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06.11.2008 11:43:00
Welcher Weg? oder der Abweg? (#18430)
Cypria MX
Cypria Mavina Xavon war soeben auf den Weg in den Tempel in Elboria, denn sie wollte isch dort die verschiedenen Bilder ein weiteres Mal genauer betrachten, doch wie sie den Tempel betreten wollte, die Tür schon geöffnet hatte, da sah sie Eir'Ceal, der neben der Tür stand. Er war in dem Besitz eines Zettels, den sie ihm zuvor, während sie mit Drakaniel plauderten, der seine Erinnerungen verloren hatte, womöglich bei einem Schiffbruch, wie Isilyen es mehrmals erwähnte, gegeben hatte. Doch war ihr entgangen, als sie jenen Zettel beschrieb, dass sie die Bitte um eine Rune auf die Rückseite eines ihrer Tagebucheinträge geschrieben hatte und wegen diesem Eintrag, sprach sie Eir'Ceal vor dem Tempel an, da ihm die Sprachen des Zettels nicht bekannt waren.

Er zeigte ihr die Rückseite des Zettels, die sie sofort erkannte, doch stolperte sie bei dem Versuch das Pergament in ihre Hände zu bekommen und stürzte vor dem Elfen, der den Zettel wegpackte, auf die Knie. Nachdem sie sich erhoben hatte, forderte sie ihn auf, den Zettel auszuhändigen, doch er ging davon aus, dass der Tagebucheintrag für ihn bestimmt sei, und
meinte, dass er wohl nach Mirhaven müsse um den Inhalt zu erfahren. Als die Elfe ihm sagte, dass er das nicht müsse, sondern ihr den zettel wiedergeben solle, stimmte er zu, dass er nicht nach Mirhaven müsse, sondern wohl gleich nach Valvec. Obwohl Er'Ceal dies sicherlich im Guten meinte und damit seine gute Absicht kundtun wollte, berührte er die falsche Seite der Elfe und erntete Hohn, ehe sie sich in den Tempel abwandte.

Während sie den Weg zu der kleinen Kammer Eilistraees entlanghechtete, stachen sie ihre Auslegung der Worte, die davon ausging, dass sie mit Valvec - genauer gesagt mit den Shariten in Kontakt stünde, dass sie im Grunde schon fast Saritin sei, und die ihr zusammen mit den Nachrichten von Eir'Ceal und Shan Blake, dass sie gefährlich" "schwach" und "leicht beeinflussbar sei", wie ein Schwert in das Herz.

((*1*))

Sie war erst einige Momente alleine in den Raum mit dem Altar Eilistraees, in welchem sie ihre Ruhe langsam wieder fand und Eir'Ceal versuchte sich ihr zu erklären, nachdem er den Raum verlassen hatte, nahm sie den Brief, den er geschrieben hatte und zuvor unter der Tür durchgeschoben hatte auf und las ihn durch:

[quote]
Es liegt mir fern dich zu verletzen. Manchmal sage ich ungeschickte Worte im falschen Moment, Das weiß ich. Doch in meinem Innerern meine ich es nur gut mit dir. Es schmerzt mich dich verletzt zu haben.[/quote]

Eigentlich mit der Absicht, ihm den Brief zurückzugeben, erlauschte sie von ihm unbemerkt sein Gebet an die Göttin Angharradh, sie glaubte zumindest, dass er sie nicht gesehen haben dürfte. Sein Gebet, seine Worte und auch der Zettel, den er vor dem Tempel von ihr wieder zurück erhielt, zeigten ihr wie falsch sie mit ihren Gedanken gelegen hatte.
Doch würde es nur wieder eines kleinen Anlasses bedürfen um derartige erneut auszulösen.

Den Zettel, der auf der Rückseite einen Eintrag ihres Tagebuches in zwei Sprachen barg, blieb zerknüllt, nachdem der Elf diesen der Elfe gegeben hatte unter den Kissen in den Raum mit dem Altar Eilistraees liegen.

Doch Eir'Ceal, hatte zuvor eine Abschrift des Zettels angefertigt und wandte sich mit dieser an Loore Grey, welcher die beiden Sprachen (Sylvanisch / Drakonisch) beherrscht in welcher die Abschrift, wie das Original verfasst waren:

[quote]
Die Seite dürfte wohl unverkennbar aus einem Buch stammen und beginnt wohl deswegen, ohne erkennbare Einleitung
[center]...

doch an die Wahrheit zu kommen, bräuchte man einen Shariten, der es einem erzählt, wobei es hier wieder das Problem ist, dass sich diese nur Gläubigen offenbaren, obwohl mir eine bekannt ist, möcht ich sie lieber nicht fragen... Wer weiß welchen Folgen das wieder hat...

Nie zu hoffen, das ist sicherlich nur übertrieben geschrieben in dem Buch und verweißt eher darauf, dass handeln der Untätigkeit vorzuziehen ist und die Feindschaft zu Selune beruht sicherlich auf Gegenseitigkeit, schließlich waren die beiden einst einmal eins. Das sie keine Verbündeten hat, kommt von ihrer Liebe zu den dunklen Orten, was ihr die Gottheiten des Lichtes und des Feuers abgeneigt macht, sowie auch ihr Versprechen vom Vergessen den Lehren der Gottheit der Schmerzen ((Loviatar)) entgegensteht. Sie will im Grunde nur denen helfen, die vergessen wollen. Obwohl Izyljähn *dieses Wort ist jedem Sprachgewandten unbekannt und lässt sich nicht übersetzen* einst sagte, dass Shariten des öfteren Blutopfer bringen müssen, fand ich darüber keine Bestätigung und sicherlich irrt sie darin wohl.
Die Kirche der Shar will ihre Macht ausweiten, doch ist darin

... [/center]
hier endet der Text, so wie er begann. Wahrscheinlich würde sch auf der nächsten Seite des Buches die Fortsetzung finden lassen*[/quote]

((*1*:
a.) [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_fireboard&Itemid=0&func=view&catid=21&id=15354]Einträge aus dem Tagebuch [/url]
b.) [url=http://www.amdir.de/index.php?option=com_fireboard&Itemid=0&func=view&id=17506&catid=14#17506]...Der Anfang eines Planes))[/url]

((Ich lade alle herzlich ein, die sich berufen fühlen, einen Post dazu zuschreiben, dies zu tun, aber ganz besonders Isilyen, Eir'Ceal, aber auch Sombra - vielleicht auch Karah?
Ich habe noch den ein oder anderen Stichpunkt den ich hier noch hinzufügen werde, doch interessiert mich auch die Meinung der anderen Charaktere die beteiligt sind, also traut euch ruhig auch die Sachen zu erwähnen, die eurer Meinung nach zu dem thema gehören, wie z.B. die Messe auf die Sombra Cypria einmal mitnehmen möchte und die wohl Karah halten wird.))
07.11.2008 22:28:59
Gedanken einer Sharitin (#18532)
sommerwind
Sie schritt durch das Konzil und sah sich zufrieden um. Hjelgis hatte nicht zu viel versprochen und Karah kniete sich vor den grossen Altar. Hier nahe der dunklen Göttin dachte sie über die Messe nach die sie halten würde , der Herrin des Vergessen zu Ehren. Es würde Karahs erste Messe sein und sie sinnierte darüber was wohl dafür der beste Weg sei. Oft war sie im Orden Teil dessen gewesen , jedoch hatte stets eine Priesterin die Führung der Gläubigen übernommen. Würde sie dieses Verlangen entfachen können das die Priesterin stets in ihrem Herz geweckt hatte? Ein leichtes Lächeln spielte um ihre Lippen, genau dies wolllte sie und wie eine Antwort sah sie den Weg klar vor sich. Die erste Messe würde sie nutzen um die Shariten um sich zu sammeln, ihre Stärke zu spüren und das Verlangen in den Herzen nach Vergessen, nach Rache und danach die Dunkelheit zu bringen schüren. Erst dann würde sie sich auf Nachfall vorbereiten, wenn sie die Kraft der Gemeinde abschätzen konnte würde sie wissen wie schnell und tatkräftig sie das Licht auf der Insel löschen könnten. Dann würden sie ein gebührendes Opfer bringen. Sie hatte sich umgehört, es war eine Weile her das die Anhänger der verhassten Zwillingsgöttin die Insel in ihre Lichtsegnenden wünsche gehüllt hatten,es würde schwer werden derzeit sie ausfindig zu machen, aber vielleicht ergab sich ja ein anderes,-lohnendes Opfer für die dunkle Herrin der Karah diente. Ihre Gedanken schwungen nun um und sie dachte an die Konvertierungen die bald anstanden. Ob Ninnia noch in den Schattenwandelte nach dem sie ihren Begleiter hatte? Was war mit Graf Mujir uns seinen Anhängern, gab es dort erstrebenswerte Gläubige die sie Shar näher bringen wollte und sollte? Was hatte Shara noch gesag?Sie lächelte, ach ja das Waisenhaus in Hohenbrunn. Dort bei den Kindern waren bestimmt noch leichtformbare Seelen die sie der Dunklen bringen konnten und dann war da noch die junge Mondelfe die sie im Silberwald gesehen hatte. Jung schien sie noch und unbedarft für eine Elfe. So weit fort dort von der schützenden Gemeinschaft der Elfen, so weit fort von dem Segen der Seldarin. Ein Elfenleben ist lang, wer weis ob der Wunsch nach Vergessen dort nicht die Oberhand gewinnen wird und Sombra war geschickt in ihrem Vorgehen.
08.11.2008 00:02:46
Aw: Gedanken einer Sharitin (#18535)
Cerb
Während Sombra langsam durch den nächtlichen Silberwald schlenderte und die Dunkelheit genoss, dachte sie zurück an die Monate die sie nun bereits auf dieser Insel verbracht hatte. Nicht viel war nach Plan gelaufen - Sie hatte kaum neue Informationen bezüglich des Freudenhauses in Mirhaven, sie hatte kaum nützliche Informationen aus Angeal Drachenherz herausbekommen und was die Bekehrungen anbelangte...nun....da war immerhin diese junge Elfe, Cypria.

Eine ganze Zeit hatte Sombra geglaubt sie würde hier Fortschritte machen, aber sie war auch sehr darauf bedacht gewesen, sich keine Blöße zu geben um ihre Deckung nicht zu gefährden. Die Elfe hatte ihr versprochen, niemandem zu sagen von wem sie das Buch über die dunkle Göttin hatte, aber selbst wenn es herauskommen sollte war es lediglich die gedankenlose Tat eines Mönches der hatte helfen wollen das Wissen einer jungen Elfe zu erweitern und wohl kaum ein Beweis....

Es mochte wohl genug sein um den misstrauischsten der Elfen merkwürdig vorzukommen, aber da Sombra Cypria gegenüber bereits vorgegeben hatte sehr zerknirscht zu sein, weil sie ihr das Buch leichtfertig gegeben hatte, sah sie hier keine große Gefahr. Nein, sie hatte alles richtig gemacht. Die junge Elfe hatte interessiert erschienen und Sombra hatte behutsam versucht sie auf den Weg der Nacht zu führen, ohne sich zu offenbaren. Eine reinblütige Elfe zum wahren Glauben zu führen wäre ein großer Sieg, wie Mujir richtig bemerkt hatte.

Eigentlich hatte sie angenommen Cypria würde sie wieder aufsuchen und weitere Fragen stellen. Dies war jedoch nicht der Fall gewesen. Dies könnte nun entweder daran liegen, dass die Elfe jedes Interesse an dem Thema verloren hatte und der Bekehrungsversuch gescheitert war, oder daran, dass sie schon so weit auf dem Weg der Nacht war, dass sie davon überzeugt war Sombra als Ilmater-Mönch sei nicht der richtige Ansprechpartner.

Sombra seufzte. Was auch immer die richtige Auslegung war, am klügsten wäre es wohl für den Moment einfach abzuwarten und zu sehen ob die Elfe sich weiterhin für das Thema interessieren würde....Mit dem neu entstehenden Netzwerk der Shariten müsste sie es eigentlich mitbekommen, wenn Cypria weitere Informationen einzog. Und dann könnte sie vielleicht den Besuch bei einer von Karahs Messen arrangieren....
08.11.2008 12:32:24
Wo ist Sombra? (#18576)
Cypria MX
Sie wartete noch immer auf Informationen von Ragor, den sie gefragt hatte, ob er etwas über Shar in Erfahrung bringen könnte. Solange begnügte sie sich damit, das Buch, von vorne bis hinten und von hinetn bis vorne, von oben bis unten und von unten nach oben, von rechts nach links und von limls nach rechts, durchzulesen, um das zu begreifen, was die Zeilen verbargen. Ein Vorhaben, bei welchen sie es wohl schaffte, alle ihr kommenden Zweifel damit zu tilgen, dass sie die Worte so zu verdrehen suchte, dass diese stets einen positiven Kern aufwiesen. Diese Gedanken schrieb sie sich auf und ein Teil davon war in Eir'Ceal's Hände gelangt.
Andere Hilfe nahm sie kaum in Anspruch, es sei denn diejenige von der dunkelhäutigen Person, die sie nach Valvec geführt hatte und dort das Konzil ihr von oben zeigte, oder auch diejenigen, bie welchen sie sich vorstellen konnte, dass diese etwas über Sombra wissen konnten. Einerseits wollte sie wissen, wo man sie antraf, um ihr wie versprochen das Buch zurückzugeben, andererseits fand sie nach reiflicher Überlegung seltsam, dass sie bei ihrem letzten Gespräch ziemlich sinngenau sagte, dass es nur den Weg in die Schatten gäbe... aber über diesen Punkt wahrte sie schweigen, wohl auch deswegen, weil keiner frug.
Grandolf hatte sie bereits über Sombra gefragt, er wusste nichts, was sie weiter voran brachte, aber er verwieß sie auf Angeal Drachenherz. Wie sie überlegte, wo sie jenen Namen bereits einmal gehört habe, da erinnerte sie sich, dass ordeval von Drakenspyr ihr diesen genannt hatte, falls sie einmal mehr über Helm wissen wolle und dass er des öfteren an dem Lagerfeuer in Hohenbrunn zu treffen war. Ihr fiel nichts ein, weswegen sie ein anderes Vorgehen, als bei Grandolf anschlagen sollte.
Sie würde ihn fragen, ob er wisse wo Sombra sich aufhält und falls er fragen würde weshalb, würde sie ihm ds Buch mit em Totel "Shar - Gebet an die herrin der Nacht" reichen und erwähnen, dass sie Sombras Meinung zu diesem Zhema einholen wollte, da doch - falls sie sich nicht irrte - der Weg des Ilmater ein anderer ist, als der von Shar, und deswegen wollte sie lediglich wissen, was Sombra zu Shar sagen würde...
Und falls sich nebenbei das Gespräch auf irgendeine Information über Sombra bringen liese, würde sie diese Gelegenheit wahrnehmen...

Aber die große Frage war, was jene dunkelhäutige Person über Sombra wusste, denn als sie die Frau fragte, wurde sie von dieser auf ein später vertröstet. Sie würde alles erfahren, wenn sie bereit dafür ist, oder so ungefähr sagte die Frau.
08.11.2008 14:40:26
Der Kampf um eine Seele (#18580)
ayouth
((" Die Furcht des Herrm ist der Anfang aller Erkenntniss; nur Toren verachten die Weisheit und Zucht! Höre, mein Sohn, die Unterweisung deines Varers und verwirft nicht die Lehre deiner Mutter! Denn sie sein ein schöner Kranz für dein Haupt und ein Geschmeide um deinen Hals. Mein Sohn, wenn dich Sünder überreden wollen, so willige nicht ein, wenn sie sage: " KOmm mit uns, wir wollen auf Blut lauern, wir wollen dem Unschuldigen ohne Ursache nachstellen; wir wollen verschlingen wie der Schoel die Lebendigen, als sänken sie unversehens ins Grab! Wir wolen allerlei kostbares Gut gewinnen und unsere Häuser füllen mit Raub; schließe dich uns auf gut Glück an, wir wollen gemeinsame Kasse führen!"

Mein Sohn, geh nicht mit ihnen auf dem Wege, halte deinen Fuß zurückvonihrem Pfad!- Denn ihre Füße laufen zum Bösen und eilen Blut zu vergießen. Denn vergeblich wird das Netz gespannt vor denAugen aller Vögel; sie aber lauern auf ihr eigenes Blut und stellen ihrem eigenen Leben nach. Die ist das Schicksal aller, die nach Gewinn trachten: er kostet seinen Besitzern die Seele!

Die Weisheit ruft draußen laut, öffentlich lässt sie ihre Stimme hören; im ärgsten Straßenleärm schreit sie, an den Pforten der Stadttore hältsie ihre Reden:
WIe lange wollt ihr Einfältigen die Einfalt lieben und ihrSpötter Lust amSpotten haben und ihr Toren Erkenntnis hassen? Kehret um ob meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will euch meinen Geist sprudeln lassen, euch meine Worte kundtun! Darum, weil ichrufe und ihr mich abweiset, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwerfet und meine Zurechtweisungnicht begehret, so werde auch ich eures Unglücks lachen und eurer spotten, wenn das, was ihrfürchtet, wie ein Wetter über euch kommt und euer Schicksal euch wie ein Wirbelsturm überraschen wird,wenn euch Angst und Not überfällt. Dann werdensie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen und nicht finden, darum dasssie die Erkenntnis gehasst und die Furcht des Herrn nicht erwählt haben, dass sie meinen Rat nicht begehrt und alle meine Zurechtweisung verschmäht haben.

Darum sollen sie von der Frucht ihres eigenen Weges essen und von ihren eigenen Ratschlägen genug bekommen! Denn ihre Verirrung bringt die Einfältigen um, und ihre Sorglosigkeit stürtz die Toren ins Verderbe. Wer aber mir gehorcht wirdsicher wohnen und kein UNheil fürchten müssen." Sprüche 1,7-32))

Eir'Cael laß Cyprias Tagebucheintrag zum er wusste nicht wie vielten Male. Schwermütigen Blickes sah er über die Kronen Elborias. Cypria, eine junge Elfe mit so einem weichen Herz, dass von Bösen Mächten droht verschlungen zu werden. Denn die Shariten gehen um wie ein brüllender Löwe und sehen, wen sie verschlingen können. Wie sollte er ihr nur beibringen es sich nicht im Felle des Löwen gemütlich zu machen, wo er noch so zahm auf sie zukommt? Nur vorleben, warten und geduldig ihre Fragen beantworten konnte er, Zwingen konnte und durfte er sie nicht zu ihrem Glück. Er erinnerte sich zurück an die Stunden, wo sie es geschafft hatte Vertrauen zu fassen und sich von einem Teil ihrer Last zu befreien vermochte. Leise seuftzt er. Sie war noch so eine Junge Elfe, scheu und schreckhaft und hatte so viel schönes vor sich, wenn sie nur das annehmen würde, was ihrem Volk geschenkt ist und den Seldarine vertrauen könnte.
Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Er hatte die Möglichkeit dazu, sie zu Lehren, dass wusste er, doch er wusste nicht, in welche Worte er sie kleiden sollte. Isilyen konnte das besser, doch würde ihre Gedult dazu ausreichen? Es war ein Wagnis Cypria zu trauen, bei den ganzen Dingen die sie ihm vorenthielt. Aber seine Abwesenheit würde es nicht besser machen, nein. Das Gebet im Tempel, dass hatte ihm Kraft gegeben. Er würde nochmal dorthingehen und auch mit seinen Brüdern und Schwestern sprechen. Es war nicht nur sein Kampf um eine junge Elfe, nein, es war der Kampf der Götter um Cyprias Seele und eine Seele war wichtiger als alles andere. Als Eir'Cael aufstand und sich aus seiner starre löste, war ihm als würde ein vermodertes Tuch durch seinen Leib gezogen. Er stand auf und ging den Hang hinab, vielleicht war ja jemand der anderen da....
08.11.2008 16:46:20
Aw: Der Kampf um eine Seele (#18590)
Elerina
...und sie war dort. Sie saß im Gras und im Licht des Mondes, welches den blauen Schimmer ihres Haares wie stets verstärkte. Nachdenklich lies sich etwas zwischen ihren Finger hin und hergleiten. Der aufmerksame Betrachter mochte sehen, dass es sich um eine gläserne Pfeilspitze handelte.

Isilyen mochte bei Zeiten quirlig sein und nicht die beinahe endlose Geduld von Eir'Cael besitzen, doch bis sie wirklich wütend würde oder aufgeben würde, würde es viel brauchen. Denn ihre Beharrlichkeit gebot ihr im Gegensatz dazu, nicht aufzugeben. Auch sie musst oft an die junge Vanshee denken. Sie war noch jung und leicht zu beeinflussen. Man konnte nicht zulassen, dass sie dem Bösen verfiel wo sie doch kaum etwas über den wahren Weg wusste, den Weg der Seldarin. Sie würde erst einmal versuchen, ihr diesen Weg und die Werte des Volkes näher zu bringen. Cypria mochte zwar manches mal bei bestimmten Themen bockig und abweisend reagieren. Doch war Isilyen als Jungelfe selbst hin und wieder uneinsichtig gewesen und mochte erst später aus ihren Fehlern gelernt haben. Sie wusste, dass uch sie einmal si angefangen hatte.
Irgendwann musste auch bei Cypria der Punkt kommen, an dem sie verstand statt sich kaum oder gar nichts von dem anzunehmen, was man ihr beizubringen versuchte. Das Gleichnis um den Pfeil war bereits hilfreich gewesen wie es ihr schien.

Vergessen war nie eine Lösung. Denn ganz gleich wie schmerzhaft die Vergangenheit und alle Erfahrungen auch sein mochte, das Vergessen ist Flucht und keine Hilfe. Denn eines Tages würde jede Erinnerung zurück kehren. Was wirklich helfen würde, wäre das schöne zu sehen und das Schreckliche als den Teil des Lebens zu akzeptieren, der nun hinter ihr lag. Auch solcherlei Dinge machen stark und vorsichtig und sollten sie für die Zunkunft lernen lassen. Die Jungelfe musste lernen zu verstehen, wie ein Pfeil, von den anderen im Köcher umgeben, nicht allzu schnell brechen würde. Ihr Glaube an all dies und die Seldarin musste gefestigt werden.

Noch würde sie in diese Gedanken versunken sein, bis sich vielleicht jemand zu ihr gesellte....
12.11.2008 20:23:50
Aw: Der Kampf um eine Seele (#18855)
Cypria MX
Gespräche mit Isilyen:
Sie war in der Bücherei und schmökerte in einem der Bücher, die sie vor sich liegen hatte.
Ihr Kopf sank auf das Buch vor ihr. Es handelte über Barden und Instrumente. Den immer wiederkehrenden Satz anstarrend, der da hieß:"... die die die Harfe spielen ..." Vielleicht würde sie einfach einen fragen der heute auf dem Treffen sein würde, was es mit dem Satz, den sie soeben anstarrte auf sich hatte...

Langsam schweiften ihre Gedanken ab...
[i]

Diese Mondelfe - Isilyen Eloras, so hatte sie sich damals vorgestellt, als sie ihr auf dem Weg in der Schmiede über den Weg lief und, natürlich wie anscheinend alle Kessir, denen gegenüber sie sich noch nie vorgstellt hatte, ihren Namen wusste und woher auch immer wissen musste, welche Problematik um sie herrschte. Isilyen warnte sie vor Shar.
Isilyen war wohl recht geübt darin Flöte zu spielen, zumindest schöpfte sie aus den Tönen, die sie ihr an dem Lager, in welches sie Eir'Ceal und ein Mensch brachte, nachdem er sie in den weiten Andoriens gefunden hatte, vorspielte Kraft und Mut.

Ein anderes mal, sie hatte wohl ihre Lüge durchschaut und ahnte möglicherweise, dass sie etwas vorhatte, und erzählte ihr in einem Gleichniss über die Stärke der Gesellschaft: Isilyen nahm einen Pfeil und reichte ihn ihr, mit den Worten sie solle ihn versuchen zu zerbrechen. Anfänglich weigerte sie sich, denn sie sah keinen Sinn darin diesen zu zerstören, doch als Isilyen ihr sagte, dass sich ihr der Sinn danach erschließen würde, nahm sie den Pfeil und brach ihn entzwei. Daraufhin reichte ihr die Mondele ihren ganzen Köcher und sagte sie solle nun versuchen diesen zu zerbrechen. Erkennend das dies nicht möglich sei, es sei den man nimmt eine Hilfe, wie eine Waffe zur Hand, was ihr jedoch von Isilyen verwehrt wurde, welche ihr den Sinn des ganzen offenbarrte: Einer dieser Pfeile alleine, ist leicht zu zerbrechen, doch alle zusammen, würden der gesamten Kraft wiederstehen können.
Sie merkte bereits damals an, dass aber die Gefahr dennoch vorhanden bleibt, gebrochen zu werden und dass es Isilyen sein könnte, die dieses Schicksal ereilen könnte, doch meinte diese, dass sie dieses Risiko für die Gemeinschaft eingehen wird. Erst viel später kam ihr in den Sinn, dass Isilyen's Gleichnis leicht zu widerlegen gewesen wäre: Ein Feind alleine mag der Gemeinschaft nichts anhaben, doch wenn es mehrere waren, die ebenfalls zusammenhalten würden, gäbe es sicher viele zerbrochene Pfeile...[/i] So dachte sie damals.

Doch wie sie erneut über das Gleichnis nachdachte, so kam es ihr, dass es für einen jeden gilt, der in dieser ist und dass ein jeder hilft um das Bestehen dieser zu sichern un zu erhalten. dass ein jeder so behütet werden würde, von den anderen, dass Unheil von ihm und anderen abgwandt werden würde.

[i]
Das war also die Bedeutung, die Isilyen in ihre Worte legte...[/i]
18.11.2008 15:22:21
Aw: Der Kampf um eine Seele (#19169)
Cypria MX
Zügellose Wildheit und eine Kraftlose Macht erfüllten sie und drohten sie fortzureißen, wenn sie sich nicht an irgendetwas festhalten würde. Langsam, fast zögerlich streckte sie tastend den Arm nach dem Elfen neben ihr aus.


"... ihr steht euch nahe..." hallten die Worte des Elfen in ihren Kopf, die jener sprach, als er die Wunde versorgte die einer der Untoten von der Bauernfurt ihr beigefügt hatte, und wie Drakaniel zu den beiden trat.

[i]"Was meinte er damit..."[/i]

Wilde Energie durchströmten sie und sie glaubte schon fast Drakaniels Hand zu halten und Augenblicke später spürte sie, wie ihre Hände sich berührten und ineinander griffen.
Sie spürte wie sie den Boden unter den Füßen wieder fand und diese Art Wind, aufhörte durch ihre Haare und Kleider zu fahren und sich das Gefühl von Frieden einstellte, welches in ihr langsam verebbte...

Der Elf sprach noch, dass das das Geschenk der Seldarine sei, dass für alle Kinder Corellons sei, ehe er Drakaniel und sie, in ratloser Verwirrung, verließ.

((Ich hoffe das noch richtig in Erinnerng zu haben, falls nicht, lässt sich das korregieren^^))
19.11.2008 14:43:51
Aw: Der Kampf um eine Seele (#19215)
Cypria MX
Nachdem sie und Drakaniel die Aufgabe, die Isilyen an sie stellte vollendet hatten und ihre "Ergebnisse" Isilyen genannt hatten,war Drakaniel, nachdem er einige Fragen über Eilistraae gestellt hatte, welche ihm von Isilyen beanntwortet worden waren, gegangen, aber er hatte ihr auch schon ihre Hilfe zugesichert, wie auch Thalzair, Silivren und Eir'Ceal.

Sie fragte Isilyen und daraufhin auch Siltar TerAdar und Ser'ina, welche beide anwesend waren, ob sie ihre helfen würde, wenn sie der dunkelthäutigen Shariten sagen würde, dass sie niemals mehr mit ihr mitgehen werde. Isilyen verstand wohl, dass sie einen Halt brauchte an welchen sie sich einhalten würde können und erklärte sich beriet, zu helfen.

Die Zusage derer, die bisher zugesagt hatten, gaben ihr Mut und so würde sie bei dem nächsten Treffen fragen, ob auch die letzten bereit wären ihr zu helfen. Ebenso, würde sie ihnen ihr Vorgehen erklären und nicht nur für dieses, sondern auch um Rat und Hilfe bitten...
27.11.2008 20:53:27
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19706)
Cypria MX
Sie vertraute auf die Zusage jener, die sie im Vorherein gefragt hatte und erhob ihre Stimme bei dem Treffen. Sie begann mit einer kurzen Wiederholung des wohl allen bekannten Tatbestandes:

[i]Wie es unzweifelhaft an das Ohr eines jeden hier drang, stand ich kurz davor einen Fehler zu begehen, doch viele von euch, gaben sich die Mühe und halfen mir das zu zeigen,w as ich bisher nicht kannte. Da ich dies nun gefunden habe bleib nur noch eines zu tun... [/i]

Einige sagten ihr, dass sie kommen würden und obwohl andere schwiegen, vertraute sie darauf, dass sie kommen würden. Früh am nächsten Tag, die Sonne war wohl soeben erst aus den Federn gekrochen, da näherte sie sich schon dem Anleger vor Elboria. Ihr war bewusst, dass sie zu früh - viel zu früh dort war, wollte jene Sharitin, doch erst zur abendlichen Stunde nach ihrer "Beute" sehen. Sie ließ sich zwischen den Hasen nieder und wartete vor sich hinlächelnd, bis die Zeit gekommen war, an welcher sich die anderen Elfen zu ihr gesellen würden und mit ihr auf den Auftritt der Sharanhängerin warten würden.

Einer der Hasen näherte sich ihr vorsichtig und hüpfte alsbald in ihren Schoß, wo sie diesen gedankenverloren zu streicheln begann, während die Sonne langsam immer höher stieg...
28.11.2008 09:58:19
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19722)
ayouth
Eir'Cael saß an dem Brunnen in Elboria und ließ seine Gedanken schweifen. Er hatte Andariel angetroffen, kurz nach dem Treffen, nachdem er von einem Streifzug über die südliche Küste nach Elboria zurückgekommen war, zu spät, weil das Wetter es nicht anders zuließ. Andariel berichtete, dass über die Kriegsherren und Dämonen berichtet wurde. Von Cypria erzählte sie jedoch nichts. Und so saß Eir'Cael am Brunnen und beobachtete das aufwachen der Stadt und Natur, als die Sonne aufging. Er schloss die augen und ließ die sanften Strahlen der Morgensonne in sein Antlitz scheinen.
28.11.2008 10:42:16
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19724)
Elerina
Nachdenklich, gar besorgt hatte Isilyen das letzte Treffen gestimmt. Sie wollte nun wie in den letzten Tagen von den Dingen Abstand finden, um die Gespräche etwas klarer und weniger innerlich aufgewühlt betrachten zu können.

Jetzt wartete erst einmal anderes. Es galt, ein Versprechen einzuhalten. So hatte sie ihre Lederrüstung wieder angelegt. Auch war sie in der Bognerei gewesen, um ihren Köcher aufzufüllen als der Tag voran schritt und die Sonne immer höher stieg.
Ungewohnt ernst und still ging sie am Tempel vorbei und sah sich nach Tahlzair um, der ebenfalls Cypria helfen wollte.

Man mochte ihre trotz allem leichtfüßigen Schritte hören, so man sie nicht sah. Denn sie gab sich hier unter ihren Geschwistern keine Mühe, sich zu verbergen.
29.11.2008 12:38:12
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19793)
Cypria MX
Die Schatten wanderten langsam mit dem Lauf der Sonne weiter, so wie sie es Tag für Tag, Jahr für Jahr und ewig tun würden.

[i]...als würden sie nichts anderes tun wollen, als den beständigen Lauf der Zeit zu zeigen...[/i]

Aber es blieb noch mehr als genug Zeit, die Sonne würde bald den Zenit erreichen und der Abend stand noch in weiter Ferne. Es blieb mehr als genug Zeit, auf dass die anderen sich einfinden konnten. Sie hatte ja selbst gesagt

[i]...abends...[/i]

auf Silivrens Frage hin, wann sie gehen würde. Und jetzt war bald erst die erste Hälfte des Tages verstrichen. Sie vertraute darauf, dass sie kommen würden, auch wenn sie nicht mit allen persönlich geredet hatte und ihre Bitte an dem Treffen von denen, mit welchen sie nicht gesprochen hatte mit Schweigen aufegnommen wurde. Aber Thalzair, Isilyen, Silivren, Delia würden gewiss kommen.

[i]...Andariel... Andariel kam nachdem sie endete... aber sicherlich würde sie es von jemand anderen erfarhen... und Pjol? und die Elfe neben ihm? und Nibenrenia? und Yillvina?
Ob Eir Ceal auch kommen würde?[/i]

Er war auf dem Treffen nicht anwesend gewesen...

Das Häschen in ihrem Schoß machte einen Hopser und verschwand alsbald aus ihrem Sichtfeld, während sie noch immer an jenen Flecken saß und sich des schönen sonnigen Tages erfreute...
30.11.2008 13:30:19
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19858)
Grauherz
Während die silberhaarige Elfe wartete, löste sich ein dunkler Schatten unter den Bäumen und trat in ihre Nähe - ein großer, geschmeidig wirkender Panther, sein schwarzes Fell leicht schimmernd. Und als er seine Augen noch auf Cypria gerichtet hält tritt Silivren um den Hügel um den der Weg herum führt und nickt ihr mit einem leichten Lächeln zu.
Ruhig läßt sie sich einige Schritte von Cypria entfernt nieder um mit ihr zu warten. Falls Cypria wieder zum Panther sehen sollte ist jener wieder in den Schatten verschwunden, sie mag jedoch seinen wachsamen Blick spüren.
30.11.2008 15:28:35
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19868)
ayouth
Mit dem austeigenden Morgen bemerkte Eir'Cael auch Isilyen die aus der Richtung des Tempels kam.
Sie wirkte nicht so entspannt wie sonst, und auch gerüstet wie für einen Kampf und so fragte er sie, wohin sie denn wollte.
02.12.2008 10:45:34
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19920)
Elerina
Sie bemerkte seinen Blick, sah an sich selbst einmal hinab. Dann erklärte sie bewohnt freundlich, aber ernsten Blickes.

[i]"Cypria wird uns bald erwarten. Sie bat uns, dabei zu sein, wenn sie jener Sharitin gegenüber tritt, um ihr zu sagen, dass sie ihr niemals folgen würde. Wie versprochen, gehe ich zu ihr. Wenn zumindest einige von uns dort sind, wird auch diese Bhella sehen, dass sie den Schutz der Gemeinschaft gefunden hat und hoffentlich in Zukunft von ihr ablassen."[/i]

Sie blieb noch einen Moment bei dem Sy'Tel'Quesir stehen, wohl abwartend, ob er noch etwas zu sagen oder gar Fragen hätte.
02.12.2008 11:41:09
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19922)
ayouth
" Es ist schön, dass ihr mit dabei seid, Selen Isilyen. Ich hole noch eben meine Sachen, und dann gehen wir gemeinsam."
Und so verschwand er Richtung Sain Amdir, ehe er dann voll gerüstet mit seinem Bogen über der Schulter wieder kam. Sie warteten noch ob Thalzair kam, doch dann ging er los, jenem Ort entgegen, den Cypria genannt hatte.
02.12.2008 14:45:20
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19940)
Cypria MX
Während sie wartete, löste sich ein dunkler Schatten unter den Bäumen und trat in ihre Nähe. Es war ein stolzes Tier, welche sie erst bisher im Calaneth oder in Begleitung des ein oder anderen Waldläufers gesehen. Das große geschmeidige Tier mit seinem in der Sonne schimmernden schwarzen Fell, zog ihre Blicke auf sich, so dass sie Silivren erst bemerkte, als jene sich neben ihr niederließ. Sie blickte zu Silivren, nickte ihr voller Frohsinn und Freude lächelnd zu, doch wie sie wieder auf das ihr friedlich anmutende Tier schauen wollte, war jenes genauso plötzlich, wie es gekommen war, auch wieder verschwunden, doch irgendetwas ließ sie ahnen, dass jenes Tier nicht unweit von den inzwischen zwei Elfen sein würde.

Ihre Gedanken wanderten zu den letzten Tagen...
02.12.2008 15:50:43
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19953)
Laefilar
Etwas abseits stehend, in den kleinen Hügelketten verborgen, blickte der stumme Kesir auf die beiden Elfen unter ihm. Die weite, grüne Kapuze tief tragend und das lederne Tuch vor Mund und Nase zurecht schiebend, verharrte er dort. Einerseits neugierig, was geschehen mag, wie auch voller Nachdenklichkeit, verweilte er in den Schatten von hohem Farngewächs und den Bäumen, welche sich über die Hügel zogen.
02.12.2008 17:44:07
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19962)
Drake.hack
Sobald die Dämmerung einsetzen sollte würde auch Drakaniel Ferrion erscheinen, gekleidet in seinen üblichen Mantel, seine Haare mit silbernen Strähnen durchzogen. Seine grasgrünen Augen würden über die Ansammlung schweifen und er würde jenen, die er eng kannte fröhlich begrüssen, jene, dessen Namen ihm bekannt waren, oder mit denen er schon mehr zu tuen hatte würde er neutral grüssen. Er liess sich neben Cypria Mavina Xavon nieder und würde warten bis jene Sharitin erscheinen würde, gespannt darauf was für Erkenntnisse die Begegnung bringen möge
02.12.2008 19:49:27
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19973)
Keiv
Andariel erinnerte sich noch an ihr Versprechen, das sie damals Cypria gab. So beobachtete sie Cypria wie sie sich aufmachte, jenen Ort des Treffen aufzusuchen und folgte ihr zu diesen Ort, etwas abseits stehend um im Notfall eingreifen zu können.
02.12.2008 20:33:19
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19978)
Maurer
Zuerst witterte die schwarze Samira einen weiteren Panther. Vorsichtig schlich Eliath in eine Deckung. er sah nun dort Silivren und Cypria kurz vorm Anleger Elborias sitzen.
Eigentlich ein friedlicher Ort...
aber warum schauten sie so ernst ?

Eliath überlegte wann er cypria zuletzt gesprochen hatte. Cypria war immer freundlich und zuvorkommend auch silivren hatte er so erlebt, was mag die beiden so ernst stimmen.

Eliath schaute sich erstmal aufmerksam um und endeckte noch ein zwei weitere elfen.

die langen jagden durch die Calaneth mit seiner getreuen Samira haben sehr viel zeit vergehen lassen. Nun glaubte er auch den 2ten Panther im Unterholz zu erkennen.
Es war wohl silivrens Panther, leider kannte eliath den namen nicht.

Eliath tritt aus der Deckung und schreitet ruhig auf die beiden Elfinnen zu. Sein blick schweift noch kurz zum versteckten Panther.

"Alae cypria alae silivren"
02.12.2008 22:27:16
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19985)
Terminsel
Auch Tahlzair war zugegen, still hatt er sich hinzu gesellt. Das feine Kettenhemd angelegt und den Schild am linken Arm befestigt hatte er sich zu den Anwesenden gestellt. Die Hand auf dem Knauf des Schwertes ruhen lassend, blickt er von einem zum anderen und wartet still was weiter geschieht.
03.12.2008 09:12:21
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#19993)
Elerina
Beim verlassen Elborias sagte sie noch nachdenklich und ernst zu Eir'Cael.

[i]"Natürlich bin ich da, auch wenn man mich dort nicht sehen mag. Wenn zu viele an einer Stelle gesehen werden, mag das zu auffällig sein."[/i]

Dann als sie in Richtung des Anlegers gingen, setzte sie einen kleinen Gesang an, der aber recht rasch immer leiser wurde und sie damit auch immer mehr verblassen lies. Aus Entfernung mochten gute Elfenohren die Evalindan noch summen hören oder man könnte sie kurz gesehen haben, ehe sie verschwand und sich unaufällig ins Unterholz zurück zog.

Nahe den anderen beobachtete sie zunächst wie zu früheren Zeiten als stille Wächterin das weitere Geschehen, um in Erscheinung zu treten und die Stimme zu erheben, wenn nötig. Mochte auch die Magie nach einer Weile von ihr abfallen, so verbarg sie nun die laubgrüne Rüstung samt Kapuze nahezu perfekt zwischen den hohen Büschen.
03.12.2008 12:21:48
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20003)
Darulf
Nach reichlicher Überlegung kam Pjol zu dem Schluss Cypria helfen zu wollen. Die Situation der Elfe ließ Ihm keinerlei Ruhe. Sollte er Cypria in der nächsten Zeit sehen wird er Ihr wohl seine Unterstützung anbieten.
03.12.2008 13:37:06
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20010)
winter
Lange mochten sie dort an diesem Ort sitzen und warten und als die Nacht hereinbrach und der Mond die Wiesen und Bäche erleuchtete, machte es einen kurzen jähen Eindruck, als würde begleitet von einem Windhauch ein leises Klirren ertönen, welches wohl von einem Kettenhemd zu stammen schien. Doch nichts weiter geschah. Niemand kam um nach einer Botschaft an einem der Bäume ausschau zu halten. Keine Gestalt war gekommen um jene Elfe zu bewegen ihr zu folgen. Nur das Wasser brandete regelmäßig an das sachte Ufer. So verging die Nacht und das Licht des Tages verdrängte jene Dunkelheit, leise und zärtlich klingend begannen die ersten Vögel ihren Gesang und bald darauf wagte sich auch ein Hase aus seinem Bau. Leichter Nebel stieg empor und hüllte die äsenden Hirsche wabernd ein.
03.12.2008 16:36:14
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20015)
ayouth
Eir'Cael stieß schließlich auch hinzu. Leise bewegte er sich an der jungen Elfe vorbei, um in etwas entfernung auf der gegenüberliegenden Seite versteckt in den Büchen, oder sollte es geeignete Bäume geben, auf diesen, abzuwarten. Langsam hob und senkte sich sein Brustkorb in regelmäßigen Abständen, während die Zeit verstrich...
03.12.2008 21:40:23
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20048)
Cypria MX
Stumm nickte sie mit einem kurzen Lächeln Eliath zu, wie er hinzukam, ebenso auch Andariel, welche sich etwas abseits hielt und grüßte ebenso den kriegerisch erscheinenden Thalzair, sowie es auch nicht Eir'Ceal schaffte, ihren Gruß zu entgehen.

Während die Sonne langsam sank und Drakaniel sich neben ihr niederließ huschte ihr Blick immer öfter auf den Anleger. Die Person musste kommen, sie hatte es gesagt, dass sie kommen würde um nach dem vereinbarten Symbol Ausschau zu halten. Jedoch ebenso oft, wie ihr Blick auf den Anleger huschte, suchte er weitaus öfter den Weg ab, denn Isilyen hatte ihr versprochen zu kommen, ebenso wie sie es von Delia annahm.

Ein leichtes Frösteln überkam sie, wie ihr Blick über die Anwesenden schweift...
03.12.2008 22:37:52
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20050)
Jansil
Leise trat auf Delia dazu, allen kurz stumm zunickend, wendet sich ihr Blick kurz auf Cypria.Zuversichtlich lächelt die Elfe Cypria zu um dann sich auf den Anleger zu konzentrieren.
03.12.2008 23:45:31
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20053)
Maurer
Durchaus war der Mond schon zu sehen. silivren erklärte ihm worum es in etwa geht.
sein blick schweifte über die immer mehr werdenden Elfen. Und blieb dann an cypria hängen.

er konnte sich nicht vorstellen ihren lieblichen Charakter vom bösen berührt zu sehen.

Stumm standen oder saßen die Elfen beim anleger. manche hielten sich mehr bedeckt als andere aber viele waren gekommen.

In diesem moment fühlte er stolz in seiner brust, zu so einer starken großen gemeinschaft zu gehören.

Seine schwarze samira hatte er fortgeschickt um sich einen unvorsichtigen hasen zu schnappen, natürlich außer sichtweite alller anwesenden.

Wachsam beobachtet er den Anleger und wartet...
04.12.2008 00:28:26
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20054)
Cypria MX
Mit dem Mond kam auch eine sachte Brise auf, welche die frische Abendluft in Wallung versetzte. Sie meinte kurz ein leises unmelodisches Klirren von Metall zu hören, welches sich in den Wind mischte, doch nahm sie an, dass sie sich getäuscht haben musste...

Immer wieder legte ein Schiff an dem Anleger an und jedes Mal saß die Elfe angespannt im Gras, um sich jedes Mal erneut wieder zu entspannen, wenn keiner, oder zumindest nicht die Erwartete das Schiff verließ, welche alsbald wieder mit vollen Segeln sich ihren Weg durch die Wellen bahnten.
04.12.2008 09:31:26
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20058)
Elerina
Die Nacht mochte die Zeit einer Göttin sein, welche das Mondlicht auszulöschen beabsichtigt, dachte sie bei sich. Die Silberne blinzelte noch einmal zum Mond und schüttelte den Kopf bei solch einer absurden Vorstellung. Das Licht, welches Leben bedeutet für in Mondkind wie sie. Den Mond nicht sehen zu können, hieße das, dass Sehanines Blick auf Corellons Kinder getrübt sein würde? Das durfte nicht sein.

Noch während sie ihren Gedanken nachging, dämmerte es. Als die ersten Sonnenstrahlen den Erdboden berührten und der sachte Nebel sich erhob, erhob auch sich auch Isilyen aus ihrer Tarnung. War jenes Klirren ein Zeichen, dass jemand dort war und Cypria in Begleitung gesehen hatte und zog sich wieder zurück? Oder hatte der Wind ihr nur einen Streich gespielt? Bei Tag jedenfalls wäre es für sie wohl unwahrscheinlicher, Shariten zu begegnen, gehen sie meistens ihren finsteren Plänen doch im Schutze der Nacht nach.

So trat eine zunächst noch verhüllte Gestalt zwischen dem Büschen hervor und zwischen den dünnen Nebelschleiern hindurch auf die Elfen zu. Sie war in dem zarten Grün der Blätter gekleidet. Erst als sie näher bei ihnen war, streifte sie die Kapuze zurück.
04.12.2008 11:31:34
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20060)
Keiv
Als der Morgen dämmerte und die Sharitin immer noch nicht erschien, geht Andariel auf Cypria zu.

Lächelnd und mit einen freundlichen, anerkennenden Blick sagt sie zu ihr:
[color=#0000FF]"Sie wird nicht kommen, und sich der Sache stellen. Sie weiss, das sie keine Seele für die dunkle Göttin holen kann. Doch du hast dich ihr gestellt, um ihr zu zeigen, das dein Herz der Gemeinschaft gehört und die Finsternis kein Platz dort hat."[/color]

Respektvoll nickt sie Cypria zu.
04.12.2008 13:43:16
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20065)
Terminsel
Schweigsam steht Tahlzair dort, wo der Steg zum Lande übergeht. Sein Blick ist auf das Meer gerichtet und schweift nur selten über die sichtbaren Elfen, die sich versammelt haben. Überhaupt scheint das einzige was sich bewegt sein Kopf zu sein. Jeden der das Schiff verlässt oder betritt, unterzieht er einer sorgsamen Musterung. Trotz der Worte Andariels bleibt seine Wachsamkeit ungetrübt, selbst als ihm die ersten Sonnenstrahlen des neuen Tages ins Gesicht fallen.
04.12.2008 17:40:06
Aw: Der Kampf um eine Seele - Das Finale (#20079)
Cypria MX
Mit den ersten Sonnenstrahlen, welche sich ihren Weg durch die Nebel bahnten fiel die sichtbare Anspannung, die sie die Nacht über nicht verlassen hatte, von ihr ab. Wie sie den Blick zu Andariel hebt, breitet sich auf ihrem Gesicht zögerlich ein Lächeln aus.

[color=#0000FF]Sie ist nicht gekommen und sie wird auch nicht kommen,[/color] wiederholt sie Andariels Worte, [color=#0000FF]aber ihr seid gekommen, Andariel, EirCeal, Silivren, Eliath, Thalzair, Delia, auch du Drakaniel[/color] Langsam sucht sie mit einem jeden wärend sie den Namen nennt Blickkontakt und nickt dankend dem Genannten zu, ehe sich ihr Blick auf Isilyen fällt[color=#0000FF] und auch ihr Isilyen. Ihr seid gekommen, dafür danke ich euch - euch allen.[/color]

Verlegen lächelnd senkt sich ihr Blick auf den Boden vor ihr...