04.11.2008 12:59:12 | Die Einsamkeit des Marktes (#18340) |
Kedariodakon | Nun, nachdem Ania etwas ziellos durch Mîrhafen geisterte, machte sie sich auf den Weg, um auf dem angepriesenen Markt mal nach dem Rechten zu sehen. Viel war nicht los, einzelne Grüppchen tätigten schnell ihre Einkäufe und verschwanden wieder. Zu kaufen gab es nicht viel, nur einzelne kleine Händler waren auf dem Markt vertreten. Nun und eine Horde Horks! Die Horks vielen ihr sofort auf, sie standen zwar etwas abseits der Stände, doch ihre Augen Funkelten nur so durch die Gegend! Nun, nachdem keiner der anwesenden Ania so richtig bemerkte oder gar ansprach, setzte sie sich an einen etwas abgelegenen Baum um eine Runde zu meditieren. Sie hatte sich extra ein wenig hübsch gemacht und ein freundliches Gesicht aufgesetzt, doch viel passierte nicht. Keiner der Anwesenden kam auch nur annähernd auf die Idee Sie mit einem Blick zu würdigen! [color=#0000FF][i][b]Bin ich so hässlich?[/b][/i][/color] Dachte sie, während sie schon drauf und dran war sich auszumalen was wohl passieren würde, wenn die die ganzen Stände in Schutt und Asche verwandeln würde. Würde man sie dann eines Blickes würdigen? Mal mit ihr sprechen? Wer weiß... Für die Zeit ihrer Meditation entließ sie kurz ihren Gefährten, wie Sie es immer tat, vielleicht hatte er ja mehr Spaß auf dem Markt als sie selbst. Während ihrer Meditation viel ihr bei einer kurzen Unterbrechung ein Gnom auf, welcher ab und an in unsichtbarer Sphäre am Rand des Marktes rumwuselte, sie wusste nicht ob er wusste, dass sie ihn sah, doch das tat sie. Die vielen anderen nichtwissenden sahen ihn wohl nicht... |
04.11.2008 13:28:22 | Die drolligen Kerlchen (#18342) |
Kedariodakon | Ania beendete ihre Meditation, aber nur innerlich, äußerlich war wohl kein Unterschied zu erkennen. Sie hielt weiter inne und konzentrierte sich auf das was um ihr herum geschieht. Ihren Vertrauten konnte sie deutlich wahrnehmen, man hatte er ein Spaß! Zuviel! Viel zu viel! Sie schickte ihn wieder fort, sie konnte es einfach nicht ertragen keinen Spaß zu haben! Sie dümpelte noch ein wenig in ihrer irrealen Traumwelt umher als sie durch Geschrei aus jenen herausgerissen wurde! [color=#0000FF][i][b]HERRGOTT![/b][/i][/color] Funkelte es in Gedanken. Dann stand sie auf und musterte nach den Grund, welcher ihre Stille durchbrach. Die Horks! Ja die Horks, wie konnten sie es wagen so ein Lärm zu verursachen! Sie schlugen einfach einen Händler nieder! Doch da, da mobilisierten sich kleine Wonnepropen mit großem Bart, welche sich gleich ins Getümmel stürzten. Wie nannte man sie? Zwerche? [color=#0000FF][i][b]So kleine drollige Kerlchen![/b][/i][/color] Dachte Sie und starte ganz fasziniert von den Kleinen auf das Geschehen. Doch dann verschwanden zwei von den Horks spurlos! [b]Zap und weg![/b] Magie war im Spiel, dass wusste sie! All zu bekannt war ihr dieses Resort. Und nicht nur das, auch eine junge Frau wurde mit ins Nichts gezerrt! Sollte sie einschreiten? Was unternehmen? Viel Zeit zum überlegen blieb nicht, einige geübte Gesten und Wörter und schon konnte Ania sie wieder sehen! Ja, sehen wie sie davon schlichen! Mit dem Mädchen! Was sollte sie tun? Sie Verschwand, sie verschwand auch in einer Sphäre der Unsichtbarkeit! Sicher ist sicher! Dachte sie, so manch Trampeltier könnte ihr folgen und sie dadurch unwissend in Gefahr bringen. |
04.11.2008 14:05:57 | Knusper, Knusper Knäuschen, gleich fressen wir... (#18344) |
Kedariodakon | [size=4][b]...ein Mäuschen[/b][/size] Sie folgte den Orks! Und dem Mädchen! Eigentlich folgte sie nur dem Mädchen! Niemand außer Ania folgte ihnen, so war die Welt! [b]Kalt! [/b] [b]Grausam! [/b] [b]Ohne Mitgefühl[/b], [b]ohne Liebe[/b] zum Nächsten! Doch Sie, Sie folgte ihnen, aber vorsichtig! Die Horks waren zwar in Unsichtbarkeit gehüllt, doch einer von ihnen konnte sie durchbrechen, Sie sah es, sie sah es in den Funkelnden Augen die Sie anstierten! Das Mädchen lebte noch, sie wehrte sich! Ania schickte ein paar Magische Geschosse Richtung Orks! Es tat Ihr gut! Sie war in ihrem Element! Sie strotzte vor [color=#FF0000]E[/color][color=#800080]n[/color][color=#0000FF]e[/color][color=#008000]r[/color][color=#FFFF00]g[/color][color=#000080]i[/color][color=#825900]e[/color]! Die Horks flüchteten schnell in eine Höhle, das Mädchen immer noch gepackt! Ania verließ die Ebene und wandelte in einer den hoffentlich Orks Unbekannten... Sie folgte Ihnen bis zu einem Saal, dort teilten sie wohl die Beute, die Beute von irgendwem! Noch waren sie beschäftigt, doch was kam danach? Das Mädchen schien sehr mitgenommen aus, warum hatten sie sie entführt, wollten sie Lösegeld? [b]Weit gefehlt! Die Orks hatten Hunger![/b] |
04.11.2008 14:38:43 | Gebannt im leerem Blick... (#18347) |
Kedariodakon | Sie lauschte an der Tür, vorsichtig, viel verstand sie nicht. Doch eins verstand sie ganz deutlich! [b][color=#FF0000]Fresst Sie![/color][/b] Bevor sie regieren konnte fielen die Orks über das arme unschuldige Mädchen her! Sie wollten sie zerfleischen! Verspeisen wie ein Tier! Da kam es über sie, sie rastete aus! [i]Die Decke viel zu Boden, der Boden flog zur Decke! Farben erstreckten sich im Raum! Funken sprühten! Geschosse flogen durch die Luft und dann herrschte Ruhe![/i] [b]Unheimliche Ruhe![/b] Der Raum war noch merklich Energie geladen, aber es war still! Die Horks lagen regungslos am Boden, dass Mädchen auch. Da lag sie, mit weit aufgerissenen Augen, zertrümmertem Schädel, blutüberströmt! Ein grausiger Anblick! Noch nie sah sie sowas zuvor. Diese Leere in des Mädchen Augen. Das schmerzverzogene Gesicht. [b]Unvorstellbar![/b] Was sollte sie nun tun? Unschuldigen Blickes gerichtet zum Mädchen! Nichts nahm sie mehr war! Nur dieses Gesicht. Als sie aus ihrer Trance erwachte, waren die Horks verschwunden, einfach weg, nur ein Traum? Doch da lag sie immer noch, dass [b]Mädchen...[/b] Ohne viel nachzudenken versuchte sie das Mädchen zu bewegen, raus aus diesem dunklen Grauen, raus aus der Höhle! Es dauerte lange, doch schafte sie es, bis raus zur Straße, erschöpft brach sie zu Boden, neben ihr das geborgene Mädchen. |
04.11.2008 15:24:53 | Das wandern ist des Wanders Lust... (#18349) |
Kedariodakon | Da lagen sie beide neben der Straße, die eine Tot, die andere erschöpft... Ania schaute nochmal in die Augen, wunderschön müssten sie mal gewesen sein, voller Energie! Und nun, nun leer... Sie schloss vorsichtig des Mädchens Augen, strich ihr noch mal sanft durchs Haar. Sie war doch älter als zuvor angenommen, vielleicht so alt wie Ania selbst, viel älter oder jünger könne sie kaum gewesen sein. Ania nahm ein Schluck aus ihrem Wasserschlauch, legte sich dann erschöpft auf den Rücken, und schaute hoch zu den Sternen. Was nun? War es gut sie hier raus zu schleifen? Wäre sie drinnen besser aufgehoben gewesen? Selbstzweifel überkamen Ania, [b]mächtiger[/b] hätte sie sein müssen, [b]mutiger[/b], dann würde die Unbekannte vielleicht noch leben! Nur ändern konnte sie das Geschehene nicht mehr... Nach einiger Zeit kam ein Wandersmann den Weg entlang, er sprach nicht ihre Sprache war aber ebenfalls sehr niedergeschlagen bei dem Anblick der jungen toten Frau... Er wollte sie nach Elboria bringen, die Frau, vielleicht könnte man ihr wieder Leben einhauchen meinte er, Ania sah dem etwas skeptisch entgegen... [color=#0000FF][b][i]Der halbe Kopf fehlt, wie sollte man sowas heilen?[/i][/b][/color] flunkerte ihr durchs Hirn... |
04.11.2008 15:53:37 | Verschluckt! (#18350) |
Kedariodakon | Nun, es war auch nicht mehr nötig wie es schien. Nein, sie wurde kein Zombi, aber etwas anderes geschah! Der Himmel zog sich zusammen, es blitzte und donnerte und der Wind wurde immer stärker. Es war kein Unwetter, man konnte deutlich sehen wie es sich nur über das Gebiet zusammenzog, in welchem sie sich gerade befanden. Pflanzen ergriffen Besitz vom Leichnam, umschlungen sie und zogen sie gen Erde. Bei jedem Donner zuckte Ania ein wenig mehr zusammen, so schauerlich war dieses Spiel der Natur. Nach einiger Zeit war die junge Frau von der Erde verschluckt und die Wolken verzogen sich wieder... Ania schaute noch ein wenig auf die Stelle an welcher die Frau vor kurzem noch lag, die Erde an der Stelle war warm, es kam ihr alles so unwirklich vor, doch das Schmerzverzogene Gesicht mit den weit aufgerissenen Augen wollte nicht aus ihrem Kopf verschwinden... Und dieser leere Blick! Ania fühlte sich beobachtet! Nach ein kleiner Verweildauer, verschwand Ania vor den Augen des Druiden, um in Ruhe und unbeobachtet über all das Geschehene nachzudenken... |