21.07.2009 08:11:21 | Brennen sollst du! Brennen! (#28061) |
Turloff | Betty reichte es jetzt... sie war ja sowas von wütend... auf dieser verdammten Insel wollten ihr alle nur Böses und Schlechtes... erst der ach so edle Elfenritter, dann diese hinterhältige Diebin, der verdammte Bauer, der ihrem Hasen das Genick abschlug und auch sie selbst verbrügeln wollte, der wahnsinnige Ritter mit dem Speer der Blitze nach ihr warf nur weil sie nicht beten wollte und zu guter letzt diese dumme Kuh mit ihrem Hundehalsband, die Betty als Sharitin beschimpfte, wobei sie nicht mal genau wusste was das eigentlich ist. ..und deshalb war es jetzt Zeit für Rache.. und mit dem Bauern würde sie anfangen. Von Berna war der benötigte Feuerstein schnell besorgt, für ein kleines Lagerfeuer, versicherte ihr Betty. Mit dem funkensprühenden Stein bewaffnet, machte sie sich auf dem Weg über die Bauernfurt zum Anwesen dieses Hasenmörders vor der Elfenstadt und setzte sich geduldig auf einen kleinen, nicht einsehbaren Hang, die Dunkelheit abwartend. Es war schon finster als Betty von weitem etwas schimmern sah... sie kannte diese Haare... es war Ena.. *für sich selber kicherte sie* Hihi... die kommt ja wie gerufen... Ena jedoch machte einen zermürrbten Eindruck und erzählte Betty von Untoten, die ihre Seele wollten, dass das schöne Kleid, welches Betty mühevoll genäht hatte verbrannt sei und von einem Ring den Ena von ihrem Finger schmelzen lies. Irgendwie war es für Betty beruhigend, denn wie es schiehn, hatte Ena genausoviel Probleme wie sie... dennoch war sie so frei Ena von ihrem Vorhaben zu erzählen und sie um Hilfe zu bitten. Und auf Ena war Verlass... und gebeten musste sie auch nicht viel werden, als sie das Wort "Feuer" hörte. Und ehe sich Betty versah, hatte sie auch schon eine brennende Fackel in der Hand, ganz ohne Feuerstein und Funken, nur durch den konzentrierten Blick von Frau Feuerbrand. Gemeinsam gingen sie zum Weizenfeld des Bauern. Ena meinte, Betty solle gleich die ganze Fackel ins Feld werfen und ja nicht zu nah ran gehen, nicht dass sie sich noch selber anzünde. Gesagt, getan und schon flog die Fackel in die Richtung des Weizens.. Doch im Werfen war Betty noch nie richtig gut und die Fackel kam mehrere Meter vorm Feld zum Liegen. Schnell holte Ena die Fackel zurück und forderte Betty auf, es gleich nochmal zu versuchen. Der zweite Wurf war noch schlechter; Betty wollte schon Ena bitten, zu werfen, als sie bemerkte, dass bereits Flämchen am Weizen empor züngelten.. Fragend schaute Betty zu Ena auf, ob sie das nun gemacht hatte. Ena verneite jedoch und meinte, dass vielleicht Funken von der Fackel bin zum Feld rübergesprungen sein könnten. Betty glaubte ihr, obwohl sie sich das nicht ganz vorstellen konnte. Aber hey... wer war hier der Meister des Feuers. Schnell nahmen dann beide die Beine in die Hand und machten sich Richtung Mirhaven auf... Die Flammen frassen sich schnell an den dünnen , staubtrockenen Halmen des Weizens hoch und ehe man sich versah, brannte das ganze Feld lichterloh... Die Flammen züngelten und peitschten gen den Nachthimmel und noch von weitem konnte man das helle Leuchten am Horizont ausmachen... |
21.07.2009 11:48:43 | Aw: Brennen sollst du! Brennen! (#28065) |
door | Ihr Haar war heute matt wie ein Haufen Glut gewesen und auch sonst war sie sehr erschöpft. Betty bat sie um Hilfe, sie wollte des Bauern Feld anzünden - als Rache für ihren Hasen, welchem er den Hals umdrehte. Überhaupt hatte sie vor, sofern man ihren AUssage glauben konnte, sich an allen zu rächen. Sie reichte der kleinen die Fackel und gab ihr noch den Tipp sie besser zu werfen, als damit in das Feld zu laufen und sich selbst mit anzuzünden. Warum sie das tat? Die Frage war durchaus berechtigt, den im Normalfall scherte sie sich nicht viel um das kleine Volk. Aber Betty hatte ihr ein neues Kleid versprochen und das konnte sie im Augenblick gut gebrauchen. Die kleine warf grottig. Und als auch der zweite Versuch missglückte half sie ein wenig nach und entzündete eine einzelne Pflanze auf dem Feld. Sie konnte Betty davon überzeugen, dass wohl ein Funke von ihrer Fackel übergesprungen war und so das Feuer entfacht hatte. Es war ein schönes Feuer: groß, hell und heiß. Es knisterte fröhlich in der lauen Nachtluft. Doch würde es sicher nicht nur den Bauern stören, sondern auch ein paar Elflein, so nah vor ihrer Stadt. Auf dem Rückweg nach Mirhaven traf sie auf Höhe des Cafés Shanas Rose auf einen einzelnen Mann. Als er sie sah lachte er. "Ah die Feuerfrau, die ein Lied über den Regen gesungen hat." Der Mann hatte Glück, das sie so erschöpft war und ihre Kräfte sich dem Ende neigten. Trotzdem glühten ihre Haare wütend auf und sie schrie ihn an, die Luft um sie herum wurde deutlich wärmer, beinahe hätte sie ihn doch zu Asche verwandelt ... "Niemals! Niemals werde ich ein Lied für eine solche Abscheulichkeit singen!" schrie sie ihn an, doch der Mann hatte längst die Flucht in die weite Ebene Andoriens ergriffen. |
23.07.2009 09:36:28 | Aw: Brennen sollst du! Brennen! (#28153) |
lori4ever | Als Palantir die Bauernfurt in Richtung Mirhaven durchquerte wurde er eines abgebrannten Feldes gewahr. Traurig dachte er: [color=#0000FF]Sicher hat der Blitz eingeschlagen. Man kann sehen, von wo die Flammen sich rasend ausgebreitet haben müssen. Ach, wie viele arme kleine Tiere dabei wohl gestorben sind? Hoffentlich nicht auch die Feldhasen. Nun, die größeren sind zwar schnell, aber die Babies...[/color] Über die Grausamkeit der Natur grübelnd kam er so zu Shanas Rose. |
23.07.2009 20:45:54 | Aw: Brennen sollst du! Brennen! (#28194) |
Ironman | Vom Rauch in seiner Stube geweckt, rennt der Bauer eiligst nach draußen. Verdammt das kann nicht sein, fluchte er. Dies kleine, dass wird sie bereuen. Das Feuer lies schon nach und vom Feld war nicht mehr übrig, so das ein löschen keinen Sinn mehr machte. Wütend und mit Bogen bewaffnet, machte er sich auf den Weg nach Elboria. Suchend in der Stadt, wurde er sogleich von den Elfen argwöhnisch beäugt. Einige von ihnen hörten ihn an. Doch auch sie kannten dies kleine Hin mit dem blutigen Kleid und diese Feuerhexe nicht. Doch sie wollten ihm helfen, sein Feld wieder aufblühen zu lassen. Als Gegenleistung sollte er etwas Korn vor dem Wald auslegen. Eine erzählten was von ihrem Vater, Silvanus oder so, er würde es gerne entgegen nehmen. Etwas verrückt sind diese Elfen schon, dachte er sich. Setzten ihren Vater aus und lassen ihn dann von Almosen leben. Etwas zufriedener verlies er Elboria, jedoch nicht ohne an die beiden Brandstifter zu denken. Immer wieder überlegte er, wie er es ihnen heimzahlen könne. |
26.07.2009 14:13:11 | Aw: Brennen sollst du! Brennen! (#28341) |
Grauherz | Lautlos fuhren schlanke Finger durch die verbrannte Erde des Feldes, schmale Furchen in die Oberfläche schneidend. Die Asche hinterließ dabei grauen Staub auf Silivrens Haut, doch es kümmerte sie nicht, ihre Augen konzentriert auf das Feld gerichtet. Eine Halbling und eine Feuergenasi hatte der Bauer gesagt...sie hatten das Feld angezündet, von welchem er seine Familie und sich ernährte. Weshalb das hatte er nicht erwähnt, vielleicht wußte er es garnicht. Innehaltend hob sie eine Handvoll Erde hoch, der Wind ein wenig Asche herunter wehend. Hier und dort konnte sie einige wenige Samen erkennen, verborgen und verußt. Doch Leben steckte noch in ihnen. Vielleicht genug um das Feld des Bauern wahrlich wieder erblühen zu lassen. [i]"Feuer vernichtet nicht alles,"[/i] wisperte sie und sanft wandte sie die Hand, so dass Erde und Samen wieder zu Boden fielen. Wie oft hatte sie es nicht bereits mit eigenen Augen gesehen, wie nach einem Waldbrand plötzlich wieder grüne Sprossen ihre Köpfe aus der Asche erhoben. Wie scheinbar verkohlte Baumstämme wieder begannen Blätter zu tragen. Wie das Leben nach und nach zurück kehrte, die scheinbar tote Asche als Dünger nutzend. Dies würde sie nun ebenso an diesem Feld aufzeigen, mit Hilfe von Silvanus. Sicher, er war der Herr der Wälder, aber wer wenn nicht er kannte sich mit Bränden und der Rückkehr des Lebens aus. [i] "Ich hoffe ihr haltet euer Worte und vergeßt nicht die Gabe an Silvanus,"[/i] flüsternd trat Silivren zurück und sah kurz zu dem Bauernhaus hinüber, einer der wenigen nahen Nachbarn Elborias. Und auch nur weil er so nah an der Stadt lebte und die Elfen von ihm stets Getreide kauften, half sie ihm. Schließlich atmete sie tief ein und aus und griff tief in den Lebenstrom unter und um sich herum, rief nach Wind und Wasser um die verbrannte Erde zu heilen, um wieder Leben und Fruchtbarkeit in den Boden einsickern zu lassen. Danach ließ sie den Lebensstrom sanft in jedes einzelne überlebende Korn sickern und rief die darin ruhende Pflanze sanft wieder zum Leben auf.... |