossen Wiesen und Acker des Dorfes, vielleicht hat er sich ja schon wieder ans jagen gemacht. Auch hier keine Spur von ihm.

Seine Sorge drückt sich nun in seinem Gesichtsausdruck aus. Mit feuchten Augen rennt er die Wälder rauf und runter. Als er kurz vor Elboria zwei Elfen stehen sah. Er tritt rasch an sie heran

"Verzeiht die Störung werte Elfen, ich suche mein Freund kyldahr. Habt ihr ihn vielleicht gesehen?"

Beide verneinen, doch einer der Elfen bot sich an ihm zu helfen. Hektisch fand er keine innere Ruhe und überlegt gemeinsam mit ihm wo er ihn zuletzt gesehen hatte. Doch die Orte hatte er schon durchkämmt, doch ohne Erfolg.

Sie nahmen sich die Wälder von Elboria vor. Das war schon fast eine Qual für den jungen Druiden da hinter jeden Baum ein Reh stand, welches er aber nicht sofort als Kyldahr zuordnen konnte. So bleib ihm nichts anderes übrig als sich alle Rehe vorzunehmen. Doch auch hier war weit und breit kein Kyldahr zu finden.
Mit gesenktem Haupt und kraftloser Haltung gingen sie zurück zu der Stelle an der er auf sie getroffen war.

Die eine Elfe stand immer noch dort, mit einer kleinen Hindame die er schon mal antraf. Sie scheint sehr gläubig zu sein, aber dennoch guten Gemüts.

Auch sie musste sich die bohrenden Fragen von Sion über sich ergehen lassen. Sie verneinte ebenfalls. Sion brach nun antriebslos zusammen und weinte bitterlich.

Die Elfe tröstete ihn und machte ihm neuen Mut.

"Bhen, versucht euch auf der geistigen Ebene mit eurem Freund zu verbünden, vielleicht findet ihr ihn ja so."

Der Druide sammelte all seine Gedanken und konzentrierte sich ausschliesslich auf Kyldahr. Er nahm nichts mehr aus seiner Umgebung wahr. Zu stark war sein Wille bewusstheit zu schaffen.

Ein dunkler Nebel schob sich vor sein inneres Auge. Er musste sich stärker konzentrieren. Da war es. Er konnte den Schatten von Kyldahr ausmachen. Ein Lichtblick. Näher versuchte er den Ort zu erahnen, doch alles was er sah waren Bäume die ohne erkennbare Ordnung auf Grässern aller Grössen da standen. Ein jaulen tauchte plötzlich auf, und Sion erkannte ein Rudel von Wölfen, aber kein Kyldahr mehr. Tief, erkannte er mit schwindender Konzentration ein Altar der hell auf leuchtete.

Nun völlig am Ende seiner Kräfte sackte er, kurz vor der Bewusstlosigkeit in sich zusammen. Beide halfen ihm rasch wieder auf die Beine und waren gespannt auf seine Visionen.

"Bäume, Stäucher, ein Altar und ein Rudel von Wölfen. Was hat das zu bedeuten?"

Sion hielt sich wacklig auf den Beinen als die kleine Hin sich einbrachte.

Vielleicht kann ich euch weiterhelfen. Ein halben Tagesmarsch von hier gibt es so einen Ort an dem die von euch beschriebene Dinge zugegen waren"

Ein Hoffnungsschimmer

Der Druide bedankte sich und verabschiedete sich von den beiden Elfen und fragte die Hin ob sie ihn dort hingeleiten könne. Es wäre ihr eine Freude.

In Gedanken versunken kammen sie endlich dort an. Aus der Ferne erkannte er schon jenen Altar den er auch sehen konnte. Es war genau der Ort den er auch sah.

Vorsichtig näherten sie sich der Stelle. Kampfeslustig wurden sie beim näherkommen von einem wilden Rudel Wölfen angegriffen. Sion wollte ihnen eigentlich nichts tun, doch um sich zu Verteidigen mussten sie die Wölfe erlegen.

Sion betete kurz dannach für ihre Seelen.

Am Altar angekommen schrie er aus vollem Leibe nach seinem Freund und Gefährten Kyldahr. Doch wieder keine Reaktion. Zumindest war er hier schon mal nicht verkehrt.

Aber was sollte ihm das alles sagen? Welche Bedeutung hat der Altar dabei?

Sion kniete erneut nieder und stiess ein Gebet an Shiallia an...
27.12.2009 17:28:50
Auf Spurensuche (#32055)
Remses
Es zogen einige Tage und Nächte ins Land, aber noch immer keine Spur von Kyldahr. So ging er nochmals an den besagten altar zurück. Er untersuchte den Altar und versuchte unter der Schneedecke etwas zu finden. Aber seine Sinne als Druide ließen ihn auch hier im Stich.

Da tauchte Leoric aus dem Unterholz auf und brgrüsste ihn in seiner unverwechselbaren Art und Weise. Sion schaute ihn nur schräg und wütend an. Wieso legte er den eine Leichtigkeit an den Tag? Wusste er noch gar nichts davon?

Der junge Druide fauchte ihn anfangs an, aber nach dem Leoric sich verbal wehrte klärte er ihn darüber dann auf das Kyldahr verschwunden sei.

Der alte Mann machte zuerst noch scherze über das Verschwinden, was sich aber rasch wieder legte als er Sions Traurigkeit in den Augen sah.

Er schlug ihm vor die gelernten Gaben der Natur zu nutzen um so sein Freund wieder zu finden.
Gesagt, getan. Sion konzentrierte sich auf seine neuen Fähigkeiten und nahm die Gestalt eines Wolfes an, um dessen feine Nase zu nutzen.

Er schnüffelte nun die Gegend rund um den Altar erneut ab, und roch doch tatsächlich die Fährte von Kyldahr. Sie führte den Hang herunter zu einem kleinen Baum kurz vor der Brücke der Menschenstadt.

Leoric fand sogar ein Haar vom Kiz. Eifrig machten sich beide weitere Gedanken....