20.07.2009 13:20:47 | Die Schlangenwesen (#28026) |
door | [size=1]((aus dem Gerüchtethread von Winter:))[/size] [quote]Wer in diesen Tagen durch Mirhaven und die angrenzenden Gebiete wandert, kann an den unterschiedlichsten Ecken zwei Nachrichten belauschen. Am Rande der Wüste solle ein Yuan Ti gesichtet worden sein. Ein Krieger und eine blonde Frau wolltem dieser Sache auf den Grund gehen. Die anderen behaupten, eine blonde kleine Frau sei von einem Yuan Ti gefangen worden, der kurz darauf die ganzen Vorräte aus Shanas Rose vernichtet haben soll. Die Frau solle dabei gekreischt haben wie am Spieße und nur wieder frei gekommen sein, weil sie ihrem Entführer ihre blonden Haare geschenkt haben soll.[/quote] Ena stand an der Kreuzung des Handelsweges, rechts ging es zu dem Café "Shanas Rose", links in Richtung Andorien, vor ihr ragten die Mauern der Stadt Mirhaven am Horizont auf. Etwas näher, aber auch vor ihr stand zudem der "Besoffene Hans", welcher aber lieber Sion gerufen werden wollte. Eine Frau, in Kapuze und weite Kleidung gehüllt, trat hinzu. "Ich grüße euch, Fräullein Ans." Sie kannte die Frau, auch wenn sie nicht so recht wusste, ob sie ihr den Kopf abschlagen oder sich mit ihr anfreunden sollte, denn sogar der Umstand das sie Fräulllein Ans das Leben gerettet hatte schien ihre Beziehung auch nicht zu verbessern. Während sie ihre Hand in dem schönen, neuen Handschuh betrachtete - sie musste endlich diesen Ring loswerden, sie trug ihn nun schon seit einem Tag - [i]ein Tag zuviel[/i], - unterhielten sie sich über mehr oder weniger belangloses. Ena begann sich schon zu langweilen. Plötzlich erstarrten die beiden allerdings vor Schreck. Entsetzt und auch mit etwas Angst blickten sie Richtung Wüste. Für einen Augenblick hielt Ena dies für einen Trick. [i]Dieses Weib sucht nur eine Gelegenheit mir abermals ihr Messer an die Kehle zu halten und dieser besoffene Hans hilft ihr noch dabei. Ich werde ihr sicher nicht den Rücken zukehren, wie sie es möchte.[/i] Als die beiden sich allerdings dran hielten und immer weiter Richtung Andorien zurück wichen, drehte sie sich dann doch einmal in Richtung Wüste. [i]Interessant[/i] war das erste was ihr durch den Kopf ging. [i]Aus der Haut könnte man sicher eine nette Handtasche fertigen[/i] war der zweite Gedanke. Erst der dritte flößte ihr ein wenig Respeckt und Vorsicht vor der Größe dieses Wesens ein. "Zsssssssssss" Was auch immer das bedeuten sollte, sie verstand es nicht. Was auch nicht weiter wichtig schien, den das Wesen schien offenbar Angst vor ihr zu haben. Mit einem leichten Grinsen beobachtete sie wie es zurück Richtung Wüste schlängelte. [i]Ja, wenigstens wissen die Riesenschlangen dieser Insel über die Macht des Feuers.[/i] Fräullein Ans hatte keine Lust der Schlange zu folgen. Ena konnte diesen Mangel an Neugierde nicht ganz begreifen. Da trifft man eine riesige Schlange mit zwei Armen und diese Frau wollte nicht einmal mehr darüber hinaus finden. Mit Sion war es anders. Ihn konnte sie dazu überreden die Schlange zu jagen und ihr deren Haut zu bringen. Er stürmte gleich los. Als sie ihm nach ein paar Minuten dann doch ein Stück folgten, kam er ihnen mit Blut überströhmten Gesicht näher. Auf seiner Stirn strahlte ein eingeritztes "Z". Der dunkle Fluch der seit einigen Tagen im inneren Enas lauerte schlug sofort vor ihm den gefallen zu tuen und es hinaus zu brennen - schließlich ist ein Z auf der Stirn nicht gerade eine schöne Zierde - sie konnte dieses Verlangen jedoch unterdrücken. Was aber viel schlimmer war als die neu geschmückte Stirn des besoffenen Hans der lieber Sion genannt werden wollte, die Spuren des Schlangenwesesn, welche in die Wüste führten, verblassten schon langsam im Sand. Sie würden ihnen nicht folgen können ... |
27.07.2009 17:02:58 | Aw: Die Schlangenwesen (#28395) |
lori4ever | Pfeifend kam Palantir den Weg aus Richtung Elboria kommend entlang und war kurz vor seinem Ziel, Shanas Rose oder -in anderen Worten- einer guten Mahlzeit. Plötzlich tauchte hinter einem Gebüsch ein riesenhaftes Schlangenwesen hervor, stieß zischende Laute aus und hielt dem überrumpelten Gnom ein Schwert an den Hals, das Palantir an Größe um einiges übertraf. Während seine Knie weich wurden und er in das Schwert zu fallen drohte, verzog sich das Wesen plötzlich wieder in Richtung Wüste. Palantir aber verließen nach diesem Schock erst einmal die Kräfte und er sank in gnädige Ohnmacht. Vom herbeigekommenen Zwerg Kildor in das Cafe geführt erzählte er seine Geschichte dem Zwerg und den beiden anwesenden Menschen Ragor und Hendrik, während er an einem Schnaps nippte, den Larissa, die Bardame, ihm gereicht hatte. Die Menschen argwöhnten, dass es sich um eine Kreatur der Rasse Yuan-Ti handeln könnte, von denen sie in ihren Gelehrtenzimmern in Mirhaven gelesen hatten. Ihre Ausführungen über diese grausamen Wesen erschütterten Palantir noch weiter, der schließlich hervorstieß: "Aber das ist ja eine furchtbare Bedrohung! Man sollte Mirhaven warnen, und Schutz für das Cafe und die Straßen anfordern." Leise fügte er hinzu: "Und Leibwächter für Kleinwüchsige wären auch nicht zu verachten." |