20.02.2009 16:41:15 | Dem Blauen Drachen auf der Spur (#22689) |
Soul of GJ | [b]Nachforschungen[/b] Grandolf hatte von Iejiidartak einem Blauen Drachen gehört und stellte Nachforschungen über ihn an. Zunächst hatte er allgemeine Informationen über das [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_fireboard&Itemid=0&func=view&catid=15&id=21809] Wesen von Blauen Drachen [/url]gesucht. Als die Archive der Stadt nichts mehr hergaben und er nach langer Zeit seinen Freund Unen wieder traf, sprachen sie darüber. Gemeinsam wollten sie die Beduinen in der Wüste Akshar aufsuchen. Unen schlug weiterhin vor, auch in der Bibliothek von Elboria nach weiteren Informationen zu suchen. |
23.02.2009 16:27:22 | Dem Blauen Drachen auf der Spur (#22826) |
Soul of GJ | [b]In der Elfenbibliothek[/b] Unen und Grandolf kamen in Elboria an und machten sich auf zur Bibliothek. Unen übernahm die Bürgschaft für Grandolf, dann betraten sie die Hallen des Wissens. Sie meldeten sich beim Bibliothekar und fragten ihn nach Iejidartak. Der Elf verzog das Gesicht und mahnte die beiden den Namen nicht so laut zu erwähnen und auch sonst die Ruhe hier nicht zu stören. Grandolf entschuldigte sich und bat nochmals um Hilfe, darauf nickte der Elf. Unen verabschiedete sich, ihm war eingefallen, dass er noch etwas in der Werkstadt zu erledigen hatte. Der Bibliothekar führte Grandolf zu dem Regal und zeigte ihm das Buch mit dem Titel „Die Adlerküste“, darauf wendete er sich wieder seiner Arbeit zu und Grandolf begann in dem Buch zu lesen. Dann kam Shana auf ihn zu, sie begrüßten sich und plauderten ein wenig, hatten sie sich doch lange nicht gesehen. Sie war verwundert und fragte was er hier mache. Er erzählte ihr leise von dem Drachen. Ein Elf kam hinzu, er stellte sich als Esse´amin Fenryl Iomêl vor und bot seine Hilfe an. Nach einiger Zeit kam er zurück und zeigte Grandolf ein Buch. „Der Drachenalamanach“ stand auf dem Buchrücken, Grandolf schlug es auf und las darin. Er erwähnte das Buch, welches der Bibliothekar ihm zeigte und reichte dies Herrn Iomêl. Shana schwärmte von den Schätzen des Drachen und bat Grandolf ihm etwas davon mitzubringen. Grandolf sagte darauf, dass er nicht vorhabe den Hort zu plündern und es auch nicht auf einen Kampf anlegte. Herr Iomêl sagte ihm, wenn er mit ihm reden wolle, solle er ihm schmeicheln, denn Drachen seien meist egozentrisch. Shana erwähnte, dass sie Drachenblut in sich trage und sogleich zeigt Herr Ismêl was er meinte. Grandolf nickte und las weiter in dem Buch, er wollte auch zur Adlerküste, vielleicht lässt sich dort etwas finden. Sie verabschiedeten sich voneinander. Bei den Worten Shanas, dass Lady Feuerhaar ihn schützen und ihm ihre Liebe schenken sollte, musste Grandolf schmunzeln, dachte er doch dabei an das Picknick im Silberwald und an Neobee. Gedankenverloren durstöberte er weiter die Bibliothek. Dann kam Unen zurück. Grandolf erzählte von der Schlacht an der Adlerküste und sie beschlossen auch dort nach Hinweisen zu suchen. Sie stöberten dann noch gemeinsam in den Archiven und stießen auf die Geschichte von „Turalisjvutha – Der große Schwarze“. Nach vielen Stunden verließen sie die Bibliothek und Grandolf ging zurück nach Mirhaven. Sie mussten noch Vorbereitungen für nun zwei Expeditionen vorbereiten. |
24.02.2009 20:05:40 | Aw: Dem Blauen Drachen auf der Spur (#22880) |
Maliex | Als Grandolf die Bibliothek verließ spürte er, dass ihnen jemand folgte. Er drehte sich um, doch sehen konnte er niemanden. Kopfschütteld ging er weiter zum Kreuzweg vor Elboria, um die Fähre von Pit Swift zu nehmen. Versunken in Gedanken schlendert er über die malerischen Wiesen und Feldwege bis plötzlich eine Elfe vor ihm steht, mir der er beinahe zusammengestoßen wäre: "Alae Fremder, wie ich sehe habt ihr ein großes Interesse an Drachen. Ich konnte ein paar Informationen aufschnappen, aber das macht nicht viel zu Sache. *die Worten rauschen wie ein Wasserfall über ihre Zunge, sodass Grandolf nichts anderes bleibt als zuzuhören* Ihr solltet euch einmal einige Fragen stellen: Warum es so wenig glaubwürdige Geschichten über Drachen gibt? Warum man fast nichts genaues über Drachen weiß? Warum in den letzten Jahren niemand einen Drachen gesehen hat? Ich schätze einmal es wird daran liegen, dass die wenigen, die zu dieser Ehre kamen einen Drachen zu Gesicht zu bekommen, nicht mehr den nächsten Tag erlebten. Es muss euch klar sein, dass ihr euch auf eurer Suche nach Drachen in Gefahr begebt. Aber Schluss damit! Habt ihr schon auf den vielen kleinen vorgelagerten Inseln südwestlich von Amdir nach Hinweisen gesucht, wie zum Beispiel der Kristallinsel? Ihr solltet nicht nach Beweisen suchen, denn das könnt ihr gleich vergessen: Wenn es Aufzeichnungen über Drachen in einer mehr oder weniger öffentlichen Bibliothek geben sollte, dann seid ihr bestimmt nicht der erste, der sie findet. Hunderte werden schon vor euch da gewesen sein. Die Kunst ist es eher zwischen den Zeilen zu lesen. Wo fehlen Informationen? Wo sind regelrechte weiße Flecken auf Karten? Wenn ihr das alles euch zu Gemüte führt, schätze ich werdet ihr mehr in Erfahrung bringen können, als wenn ihr euch erhofft einen genauen Eintrag zu finden. Wenn es noch Drachen auf Amdir geben sollte, dann dies sicherlich in unbewohnten Gebieten. Warum ich euch das alles sage? Nun ich schätze ihr interessiert mich Fremder, ihr seid nicht ein normaler Besucher, der nach Gedichten, Liedern oder Tipps gegen Unkraut sucht. Aber meiner Meinung nach, wenn ihr wirklich etwas erreichen wollt, dann wird euch die Bibliothek nicht weiter helfen. Bücher können nur die Vergangenheit festhalten. Die Gegenwart und Zukunft hingegen können und müssen wir erleben." |
26.02.2009 10:47:01 | Dem Blauen Drachen auf der Spur (#22963) |
Soul of GJ | [b]Von Drachen und Artefakten der Götter[/b] Nach dem langen Redeschwall fragte Grandolf die Elfe erst einmal nach ihrem Namen. Sie stellten einander vor, Sylvia war ihr Name, und sprachen weiter. Angelockt von dem Wort „Drache“ kam Frau Nuphar auf sie zu und fragte nach dem Alter des Drachen. Zwischendurch stapfte ein Zwerg vorbei und eine Elfengruppe kam des Weges. Grandolf war nicht sicher, ob dies ein passender Ort für ein solches Gespräch war. Sylvia wollte mit und fragte nach Grandolfs nächsten Schritten. Er erklärte sich bereit sie mitzunehmen, wohl wissend, dass er sie eh nicht davon abbringen konnte ihm zu folgen. So sagte er, wo sie ihn erreichen konnte, verabschiedete sich von den Damen und eilte zum Anleger, um die Fähre noch zu erwischen. Zwei Tage später, Grandolf hatte gerade mit dem Kontorverwalter über die Vorbereitungen der Expedition gesprochen und war unterwegs zum Tempel, da kam ihm Frau Nuphar am Hafen entgegen. Sie begrüßten sich und Frau Nuphar erzählte von den Artefakten, welche wohl im Besitz der ältesten Drachen Amdirs seien. Sie sagte, dass die Königin der Tiefe, diese Artefakte wolle und dass sie käme um diese zu holen. Sie erzählte von Calledon, der Elfenstadt, welche Umberlees Fluten erlag. Damals ging es wohl nur um ein Artefakt, das „Wort des Talos“. Damals ging eine Stadt unter, dieses Mal könnte die gesamte Insel überflutet werden. Doch wenn Umberlee die vier Artefakte geopfert werden würden, hätte sie keinen Grund mehr, die Insel heimzusuchen. Grandolf schüttelte nur den Kopf, die Denkweise dieser Frau gefiel ihm nicht, doch würde er die Augen nach diesen Artefakten offen halten. Frau Nuphar dankte ihm und hatte dann noch eine Bitte anderer Art, sie brauchte neue Beinschienen, solche, wie er schon einst einmal für sie schmiedete. Er sagte ihr, sie müsse ihm nur wieder das Material besorgen und fragte, ob sie noch wüsste, was er benötigte. Sie bestätigte dies, dann verabschiedeten sie sich und gingen beide ihrer Wege. |
02.03.2009 23:08:27 | Dem Blauen Drachen auf der Spur (#23213) |
Soul of GJ | [b]Expedition in die Wüste[/b] Nun War es soweit die Vorbereitungen waren abgeschlossen, die beiden Esel beladen, jetzt konnte die Expedition losgehen. Unen traf er am Handelsweg, Sylvia am Grenzweg zur Wüste. Dann kamen noch Sarah, Frau Kleeblatt und Herr Falkenherz dazu. Sie hatten eine Mission zu erfüllen, sie sollten die Räuber aufhalten welche die Karawanen Mirhavens plünderten. Da beide Gruppen zu den Beduinen wollten taten sie sich zusammen. Ein Führer kam auf sie zu, er sollte sie durch die Wüste geleiten. Sie sollten ihre Rüstungen ablegen und die mitgebrachten Kutten überziehen. Grandolf wollte dies erst nicht, doch auf die Worte hin, dass man lieber nicht zu schwer beladen sein sollte, vergrub er die Rüstung und band die auch schwer beladenen Esel an. Dann verteilte er noch Wasservorräte bevor sie sich auf den Weg zur Oase machten. Von den Beduinen konnten sie nicht viel erfahren, nur wo sie suchen sollten, wenn sie mehr erfahren wollten. Der Blaue Drache nannten sie Blutiger Hass, doch viel konnten sie über ihn auch nicht sagen. Vom Drachenkult konnten sie Unen auch nichts sagen. So entschlossen sie sich die genannten Ruinen zu suchen. Als sie diese dann schließlich fanden, versperrte eine magisch verschlossene Tür ihnen den Zugang. Ein bestimmter Schlüssel war notwendig, doch diesen fanden sie nicht. Der Tag brach an und auf einmal erhoben sich Mumien aus dem Sand und ein Kampf entbrannte. Zudem machte ihnen die Hitze und leichte Sandstürme ihnen zu schaffen. Dann standen plötzlich Schlangenwesen um sie herum, mit ihren Bögen auf sie zielend. Der Anführer, welcher neben Unen erschienen war, befahl der Gruppe ihre Waffen abzulegen oder Unen würde sterben. Das hätten sie besser nicht getan, denn kaum lagen die Waffen am Boden griffen die Schlangen an, es ging so schnell, das Grandolf sein Schwert nicht mehr erreichen konnte und kämpfte stattdessen mit einer Spitzhacke. Der Kampf war schnellvorbei, die Schlangen waren siegreich und verschwanden wieder. Frau Kleeblatt hatte sich versteckt und konnte die Gruppe nun vor dem sicheren Tod retten. Die Hitze wurde immer unerträglicher doch auf einmal Regnete es und auf einem Berg konnten sie Schemenhaft den Drachen erkennen. Oder war das ein Zeichen ihres schwindenden Verstandes ? Denn sie sahen auch sprechende Kühe und Frau Kleeblatt die kleine Hin, wuchs und wuchs, so dass sie alle anderen überragte. Sie entschlossen sich die Wüste zu verlassen. Doch Grandolf stapfte erschöpft und orientierungslos in die falsche Richtung. Sarah folgte ihm und wollte ihn führen, doch er sah nicht sie sondern einen Dämon und wollte sie schon erschlagen, bevor er dann völlig erschöpft zusammenbrach. Sie erwachten dann aus ihrem Koma, sie waren wieder am Grenzweg zur Wüste. Die Beduinen hatten sie gerettet. Alle waren ihnen dankbar, dann verschwanden sie wieder in der Wüste. Grandolf grub die Rüstung aus, band die Esel los, verabschiedete sich und ging nach Mirhaven. Nachdem er die Esel zurückgebracht hatte, kehrte er müde und erschöpft in den Silbernen Drachen ein. Bestellte einen Krug Wasser, setzte sich an einen freien Tisch und lauschte teilweise abwesend dem Lied einer Bardin. Eines hatte er gelernt, nie wieder würde er ohne Rüstung unterwegs in feindlicher Umgebung unterwegs sein, auch wenn dies ihn auch schon fast einmal das Leben gekostet hatte. Aber auf keinen Fall würde er niemals wieder die Waffen ablegen. |